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Produkt-Bild: Arbeit Nervt

Arbeit Nervt von Deichkind

Audio CD von Vertigo Be (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Arbeit Nervt

Tracks:

  • Hört Ihr die Signale
  • Dicker Bauch
  • Arbeit Nervt
  • Ich und mein Computer
  • 23 Dohlen
  • Luftbahn
  • Metro
  • Klötersound – Skit
  • Gut dabei
  • Im Raucherzimmer – Skit
  • Travelpussy
  • Hoverkraft
  • Komm rüber
  • Urlaub vom Urlaub

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit ihrem letzten Album, Aufstand im Schlaraffenland (2006), setzten Deichkind ein unüberhörbares musikalisches Ausrufezeichen. Keine andere Band in Deutschland vermischt seit Jahren auf ähnlich innovative Weise Elektronik-, Rock-, HipHop- und Pop-Elemente mit zum Teil bewusst absurden, zum Teil schlicht genialen Texten. Deichkind bewegen sich auch auf Arbeit Nervt ganz auf der Höhe der aktuellen sozialen und politischen Diskurse und lassen in den 14 Songs einmal mehr mächtig Dampf ab und schrecken auch vor bewussten Provokationen, siehe Nummern wie den Opener "Hört ihr die Signale" oder die unwiderstehlich groovenden Single "Arbeit Nervt", nicht zurück. Auch zum alltäglichen Wahnsinn der digitalisierten Welt haben die vier Herren, aktuell verstärkt durch Ferris MC, durchaus gehaltvolles und gewohnt humorvolles beizusteuern wie beim Song "Ich und mein Computer". Deichkind weigern sich auch 2008 erfolgreich erwachsen zu werden und lassen folglich keine Gelegenheit aus, ihre Zuhörer nachhaltig zu verwirren. In der Nonsenskategorie ganz vorne mit dabei sind Titel wie "23 Dohlen", "Travelpussy" und das mit harten Elektro-Sounds der französischen Ed-Banger-Schule angereicherte "Metro". Doch auch eingängige, beschwingt dahingleitende Pop-Nummern wie "Luftbahn" verschmäht man im Deichkind-Lager 2008 nicht. Allerdings nur, um kurz darauf beim Stück "Gut dabei" das musikalische Erbe von Gary Glitter ohne jede Gnade gegen die Wand zu fahren. - Norbert Schiegl
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Scooter für Intelektuelle?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich glaube an den Deichkindern scheiden sich die Gemüter. Entweder man findet den prolligen, asigen Ton super oder man schämt sich eher dafür. Ähnlich wie bei Scooter, nur da bin ich eher derjenige der sich dafür schämt. Die Deichkinder beweisen dann doch etwas mehr Humor in Ihrer Musik und vor allem in Ihren Texten.
Situativ finde ich das diese Platte einfach echt ne Menge Spass macht, und ich bin nun nicht der Typ der Trichtersaufen zu seiner Passion erklärt hat.
Travelpussy, Ich und mein Computer oder die Single Arbeit nervt machen echt Spass. Die Beats sind ziemlich fett, man kann mitgröhlen und auf der Tanzfläche abgehen! Und manchmal ist es ja auch genau das was man möchte! Und dann darf auch gern nach dem Bier gerülpst werden :-)
Klingt nach viel Geld.
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Als ich "Luftbahn" gehört habe, konnte ich meinen Ohren nicht trauen. Dieser Sound hat mich mehr an "Ich und Ich" erinnert, ich war schockiert.

Jetzt hat zwar der Schock nachgelassen aber Enttäuschung macht sich breit. Die Melodie ist fantasielos, hört sich an wie jeder andere Chart-Erfolg.
Auch "Urlaub vom Urlaub" hört sich verdächtig nach Chart-Erfolg an.
Sie klingen wie Musterschüler. HÖRT SICH AN ALS WOLLEN DIE VIEL GELD MACHEN. Ich meine gegen Geld machen ist wohl nichts einzuwenden von irgendwas will man ja leben und man möchte ja auch einen gewissen Lebensstandard haben, aber das klingt als würden sie sich fürs Geld prostituieren.

Ich will Musik, die kreativ ist, die KUNST ist und nicht sowas.
Ich will Musik die wie ein Action-Painting ist.
Ich will Surrealismus und NICHT konventionelle Nummer Sicher Lieder.
Das letzte Album war losgelöst und erfrischend.

Hoffnung geben mir "Ich und mein Computer", "Travellpussy" und "Dicker Bauch".

Erstaunt war ich auch, dass dieses Album auch mehr gerappt wird, man erkennt zumindest ein Rap Skelett in so manchem Track (Gut dabei, Komm rüber)

So allgemein kann man aber sagen, dass sie in jeder Richtung, die in diesem Album anklingt irgenwie ins Mainstream abdriftet. Sogar was Elektro betrifft, wie man gut in "Hovercraft" raushören kann.

"Hört die Signale" hat mich auch nicht unbedingt überzeugt. Ich finde es ja schön wenn man Elemente aus anderen Bereichen (klingt ein wenig nach Trance und so...) ein wenig umfunktioniert aber mir gefällt die Umsetzung nicht.

Keine Ahnung wieso das Album so komisch klingt. Vielleicht liegt es an Ferris oder weil Buddy weg ist.

Aber die Cocktailkirsche auf dem Dessertalptraum ist auf jeden Fall "Luftbahn". Allein der Text für sich klingt kitschig, wie so ein Song für eine neue Kinder-Manga-Serie in der ein Sailor-Moon-Verschnitt einen Mondstein sucht. Sowas würde zumindest gut passen.

Ich denke dieses Album wird vielen gefallen, auch denen die bis jetzt nicht besonders viel mit Deichkind zu hören hatten. Ich bin schon gespannt welche Singles ausgekoppelt werden und wie die Masse darauf reagiert. Man wird sehen, es wird sich zeigen.

Man kann aus Müll grandiose Kunst machen, aber hier bleibt leider teilweise Müll einfach (Pop-)Müll.
Hirn aus, Boxen an!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Entweder Oder. Für die eine Hälfte ist Deichkind struntzdumme Assimusik, für die andere eine Art intelligentes Kunst-Konzept, welches eben dieser dummen Gesellschaft den Spiegel vorhält und sie so entlarvt. Ironie oder Idiotie? Das ist hier die Frage. Die Lösung für eben jene Frage liegt dabei sicher in der persönlichen Einstellung, Intelligenz und Distanz des Betrachters. Deichkind, als die neuen, seit E.S.D.B." vor 3 Jahren, sind für mich in erster Linie blendendes Entertainment. Ihre Reime sind witzig, ihre Beats sind fette Elektrobretter und ihre Live Shows sind eh legendär. Die Konzerte von Deichkind sind auch die Hauptinspiration für das Album Arbeit Nervt!". Das Album zur Show, die Platte zum Konzept Deichkind, deren Mitglieder längst nicht mehr eindeutig ausmachbar sind. Hier geht's um mehr. Botschaft? Hmm, gibt es so was? Na ja, der Albumtitel inklusive Titeltrack geben das Motto vor. Der Rest der Platte bewegt sich auch in diesem Themenbereich. Deichkind zelebrieren den ungehemmten Hedonismus. Das Doof-Sein! Einmal Assi ohne Wiederkehr. Titten, Tanzen und Trichtersaufen ist das was zählt im Deichkind-Universum. Auf diese Thematik muss man sich einlassen, oder es seinlassen. Wenn man das macht hat man jede Menge Spaß. Wenn beim Opening-Track Kein Gott! Kein Staat! Lieber was zu saufen" proklamiert wird, dann hat das sowohl was politisches, aber auch was stumpfsinniges. Auf jeden Fall bekomme ich Durst dabei. Dicker Bauch" mit einer Hommage an all die Schwergewichtler des Showgeschäftes ist dann natürlich ein weiterer Grund zum Schmunzeln. Travelpussy" ist ein lustiges Sammelsurium von Zweideutigkeiten, während das wirklich struntzdämliche Komm rüber" da schon eindeutiger ist. Und obwohl man Lachen muss, ist es halt ganz oft so, dass Deichkind gar nichts anderes machen, als die Realität abzubilden. So breite Spasten, wie in eben diesem Song gibt's auf jeder Party. Die Computerhymne Ich und mein Computer" führt mal ganz nebenbei alle Probleme des modernen Kommunikationszeitalters auf und mit dem poppigen Luftbahn" hat man sogar fast schon ein melancholisches Stück über die Schönheit eines Trips, ob nun drogenbedingt oder nicht, an Bord. Im Gegensatz zum noch etwas unbeholfenen Vorgängeralbum Aufstand im Schlaraffenland" sind Deichkind musikalisch mittlerweile wesentlich gefestigter, was ihr Metier angeht und vor allem abwechslungsreicher und gewagter. Während Gut dabei" klassisch, fast im Hip Hop Korsett, abgeht ist Metro" ein knallhartes Brett. Und der letzte Song Urlaub vom Urlaub" geht schon fast als Ballade durch. Vielleicht die Richtung der Zukunft.
Arbeit Nervt!" macht Laune und Bock auf Feiern und schaltet dabei öfters bewusst das Hirn aus. Wer dies allerdings nicht komplett macht, wird am Ende zwischen den Zeilen öfters mal die Ironie über die moderne Party-Gesellschaft oder den klischeehaften Hartz IV"-Empfänger erkennen. Deichkind geben sich dümmer, als sie sind, und gerade das macht sie so intelligent. Vielleicht interpretier ich zu viel in diese Musik hinein, aber vielleicht ist das auch einfach etwas, dass damit automatisch einher geht. Damit hat die Band das Ziel, zu unterhalten und auch zu polarisieren, mehr als erreicht. Das Problem an dieser Musik ist dann halt lediglich jenes, dass die Menschen die Ironie und die Übertreibung nicht mehr sehen. Das ist dann das Traurige an dieser Remmidemmi-Gesellschaft. Exzess bis um Extrem und nix dahinter. Aber na gut. Darüber könnte man jetzt mehrere soziologische Aufsätze schreiben. Wer das will, kann das machen. Ich hab jetzt Bock auf Tanzen und Trinken. Und das darf durchaus mal sein. Dazu eignet sich dieses Album bestens! Deichkind machen Lärm! Und den machen sie kreativ. Das fetzt und das tut der deutschen Musiklandschaft mal gut!
Das Land der Dichter und Denker :-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also dass Deichkind kreativ sind wussten wir ja schon immer, aber das ist echt mal ne geile Nummer, denn die Tracks sind urkomisch und zudem noch echte Partykracher, die unsere urigsten feierinstinkte stilgerecht untermalen.

Zudem gibt Ferris MC dem Assipack noch den letzten Schliff. Die Beats sind supersimpel und alle recht ähnlich aber absolut passend. Irgendwie klingts trotz der ganzen Einfallslosigkeit einfach Fett. Die Jungs wissen einfach was funktioniert und das ist die gnadenlose Selbstverarsche mit simplen, tanzbaren Beats, die ins Ohr gehen.
Die Menschheit hat ja auch zu einfachen Trommeln das Tanzen gelernt.

Wie momentan auch Peter Fox, zeigt diese Platte, dass Deutsche Musiker durchaus eigene Musikstile prägen können, denn ich hab sowas dämliches und zugleich geniales noch nicht aus den Staaten gehört. Die Deutsche Musik scheint sich in den letzten Jahren ja sowieso etwas zu emanzipieren, indem sie den deutschen Humor und das deutsche Lebensgefühl bedient, anstatt den American Way of Life hier verkaufen zu wollen.
Die etwas andere Arbeiterbewegung...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es scheint, als hätten sich Deichind in "Nur [..] fünf Minuten" neu erfunden, was Musik und Aussage betrifft. Was auf der ersten Hip Hop orientierten LP noch direkt durch Texte gesagt wurde, wird spätestens jetzt nur noch in Sprache angedeutet.
Das neue Album knüpft direkt an "Aufstand im Schlaraffenland" an- hier war der Überdruss einer verfetteten Gesellschaft herauszuhören, die den Bezug zu Leben und Realität verloren hat und sich nun in der Sprache wehrt, die ihr beigebracht wurde- Spaß, Exzess, Prestige.
Eine mehr als gelungene Mischung aus subtiler Kritik und guter Unterhaltung spiegelt sich auch im neuen Langspieler. Musikalisch sehr satte Beats treiben den Hörer noch etwas mehr an, als im Schlaraffenland und zwingen einen förmlich das zu tun, was nötig wird, wenn arbeit nervt, nämlich Party.
Doch in welche andere Richtung "die Signale" gehen ist ebenso sehr interessant und stilvoll gelöst. Dies beginnt mit der Anspielung auf die Internationale Arbeiterbewegung, die sich als neues Programm nun zur Anarchie säuft und endet mit dem, was auch Schwerstarbeit und zutieft nervig sein kann, nämlich Beziehung (und Frau).
Zwischenzeitig klingt dann in dieser schönen Anpassung von elektronischen Beats und Sprechgesang an, was die moderne Arbeit aus unseren Handlungsabläufen und unserer Welt macht, nämlich ein angehacktes Phrasengemisch der Computersprache ("Update nicht möglich, Sanduhr...Sanduhr..). Entmenschlichung und Unartikulierbarkeit, wie kann man da als modernes Konsumtier noch präzisere Kritik üben, als in dem Titel des Albums deutlicher nicht gesagt werden könnte: Arbeit nervt.

Doch hier wird keiner an den Pranger gestellt, kein Zeigefinger erhoben, sondern im Gegenteil. Kritik wird gleich durch Ironie revidiert und ich muss sagen, diese intelligente, ordinäre Mischung macht einfach richtig viel Spaß.
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Produkt-Bild: Folie à Deux

Folie à Deux von Fall Out Boy

Audio CD von Island (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Folie à Deux

Tracks:

  • Lullabye/Disloyal Order Of Water Buffaloes
  • I Don't Care
  • She's My Winona
  • America's Suitehearts
  • Headfirst Slide Into Cooperstown On A Bad Bet
  • The (Shipped) Gold Standard
  • (Coffee's For Closers)
  • What A Catch, Donnie
  • 27
  • Tiffany Blews
  • w.a.m.s.
  • 20 Dollar Nose Bleed
  • West Coast Smoker

5 Kundenrezensionen:

Und es geht doch noch besser
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Neben dem Album Infinity on High aus dem Jahre 2007 von Fall out Boy habe ich gedacht, das es nicht mehr getoppt werden. Das Live-Album Live in Phoenix fand ich hingegen nicht so berauschend. Live kommen die Songs einfach nicht so rüber. Doch nun kommt ein Album das Infinity on High das Wasser reicht.
Dieses Album ist echt der Hammer und ich höre mir es mehrmals im Zug an.
Ich kann mich dem unteren Kommentar nur anschließen. Es gibt wirklich keinen Song der langweilig ist.
Bei dem günstigen Preis nun, sollte man einfach nur zugreifen.
Musikalisches Meisterwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vorwort
Meinungen sind subjektiv, und ein gesamteindruck ist nur schwer zu vermitteln, deshalb habe ich mich dazu entschieden, etwas über die besten songs (die entscheidung war wahrlich sehr schwer)zu schreiben, wer damit nichts anfangen kann, soll sich einfach das Fazit durchlesen ;-) :-)

Rezension:
Da ich KEINEN einzigen song auf dem album finde, der mir absolut nicht gefällt, muss ich abstriche machen, und nehme dann doch nur meine 3 liebsten lieblingssongs ;-)

Also meine Top 3 sieht wie folgt aus:

20 Dollar Nose Bleed
-Weil ichs zum einen genial finde, dass FOB endlich mal was zusammen mit dem sänger von "Panic!at the disco" aufgenommen haben, und zum anderen, weil ich den part kurz vor ende einfach ÜBER-gelungen finde =) Der gesamte song lässt sich am besten als "gute laune lied" beschreiben, und ähnelt auch dem, was "panic! at the disco" auf ihrem neusten album ("pretty odd.") zum besten geben.

w.a.m.s.
- Ich liebe den refrain!! Und das ende finde ich auch richtig toll,da man dort Patrick in einem für ihn eigentlich ungewöhnlichen genre wieder findet, denn er hält eine reine vocal einlage ab, die lediglich durch ein "fuß tappen" ähnliches klopfen unterstützt wird. Sehr gelungen, finde aber, man hätte es vom lied trennen sollen, und daraus eine art "skit" machen können

Headfirst Slide Into Cooperstown On A Bad Bet
- Finde dass Patrick hier zeigt, was für ein unfassbar guter sänger ist, weil er sowohl die tiefen als auch die höhen grandios meistert, alles in allem ist dieser song eine glanzleistung

Und:
Tiffany Blews
-Ein sehr sehr kraftvolles und überwältigendes stück,das sofort beim ersten hören durch den grandiosen anfang heraussticht.Der songtext gehört definitiv zu den besten auf dem album, und auch den part von lil' wayne am ende finde ich sehr gelungen, und passender als ich erwartete.

Fazit:
Ich finde, von allen alben die Fall Out Boy bisher herausgebracht hat (ihre ersten alben und promotapes mit eingeschlossen),ist Folie à Deux bis jetzt das stimmigste und perfekteste, da es wie schon gesagt keinen song gibt, den ich NICHT gerne höre...
Ich bin hell auf begeistert und kann jedem nur zum kauf raten um sich selbst davon zu überzeugen, wie hervorragend sich Fall Out Boy entwickelt hat :-)
Widerstand zwecklos - the power of the ,Breitwandsound'
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Arena Rock is back, in Form dieses Produkts, man könnte auch sagen: Fall Out Boy machen Axl Rose vor wie man - ohne zig Millionen Dollar und 15 Jahren zu vergeuden - eine Platte produziert die im Wohnzimmer so beeindruckend funktioniert, daß Sie das Publikum dazu animiert ihre Konzerte zu besuchen.

Nimmt man die eingängigsten songs aus dem Repertoire der Foo Fighters (,Generator' z. Bsp.) und legt man noch ein bißchen mehr Druck auf die Produktion, mehrstimmigen Gesang bei den Refrains dazu und komponiert man das ganze noch so, daß bei den songs dieser ,feel good' Charakter transportiert wird, dann kommt das dabei heraus. Innovativ ist das sicher nicht, und von der technischen Produktion mal abgesehen, könnte das ganze auch Arena Rock aus dem Jahr 1983 sein, aber: dort wo viele andere Bands versuchen mit einem Schlagbohrer über die Gehörgänge ins Stammhirn vorzudringen, da verwenden Fall Out Boy gleich einen Tunnelbohrkopf; kraftvolle dringliche Gitarrenriffs zu eingängigen Rocksongs mit mehrstimmig gesungenen hymnischen Refrains haben spätestens beim 4ten song ,America's Suitehearts' den Effekt, daß man sich als Hörer nurmehr bedingslos ergeben kann. Das mag jetzt alles sehr penetrant und aufdringlich klingen - und das ist es auch - aber wer songs wie ,(Coffe's For Closer's)', ,She's My Winona' schreiben kann und gleichzeitig ein ZZ-Top Riff und die Akkordfolge der Anfangssequenz von ,Bargain' (The Who) so souverän in hymnische Rocksongs verpackt aber auch so eingängige Pop-Melodien wie ,20 Dollar Nose Bleed' (was für ein Titel!) zum rocken bringt, vor dem muß man schon seinen Hut ziehen; selbst wenn man von diesem Stil normlerweise nicht so angetan ist.

Typisch amerikanisch ist das Ganze natürlich, aber wer dachte unter den Emo Rock (pop) Bands wären ,My Chemical Romance' das Beste was dieses Genre zu bieten hat, der sollte sich erst mal diese CD anhören. Ob das ganze auch eine Nachhaltigkeit haben wird, wird sich allerdings erst in den nächsten Monaten und Jahren zeigen.
GENIAL ist noch UNTERtrieben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was FOB mit diesem Album geschaffen haben ist zwar anders als die Vorgängerwerke, aber es ist dennoch ihr bestes Album. Denn gute Musik definiert sich nicht durch die Musikrichtung, sondern einfach dadurchob man die Musik mag oder nicht und dieses Album wird man einfach lieben müssen.
Was vor allem auffällt ist, dass die meisten Lieder einfach einen genialen Refrain haben, der im Ohr feststeckt, bis man das nächste geniale Lied hört. Es sind auch wirklich alle Lieder gut (außer vllt Watch a Catch Donnie, aber wenn man sich die Deluxe Edition kauft ist da ja noch die akkustik Version drauf und die ist wirklich gut).
Anspieltipps sind: She's my Winona, the Gold (Shipped) Standard und 27, aber eigentlich sticht bei dem Album kein Lied heraus, da alle gut sind und es einfach ein geniales Gesamtwerk ist.

KAUFEN!!!!!!!!!! auch wenn man FOB vorher sogar hasste, dieses Album muss an einfach haben, denn es ist das beste Album des Jahres 2008 (Ehrenwort).
Fall Out Boy rocken genial!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein geniales, rockendes Album was FOB mit "Folie a Deux" abliefern. Es reiht sich nahtlos an den Vorgänger "Infinity on High" aus 2007. Die Melodien und Harmonien sind Fall Out Boy typisch wieder sehr ausgefeilt. Verschiedenste Arrangements erzeugen eine Spannbreite an Sounds auf diesem Album. Knackige Gitarren-Powerriffs, souliger Gesang von Patrick Stump, Orchester und Pianos im Hintergrund. Einfach genial, welch lockerflockige und doch auch intelligent gemachte Musik FOB da erzeugen. Besser gehts nicht! Für alle die "Infinity on High" so wie ich lieben werden sich für "Folie a Deux" rundum begeistern können!
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Produkt-Bild: AC/DC - Black Ice - Steelbox inkl. CD/DVD, Flagge, Sticker-Set und Original Gibson Gitarren-Plektrum

AC/DC - Black Ice - Steelbox inkl. CD/DVD, Flagge, Sticker-Set und Original Gibson Gitarren-Plektrum von AC/DC

Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 39,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: AC/DC - Black Ice - Steelbox inkl. CD/DVD, Flagge, Sticker-Set und Original Gibson Gitarren-Plektrum

Tracks:

Disk 1
  • Rock N Roll Train - Album Version
  • Skies On Fire - Album Version
  • Big Jack - Album Version
  • Anything Goes - Album Version
  • War Machine - Album Version
  • Smash N Grab - Album Version
  • Spoilin' For A Fight - Album Version
  • Wheels - Album Version
  • Decibel - Album Version
  • Stormy May Day - Album Version
  • She Likes Rock N Roll - Album Version
  • Money Made - Album Version
  • Rock N Roll Dream - Album Version
  • Rocking All The Way - Album Version
  • Black Ice - Album Version
Disk 2
  • The Making Of 'Rock N Roll Train' - Video
  • Rock N Roll Train - Video Version

Aus der Amazon.de-Redaktion


In Zeiten, in denen sich die Welt immer schneller zu drehen scheint, sind sturmfeste Konstanten wichtiger und wertvoller denn je. Das größte Bollwerk der Rockmusik sind und bleiben AC/DC, die auch auf Black Ice wieder nur einem Trend folgen: ihrem eigenen.Im Vorfeld war von sperrigen, ja fast schon progressiven Songaufbauten die Rede gewesen, von Songs, die mehr als einen Durchlauf brauchen, um zu zünden, von gitarristischen Eskapaden, wie man sie von AC/DC noch nie zuvor gehört hat. (Fast) alles Unsinn. Black Ice braucht zwar tatsächlich etwas länger als die letzten AC/DC-Scheiben, bis man die Lieder mitsingen kann, weil bis auf "Rock N Roll Train" die ganz großen Hymnen fehlen, ansonsten wird jedoch gewohnt urwüchsiger, schnörkelloser, sympathischer Hardrock geboten. Angus und Malcolm Young setzen ihre Gitarren ähnlich vielseitig wie auf den Klassikeralben der siebziger Jahre ein, Brian Johnson singt so facettenreich wie schon lange nicht mehr, und die warme Produktion von Brendan OŽBrien passt perfekt zum bodenständigen Charme der Band. Überraschungen findet man hier keine - aber die dürfte auch kaum jemand ernsthaft von den Australiern erwartet haben. Black Ice ist ein grundsolides, gutklassiges Rockalbum geworden, wie es so überzeugend nur AC/DC rüberbringen können. -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Lustlos, falscher Produzent
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich hätte nie gedacht, dass ich als AC/DC-Fan der ersten Stunde einmal so eine Rezension schreiben würde. Meine Erwartungen nach 8 Jahren Abstinenz waren wahrscheinlich zu hoch, aber was meine absolute Lieblingsband da abgeliefert hat, ist schlicht und ergreifend schlecht. Die CD hat zuviele Songs. 10 Knaller hätten meines Erachtens gereicht. Ansätze sind in vielen Songs zu finden. Doch bei fast jedem Songs kommt nach einem viel versprechenden Anfang nur noch einfallslose, zähe Masse. Knaller-Refrains ? Fehlanzeige ! Star-Produzent Brendan O'Brien hat es nicht geschafft, den Jungs in den Allerwertesten zu treten und die Energie, die die Band live immer noch versprüht, auf CD zu bringen. Im Gegenteil. Die Drums klingen sehr träge ( die HiHat ist viel zu laut und präsent), die Gitarren plätschern immer um Synchronität bemüht vor sich hin ( wo sind die Soli ??? ) und der Bass versucht zu retten was zu retten ist. Brian Johnson singt überraschend gut, kann aber aus den mittelmässigen Songs auch nicht mehr rausholen. Die Band hätte gut daran getan, John "Mutt" Lange auszugraben und mit ihm zusammen die guten Ansätze auszuarbeiten. So ist leider ein enttäuschendes Album ohne jeglichen Wiedererkennungswert entstanden. 2 Sterne trotzdem.... zu einem für War Machine, Blck Ice und Rock'n Roll Train und zum anderen, weil ich 1 Stern für meine Lieblingsband nicht übers Herz bringe... ;-)
"Rock and Roll will never die!"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
heißt es in "Rock and Roll Ain't Noise Pollution" auf der legendären "Back in Black"...

AC/DC belegen ihre These mit diesem Kracher mehr als genügend.
Ein Weltklasse Sound und abwechslungsreiche, manchmal auch AC/DC-unytpische Riffs und Songs kennzeichnen ein grandioses Werk.
Kein neues Back In Black (was angesichts des Alters der Mitglieder auch reine Utopie wäre), aber ein echtes Stück Rock n Roll! Ich hbe mir aufgrunddessen auch heute noch die LP dazubestellt (das Album besitze ich in der Ltd. Edition seit Verkaufsstart).

Ob "Rock n Roll Train", "Rockin All The Way", "Anything Goes", "Rock n Roll Dream" oder der Titelsong "Black Ice" --> Rock and Roll in all seinen Facetten! Von 3-Akkorder-Langeweile ist nichts zu spüren.
Nehmen wir nur mal Track 1: ein interessantes, solides Thema über 3 Takte geht sofort ins Ohr, ist nicht zu einfach, nicht zu überwältigend. Klasse!

Natürlich erfinden sich die Young-Brüder, Johnson, Williams und Rudd nicht neu, aber sie zeigen es einigen jungen Hüpfern doch gehörig wo es lang geht (Tokio Hotel?)
Ich freue mich sehr darüber, dass dieses Album sämtliche Rekorde (sogar den des einen Monat zuvor erschienen Metallica-Neulings "Death Magnetic", den ich ebenfalls besitze) gebrochen hat und einfach die oben genannte These von 1980 unterstützt.
Auch bin ich froh, dass ich nun doch einmal voll und ganz dabei sein kann, wenn AC/DC unterwegs sind und die Welt rocken!

P.S.: Klar, Bon Scott ist hier immer noch nicht dabei, aber mittlerweile dürfte man Johnson dann doch als Mitglied akzeptieren, zumal er auf diesem Album erfrischend klar klingt und eben "frisch"...

Freue mich schon auf das Konzert in der Veltins-Arena im Mai!

Soweit
Wieder mal ein AC/DC Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Und noch eine positive Rezension... :-)
Aber man muß schon sagen, AC/DC ist hier ein wirkliches Klassealbum gelungen.
Viele Songs eröffnen sich auch erst mit dem 2,3,4 mal hören und man erkennt viele Stilrichtungen früherer Hits mit raus.
Wer AC/DC eh nicht mag, wird sich dieses Album (auch) nicht kaufen... ;-)
danke, gut gelungen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
DANKE AC DC, die neue ist perfekt gelungen. Was will man mehr? Leute, die Scheibe kann man wirklich hören. Also kauft das Ding. Wem es nicht gefällt, ins Regal stellen und für den Nachwuchs aufheben. Legenden-verdächtig.!
AC/DC sind nun einmal AC/DC und bleiben es auch.
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Mal ganz ehrlich: Erwartet man wirklich großartige Überraschungen, wenn man sich eine AC/DC-Platte zulegt? Vielleicht einen Stilwechsel? Vielleicht Gastsänger? Vielleicht ruhige Momente? Nein, nein, nein! Und nur weil man Karten für die kommende Tour besitzt, müsste man sich das aktuelle Album ebenfalls nicht zuzulegen, da dort meist eh nur die Klassiker und nicht die Titel der gleichlautenden Platte gespielt werden. Ich habe die CD trotzdem gekauft, allerdings auch nur für 10 Euro bei Saturn. Es ist immer wieder der gleiche Songaufbau der einem entgegenrollt. Eigentlich braucht man nur die einzelnen Songtitel kennen und schon kann man fast den ganzen Refrain mitsingen. Dies kommt diesmal sehr stark bei Big Jack", Spolin} for a fight" und Stormy may day" zum Ausdruck. Was ist also nun anders an der Platte bzw. was ist neu? Vielleicht die Texte? Ironischerweise besingen sie sich in Anything goes" selbst als Neuerfindung des Rocks schlechthin, um dann im Refrain einzugestehen There she goes and nobody knows where she goes". Dass die Texte nicht gerade von hoher Prosa trotzen weiß man aus der Vergangenheit ebenfalls, aber welche Wheels" beim gleichnamigen Titel genau besungen werden, wird einem nicht so recht klar. Ebenfalls ist es gar nicht so abwegig Decibel" als Historie des Rock}n}Roll zu bezeichnen. Ein Song über die Stinkreichen in Hollywood wird mit Money made" geliefert und ich muss zugeben, dass mein Rock}n roll dream" nicht so chaotisch aussieht. Fazit: AC/DC sind nun einmal AC/DC und bleiben es auch. Allerdings ist eines sicher: Der Song Stormy may day" läuft bei mir im nächsten Jahr im Mai bei Regen auf jeden Fall des Öfteren.
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Produkt-Bild: Stark Wie Zwei-Live

Stark Wie Zwei-Live von Udo Lindenberg

Audio CD von Starwatch (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 13,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Stark Wie Zwei-Live

Tracks:

Disk 1
  • Woddy Woddy Wodka [Live 2008]
  • Boogie Woogie Mädchen [Live 2008]
  • Mein Ding [Live 2008]
  • Cello [Live 2008]
  • Ganz anders [Live 2008]
  • Nichts haut einen Seemann um [Live 2008]
  • Daumen im Wind [Live 2008]
  • Ich lieb dich überhaupt nicht mehr [Live 2008]
  • Wenn du durchhängst [Live 2008]
  • Der Deal [Live 2008]
  • Was hat die Zeit mit uns gemacht [Live 2008]
  • Bis ans Ende der Welt [Live 2008]
  • Honky Tonky Show [Live 2008]
  • Der Greis ist heiss [Live 2008]
Disk 2
  • Unterm Säufermond [Live 2008]
  • Ich zieh' meinen Hut [Live 2008]
  • Strassen-Fieber [Live 2008]
  • Stark wie Zwei [Live 2008]
  • Horizont [Live 2008]
  • Interview mit Gott [Live 2008]
  • Rock 'N' Roller [Live 2008]
  • Chubby Checker [Live 2008]
  • Mädchen aus Ostberlin [Wir wollen doch einfach nur zusammen sein] [Live 2008]
  • Sonderzug nach Pankow [Live 2008]
  • Alles klar auf der Andrea Doria [Live 2008]
  • Candy Jane [Live 2008]
  • Johnny B. Goode [Live 2008]
  • Der Astronaut muss weiter [Live 2008]

5 Kundenrezensionen:

Tolle Live CD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Udo Lindenberg hat schon einige Live CDs herausgebracht und diese ist für mich eine der besten. Die Mischung zwischen den neunen und wirklich genialen Album "Stark wie zwei" und seinen "alten" Hits, sowie älteren Titeln ist einfach gelungen und man merkt erst wie hoch das Niveau auf der Scheibe "Stark wie zwei" war.

Na klar ist Udo nicht mehr der jüngste, aber seine Stimme und seine Bühnenpräsenz ist einfach einmalig und stellt viele der jungen Künstler in den Schatten. Auch wenn manchmal Udo dem Publikum wie bei "Andrea Doria" den vortritt läßt. Der Sound ist einfach stark und es kommt eine wunderbare Livestimmung auf.

Toll auch die typischen Sprüche von Udo, der Mann hat es einfach drauf und reißt das Publikum mit. Ich habe die CD sehr genossen und die Erinnerung an das Konzert war sofort wieder da.

Erwähnenswert ist auch die schöne Aufmachung der Cd die wirklich was besonderes darstellt. Also insgesamt alles sehr gelungen und für mich einfach ein Geschenk von Udo, da legt man gerne sein Geld auf den Tisch.

Anspieltipps: Interview mit Gott, Ganz anders, Mein Ding und Horizont
DAS Comeback des Jahres!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hatte immer gehofft, daß Udo eines späten Tages noch einmal so ein Comeback hinlegt....aber geglaubt hatte ich es kaum noch...ich habe alle seine PLatten, CDs und DVDs...mit der Wende befand sich Udo in einem absolut musikalischen Tief...viele alte Fans aus meinem Freundeskreis sind deutlich abgesprungen von der Panikmanie....nach der Wende..als hätte er seine eigenen Ziele selbst als erfüllt angesehen...doch seit der Giganten-Tour 2004 ist er wieder da und er krönt sein Lebenswerk nun selbst mit dieser Tour und der dazugehörigen Live-Doppel-CD. Manch einer kritisiert, daß ein wenig technisch nachgeholfen wurde. Das halte ich aber für überbewertet...Das ist technisch super und legitim, Stimmung super und tatsächlich sogar der alte Udo aus der Frühzeit....die "Macher" des "neuen Udo" haben sein Werk einfach nur verstanden und eine Mega-Scheibe - sowohl im Studio, als auch live "- hingelegt. Fazit: Wer das Lebenswerk von Udo verstehen und haben will - einfach nur KAUFEN!!!!
Udo Overkill
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Eines kann man Udo L. nicht vorwerfen, er verstehe nichts von Marketing. Nach mindestens 3 Maxiauskopplungen, einer "normalen" CD und einer Platin-Edition nun auch noch die Live Version seines Comeback Albums "Stark wie Zwei". Das ist, selbst für Fans des Meister, des Guten zuviel. So viel Abzocke so zufällig vor Weihnachten ist eher "Dreist wie Drei". Und, lieber Udo, da ist immer noch Spielraum: die "Platin Live Edition", die "Complete Live Concert 2008 Box mit 3 CD und 2 DVDs", die ultimative Fan Edition "Stark wie Zwei.Null mit 3CD/2DVD und einem Stück Original Schlapphut". Frohes Fest!
Beste Live Scheibe von Udo überhaupt, weil...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...es ein komplettes ungeschnittes Konzert ist.
Weil die Veröffentlichung zeitnah war: Konzert am 23.10.2008 , VÖ: 5.12.2008. Weil es ein sehr schönes digipak ist. Weil Udo und sein panikorchester genial drauf sind und ein gelungener songmix als setliste eingespielt wurde.Alle denen das Konzert zu teuer war hören hier ein unglaublich spielfreudiges Ensemble und es macht SPASS zu zu hören!!
Rundum eine gelungene veröffentlichung. Bitte Herr Grönemeyer, Kunze und Westernhagen nachmachen. BAP ihr auch! Weil die mp3 Mitschnitte zwar ok sind aber ein ganzes Konzert wäre in top Qualität doch besser!
Danke Udo!
UDO - live - Top Sound
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
habe Udo in Stuttgart live gesehen - unglaublich was er noch auf die Füße stellte - meist viel fitter als sein eigenes Publikum. Ich denke wer Ihn auf seiner Tour gesehen hat wird diese Scheiben lieben. Besondes erwähnenswert für mich ist der Sound der Aufnahme. Sicherlich leicht überzeichnet in den Bässen - kommt auf einer wirklichen guten Anlage ein super "live Sound" rüber. Ich finde man sollte nicht immer über den tiefern Sinn diskutieren sondern einfach sagen - Die CD's machen verdampt viel Spaß
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Produkt-Bild: Electric Arguments

Electric Arguments von The Fireman (Paul McCartney/Youth)

Audio CD von One Little (rough trade)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Electric Arguments

Tracks:

  • Nothing Too Much Just Out Of Sight
  • Two Magpies
  • Sing The Changes
  • Travelling Light
  • Highway
  • Light From Your Lighthouse
  • Sun Is Shining
  • Dance 'til We're High
  • Lifelong Passion
  • Is This Love?
  • Lovers In A Dream
  • Universal Here, Everlasting Now
  • DonZt Stop Running

5 Kundenrezensionen:

Respekt!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dafür, dass man vom auf die 70 zugehenden Beatle etwas bekommt, dass jeglichen Erwartungsdruck und Kompromiss vermissen lässt.
Viele Bands und Solokünstler schaffen es schon in jungen Jahren nur noch schwer, der Ideenlosigkeit aus dem Weg zu gehen und versacken in Monotonie. Nicht Paul McCartney. Beim ersten Hören klingt das Album wie U2's damaliger Sprung von "The Joshua Tree" zu "Achtung Baby". In einigen Songs käme man ohne Hilfe wohl nicht einmal darauf, dass es Paul ist, der gerade singt.
Es finden sich in der Grundstruktur meist simple Songs, die dank ihrer Umsetzung allerdings absolut einmalig wirken. Das Album bietet so viel Abwechslung, dass man meinen könnte, Paul will den "jungen" einmal zeigen, dass er sie alle noch locker in die Tasche steckt. Als Beispiele nenne ich einmal "Lifelong Passion", das, wie auch weitere Weltmusikeinflüsse, in leicht anderer Form auch von Peter Gabriel hätte stammen können. Oder "Sing the Changes", das wie ein U2 Song mit Pauls Stimme klingt.
Aber es ist vielleicht der Countrysong "Light from your Lighthouse", der irgendwie ganz besonders heraussticht.

Ein absolut empfehlenswertes Album für alle Fans, die noch einmal überrascht werden wollen.
Ein tolles frisches Album!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier konnte Paul McCartney unter dem Namen "the fireman" einmal seiner ganzen Kreativität freien Lauf lassen und musste sich um keine Konventionen kümmern! Die letzten Studioalben unter seinem richtigen Namen, waren zwar wirklich fantastisch aber er hat elektronische Effekte doch nur sehr sparsam eingesetzt. Dieses Album klingt, als wäre er deutlich jünger! Äußerst experimentierfreudig! Dennoch sind die Songs srukturiert - daher eine absolute Kaufempfehlung!
Ganz erstaunlich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da soll noch mal einer sagen, dass ältere Herren keine aufregende Rockmusik machen ...
Ganz im Gegensatz zu seinem sonst doch oft etwas süsslichen Schaffen der Nach-Beatles-Zeit, beweist Paule McCartney hier sehr einrucksvoll, dass sich musikalische Kreativität im Rentenalter nicht zwangsläufig in alterweisen Akustikballaden erschöpfen muss.
Wem "The white album" noch was sagt und wer Songs wie "Revolution" und "Helter Skelter" mag, wird mit Freude feststellen, dass der alte McCartney in lichten Momenten noch immer ganz ordentlich die Sau raus lässt.
Yeah! Yeah! Yeah!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Paul McCartney und Martin "Youth" Glover: Zwei, die was miteinander anfangen können. Dem Killing Joke Bassisten Youth, musikalischer und philosophischer Freigeist, nebenberuflicher Godfather des Psychedelic Trance, sei Dank! Er hat den alten, jungen Beatle in Paul McCartney nochmal geweckt! Für mich die CD des Jahres.
Na also!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mein Mut wurde belohnt! Ich hab die anderen Fireman-Alben ja irgendwie auch gekauft, und...naja.
Aber diesesmal - ohne vorher reinzuhören - yeah, yeah, yeah!
Tolle Ideen, geile Songs, Wahnsinns-Stimme, viel Abwechslung... die wird noch lange in meinem Player verweilen!
Die "alte Zitrone" hat noch ganz schön viel Saft - Kompliment Paul!
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Produkt-Bild: Rise and Fall, Rage and Grace

Rise and Fall, Rage and Grace von The Offspring

Audio CD von AR-EXPRESS (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Rise and Fall, Rage and Grace

Tracks:

  • Half-Truism
  • Trust In You
  • You're Gonna Go Far, Kid
  • Hammerhead
  • A Lot Like Me
  • Takes Me Nowhere
  • Kristy, Are You Doing OK?
  • Nothingtown
  • Stuff Is Messed Up
  • Fix You
  • Let's Hear It For Rock Bottom
  • Rise And Fall

5 Kundenrezensionen:

cool! Einfach nur cool!! xD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Lieder sind echt cool. Heavy Metal pur. Nur zu empfehlen. Das einzige komische ist, das mein Bruder (7 Jahre) bei dem 3. Lied EINGESCHLAFEN ist. Dennoch lohnt es sich diese CD zu kaufen.
Konstanter Durchschnitt
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Wer die Band und ihren Stil mag wird auch mit diesem Album zufrieden sein. Viel Neues gibt nicht. Im Prinzip sind The Offspring die US-Variante der Toten Hosen. Paar Lieder wirken so, als ob die Band etwas Neues ausprobieren wollte aber locken letztendlich auch niemanden mehr aus der Reserve. Netter US-Radio-Punk, wenn auch eher vom Sound als von der Einstellung her. Bin schon zufrienden wenn nicht so ein Käse wie "...for a white guy" rauskommt. Demnach: Für Fans der Band sicherlich zufriedenstellend. Ein Album ohne Ecken und Kanten. Nothing Special!
Hätte eigentlich 10 Punkte verdient ;D
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das is echt der Burner!
Die Jungs werden von Album zu Album immer besser,
Mit Rise and fall, rage and grace habe sich die Offspring wieder mal selbst übertroffen, jedes Lied haut echt rein.
Offspring-Fans werden hier nicht entäuscht sein.

ABER VORSICHT: HOHE SUCHTGEFAHR!!!
Gemischte Gefühle
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also eins vorweg, das neue Album ist keinesfalls schlecht aber man kommt sich teilweise vor wie im falschen film ( doch dazu später mehr ). Das Album startet wirklich gut, denn sowohl "half-truism" als auch "trust in you" sind gut gelungen und " you`re gonna go far, kid" ist meiner meinung nach der beste song auf dieser platte. Weiter gehts mit "Hammerhead", auch noch ein hammer song, aber dann ist meiner meinung nach ein bischen die luft raus. Das Mittelfeld der Platte ist daher eher durchschnittlich. Ja und nun die letzten 3 Lieder ( hier ist es wirklich schwer ) denn man überlegt ob man nicht versehentlich die green day cd aufgelegt hat. Wobei sich die songs, zumindest teilweise, recht gut anhören.

Deshalb ist es geschmackssache, ob man sich das album kaufen sollte. Wen die Cover am Ende der cd nicht stören, der kann sich die cd guten gewissens kaufen.
Genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gleich vorweg muss ich sagen, dass ich schon seit etlichen Jahren ein Fan von dieser unglaublichen Punkband bin. Ich habe und höre regelmäßig alle Alben von ihnen, vom Selftitled bis hin zu Splinter. Wenn ich die negativen Rezensionen zu Rise and Fall, Rage and Grace lese, fällt mir besonders auf, dass viele argumentieren dass es "nicht mehr Offspring" sei und dass sie nicht mehr im selben Stil spielen wie früher usw.. Doch wenn man die letzten Jahre im Bezug auf ihre musikalische Entwicklung betrachtet, bemerkt man, dass sie sich einfach weiterentwickelt haben. Nach Conspiracy Of One folgte Splinter, danach die Single Can't Repeat und jetzt das neue Album. In all diesen Werken erkennt man eine klare Richtung, wie sie alte Muster und Merkmale fallengelassen haben und neue aufgenommen haben, bis hin zu dem Sound, der auf Rise and Fall, Rage and Grace zu hören ist.

Ich möchte jetzt keine detallierte Rezension zu jedem einzelnen Track auf der Platte abgeben, da das ohnehin schon sehr viele gemacht haben...

Also kann ich nur im Allgemeinen sagen: Ein verdammt gutes Album, dessen Songs von schnell und punkig bis hin zu melancholischen Balladen reicht. Trotz vieler Neuerungen hört man immer wieder Offspring-typische Merkmale heraus. Und genau DAS zeichnet diese Band und dieses Album aus. Eine perfekte Kombination aus alt Bekanntem und experimentell Neuem!
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Produkt-Bild: Metallica

Metallica von Metallica

Audio CD von Vertigo (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 5,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Metallica

Tracks:

  • Enter Sandman
  • Sad But True
  • Holier Than Thou
  • The Unforgiven
  • Wherever I May Roam
  • Don 't Tread On Me
  • Through The Never
  • Nothing Else Matters
  • Of Wolf And Man
  • The God That Failed
  • My Friend Of Misery
  • The Struggle Within

Produktbeschreibung


METALLICA

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit ihrem fünften, dem so genannten schwarzen Album, schlossen Metallica zu den ganz großen im Heavy-Metal-/ Hard-Rock-Genre auf. Enthält dieses Album doch Megaerfolge wie "Enter Sandman", sowie die zwei balladeskeren Stücke "The Unforgiven" und "Nothing Else Matters" -- der Bandhit schlechthin. Metallica mutierte zu einer massenkompatiblen Stadionband, die sich seither mit Größen wie Aerosmith, Kiss, AC/DC oder Bon Jovi messen darf.
Zwar nicht mehr ganz so heftig wie in früheren Tagen, kommt Metallica aber dennoch recht hart daher, was vor allen Dingen im durchaus immer noch sehr Metal-lastigen Songwriting begründet liegt. Zeugnisse hierfür sind Titel wie der Stampfer "Sad But True", das flotte "Holier Than Thou", das leicht orientalisch angehauchte "Wherever I May Roam" oder das abschließende "The Struggle Within", auf denen es das Quartett ganz ordentlich krachen lässt. Insgesamt zwölf hochkarätige Titel zieren Metallica, die das Prädikat besonders wertvoll durchaus verdient haben. Ein Album für die Ewigkeit! --Armin Schäfer
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5 Kundenrezensionen:

Nett
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das sogenannte "Black Album" ist meiner Meinung nach eins der überschätztesten Alben Metallicas. Wenn man es das erste Mal hört, mag es noch nett klingen, aber je öfter man es hört, desto mehr hat man den Eindruck, dass es nichts weiter ist als gut verpackte heiße Luft. Die Arrangements, die Melodien, die Texte und die Gesamtproduktion an sich sind so rund und glatt, dass es nach ein paar Durchläufen einfach nur noch nichtssagend ist. Zum Staubsaugen, Bügeln oder Abwaschen mag es taugen, aber mehr auch nicht.

Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich beim Erscheinen erst mal begeistert von dieser Scheibe war, aber schon relativ bald das interesse verlor. Inzwischen hab ich dieses Album schon 10 Jahre nicht gehört und ich spühre auch kein Verlangen, es in nächster Zeit mal wieder in die Anlage zu werfen.

Meiner Meinung nach kündigt sich mit diesem Album schon der weitere Weg Richtung Load und Reload an, weshalb ich diese Album oft böswillig Preload nenne. Wer mit Metall nichts anfangen kann und glattpollierten Pseudo-Radio-Metall sucht, ist hier richtig, wer auf Lightning und Master of Puppets stand, wird sich bei Preload die Haare raufen.
Kommerzieller Erfolg - Na und?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
In der Musikrichtung Heavy Metal (und all seinen verschiedenen Spielarten) gibt es ein sehr interessantes Phänomen: sobald eine Band kommerziell erfolgreich wird, verliert sie einen Teil ihrer Fanbasis. Die ansonsten sprichwörtliche, unbeirrbare Treue der Anhänger ist oft doch nicht so groß, wie man denkt, wenn plötzlich überall lauthals "Ausverkauf!" gebrüllt wird (zumindest "offiziell", denn ich bin mir sicher, dass viele "Fans der ersten Stunde", die plötzlich nichts mehr mit der Band zu tun haben wollen, im stillen Kämmerlein auch die erfolgreicheren Sachen mit Begeisterung hören).

Nun bin ich ebenfalls Heavy-Metal-Fan (hauptsächlich Thrash, Power und Black Metal, auch ein wenig Death Metal und Industrial), und das nicht erst seit gestern oder - um beim Beispiel dieser Rezension zu bleiben - seit ich zum ersten Mal "Enter Sandman" gehört habe. Trotzdem stellte sich mir niemals die Frage nach der musikalischen Qualität des schlicht "Metallica" betitelten schwarzen Albums. Das hat für mich zwei Gründe: zum einen verstehe ich nicht, was es für mich als Fan für einen Unterschied machen soll, wie viele Leute meine Lieblingsband gut finden. Mir ist es herzlich egal, ob die neue Metallica-CD auf Platz 1 oder Platz 100 der Charts liegt. Und genau dieser Ansatz führt mich zum zweiten Grund: die Sturheit mit der manche darauf pochen, wie Metallica zu klingen haben. Ich selbst bin - wie schon erwähnt - u. a. Thrash-Metal-Fan. Mit Thrash hat diese Platte aber nicht mehr viel zu tun. Das stört mich aber überhaupt nicht, wenn das Songwriting stimmt. In so einem Fall gibt es für mich auch keine Genre-Grenzen mehr, Lieder die mir gefallen, gefallen mir eben, egal in welchem Stil sie geschrieben sind und wie viele Leute sie sonst noch mögen. Insofern habe ich kein Problem damit, die ersten 5 (!) Alben von Metallica als sehr gut zu bezeichnen. Die Phase danach ist eine andere Geschichte - aber ich empfinde sie ebenfalls nicht als so durchgängig mies wie manch anderer.

Natürlich ist es merkwürdig, wenn beim Metallica-Konzert plötzlich ein ganz anderes Publikum auftaucht, als man das erwartet. Und natürlich ist man als Heavy-Metal-Fan lieber unter seinesgleichen, das gebe ich unumwunden zu. Aber dieses "Problem" reguliert sich meist von selbst, spätestens wenn es den nächsten Trend gibt, bleiben wieder die wirklichen Fans übrig, die nicht nur dorthin gehen, weil es gerade angesagt ist.

Eine etwas lange Einführung, die aber vielleicht denen zugute kommt, die das Album bzw. die Band wirklich noch nicht kennen (soll's ja auch geben) und sich fragen, wie die vielen Rezensionen eigentlich zu verstehen sind.

Das "Schwarze Album" selbst bietet in meinen Ohren eine sehr ausgewogene Mischung aus Härte und Melodie - zwei Faktoren, die für die Musik von Metallica schon immer bestimmend waren. Wenn man sich die musikalische Entwicklung der Band bis 1991 ansieht, kann man den Prozess recht gut erkennen, der zu "Metallica" führte. Die unkontrollierte Rasanz und Härte gab es meiner Ansicht nur auf dem Debüt "Kill 'Em All", alles was danach kam verschob sich doch eher in Richtung Kontrolle und Melodie (natürlich angereichert mit mal mehr, mal weniger Härte). Vor allem am Gesang ist das gut zu beobachten.

"Metallica" beginnt mit "Enter Sandman", einer Hymne sondergleichen, an der sich bereits die ersten Geister aus oben genannten Gründen scheiden. Nichtsdestotrotz habe ich bei einem Metallica-Konzert noch niemanden gesehen, der bei diesem Lied nicht mitsingt oder sogar so konsequent ist und die Halle verlässt, wenn das ach-so poppige Mainriff angestimmt wird. Ähnliches gilt für das Groove-Monster "Sad But True" und für die typische Halbballade "The Unforgiven", die sofort ins Ohr gehen und dort auch hängenbleiben. Auch "Wherever I May Roam", "Don't Tread On Me" (mit seinen "West-Side-Story"-Anleihen und kritischem Text) und "Of Wolf And Man" können auf ganzer Linie überzeugen, von Radiotauglichkeit kann ich hier jedenfalls nicht allzu viel erkennen. Ebenfalls gut gelungen sind "The God That Failed" und "My Friend Of Misery", einer der wenigen von Jason Newsted mitgeschriebenen Songs. Immerhin guter Durchschnitt sind die im Gesamtkontext etwas untergehenden "Holier Than Thou" und "Through The Never".

An Ausfällen bzw. Füllern kann ich lediglich "The Struggle Within" und vor allem "Nothing Else Matters", die einzige "richtige" Ballade von Metallica ausmachen (dieses Lied dürfte wohl den größten Anteil am "Ausverkauf-Geschrei" ausmachen, ich persönlich finde es im Vergleich zu den klassischen Halbballaden einfach langweilig, obwohl es live ganz gut Stimmung macht).

Alles in allem eine Platte, die sich sehr schnell erschließt, im Gegensatz zu "wirklicher" Radio-Pop-Musik aber dennoch nicht nach dem dritten Mal hören langweilig wird. Damit ist "Metallica" ein krasser Gegensatz zu seinem Vorgänger "...And Justice For All", der wesentlich schwerer zugänglich (aber trotzdem beileibe nicht schlechter) war.

Für mich wären das 4,5 Sterne, die ich nur deshalb auf 4 abrunde, weil mir die ersten drei Alben (jedes auf seine Weise) doch um ein Stückchen besser gefallen.
Supergenial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Album ist einfach perfekt.Aber das dieser Herr Armin Schäfer Metallica mit Bon Jovi vergleicht bzw. Metallica und Bon Jovi im gleichen Satz erwähnt ist eine absolute Frechheit und eine Beleidigung für Metallica jeden echten Metallica-Fan.
Gut! Aber ein bisschen Überbewertet.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
1991: Metallica veröffentlichen ihr fünftes Album "Metallica", welches aber öfter schlicht "The Black Album" genannt wird. Die Band war bis dahin schon eine der besten Metalbands, auch wenn sie noch nicht den Bekanntheitsgrad hatten den sie nach Veröffentlichung der "Schwarzen" innehielten. Harte Thrash-Riffs, sauschnelle Soli, schnelle Songs, das verband man mit dem Namen Metallica. Umso größer der Schock für die (meisten) alten Fans, als plötzlich ziemlich langsame Lieder, die durchaus Radiotauglich waren, aus den Boxen schallten. Die Band hatte nach der Meinung dieser Fans entgültig ihre Wurzeln verraten (schon zu "Justice"-Zeiten gab es massig Unkrufe). Allerdings gab es andere, und die waren in der Mehrheit, die in diesem Album ein Meisterwerk sahen, ja sogar Metallica's bestes Album. Ich für meinen Teil stehe in dieser Hinsicht auf keiner von beiden Seiten. Einerseits halte ich das Album für gut, andererseits beeinhaltet es meiner Meinung nach zu viel Füllmaterial. Diese Platte ist ganz bestimmt kein Thrash Metal mehr, allerdings ist es noch eindeutig Heavy Metal, wenn auch etwas Massentauglicher. Der Stil deutet schon mal in die Richtung in die sich Metallica später mit "Load" entwickelten und ehrlich gesagt (auch wenn mich die meisten wahrscheinlich für diese Bemerkung Lynchen wollen) halte ich "Load" und "ReLoad" für wesentlich bessere Alben. Warum? Das Problem bei der Schwarzen ist einfach, dass trotz (oder gerade wegen) der guten Produktion sich die sehr guten Titel sehr schnell abnutzen. Je öfter man "Enter Sandman", "Sad but True", usw. anhört desto schneller nutzen sich diese Titel ab, was ich wirklich schade finde. Gerade "Enter" ist auf jedem Konzert der Bringer und das man sich dann lieber die Live-Version anhört macht die Album-Version leider nicht besser, aber das ist sicherlich Ansichtssache und nur so ein kleiner Fingerzeig von mir. Dann gibts ein paar Songs die zwar ganz nett sind, die man aber nicht unbedingt öfter anhört.
Es gab vor diesem Album eine personelle Veränderung. Als neuen Produzenten holte man Bob Rock an Bord, der erstmal für eine vernünftige Produktion sorgte. Der Bass haut rein wie auf keinem anderen Metallica-Album. Die Gitarren sind ordentlich von einander getrennt und das Schlagzeug donnert. Sehr schön. Eigentlich spräche genug dafür dieser Platte 5 Sterne zu geben doch ein paar Lückenfüller schädigen leider das Gesamtbild, so dass ich nicht die volle Punktzahl vergeben kann.

Enter Sandman: Auf jedem Konzert ein Highlight. Gerade deswegen ein Klassiker! (5/5)
Sad but True: Starke Riffs und harte Bässe. (5/5)
Holier Than Thou: Ein paar coole Riffs, hört man aber nicht so oft an. (3/5)
The Unforgiven: Sehr gute Ballade mit persönlichem Text. (5/5)
Wherever I May Roam: Wieder ein harter Mitsing-Hit wie "Enter". (5/5)
Don't Tread on Me: Wieder mal nicht schlecht, mehr aber auch nicht. (3/5)
Through the Never: Trotz geiler Riffs auf Dauer langweilig. (3/5)
Nothing Else Matters: DER absolute Klassiker unter Metal/Rock-Balladen und natürlich unverzichtbar für jeden Metallica-Fan! (5/5)
Of Wolf and Man: Hammersong mit geilen Riffs! (5/5)
The God That Failed: Slow-Tempo-Hammer mit wummernden Bässen. (5/5)
My Friend of Misery: Sehr guter Song obwohl mir ehrlich gesagt eine Instrumental-Version (wie es von Jason anfangs geplant war) besser gefallen hätte. Trotzdem Geil! (5/5)
The Struggle Within: Ganz guter, härterer Abgang! (4/5)

Im Großen und Ganzen ist das schwarze Album ein gutes Album mit einigen Metallica-Klassikern und die Band bekam damit den Erfolg, den sie schon längst verdient hatte. Wer dieses Album aber kauft, weil er es für das Beste der Band hält, dem sei gesagt, dass er da bloß nicht drauf vertrauen soll.
Ansonsten als Heavy Metal/Hardrock-Fan natürlich unverzichtbar.
Oliverra
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für immer und ewig ist diese Album! Kein Zweifel!!! "Enter Sandman" ist ein Kracher, "Sad but true" schön heavy, "the unforgiven" tolle Melodie und über "Nothing else matters"müssen wir nicht weiter reden.....es gibt keine Ballade, die einem nach so langer Zeit noch Gänsehaut und weiche Knie beschert! Hört mal zu! Nicht für Kids, die denken, man hätte ihnen ihr Lieblingsspielzeug geklaut!!!!!!!...tallica...
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Produkt-Bild: Death Magnetic

Death Magnetic von Metallica

Audio CD von Mercury (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 8,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Death Magnetic

Tracks:

  • That Was Just Your Life
  • The End Of The Line
  • Broken, Beat & Scarred
  • The Day That Never Comes
  • All Nightmare Long
  • Cyanide
  • The Unforgiven III
  • The Judas Kiss
  • Suicide & Redemption
  • My Apocalypse

Aus der Amazon.de-Redaktion


Death Magnetic ist das wichtigste und am sehnlichsten erwartete Metal-Album des Jahres 2008. Wäre es enttäuschend ausgefallen, es hätte ein komplettes Genre gelähmt und ausgebremst. Doch die CD ist glücklicherweise das geworden, was sich die Anhängerschaft erhofft hat: eine erstklassige Thrash-Metal-Granate mit Anklängen an die Metallica-Hochphase in den 80er Jahren.
Die komplexen, größtenteils überlangen zehn Songs brauchen einige Durchläufe, bis sie sich in ihrer ganzen Pracht entfalten, doch schon nach ein- bis zweimaligem Drücken der Repeat-Taste ist klar: St. Anger und Load/Reload sind Geschichte, mit Death Magnetic machen Metallica endlich da weiter, wo sie nach ...And Justice For All aufgehört hatten. Die Arrangements sind vielschichtig, James Hetfield feuert ein knallhartes, aggressives Thrash-Metal-Riff nach dem anderen ab, Kirk Hammett soliert, als ginge es um sein Leben, und Lars Ulrich trommelt endlich wieder mit angezogenem Snare-Teppich. Highlights der Scheibe sind das ruhig beginnende und sich immer weiter steigernde "The Day That Never Comes", die vertrackten Ohrwürmer "All Nightmare Long", "Cyanide" und "That Was Just Your Life", der rasante, traditionelle Thrash-Metal-Donnerschlag "My Apocalypse", der fast schon Slayer-Härtegrade erreicht, und das zehnminütige, stimmungsvolle Instrumental "Suicide & Redemption". Die kompositorische Genialität der frühen Alben bleibt zwar unerreicht, Death Magnetic verknüpft aber das Hypnotische, Rohe von St. Anger, das Progressive von ...And Justice For All und den unverkrampften Spaß am Rocken von Kill ´Em All zu einem ebenso anspruchsvollen wie emotionsgeladenen Klassealbum, wie es sich selbst die optimistischsten Fans kaum besser erträumt haben dürften. -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

einhundert prozent metallica
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
zum neuen werk von metallica namens 'death magnetic' wurde hier ja viel gegenseitiges geschrieben. die einen loben es zum himmel und die anderen sind mal wieder enttäuscht. dieses veranlasst mich letztendlich eine rezension zu diesem 10ten studioalbum von den jungs aus der stadt der verlorenen engel zu schreiben.

vorab muss ich sagen, dass metallica mich musikalisch mehr als nur beeinflusst hat. was nichts anderes heißen soll, dass ich seit meinem ersten metallica album... es war 'master of puppets', damals noch auf vinyl und ich zarte zehn jahre alt, den metal für mich als musikrichtung gefunden habe.

metallica wurde zudem meine band, die mich bis jetzt begleitet hat. ferner freute ich mich auf das neue album. zu diesem lässt sich ganz einfach sagen, dass es unverwechselbar metallica ist, wie man sie kennt und liebt. es ist von den songs stimmig und jeder trägt die eindeutige handschrift der jungs. näher möchte ich darauf nicht eingehen, da zum einen schon viel darüber geschrieben wurde und zum anderen es auch für jeden hörer individuell zu bewerten gilt. um an dieser stelle das aktuelle mit den vorrigen 'load', 'reload' und 'st. anger' zu vergleichen, kann ich sagen, dass es eindeutig dem stil entspricht, den metallica davor für sich entdeckt hat. obwohl selbst die letzten drei alben ihre daseinsberechtigung haben und selbst auf diesen findet man vereinzelt songs, die metallica zudem gemacht haben, wer sie sind. sicher ist auch, dass jeder fan für sich sein persönliches best of von metallica hat. bei mir sind es aus der kompletten sammlung 'kill em all' und '... and justice for all'.

mittlerweile habe ich die dreißig überschritten und musikalisch gesehen habe ich auch in den vielen jahren über den tellerrand geschaut. death metal wie die ersten werke von hypocrisy und doom/gothic von type o negative gesellten sich dazu, um die wichtigsten zu nennen. aber auch rockbands wie placebo und snow patrol bin ich nicht abgeneigt. ich möchte hier nicht vom eigentlichem thema abkommen, aber was ich zum ausdruck bringen möchte ist, dass es folglich unvermeidbar ist, wenn sich bands musikalisch verändern bzw. besser gesagt entwickeln. erst recht, wenn sie mehr als zwei jahrzehnt bestand haben. es gibt beispiele, die wesentlicher radikaler ihren bandverlauf genommen haben. ein beispiel ist sepultura, die mit der damaligen band heute nichts mehr zu tun hat. einzig der name und der bassist ist noch übrig geblieben. für mich war die band nicht mehr existent, als max cavalera 1996 die truppe verließ. denke für viele fans ist hier soulfly das 'neue' sepultura? also, kann man sich bei metallica doch mehr als nur glücklich schätzen, dass die bandgeschichte sich hier auf die bassisten und einmal auf den gitarristen bezieht.

schlussendlich freue ich mich, dass james seine persönlichen probleme im griff bekommen hat und das die kombo weiterhin uns mit neuen material glücklich macht. in diesem sinne, kann ich jedem der auch nur ein metallica album sein eigen nennt und selbstverständlich jedem fan von metallica, 'death magnetic' ohne bedenken empfehlen. es ist zu 100% metallica!
zu Grabe getragen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Andere Bands machen es besser. Sie lösen sich nach ihrer Best Of wenigstens auf. Ein bißchen Trommelwirbel, ein letzter Paukenschlag und man geht mit Applaus in die Musikgeschichte ein. Das hätte Metallica nach "S&M" machen sollen.
Auch wenn viele Fans sagen, dass es mit "Load" bereits vorbei war, so muss man eingestehen, dass die Alben der 90er zwar für Metallica Verhältnisse "anders", aber musikalisch trotzdem absolut herausragend waren. Energie, Drive, eingängige Melodien, Gesang der im Ohr bleibt. Das hat Metallica immer ausgezeichnet.
"I Disappear" hätte diese Band zusammen mit Jason Newsted wörtlich nehmen sollen, denn all das aufgezählte fehlt in diesem Jahrhundert einfach völlig (witzigerweise waren zeitweise Sum41 die besseren Metallica). Wer Trash Schrägstrich Müll geil findet, wird sicher seit St. Anger seinen Spaß haben. Müllige Platten gibt es von anderen Bands aber schon genug, dafür muss man sich keine echte Metallica kaufen.
Wer übrigens "Suicide & Redemption" als tolles Instrumentalstück ansieht, sollte vielleicht ernsthaft eine Ohrtransplantation in Erwägung ziehen und sich beispielsweise "Call of Ktulu" anhören.
Super Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
So gefallen mir Metallica ... als Fan der ersten Stunde ist es für mich das Album 2008. Death Magnetic macht da weiter wo "...and justice for all" aufhört und reiht sich vor dem "Black" Album wieder ein ... Die CD läuft seid September immer wieder bei mir, ich kann nur eine absolute Kaufempfehlung aussprechen !!
Kann die Leute manchmal nicht verstehen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Naja ich schreib auch mal meine Meinung zu der neuen Platte. Also grundsätzlich kann ich den ein oder anderen der die Scheibe schlecht bewertet nicht verstehen.
Nach St. Anger war die Band angeblich tot und nicht mehr zu retten. Und überhaupt grundsätzlich sind die alten Platten ja eh das Maß aller Dinge. (Ok die Scheiben sind super) Aber man merkt einfach, dass die Band es eh nie richtig machen wird. Alle haben nach der Load bis St. Anger Phase das Back to the Roots gefordert. Jetzt geht die Band einen solchen Schritt und nun beschwert sich trotzdem ein Großteil.
Ich kann mich über das Album nicht beschweren. Es hat großartige Songs und geht genau in die richtige Richtung. Nämlich zwischen die frühen Anfänge der Band und der St. Anger. Von jedem ein bischen aber mit der härte die man von der Band erwartet und einen für mich auch vollkommen vernünftigen Sound. (So klingt es bei fast allen Bands und Musikern in der heutigen Zeit die auf hohem Niveau produzieren. es ist zu verkraften) Außerdem seh ich die Band ja noch Live.
Kann die CD eigentlich nur allen Zweiflern empfehlen. Die Band hat den richtigen Schritt gewagt. Die "nur" 4 Sterne gibt es nur aus einem Grund;die ersten Alben sind halt doch noch einen Tick besser.
Einfach schlecht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Die neue Metallica ist eine Enttäuschung, genauso wie das letzte Album. Einfach nur laut, brachial und schnell reicht nicht. Es sind in einigen Liedern gute Ansätze da, die dann unmittelbar wieder zerstört werden durch Breaks die überhaupt nicht zusammenpassen oder unnötigem brachialgewitter. Manchmal meint man auf eine andere CD geschaltet zu haben so unpassend zusammengefügt klingen manche Lieder. Da ist keine Struktur zu erkennen bzw. zu hören.
Die Stimme von James Hetfield war noch nie besonders gut, aber sie wird trotzdem von Album zu Album schlechter. Kein Gefühl, keine Kraft.
Für mich eine reine Alibiplatte für alte Fans. Offenbar will man den Eindruck erwecken man würde sich wieder auf alte Tage besinnen und ordentlich Dampf machen.
Auch junge/neue Fans sollen offenbar aus der Slipknot-Ecke gewonnen werden.
Wie auch immer, das Album ist schlecht und für mich reine Geldmacherei.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Dig Out Your Soul

Dig Out Your Soul von Oasis

Audio CD von Big Brother (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 11,97, Angebote ab EUR 8,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Dig Out Your Soul

Tracks:

  • Bag It Up
  • The Turning
  • Waiting For The Rapture
  • The Shock Of The Lightning
  • I'm Outta Time
  • (Get Off Your)High Horse Lady
  • Falling Down
  • To Be Where There's Life
  • Ain't Got Nothin'
  • The Nature Of Reality
  • Soldier On

5 Kundenrezensionen:

Kreativer Ausfall
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Oasis ist eine phantastische Band.
Dieses Album ist aber künstlerisch gesehen ein Totalausfall.
Wo sind die Ideen der anderen wunderbaren Werke diesmal geblieben(besonders die der ersten 2 Alben)?
Für Oasis Neueinsteiger empfehle ich das "Best Of"-Doppelalbum (Stop the Clocks).
Kann man nicht maulen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dass das alles schon mal dagewesen ist, von der Cover Art bis zu den Songs ist offensichtlich. Aber: Es geht nicht darum, das Rad neu zu erfinden! Es geht schlichtweg darum, den Ohren was Gutes zu tun. Oasis können das, bedienen sich geschickt der Beatles, MC 5, Ihrer Selbst, der Happy Mondays. Definitely maybe the best album since years.
Ein Album mit (keinen) Hits
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Vorab hatte Noel Gallagher bereits angekündigt, dass Dig out your soul keine Hits enthalten würde. Britisches Understatement einerseits, im Vergleich zu Morning glory und Be here now aber schon wahr. Oasis sind erstmal nicht mehr die grösste Band der Welt, aber sie schlagen sich tapfer. Welche Ziele soll man nach so grossen Erfolgen auch noch haben? Liam ist mit Nicole Appleton von den All Saints verheiratet, da bleibt man doch lieber zu Hause als auf Tour zu gehen oder im Studio zu sein. ;-)
Die Ballade I'm outta time erinnert mit dem Klavier an A day in the life von den Beatles, ein wenig auch an High Hopes von Pink Floyd.
(Get off your) high horse lady hätte auch gut auf ein Beatles-Album gepasst. To be where there's life ist mal wieder ein Song mit Anleihen indischer Musik, ziemlich monoton.
Langsame Stücke sind auf Dig out your soul in der Minderheit, hauptsächlich wird gerockt.

Wem die erste Single The shock of the lightning gefallen hat wird mit Dig out your soul zufrieden sein. Wer auf (What's the story) Morning Glory nicht nur Don't look back in anger und Wonderwall, sondern auch Roll with it und Some might say mochte, wird auch am neuen Oasis Album Freude haben!

Anspieltipps: Bag it up, The shock of the lightning, I'm outta time

3,5 Sterne
Oasis erfinden sich neu...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...und steigen aus der Asche auf zu vorher nie gekannten Hoehen. Diese Scheibe wird der Band nun endgueltig & auf Ewig einen Platz in der "Bestenliste" sichern und laesst alles andere (Ausnahmen: "definitely..." & "whats the story...") weit, aber ganz weit hinter sich. Diese Scheibe ist ein Monster, eine Initialzuendung, vom ersten bis zum letzten Track infizierend, treibt sie in die Abhaengigkeit... Die spektakulaersten Oasis die es je gab, und warscheinlich nicht mehr geben wird. Der Zenit ist erreicht...
eine Wucht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dig Out Your Soul

Also ich muss sagen das Album gefällt mir sehr gut! Denn es ist eben nicht so nach dem Motto, wir schreiben eine Platte mit 8 Hits und 3 Lückenfüller, sondern wir machen Musik und was andere sagen ist uns sch..ß egal.

Das Album besteht aus tragenden Grooves und für Oasisverhältnisse sehr experimentelle Songs, hat aber trotzdem die bekannten Mitsingrefrains. Liam ist eindlich wieder in Form und die Jungs haben auch wieder Spaß am Musik machen. Man merkt es der Platte an!
Zwar erfindet der 4er aus Manchester das Rad des Rock'n'Roll auf dieser Platte nicht neu, aber sie stehen in einem gewissen Kontext zu dem was grad so durch die Radiostationen dudelt. Denn das ist zum großteil nur Müll.

Zu den Songs. Der Opener 'Bag It Up' rockt gut los ist aber im allgemeinen eher einer der schwächeren Songs des Album. Der Zweite 'The Turning' besticht durch einen tollen Refrain, schöne Harmonien und einem lässigen Off-Beat im Intro. Der Stampfende 'Waiting for the Rapture' gehört zu den besten Songs, weil er durch seine geniale Einfachheit überzeugt und zeigt das auch Noel ein guter Sänger ist, vielleicht sogar der bessere? 'The Shock of the Lightning' trumpft mit einer Gitarrenwand auf und einem einfachen, aber lässigen Drumsolo. Mit 'I'm Outta Time' beginnt eine etwas ruhigere Phase des Longplayer, sehr Beatles mäßig, der Song könnte auch Titeltrack für einen Bond sein, das Intro klingt wie ich finde sehr danach. '(Gett Off Your) High Horse Lady' ist etwas schwach da sich die ganzen 4 min nur eine Harmonie durch zieht und sonst nicht passiert. Ist aber egal, denn mit 'Falling Down' folgt ein Meisterstück. Groovig, hypnotisch mit sehr viel verschiedenen Instrumenten, genial konzipiert (auch hier singt Noel). 'To Be Where There's Life' ist einfach nur kuhl! Der Sitar Sound und die beste Oasis Bassline überhaupt machen den Song einfach gut. Dazu kommt das Liam seine Qualitäten voll ausschöpft. 'Ain't Got Nothin''funktioniert einfach, zwar mit einem etwas verschrobenem Refrain, der aber trotzdem zum Song passt, dazu die lang gezogenen Licks in der Bridge, top. Mit 'The Nature of Reality' schlägt einem wieder in Gesicht, mit stampfendem Beat und geschmackvoll arrangierten Gitarren. Zum Abschluss gehts etwas gemächlicher zu und Liam zeigt mit 'Soldier On' das auch er ein guter Songwriter ist. Zwar kommt das ganze wieder ziemlich Beatles mäßig rüber wie bei 'I'm Outta Time', aber daran gibt es nichts aus zu setzen.

Zur Musik. Ich hab sie Live erlebt, im Gloria in Köln und ich kann sagen das die Songs vorallending Live total gut rüber kommen. Da für wird Rock'n'Roll gemacht! Ihn Live zu spielen! Im Studio 'ne Hitplatte mit nemm Superproduzenten kann jeder machen. Die Songs Live gut zu performen nicht! Oasis haben sich bewiesen, als einer der besten Livebands unserer Zeit. Wenn ich mir anschaue wer heutzutage von gewissen Musiksendern im Fernsehn zur besten Liveband gekürrt wird, erschrecke ich regelrecht.
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Produkt-Bild: Eyes Open

Eyes Open von Snow Patrol

Audio CD von Polydor (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Eyes Open

Tracks:

  • You're All I Have
  • Hands Open
  • Chasing Cars
  • Shut Your Eyes
  • It's Beginning To Get To Me
  • You Could Be Happy
  • Make This Go On Forever
  • Set The Fire To The Third Bar
  • Headlights On Dark Roads
  • Open Your Eyes
  • The Finish Line

Produktbeschreibung


EYES OPEN GERMAN VERSION
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5 Kundenrezensionen:

Eyes Open; Geniale Musik-Scheibe von Snow Patrol
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mit der Eyes Open angefagen, Musik von Snow Patrol zu hören. Ansonsten kannte ich nur ein paar vereinzelte Stücke die irgendwann mal in den Charts waren.
Auf der "Eyes Open" ist es der jungen Band aus Irland! bestens gelungen, einen guten Mix aus langsamen und schnellen Tracks zu finden. Tolle Stimme, tolle Piano und Gitarren Solos mit inbegriffen.
Die beiden besten Tracks sind meiner Meinung nach, sicherlich die Single Auskopplungen "Chasing Cars" und "Shut your eyes". Aber auch die restlichen Titel wie z.B. "Open your eyes" und "Make this go on forever" können sich sehr gut hören lassen. Man kann die Scheibe wirklich komplett rauf und runter hören, ohne Tracks überspringen zu müssen.
Gesamtfazit: 5 Sterne, absoluter Hörgenuß und Kaufempfehlung! Als nächstes werde ich mir das 2004 erschienene CD-Album "Final Straw" zulegen... Das hat hier ebenfalls sehr gute Bewertungen bekommen!
Nur Highlights...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da hätten wir sie, die Ohrwurmfabrik aus Schottland. Bereits vor Monaten sorgten Snow Patrol für
Furore mit ihrem Song "run" vom Vorgänger "final straw". Doch nun können Snow Patrol auch beruhigt
die Geldbörse öffnen. Denn mehr Hitpotential als hier zu hören ist, geht nicht. Sämtliche Songs sind
natürlich aufs Stadion ausgelegt. Da wird hier mal ge"uhuhuhu"t und hier mal die Gitarre ganz "irisch"
á la The Edge (U2) gezogen. Aber ich bin der letzte der einer Band eine gute Produktion mit satten
Ohrwürmer als Nachteil vorwirft! Die ganze Platte besteht eigentlich "NUR" aus Hits.
Sie beginnt mit der Vorabsingle "you're all I have" und diese zieht gleich sämtliche Register. Zum Einstieg gibts
gleich die, von mir ja schon angesprochene, Salve "uhuhuhu" und einen einprägsamen Refrain. Relativ mässiges Tempo
und gepflegter Gitarrenrock. Könnte von jedem sein. "eyes open" ist von der Struktur her in die selbe Richtung zu
schieben. Aber hier wird in sämtlichen Parts einfach mehr überzeugt, von Stimme bis zu Energie der Stromgitarren.
Ein toller emotionaler Song. "chasing cars" ist die erste Ballade, die nun auch den Weg auf Maxi-CD geschafft hat. Ein
toller rührender Song, der jedem Fan von Grey's Anatomy(TV Serie) etwas sagen dürfte. Der Song steigert sich von Refrain
zu Refrain. Ich will nicht behaupten, dass ich nicht schon bessere Balladen gehört habe, aber dieser Song ist einfach magisch.
"shut your eyes" bewegt sich in eine ganz andere Richtung. Ein relativ entspannender Song, geprägt durch Chöre und den typischen
Sound der Schotten. Erste und kurze Langeweile bringt "beginning to get to me" mit sich. Der Song ist nicht schlecht, aber irgendwie
habe ich ihn schon mal auf der CD gehört ("you're all I have"). Auch "you could be happy" ist ziemlich öde. Sicher eine tolle Idee Wink
Schlafmusik für Kinder auf ein Album für Erwachsene zu packen, aber naja die Wirkung hat es nicht verfehlt. Also weiter mit "make this go
on forever", welches wieder vollends überzeugt mit Chorgesang die den famosen Gary Lightbody begleiten und eine tolle Atmosphäre aufbauen.
Die Ballade "set the fire to the third bar" zählt sicher zu den absoluten Highlights der CD. Es handelt sich um ein Duett mit der Sängerin
Martha Wainwright, die sich ein tolles Gefühlsbad mit Lightbody liefert. Der Song verrät dann doch ein wenig die Indieherkunft von Snow
Patrol und hätte tatsächlich auch auf dem Vorgänger Platz gefunden. "headlights" beginnt dramatisch und sehr energisch und ausnahmsweise passen
auch die "uhuhuhu"s in das Konzept, denn der Song ist sehr schön geworden, wenn auch nicht ganz so eingängig im Refrain wie der Rest der Platte.
"open your eyes" geht dann aber doch eher auf so typische Standartsongs ab. Eine Überdramatische Boombastballade, die ihre Wirkung eigentlich gänzlich
verfehlt.Zum Abschluß gibt es passend "finish line". Ja und das gibts selten, dass der letzte Song einer der besten ist. hier trifft es zu. So muss eine
Ballade klingen. Ich könnte ja heulen, aber nee. Das ist unmenschlich...ääh, unmännlich *fg*

Also natürlich kann man bei Snow Patrol von Ausverkauf reden. Aber warum eigentlich? Nur weil sie ein unglaublich tolles Album mit vielen Hits
hingelegt haben und die Platte angeblich kalt klingt aufgrund der Produktion? Totaler Quatsch. Snow Patrol legen mit "eyes open" eines der besten
Alternative Alben des Jahres hin. Basta!
Chasing Cars: der beste Song von Snow Patrol!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin absoluter Fan von Snow Patrol. Mein absoluter Lieblingssong ist "Chasing Cars". Das Lied ist der Hammer! Wer mir nicht glaubt, sollte sich die CD zulegen. Es wird ihn sicherlich nicht nur dieser Song überzeugen.

Snow Patrol: Ich kann diese Band uneingeschränkt weiterempfehlen.
besser geht es kaum...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
bekannt war mir von snow patrol vorher eigentlich nur durch chasing cars.
(wobei ich nicht finde das es der höhepunkt des albums ist)

anspieltipps:
make this go on forever
shut your eyes... (eigentlich sind alle lieder gut-wirklich alle!)

auf einer langen und langweiligen autofahrt legte ich die cd ein-
und fühlte ich mich wie in einer anderen welt- und das finde ich muss wirklich gute musik leisten.

es ist natürlich keine harte rockband wobei einige titel einen richtig mitreißen -
andere ruhigere songs eher zum nachdenken und träumen bewegen.
und obwohl eher eine 'dunkle' stimmung herrscht fühle ich mich nach dem höhren immer glücklich-
irgendwie in einer aufbruchstimmung.

das tolle ist das man die songs immer wieder hören kann- hab sie bestimmt schon 20mal gehört-
kann schon den text auswendig und finde in den songs immer noch etwas neues-
und muss es sogar jetzt schon wieder hören.
am besten kaufen und anfangen zu träumen!!
Intensiv und süchtig machend... kann es Liebe sein?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Snow Patrol vom Feinsten... Das Repertoire von sentimental bis rockig - rein und handgemacht! Großartige Stimme, gefühlvolle Texte, teilweise herrlich melancholische Gitarren und wohldosierte Piano-Klänge! "Set The Fire To The Third Bar" als Gänsehaut-Garant im grandiosen Duett mit einer süßen Martha Wainwright - bei mir mit auf der never-ending-repeat-list "Chasing Cars" und "Shut Your Eyes"... intensiv und süchtig machend!! Dieses Album ist ein absolutes Must-Have für all diejenigen, die sanften hausgemachten Indie-Rock lieben!! Großartige Musik von Anfang bis Ende und längst kein Geheimtipp mehr!! Die bisher beste Platte - ein Meisterwerk auf höchstem Niveau, die man übrigens nicht oft genug hören kann!!!
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