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Produkt-Bild: Best of Omd

Best of Omd von Omd (Orchestral Manoeuvres in, Omd (Orchestral Manoeuvres in the Dark)

Audio CD von Disky Comm (ALIVE)
Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 3,79

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Best of Omd

Tracks:

  • Electricity
  • Messages
  • Enola gay
  • Souvenir
  • Joan of Arc
  • Maid of Orleans
  • Telegraph
  • Tesla girls
  • Locomotion
  • Talking loud and clear
  • So in love
  • Secret
  • If you leave
  • Forever live and die
  • Dreaming
  • Genetic engineering
  • We love you (12" Version)
  • La femme accident (12" Version)

Produktbeschreibung


BEST OF OMD
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Zeitlose Schönheit!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was soll man über dieses Best of viele Worte verlieren?Losgehen kaufen und wunderschöne Musik bei voller Lautstärke genießen.
18 Klassiker der Musikgeschichte,wie sie wohl Heutzutage nicht mehr entstehen dürften einfach nur wunderschöne Musik.
Einfach das Beste
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese CD hier ist das Tor zur Welt von OMD, einer der interessantesten und besten Bands der 80er-Jahre. Ich finde alle Lieder sehr schön, da sie oft mit etwas Tiefsinn und Besonderheiten wie hängendem Bass ("Forever Live And Die") oder sehr seichtem Schlagzeug, welches im Kontrast zu einer starken Melodie ("If You Leave") steht, angereichert sind. "So In Love" ist eines der besten Lieder aller Zeiten und soll hier auf dieser CD besonders hervorgehoben werden, ebenso "Secret", eine leicht melancholische Nummer. Natürlich sind auch die Evergreens wie "Maid Of Orleans", ein starker und zeitlos schöner Song, dessen warmer Sound immer eine behagliche Atmosphäre zaubert, obwohl's im Grunde ein sehr anspruchsvoller, tieftrauriger Song ist, oder "Souvenir", eine pure Romantikode, vertreten. Dazu zwei exklusive Mixe. Einfach eine stimmige Best Of einer sehr stimmigen Gruppe. Kaufen!
Der Oberhammer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn nicht der Körper schon was älter wäre, ich hätte mich glatt wieder für 16 gehalten. Erstklassige Songs in Top-Qualität. Für jeden 80er-Fan ein absolutes Muss.
Eine der besten Synthesizer Pop-Band: The Best of OMD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
OMD (Orchestral Manovers in the Dark) wurden bekannt als Synthezizer Pop Band in den 80ern und zählen zu den erfolgreichsten und besten dieser Kategorie von Musik, vergleichbar mit Bands wie Ultravox, Heaven 17 oder New Order.
Das vorliegende Album ist eine Single Collection mit den erfolgreichsten Hits der Band. Bei 18 Stücken kann man sich wirklich nicht beschweren ... und es fehlt wirklich nichts von den erfolgreichen Stücken (wenn man mal von den Stücken von der "Solo-Album" wie z.B. "Sugar Tax" absieht). Da ist z.B. "Electricity", das seinem Namen alle Ehre macht, "Enola Gay" mit dem provokanten Namen (Namen des Flugzeuges der ersten abgeworfenen Atombombe), der Soundteppich von "Maid Of Orleans", die Pop-Balade "If You Leave" usw.
Die 80er sind zurück und hier liegt einer der besten Best Ofs der Zeit vor. Da OMD auf den einzlnen Album auch etwas experimentellere Stücke darauf hatten, ist dieses Album auch der ideale Einstieg in ihr Wirken.
Unglaubliche Elektromusik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Viele Dinge de 8oziger sind inzwischen zurüchgekehrt - gerade auch im Musikbereich. Merkwürdigerweise sind OMD davon nahezu ausgeschlossen, auch in den fast offiziell anmutentenden Sendung im Fernsehen. Dabei spiegelt ihre Musik den Geist dieser Zeit wider, wie es sich bei kaum einer anderen Gruppe finden läßt. Die hier präsentierte CD ist somit eigentlich ein MUSS für jeden, der Spaß an dieser Zeit hat - egal ob, weil er Sie erlebt hat oder weil er sie einfach nur kultig findet ... dies auch weil Qualität der Zusammenstellung einmalig ist.
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Produkt-Bild: Fallen

Fallen von Evanescence

Audio CD von Smi Win (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 14,45, Angebote ab EUR 5,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Fallen

Tracks:

  • Going Under
  • Bring Me To Life
  • Everybody's Fool
  • My Immortal
  • Haunted
  • Tourniquet
  • Imaginary
  • Taking Over Me
  • Hello
  • My Last Breath
  • Whisper

Produktbeschreibung


FALLEN

Aus der Amazon.de-Redaktion


Moderner Metal mit weiblichem Gesang war bislang noch nicht sonderlich angesagt, doch mit Evanescence wird auch diese Nische mehrheitsfähig: Fallen schoss in den USA direkt nach Veröffentlichung bis in die Top Five der Albumcharts hoch.
Was auf den ersten Blick wie ein trendiges Retorten-Produkt wirkt, ist bei näherem Hinsehen eine verdammt solide und bodenständige Platte, deren Nu-Metal-/Rock-Schlagseite nicht so prägnant wie erwartet aus den Boxen gedonnert kommt. Die Gitarrenarbeit weist mit ihren breitflächigen, rhythmusbetonten Riffs zwar unüberhörbare Parallelen zu Linkin Park auf, ansonsten vertraut man aber eher auf straighten, zeitlosen Heavy-Metal mit einem ordentlichen Schuss Gothic-Metal-Bombast, unauffälligen Electronica-Grundierungen und einer Prise Singer/Songwriter-Melodien. Stilistisch ist man einer Band wie Lacuna Coil 'ne ganze Ecke näher als der Nu-Metal-Megaseller-Elite.
Besonders auffällig wird das konsequente Ignorieren derzeitiger Hypes bei den balladesken Stücken, die mit ihren dezenten Piano-Einlagen und zarten Streicher-Farbtupfern wie poppigere Versionen von Tori-Amos-Tracks klingen. Dank durchweg origineller, sehr eingängiger Gesangsmelodien weiß die aus Arkansas stammende Band sowohl in ruhigen wie in rockigen Momenten zu überzeugen und dürfte nach den USA auch Europa im Sturm erobern. --Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Ein absolutes "MUSS"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese CD habe ich bestimmt schon 100mal gehört. Ein absolutes MUSS für Rock-Gothic Fans! Weiter zu Empfehlen sind auch alle anderen CD`s von evanescence!
Kauf lohnenswert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sehr gute CD! Trifft genau meinen Geschmack: Metal mit Gothic - Elementen und einer starken Frauenstimme. Amy verursacht mit ihrer schönen Stimme Gänsehautfeeling. Die Lieder reichen von melancholischen und traurigen Balladen (Hello, My Immortal) bis hin zu Songs im Rock-Stil wie zB Whisper & Tourniquet. Eine perfekte Mischung würd ich sagen :-)
Also Leute: kaufen!!
wunderschöne stimme der amy lee
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
wenn ich "my immortal" höre wird es mir ganz warm ums herz...
jedes lied ist etwas besonderes.
die wunderschöne stimme von amy lee passt einfach perfekt zu der musik.

sehr empfehlenswert!!!!
Frozen inside without your touch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Keine Sorge - ich bin nicht unter die Gothics gegangen. Die einzige Gothic die ich kenne ist die Forensik-Spezialistin Abby aus der Serie Navy CIS. Ich male mir meine Augen noch nicht einmal mit Kajalstift an. Außerdem distanzieren sich Evanescence von der Gothic-Richtung und sehen sich mehr im Alternative-Rock angesiedelt.

Als ich Amy Lee (vor Jahren) zum ersten Mal gehört habe, ist mir ihre Stimme sofort in Mark und Bein gefahren - du liebe Zeit, was ist das denn, habe ich gedacht. Dann noch dieses Video dazu, wo sie vom Dach stürzt ... mir wurde ganz anders. "Bring me to life" ist ein Wahnsinns-Lied, ein Alptraum-Lied. Bei der Musik von Evanescence fühle ich mich wie auf dem Friedhof oder wie in einem Gruselfilm ... "Sleepy Hollow" vielleicht ... die Texte sind düster und sprechen mich doch an, die Musik ist hart und doch orchestral ... Ich kann mich nicht satt hören dran. Wenn ich in schlechter Stimmung bin, ist diese Musik das Ideale um meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

"Bring me to life" und "My Immortal" wurden für den Soundtrack von "Daredevil" mit Ben Affleck verwendet, wodurch Evanescence berühmt wurden. Ich finde aber, dass das ganze Album gelungen ist und man jeden einzelnen Titel gut anhören kann.

Nicht nur für Gothics ein Genuss!
Gestelzte Verzweiflung oder Düsternis fürs Jugendzimmer
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Evanescence waren das große Ding im Jahre 2003 und vereinten medienorientierte Gothickonsumenten, argwöhnisch betrachtete Nu-Rocker und 08/15-Chartshörer, so daß sich "Fallen" bis heute 14 Millionen Mal verkaufte.

Die Band, bestehend aus Amy Lee (mittlerweile Hartzler), Ben Moody und einer Handvoll Musikern, die bis dato in anderen Bands mehr oder weniger in Erscheinung traten, spielten laut eigener Aussage "Dark Rock".
Gut, der Begriff war nicht neu, geisterte ursprünglich seit Paradise Losts "Host" durch die Magazine - schwammig bleibt er aber weiterhin.

"Fallen" ist ebenso schwammig.
Wenig Fleisch, wenig Fisch - vollkommen überproduziert und daher eher ein akustischer Brei mit wenig Nährwert, der dafür schwer im Magen liegt.
Zudem hat der Sound der Gruppe eher wenig bis nichts mit Gothic zu tun, sondern fährt eindeutig im Windschatten des Nu-Rocks.
Mit professionell arrangierter Abwechslungsarmut und anhaltender Verzweiflung und Wut, die eher Kalkül als Emotionen suggerieren, zielt "Fallen" mit anhaltender Dauer gnadenlos auf die Toleranzgrenze der Hörer ab.
Insgesamt lässt das Album den Eindruck aufkommen, am Reißbrett konstruiert worden zu sein. Viel Pathos, Streicher aus der Konserve, harte Gitarrenriffs und über die Maßen glattgebügelt, gänzlich ohne markante Punkte. Dies alles im Zusammenhang mit lyrischer Seelenpein scheint wie gemacht für desillusionierte Teens, die so für eine Dreiviertelstunde in ihre minderschweren Probleme eintauchen können.

Die Gitarren dominieren, lassen die restliche Instrumentierung völlig außen vor, die Balladen "My Immortal" und "Hello" lassen Zeit zum Luft holen und stellen die positiven Erscheinungen des Albums dar.
Die restlichen neun Songs plätschern zum Großteil vor sich hin, versinken in Gitarrenwänden und in Amys gesungenen Qualen, die schon nach kurzer Zeit als heulbojenartige Arien empfunden werden können.
Nur die Songs "Imaginary", "Taking Me Over" und "Whisper" überzeugen. Die Singleauskopplungen "Going Under" "Bring Me To Life" und "Everybody's Fool" nutzen sich schnell ab und nerven schon nach kurzer Zeit nur noch.

Evanescence haben den Hype nur schwer überdauert. Ben Moody verließ sehr bald nach Veröffentlichung von "Fallen" im Streit die Band, die restlichen Mitglieder wurden Stück für Stück unter z.T. merkwürdigen Umständen ausgetauscht (Gründe durften sie selbst nicht öffentlich machen, es drohten Strafen), lediglich Sängerin Amy blieb übrig, die gern mal als recht herrschsüchtig und eigenwillig beschrieben wird.

Das nachfolgende "The Open Door" konnte an den durchschlagenden Erfolg von "Fallen" nicht anknüpfen, obwohl davon noch vier Millionen Tonträgern verkauft wurden.
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Produkt-Bild: Mutter

Mutter von Rammstein

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Mutter

Tracks:

  • Mein Herz Brennt
  • Links 2 3 4
  • Sonne
  • Ich Will
  • Feuer Frei!
  • Mutter
  • Spieluhr
  • Zwitter
  • Rein Raus
  • Adios
  • Nebel

Produktbeschreibung


MUTTER
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5 Kundenrezensionen:

Das perfekte Muttertagsgeschenk !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nun liebe Kinder, gebt fein Acht, Rammstein hat uns etwas mitgebracht..." Mit diesen Worten beginnt das Album und schon ier stockt einem der Atem beim Hören...
Ja, und was uns die Ostrocker mitgebracht haben. Ihr drittes Album. Und es hört auf den Namen "Mutter". Und es ist ihr bisher bestes. Ich persönlich halte es für ziemlich schwer das hier noch zu toppen, denn "Mutter" ist fast schon ein Konzeptalbum zu dem Thema "Der Mensch". Beginnend mit dem ersten unsicheren Herzschlag ("Mein Herz brennt..."), über die ersten gleichmäßigen Herztöne ("Links 2,3,4,..."), bis hin zur Geburt ("Sonne", "Feuer frei !")und den ersten Wünschen und Bedürfnissen ("Ich will..."), dem ersten Wort ("Mutter"), dem ersten Gefühl der Andersartigkeit ("Zwiter"), den ersten Erfahrungen mit Drogen und Sex ("Rein, Raus", "Adios"), der ersten Liebe ("Nebel")und dem letzten Spielzeug ("Spieluhr"). Natürlich alles auf Rammstein Art. Die Provokation versteht sich hierbei von selbst. So erinnern "Links 2,3,4,..." und "Ich will..." an eine Zeit, von der sich wohl jeder Deutsche wünscht es hätte sie nie gegeben, erläutert "Mutter" die Perversität des Klonens, führt einen "Spieluhr" zurück in das Mittelalter, erinnert "Nebel" an Seefahrerromantik und wird bei "Sonne" mal gerade eben so nebenbei die ganze Erde verbrannt. Passend zum Klimawandel. ;-) Einziger Kritikpunkt: Ich hätte "Rein, Raus" durch "Halleluja" von der "Links 2,3,4,..." Maxi getauscht.
Faszit: "Mutter" ist, obwohl es nicht das erste Album ist, die "Muter" aller Rammstein Werke.

Anspieltips:
1. Nebel
2. Mutter
3. Ich will...
4. Sonne
5. Spieluhr

Einzelwertungen:

1. Mein Herz brennt ! 10/10
2. Links 2,3,4,... 6/10
3. Sonne 10/10
4. Ich will... 10/10
5. Feuer frei ! 7/10
6. Mutter 10/10
7. Spieluhr 9/10
8. Zwitter 4/10
9. Rein, raus 1/10
10. Nebel 10/10

Gesamtwertung: 10/10

Die besten Rammstein CD's:

1. Mutter (2001)(*****)
2. Reise, Reise (2004)(*****)
3. Herzeleid (1995)(*****)
4. Sehnsucht (1998)(****)
5. Live aus Berlin (CD - Version)(1999)(***)
6. Rosenrot(2005)(***)
Absolut geiles Teil, das nach MEHR schreit !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jahrelang habe ich RAMMSTEIN "links liegen gelassen", warum nur ? Denn HIER kommt der Beat, HIER tobt der Bär - und die Texte sind einfach nur gut. Das Sonnenlied von heute (ROSENSTOLZ) unterscheidet sich doch gewaltig von dem Sonnenlied auf dieser CD. Beide sind gut, aber HIER sind die Riffs, HIER kommt der Hammer ! Weitere CDs werden prompt angesaugt, klaro !!!
Geiles Album!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album ist genial und am besten gefällt mir der Song "Sonne". Einfach nur geil. Man muss ihn aber richtig laut hören. Als ich das erste Mal von Rammstein "Engel" gehört habe, war mir klar, die haben's drauf. Ich muss aber zugeben, dass mich Rammstein davor nicht so überzeugt haben. Auf einem Project Pitchfork Konzert in München ist diese Band als Vorgruppe aufgetreten und ich habe sie damals nicht beachtet, eher belächelt. Doch ich habe mich geirrt. Rammstein ist eine geniale Band! Heute weiß ich das.
opus magnum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
dies ist und bleibt leider wahrscheinlich das absolut beste Rammstein Album. Fast nur Killertracks. Eins der 10 Alben für die Insel...
Mutter!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Mutter" ist wahrscheinlich das durchschlagkräftigste Rammstein- Album. Im typisch elektrifizierten metallisierten Rammstein- Klangbild und mit szeneuntypisch tiefgründiger Poesie.
Das Titellied "Mutter" beschreibt, man achte auf das Titelbild der Scheibe, die imaginäre Sicht eines künstlich ungeboren wordenes Kindes. Der vorhergehende Schreiber sollte die Scheibe nochmals hören. Apropos "hören", diese Scheibe wird nicht so leicht überhörig. Eine der besten deutschen Rockalben, unweit Frankfurter Spitzenplatten...
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Produkt-Bild: Reise Reise

Reise Reise von Rammstein

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 7,27

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Reise Reise

Tracks:

  • Reise, Reise
  • Mein Teil - Album Version
  • Dalai Lama
  • Keine Lust
  • Los
  • Amerika - Album Version
  • Moskau
  • Morgenstern
  • Stein um Stein
  • Ohne Dich
  • Amore

Produktbeschreibung


REISE REISE

Aus der Amazon.de-Redaktion


"Bitte halten sie während der Reise die Sitzgurte geschlossen, bei vorrübergendem Unwohlsein finde sie in der Sitztasche vor Ihnen ein praktisches Beutelchen zur Aufnahme etwaigen Unrats". Man hätte nach der ersten Single Mein Teil jedenfalls solch einen Hinweis gut auf der neuen Rammstein Reise, Reise vorstellen können, aber so heftig wird es inhaltlich meistens dann doch nicht mehr.
Was hätte nach Mutter wirklich spektakuläres passieren sollen? Rammstein haben ihren Sound gefunden, brachial, melodisch, pathetisch, und im Spannungsfeld zwischen Musik und Text lebt dieser Geist, der einen auf alle Horrortrips mitnimmt, die einen seit Grimms Märchen verfolgen. Das funktioniert ganz wunderbar auf der zeitgemäßen Erlkönig-Umsetzung "Dalai Lama", kann bei "Keine Lust" aus der Perspektive eines Erfrierenden einen dazu bringen, die Heizung höher zu drehen, macht beim lupenreinsten Gothic-Metal von "Stein Um Stein" Lust, mal wieder Edgar Allan Poe zu lesen.
ABER da sind auch die beiden Reise-Lieder "Amerika" und "Moskau", da ist der halbakustische Blues-Rock "Los", eine witzige Darstellung der Bandgeschichte, und da ist vor allem der zu neuen Höhen gekommene Gesang von Till Lindemann bei "Ohne Dich" oder dem Titelsong "Reise,Reise", die dieses Album (schon wieder) unberechenbar und überraschend macht. Das Kollektiv Rammstein funktioniert immer besser, das Produkt wird immer perfekter, und dann trotzdem nicht zum Stillstand zu kommen und weiterhin den Hörer zu erstaunen, dafür ein fettes Extra-Lob an das süchtigmachende Sextett. --Deborah Denzer
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Heimreisen und gut sein lassen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Bei 'Reise, Reise' wird ein fulminantes Feuerwerk abgefackelt. Der Wechsel in den Gitarrenriffs ist beeindruckend.
In 'Mein Teil' werden die Rammstein übliche kannibalischen geprägten Texte verarbeitet. Brummt ganz gut, doch kennt man das Schema um Fleisch, Blut und Gerüche nun zu genüge.
Mit 'Dalai Lama' kann ich nix anfangen. Was hat Gott etc. mit der höchsten tibetanischen Reinkarnation zu tun? Großes Fragezeichen??
Dann ist da als nächstes 'Keine Lust'. Der Text provokant mit sodomitischen Textpassagen. Vor etwas mehr als ca. 15 Jahren wäre so etwas noch auf dem Index für jugendgefährdende Schriften gekommen. Heute nimmt man so etwas nicht mehr wahr. Trotzdem ein signifikantes Geschrammel.
Wem 'Los' nicht gefällt, der gehe nicht über Los, denn es ist zwecklos das Album zu mögen. Zweifellos das etwas andere Material auf dem Album.
Schon wegen der schleichenden Kritik am gelobten Land ist 'Amerika' ein Klassiker. Dem Fakt, dass Mickey Maus vor Paris steht, möchte ich entgegensetzen, dass das Original von Schloss Neuschwanstein in Disneyland steht und in Schwangau nur eine gute Kopie ist. Da Rammstein in USA sehr populär zu sein scheint, ist dies ein verblüffendes Stück Musik. Hoffentlich kommt Deutschland deswegen nicht auf die Liste der Schurkenstaaten.
Viktoria Fersh gibt 'Moskau' das gewisse Etwas. Auch wenn viele denken Jelena Sergejewna Katina und Julia Olegowna Wolkowa alias t.A.T.u hätten dem Lied ihre Stimme geliehen, es ist nur ein Gerücht. Für mich das coolste Stück auf dem Album.
Die Hässlichkeit des Seins verkörpert 'Morgenstern'. Ungesicht als Wort gibt es nicht. Braucht man diese Wortschöpfung?
Bei 'Stein um Stein' denkt man zunächst an eine Ballade. Doch nach ca einer Minute wird mächtig Dampf mit Hilfe der Gitarre abgelassen.
Die einzig wirkliche Ballade ist 'Ohne Dich'. Etwas zu massenkompatibel.
Und der Schluss? 'Amour' scheint mir der reine Pausenfüller. Am Ende hört man schon fast vergessene Heavy Metal Riffs im Stile Halloween, W.A.S.P und Konsorten. Dies lässt mich fast in Nostalgie schwelgen.
Wer Rammstein generell mag, der kann sicher sicher auch mit diesem Album arrangieren. Ich finde es hörenswert, kann aber leider wenig musikalische Weiterentwicklung entdecken. Irgendwie wie 'Bad Religion'. Jeder Song sehr ähnlich. Salopp gesagt: Mag man den ersten Song, dann mag man alle. Dies spricht aber nicht für schöpferische Vielfalt.
Wieder mal sehr gelungen - macht Spaß.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eigentlich wollte ich mir die "Best Of ..." kaufen, habe mich aber dann doch für die einzelnen CDs entschieden, zumal sie jetzt ziemlich preiswert zu haben sind. Das war eine güldene Entscheidung, den ich habe so noch mehr Spaß an der Musik und den Texten. "Reise, Reise" beginnt schon fast wie eine Rock - Opera, genial. "Mein Teil", inspiriert durch die Presse - Story über den "Kannibalen", knüpft nahtlos an - und so geht es munter weiter. Mein Lieblingslied (auch der Text) ist "Keine Lust", aber saugut sind natürlich auch noch "Amerika" und "Los", letzterer Song hat einfach einen tollen Beat !
4 Jahre Reise, Reise und kein bißchen langweilig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vier Jahre nun ist es her als Reise, Reise erschien. Ich habe dieses Album seit dem ersten Tag der Veröffentlichung und selbst nach vier Jahren muss ich sagen es hat nichts an seiner Wirkung verloren. So kann ich die fünf Sterne schon alleine wegen der Haltbarkeit geben.

Nun genug gesäuselt auf zu den Fakten. Spätestens seit "Mutter" müsste es eigentlich auch der letzte Rammstein-Fan begriffen haben, dass kein Rammstein-Album wie das andere klingt. Ich muss dazu sagen, ich liebe sie alle von "Herzeleid" bis Reise-Reise-Nachfolger "Rosenrot". Jedes Album hat seinen Charme und dieser Facettenreichtum macht die Konzerte umso interessanter. Nun aber zurück zum Album als ich den Titelsong zum ersten Mal hörte dachte ich - genial. Wer Akkordeonklänge bislang mit Volksliedern in Verbindung gebracht hat wird hier eines besseren belehrt. Der Sound findet sofort Gefallen und setzt sich in jeder einzelnen Gehörwindung fest. Besser kann man einen Opener gar nicht machen. Brachial mit hymnischen Chorgesängen nimmt hier die Reise an Fahrt auf. Gepaart mit Till's tiefem Gesang und den gewohnten Gitarrenriffs ein wahrer Ohrenschmaus.

Weiter gehts mit der ersten Singleauskopplung "Mein Teil". Ja was soll ich groß dazu sagen. Provokantes Thema, geiler Sound. Keiner hätte ein solch brisantes Thema besser in Text und Sound fassen können wie Rammstein. Meiner Meinung nach der beste Song des Albums. Auch nach vier Jahren hat er nichts an der düsteren Atmosphäre verloren. Auch hier arbeitet man wieder mit Chorgesängen im Hintergrund welche dem düsteren Thema Atmosphäre und Nachdruck verleiht.

Etwas ruhiger setzt man die Reise fort mit "Dalai Lama". Im vergleich zu den ersten beiden Songs mit etwas weniger Atmosphäre aber die Klasse wird beibehalten.

Mit "Keine Lust" geht es auch gleich wieder stürmisch weiter. Brachiale Gitarrenrythemen und die Drums verleihen der vierten Singleauskopplung die richtige Würze. Klasse Song mit Potential zum Evergreen.

In ruhige akustische Gefilde begeben sich Rammstein auf unserer Reise mit "Los". Gewöhnungsbedürftig für den Herzeleid-Rammsteiner. Aber halt einfach mal was anderes und lockert die bislang sehr epische-brachiale Stimmung auf.

Mit "Amerika" der zweiten Singleauskopplung gehts dann doch recht kritisch weiter. Schonungslos und provokant wird hier über den großen Teich geschossen und man macht deutlich was man über Bush & Co. so denkt. Der Sound kommt wie der Song auch eher kommerziell rüber und ist nicht ganz so mein Fall. Live noch um Längen besser.

Nach "Moskau" nimmt die Reise wieder an Fahrt auf. Hymnisch und mit passendem Background-Gesang wird hier wieder eine etwas düstere Atmosphäre aufgebaut.

Diese wird mit "Morgenstern" gesteigert. Für mich einer der Geheimtips dieses Albums und auch Live ein absoluter Knaller. Gleiches gilt für "Stein um Stein". Wahnsinns-Song. Super Text welcher die Fängen und freiheitsraubenden Gefahren einer Beziehung optimal poetisch umschreibt. Gerne hätte ich für diesen Song einen Zusatzstern vergeben.

Ja so langsam neigt sich die Reise dem Ende entgegen. "Ohne Dich" die dritte Singleauskopplung mit Romantik Faktor. Hier kommt Tills Gesang besonders gut zur Geltung und zeigt wie gefestigt und facettenreich seine Stimme inzwischen ist. Gemeinsam mit "Amour" wird die Reise dann doch sehr ruhig beendet. Ob ein Rammstein-Album zwei Balladen haben muss sei mal dahin gestellt. Im Gegensatz zu "Ohne Dich" entwickelt "Amour" seine Qualität erst nach mehrmaligen hören sodass man auch hier voll auf seine Kosten kommt.

Fazit: Ein insich schlüssiges viertes Studioalbum. Die musikalische Weiterentwicklung ist sowohl gesanglich als auch soundtechnisch nicht zu überhören. Neue Elemente und der gewohnte Rammstein-Sound versprechen Qualität auf hohem Niveau. Pflicht für jede härtere CD-Sammlung.
"Meine Damen und Herren. Bitte legen sie nun die Sicherheitsgurte um, wir werden in Kürze starten !",
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...Und zwar von "Amerika" bis "Moskau", von "Dalai Lama" bis Hanibal Lector ("Mein Teil"), von dem Erlkönig ("Dalai Lama") bis zu Edgar Allen Poe ("Stein um Stein"), von Captain Jack Sparrow ("Reise, Reise") über George Bush ("Amerika") bis zum hässlichen Entlein ("Morgenstern"), vom innerlich Erfrierenden ("Keine Lust") bis zu dem "ewig nach Liebe Suchenden" ("Amour, Amoure"). ja das war wahrlich eine gute und vor allem spannende "Reise, Reise" ! Danke Rammstein ! Nächste Platte !
Faszit: "...und ihr werdet lautlos uns nie looos !!!"

Anspieltips:

1. Reise, Reise
2. Amour, Amoure
3. Amerika
4. Ohne dich
5. Moskau

Einzelwertungen:

1. Reise, Reise 10/10
2. Mein Teil 7/10
3. Dalai Lama 7/10
4. Keine Lust 4/10
5. Los ! 5/10
6. Amerika 6/10
7. Moskau 8/10
8. Morgenstern 5/10
9. Stein um Stein 9/10
10. Ohne dich 10/10
11. Amour, Amoure 10/10

Gesamtwertung: 9/10

Die besten Rammstein CD's:

1. Mutter (2001)(*****)
2. Herzeleid (1995)(*****)
3. Völkerball (2005)(*****)
4. Reise, Reise (2004)(*****)
5. Sehnsucht (1998)(****)
6. Rosenrot(2005)(***)
7. Live aus Berlin (CD - Version)(1999)(***)
Die geniale Reise von Rammstein!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier habe ich mal die Songs einzeln bewertet: (5 P: Beste
1 P: Schlechteste)

1. Reise, Reise: 5 P; Sehr melodisch und klasse umgesetzt, ein super Start in die Reise! Auch der Text ist nicht schlecht, das ist Rammstein!

2. Mein Teil: 5 P; Zwar ist der Text nicht der Beste aber musikalisch ist dieser Track einfach Klasse!

3. Dalai Lama: 5 P; Dies ist mein absoluter Favorit auf dem Album! Der Text ist klasse! (von Goethes "Erlkönig" abgeleitet) Die Musik ist klasse! Hier stimmt einfach alles; Obwohl der Titel nicht SO gut gewählt ist. Trotzdem der Hammer!

4. Keine Lust: 3 P: Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Der Refain ist gut aber der Rest. Ich habe auch am Text mängel: "Ich hätte Lust mich auszuziehen, hab keine Lust mich nackt zu sehen." ... finde ich ein bisschen überflüssig, aber der Ref ist echt genial.

5. Los: 4 P: Ein WENIG langweilig baut sich aber gut auf und verbreitet eine gute Atmosphäre. Ist zumindest ein Titel, der sich (auch mal öfters) hören lässt!

6. Amerika: 5 P: Ist musikalisch und auch Textlich etwas witzig gemacht. Einer meiner Lieblingstitel.

7. Moskau: 3 P: Es geht. Ist jetzt nicht DER Überknaller, aber lässt sich ab und zu hören.

8. Morgenstern: 5 P: SUPER GENIAL. Auch einer meiner absoluten Favoriten. Es baut sich durch den Chor sehr gut auf und ich kann es immer wieder hören!

9. Stein Um Stein: 3 P: Textlich ist es gut. Musikalisch auch, ist mir aber ein bisschen viel gebrüllt!

10. Ohne Dich: 5 P: Mal was anderes von Rammstein. Aber es hat mich sehr überzeugt. Eines der Besten Titel mal wieder. Till Lindemann singt es, wie ich finde, mit sehr viel Gefühl und setzt es sehr gut um. Die Ballade auf dem Album ist überwältigend!

11. Amoure: 3 P: Ist ganz OK, und zum Schluss auch gut gewählt, nur wird mir bei dem Titel ein bisschen langweilig, ... meine Meinung!

Reise, Reise: 4 P

Fazit: Ein würdiges Rammstein Album, dass man sich öfters anhören kann! Auch den Chor und die Violinen sind sehr gut umgesetzt (in den Titeln: Mein Teil, Morgenstern und Ohne Dich). Die Texte sind überwiegend sehr genial gemacht und lässt einen auch manchmal nachdenken ...

Meine Empfehlung: KAUFEN! :-)

Ich hoffe ich konnte helfen!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Rocket Science Digipak incl. Bonus DVD

Rocket Science Digipak incl. Bonus DVD von Apoptygma Berzerk

Audio CD von GUN (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 17,99

Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Rocket Science Digipak incl. Bonus DVD

Tracks:

  • Weight of the world
  • Apollo (live on your TV)
  • Asleep or awake?
  • Incompatible
  • United States of credit
  • Shadow
  • Green queen
  • Butterfly defect
  • The State of your heart (shit end of the deal)
  • Rocket calculator
  • Right
  • Pitchblack / heat death
  • Black vs. white
  • Trash

Produkt-Bild: solo (Limited CD/DVD DigiPak)

solo (Limited CD/DVD DigiPak) von Peter Heppner

Audio CD von Wmg (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 12,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: solo (Limited CD/DVD DigiPak)

Tracks:

Disk 1
  • Easy
  • Alleinesein
  • Suddenly
  • Vorbei
  • Being Me
  • I Hate You
  • No Matter What It Takes
  • Walter [London or Manchester]
  • Wherever
  • Das geht vorbei...
  • Vorbei
Disk 2
  • Making Of solo (Video)

5 Kundenrezensionen:

Kein Wolfsheim, dennoch genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Natürlich ist es kein Wolfsheim Album geworden, sondern ein Peter Heppner Album und das ist sehr gelungen. Der 1967 geborene Sänger liefert mit seinem ersten Soloalbum ein abwechslungsreiches Album ab, mit tollen Ohrwürmern, super und unvergleichbare Stimme, aber auch nachdenklichen Titeln.

Die Aufmachung der Digipacks ist sehr schön und das Booklet sehr gelungen. Schön das auch die Texte abgedruckt sind.
Die DVD ist gut gemacht und zeigt Einblicke wie die CD entstzanden ist, ob es um die Fotos, die Musik oder das Video geht, hier wird alles sehr schön vorgestellt.

1. Easy
Wunderbar relaxter Titel, sehr gelungener Einstieg. Er wirkt irgendwie leicht und entspannt, wunderschön.

2. Alleinesein
Der Titel ist die erste Single und fängt mit schrägen tönen an und entwickelt sich dann zu einer kleinen Hymne. Wunderbarer Refrain, netter Text. Sehr Radio tauglich.

3. Suddenly
Geht auch wieder in die Richtung von Easy, aber diesmal ohne den so richtig mitreisenden Refrain, aber gerade das macht den Titel aus, von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend.

4. Vorbei
Für mich der beste Titel der CD, wunderbarer Text, klasse Refrain, es paßt einfach alles. Einfach genial und für mich wäre es die zweite Single.

5. Being me
Ganz langsamer und sachter Einstieg bis dann der Gesang die aufgebaute Spannung unterbricht. Sehr gefühlvoller Titel der mit einem großen Refrain aufwartet, klasse.

6. I hate you
Sehr elektronischer Titel, selbst für Peter Heppner. Guter Titel mit starkem Refrain.

7. No matter what it takes
Der schwächste Titel der CD, netter Song aber das war es auch schon.

8. Walter (London or Manchester)
Netter Titel, gut gemacht, aber er geht mir nicht so ins Ohr.

9. Wherever
Besserer Titel mit gutem Refrain und einer meiner Leiblingstitle auf dem Album.

10. Das geht vorbei
Wieder ein starker Titel und ich muß zugeben das mit Peter Heppner auf Deutsch auf dem Album besser gefällt als auf Englisch.

11. Vorbei
siehe oben. Ansonsten gefällt mir die erste Version besser, da nur der Gesang von peter Heppner ist.

Insgesamt einfach ein klasse Album das vom ersten bis zum letzten Titel Spaß macht und dessen Kauf ich keine Sekunde bereut habe.

Anspieltipps: Vorbei, Easy, Alleinesein und Suddenly
Besondere Stimme ist zu wenig ...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Als langjähriger Fan (seit frühen 90er Jahren) tut es mir weh. Dieses Album ist deutlich unter dem Niveau von Peter Heppner, den ich immer für einen der wenigen Poeten und Feingeister des Pop gehalten habe. Jetzt gibt es hier ein Album mit recht mittelmäßig daherkommenden Hausfrauenpop, der anspruchsvolle Popkunst nur vorgaukeln will. Pseudolyrik und Ideenlosigkeit bestimmen diese Arbeit. (Oder der Wohlstandskoller, der jede mal vorhandene Kreativität zunichte macht?)

Zudem klingt die Musik zuweilen so dermaßen kalt und steril, dass selbst die Stimme, die sonst immer verlässlich gut war, gelegentlich wie aus einem Plastiklautsprecher zischend und unnatürlich klingt.

Vorbei die Serie und die Zeit, in der ein Peter Heppner alles mit Hitgarantie singen konnte, allein wegen seiner Stimme. Eine besondere Stimme zu haben ist auf die Dauer zu wenig!

Zum Glück gibt es ein großes loyales Fanpotential und sicher weitere und ambitioniertere Alben.
Anspruchsvollere Musik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich mag Heppner, seine einzigartig unverkennbare Stimme und die melancholische Stimmung seiner Lieder.

Es ist einfach etwas anspruchsvollere Musik, die nicht jedem liegt. Und das ist auch gut so.

Meine Lieblingslieder auf dieser überaus gelungenen Scheibe sind: Being me, No Matter what it takes und Walter (London or Manchester).
solo - einfach gut
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
man erkennt sofort die Stimme und wartet auf Rhytmus - aber nix da ! anspruchsvoll und einfach geniale Klasse !
Ein Geheimtipp
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als Fan von non-mainstream Synthie-Pop a-la Depeche Mode suche ich immer nach Alternativen, um die großen Zeitabstände zwischen deren Alben zu überbrücken. Dabei wurde ich u.a. zum Wolfsheim, Heppner, Schiller Fan. Heppner's Solo habe ich einfach mal blind gekauft, in der Hoffnung mal wieder erträgliches Futter für mein Auto-CD-Wechsler zu bekommen. Doch dann - ich kann es immer noch nicht fassen - hat mich dieses Album total in seinen Bann gezogen. Schöne, aufwendig produzierte 80er-Synthie-Pop-Melancholie. Phantastisch !!! Solo läuft seit zwei Wochen bei mir rauf und runter. Super Klänge, eingehende Melodien, tolle Stimme. Mir gefallen alle Songs gut, es gibt keine Schwachpunkte. Die Texte sind Geschmackssache. Ich hätte mir bei "Vorbei" anstatt "alles ist vorbei" eher ein "jetzt erst recht" vorstellen können. Eher was aggressiv anspornendes als trübsalig-trotziges. Würde besser zur Melodie passen. Aber egal. Solo ist ein absoluter Kauf-Geheimtipp - auch für Mainstreamler.
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Produkt-Bild: Rosenrot

Rosenrot von Rammstein

Audio CD von Universal (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,47

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Rosenrot

Tracks:

  • Benzin
  • Mann gegen Mann
  • Rosenrot
  • Spring
  • Wo bist du
  • Stirb nicht vor mir // Don't Die Before I Do Feat. Sharleen Spiteri
  • Zerstören
  • Hilf mir
  • Te Quiero Puta!
  • Feuer und Wasser
  • Ein Lied

Produktbeschreibung


ROSENROT
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5 Kundenrezensionen:

anders? nein, vielfältiger!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Anders ist Rosenrot nicht wirklich...man findet hier immer noch die Songs nach dem bekannten Muster von Rammstein.
Nur das Duett "Don't Die Before I Do" kommt leicht poppig rüber, klingt aber genial...wenn auch nicht nach Rammstein.
Ansonsten kann ich bei diesem Album nicht meckern...stammt es doch zur Hälfte aus den "Reise,Reise"-Sessions, klingt es dementsprechend auch sehr ähnlich wie sein Vorgänger.
Aber genau das ist das gute an diesem Album, es bleibt beständig und vielfältig zugleich.
Anders eben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Damit haben wohl die wenigsten Fans gerechnet... ein eher softes Album von Rammstein.
Musikalisch setzen sie den neuen Weg, den sie schon teilweise in "Mutter" und "Reise Reise" eingebracht haben fort. Weniger Gitarren, mehr Einflüsse aus anderen Musikrichtungen, und mehr "richtiger Gesang". Man möchte fast sagen, dass Rammstein "Salonfähig" geworden ist.
Jeder der Rammstein als etwas hartes und perverses abgetan hat, sollte unbedingt mal in dieses Album reinhören, denn dies ist, wie ich finde, ein melodiöses und musikalisches Meisterwerke.
Jeder der es nur auf die harte Tour haben will und schon nach "Reise Reise" den Tränen nahe war, wird hier sehr enttäuscht sein. Aber warum sich nciht einfach mal musikalisch öffnen?

Fazit:
Ein softes Album, ohne harte Gitarren, dafür mit sehr viel Musik und Melodie gemacht. Ich singe gerne jedes der Lieder mit!
Mainstream-Resteverwertung für kuschelbedürftige, 45-Jährige Bon-Jovi-Rock-Fans
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Als riesiger Rammstein-Fan habe ich mir diese CD natürlich zugelegt, wohlwissend, das man es hier - entgegen der öffentlichen, natürlich marketingtechnisch ausgefeilteren Darstellung des Rammstein-Managements - mit einer Resteverwertung des Vorgängers "Reise Reise" zu tun hat:
8 von 11 Songs sind Überbleibsel aus den Studio-Sessions des besagten Albums.

Die Qualitäts-Frage einer bzw. dieser Rammstein-CD ist wie immer Diskussionssache und auch nicht objektiv zu beurteilen. Hierin scheiden sich mal wie imemr die Geister zwischen denen, die mit den 6 Mannen etwas anfangen können oder nicht. Trotzdem bemühe ich mich hier mal um Objektivität.

"Rosenrot" ist alles in allem das bisher schwächste Rammstein-Album - weil (habe mal nur die beiden prägendsten Faktoren aufgeschrieben):

a) einfach eine HÖRBARE Resteverwertung von (dem auch nicht berauschendem Album) "Reise Reise" ist, die OFFENSICHTLICH auf kommerzielle Bereicherung ausgelgt ist.

b) es mit dem oberlangweiligen Schlussong "ein Lied" das wohl schlimmste Rammstein-Lied aller Zeiten beinhaltet. Nichts gegen die Idee, einmal ein ruhigeres Lied auf eine Rammstein-Platte zu bringen sowie (was die offizielle Absicht war) den treuen Fans ein Tribut-Song zu widmen; aber jenes "Lied" wirkt einfach nur einschläfernd und total uninspiriert. Idee akzeptal, Umsetzung mangelhaft.

Die Texte sind nicht sonderlich schlechter, als auf den Vorgänger-Alben. Auch die Gitarren schrammen teilweise richtig schön aus den Boxen. Trotzdem fehlt dem Album das "gewisse Etwas". Das "etwas", was sich im Grunde mit dem Wort "Qualität" definieren ließe. Rammstein setzen hier zu sehr auf Quantität. Die Songs klingen bemüht, aber nicht überzeugend. Man wird das Gefühl nicht los, dass Rammstein sich hier nicht so richtig viel Mühe gegeben und auf liebevolle Details in der Musik verzichtet haben... Ich will nicht sagen, dass alles "wie aus der Konserve" klingt, aber ...

Darüber hinaus flacht das Album zum Ende hin leider etwas ("etwas"?) ab: weder das (das muss man den Jungs zu Gute halten) experimentell ausgelegte, aber dann doch eigentlich nur peinliche "Te Quiero Puta" kann überzeugen; noch das besagte Schlusstück verleihen "Rosenrot" eine erfreulichere Note zum Abschluss. "Mann gegen Mann" will provozieren, wirkt aber im Jahre 2008 und unzähligen besseren "Schocker-Songs" von Rammstein in der Vergangenheit nur noch lächerlich. Man Jungs, wo bleibt die Innovation, die Abwechslung (mitlerweile ist ja eigentlich so jedes gesellschaftliche Tabu-Thema von den Rammsteinern schon thematisiert worden)?!??

Das schrecklich platte "Benzin" klingt wie die x-te Kopie eines Rammstein-Demo-Songs, der auf 0815-Riffs setzt und einfach nur in der (textlichen) Belanglosigkeit versinkt. Ich verstehe nicht, warum manche Fans gerade dieses Lied so gut finden. Sein wir (unter uns Rammstein-Anhängern) doch mal ehrlich: Im Grunde ist "Benzin" einfach total mies. Dass gerade dieses Lied dann auch noch als erste Single ausgekoppelt wurde, treibt einem glatt das Unverständis in ungewohnte Höhen und die TRänen in die Augen...

Wer das "alte, harte Rammstein" hören will, soll zu den ersten beiden bzw. drei Alben ("Herzeleid", "Sehnsucht" und "Mutter" )greifen.

Wer allerdings auf das weichere, pop-lastigere, Radio-taugliche ("Amerika") und kommerziell ansprechendere Rammstein steht, der kaufe sich zuerst "Rosenrot" ("Stirb nicht vort mir" auf Dauer-Repeat) und gerne auch noch "Reise, Reise" und überspringe alle Lieder, die mit den eigentlich typischen Rammstein-Sound ("Hilf mir", "Zerstören") unterlegt sind.

Anspieltipps: "Rosenrot" und "Feuer und Wasser"
Anspielwarnungen: "Ein Lied", "Te Quiero Puta" und "Benzin"
Bin enttäuscht !
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Die CD klingt mehr als unfertig. Es sind halt nur die übriggebliebenen Songs von der "Reise, Reise" und das merkt man halt schon. So sind Manche davon richtig gut (z.B. "Benzin", "Mann gegen Mann", "Spring !", Der Übersong "Stirb nicht vor mir" (Warum wurde das bloß keine Maxi ?), "Feuer und Wasser" und das Gänsehautstück "Ein Lied"), Andere hingegen hätten vielleicht einfach etwas mehr Zeit gebraucht (z.B. "Rosenrot", "Wo bist du ?", "Hilf mir !" & "Zerstören"). Faszit: Ein solides Rammstein - Album, allerdings oft zu solide und textlich oft für Rammstein zu nichtssagend und belanglos, für Leute, die diese Band erst kennen lernen wollen überhaupt nicht geeignet. Denen sei von mir "Mutter" und "Herzeleid" wärmstens ans Herz gelegt.

Anspieltips:
1. Benzin
2. Stirb nicht vor mir/don't die before I do
3. Mann gegen Mann
4. Te quero puta ! (Rammstein auf Spanisch ! :-O)
5. Feuer und Wasser

Einzelwertungen:

1. Benzin 10/10
2. Mann gegen Mann 5/10
3. Rosenrot 5/10
4. Spring ! 6/10
5. Wo bist du ? 3,5/10
6. Stirb nicht vor mir/don't die before I do 10/10
7. Zerstören 2/10
8. Hilf mir ! 2/10
9. Te quero puta ! 5/10
10. Feuer und Wasser 8/10
11. Ein Lied 10/10

Die besten Rammstein CD's:

1. Mutter (2001)(*****)
2. Herzeleid (1995)(*****)
3. Völkerball (2005)(*****)
4. Reise, Reise (2004)(*****)
5. Sehnsucht (1998)(****)
6. Rosenrot(2005)(***)
7. Live aus Berlin (CD - Version)(1999)(***) Hoffentlich wird das nächste Album wieder besser, denn ein/wei Ausrutscher kann man schließlich auch Rammstein verzeihen. ;-)
Gutes Album
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich will mich hier sehr kurz fassen, weil sonst die Rezension SEHR lang sein würde:

1. ****
2. *****
3. *****
4. *****
5. *****
6. *****
7. ****
8. *****
9. ***
10. ****
11. ***

Anmerkungen zu ...:

8. Anspielung auf Struwwelpeter, sehr gut umgesetzt!
9. Eigentlich ganz gut, abgesehen davon, das "Te Quiero Puta!" "Ich will Dich Prostituierte" heißt ...

Fazit: Ziemlich gutes Album mit düsteren Texten, nur wenige schlechte Titel. Kaufenswert!
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Produkt-Bild: Sängerkrieg - Akustik Radio-Show

Sängerkrieg - Akustik Radio-Show von In Extremo

Audio CD von Vertigo Be (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 11,98

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sängerkrieg - Akustik Radio-Show

Tracks:

Disk 1
  • Sieben Köche
  • Mein Sehnen
  • Frei zu sein
  • Ave Maria
  • Die Gier
  • Tanz mit mir
  • Neues Glück
  • Vollmond
  • Zauberspruch
  • Küss mich
  • In diesem Licht
  • Auf's Leben
  • Requiem (Bonustrack)
  • En Esta Noche (Bonustrack, Piano Version)
Disk 2
  • Band-History (exclusive DVD)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mitte Oktober 2008 gastierten In Extremo in den Studios des Radiosenders Fritz in Potsdam, um sich von ihrer ruhigsten Seite zu präsentieren. Sängerkrieg Akustik Radio-Show lässt dieses einzigartige Konzert noch einmal Revue passieren.
In Extremo, die viele jüngere Fans vor allem als Metal-Band kennen dürften, stammen aus der Mittelaltermarkt-Szene und sind daher durchaus mit Unplugged-Situationen vertraut. Der einstündige Potsdamer Radio-Gig zeigt das Septett allerdings so reduziert wie noch nie zuvor. Akustikgitarren ersetzen das verzerrte Metal-Brett, zarte Percussion das Drumkit, und sogar die Dudelsäcke tröten dezenter. Dadurch rückt die Stimme des Letzten Einhorns ganz weit in den Vordergrund, doch der Sänger meistert seine Aufgabe souverän und trägt die Band gewohnt charismatisch durch das Material des Sängerkrieg-Albums und Hits wie "Küss mich" und "Ave Maria". Als Bonustracks serviert man dem Hörer noch das "Requiem" und eine Klavierfassung von "En Esta Noche" sowie eine DVD mit einer dreiviertelstündigen, angenehm kurzweiligen Band-History. - Michael Rensen
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Eine Kundenrezension:

In Extremo in Wohnzimmeratmosphäre
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In Extremo rein akustisch. Wie das wohl klingt? Na reine Mittelaltermusik halt .... nein. Es klingt eher nach einer Akustikplatte einer Rockband gepaart mit Mittelalterinstrumenten. Find ich gut so. Hier nun eine kurze Bewertung zu verschiedenen Punkten:
Soundqualität: Der Sound ist einfach super. Selbst bei diesem Konzert hat man es geschafft die Mittelalterinstrumente perfekt mit den anderen Instrumente zu kombinieren. Selbst die Dudelsäcke drängen sich in keinster Weise in den Vordergrund. Michas Gesang ist einfach hervorragend. Und sogar das Publikum ist zu hören wenn es Kommentare abgibt oder einfach fröhlich mitsingt.
Songauswahl: Wie im Titel schon erwähnt liegt der Fokus klar auf Sängerkrieg. 8 Titel allein davon. Hinzu kommen 4 ältere Stücke. Hier hätte ich mir persönlich mehr Titel aus der gesamtem In Extremo Liederkiste gewünscht. Als Bonuslieder (nicht bei der Show gespielt) gibt es Requiem in der rein instrumentallen Version und Vincent Sorg gibt mit Micha En Esta Noche (nur Piano + Gesang) zum Besten.
Liedinterpretation: Auch hier gibt es die volle Punktzahl. Die ruhigen Stücke (Ave Maria, die Gier) funktionieren genauso gut wie die richtig rockigen (7 Köche, Küss mich).
Dauer: Nach etwas mehr als 50 Minuten ist es auch schon vorbei. Schade, hätte gerne länger sein dürfen. Aber vielleicht macht Micha seine Drohung war das dies nicht das letzte Konzert in dieser Form war.
Bonus-DVD: Um das Paket abzurunden haben In Extremo noch die 40 minütige Banddoku die damals auf DMAX ausgestrahlt wurde auf DVD gebannt. Gut gemacht, vielleicht etwas zu kurz, aber es vermittelt doch einiges an Informationen über In Extremo. Bonusmaterial ist keines vorhanden.

Die Band hat gezeigt das sie auch anders kann und das ist echt ein Genuss. Alles in allem hängt es aber von jedem selber ab ob er sich die Platte zulegt oder nicht. Ich höre die Platte mittlerweile regelmäßig und bin immer wieder froh darüber sie gekauft zu habe.
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Produkt-Bild: Dark Passion Play

Dark Passion Play von Nightwish

Audio CD von Nucl.Blast (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Dark Passion Play

Tracks:

  • Poet and the Pendulum
  • Bye Bye Beautiful
  • Amaranth
  • Cadence of Her Last Breath
  • Master Passion Greed
  • Eva
  • Sahara
  • Whoever Brings the Night
  • For the Heart I Once Had
  • Islander
  • Last of the Wilds
  • 7 Days to the Wolves
  • Meadows of Heaven

Produktbeschreibung


DARK PASSION PLAY LTD

Amazon.com


Die gigantischen Erwartungen nach den Platinerfolgen von Once und dann auch noch eine neue Sängerin - können Nightwish dem hohen Druck standhalten? Sie können, und zwar mehr als souverän.
Millionen Fans in aller Welt hielten den Atem an, als Nightwish die Trennung von ihrer langjährigen Sängerin Tarja Turunen bekannt gaben. Nicht wenige Anhänger konnten sich ihre Lieblingsband nicht ohne Tarjas unverwechselbare Stimme vorstellen, und Bandboss Tuomas Holopainen brauchte lange, um sich für eine Nachfolgerin zu entscheiden. Dass er die richtige Wahl getroffen hat, beweisen bereits die ersten drei Songs auf Dark Passion Play. In dem epischen Opener "The Poet And The Pendulum" stellt die neue Sängerin Anette Olzon die enorme Bandbreite ihrer Stimme unter Beweis, "Bye Bye Beautiful" ist eine knallharte Metal-Granate allerfeinsten Kalibers, und "Amaranth" gehört zu den schönsten Ohrwürmern der Nightwish-Karriere. Anette mag kein Operndiva-Organ wie Tarja besitzen, aber ihr rockiger, bodenständiger Gesangsstil passt wunderbar zu den neuen Songs. Und die sind wie auch schon auf Once von allerhöchster Qualität. Tuomas ist es einmal mehr gelungen, seine zahllosen Nachahmer auf Distanz zu halten und die Ausnahmestellung seiner Band im Bombast-Metal-Sektor trotz oder gerade wegen der neuen Frau an seiner Seite eindrucksvoll zu untermauern.
-- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Bye Bye Beautiful
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jetzt habe ich es doch getan: ich habe mir das erste Nightwish-Album nach dem Rauswurf von Sängerin Tarja Turunen geleistet. Wie viele Fans war ich auch verunsichert und wusste nicht, wem ich die Treue halten sollte. Für ein paar meiner Freund war die Sache klar: sie bekannten sich zu Tarja-Fans und Nightwish ohne Tarja gab es nicht! Mir gefiel aber die erste Singleauskopplung "Amaranth", sodass ich da erstmal abwartete. Nun bin ich stolzer Besitzer dieser Platte und ich finde sie gut!
Man darf wirklich nicht den Fehler machen und sagen: "Tarja hätte das besser gesungen", das bringt gar nichts! Die neue Sängerin heißt Anette Olzon und sie gibt hier ihr Bestes. Sie ist vom Stil her auch ganz anders. Während Tarja mit klassischer Kopfstimme brillierte ist Anette eher eine Rockröhre, die auch in höheren Stimmlagen noch bestehen kann. Letzten Endes ist das aber immer eine Geschmacksfrage.
Wichtig ist doch eher die Frage, ob die Lieder gut sind und sich die Band musikalisch treu geblieben ist. Die Antwort: die Lieder sind hervorragend und die Band hat sich musikalisch sogar weiterentwickelt!
Auf dem Album gibt es alles, was Nightwish auszeichnet. Das beginnt mit dem bekannten epischen Bombaststück, das diesmal satte 13:54 min lang ist und "The Poet and The Pendulum" heißt (kleine Anspielung auf ein Buch von Edgar Allen Poe). Daneben gibt es eingängige Rocknummern wie "Amaranth" oder das sehnsüchtige "For The Heart I Once Had", typische sanfte Rockballaden zum dahin Schmelzen wie "Eva" oder "Meadows Of Heaven" und natürlich schwermütige, rocklastige Stücke wie "Cadence Of Her Last Breath", "Sahara" oder "7 Days To The Wolves".
Bassist Marco Hietala hat sich mittlerweile fest als zweiter Sänger etabliert. Bei dem Hardrock Hammer "Bye Bye Beautiful" singt er den Refrain, bei dem Akustikstück "The Islander" singt Anette nur Background und beim ausgezeichnet guten "Master Passion Greed" darf er alleine ran.
Mit "Last Of The Wilds" ist mal wieder ein Instrumentalstück dabei, das sich recht folkloristisch im Stil von Mike Oldfield anhört, dann aber doch an Härte zunimmt.

Fazit: Das Album ist recht abwechslungsreich und die Stimme von Anette integriert sich gut in die hochwertigen, teilweise hervorragenden Songs. Nun haben sich Nightwish für diese CD Zeit nehmen müssen, aber wenn sie das Niveau halten, werden sie noch ein gewaltiges Wort in der Rockgeschichte mitreden.
Es hat Stärken und Schwächen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich gehöre zu denen, die Nightwish gehört haben aber sich nicht als Fan bezeichnen würde. DPP und My Winters Storm von Tarja Turunen habe ich gleichzeitig geholt. Denn beide Videos, die zu dem Zeitpunkt im Fernsehen lief, hörten sich meiner Meinung nach schon mal gut an.

The Poet And The Pendulum: Das ist das längste Lied des Albums und erinnert ein ganz wenig an Mike Oldfield (nur das hier mehr gesungen wird). Als Vorstellung der neuen Sängerin Anette Olzon finde ich es ordentlich. Das gehört eindeutig zu meinen Lieblingslieder. Zwar weiß ich nicht, ob der Anfang von ihr gesungen wird. Aber das Lied selber, ich habe nichts zu meckern.

Bye Bye Beautiful: Bei diesem Lied habe ich immer das Gefühl, dass es auf eine bestimmte Situation ansprechen soll, welche ich hier nicht weiter verfolge.
Hier singen Olzon und (als nicht Fan bitte ich um Entschuldigung, wenn ich mit den Namen falsch liege ;) ) Marco Hietala. Dieser Mix macht es aus. Da bin ich fast geneigt zu hoffen, dass es zukünftig mehr Duette zwischen beiden gibt. Denn ich mag das Lied ganz besonders.

Amaranth: Das war das Lied, wo ich im TV auf die neue Sängerin aufmerksam wurde. Am Anfang fand ich es noch schön, stimmlich und sehr gut zusammengestellt. Nach und nach muss ich für mich gestehen, es hat ein gewisses Nervpotential. Sprich, ich mag es nicht immer hören und schalte es daher lieber mal öfters ab. Es ist nett zu hören, aber für mich nicht das Highlight dieses Albums.

Cadence Of Her Last Breath: Das Lied hingegen ist wieder schöner, wenn auch nicht mein Lieblingslied. Wobei ich das Gitarrensolo (auch wenn es kein reines Solo ist) gut finde.

Master Passion Greed: Mir gefällt dieses Lied so gut, dass es mir nicht einmal bekannt vor kommt (ich höre gerade die Lieder durch für die Rezi). Es ist eher instrumental und damit habe ich es eh. Wäre der Gesang nicht (hier singt übrigens Marco), wäre das Lied gut, jetzt weiß ich, warum ich es nicht höre, ich mag es nicht.

Eva: Ein ruhiges, fast melancholisches Lied. Wenn man es nur gelegentlich hört, wunderschön. Hört man es immer wieder, mir geht es auf die Nerven.

Sahara: Dieses Lied kann bei mir rauf und runter laufen. Es ist Hammer, es ist geil, so macht das Album Spaß. Gehört zu meinen Lieblingsliedern auf diesem Album.

Whoever Brings The Night: Auch dieses Lied habe ich kaum bis gar nicht gehört, weil es mir absolut nicht zusagt. Von mir aus hätte man es nicht aufs Album nehmen müssen.

For The Heart I Once Had: Das wiederherum finde ich gut. Rockige und schöne Melodien. Guter Gesang. Das macht wieder Spaß, auch wenn das Lied nicht der Überflieger ist.

The Islander: Da bekommt man richtig das Lagerfeuergefühl. Ich stelle mir bei diesem Lied immer vor, wie ich am Lagerfeuer sitze und wie das Lied gesungen / gespielt wird. Mir gefällt es.

Last Of The Wilds: Ich bin eh ein Fan von instrumentaler Musik. Daher ist das Lied für mich Top, denn hier singt niemand.

7 Days To The Wolves: Das wieder geht Richtung guter Hammermusik. Ich mag das Lied sehr und höre es mir gerne an.

Meadows Of Heaven: Das beste Lied des ganzen Albums, wie ich finde. Das Beste zum Schluss und hier stimmt es. Hier hat die Band alles perfekt gemacht.

Bisher gab es noch nie ein Album wo ich gesagt habe, mir gefallen alle Lieder. Und ich denke mal, dass wird auch in Zukunft nicht so sein. Es gibt Lieder, die sind hier gut und eben die, welche schlecht sind.

Mein Fazit des Albums: Es hätte an manchen Stellen besser ausfallen können, daher habe ich auch entsprechend zwei Sterne abgezogen. Denn es passte nicht alles zum Gesamtkonzept. Und das wäre mir schon wichtig gewesen.
Wenn ich die schlechten Lieder ignoriere finde ich das Album gut. Die Stimme könnte in der Tat ein wenig härter, rockiger sein. Aber ich finde die Wahl ist ordentlich gewesen und die Band hat sich mit der neuen Sängerin Anette Olzon schon ein Gefallen getan. Denn eine neue Stimme bedeutet schlichtweg auch eine neue Chance.
Ich finde, dass nicht dieses Album entscheidet, ob die Band gut wird, sondern eher das nächste, sprich ob sie gleichbleiben vom Niveau, sich gar verbessern oder die Band aufgibt (man weiß ja nie).
Aber bis dahin macht es mir Spaß das Album anzuhören.
Anette, gut gemacht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die neue Frontfrau Anette Olzon macht ihre Sache wirklich gut.
Der Sound der Band klingt bombastisch wie zuvor.
Der Opener The poet and the pendulum" pustet einen gleich weg!
Ein klasse Song, der mit massiv Bombast unterstützt durch einen perfekten, glasklaren Sound vorangetrieben wird.
Die Songs auf Dark Passion Play" sind ausgereift, abwechselungsreich und verspielt.
Nightwish schrecken vor kleinen Experimenten, bis hinein in den Folkbereich nicht zurück.
13 Songs die 5 Sterne für gelungen verdient haben!
Auch meine Fahrt endet hier mit Nightwish
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich muß Nancy aus Berlin leider zustimmen, auch hier endet für mich die Fahrt mit Nightwish, DPP musikalisch wie immer perfekt dafür 2 Sterne aber im Kontrast zu Anettes Stimme kommt es nicht richtig rüber, mir fehlt der Gänsehaut effekt den ich bei Tarja und Tuomas Zusammenarbeit immer hatte.
Ich vermute auch das der Rauswurf von Tarja andere Gründe hatte und nicht das was Sie den Fans vorgegaukelt haben ich denke eine gute Schulfreundin die mindestens 70% zum Erfolg beigetragen hat behandelt man etwas anders(trotz das Sie evtl. eine Zicke war Männer wissen doch wie Frauen sind.......)wenn es nunmal so ist das es nicht mehr funktioniert. Deswegen gab es auch kein Abschlußkonzert einfach tschüß und weg war nicht die feine Art aber so hatten die restlichen Bandmitglieder es einfacher und Tarja umso schwerer da die meisten Fans der Band glaubten....na ja was solls um auf DPP zurück zu kommen Musikalisch ok der Opener wirklich gut aber der Gänsehauteffekt fehlt..Schade...in dem Fall nicht Bye Bye Beautyful sondern Bye Bye Nightwish.......
Game Over
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Sicherlich ist diese Scheibe, was die Produktion und die Arrangements betrifft nicht von schlechten Eltern. Fetter Bass, knackige Gitarren, trockenes Schlagzeug und gute Harmonien. Dafür gibt es zwei Sterne. Dann gibt es noch einen Stern für die erste Single (Amaranth). Ein wirklich gelungener Song - elegant mit Melodie und Groove. Macht in Summe 3 Sterne, doch mehr ist nicht drin. Zu gleichgültig plätschern die übrigen Kompositionen dahin. Man merkt gerade zu, dass die Jungs von Nightwish einen engen Zeitrahmen hatten, um eine neue Sängerin zu finden und parallel dazu das Album aus dem Hut zu zaubern. Der Eindruck entsteht, dass hier auch einige Demos, die es nicht auf die Vorgängeralben geschafft hatten, verwurstet wurden. Ähnlich, wie man Gammelfleisch schön kräftig mariniert, wurden hier die verkümmerten Soundperlen zweifelhaften Schaffens Soundmäßig aufgebläht, um ein halbwegs akzeptables Ergebnis zu erzielen. Und dann wäre da noch die Stimme zu erwähnen, die nun wirklich kein großer Wurf ist - nicht nur im Vergleich zu Tarja. Ich finde, dass die "Neue" sich nicht gut in diesem Bombast bewegt. Ihr Organ ist nicht durchsetzungsfähig genug. In einem Ambient-Projekt wäre sie deutlich besser aufgehoben.

Fazit: Fetter Sound, ein geiler Song - leider nicht mehr.
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Produkt-Bild: Tender Prey

Tender Prey von Nick Cave & The Bad Seeds

Audio CD von Mute (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 2,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Tender Prey

Tracks:

  • The Mercy Seat
  • Up Jumped The Devil
  • Deanna
  • Watching Alice
  • Mercy
  • City Of Refuge
  • Slowly Geos The Night
  • Sunday's Slave
  • Sugar Sugar Sugar
  • New morning
  • The Mercy Seat (Video Mix)

4 Kundenrezensionen:

Wahnsinn
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wahrscheinlich gibt es zwei Arten von Nick Cave Fans:
Jene die über das Hintertürchen "Where the wild roses grown" hineingestolpert sind und mit The Boatsman call sich weiter entwickelt haben und jene "Birtday Party" Harcore Fans der ersten Stunde.

Auf dieser Scheibe werden beide verwöhnt und das ohne Kompromisse. Ruhige Songs wie "Slowly goes the night" oder gar das optimistische wie "New Morning" wechseln sich mit düstern Songs wie "Up jumped the devil" und dem unsterblichen "The Mercy Seat" ab. Ein geniales Album. Ein Must have für jedermann. Jeder der auch nur ein Nick Cave Album in seiner Sammlung hat, sollte sich schnellstens ein zweites zulegen. Nämlich Tender Prey!
Der Sitz der Gnade brennt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ausgehend davon, dass Nick Cave sicher einer der fünf größten Künstler der vergangenen und zukünftigen Jahrzehnte ist und sein wird, und dieses Album eines seiner größten ist, handelt es sich bei Tender Prey also um etwas, das sich ziemlich weit oben auf dem Musikolymp, nicht tummelt, nein, da oben ist nicht viel, sondern breit macht.
Wenn Johnny-Boy auch den Gnadensitz Caves schon recht gut interpretierte, gelang es selbst diesem nicht auch nur annähernd die Intensität des Australiers zu erreichen, obschon ihm das bei manchen anderen Covern anderer Künstler mehr als gelungen ist.
Was bleibt ist staunen und immer wieder anhören.
Ein unvergleichliches Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zu diesem Album gibt es keine Alternativen. Es lebt von Nick Caves zerrissenem Ich, seinen Drogenexzessen, seinen Wahnvorstellungen und dem Zusammenspiel seiner dilettantischen und deswegen authentischen Band, der mit Blixa Bargeld ein nicht minder kaputter (damals) Zeitgenosse angehört.

"Tender Prey" ist sperriger als die späteren Alben, aber kompakter und eingängiger als die Vorgänger. Die Songs sind ausgereifter. "The Mercy Seat" ist eine religiöser Exzess, der musikalisch nicht fanatischer hätte umgesetzt werden können. Mein all-time-Nick-Cave-Favorite!

"New Morning" ist die einzige positiv gestimmte Nummer auf den Album. "Alice" klingt nach Liebeslied, könnte aber trauriger nicht sein. "City of Refuge" ist gut, aber leider zerfahren, ähnlich wie "St. Huck" auf "From Her to Eternity".

Nick Cave ist schlicht einzigartig. Wer "Tender Prey" komplett konsumiert hat und noch nicht auf dem Fensterbrett steht auf dem Weg nach unten, ist ein solider Mensch. Sein bestes Album, besser noch als "Henrys Dream".
Hymnen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nick Cave bringt mit Tender Prey nach zwei weniger guten Veröffentlichungen wieder ein Meisterwerk erzählerischer "Noir- Atmosphäre" hervor. Das bekannteste Lied, das brachiale "The mercy seat", eröffnet das Album mit dunkler, hilfeschreiender Energie. Ein Verurteilter, der im elektrischen Stuhl den "mercy seat" sieht, den Stuhl Gottes und der Gnade. Ein Cave Text, das erkennt man sofort. So handeln auch die übrigen Lieder von mehr oder weniger dunklen Ansichten über Liebe, Schuld, Tod.... Musikalisch jedoch gibt sich die CD weit weniger polternd und aggressiv wie die frühen Aufnahmen. Mit "Deanna" und "New Morning" finden sich gar richtig positiv-unbeschert klingende Stücke auf der CD. Daher empfehle ich die CD auch eher Fans von Alben wie "The Good Son" oder "Henry's Dream". Wer Cave nur von den avantgardistisch-krachigen Anfängen seiner Karriere her kennt, wird vieleicht etwas enttäuscht sein. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um ein großartiges Album. Nick Cave und seine Bad Seeds schaffen es, die gewaltigen Emotionen früherer Alben auch in die Form klassischer Balladen zu bringen.
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