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Der Þórsmörk- und Eyjafjallajökull-Gletscher auf Island In der Nähe des Eyjafjallajökull-Gletschers auf Island ist kurz nach Mitternacht ein Vulkan ausgebrochen. Die Behörden des Landes riefen für einige Gemeinden im Süden vorsorglich den Notstand aus. Zeitweilig mussten 700 Bewohner der Ortschaften in der Nähe des Gletschers ihre Wohnungen verlassen. Die Behörden rechneten mit der Möglichkeit von Überschwemmungen durch geschmolzenes Gletschereis. Im Laufe des Tages wurde klar, dass das Zentrum des Vulkanausbruchs nicht unter dem Gletscher, sondern jenseits der Eisgrenze bei dem Ausflugsgebiet Fimmvörduhals lag. Bei Fljótshlíð soll es Berichten des Radiosenders RUV zufolge zu Ascheregen gekommen sein. Einwohner sollen von gleißenden Lichterscheinungen aus dem Gletscher berichtet haben. Geologen, die den Gletscher im Laufe des Vormittags überflogen, berichteten von einem Riss, der durch die Vulkanaktivitäten unter dem Gletscher entstanden sei. Außerdem wird mit einem bevorstehenden Ausbruch des Vulkans Katla gerechnet. Der Flugverkehr von und nach Island wurde für mehrere Stunden eingestellt. Der internationale Flughafen Keflavík war von der Schließung des Flugbetriebes ebenso betroffen wie die nationalen Flughäfen Reykjavík und Akureyri. Drei Flugzeuge der Icelandair mussten umdrehen und wurden zu Flughäfen in den USA zurückbeordert, wo sie gestartet waren. Die Insel Island besteht praktisch aus den Auswürfen von Vulkanen, aus denen sie einst entstanden ist. Größter Vulkan auf der Insel ist Hekla, der zuletzt vor zehn Jahren ausgebrochen war. Der Vulkan unter dem Eyjafjallajökull-Gletscher war zuletzt 1823 ausgebrochen.
Dieser Artikel stammt von Wikinews und steht unter der Creative-Commons-Attribution-2.5-Lizenz.
Vulkanausbruch: Ausnahmezustand auf Island ausgerufen
15.03.2010
Der Þórsmörk- und Eyjafjallajökull-Gletscher auf Island In der Nähe des Eyjafjallajökull-Gletschers auf Island ist kurz nach Mitternacht ein Vulkan ausgebrochen. Die Behörden des Landes riefen für einige Gemeinden im Süden vorsorglich den Notstand aus. Zeitweilig mussten 700 Bewohner der Ortschaften in der Nähe des Gletschers ihre Wohnungen verlassen. Die Behörden rechneten mit der Möglichkeit von Überschwemmungen durch geschmolzenes Gletschereis. Im Laufe des Tages wurde klar, dass das Zentrum des Vulkanausbruchs nicht unter dem Gletscher, sondern jenseits der Eisgrenze bei dem Ausflugsgebiet Fimmvörduhals lag. Bei Fljótshlíð soll es Berichten des Radiosenders RUV zufolge zu Ascheregen gekommen sein. Einwohner sollen von gleißenden Lichterscheinungen aus dem Gletscher berichtet haben. Geologen, die den Gletscher im Laufe des Vormittags überflogen, berichteten von einem Riss, der durch die Vulkanaktivitäten unter dem Gletscher entstanden sei. Außerdem wird mit einem bevorstehenden Ausbruch des Vulkans Katla gerechnet. Der Flugverkehr von und nach Island wurde für mehrere Stunden eingestellt. Der internationale Flughafen Keflavík war von der Schließung des Flugbetriebes ebenso betroffen wie die nationalen Flughäfen Reykjavík und Akureyri. Drei Flugzeuge der Icelandair mussten umdrehen und wurden zu Flughäfen in den USA zurückbeordert, wo sie gestartet waren. Die Insel Island besteht praktisch aus den Auswürfen von Vulkanen, aus denen sie einst entstanden ist. Größter Vulkan auf der Insel ist Hekla, der zuletzt vor zehn Jahren ausgebrochen war. Der Vulkan unter dem Eyjafjallajökull-Gletscher war zuletzt 1823 ausgebrochen.
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