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Murder Ballads von Nick Cave & The Bad SeedsAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2001 |
Tracks:
ProduktbeschreibungMURDER BALLADS 5 Kundenrezensionen:Verbale Gewaltorgie für Fans des Düsteren 4 von 5 PunktenAls musikalisches Must-Have werden die Murder Ballads zurecht gehandelt. Allerdings zeigt sich mal wieder, dass Geschriebenes (oder in diesem Fall Gesungenes) als weitaus weniger schlimm empfunden wird als visuell dargestellte Gewalt. Würde man einen Episodenfilm zu den Nick Caves Balladen drehen, hätte er die FSK 18 zurecht und wäre eine einzige Gewaltorgie, vergleichbar mit Filmen wie Desperado oder The Shining, das leise Grauen verbunden mit schlichten Exzessen der Brutalität. Ein künstlerisches Meisterwerk sind die Murder Ballads dennoch, aber wie bei vielen Meisterwerken gilt auch hier: Vorsicht. Poet der Nacht... 5 von 5 PunktenBei diesen Liedern muss man fast schon an einen Poeten der Nacht denken. Nick Cave ist definitiv eine Ausnahmeerscheinung: Er dichtet Lieder über Mörder und Morde, die unter die Haut gehen.- er ist zweifellos einer der kritischsten Lyriker und Sänger: Gewagt, grandios, dunkel und wunderschön - Nick Cave! auch für High-Ender ein Genuß! 5 von 5 PunktenNeben dem zuvor gesagten muß ich einmal ganz klar meine Freude und Faszination angesichts der super-räumlichen Abmischung kund tun! Ich hätte nie geglaubt, bei solch schaurig-schöner Mucke auch noch über meine gepflegte Anlage derartige Raumdimensionen kennen zu lernen! Das ist kein Schrammel-Sound, sondern ein ganz ausgebufftes Klangerlebnis; alle Stimmen und Instrumente sind in den Raum genagelt, klar umrissen und vor allem so vollkommen losgelöst vom Lautsprecher! Also nicht nur etwas für Fans, sondern auch für Menschen, die auch noch mit zwei Ohren hinhören können, ...möglichst nach Zwölf, wenn die Endstufe richtig warm ist und das Netz weniger belastet ist von störenden Oberwellen. Der Poe der Musik 5 von 5 PunktenDas vorliegende Album ist wirklich ein Pandämonium des Düsteren - jedes Lied handelt vom Mord oder vom Morden.Obwohl die CD sich wirklich auf dieses Thema beschränkt,behandelt Nick Cave es auf erschreckend vielfältige Weise:So ist der Akt des Tötens mal explizit beschrieben(Stagger Lee),mal werden die genauen Umstände im Dunklen gelassen(The kindness of strangers)oder sie sind voll poetischer Schönheit(Where the wild roses grow) Ebenso vielfältig wie Nick Caves Texte,ist seine klangliche Welt.So wechseln sich klassische Klavierbegleitungen mit elektrischem Minimalismus ab. Die Cd ist also jedem zu empfehlen,der es gerne mal düster mag und nicht vor experimenteller Musik zurückschreckt. Großartiges morbides, melancholisches Meisterwerk 5 von 5 PunktenEin sehr ruhiges Album hat Nick Cave abgeliefert. Doch wirklich entspannend ist es nicht. Das liegt nicht nur an dem markerschütternden Schrei von Blixa in Stagger Lee sondern an 9 Meisterwerken mit Texten voller Mord, Gewalt und bedaurnswerten Schicksalen. Der Abschlusssong Death Is Not The End, ist sozusagen der Gegenpol zum rest des Albums und bringt den Hörer wieder zurück in unsere Welt. Man muss sich Nick Cave, musikalisch sowie textlich erst einmal erschließen um diesen Künstler und die Kunst die er zusammen mit den Bad Seeds macht wirklich geniessen zu können. |
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The Heart of Everything (Limited Edition) von Within TemptationAudio CD von Gun Record (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 5,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungTHE HEART OF EVERYTHING/LTD. Aus der Amazon.de-RedaktionNach dem sensationellen Erfolg von The Silent Force war die Erwartungshaltung riesengroß, doch Within Temptation haben nicht den Fehler gemacht, einen zweiten Aufguss ihres Megasellers abzuliefern. Schon nach dem ersten Durchlauf ist klar: The Heart Of Everything klingt düsterer, härter und damit streckenweise weniger radiokompatibel als das Vorgängerwerk. Zwar haben die Holländer auch wieder einige Balladen und getragene Bombast-Rock-Nummern im Gepäck, das bezaubernde Fantasy-Flair von The Silent Force weicht aber in vielen Songs etwas aggressiveren, dunkleren Vibes, die eher an Evanescence als an Nightwish erinnern. Nicht nur das bereits aus dem Online-Rollenspiel The Chronicles Of Spellborn bekannte "The Howling" und die erste Single "What Have You Done", die Sharon den Adel mit Keith Caputo von Life Of Agony eingesungen hat, zeigen neue Facetten einer Band, die bislang vor allem auf lebensfrohen Breitwand-Metal festgelegt war. Das extrem hohe Ohrwurm-Niveau von The Silent Force wird auf The Heart Of Everything zwar nicht ganz erreicht, Freunde deftiger Gitarren-Riffs dürften an der CD aber eher Gefallen finden als an der Vorgängerscheibe. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Dunklere Vibes, aber auch gefühlvolle Balladen! 5 von 5 PunktenWithin Temptation überzeugen mit dieser Platte bestimmt auch noch die letzten Kritiker! Diese Cd ist besser, als alles andere zuvor! Ich liebe die Mischung aus den leicht aggressiven Vibes und den gefühlvollen Balladen! Mein Lieblingssong ist "Forgiven"! Diese Stimme, diese Melodie! Das geht unter die Haut! Und der Song "Our Solemn Hour" bringt den Puls wieder zum rasen! Einfach klasse diese Scheibe! Für Fans ein absolutes Muss!!!!! Wow 5 von 5 PunktenKlasse Musik! Jede CD immer wieder ein Erfolg. Eingehende Melodieen, Frauenpower auf der ganzen Linie... Bei "The silent force" dachte ich, es gäbe keine Steigerungen mehr - bis "The Heart of Everything" kam. Ich freue mich schon auf das nächste Album und hoffe, dass wir nicht so lange warten müssen. Wow !! 5 von 5 PunktenIm Moment frag ich mich echt warum dieses Album das erste ist was ich von Within Temptation im Regal stehen habe. Ich liebe diese Art von Metal, doch irgentwie war ich dann doch eher der Nightwish-Fan. Wohlbemerkt war - ich liebe dieses Album !!! Ich habe, was diese Gruppe angeht, echt Nachholbedarf - ich werde auf jeden Fall in nächster Zeit "einkaufen gehen". Dieses Album ist bombastisch - zum rauf-und-runter-hören. Arg viel mehr kann man dazu nicht sagen - die Stücke hauen einen einfach weg !!! Jeder der Nightwish mag muss dieses Album auf jeden Fall auch haben !!! In gewohnter Hochleistung.. 5 von 5 Punkten..gehen Within Temptation ihren Weg. Auf diesem, meiner Meinung nach bestem, Album zeigen Sharon den Adel und ihre Jungs anderen Bands des gleichen Genres "Wie man}s macht". Im jahr 2007 mussten wir einige Enttäuschungen hinnehmen, genannt seien nur Bands wie Tristania, die früher einmal groß waren, jetzt aber qualitativ absolut abgebaut haben. Doch zu diesen Enttäuschungen gehört dieses Album keineswegs! Wir mussten nicht allzu lange auf den Nachfolger von "The Silent Force" warten, und es wäre naheliegend gewesen dass dieses Album auf Zeit produziert wurde. Ist es aber nicht! Within Temptation geben ein Album ab, das von vorne bis hinten stimmig ist, ein Konzept hat und keinerlei Tiefpunkte erreicht. Die Höhepunkte dagegen sind weit gesät, wie das powervolle "What Have You Done Now", das mein persönlicher Favorit und damit Anspieltipp ist. Wie schon jemand erwähnt hat fühlt man sich in einem Soundtrack eines Fantasy-Films gefangen, imposant und pompös verschmmilzt Sharons Stimme mit dem Orchester und den Instrumenten. The Heart Of Everything gehört zu einer der Platten die momentan auf Dauer neben meinem Player liegen! Sicherlich hat das Album 5 Sterne verdient! Die bekommt es auch, obwohl ich sagen muss: Live ist mir diese Stimme immernoch ein Grauen. Ich habe die Special Edition mit der DVD und den Bonustracks auf der CD, und ich habe generell das Bedürfnis das Gesicht zu verziehen wenn Frau den Adel live singt, das mag an mir liegen, vielleicht mag ich es nur einfach nicht. Trotzdem ist dieses Album absolut empfehlenswert, auch den Neulingen in der Szene! die beste von within temptation 5 von 5 Punktenkurz und knapp, wie ich finde bislang die beste cd von within. sie bläst einem das gehirn durch und so muss das sein. gehört in jede cd sammlung ohne zweifel. |
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Wake-the Best of von Dead Can DanceAudio CD von 4ad/Beggar (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 13,96 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2003 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungWAKE-THE BEST OF Aus der Amazon.de-RedaktionDead Can Dance? Tote können tanzen? Klingt ja düster. Ist es auch. Aber noch viel schöner. Überwältigend. Nicht von dieser Welt. Fans von Brendan Perry und Lisa Gerrard sind um Superlativen nicht verlegen und man kann sagen: meist zu Recht. Wake belegt das nachdrücklich mit 26 Tracks aus 15 Jahren, vom semi-legandären "Frontier"-Demo, durch das 4AD-Labelchef Ivo Watts-Russell 1983 auf das Duo aufmerksam wurde, bis zur letzten Aufnahme des Duos, "The Lotus Eaters" (1998). Genre-, Zeit- und kulturelle Grenzen schien es für die beiden Iren niemals zu geben. 1980 begannen sie, mit Cello, Blechbläsern, Elektronik und Hackbrett, früher Renaissance, Barock und gregorianischen Einflüssen zu hantieren, während der Punk im kommerziellen Zenit stand. Gesanglich sind beide eine Klasse für sich. Während Perry seine Prägnanz und Ausdrucksstärke in für nordwesteuropäische Ohren vergleichsweise üblichen Skalen und Frequenzen entwickelte, ließ sich Lisa Gerrard sich stilistisch wie geografisch kaum festlegen. Wer Ridley Scotts Hollywood-Blockbuster Gladiator gesehen hat, hat ihren eindrucksvollen, mitunter erschütternd schönen Gesang bereits wahrgenommen, wie sie Wörter eher als Transportmittel für vokale Klangfarben zu benutzen scheint als anders herum. Das merkwürdige Rezept ging besser auf als ein gelungener Hefeteig, und schon ihr zweites Album Spleen And Ideal geriet zum Meisterwerk, zum Paradoxon eines vom gehobenen bürgerlichen Feuilleton vereinnahmten modernen Klassikers, der aber hauptsächlich von Pop-Hörern gekauft und geliebt wurde (was, nebenbei, einen Umstand darstellt, der dem 4AD-Label durchaus häufiger geschah). Für Dead Can Dance nur ein Schritt vor den nächsten, den das merkwürdige Pärchen mit neuer Klassik, spritueller Chormusik aus Osteuropa und dem Mittleren Osten, afrikanischer, asiatischer und lateinamerikanischer Rhythmik in Berührung brachte -- Kreuz- und Querverweise extra! Dead Can Dance mögen den Tod im Bandamen tragen, ein Totentanz ist ihre Musik nicht. Im Gegenteil: Sie feiert das Leben. --Rolf Jäger 5 Kundenrezensionen:Vielseitig, spannend, mystisch, magisch ... 5 von 5 Punkten... all diese Begriffe passen zu Titeln auf dieser sehr guten Zusammenstellung von Dead Can Dance. Schwebende elektronische Soundscapes, treibende Rhythmen zwischen Mittelalter, Afrika, Orient, dazu immer wieder faszinierende Gesangslinien. Anspieltipps: Yulunga, How fortunate..., Lotus Eaters, Rakim ... und vor allem Sanvean, der absolute Übertitel von Lisa Gerrard, der mich beim ersten Hören zwischen Gänsehaut und Tränen hin- und herriss und dies bei jedem Hören immer wieder schafft. Schamanenmusik erster Güte! Ein Traum für immer 5 von 5 PunktenDer Name Dead Can Dance steht bereits seit 1981 für musikalische Evolution, Tiefe, Mystik und das Suchen nach vielfältigen Ausdrucksformen. Lisa Gerrard und Brendan Perry, die Hauptprotagonisten, setzen sich keine Grenzen beim Ausloten instrumentaler Tiefen. Das Ergebnis ist eine Faszinosum aus Klang und Traum. Ordentlich für Einsteiger, überflüssig für Fans 4 von 5 PunktenZur Musik von Dead Can Dance ist jedes weiteres Wort wohl überflüssig und für Fans ist es diese CD auch! Denn Fans haben eh das Box- Set und somit jeglichen Song, den "Wake" enthält. Und so empfiehlt sich diese Doppel- CD eher für Einsteiger und Neugierige Musikfans, die die faszinierende Welt von Lisa Gerrard und Brendan Perry entdecken wollen, ohne sich für eines der immer verschieden ausgefallenen Alben entscheiden zu müßen. Da aber die Auswahl sich aus Tracks aus dem Boxset beschränkt, fehlen trotz des generösen Platzes von zwei CDs einige der wirklich wichtigen Stücke aus dem umfangreichen Repertoire, wie z.B. "The carnival is over", "Spirit" und das grandiose "Ulysses". Und auch bei dieser "Best of" werden die Stücke in einer eher willkürlichen Reihenfolge präsentiert, genauso wie DCD es schon bei "A passage in time" gemacht hatten. Dort allerdings war die Auswahl so exzellent getroffen, die Reihenfolge so geschickt gewählt und ferner so genial ineinander gemixt, daß dieses Prinzip brillant funktionierte. Bei "Wake" wäre eine strikt chronologische Tracklist auf Grund des anders gewählten Materials allerdings besser gewesen.Nichtsdestotrotz gab es diese Musik nie in besserer Klangqualität zu hören und Dead Can Dance sind und bleiben sowieso die beste Gruppe der Welt! Deshalb gibts trotz einiger Unzulänglichkeiten auch noch vier Sterne. Mystisch und magisch 5 von 5 Punktenok,ok...diese Doppel-CD ist 'nur' eine Best-Of. Und für Fans, die das Box-Set haben, bietet diese CD musikalisch nichts Neues. ABER: für alle anderen, die Dead Can Dance erst später entdeckt haben, ist diese Veröffentlichung absolut empfehlenswert. 2 CDs und 26 Titel lang präsentieren DCD eine Werkschau ihres musikalischen Schaffens. Die beiden Protagonisten - Brendan Perry und Lisa Gerrard - folgen stets keinerlei aktuellen Trends, sondern agieren frei von kommerziellen Vorgaben. Musikalisch nur schwer einzuordnen ist das weit gefächerte Spektrum dieser Klangkunst einzigartig. Ähnliche Bands und Künstler oder Einflüsse? Deep Forest, Cocteau Twins, Clannad, Kate Bush, Nick Cave, Tangerine Dream, Gregorianische Gesänge, Brian Eno. So ungefähr vielleicht, aber wirklich nur ungefähr... Das Duo zelebriert mit 'Wake' einen ureigenen, unverwechselbaren Stil und kreiert einen eigenen Kosmos, bedrohlich und düster, zugleich aber fast majestätisch und feierlich. Faszinierender Gesang; Texte voller geheimnisumwobener Geschichten und fremdartiger Mystik; die Musik zudem bereichert durch WorldBeat-Einflüsse, mittelalterliche Kirchenchöre, ambientartige Klanglandschaften, Didgeridoo und/oder asiatische Saiteninstrumente. Kombiniert mit den vielfältigen ethnischen Elementen und elektronischem Zeitgeist entsteht wunderbare Musik voller Magie, der man das Prädikat 'zeitlos' verpassen muss. Es gibt wohl kaum ein schöneres Lob. EMPFEHLENSWERT!!! 5 von 5 PunktenNach langer Zeit wiedermal etwas v. DCD zu hören ist an sich schon den Kaufpreis wert. OK, ist zwar 'bloß' ein Best Of... Werk, im Vergleich zu all dem anderen Schrott welcher derzeit durch die Charts bzw. Musikszene geistert aber immer noch lange gut. Jemand der DCD kennt und zu schätzen weiß, wird wohl auch an WAKE nicht vorbei kommen. Weiterempfehlen kann ich die CD und die Musik v. DCD in jedem Fall... |
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Seven Lives Many Faces von EnigmaAudio CD von Virgin Ger (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,80 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSEVEN LIVES MANY FACES 5 Kundenrezensionen:Genial, wie immer 5 von 5 PunktenLeute die das Album als eintönig oder "schon alles gehört" bezeichnen, scheinen wohl den Sinn und die Leidenschaft der Musik nicht zu verstehen. Ich bin mit Enigma aufgewachsen und liebe diese Musik. Das neue Album hat mich vom Hocker gerissen! Es ist, meiner Meinung nach, das Beste Album von Enigma und hat sehr eigen-Charakter-starke Songs! Leider nicht so gut ... 1 von 5 Punkten... wie früher! Alleine der Vergleich zum letzen Album "A Posteriori" bringt es an den Tag und die Ohren: Unmotivierte Arrangements; keine tragenden Melodien; vom ersten bis zum letzten Stück fast gleiches (elegisches) Tempo! Schade! Ich habe mir bisher alle Enigma-Alben geholt und genossen (auch die etwas "schrägeren" zwischendurch); aber hier hört der Spaß dann leider auf: Es kommt einfach nie (wirklich in keinem Stück) die alte Atmosphäre auf! Sicherlich wie immer eine subjektive Geschmacksache! Aber beim objektiven Vergleich zu den alten Alben, wir dann (fast) jeder zum selben Ergebnis kommen: Das ging schon mal besser! Diesmal leider nur 1 Stern! Oh jeh, nicht ernsthaft.... 2 von 5 PunktenIch liebe die ersten vier Enigma Alben über alles, aber dieser Mist ist das Letzte. Das Album ist schlecht gesampled, hat keine einzige eingängige Melodie und das einzige Lied das man als halbwegs gelungen bezeichnen kann ist "Seven Lives" aber der Rest ist einfach nur schlecht. Dieses Album kann absolut nicht verzaubern und es ist noch nicht einmal ein wirklicher Hörgenuss. Ich empfehle jeden lieber sich das neue E.S. Posthumus Album (Cartographer) zu besorgen. Da stimmt die Rechnung wenigstens. Dieses Album kann man jedenfalls getrost in die Tonne klopfen. Echt schade. Mir gefällt sie :-) 5 von 5 PunktenNachdem ganzen Gemotze hier dachte ich erst, was da wohl für ne schlimme Scheibe kommt. Die Kritiken kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich etwas kaufe, auf dem "Enigma" drauf steht, dann erwarte ich natürlich, dass auch "Enigma" drin ist. Und das ist es. Mir gefällt die Scheibe. Ich kaufe Enigma nicht zur Party sondern als entspannenden Hintergrund während kreativer Arbeit. Und da passt sie - wie auch alle Vorgänger - ganz wunderbar. Nachdem ich alle anderen auch habe und sie schon ewig rauf und runter höre, behaupte ich, dass diese CD nicht weniger kreativ ist als andere. Genau genommen find ich sie sogar gelungener als die letzte. Ich freu mich auf die nächste. Ich werde immer brav weiterkaufen. Denn "Enigma" ist für mich Garant für immer passende Begleitmusik zu jeder kreativen Arbeit. belanglos 1 von 5 PunktenDieses Album weckt nun den endgültigen Entschluss in mir Enigma als abgeschlossene musikalische Phase meines Lebens zu sehen, was sehr schade ist. Bereist Album fünf war befremdlich und Album sechs versöhnlich in Ordnung, aber dieses Album ist derartig belanglos, dass es nicht einmal am Strand von Ibizza taugt. Ich begrabe also diese musikalische Phase und verbleibe ernsthaft in tiefer Trauer! |
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Disintegration von the CureAudio CD von Fiction (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 1989 |
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ProduktbeschreibungDISINTEGRATION 5 Kundenrezensionen:Traurig düstere & wunderschöne Songs 5 von 5 PunktenSie mögen traurige, düstere und melancholische Songs? Kaufen Sie sich diese außergewöhnliche und bezaubernde Platte. Songs, die einen tief berühren, voller Traurigkeit, sehr bewegend und fast mystisch interpretiert. Schon der erste wunderbare Track "Plainsong" spiegelt die Stimmung dieses Albums hervorragend wieder. Man ist wahrlich ein wenig verzaubert und taucht ab in eine (musikalische) Welt voller Grautöne. Vorsicht: Es gibt keine "Muntermacher" auf dieser Scheibe, keinen einzigen fröhlichen Popsong (ala "Love Cats" oder "Friday I am In Love"), für die "The Cure" auch bekannt sind. Es ist eher ein Album für verregnete Wochenenden, neblige Tage oder für einen Abend allein zuhaus! Allerdings kann man eine so berauschende Platte eigentlich immer auflegen... Hochkaräter für die Ewigkeit 5 von 5 PunktenOft hat man Rezensionen, in denen leichtfertig das Wort Meisterwerk verwendet wird. Das ist schlecht für die Kunden, denn wenn man es dann mal wirklich mit einem richtigen Meisterwerk zu tun hat, denken viele: na, es wird doch wieder nur ein halbes Meisterwerk sein. Jetzt können Sie mal alle Bedenken über Bord werfen, denn hier haben wir ein wahres Meisterwerk. Ein Meilenstein der Musikgeschichte. Eine Sternstunde der Independent-Kultur. Ein Wunderwerk vor dem Herrn. Jedes Lied ein Volltreffer - und fast jedes Lied mit Überlänge. Man gewöhnt sich dran, dass Robert Smith auf "Disintegration" immer erst nach zwei Minuten zu singen beginnt. Als dieses Album fertig war, hatte The Cure ein echtes Problem: wie konnten sie das noch toppen ? Wer die Messlatte einmal so hoch gelegt hat, kann mit allem was folgt nur nachlassen. Aber diesen Preis war es wert. Ohne "Disintegration" wäre der Musikmarkt ein bisschen ärmer. DAS BESTE CURE ALBUM? 5 von 5 PunktenNun gut, sollen sich die Cure Fans untereinander streiten, ob Pornography, Disintegration und Bloodflowers ein Trilogie bilden. Für Robert Smith ist es so und er sollte es wohl am besten wissen. Robert Smith nannte "DISINTEGRATION" seiner Zeit ihr "Meisterwerk" und fand tragischer Weise wenig Verständniss beim Plattenlabel. Aber dieses wurde eines besseren belehrt. Das so wunderbare an diesem Album ist, das der Sound gigantisch -und der Anspruch enorm hoch ist. Selbst Pop-Stücke wie Lovesong und Lullaby sind wunderbar integriert und führen zu keiner unerwartenden Stimmungswandlung. Wie jemand behaupten kann, dass dieses Album kein dunkles sei, kommt mir nicht in den Sinn. Während Robert Smith bei "Pornography" seinen Ängsten und Gefühlen noch mit grotesker Sprache Ausdruck verleiht, geht er hier offener und direkter damit um, ohne jedoch den Sinn zum lyrischen zu vernachlässigen. The Cure's Disintegration ist auch deßhalb ein außergewöhnliches Album, da es (ähnlich wie andere Cure-Alben wie: Faith, Pornography und Bloodflowers) sich in einer "Soundlinie" befindet. Bei jedem Song kann man auf jeden Fall sagen, dass es von dieser Platte stammt und nicht von einem anderen Album. Dieses Album machte "The Cure ~ The Cure" (von 2004) im Vorhinein unnötig(zumindest den Titel), weil Disinegration der eigentliche Fixpunkt der Cure Geschichte ist. Ob es das Beste ist oder nicht? Nun ja, jeder hat seinen eigenen Geschmack. Mein persönlichis Lieblingsalbum ist "Bloodflowers". Disintegration ist meineserachtens jedoch das Cure-Album, das die Pop- und die dunkle- Seite The Cure's am besten zu einem Ganzen vereint. Geniales Album! 5 von 5 PunktenDies ist ein kompaktes, atmosphärisch dichtes Album. Es berichtet von Verlust ("Pictures", "Last Dance"), Angst ("Lullaby","Same Deep..."), Verzweiflung ("Closedown","Prayers for Rain"), aber auch Liebe ("Lovesong"). Musikalisch geprägt durch dichte Keyboard-Klänge und weiche Gitarren mit oft hypnotischen Gitarren-Riffs. Übrigens mitnichten ein Album "nur für eingefleischte Fans" Disintegration hat (gerade in Deutschland) den Bekanntheitsgrad von The Cure erheblich gesteigert! das absolute meisterwerk 5 von 5 PunktenAuch wenn viele jetzt aufstöhnen werden und lästern, aber für mich ist *Disintegration* Das Cure-Album überhaupt. I think it's dark and it looks like rain...", alleine diese ersten Zeilen des Openers verraten schon, wohin das Album den Hörer führen und entführen will. Wer hätte nach dem Vorgängeralbum noch einen Heller auf The Cure gegeben? Und doch hätte man den Braten riechen müssen, oder nicht? ein letztes kraftvolles Aufbäumen, noch einmal alles in eine Waagschale werfen schien die Devise bei den Aufnahmen zu dem Album gewesen zu sein. Und es hat alles, was ein gutes Cure-Album benötigt. Die entsprechende Lyrik und dazu die elegischen Wehklänge der Gitarren. Nach dem Plainsong kommt mit Pictures of you ein eleganter Popsong, der haarscharf am Kitsch vorbei geschrammelt ist, aber dafür auch umso mehr wirkt. Haben wir das nicht alle schon einmal erlebt? Es geht nicht mehr nur ausschließlich um irgendwelche Todesphantasien oder Drogenphantasmogorien. Robert Smith ist längst in der Wirklichkeit angekommen und weiß die Medien zu bedienen. Mit der Fasciation Street kommt der nächste Knaller (wir lassen mal die altbekannten Singles dazwischen aus). Hier schrammeln mal wieder die Gitarren und der Baß wird einem um die Ohren gehauen, um wenig später für Regengebete Platz zu machen. Doch nun kommt, ach der beste Teil des ganzen Albums. Das nicht enden wollende Same deep water as you, das auch nie aufhören müsste. Wer in der gesamten Musikgeschichte konnte besser jammern und leiden als Herr Schmidt? Doch der Kracher schlechthin ist der Titelsong. Trennungsgeschädigte müssen reihenweisen Suizidgedankens aufgekommen sein, dem hier wird schlichtweg die volle Wahrheit an den Kopf geknallt. So ist es nun einmal im Leben, und wer die Wirkung dieses Songs schon einmal live mitbekommen hat, weiß, wie sehr gerade dieses Lied einem unter die Haut geht (wer ist nicht schon in stücke gerissen worden oder wusste schon, wie das ende sein wird). Der Text ist ein Glanzstück in der Smith'schen Lyrik. Aber als ob das noch nicht genug wäre, gibt es zum Abschluss noch Untitled. Diese Akkordeonklänge, oder was auch immer das sein soll, fährt das Gemüt erst einmal runter, um es dann volle Granate auf die kommende Stille und Einsamkeit vorzubereiten. Das Monster der Einsamkeit wird herauf beschworen oder auch der Verlust einer Liebe (ist jedem selbst vorbehalten). ...never dream of you again... Nein, diese Platte kann ewig laufen, in einer Endlosschleife, das hält man aus. Und wenn die letzten traurigen Töne irgendwo in der Atmosphäre verhallen, dann weint man seine Tränen, wohl auch, weil man weiß, dieses Album ist nicht zu schlagen. Robert Smith ist mit seinen Mannen The Top. Höher und besser geht es nicht (und die Geschichte gibt mir Recht). Doch was sie mit Disintegration erschaffen haben, dass ist für die Ewigkeit, und viele Nachahmer werden sich daran die Zähne ausbeißen. Und an alle, für die Cure eh zu poppig wurden, denkt mal daran, womit alles begann. Sie sind und bleiben trotz allem ein Urgestein der alternativen Musik. |
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Blackwater Park von OpethAudio CD von Zomba (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,22 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2006 |
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ProduktbeschreibungBLACKWATER PARK 5 Kundenrezensionen:Das zweitbeste Album der besten Band des Planeten 5 von 5 PunktenEs ist echt schwierig, diese Schweden zu kategorisieren. In einem Song, der schon mal ganz gerne 10 Minuten dauert, spielen sie heftigsten, aber dennoch progressiven sprich: technisch anspruchsvollen - Death Metal (ohne Blastattacken!), nur um von einem Moment zum nächsten auf herrlich verträumte Akustik-Passagen umzusteigen, in denen die 70er-Krautrock/Prog-Wurzeln insbesondere von Mastermind Mikael Akerfeldt durchscheinen. Dank der hervorragenden technischen und kompositorischen Fähigkeiten der 4 Musiker gibt es dann auch nach dem x-ten Durchlauf immer mal wieder etwas neues zu entdecken, so dass Fans von komplexer, harter aber gleichwohl melancholischer Musik bedenkenlos zuschlagen dürfen. Für Durchschnittshörer (Limp Bizkit-Fans zum Bsp.) gilt hingegen: Finger weg! Monumental 5 von 5 PunktenAls die CD die ersten Umdrehungen tat und die ersten Klänge aus den Lautsprechern kamen, war ich zunächst noch skeptisch. Das also sollte die beste Scheibe der Schweden sein? Wie ich es mir bei Opeth angewohnt hatte, lagen die Lyrics der Lieder vor mir und ich hatte mich eigentlich auf alles vorbereitet... Dachte ich! Es war ja nicht so, dass ich nun zum ersten Mal Opeth hörte, nein. Aber die folgenden 67 Minuten voller Gänsehaut und fassungslosem Staunen kann man nur mit einem Wort beschreiben: Monumental! Nach den ersten Sekunden Schweigens und Ruhe vor dem Sturm wurde ich von einem gewaltigen Riff-Gewitter überrascht, als "The Leper Affinity" auf mich einprasselte. Nicht nur, dass die Musik, die Komposition, für Gänsehaut allein sorgt... Auch die Lyrics tragen dazu bei. Während ich also dem Klängen lauschte erschienen erste Bilder vor meinem geistigen Auge: Eine düstere Winterlandschaft, auf der schwerer Nebel hängt. Wie verzweifelte Hände wirkend strecken kahle Bäume ihre Äste in den grauen Himmel während der Winterwind eine einsame Melodie pfeift und unter der Erde ruht ein Sarg. Die Natur, das lyrische Ich in diesem Lied, flüstert dem Leichnam und heißt ihn in ihrer Umarmung willkommen: "We entered Winter once again / Naked, freezing from my breath / Neath the lid all limbs tucked away / This coffin is your abode from now and onwards / Your body is mine to avail / Such a tragic sight you are" Für 10 Minuten und 22 Sekunden Gänsehaut gibt es von mir 5/5 Sternen. Doch wer glaubt, dass dieses Lied der Höhepunkt des Albums ist, wird im nachfolgenden Lied eines besseren belehrt. "Bleak" beginnt mit einem Feuerwerk. Mikaels Grabesstimme und die geniale Melodie kreieren eine schaurig schöne Todeshymne. "Break of morning, coldness lingers on / Shroud me into nightmares of the sun". Wieder erscheint ein ähnliches Bild vor dem inneren Auge, wieder ist es eine nebelverhangene Winterlandschaft. Ein Mann treibt eine Frau durch den Nebel vor sich her, während er halb mit sich selbst, halb mit der Frau spricht. Sie selbst versucht ihn mit flehender Stimme und Tränen in den Augen zu beschwichtigen, während sie weiter zurückweicht/mitgezerrt wird. Und schließlich passiert es. Sie halten an, Nebelschwaden wabern um die Beine und mit den Knöcheln stehen sie im Wasser, während im Lied das Break kommt. Melodiös, süß wie der Tod, erklingen Akerfelds und Wilsons (zum ersten Mal auf dieser Schreibe) Stimmen. "Devious movements in your eyes / Moved me from relief". Der Dolch - welche Waffe auch sonst? - erscheint in den Händen des Mannes während die Frau panisch weiterredet. "Breath comes out white clouds with your lies / And filters through me". Und schließlich stößt er zu, die Klinge gräbt sich in die blasse Haut. "You're close to the final word / You're staring right past me in dismay / A liquid seeps from your chest / And drains me away". Er fängt ihren erschlafften Körper auf und trägt sie weiter in den Wasser, während Nebelschwaden ihren Körper umschmeicheln: "Mist ripples round your thin white neck / And draws me a line / Cold fingers mark this dying wreck / This moment is mine". Er genießt den Augenblick... Während die Musik wieder seichter, ruhiger wird, gleich der Stimme und der Atmung der Sterbenden, redet er sich ein, alles sei zu ihrem besten gewesen. Er versucht von ihr loszukommen, während er vor seinem geistigen Auge die Tat Revue passieren lässt. Wieder sieht er ihren angsterfüllten Blick, wieder sorgen Akerfeld und Wilson für Gänsehaut. Ein letztes Zittern überzieht die Frau in seinen Armen, die Augen brechen und er ist alleine: "Night fall again / Taking what's left of me / Slight twist, shivering corpse / Ornated with water, fills the cracks / Clasped in my lims by tradition / This is all you need". In einem furiosen Finale klingen schließlich die Töne aus und man wird fassungslos ob des grade Gehörten zurückgelassen. Alle Zweifel sind längst wie weggespült, Musik kann nicht mehr besser werden. Tatsächlich geht dieses Erlebnis weiter über das hinaus, was wir heute unter Musik verstehen. Die Messlatte wurde hoch gelegt, 5/5 Sternen. Völlig ausgelaugt vom grade gehörten braucht man erstmal eine Pause, und tatsächlich; man bekommt sie. "Harvest" beweißt, zum ersten, wohl aber nicht zum letzten Mal auf diesem Album, dass Opeth auch mit ruhigen Parts stimmungsvolle Klangwelten schaffen kann. Unendlich traurig beginnt das Lied mit einem mehr als eine Minute langen Instrumental-Part. Ein Mann liegt auf dem Sterbebett und wünscht sich nichts sehnlicher, als nicht alleine sterben zu müssen. "Stay with me awhile / Rise above the vile / Name my final rest / Poured into my chest". Während er die Allee des Todes beschreitet - wir erinnern uns vielleicht an Master's Apprentices vom Deliverance-Album - hörte er die Klagen seiner Mitmenschen. Totale Sinnlichkeit in dem Moment des Ablebens, typisch für Opeth und musikalisch unglaublich schön umgesetzt. Auch hier kann man wohl nicht weniger als 5/5 Sternen geben, einfach nur wunderschön. Die Verschnaufpause ist vorbei, mit "The Drapery Falls" folgt ein weiterer Kracher des Albums, gnadenlos und wunderschön. Von dieser Gnadenlosigkeit fühlt man jedoch am Anfang nicht. Ein traurig klingender Mikael Akerfeld eröffnet das Lied melancholisch. "Please remedy my confusion / And thrust me back to the day / The silence of your seclusion / Brings night into all you say". Thema dieses Liedes ist, Überraschung, mal nicht der Tod. Vielmehr handelt es von einer Hassliebe zwischen einem Paar. Dabei mangelt es primär an der Kommunikation. Und trotzdem kann er nicht von ihr lassen, denn immer wieder fühlt er sich zu ihr hingezogen: "Pull me down again / And guide me into pain / I'm counting nocturnal hours / Drowned visions in haunted sleep". Während er nachts an ihrer Seite liegt, denkt er über die Situation nach und sieht ein, dass er einfach nicht von ihr lassen kann. Die Melancholie untermauert Akerfeld mit seiner traurigen Stimme und der langsamen, fast schläfrig wirkenden Melodie. Doch das währt nicht ewig. Wieder lehnt er sich auf, düstere Melodie und dunkle Stimme folgen. Er betrachtet seine metaphorischen Fingernägel, die vom Kampf blutig sind, während er einsieht: "Nails bleeding from the struggle / It is the end for the weak at heart / Always the same". Er betrachtet sie, während sie sich streiten. In ihrem Amulett spiegeln sich seine düsteren, ureigenen Triebe und Bedürfnisse und er schwört ihr aufs Neue den Tod. "My gleaming eye in your necklace reflects / Stare of primal regrets / You turn your back and you walk away / Never again". Ruhe kehrt ein und wieder muss er sich geschlagen geben. Wieder kann er nicht umhin, sie trotzdem zu begehren, und die Misere setzt sich fort: "Waking up to your sound again / And lapse into the ways of misery". Das Lied ist eigentlich ein Paradebeispiel dafür, wie dynamisch Opeth's Musik ist. Ruhe und schnelle Parts, Growls und clean Vocals wechseln sich fließend ab, erzeugen einen überwältigend schönen Klangteppich. Beeindruckend, 5/5 Sterne von mir. Auch wenn Harvest schon traurig war, folgt mit "Dirge for November" das tatsächlich melancholischste und traurigste Lied des Albums. Es geht wieder um den Tod, nur dieses Mal stirbt der Protagonist alleine, durch seine eigene Hand. Akerfeld beginnt das Lied mit einer sauberen, endlos traurigen Einleitung während mit der Gitarre leiste die Melodie einsetzt. Wie erwähnt, ist das lyrische Ich alleingelassen in seiner schwersten, traurigsten Stunde. "Lost, here is nowhere / Searching home still / Turning past me, all are gone / Time is now". Schließlich ist die Zeit des Trauerns abgeschlossen, der erste der Drei Teile des Liedes ist beendet, die Zeit des Handelns ist gekommen. Die Musik schwillt an. Mit unendlich düsteren Stimme treibt Mikael die Handlung voran, während die Person auf Knien am Rande eines Sees sitzt und sein Spiegelbild betrachtet. Resignierend begeht er die Tat. "The mere reflection brought disgust / No ordeal to conquer, this firm slit". Die Musik gibt dem Zuhörer einige Sekunden Pause, ehe der dritte Part ansetzt. Immer noch auf den Knien beobachtet er mit glasigen Augen, wie das Blut auf den Boden läuft. Nacht umfängt ihn und in ihm kehrt Ruhe ein: "Grant me sleep, take me under / Like the wings of a dove, folding around / I fade into this tender care". Wow, schöner und trauriger geht es kaum. Soviel Emotionen, soviel Gefühl und Gänsehaut pur zeugen davon, dass 5/5 Sternen mehr als nur angebracht sind. "The Funeral Portrait"... Ich habe viele gehört die gesagt haben, dass sei das schlechteste Lied auf dem Album, das Stück mit der wenigsten Bedeutung. Das Gegenteil ist der Fall, die Geschichte dahinter ist eine der besten und bildlichsten, die ich bisher gehört habe! Ähnlich der ersten beiden Lieder entstehen auch hier wieder unweigerlich Bilder vor dem geistigen Auge und wieder ist es ein ähnliches Bild: Eine Winterlandschaft, mit Nebel verhangen. Eine Frau sitzt am Fenster ihres Hauses und blickt sehnsüchtig und gelangweilt nach draußen. "You wait by the window / Morning's breath on the sill / Idle hands given another try / So you wait and you savour the moment" Draußen erscheint eine Gestalt im Nebel, rote Augen leuchten aus dem Dunst während der Nebel die Sünden des Mannes fortgewaschen hat. "Ruby eyes in the fog / Rain washing clean all the sins / A liquid gown that covers all". Welche Sünden? Dazu kommt es noch, denn es ist eine nicht enden wollende Schleife. Bei dem Mann handelt es sich um eine mit einer tödlichen Krankheit infizierte Person, die von Ort zu Ort zieht. Und überall wohin er geht, warten Frauen - welche natürlich repräsentativer Natur sind -, die gelangweilt von ihrem Alltag auf der Suche nach neuen Erlebnissen sind. "Like a derelict child / Heart burning for a stranger / Ascending to the meek / Flock round the liars in awe". Er will nicht der einzige sein, der dieser Krankheit erliegt, also teilt er sie. Nachdem er mit ihnen Kontakt hatte - egal welcher Natur - stößt er sie von sich wie einen benutzen Gegenstand. "Enough of this / You will leave me now / You will see it now / Perish at my hands". Für ihn deutlich zu erkennen sind sie nun gekennzeichnet und die Krankheit wird seine Opfer auch für die Gesellschaft deutlich kennzeichnen. "Fresh stigma look / Shall I take you with me". Der Kreis schließt sich, er lässt die Opfer zurück und zieht zur nächsten Stadt, zu den nächsten Wartenden. Dabei wendet er sich in einem inneren Monolog an seine zukünftigen Opfer und verhöhnt sie: "And you are just like them all / Stained by the names of fathers / I'm greeting my downward fall / Leaving the throes to others". Während er also seinen nahenden Tod begrüßt, hat er Freude daran, noch Menschen mit ihn den Tod zu reißen. Was für eine Metapher... Eigentlich genauso eine, wie bei den restlichen Liedern auch, nur hier wirklich universeller, sodass sie jeder für sich deuten kann. Schwere Kost, hohes Tempo und kaum Verschnaufpausen. Grandios, melodisch brutal und sehr intelligent geschrieben. Sichere 5/5 Sternen. Nach der Pause durch Patterns in the Ivy folgt mit "Blackwater Park" der tatsächliche Höhepunkt des Albums, das große Finale, das Inferno. Das Lied handelt von all den menschlichen Abgründen in unserer Gesellschaft, unsere morbide Faszination für alles Kranke, für das Leid anderer und für jedes blutige Detail in den Medien. Eine Faszination, die in jedem von uns steckt. Dabei agiert der Erzähler als genau das; er beschreibt, was er sieht, als er - bildlich gesprochen - von einem Hügel auf den stereotypischen Vorort der modernen Gesellschaft, namentlich Blackwater Park, blickt. Nach einem mehr als einminütigen instrumentalen Intro beginnt Akerfeld, mit gnadenloser Stimme zu berichten: "Confessor / Of the tragedies in man / Lurking in the core of us all". Dieses steht, wie oben erwähnt, von dem kranken Erbe, dass wir in uns allen tragen und von der Gesellschaft weitergereicht, gezüchtet und gefördert wird. Nach einer kurzen Verschnaufpause, in welcher sich der Beobachter umblickt, gibt er wieder, was er sieht. "Lepers coiled neath the trees / Dying men in bewildered soliloquys / Perversions bloom round the bend / Seekers, lost in their quest / Ghosts of friends frolic / under the waning moon". Dabei sind diese Bilder natürlich sehr metaphorisch und beschreiben alle Abgründe, das schlimmste, was man sehen kann. Beinahe biblische Ausmaße nehmen die Sünden, die Missstände, welcher er sieht, an. Dies wird von einer infernalischen Stimme und einer gnadenlos schönen Melodie begleitet. Dabei ist der Beobachter stolz drauf, über dem allen zu stehen, sieht sich nur als Beobachter und distanziert sich damit klar. Vielmehr betrachtet er sich als Privilegierten, als Evolution der Gesellschaft, der sich über die Menschen unter ihm lustig macht. "I am just a spectator / An advocate documenting the loss / Fluttering with conceit / This doesn't concern me yet / Still far from the knell / Taunting their bereavement". Natürlich berührt es ihn und er ahnt, dass er nicht für immer außerhalb der Reichweite dieser Krankheit stehen kann. Mit Grabesstimme und nach wie vor gnadenloser Melodie schleudert das lyrische Ich dem Zuhörer die Vorwürfe an den Kopf: "Mod round the dead / Point fingers at the details / Probing vomits for more". Dabei beschreibt er genau das von ihm kritisierte Verhalten. Er zeigt auf, wie die Menschen aus dem Leid anderer eine Mode gemacht haben, wie sie jedes kleine Detail hervorheben und selbst die Überreste nach noch mehr Schmutz durchwühlen. Er sieht keine Hoffnung mehr für die Gesellschaft "We have all lost it now". Diese Morbidität ist zu einem Alltagsfaktor geworden, wie eine düsterer Herzschlag der Gesellschaft: "Regular pulse midst pandemonium". Statt nach Nahrung dürstet es uns Menschen nach Leid, Tod und allem Krankhaften. "You're plucked to the mass / Parched with thirst for the wicked". Schließlich zieht der Beobachter seine Schlüsse während Mikael zusammen mit der Musik zu einem, die Ohren umschmeichelnden, Finale ansetzt: "Sick liaisons raised this monumental mark / The sun sets forever over Blackwater park". Während der erste Teil relative klar ist - das krankhafte Verhalten hat etwas zurückgelassen, was wie ein Monument, wie ein dunkles Mal von der menschlichen Morbidität zeugt - lässt sich die zweite Aussage in vielerlei Hinsicht deuten: Auch wenn der Sonnenuntergang vielleicht romantisch aussieht, schön aussieht, steht er doch für einen untergehenden Stern, für die heraufziehende Nacht. Düstere Gedanken also. Verstärkt wird das durch die Tatsache, dass tatsächlich jeden Abend die Sonne untergeht, also es etwas komplett Alltägliches ist. Jedoch handelt es sich dabei nicht um den normalen Sonnenlauf, schließlich geht über der stereotypischen Vorstadt Blackwater Park immer die Sonne unter. Aus dem Alltäglichen ist also etwas geworden, was die Menschen immer verfolgt, was wie ein Damokles Schwert über der Vorstadt hängt und von ihrem Untergang zeugt. Die Stelle ist ein unglaublich schönes Beispiel dafür, wie vielschichtig und intelligent die Musik von Opeth gestaltet ist. Einfach unbeschreiblich! Die Stimme verklingt langsam und man wird mit etwas zurückgelassen, das man nur als "Aftermath" bezeichnen kann. Tatsächlich kann man kaum glauben, was sich in den letzten Minuten für ein musikalisches Gewitter über einem entleert hat. Man saugt jede Sekunde auf, begierig nach mehr und ist schon beinahe enttäuscht, dass es nach 67 Minuten tatsächlich zuende ist, dass die Scheibe ihre letzte Umdrehung vollführt und schließlich zum stehen kommt. Die darauf folgende Stille lässt einen peinlich berührt zurück, unfähig, etwas zu tun oder zu sagen. Eindeutig 5/5 Sternen und in meinen Augen der beste Lied, das ich jemals gehört habe.... Ich muss mich dafür entschuldigen, derart viel geschrieben zu haben. Tatsächlich bin ich der Ansicht, dass weniger zu schreiben einfach unverschämt wäre angesichts der Tatsache, was für ein Meisterwerk, was für ein Meilenstein der Musikgeschichte hier geschaffen wurde. Es geht eigentlich über den Begriff der Musik hinaus, vielmehr ist es eine Komposition, eine Geschichte, eine Oper. Daher war es für mich auch unbedingt nötig, die Bedeutung der Lieder zu erläutern und daraus zu zitieren, denn eine schöne Melodie schaffen mehrere Bands. Was Opeth dagegen abhebt, ist die Stimmigkeit aus wirklich genialen Lyrics und die perfekt dazu passende Melodie. Jede Sekunde ist stimmig, passt perfekt zu der Geschichte, die erzählt wird. Und eben das macht den Reiz der Musik aus. Wer nur auf der Suche nach einem Hintergrundgedudel ist, wie es in 99,9% der anderen Bands der Fall ist, ist hier definitiv falsch. Auch hebt sich die Musik insofern von anderen Musikrichtungen ab, dass Opeth einfach nicht zuzuordnen ist, die Band hat sich eine komplett eigene Musikrichtung geschaffen. Ich bin musiktechnisch weit gereist, habe überall nach der richtigen Musik für mich gesucht und schließlich bin ich hier gelandet. Ich glaube auch, dass meine Wanderung hier zu Ende ist, dass ich hier Musik gefunden habe, die nicht mehr zu schlagen ist. Um jemanden zu zitieren: "Music doesn't get better then this. Thank you, Opeth. " Beinahe 100% perfekt! 5 von 5 PunktenUnd ein weiterer Meilenstein in der Metalgeschichte stellt dieses Album dar. Erstmals wird hier mit dem Porcupine Tree Fronter (Steve Wilson) zusammen gearbeitet, er ist nicht nur Produzent, sondern hat auch einige gesangliche Auftritte auf der CD. Die Lieder sind eine Symbiose aus dem genialen Still Life und den älteren Werken und ist somit die damals logische Fortsetzung gewesen. Song für Song Vergleich ist hier unangebracht, deshalb einfach noch ein paar Worte zu dem, was den Hörer erwartet: Mal drischt die Double Bass auf einen ein, dann wiederholt sich ein Riff mit zig Variationen, Soli und komplexen Bass-Läufen und Drumpatterns, dann wird es ruhig, von melancholisch bis schönste Melodienläufe ist alles vertreten. Aus den Liedern sticht jedoch am meißten das geniale The Drapery Falls heraus, welches mit rund 12 Minuten recht lang ist, aber keinesfalls langweilig. Es gibt nur eine Zutat auf dem Album, die mir nicht schmecken will: Steve Wilson. Sein weinerlicher Gesang ist eher schlechtr als recht, weniger von ihm wäre zudem passender gekommen. Gut, dass Akerfeld auf Ghost reveries erkannt hat, dass seine Cleanstimme deutlich besser als die Steve Wilsons ist! Nichtsdestotrotz haben wir hier ein Album, dass an die typische Opeth-Qualität anschließen kann und jeden Fan melancholischen und progressiven Metals überzeugen kann (was auch das geniale Cover einem regelrecht andeutet). Wie schön Musik doch sein kann... 5 von 5 PunktenDer Progressive oder Death Metal Fan war ich, bis auf wenige Ausnahmen wie Dream Theater und Porcupine Tree im Progressive Bereich und Death oder Cynic im Death Metal Bereich, ehrlich gesagt noch nie. Nun, Opeth waren mir eigentlich schon seit geraumer Zeit ein Begriff, aber viel gekümmert haben sie mich nie bis zu dem Zeitpunkt an dem ich dieses Album das erste mal in kompletter Länge gehört habe. Die Mischung aus den oben genannten Genres führte dann letztlich dazu, das ich mir diese Band mal anhörte, und da stieß ich (glücklicherweise) gerade als erstes auf Blackwater Park. Nun, nach dem ersten Durchlauf bleibt nicht viel hängen, auch nicht nach dem zweiten, aber die Musik hinterlässt dennoch ihren ersten Eindruck, und der war gut. Die Musik die hier geboten wird, erfordert jede Menge Zeit und Aufmerksamkeit, zum so nebenbei hören definitiv nur dann geeignet, wenn man schon text- und melodiesicher ist. Was macht dieses Album nun so dermaßen gut? Hauptsächlich die Melodielinien und die auftretende kalte Atmosphäre! Gesanglich wechselt man sich zwischen tiefen growlen und dann wieder Engelsstimmchen ab. Die Songs haben alle Überlänge, jede Menge Tempowechsel und bieten vor allem diese Art von Überraschungen die man definitiv nicht erwartet, beispielsweise taucht nach drei Minuten Dauergegrunze und Metalriffs eine akustische Gitarre auf, die mit klarem schönen Gesang begleitet wird. Man kann hier definitiv keinen einheitlichen Songaufbau erkennen, zumindest keinen der sich durchs komplette Album zieht, a la Strophe-Refrain-Schema. Harvest, zum Beispiel, kommt ganz akustisch daher und beweist einmal mehr, wie schön Musik doch sein kann. Desweiteren bauen die Schweden eine dermaßen klasse Atmosphäre in den Songs auf, wie sonst keine andere Band. Das nette Cover passt sich vollkommen der Musik an, die Produktion ebenfalls. Die Texte veranlassen zum nachdenken, die Gitarren-Soli zum Gitarre lernen, wenn mans nicht schon kann. Bei diesem Album gibt es keine Grenzen, was Fremdgenre Einflüsse betrifft, in Bleak zum Beispiel taucht ein jazz-ähnliches Stück auf, und das Piano-Outro bei The Leper Affinity, nebenbei mal bemerkt: eines der besten Lieder die ich kenne, ist ebenfalls genial. Das doomig-progressive The Drapery Falls veranlasst ebenso wie alle anderen Lieder zum träumen. Am besten hört man das Album kurz vorm einschlafen oder an grauen, regnerischen Tagen und beobachtet dazu den Regenfall bei einer Tasse schwarzem Tee, das ist aber jedem selbst überlassen, so gefällts mir ganz gut, und so ist auch die Atmosphäre. Wer gerne Progressive hört, und von Opeth bisher nichts kennt oder den die Death Metal Parts abschrecken, dem sei gesagt, unbedingt eine Chance geben, denn was hier abgeliefert wird, ist der reinste Wahnsinn, im positiven Sinne. Die Death Metal Parts, obwohl so offensichtlich raushörbar, hören sich mehr nach Progressive als nach Death Metal an und stören in keinster Weise, weder Atmosphäre noch die schönen Melodien. Blackwater Park ist meiner Meinung nach das beste was Opeth bis heute abgeliefert haben, und gehört auch in jede geordnete Metal-Sammlung, und wer mit dieser Platte Spaß hat, der soll sich auch den Vorgänger Still Life zulegen, denn der ist ähnlich klasse, wer dennoch lieber reinen Progressive ohne Growlen bevorzugt, dem sei Damnation (auch von Opeth) ans Herz gelegt, dort fallen diese nämlich weg. Anspieltipps könnte ich nennen, müsste ich aber jeden Track einzeln auflisten, denn dies ist ein absolut perfektes Gesamtwerk! Unerreicht... 5 von 5 Punkten...ist dieses Album von Opeth. Schon alleine der Opener The Leper Affinity ist ein super Song, doch das darauffolgende Bleak ist einfach nur über alles erhaben. Wo einem zunächst nur Geschredder, Gewalt und irgendeine Melodie entgegenfegt wird mehrmaligem Hören ein Song, der an Atmosphäre, Intensität, Ideenreichtum und bombastischem Sound eigentlich nur noch in The Drapery Falls einen ebenbürtigen Gegner findet. Auch die anderen Songs, Harvest, The Funeral Portrait oder Dirge for Novembre sind wirklich Spitzenklasse, aber im Ernst, anders will man es doch von Opeth auch nicht erwarten. In meinen Augen ist Black Water Park das größte Werk, dass Opeth bisher auf die Beine gestellt haben. Natürlich, der Einstieg ist wie bei jedem Opeth Album nicht gerade einfach, da dauert es bei manchen Liedern schon vier oder fünf mal, bis es "Klick" macht. Aber wenn man dann einmal drin ist, dann gibt es kaum schöneres als sich von dem unglaublich genialen Anfang von The Drapery Falls, dem unerreicht fetten Wechsel von hart zu melodisch in Bleak, oder der Melancholie in Harvest berauschen zu lassen. Keine Musik für zwischendurch, diese Scheibe verdient die volle Aufmerksamkeit. Ausnahmsweise empfehle ich nicht die Snippets. Dieses Album sollte man als Gesamtwerk betrachten, Ausschnitte (und dann auch noch so kurze) zu hören halte ich für unangebracht. Absolute Kaufempfehlung, alles unter 5 Sternen wäre eine Frechheit. |
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Rammstein - Lichtspielhaus
DVD von Universal/Music/DVD |
ProduktbeschreibungAlle Hit-Videos, zahlreiche Dokumentationen und Konzert Highlights auf einer DVD. Aus der Amazon.de-RedaktionDiese DVD war schon lange fällig: Nachdem fast jedes Video der ruppigen Rhythmusrocker spektakulär bis originell war, ist diese Zusammenfassung der bisherigen Clips auf einer DVD nur konsequent. Von "Du riechst so gut" in beiden Versionen bis "Feuer frei!", dem Kracher vom bisher letzten Album Mutter sind alle Meisterwerke Rammstein'scher Regiekunst auf Lichtspielhaus vertreten. Die diversen Live-Ausschnitte von Rammstein-Konzerten dürften Fans ebenso zu schätzen wissen. Dass bei einigen Mitschnitten die Soundqualität etwas zu kurz kam, verkraften diese sicher mehr als die Tatsache, dass es "Bück Dich" noch immer nicht auf DVD gibt. Der etwas obszöne Auftritt hatte es nicht auf die DVD Live aus Berlin geschafft und ist bislang auf keiner DVD erhältlich. Davon abgesehen bietet Lichtspielhaus neben einer perfekten Aufmachung eine optisch spektakulär anzuschauende, aber gewöhnungsbedürftige Benutzerführung, die samt Intro in hollywoodtauglicher Qualität daher kommt und die DVD zum Kandidaten für die "beste Videoclip-DVD des Jahres" macht. --Steffen Kastner 5 Kundenrezensionen:Also ich kann manche Kritiken hier nicht verstehen... 5 von 5 PunktenDass Rammstein vielleicht nicht gerade die besten Musiker (zumindest handwerklich gesehen) sind, ist doch seit der Bandgründung noch nie ein Geheimniss gewesen. Dennoch haben sie mehr zu bieten, als nur einige, weinge provokante Titel. Z.B. besitzt Sänger Till Lindemann (und dies wurde auch schon einmal von Torsten Rasch, dem Leiter des Mümschener Sinfonieorchesters, welches übrigens auch einmal Rammstein gecovert hat, bestätigt) eine tiefe Barritonstimme. Außerdem sind Rammstein und das kann man auf dieser DVD mehr als gut beobachten wirklich gute Schauspieler. Zudem sind ihre Texte weder einfallslos noch dumm oder pubatär. So rezitieren sie auf "Dalai Lama" ("Reise, Reise") den Erlkönig und auf "Rosenrot" ("Rosenrot") "Sah ein Knab ein Rösslein stehen..." von Johann Wolfgang von Goethe. ("Ich will..." und "Links 2 3 4")("Mutter")stellen auf gekonnte Art und Weise Naziterror à la Hitler da. (Übrigens ein Beweis dafür, dass Rammstein nicht rechts eingestellt sein kann !), "Mutter" ("Mutter") setzt sich mit den Problemen der genforschung auseinander, "Du riechst so gut !" ("Herzeleid") ist an den Roman "Das Parfüm" angeleht, usw. Zu dieser DVD kann man nur sagen: gutes Werk, wie eigentlich alles von Rammstein. Die besten Videos sind meiner Meinung nach immer noch "Du riechst so gut !", "Mutter", "Ich will..." und "Rammstein" Anspieltips: 1. Stripped 2. Mutter 3. Du riechst so gut ! 4. Sonne 5. Rammstein Als Video Clip Freak 5 von 5 Punktenfreue ich mich besonders über diese DVD. Extrem geil aufgemachte Menüsteuerung. Live Concerte Video Clips mit Making of. Mehr kann eine solche DVD nicht enthalten. Diese DVD ist ein monumentales Zeitwerk, das keine Wünsche offen lässt. Rammstein werden zudem immer besser auch die neusten Sachen sind geil. Das ewige "aber Rammstein sind doch rechts angehaucht" nervt. Ich kann dieses rechts links Gequatsche eh nicht mehr hören. Leute: denkt einfach selber, dann braucht ihr euch weder links noch rechts anschliesen. Aber zurück zu Rammstein: Eindeutig Full Buy - ohne irgendwelche Einschränkungen Spassmusik pur!! 3 von 5 PunktenAuch ich gehörte mal zu denen, die Rammstein an die rechte Seite geschoben haben und bin der Gruppe demonstrativ aus dem Weg gegangen. Erst jetzt, bin ich durch meine Tochter wieder auf Rammstein aufmerksam geworden und habe mich mehr damit befasst. Und allen Skeptikern sei gesagt, macht euch keine Sorgen um eure Kinder, hier wird Spassmusik pur geboten. Ja, es stimmt, Rammstein hat einige versaute Lieder und das "bück dich" Livevideo ist vielleicht etwas heftig, aber wenn man es genau nimmt, ist auch das eigentlich nur ein grosser Spass um das Publikum bei Laune zu halten. Ansonsten ist zu der Gruppe zu sagen, dass es sich um Musiker mit bescheidenem Können handelt. Fast jedes Lied klingt gleich. Auch über die stimmliche Qualität kann man streiten. Eigentlich wird gar nicht gesungen, sondern nur in den tiefsten Tönen gebrummt und Schlagwörter ins Publikum geworfen. So haben fast alle Lieder der Gruppe nur wenig Aussage aber einen kurzen provokativen Titel. Es gibt nur sehr wenig anspruchsvolle Lieder (wie z.B. "Mutter"), das meiste ist einfach nur Nonsens. Was Rammstein auszeichnet, sind die Liveauftritte und die Videos. Besonders letztere haben schon Spielfilmcharakter, auch wenn sie nur wenig mit den Songs zu tun haben. Ein Livekonzert sollte man besucht haben, es ist ein Erlebnis. Die Musiker schaffen es, das Volk in Extase zu versetzen. Die hammerharten Gitarrenriffs reissen das Publikum mit (auch wenn sich alles ständig wiederholt). Die Bühnenschow ist ebenfalls bemerkenswert, Effekte ohne Ende und Musiker, die sich ihrer Musik hingeben und genauso ausflippen wie das Publikum. Fazit: Optisch dunkel und böse aber inhaltlich anspruchslos und monoton. Trotzdem geht von der Gruppe eine merkwürdige Faszination aus, der sich jeder mal hingeben sollte. Rammstein -Lichtspielhaus 5 von 5 PunktenDiese DVD ist ein muss für alle Rammstein Fans auf dieser DVD sind die besten Videos enthalten. Meine Lieblings Videos sind: Mutter Sonne Ich Will Du Hast Links 1 2 3 Du riechst so gut Seemann Also Kaufen es lohnt sich!!! Also ich kann meinen Vorredner nicht verstehen... 5 von 5 PunktenDass Rammstein vielleicht nicht gerade die besten Musiker (zumindest handwerklich gesehen) sind, ist doch seit der Bandgründung noch nie ein Geheimniss gewesen. Dennoch haben sie mehr zu bieten, als nur einige, weinge provokante Titel. Z.B. besitzt Sänger Till Lindemann (und dies wurde auch schon einmal von Torsten Rasch, dem Leiter des Mümschener Sinfonieorchesters, welches übrigens auch einmal Rammstein gecovert hat, bestätigt) eine tiefe Barritonstimme. Außerdem sind Rammstein und das kann man auf dieser DVD mehr als gut beobachten wirklich gute Schauspieler. Zudem sind ihre Texte weder einfallslos noch dumm oder pubatär. So rezitieren sie auf "Dalai Lama" ("Reise, Reise") den Erlkönig und auf "Rosenrot" ("Rosenrot") "Sah ein Knab ein Rösslein stehen..." von Johann Wolfgang von Goethe. ("Ich will..." und "Links 2 3 4")("Mutter")stellen auf gekonnte Art und Weise Naziterror à la Hitler da. (Übrigens ein Beweis dafür, dass Rammstein nicht rechts eingestellt sein kann !), "Mutter" ("Mutter") setzt sich mit den Problemen der genforschung auseinander, "Du riechst so gut !" ("Herzeleid") ist an den Roman "Das Parfüm" angeleht, usw. Zu dieser DVD kann man nur sagen: gutes Werk, wie eigentlich alles von Rammstein. Die besten Videos sind meiner Meinung nach immer noch "Du riechst so gut !", "Mutter", "Ich will..." und "Rammstein" Anspieltips: 1. Stripped 2. Mutter 3. Sonne 4. Du riechst so gut ! 5. Rammstein |
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From Her to Eternity von Nick & Bad Seeds,the Cave, Nick & the Bad Seeds CaveAudio CD von Mute (EMI)Preis bei Amazon: EUR 4,97 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2001 |
Tracks:
ProduktbeschreibungFROM HER TO ETERNITY 5 Kundenrezensionen:fast 25 jahre... 5 von 5 Punkten... ist es her seit dem ich diese platte zum erstenmal gehört habe. sie ist und bleibt bis heute DAS meisterwerk von cave. und dann sein auftritt im himmel über berlin. ETERNITY! Musik für die Ewigkeit! 5 von 5 PunktenIch bin grundsätzlich der Meinung, dass eine Rezension objektiv und sachlich gehalten sein sollte, doch es wird bestimmt nicht einfach sein dieses Album von Nick Cave zu beschreiben, ohne in euphorisches Schwelgen zu geraten. Beim ersten Reinhören entpuppen sich die Songs von "From her to eternity" als dissonante Geräuschattacken, die man kaum als Musik bezeichnen möchte. Erst bei mehrmaligem, genauem Durchhören offenbaren sich die 10 Tracks als bis ins letzte Detail durchkomponierte Meisterwerke. Cave und seine Bad Seeds versprühen ihre glühend düsteren Musikfunken mit besessener Hingabe, sodass man meinen könnte, dass sie direkt aus der finsteren Unterwelt ertönen. Die dazugehörigen Lyrics sind zweifellos von einzigartiger, düster-poetischer Kraft, und die Weise wie sie von Nick Cave vortgetragen werden, sind in ihrer intensiven und panischen Vollendung wahrlich nie mehr erreicht worden. Flehend, weinend, vor Schmerz und Angst vibrierend, verleiht er den einzelnen Titeln mit seinem facettenreichen Gesang wahre Gänsehautatmosphäre. Selbst die ruhigeren Passagen erzeugen, getragen von Cave's dämonischem Gesangsorgan, eine unheilvoll anmutende Atmosphäre. Den Coverversionen -Avalanche- und -In the Ghetto- verleiht er erwartungsgemäß außergewöhnlich dunklen Flair, sodass sie dem Original an Intensität mehr als gerecht werden. Man wird nach mehrmaligem Hören regelrecht süchtig nach dem dunklen Gift, dass einem dieses Meisterwerk der Musikgeschichte in die Ohren streut. Fans der neueren Alben ist dieses Album nur bedingt zu empfehlen, da die Musik extrem dunkel, hart und unmelodisch daherkommt, und keine Spur von den bittersüßen, melancholischen Liebesballaden späterer Werke wie "The Boatman's Call" zu finden ist. Für alle Fans von avantgardistischer Musik ist dieses Album jedoch die absolute Offenbarung, und wird ohnehin schon in fast jeder Plattensammlung vorhanden sein. In Summe gesehen liegt hier ein Fall von absolutem Kaufzwang vor! ;-) Sperriges Erstlingswerk von Nick Cave And The Bad Seeds 4 von 5 PunktenAuf diesem Album merkt noch ganz deutlich die Nähe zu Nick Caves Vorgängerband The Birthday Party. Im Vergleich zu den späteren Werken Nick Caves mit den Bad Seeds aus den Neunzigern und insbesondere den letzten beiden Veröffentlichungen "The Boatman's Call" und "No More Shall We Part" ist "From Her To Eternity" geradezu sperrig. Eine Platte, die sich erst nach mehrmaligem Hören erschließt. Nicht unbedingt das Album für den geruhsamen Sonntagnachmittag, aber allemal den Kauf wert. Hart und dunkel 5 von 5 PunktenCave beherrscht viele Stile. Doch die Art und Atmosphäre dieser Platte ist einzigartig in seiner Discographie. Sie ist panisch, hart, verstörend. Und schwer zugänglich. Sie ist reiner Krach, kaum noch als Musik zu bezeichnen. Zumindest anfangs. Umso öfter man sie hört, umso mehr man sich darauf einlässt, umso besser wird sie. Umso sogartiger zieht sie einen in den Bann. Bis man berauscht, fast süchtig in ihr lebt. Eine optimale Platte fürs Alleinhören in einem kleinen, dunklen Raum. (Man sollte nur die Rasierklingen verstecken) NICK CAVE & THE BAD SEEDS "From her to eternity" 5 von 5 PunktenImmer wenn Nick Cave ein neues Album vorlegt, das wie faßt immer Publikum und Kritik begeistert und ganz nebenbei ein kleines Meisterwerk ist, behauptet er, "dies sei nun sein bestes und persönlichstes Album." Alles reine Ansichtssache, denn meiner Meinung nach ist das mit den BAD SEEDS eingespielte "FROM HER TO ETERNITY" von 1984 das persönlichste und beste Album des Mannes von Down-Under. Zu jener Zeit litt er für all die Kinder der Post-Punk-Ära. Mit exhibitionistischer Lust spritzte er Heroin und fiel in tiefste Depressionen. Auf "From her to eternity" entblößte Nick Cave die Abgründe seiner weißen Seele und verwandelte sie in dissonate Songs und nihilistische Poesie. Nach seiner Trennung von Birthday Party war "From her to eternity" das erste Solo-Werk einer bis heute anhaltenden Karriere, bei der Nick Cave nicht nur seine Drogenabhängigkeit überwunden hat, sondern sich vom Punk immer mehr zum Lyriker und Romancier entwickelt hat. Seine Begleitband, die Bad Seeds bestand aus Mick Harvey, Anita Lane, Hugo Race und zwei relativ bekannten Namen. Der erste ist Barry Adamson (Ex-Magazine und mittlerweile gefeierter Solist) und dem deutschen Blixa Bargeld der nebenbei auch Sänger der Einstürzenden Neubauten ist und war und den Neubauten-Sound auf innovative Art miteinbrachte. "From her to eternity" war Nick Caves erstes Album auf dem Mute-Label von Daniel Miller der mit Depeche Mode sein bestes Pferd im Stall hatte. Unterstützt von Mute-Engineer Flood macht sich eine gewisse kleine DM-Ähnlichkeit bemerkbar, aber nur für den wirklichen Musikkenner. Also "From her to eternity" dürfte nicht nur eingefleischten Cave-Fans gefallen sondern auch allen die auf die Einstürzenden Neubauten stehen und vieleicht sogar einigen Depeche Mode-Fans zusagen. |
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A Slight Case of Overbombing - Greatest Hits Volume One von Sisters of MercyAudio CD von Eastwest (Warner)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 2,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1993 |
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ProduktbeschreibungA SLIGHT CASE OF OVERBOMBING G 5 Kundenrezensionen:Gruftig Cool 5 von 5 PunktenGreatest Hits Volume One darf sich diese Compilation der Sisters meiner Meinung nach zu Recht nennen. Eine gruftig coole Scheibe, die man nachts um 24h nicht alleine auf dem Friedhof hören sollte. "More", ein Klassiker der Sisters, könnte man als eine Art dunklerer Love Songs bezeichnen. Spannend wird es bei dem tiefgründigen "This Corrosion", wo die abgrundtiefe innere Verzweiflung, welche das Stück beinhaltet durch die Stimmlage des Sängers bestens zum Ausdruck kommt. Die Highlights sind für mich das bitterböse sarkastische "Detonation Boulevard",(Explosionsprachtstrasse) und "Doctor Jeep" mit seinen zynischen politischen Anspielungen. Eine Scheibe jedenfalls, die in keiner gut sortierten Hardcore Rock Sammlung fehlen darf. Allerdings mag ich das Stück "Temple of Love", mit Ofra Haza überhaupt nicht auf der CD, es ist mir zu mainstreamig versüsst. First & Last & Always von der gleichnamigen Sisters CD hätte zur Compilation besser gepasst, aber zum Glück besitze ich auch diese Scheibe. Wenn ich von all meinen CDs nur drei behalten dürfte: DIE wäre dabei! 5 von 5 PunktenThe Sisters of Mercy polarisieren und ich kann mir vorstellen, dass diese "Best of" den Fans der frühen Sisters-Alben ein Dorn im Auge ist. Die wirklich harten, treiben Songs wie "Vision Thing" oder "Temple of Love (in der Remix Version)" sind weitaus weniger experimentell und düster als die frühen Songs, aber wer auf Dark Wave / Gothic steht und auch der Metal-Schiene nicht abgeneigt ist, der MUSS hier zugreifen! Die über 8-minütige Version von "More" ist für mich einer der besten Songs, die ich je gehört habe. Zum Ende der Platte wird es dann mit "Lucretia my reflection", "Dominion" und "This Corrosion" etwas düsterer und ruhiger und mit "Walk away" bzw. "Body and soul" hat man dann auch die Kurve hin zu der frühen Ära geschafft. Sicher dominieren die kommerziell erfolgreicheren, geschliffeneren Songs auf dieser Platte, aber für die Puristen gibt es ja noch die Zusammenstellung "Some girls wander by mistake". Diese Platte ist (fast) perfekt: Lediglich den Opener "Under the gun" würde ich durch "Ribbons" ersetzen... Meine LieblingsCD 5 von 5 PunktenIch hatte noch so gut wie nichts von den Sisters of Mercy gehört und kaufte die CD eher auf gut Glück. Ich bin total begeistert, könnte die Scheibe wieder und wieder anhören. Ich finde auch nicht, dass die Stücke zu lang sind. Sie sind so gut, dass man sich wünscht, sie würden nie aufhören. Zwischen Rock, Gothic und Cyberpunk 5 von 5 PunktenGreatest Hits Volume One, ist der Untertitel der CD. Alleine, dass eine CD einen Untertitel braucht, ist eine Beleidigung an die Konventionen des Rock. Dem Greatest Hits noch ein Volume One anzuhängen, ist schon dreist, es die letzte ernsthafte Veröffentlichung der Sisters Of Mercy werden zu lassen, dann schon wieder cool. Und mal ganz im Ernst: Eine CD; auf der die Hälfte der Lieder über sieben Minuten lang sind, kann man nicht als eine normale Greatest Hits bezeichnen. Ich muss sagen, ich liebe diese CD. Trotz ihres Daseins als Best Of Scheibe, steckt viel Kunst in ihr. Und die Musik? Wunderschön. Bei den Sisters steht man in etwa so sehr zwischen den 80ern und den 90ern wie sonst nur bei Guns N Roses. Die Sisters sind sowohl stilistisch wie auch zeitlich linear von Type O Negative abgelöst worden - sie sind düster, lyrisch hochwertig, selbstironisch und rocken. Also: Yeah yeah! Gothic? Ausverkauf? Nicht bei dieser CD! 5 von 5 PunktenBest-Of-Platten kommen immer wieder in Mode, heute wie auch in 1993. Wobei diese Auswahl exklusiv ist, denn bei dieser Band lohnt es sich, über den Tellerrand der Créme de la Créme auf dieser CD hinwegzuschauen, um weitere große Songs von Eldritch und Co. zu entdecken. "Gruft-Rock" findet sich hierbei nicht auf der CD, es ist vielmehr das Image, womit die Sisters behaftet wurden, welches weder mit der Musik noch mit der Band viel zu tun haben kann. Kraftvolle Songs aus der Zeit zwischen 1984 und 1993 wurden ausgewählt, um eine möglichst repräsentative Perspektive um das Schaffen der Band zu erlangen. Die Tatsache, dass es Wechsel im Line-Up der Band gab, die auch den Sound geprägt haben, ist nicht weiter erheblich. Die Konstante in der Bandgeschichte, Andrew Eldritch nämlich, ist es, die den recht wilden Sisters-Mix auf der CD immer einzigartig wie die Sisters klingen lassen. Diese "Best Of - Vol. 1" ist die bislang letzte CD der Sisters. Man darf auf Knien zu den Göttern der Welt beten, dass es auch mal ein "Vol. 2" geben wird, damit diese Kultband endlich den Status bekommt, den sie verdient. |
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Porta Macedonia von VeljanovAudio CD von Veljanov (Soulfood Music)Preis bei Amazon: EUR 15,93 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Kunstwerk 5 von 5 PunktenIch habe mir die Lmtd Edit gekauft, und bin mit allem sehr zufrieden - zur Musik an sich werde ich hier nur folgendes sagen: Inspiration und Herausforderung, wunderschön gemacht. Für mich als Musikerin eine echte Bereicherung meiner Sammlung. Zum Booklet: Es wird von den Vorpostern zu Unrecht zerissen. Es fügt sich in das Gesamtkonzept perfekt ein - sofern man versteht, dass es hier nicht um Übereizung, sondern gezielte Effekte geht. "zu viele matt schwarze Seiten" sind dazu gedacht, jedem Bild einen passenden Rahmen zu geben - und das gelingt wunderbar, sieht edel aus, und hätte kaum besser sein können. Ich bin stolzer Besitzer dieser Edition - die rundum ein Sinnesschmaus ist^^ Tolles, sehr abwechslungsreiches Album 5 von 5 PunktenAuch wenn ich die bisherigen Soloalben von Veljanov alle nicht schlecht fand, so konnten sie doch das, was er mit Ernst Horn zusammen als Deine Lakaien veröffentlicht hat, nie so ganz erreichen. Klar, seine Stimme ist markant, und sie prägt auch jeden seiner Songs, und da ich seine Art zu singen eben auch sehr mag, habe ich mir diese CD dann auch zugelegt. Und ich wurde nicht nur nicht enttäuscht, sondern sogar extrem positiv überrascht, denn Porta Macedonia erwies sich schon nach wenigen Hördurchgängen als glattes 5-Sterne-Album. Das liegt vor allem für mich an dem großen Abwechslungsreichtum, den Veljanov hier präsentiert: Die Bandbreite reicht von Songs mit Chansonflair (Der Kongress, Lily B., Zwei vor und drei zurück) über Elektronisch-Tanzbares (Königin aus Eis) bis hin zu eher rockigen Nummern (Dirt mein persönliches Highlight auf dem Album). Dass die Texte mal auf Deutsch und mal auf Englisch sind, trägt natürlich auch seinen Teil zu diesem Eindruck bei. Und trotzdem wirkt das Ganze nicht wie ein Kessel Buntes, denn da ist zum einen Veljanovs ja bereits angesprochene markante Stimme, die allein schon einen deutlichen roten Faden darstellt. Aber auch andere Elemente ziehen sich recht kontinuierlich durch die ganze CD, so zum Beispiel die Orgel, die mitunter herrlich abgedrehte Sachen spielt. Fazit: absolute Kaufempfehlung für Freunde anspruchsvoller Popmusik, die gern auch mal einen dunkleren, melancholischen Touch haben darf. Fans von Deine Lakaien und Veljanov solo sollten hier sowieso zuschlagen! Wunderbar ! Mit großer kleiner Kritik. 5 von 5 PunktenWie schön, diese inzwischen sehr vertraute Stimme wieder hören zu dürfen. Die Songs sind different, experimentell, auch wunderschön. Eine ausgegorene Mischung aus komplexen und einfachen Stücken. Auf jedenfall sehr hochwertig produziert und sauber gemastert. Gut tut auch, in den Songs diesen gewissen "Independent"-Zauber spüren zu dürfen. Veljanov geht konsequent seine eigenen Wege abseits der desaströsen Musikbranche. Diese CD wird bestimmt einen besonderen Platz im Plattenregal einnehmen dürfen. So, jetzt etwas schmerzliches zu der Box. Auch wenn die CD nach aussen hin einen gestalterisch schönen und hoffnungsvollen Eindruck macht, wurde ich doch im Inneren der Klapp-Schachtel schwer enttäuscht. 2 hochwertige Booklets, eines mit Kunstlederprägung. Das Artwork verdient den Begriff "Artwork" leider sehr wenig. Passt nicht zur Musik, wirkt lieblos gemacht - Die Fotos sind zwar recht gut, aber es sind wenige und leider auch sehr ähnlich. Viele gänzlich matt-schwarze Seiten. Das ist sehr sehr schade, denn Porta Macedonia hätte besseres verdient. Trotzdem 5 Sterne, da es hier um Musik gehen soll. Teuflisch gut 5 von 5 PunktenDas ist die beste Alexander Veljanov CD, denn sie ist weniger schmalzig und hat modernere Klänge. Etwas a la Brecht und Weill, obwohl ich das nicht so gut finde. Meine Anspieltipps sind The New Order und House on my hill Seine Stimme ist so wunderbar und der Sound dieser Songs ebenfalls. Witzig finde ich Lily B. Von 11 Songs gefallen mir 8 Songs sehr gut. Lebenswerk? 5 von 5 PunktenSo da haben wir endlich das neue Album von den guten alten Alexander Veljanov. Den Zuhörer erwarten ein Veljanov der nach den "Deine Lakaien" Album "April skies" endlich wieder in stimmlicher Topform ist, nicht das er bei dem eben erwähnten Album schlecht singt nur wirkte er dort ein wenig außer Form ist zumindenst mein Eindruck aber hier kann er nun wirklich jeden Zuhörer und Kritiger überzeugen da bin ich mir sehr sicher vorrallen das er hier auch viel auf deutsch singt obwohl er mal in einen früheren Interwiev sagte das er nicht gern auf deutsch singt was er aber zweifelos super hinbekommt. Musikalisch kann man es in 3 Katergorien einteilen: in Richtung Chanson (glaube ich zumindenst) mit einer guten Portion sarkasmus wie z.B. "Der Kongress" ins rockige, direkte wie z.B. "Nie mehr" und ins ruhige und tiefgründige wie z.B. "Dirt". Von mir gibt es auf jeden Fall eine Kaufempfehlung nur möchte ich die 3 eben ernannte Beispiele als Anspieltipps geben damit der Zuhörer einen guten Überblick hat was ihn mit "Porta Macedonia" erwartet. Zur 2 CD: hier muss ich allerdings sagen das ich von dieser enttäuscht bin. Das Lied "Sweet and sour" geht ja noch durch aber "Der Meister und M." die Remixe zweimal von "Königin aus eis" und zweimal von "We can t turn back" lassen m.E. zu wünschen übrig. Und auch was das Booklet angeht hätte man mehr machen können. Ok die Bilder A.Veljanov sind zwar ganz gut aber es sind auch ne menge unbesetzte schwarze Seiten auf die hätten man ja Bilder von den anderen Leuten drauf machen können die an "Porta Macedonia" mitgewirkt haben. Aber da ja letztendlich das Hauptalbum grandios ist gebe ich 5 Sterne |
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