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Rio von Till Brönner, Annie Lennox, Sergio Mendes, Milton Nascimento, Aimee MannAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 10,00 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungRIO 5 Kundenrezensionen:Gut! 4 von 5 PunktenFür mich ist es die erste CD von Till Brönner und sie hat mich nicht enttäuscht. Die CD verströmt eine völlig entspannte Atmosphäre. Augen zu und in Gedanken am Zuckerhut einen Caipi schlürfen und diese coole Musik hören... Und eigentlich sind 2 auch schon zuviel... 2 von 5 Punkten....aber als Trompeter findet man den Kollegen natürlich cool. Und ärgert sich im gleichen Atemzug scheckig, warum der meint, ständig singen zu müssen mit diesem gequetschten, geknödelten und krampfhaft auf Niveau getrimmten Stimmchen. Nur weil es Chet Baker auch getan hat...und auch nicht besser?? Irgendwann steigt Erfolg einem Musiker zu Kopf und er sieht sich selbst nicht mehr realistisch. Und DANN macht er Sachen wie Rio, weil er denkt, das wollen alle hören. Musikalisch wohltemperiert, nie störend, mit feinen Musikern und guten SängerInnen, aber mal ganz ehrlich: Ist es DAS, was man von einem Topmusiker wie ihm hören will???. Dabei ist Brönner live nach wie vor stark, einfallsreich und ein Erlebnis. Naja auch für mich gilt: Nie mehr ein Blindkauf! Gediegen weichgespült und etwas langweilig 2 von 5 PunktenAlle Türen stehen Till Brönner, Deutschlands prominentestem Jazzmusiker, offen, wenn er ein Projekt angeht. Hildegard Knef, Chris Botti, Curtis Stigers, Don Grusin, The New York Voices, Madeleine Peyroux, - er bekommt sie alle mit Leichtigkeit. Andererseits musste Helen Schneider ihn sicher nicht lange nach (verkaufsfördernden) Gastauftritten auf ihrer neuesten CD fragen. Selbst gesanglich eher schwächlich-funkelnde Interpreten wie Yvonne Catterfeld oder Carla Bruni, integrierte Brönner unkompliziert in seinen Jazz oder in seine jazzinspirierte Weihnachts-CD. So ist man nicht überrascht, sieht man sich die Liste der renommierten Künstler an, die bei seinem neuesten CD Projekt RIO mitmachen. Der Bossa Nova, diese oft betörende Mischung aus Cool-Jazz und Samba, wurde gerade fünfzig Jahre alt, und zahlreiche Wiederveröffentlichungen rücken diese Musik in den Vordergrund. Richtig weg war der Bossa Nova aber niemals: Große brasilianische Komponisten, allen voran Antonio Carlos Jobim, haben mit vielen Songs unvergessliche Standards geschaffen. Weltklassemusiker -und Sänger haben sie in der Vergangenheit und in der Jetztzeit immer wieder interpretiert. Als erstes Stück auf Brönners RIO hören wir Misterios, ein Duett mit Annie Lennox und der legendären Brasil-Ikone Milton Nascimento. Lennox Stimme ist kräftig, klar und intensiv, gleichzeitig aber auch sehr hart. Irgend etwas scheint sie mit ihrer Intonation der hohen, gezogenen Töne falsch zu machen, denn sie klingt unangenehm sirenenartig. Milton Nascimentos Stimme ist genau richtig, einfühlsam und unverkennbar magisch. Der Titel ist schön arrangiert, besonders den echohaften Klang rufender Stimmen im Hintergrund empfindet man wie einen leisen Wind. O Que Sera, gesungen von Vanessa da Mata klingt mit den ersten Noten sehr ansprechend und 100% nach Bossa Nova, nervt jedoch später in unglaublicher Weise. Die Komposition hat kaum Höhen und Tiefen und klingt durch den immer gleichen Rhythmus wie ein permanentes tra-la-la und tamtam-tam, vergleichbar einem kindischen Abzählreim. Dazu kommt die blutarme, ausdruckslose Stimme von Vanessa da Mata, die zwar gekonnt die schnellen Synkopen dieses Bossa Novas technisch beherrscht, aber vollkommen unbeteiligt wirkt. (...das muss so,... bei Bossa Nova !!- hm ??) Es dudelt endlos dahin...und ist mit über fünf Minuten schwer zu ertragen. Für mich mit Abstand die schwächste Nummer des ganzen Albums. Till Brönner hat sich mit So Danco Samba zunächst klugerweise einen der berühmtesten Bossa-Nova-Klassiker ausgesucht, bei dem die Stimme nicht unbedingt Höchstleistungen vollbringen muss... (Ella Fitzgerald hat zwar in unzähligen Liveversionen diesen Titel zu einem vokalen Feuerwerk gemacht, aber das war dann doch eher dem Jazz zugewandt, als dem typischen Bossa Nova). Brönner hat ohne Frage begriffen, wie der Song zu singen ist (weich, dunkel, und schnell), so wie er auch insgesamt auf diesem Album etwas lehrbuchartig das Idiom des Bossa Nova vorstellt. Als Sänger allerdings hat die Welt nicht auf ihn gewartet. Oder drücken wir es mal so aus: Nur mit seinem Gesang allein, hätte er niemals einen Plattenvertrag bekommen. So gut und sicher wie er als Trompeter ist, dem Sänger Brönner gehorcht die Stimme nur sehr eingeschränkt oder passabel. Bei So Danco Samba ist seine Interpretation noch adäquat. Aber schon beim sehr rhythmischen Cafe Com Pao zeigt sich seine gesangliche Unzulänglichkeit, wenn sein Singen oft zum tiefgehauchten Gebrummel wird. Mit Bonita nimmt sich Brönner eine der schönsten Bossa-Nova Balladen vor. Diese traumhafte Melodie betört schon durch sich selbst, auch wenn ein weniger guter Sänger sie singt. Der Song ist einfach zu gut. Aber von Note zu Note merkt man, was dem Sänger Brönner fehlt. Da ist keine Sinnlichkeit, oder Variationsreichtum. Brönner haucht die Melodie ansprechend, aber kann die Schönheit dieser Melodie nicht wirklich ausloten. Wenn er für diese Nummer den Jazzsänger Peter Fessler verpflichtet hätte, die CD wäre um ein echtes Highlight bereichert. Obwohl mit dem Sound des Bossa Nova hauptsächlich rhythmisch entspannte, an sacht-wiegende Meereswellen erinnernde Melodien verbunden werden, erschließt sich für mich die musikalische Tiefe des Bossa Nova am ehesten in den großen Balladen wie Bonita, Dindi, oder Once I loved. Sie haben diese Sehnsucht oder Tristeza, vergleichbar mit dem portogiesischem Fado. Jedoch ohne dessen große Leidenschaft und Pathos, denn der Bossa Nova ist eine sehr weiche Musik. Der Bossa Nova hat sich selten durch starke Stimmen oder großes Temperament ausgezeichnet, setzt man mal Jazz oder Soulgesang dagegen. Ob aber deswegen die Ballade Once I Loved von Aimee Man so einschläfernd gesungen werden muss, ist hier die Frage. Auch wenn Astrud Gilberto seinerzeit mit ihrem hübschen, aber emotionslosen Gesang Maßstäbe gesetzt hat, ist es doch kein Gesetz dass nur in dieser Art gesungen werden muss. Man erinnere sich an die große brasilianische Sängerin Elis Regina, die solche Balladen zu vokalen Ereignissen machte. Once I loved ist sehr blass interpretiert, das melancholische Liebeslied wurde schon viel besser gehört. Auf Bönners RIO klingen außer Annie Lennox eigentlich alle weiblichen Stimmen sehr ähnlich. Dünn, relativ hoch und energielos. Evening bietet als Duett von Milton Nascimento und Luciana Souza da etwas Abwechslung, schon allein durch Nascimentos prägnante Stimme. High Night ist eine melodisch eine sehr schöne Komposition, und wird auch hübsch filigran und natürlich leise ( wie es sich für dieses Album gebührt!) von Melody Gardot vorgetragen. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend.... Sergia Mendes bietet mit gekonnt schwebend-warmer Stimme Ela E Carioca einen Bossa Nova in Reinkultur. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend..... Das Stück Ligia ist instrumental. Brönners Spiel ist Bossa Nova adäquat, weich und zurückhaltend...... Das ebenfalls instrumentale ARA ist wieder rhythmischer. Brönners Trompetenspiel vermischt sich klanglich interessant mit Hintergrundstimmen. Sein Spiel bleibt auch hier weich und und unagressiv. Gegen Ende des Songs wird das Thema allerdings endlos wiederholt, so dass man nicht traurig ist, wenn dann Schluss ist. Von Kurt Elling, diesem großartigen, oft überdynamischen Sänger hatte ich mir einen vokalistischen Höhepunkt versprochen. Ein solcher würde dann aber wahrscheinlich aus der samtig-weichstimmigen Grundfarbe von RIO unangemessen herausragen. Natürlich ist Elling stimmlich so versiert, seinen Beitrag ( Sim Ou Nao) dem Album zart und subtil anzupassen. So ist dieser Titel, bedingt durch die hohe Qualität von Kurt Elling einer der wenigen wirklich Guten des Albums. Aquelas Coisas Todas der letzte und eindrucksvollste Song von Rio kommt sehr spät, um einen aufhorchen zu lassen. Hier stimmt plötzlich alles. Der Titel ist musikalisch interessant, vielschichtig und farbig. Luciana Souza glänzt hier endlich mal als einziger weiblicher Gesangspart auf RIO mit Virtuosität, Impulsivität und frischer Vokaltechnik. Till Brönners Meisterschaft als Trompeter, die gerühmte perfekte Intonation, die geschmeidige Phrasierung und der warme Klang, kommen in diesem Stück am deutlichsten zum Ausdruck! Schade, dass es von solchen Stücken nicht mehr auf Rio gibt. Aquelas Coisas Todas ist ein leuchtender Farbtupfer in der für mich überwiegend grau-blau-tristen, dahinplätschernden Musiklandschaft von Rio. Es geht nicht darum, dass Brönner mit Rio dem Bossa Nova grundsätzlich nichts Neues beisteuert, das sollte nicht erwartet werden, und war wohl auch nicht Brönners Absicht. Akzentuierterer Gesang, mehr Frische, und musikalische Abwechselung, und auch mehr Hingabe / Dynamik in Brönners ( sparsam eingesetztem Spiel), hätte dem Album gut getan. Eine "Feier" so wie es im Werbetext zur CD "RIO" heisst, ist das für mich nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das die Songs in ihrer Livepräsentation, und den sich ergebenden Improvisationen wesentlich besser sind. Alles schon mal dagewesen... 1 von 5 PunktenBossa Nova und Jazz? Hatten wir das nicht schon mal? Stan Getz hat uns in den 60er-Jahren umfassend und abschliessend gezeigt, wie man's macht. Das kann man nicht toppen. Wenn ich als Beispiel nur mal den Song "So danco samba" nehme. Till Brönner gibt sich ja die allergrösste Mühe, sogar sein Portugiesisch klingt ziemlich echt, wenn ich dann aber Joao Gilberto und Stan Getz zum Vergleich anhöre, liegen da Welten dazwischen. Joao Gilberto klingt nach 45 Jahren frischer und authentischer als Brönner auf seiner neuen "pressfrischen" CD Rio. Zudem ist die Trompete als Gegenpart zum Gesang nicht ideal; da passt halt das Tenor-Sax viel besser. Schade! Vielleicht versucht der gute Till Brönner ja mal ganz einfach er selbst zu sein und nicht irgendjemanden zu kopieren; da kann er nur verlieren. Schade um die verpasste Chance. Brönner in Rio-Fast perfekt 4 von 5 PunktenVorweg, im Gegensatz zu Andy567 finde ich "O que sera" den gelungensten Titel des Albums, so muss Bossa Nova klingen, mit einer perfekten Interpretation von Vanessa de Mata der wunderbaren Komposition von Chico Buarque. Der einzige Kritikpunkt an der CD ist die Auswahl der Gastsänger. Was Annie Lenox hier zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Deren Gesang hat aber auch gar nichts mit Bossa zu tun. Warum hat Brönner nicht einen der noch lebenden Legenden des Bossa Nova zu den Aufnahmen geladen, wenn er denn schon in Rio aufnimmt. Allen voran fällt mir da Carlos Lyra ein, einer der wenigen, die auch vom Kompositorischen her, auf einer Augenhöhe mit Jobim stehen. Auch Roberto Menescal, Joao Donato, Wanda Sa, Marcos Valle und Billy Blanco sind noch sehr aktiv und keineswegs zu alt um noch das ein oder andere beizusteuern. Bei Universal schielt man aber doch zu sehr auf Verkaufszahlen und da macht sich ein Name wie Annie Lenox eben gut. Das Album ist dem 2008 verstorbenen Vater von Luciana Souza, Walter Santos, gewidmet. Dieser war ebenfalls ein Mitbegründer des Bossa, leider zu unrecht heute vergessen. Schade, das keine seiner schönen Kompositionen auf dem Album ist. Alles in allem natürlich ein schönes Album, aber man hätte noch mehr aus der Idee machen können. |
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@#%&*! Smilers von Aimee MannAudio CD von Rykodisc (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 7,12 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSMILERS DIG 5 Kundenrezensionen:Keine Revolution -- muss es aber auch nicht sein :) 4 von 5 PunktenIch habe mit dem Kauf der Platte nach der (anfänglichen, aber irgendwie doch traumatischen) Enttäuschung von "The Forgotten Arm" recht lange gewartet, aber es musste sein -- am Dienstag spielt Aimee ja in München und man sollte die Songs schon kennen :) Während der "Arm" sehr arm arrangiert war, ist dieses Album wieder (fast) gleichauf mit "Lost In Space", welches mit einem Detailreichtum aufwarten konnte, der mich immer noch begeistert. Während "Freeway" noch von der "Forgotten Arm" stammen könnte und von der Melodie fast eine aufgewärmte Kopie von "Put me on top" von der "Whatever" ist, bleibt der Track doch durchaus gelungen. Keinem Track könnte man vorhalten, er wäre Standard-Pop -- im Gegenteil, von der Melodie und Akkordfolge war es beim ersten Hören fast unmöglich vorauszusagen, wie es weitergehen würde -- das ist sehr erfrischend. Letzteres gilt auch für die verschiedenen Stile (z.B. "Ballentines", "Little Tornado", "Stranger Into Starman") und ist auch ganz klar eine Stärke von Aimee Mann. Es ist schwer, Lieblingstracks zu finden, bei mir wird es aber wohl "31 Today" werden. Einzig die Lyrics sind m.E. holpriger geworden und auch manchmal schwer zu dechiffrieren (was nicht heißt, dass sie weniger tiefgründig geworden sind). Noch bewegt sie mich emotional nicht so sehr wie die vorherigen Platten, aber das kann noch kommen. Vielleicht deswegen, weil sie ja für diejenigen unter uns ist, die eher einsam, deprimiert und vielleicht auch wütend sind (und damit gehöre ich wohl doch auch auf die Seite der "@#%&*! Smilers"). Thematisch gesehen ein erfreulicher Kontrapunkt zu den ständigen Liebesliedern des Mainstreams. Alles in allem eine sehr gelungene Platte. Ich würde auch 4,5 Sterne geben, und weil der Kollege aufgerundet hat, runde ich diesmal ab. PS: Die Bookletgestaltung ist wie immer großartig. Kommt auf leisen Sohlen, aber dann! 5 von 5 PunktenEhrlich gesagt, war ich beim ersten Hören von "Freeway" schon etwas skeptisch, was die Klasse dieser neuen CD von Aimee Mann angeht. Ich bin durchaus ein Fan, obwohl ich das Wort nicht mag - zumindest habe ich alle ihre Alben und schätze sie, weil sie mit den größten 'mehrfach-hörbar-Faktor' haben. Als ich das Album dann einmal komplett gehört hatte, war ich mittelmäßig enttäuscht - ist eine Frage der Erwartungen. Auch bei The Forgotten Arm kam die "Faust" sozusagen erst ziemlich spät, dann aber heftig - das ist hier genauso! Hat man sich mal an diese ruhigen Klänge gewöhnt und ist bereit sich darauf einzulassen, bekommt man hier sicher eines der besten Aimee Mann Alben! Melodien von schier unendlicher Schönheit, außergewöhnlich gefühlvoller Gesang und abermals insgesamt eigenwillig aber absolut fein gespiel; auch diesmal wieder von einer anderen Band. 'Paul Bryan' - erst noch Bassist, jetzt zusätzlich noch Produzent der Platte. Beides macht er, würde ich sagen, einwandfrei! Am Schlagzeug hört man den ausgezeichneten, sehr bekannten 'Jay Bellerose' (u.a. zu hören bei Paula Cole etc.). Bemerkenswert sind auch die sehr einfühlsam eingesetzten Streicher, die so manchem Track hier den nötigen letzten Schliff zur Perfektion geben (z.B. "Phoenix"). Gibt man dieser CD ein paar Wochen Zeit erschließt sich dem aufmerksamen Hörer eine Welt genialer Songs, von denen sich einige wirklich tief ins Gehör bohren und einen auf angenehme Weise nicht mehr loslassen. So finde ich z.B. "It's Over" einfach brillant; nicht nur wegen der Streicher, den Steigerungen, sondern auch aufgrund einer Gesangsqualität, die ich so bei Aimee Mann noch nicht gehört habe. Mein derzeitiger Favorit ist "Medicine Wheel", ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber allein dieser Anfang mit dem Klavier, später dann die Bläser (arrangiert von 'Paul Bryan') - so ein sanfter Einsatz von allen Instrumenten, perfekter Refrain - meiner Ansicht nach einer der besten Tracks von Aimee. Aber auch "Looking for Nothing" oder "Columbus Avenue" zählen hier zu den Highlights... Klar, Bachelor No.2 ist sicher ein anderes Album und auch anders zu werten - dennoch würde ich hier mal 4,5 Sterne geben und da es die hier nicht gibt, aufrunden :) Das selige Lächeln 5 von 5 PunktenIch bin erst seit kurzem großer Aimee Mann Fan. Auch das neue Album hat mich vollends überzeugt und mir das selige Lächeln beschert, von dem hier die Rede ist. Grandiose Melodien, ihre wundervolle einzigartige Stimme und das beispiellose Songwriting machen das Album zu einem absoluten Must-have. Bitte kaufen! Aimees bestes Album 5 von 5 PunktenVom ersten mal an, als ich die CD gehört habe, war ich der Überzeugung, dass das hier Aimees bestes Album ist. Der Opener 'Freeway' knüpft Nahtlos an die Songs des Albums 'The Forgotten Arm' an. Ihre Songs handeln einmal mehr über die Geheimnisse der dunklen Seele. Sie erzählt auch diesmal wieder skurrile und traurige Geschichten über Gestrauchelte, Unglückliche oder am Rande der Gesellschaft stehende Figuren. Dabei gelingt es ihr mit traumwandlerischer Sicherheit, dass der geneigte Zuhörer beim ersten Lauschen eine Flut von Bildern im Kopf hat. Sicherlich setzt sie mit diesem Album keine neue kreativen Maßstäbe, ihr Lieder schlängeln sich unaufhaltsam ins Ohr. Aimee Mann überzeugt einmal mehr, als routinierte Songwriterin, mit ihren niveauvollen Popsongs und lässt Kolleginnen wie Sheryl Crow oder Alanis Morissette locker hinter sich. Kleiner Durchhänger.... 3 von 5 Punkten....von einer der größten Songwriterinnen unserer Zeit. Woran liegts? Zunächst einmal schließe ich mich meinen Vorrednern dahingehend an, dass dieses Album immer noch besser ist, als vieles, was zur Zeit auf den Markt kommt. Wer jedoch solche Meilensteine wie "Bachelor No.2", "Whatever" oder auch "The forgotten Arm" schrieb, muss sich auch in gewisser Weise an diesen messen lassen. Und hier fällt "Smilers" doch sehr deutlich ab. Auch nach mehreren Durchläufen bleiben einprägsame Melodien, "Freeway" und "Little Tornado" mal ausgenommen, eher Mangelware. Sicherlich durfte man keine Stiländerung erwarten, allerdings Songs wie auf den Vorgängeralben, die sich durch Aufbau, hymnenartige Arrangements und Refrains auszeichneten, fehlen dieses Mal fast gänzlich. Aimee Mann mit angezogener Handbremse covert Aimee Mann. Nochmal: "Smilers" ist kein schlechtes Album, hat allerdings kaum Höhepunkte und Ausreisser nach oben. Von daher darf man als langjähriger Fan schon ein bisschen enttäuscht sein. |
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Rio - Deluxe Edition (+ DVD) von Till Brönner, Annie Lennox, Sergio Mendes, Milton Nascimento, Aimee MannAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,40 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungRIO LTD.D.E. 5 Kundenrezensionen:Gut! 4 von 5 PunktenFür mich ist es die erste CD von Till Brönner und sie hat mich nicht enttäuscht. Die CD verströmt eine völlig entspannte Atmosphäre. Augen zu und in Gedanken am Zuckerhut einen Caipi schlürfen und diese coole Musik hören... Und eigentlich sind 2 auch schon zuviel... 2 von 5 Punkten....aber als Trompeter findet man den Kollegen natürlich cool. Und ärgert sich im gleichen Atemzug scheckig, warum der meint, ständig singen zu müssen mit diesem gequetschten, geknödelten und krampfhaft auf Niveau getrimmten Stimmchen. Nur weil es Chet Baker auch getan hat...und auch nicht besser?? Irgendwann steigt Erfolg einem Musiker zu Kopf und er sieht sich selbst nicht mehr realistisch. Und DANN macht er Sachen wie Rio, weil er denkt, das wollen alle hören. Musikalisch wohltemperiert, nie störend, mit feinen Musikern und guten SängerInnen, aber mal ganz ehrlich: Ist es DAS, was man von einem Topmusiker wie ihm hören will???. Dabei ist Brönner live nach wie vor stark, einfallsreich und ein Erlebnis. Naja auch für mich gilt: Nie mehr ein Blindkauf! Gediegen weichgespült und etwas langweilig 2 von 5 PunktenAlle Türen stehen Till Brönner, Deutschlands prominentestem Jazzmusiker, offen, wenn er ein Projekt angeht. Hildegard Knef, Chris Botti, Curtis Stigers, Don Grusin, The New York Voices, Madeleine Peyroux, - er bekommt sie alle mit Leichtigkeit. Andererseits musste Helen Schneider ihn sicher nicht lange nach (verkaufsfördernden) Gastauftritten auf ihrer neuesten CD fragen. Selbst gesanglich eher schwächlich-funkelnde Interpreten wie Yvonne Catterfeld oder Carla Bruni, integrierte Brönner unkompliziert in seinen Jazz oder in seine jazzinspirierte Weihnachts-CD. So ist man nicht überrascht, sieht man sich die Liste der renommierten Künstler an, die bei seinem neuesten CD Projekt RIO mitmachen. Der Bossa Nova, diese oft betörende Mischung aus Cool-Jazz und Samba, wurde gerade fünfzig Jahre alt, und zahlreiche Wiederveröffentlichungen rücken diese Musik in den Vordergrund. Richtig weg war der Bossa Nova aber niemals: Große brasilianische Komponisten, allen voran Antonio Carlos Jobim, haben mit vielen Songs unvergessliche Standards geschaffen. Weltklassemusiker -und Sänger haben sie in der Vergangenheit und in der Jetztzeit immer wieder interpretiert. Als erstes Stück auf Brönners RIO hören wir Misterios, ein Duett mit Annie Lennox und der legendären Brasil-Ikone Milton Nascimento. Lennox Stimme ist kräftig, klar und intensiv, gleichzeitig aber auch sehr hart. Irgend etwas scheint sie mit ihrer Intonation der hohen, gezogenen Töne falsch zu machen, denn sie klingt unangenehm sirenenartig. Milton Nascimentos Stimme ist genau richtig, einfühlsam und unverkennbar magisch. Der Titel ist schön arrangiert, besonders den echohaften Klang rufender Stimmen im Hintergrund empfindet man wie einen leisen Wind. O Que Sera, gesungen von Vanessa da Mata klingt mit den ersten Noten sehr ansprechend und 100% nach Bossa Nova, nervt jedoch später in unglaublicher Weise. Die Komposition hat kaum Höhen und Tiefen und klingt durch den immer gleichen Rhythmus wie ein permanentes tra-la-la und tamtam-tam, vergleichbar einem kindischen Abzählreim. Dazu kommt die blutarme, ausdruckslose Stimme von Vanessa da Mata, die zwar gekonnt die schnellen Synkopen dieses Bossa Novas technisch beherrscht, aber vollkommen unbeteiligt wirkt. (...das muss so,... bei Bossa Nova !!- hm ??) Es dudelt endlos dahin...und ist mit über fünf Minuten schwer zu ertragen. Für mich mit Abstand die schwächste Nummer des ganzen Albums. Till Brönner hat sich mit So Danco Samba zunächst klugerweise einen der berühmtesten Bossa-Nova-Klassiker ausgesucht, bei dem die Stimme nicht unbedingt Höchstleistungen vollbringen muss... (Ella Fitzgerald hat zwar in unzähligen Liveversionen diesen Titel zu einem vokalen Feuerwerk gemacht, aber das war dann doch eher dem Jazz zugewandt, als dem typischen Bossa Nova). Brönner hat ohne Frage begriffen, wie der Song zu singen ist (weich, dunkel, und schnell), so wie er auch insgesamt auf diesem Album etwas lehrbuchartig das Idiom des Bossa Nova vorstellt. Als Sänger allerdings hat die Welt nicht auf ihn gewartet. Oder drücken wir es mal so aus: Nur mit seinem Gesang allein, hätte er niemals einen Plattenvertrag bekommen. So gut und sicher wie er als Trompeter ist, dem Sänger Brönner gehorcht die Stimme nur sehr eingeschränkt oder passabel. Bei So Danco Samba ist seine Interpretation noch adäquat. Aber schon beim sehr rhythmischen Cafe Com Pao zeigt sich seine gesangliche Unzulänglichkeit, wenn sein Singen oft zum tiefgehauchten Gebrummel wird. Mit Bonita nimmt sich Brönner eine der schönsten Bossa-Nova Balladen vor. Diese traumhafte Melodie betört schon durch sich selbst, auch wenn ein weniger guter Sänger sie singt. Der Song ist einfach zu gut. Aber von Note zu Note merkt man, was dem Sänger Brönner fehlt. Da ist keine Sinnlichkeit, oder Variationsreichtum. Brönner haucht die Melodie ansprechend, aber kann die Schönheit dieser Melodie nicht wirklich ausloten. Wenn er für diese Nummer den Jazzsänger Peter Fessler verpflichtet hätte, die CD wäre um ein echtes Highlight bereichert. Obwohl mit dem Sound des Bossa Nova hauptsächlich rhythmisch entspannte, an sacht-wiegende Meereswellen erinnernde Melodien verbunden werden, erschließt sich für mich die musikalische Tiefe des Bossa Nova am ehesten in den großen Balladen wie Bonita, Dindi, oder Once I loved. Sie haben diese Sehnsucht oder Tristeza, vergleichbar mit dem portogiesischem Fado. Jedoch ohne dessen große Leidenschaft und Pathos, denn der Bossa Nova ist eine sehr weiche Musik. Der Bossa Nova hat sich selten durch starke Stimmen oder großes Temperament ausgezeichnet, setzt man mal Jazz oder Soulgesang dagegen. Ob aber deswegen die Ballade Once I Loved von Aimee Man so einschläfernd gesungen werden muss, ist hier die Frage. Auch wenn Astrud Gilberto seinerzeit mit ihrem hübschen, aber emotionslosen Gesang Maßstäbe gesetzt hat, ist es doch kein Gesetz dass nur in dieser Art gesungen werden muss. Man erinnere sich an die große brasilianische Sängerin Elis Regina, die solche Balladen zu vokalen Ereignissen machte. Once I loved ist sehr blass interpretiert, das melancholische Liebeslied wurde schon viel besser gehört. Auf Bönners RIO klingen außer Annie Lennox eigentlich alle weiblichen Stimmen sehr ähnlich. Dünn, relativ hoch und energielos. Evening bietet als Duett von Milton Nascimento und Luciana Souza da etwas Abwechslung, schon allein durch Nascimentos prägnante Stimme. High Night ist eine melodisch eine sehr schöne Komposition, und wird auch hübsch filigran und natürlich leise ( wie es sich für dieses Album gebührt!) von Melody Gardot vorgetragen. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend.... Sergia Mendes bietet mit gekonnt schwebend-warmer Stimme Ela E Carioca einen Bossa Nova in Reinkultur. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend..... Das Stück Ligia ist instrumental. Brönners Spiel ist Bossa Nova adäquat, weich und zurückhaltend...... Das ebenfalls instrumentale ARA ist wieder rhythmischer. Brönners Trompetenspiel vermischt sich klanglich interessant mit Hintergrundstimmen. Sein Spiel bleibt auch hier weich und und unagressiv. Gegen Ende des Songs wird das Thema allerdings endlos wiederholt, so dass man nicht traurig ist, wenn dann Schluss ist. Von Kurt Elling, diesem großartigen, oft überdynamischen Sänger hatte ich mir einen vokalistischen Höhepunkt versprochen. Ein solcher würde dann aber wahrscheinlich aus der samtig-weichstimmigen Grundfarbe von RIO unangemessen herausragen. Natürlich ist Elling stimmlich so versiert, seinen Beitrag ( Sim Ou Nao) dem Album zart und subtil anzupassen. So ist dieser Titel, bedingt durch die hohe Qualität von Kurt Elling einer der wenigen wirklich Guten des Albums. Aquelas Coisas Todas der letzte und eindrucksvollste Song von Rio kommt sehr spät, um einen aufhorchen zu lassen. Hier stimmt plötzlich alles. Der Titel ist musikalisch interessant, vielschichtig und farbig. Luciana Souza glänzt hier endlich mal als einziger weiblicher Gesangspart auf RIO mit Virtuosität, Impulsivität und frischer Vokaltechnik. Till Brönners Meisterschaft als Trompeter, die gerühmte perfekte Intonation, die geschmeidige Phrasierung und der warme Klang, kommen in diesem Stück am deutlichsten zum Ausdruck! Schade, dass es von solchen Stücken nicht mehr auf Rio gibt. Aquelas Coisas Todas ist ein leuchtender Farbtupfer in der für mich überwiegend grau-blau-tristen, dahinplätschernden Musiklandschaft von Rio. Es geht nicht darum, dass Brönner mit Rio dem Bossa Nova grundsätzlich nichts Neues beisteuert, das sollte nicht erwartet werden, und war wohl auch nicht Brönners Absicht. Akzentuierterer Gesang, mehr Frische, und musikalische Abwechselung, und auch mehr Hingabe / Dynamik in Brönners ( sparsam eingesetztem Spiel), hätte dem Album gut getan. Eine "Feier" so wie es im Werbetext zur CD "RIO" heisst, ist das für mich nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das die Songs in ihrer Livepräsentation, und den sich ergebenden Improvisationen wesentlich besser sind. Alles schon mal dagewesen... 1 von 5 PunktenBossa Nova und Jazz? Hatten wir das nicht schon mal? Stan Getz hat uns in den 60er-Jahren umfassend und abschliessend gezeigt, wie man's macht. Das kann man nicht toppen. Wenn ich als Beispiel nur mal den Song "So danco samba" nehme. Till Brönner gibt sich ja die allergrösste Mühe, sogar sein Portugiesisch klingt ziemlich echt, wenn ich dann aber Joao Gilberto und Stan Getz zum Vergleich anhöre, liegen da Welten dazwischen. Joao Gilberto klingt nach 45 Jahren frischer und authentischer als Brönner auf seiner neuen "pressfrischen" CD Rio. Zudem ist die Trompete als Gegenpart zum Gesang nicht ideal; da passt halt das Tenor-Sax viel besser. Schade! Vielleicht versucht der gute Till Brönner ja mal ganz einfach er selbst zu sein und nicht irgendjemanden zu kopieren; da kann er nur verlieren. Schade um die verpasste Chance. Brönner in Rio-Fast perfekt 4 von 5 PunktenVorweg, im Gegensatz zu Andy567 finde ich "O que sera" den gelungensten Titel des Albums, so muss Bossa Nova klingen, mit einer perfekten Interpretation von Vanessa de Mata der wunderbaren Komposition von Chico Buarque. Der einzige Kritikpunkt an der CD ist die Auswahl der Gastsänger. Was Annie Lenox hier zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Deren Gesang hat aber auch gar nichts mit Bossa zu tun. Warum hat Brönner nicht einen der noch lebenden Legenden des Bossa Nova zu den Aufnahmen geladen, wenn er denn schon in Rio aufnimmt. Allen voran fällt mir da Carlos Lyra ein, einer der wenigen, die auch vom Kompositorischen her, auf einer Augenhöhe mit Jobim stehen. Auch Roberto Menescal, Joao Donato, Wanda Sa, Marcos Valle und Billy Blanco sind noch sehr aktiv und keineswegs zu alt um noch das ein oder andere beizusteuern. Bei Universal schielt man aber doch zu sehr auf Verkaufszahlen und da macht sich ein Name wie Annie Lenox eben gut. Das Album ist dem 2008 verstorbenen Vater von Luciana Souza, Walter Santos, gewidmet. Dieser war ebenfalls ein Mitbegründer des Bossa, leider zu unrecht heute vergessen. Schade, das keine seiner schönen Kompositionen auf dem Album ist. Alles in allem natürlich ein schönes Album, aber man hätte noch mehr aus der Idee machen können. |
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Magnolia von Aimee MannAudio CD von Wb (Warner)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 5,62 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2000 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionMagnolia ist das heiß ersehnte Nachfolgealbum von Paul Thomas Anderson, das auf Boogie Nights folgte. Es bietet einen speziell komponierten Soundtrack, der weitgehend von Aimee Mann (Mitglied von Til Tuesday und leider unterschätzte Solokünstlerin) geschrieben und präsentiert wird. Manns Stimme war immer schon ein passendes Mittel, um emotionale Erschütterungen und unüberwindbare Traurigkeit darzustellen, und mehrere Tracks ("Build That Wall," "You Do", "Driving Sideways") tun dies hier mit Melodienreichtum, der ihre besten Werke prägt. Die Hornarrangements des Produzenten Jon Brion für "Momentum" sind wie ein unerwarteter (aber nicht vollkommen unangenehmer) Guss kalten Wassers. Nur Manns Version des von Harry Nilsson geschriebenen Three Dog Night Hit "One" wird zu einem Fehlschlag, da es einfach nicht den gleichen wirkungsvollen Höhepunkt vermittelt wie das Original. Die beiden Tracks von Supertramp aus ihrer LP Breakfast in America, die an das Album angehängt wurden, sind unpassend (obwohl sie den riesengroßen Abstand zwischen ihnen und Mann unglaublich reduzieren). Für jeden, der an Manns melodienreichem Songschreiben interessiert ist, warten hier acht wertvolle Originale. --Rob O'Connor ProduktbeschreibungMAGNOLIA 5 Kundenrezensionen:aimee mann eben 4 von 5 Punktenüber den film muss man keine worte verlieren. der ist groß! der soundtrack ebenfalls und er enthält alle perlen wie 'one' oder 'wise up', zu denen sofort die entsprechende szene ins gedächtnis gerufen wird. wirklich hörenswert. wunderbares album 5 von 5 Punktendieses album hat alles, was man für bestimmte stimmungen braucht: es ist einfühlsam, melancholisch, kraftvoll, melodiös-harmonisch und auch mal durchbrechend-energiegeladen (z.b. "momentum"). es zeugt schon von gewissem und besonderem geschmack wenn einem der film gefallen hat ... genau diese menschen werden auch das album lieben. zurecht! denn es enthält einen der besten soundtracks eines der besten filme aller zeiten. große worte, aber wer "wise up" hört und sich dabei an die bilder des films erinnert und leise mitsingt oder -summt, der wird mir zustimmen. viel spaß mit aimee mann! Wise up - it's worth - einmalig gut 5 von 5 PunktenDie neun kompliziert verwobenen Plot-Stränge von Magnolia werden umrahmt von einem großartigen Soundtrack mit neun Songs von Aimee Mann. Ihre Musik wird so fester Bestandteil des Handlungsgefüges. Am Ende singen schließlich alle Charaktere - selbst wenn sie im Sterben liegen - an den unterschiedlichsten Orten je eine Zeile von ?Wise Up? laut mit, und alles bekommt seinen Sinn. Aimee Manns Lieder passen wunderbar zum sehr intimen Stil des Films. »Ich bin stets auf der Suche nach Texten, die die Sprache zelebrieren und so etwas auf wirklich interessante und persönliche Weise vermitteln.«, betont Mann. »So reizt es mich, über Menschen zu schreiben, deren Leben von einer Art rotem Faden durchzogen wird, und ich erzähle von Dingen, die vielen von uns genauso passieren.« Und es war ein Glücksfall, dass Mann dem Boogie Nights-Regisseur P. T. Anderson begegnet ist. Denn bislang war ihr nach zwei Soloalben nicht jene Anerkennung vergönnt, die Künstlerinnen wie Tori Amos oder Jewel zum großen Durchbruch verhalf. Als Anderson sich während der Entstehungsphase des Drehbuches die Demobänder von ihren neuen Liedern anhörte, gefielen sie ihm so sehr, dass er damit begann, seine Charaktere um diese Songtexte herum anzusiedeln. »Während sie an den Liedern arbeitete, arbeitete ich am Drehbuch.« Die Figur der Claudia, die vereinsamte Kokserin, nahm inspiriert von dem Song »Deathly« Gestalt an. Und so wird sie von dem Polizisten Jim wegen Ruhestörung aufgesucht. Tatbestand: zu lautes Hören von Aimee Mann. Bei ihrem gemeinsamen Rendevouz spricht sie dann genau die erste Zeile von »Deathly«: »Nun da ich Dich getroffen habe, würde es Dir etwas ausmachen, wenn wir uns nie mehr wiedersehen würden?« Manns Lieder haben sich eher unwillkürlich einem zentralen Thema des Regisseurs angenähert: emotionaler Befreiung. P. T. Anderson: »Ich habe mich hingesetzt, um eine Umsetzung von Aimee Manns Liedern zu schreiben. So wie man ein Buch für die Leinwand umsetzt, hatte ich die Idee, Manns Lieder in mein Drehbuch zu packen. Beim Schreiben des Drehbuchs wurde ich zunächst maßgeblich durch Manns Song »Wise Up« beflügelt. Ich habe mir aber dann ihre im Entstehen begriffenen Lieder immer wieder angehört. Alle Geschichten des Films zweigen irgendwie von Claudia ab, jetzt könnte man Eins und Eins zusammenzählen und behaupten, dass meine Geschichten alle aus Aimees Kopf entsprungen sind. Doch alles was Aimee dachte, waren auch Dinge, die ich gedacht habe. Da sie Gefühle besser auszudrücken vermag als ich es je könnte, musste ich einfach bei ihr abkupfern. Sie drückt Gefühlsdinge, die uns alle beschäftigen so klar und verständlich aus.« Also ist dieser Soundtrack für jeden perfekt, um sich an den Film zu erinnern, um den Film als Ganzes zu begreifen. Oder umgekehrt betrachtet ist Andersons Film die perfekte Visualisierung von Aimee Manns Liedern und Gefühlen. Perfekter Begleiter... 5 von 5 PunktenMagnolia zählt für mich zu den besten Filmen aller Zeiten. Die vielen in sich verwobenen Einzelschicksale werden von Paul Thomas Andersen zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt, wie es Hollywood selten gesehen hat. Maßgeblich trägt dazu der fantastische Soundtrack von Aimée Mann bei, der einen perfekten Dialog zwischen Bildern und Musik herstellt und die Eindringlichkeit des Spiels verstärkt. Mann zählt zu den erfolgreichsten Songwriterinner in den USA, ist aber in Deutschland leider noch relativ unbekannt. Auch ohne den Film gesehen zu haben, werden die Songs Freunden von Norah Jones, Fiona Apple oder Tori Amos schnell ins Ohr gehen - und sie nicht mehr loslassen. Zudem enthält der Soundtrack noch 2 Songs von Supertramp, die im Film ebenfalls wunderbar wirken, auf CD allerdings etwas deplaziert sind und einen recht krassen Stilbruch mit Aimée Mann bedeuten. Als Hörprobe sei das fantastische "Wise up" empfohlen. Musik passt bestens zum grandiosen Film! 5 von 5 PunktenWer den Film «Magnolia» kennt, muss auch die Musik dazu schon gehört haben. Beim Anhören der verschiedenen Songs kommen mir immer wieder die Bilder des Films in den Sinn. Vor allem die Aimee-Mann-Lieder sind so gefühlvoll und bewegend, dass die Wahl von ihr als Songschreiberin für diesen Film nur in den höchsten Tönen gelobt werden kann. «One», «Save Me» oder «Nothing Is Good Enough» sind wirkliche Ohrwürmer, wenn man die entsprechenden Szenen vor Augen (und Ohren) hat. Aber auch die beiden Songs von Supertramp («Goodbye Stranger» und «The Logical Song») passen extrem gut in die entsprechenden Momente rein. |
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Lost in Space von Aimee MannAudio CD von V2 Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2004 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Leidenslieder und der Exodus ins Nichts 5 von 5 Punkten"Lost in space", so recht wollte das ja gar nicht passen zu Aimee Mann. Ein Exodus in die Schwerelosigkeit mit der Frau, die noch auf ihrem Vorgänger-Album "Bachelor No.2" mit irdisch-bodenständigen Kurzgeschichten brillierte? Nein. Ist freilich nur metaphorisch zu verstehen: Verzweiflung, Entfremdung, Einsamkeit: bei der amerikanischen Songwriterin gerät "Lost in space" nicht etwa zum letzten innbrünstigen Hilferuf einer Verlorenen, sondern nur noch zur resignierten Bestandsaufnahme. "I'm not even there / Gone, but I dont where", resümiert sie nüchtern im Titelsong. Ein Glück, dass Aimee Mann wenigstens musikalisch ihrer kleinen Fangemeinde verfügbar bleibt - denn nicht nur die brauchte das vierte Soloalbum der grandiosen Sängerin ganz einfach. Jeder halbwegs empfindsame Mensch kann von der einzigartig bitteren Scharade mit all ihren schmerztrunkenen und paradoxerweise überaus süßen Melodien nicht unberührt bleiben. "Lost in space" avanciert mühelos zum farbigsten und gleichzeitig homogensten Pop-Kompendium des Jahres. Die Lyrics erreichen eine vormals nur geahnte Intimität, dekadente Synthi-Sounds und lose mäandernde Gitarren konterkarieren den Honiggesang der Ausnahmekünstlerin und selbst die noch auf "Bachelor No.2" tröstenden "Red vines" sind aufgebraucht - hier gibts die puren "Real bad news". So rahmt auch der strahlendste Song der LP, "Invisible ink", poetisch eines der Hauptthemen Manns: die Unmöglichkeit menschlicher Verständigung, Kommunikation als unzulänglichen Versuch. Und die Worte schweben hinweg auf geradezu himmelsstürmenden Melodiebögen. "But nobody wants to hear this tale / The plot is clichéd, the jokes are stale", das deprimierende Fazit. Oh, wenn Leiden nur so wundersam schön, so kathartisch wäre, wie die Songs, in die Aimee Mann es zu fassen vermag - ich würde mein Leben nicht glücklich werden wollen. Das Ende der Unbeschwertheit 4 von 5 PunktenVorbei scheint die Zeit zu sein, wo uns Aimee Mann mit ihrem sonnigen Gemüt den Tag versüßt hat. Schwere Zeiten dürften angebrochen sein. Die Texte und Melodien geben es wieder (drogenabhängige Freunde, krach mit Managern etc.). Aimee Mann ist inzwischen unabhängig und fährt neben V2 Records nun mit ihrem eigenen Label namens Super Ego Records (klingt ein wenig dämlich, ist aber immer noch besser als "I Used To F*** People Like You In Prison Records"). Finanziell dürfte es um Aimee inzwischen bestens bestellt sein. Ihr Bekanntheitsgrad ist seit dem Magnolia-Soundtrack immens gestiegen. Glücklicherweise ist diese Frau intelligent genug, um der Verlockung der Kommerzialisierung aus dem Weg zu gehen - sie hat eben Ahnung davon, wie man seine Fans behandelt. Lost In Space ist ein überaus gelungenes Album, voller Melancholie und eindringlicher Melodien. Trotzdem bleibt Manns kommerziellstes Machwerk "Bachelor No. 2", dicht gefolgt von "I'm With Stupid" und "The Forgotten Arm", die Nummer 1 meiner Aimee Manns Lieblings-Soloalben. Lost in Space... 4 von 5 Punkten...ein traumhaftes Album der Ausnahmekünstlerin Aimee Mann. Eine super Stimme, tolle Texte, ausdrucksstarke Musik, mal mit Gitarre, mal mit Klavier. Das Album ist ein Gesamt-Kunstwerk mit keinen Aussetzern. Man kann es von vorne bis hinten durchhören, ohne dass es Stilbrüche oder Schockmomente gibt. Einfach durchgehend gut, in sich stimmig und harmonisch. Besonderes Higlight ist "Invisible Ink", welches auch mein persönlicher Favorit dieses Albums ist, obwohl natürlich alle Songs wunderschön sind. Für Liebhaber handgemachter Musik mit Tiefgang ist diese CD ein Muss in der CD-Sammlung! 100% Gefühl und Musik, 0% Langeweile, Kitsch oder Belanglosigkeit. Kaufen und Genießen - nicht nur für Aimee-Mann-Fans. Irgendwie schafft sie es immer wieder.... 5 von 5 Punkten....mich zu überraschen. Zwar hat Aimee Mann ihren Stil, ihre musikalische Eigenart gefunden, doch mit "Lost in space" habe ich sie wieder so gehört, wie nie zuvor. Wie macht die das? Und warum können andere das nicht? Aimee ist wieder grenzenlos melancholisch, und doch ist alles irgendwie neu. Ich weiß nicht genau, wie ich das beschreiben soll, verzeiht es mir und seid nachsichtig, aber ich kann nicht genau sagen, warum ich seit Tagen "Today's the day" im Ohr hab. Und warum ich beim ersten Hören gebannt vor den Bose 301ern gesessen hab und Aimee gelauscht hab. In diesem Moment schüttel ich gerade selber den Kopf, weil ich diese Rezension schreibe und vor einer Sekunde iTunes geöffnet hab um das Album wieder mal anzuspielen. Weiß der Teufel, wie Aimee das macht, aber sie macht es gut! Gewohnt hohes Niveau einer Ausnahmekünstlerin 3 von 5 PunktenWenn jemand wie Aimee Mann abseits der großen Vermarktung ihren Weg geht, verdient das größten Respekt. Das sie, durch den "Magnolia"-Soundtrack, gesteigerte Aufmerksamkeit bekommen hat, ist ihr um so mehr zu gönnen. Auf "Lost In Space" geht sie ihren Weg konsequent weiter - ein wenig zu konsequent vielleicht. Ihre Stärken sind ehrliche tiefgründige Songs, gradlinig instrumentiert, trocken und ohne Mätzchen produziert, und mit ihrem kühlen, fast distanzierten Timbre vorgetragen. Obwohl die Songs wie aus einem Guss klingen gelingt es ihr, die Stimmung der Songs zu variieren. "Humpty Dumpty" startet mit Ohrwurmqualitäten, "This Is How It Goes" ist mit psychedelischen Gitarren unterlegt, "Pavlov's Bell" rockt mit bratzigen Gitarren, und "Invisible Ink" umgibt sich mit einem wehmütigen Streicherteppich. Trotzdem wüscht man sich nach ein Paar Stücken mehr Abwechslung in Stimmung, Tempo und Instrumentierung. Die Akkordfolgen sind ähnlich, der Spannungsbogen sanfte Strophe-hymnischer Refrain ermüdet nach einigen Songs. Dazu fehlen richtige Volltreffer wie "One" oder "Wise Up" vom Magnolia-Soundtrack. So fehlt dem grundsoliden Album nur eine Prise Wagemut, die erprobten Pfade zu verlassen und eine größere musikalische Bandbreite zu erforschen. Leider hat Aimee Mann ihr Schema auf dem Nachfolger "The Forgotten Arm" nochmals aufgewärmt - und da wird's dann auch langweilig. Wer Mann von ihrer besten Seite erleben will, sollte lieber zu "Bachelor No. 2" oder dem "Magnolia"-Soundtrack greifen. Wer sowieso schon Fan ist, kann hier bedenkenlos zugreifen. |
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The Forgotten Arm von Aimee MannAudio CD von V2 Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,17 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2005 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:zum träumen und nachdenken 5 von 5 PunktenAimee Mann hat mit diesem Album genau meinen Geschmack getroffen. Die texte haben Tiefgang und erzählen vom Leben, trotz der ab und an dürftigen Reime eine super CD zum abschalten und sich treiben lassen. DIESE Art von Melancholie mag ich in der Musik 5 von 5 Punkten"Goodbye Caroline" trifft mitten ins Herz. Wunderbare Akkordfolge, Melodie und Text. Im Grunde bräuchte kein weiteres Lied auf der bibliophilen CD drauf sein - ich würde sie allein schon wegen dieses einen Liedes kaufen. Was heißt hier "würde" - ich habs getan: Ich hörte das Lied im Autoradio und war sofort hin und weg. Mittelprächtiges Album von großartiger Künstlerin! 2 von 5 PunktenAimee Mann, geniale Filmmusiken, SOngs mit TIefgang, wunderbare Stimme, das war, abgesehen von der wundervollen Stimme, einmal. Die neue CD ist eine lieblos zusammengestellte Auswahl an Songs, die jeglichen Tiefgang vermissen lassen. Obwohl die Grundidee dieses Albums, durchaus etwas zu bieten hat, ist das Endprodukt sher dürftig. Dieses ALbum wird wohl keinesfalls, an den Erfolg des durchaus gelungenen "Lost in SPace"- Albums anknüpfen. Schade! 2 Gnadensterne für die immernoch wunderbare und glasklare Stimmem die durch zuviel Konzept und Studiosound leider auf diesem ALbum nciht richtig zur Geltung kommt. Ausgezeichnete 'Sparflamme' 5 von 5 PunktenNachdem schon alle vorigen Alben dieser Künstlerin einige Runden in meinem Player gedreht hatten, war ich (als "Aimee Mann" Musik-Liebhaber') natürlich gespannt auf dieses neue Konzept-Album, dass dann auch noch neben der Musik eine Geschichte erzählt. Nun bewerte ich hier nie den Text und gehe meist auch nicht viel auf ihn ein, weil für mich geht's da eher um die Musik an sich. Auch wenn ich hier bei einigen Songs wirklich geniale Aussagen/Formulierungen festgestellt habe :) (z.B. in "In can't help you anymore" und anderen tracks) Ich hab mir jetzt mit dieser Rezension mit Absicht Zeit gelassen, da es bei manchen CDs nicht so einfach ist, sie richtig zu bewerten bzw. eine ausgereifte Einschätzung abzugeben. Insgesamt ist meine Meinung, dass diese CD absolut wunderbare Musik hervor bringt, die Aimee-Typisch klar Melodie-orientiert und harmonisch ist. Allerdings fehlen die genialen Einfälle, die vorige Alben ausgemacht haben weitestgehend und wenn man sie die ersten 10 Male hört, könnte man zu der Meinung kommen, sie sei gar träge bzw. leicht hölzern gespielt. So ähnlich sah meine Meinung nach dem ersten Hören auch aus und ich war schon leicht enttäuscht deswegen. Aber zum Glück können sich Meinungen ja auch ändern und das tat sie dann auch. Eigentlich ist das nämlich alles Teil der Story bzw. ist so gewollt und die Instrumentierung ist zwar etwas mehr auf Sparflamme als man es gewohnt seien mag, aber dennoch brillant ! Besonders gut gefällt mir der oft sehr wirksam eingesetzte Bass von "Paul Bryan", den man auch auf ihrer Live-DVD sehen kann, ebenso wie das meist auf dem linken Ohr fröhlich und toll spielende Piano von "Jebin Bruni", den man inzwischen auch auf CDs wie "Fiona Apple - Extraordinary Machine" finden kann ! Natürlich darf auch ihre unverkennbare Stimme/Gesang nicht unerwähnt bleiben, der gewohnt schön ist. Hat man sich also an ein etwas geringeres Grundtempo gewöhnt, ist schon der opener "Dear John" ein super Song aber spätestens nach (dem wie ich meine besten Song) "Goodbye Caroline" ist man schon gespannt auf den Rest der CD Titel. Dieser ist nämlich ein solider, etwas schnellerer und toll gespielter Rocksong. Das Schlagzeug (meist von "Victor Indrizzo") ist nicht wirklich furios, aber dennoch verspielt genug, um erwähnenswert zu sein - eine komische Mischung, die mich jetzt noch (und immer mehr) begeistert. Ebenso die genialen Gitarren (-soli) vom Meister "Jeff Trott", der ja so was wie die 'rechte Hand' von "Sheryl Crow" ist und fast all ihre Titel mitkomponiert hat und auf jedem ihrer Alben an der Gitarre zu hören ist. Hat mich natürlich sehr gefreut seinen Namen zu lesen, wo doch der "Aimee Mann"-Gitarrist "Michael Lockwood" (der doch "Lost in Space" maßgeblich zu dem gemacht hat, was es ist) jetzt eher auf der neuen Scheibe von "Lisa Marie Presley" zu bewundern ist ! Wunderbare Musik hört man hier in jedem Track, dazu wunderschöne Zeichnungen in dem aufwändigen und kunstvollen Booklet - das passt gut zusammen ! Meine 'Hinhörer' sind außerdem : "I Can't Get My Head Around It" (wunderschöne Melodie, das Piano und faszinierender Gesang, die Steigerung), "She Really Wants You" (rock :), toller Bass, eingängiger Rhythmus), "That's How I Knew This Story Would Break My Heart" (toller Text, sehr feinfühlig, einwandfreies Schlagzeug), "I Can't Help You Anymore" (Bass, belebende Dynamik) und natürlich auch der letzte Track "Beautiful", der eine extrem schöne Verkörperung seines Namens ist. So sollte ein Song mit diesem Namen klingen (auch Inhaltlich) - sehr melodischer Gesang, ausgezeichnet daran angepasster Bass und makellos arrangiert - so klingt "Aimee Mann" !! Meine reale Wertung ist dennoch eher 9 von 10 Punkten - nur wenn man grad in der Phase ist, in der einem Musik wie diese hier gefällt, würde man 4 Sterne als zu wenig ansehen :) Man braucht auch dieses 4 von 5 PunktenAlbum Nr.2 nach Bacholer No.2 gestaltet sich, den Kritiken nach zu urteilen, schwierig. Trotz Produzent Joe Henry scheint das Album zunächst wenig Neuerungen zu bieten, kann die bekannte Farbpallette kaum erweitern. Man ist schnell voreingenommen sich nicht so recht darauf einlassen, obwohl die Band durchaus flott musiziert und Henry, für ihn typische, Produktionsschmankerl einfließen läßt, bremst doch der bekannt apart süßliche Gesang von Mann die Songs wieder etwas aus. Kurz vor dem Meinungsfestlegungs-Finish holt das Album aber dermaßen auf, dass man sich schon wieder fragt, was man denn von Mann erwarte? Elektronik, Rap? Objektiv lassen sich an den 12 Songs keine Schwachpunkte finden. Dear John, der Opener ist ein meisterhafter Ohrwurm und dabei so unauffällig zunächst. Die Instrumentierung reich und bodenständig, wo man sich zunächst mehr gewünscht hätte, gesteht man später der Konzentration auf den Song den Vorrang jederzeit zu. Einzig die konzeptionelle Story um den drogensüchtigen Boxer und der blond, hübschen Bordsteinschwalbe läuft an mir vorbei, was den guten Eindruck nicht mehr schmälern mag. |
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Bachelor No.2 von Aimee MannAudio CD von V2 Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,43, Angebote ab EUR 9,20 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2000 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionBachelor No. 2 ist das Werk einer Frau um die 40, und es zeigt, wie ein wenig Reife sich positiv und kreativ für Aimee Mann auszahlt. Beim Schreiben ihrer Texte ist und bleibt sie kämpferisch, und sie bringt als Sängerin und redegewandte Song-Schreiberin Wortspiele mit Ecken und Kanten. Ihre Themen werden so gekonnt angeschnitten, dass nur wenig Blut fließt. "Calling It Quits" knöpft sich einen Kerl vor, der sich selbst zu den größten Genies seiner Zeit zählt "weil er die Wirkung von Grüßen zum Valentinstag herausgefunden hat". Dies bedeutet aber keineswegs, dass Aimee Mann bei ihrer Selbsteinschätzung mit sich selbst zimperlich umgeht: "Ich weiß, ich habe mich auf einen Cäsar eingelassen, der sich mal unters Volk mischen wollte" gesteht sie bei "The Fall of the World's Own Optimist". Zu dieser Sammlung mit insgesamt dreizehn Tracks gehören auch drei Songs aus dem vorhergehenden Album, ihrem Soundtrack zu dem Film Magnolia. Es gibt zwar hier und da einige überflüssige Dinge, aber bei der musikalischen Genialität und Geschlossenheit (dies ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass fünf verschiedene Produktionsteams hier beteiligt waren) kann man darüber hinwegsehen. Aimee Manns künstlerische Entwicklung hat sich mit jeder neuen Veröffentlichung deutlich gezeigt, und Bachelor No. 2 bedeutet für sie den bisher größten Sprung nach vorn. --Steven Stolder 5 Kundenrezensionen:Subtiles Songwriting 5 von 5 PunktenKann die Musiklandschaft des 21. Jahrhunderts auf klassisches Songwriting verzichten? Muss eine Platte bis zum Bersten mit pseudo-coolem Elektro-Schnickschnack überfüttert sein, nur um zeitgemäß zu klingen? Und ist Pop nicht schon längst zum bloßen Inbegriff blinder kommerzieller Massenhysterie mutiert? Nein, nein und nochmals nein! Und all das vermag allein schon Aimee Mann zu beweisen. Eine reine Freude ist die entzückende Mischung aus robust schrammeligen Produktionen und höllisch eingängigem Songwriting, das die Sängerin für "Bachelor No. 2" auch noch größtenteils in Eigenregie besorgte. Jede einzelne Melodie scheint unwiderruflich zu passen und dorthin zu gehören, wo sie gesetzt wurde, ja ganz und gar unaustauschbar, wenngleich man der ehemaligen Til Tuesday-Frontfrau bei allem Lob durchaus einen gewissen Hang zum Pathos unterstellen könnte. Jedoch nur könnte eben. Denn einzig bei dem arg abhebenden "Red Vines" und dem Country-angehauchten "Driving Sideways" treibt Mann das Spiel mit der Melodieseligkeit ein wenig zu weit. Was dabei herauskommt ist eine Art Schunkel-Exzess, der auf einem Oktoberfest für Musikliebhaber sicherlich seinen Platz finden würde. Na ja. Sieht man über solche minimalen Mängel hinweg, müssen der Pop-Musikerin letztendlich auch noch die lyrischen und originellen Texte zu Gute gehalten werden, wie etwa bei dem zynischen "The Fall Of The World's Own Optimist" oder der verträumten Außenseitergeschichte "Ghost World". Unterm Strich bleiben elf von dreizehn Songs, bei denen selbst das Prädikat Meisterwerk beinah zur Vermessenheit wird und sich die Hooklines förmlich die Klinke in die Hand geben. Kann man da noch mehr verlangen? gleichzeitig pubertär und gereift 4 von 5 PunktenAlso, "meisterlich" würde ich die CD nicht nennen, da sind doch zu viele Kompositionen auch nicht so eingängig. Aber mindestens zwei Titel find ich genial: "Deathly" und "It takes all kinds" (hätte ich eher "what you hated" genannt). "Deathly" ist kompositorisch eingängig, knapp, prägnant, mit vieldeutiger Pointe (soweit ich poetische Zwischentöne im Englischen deuten kann), und sich steigernder Spannung, von der ersten bis zur letzten Note. Instrumentierung und Sound top. Mit Elan gespielt. "It takes all kinds" hab ich im Radio gehört und war hin und weg wegen der Melodie und Stimm-Timbre bei der Zeile "what you hated". Und überhaupt, diese Aimee Mann ist zwar irgendwie amerikanisch-pubertär (Roadmovie spielend, Beziehungskisten habend, alternativ-Cowboys liebend, Banker-und-Immobilienverkäufer verachtend) aber zugleich mit einer Reife in Gefühl und Stimme...ist irgendwie sinnlich, besonders die wunderbar tiefen Töne der Stimme, aber nicht hurenhaft (wie bei diversen Popsängerinnen). Ich würde sagen, irgendwie seelische Verwandschaft zu Sheryl Crow. Aber die Crow ist etwas allgemein-philosophischer, wo die Mann doch irgendwie bei Beziehungskrisen bleibt...anyway. Tolle Stimme, tolle, inspirierte Seele, gute Band, satter Sound. Nicht alle Songs mit genialen Melodien...Naja, die poetische Dimension werd ich als Fremdsprachler vielleicht nicht so gaaanz checken, aber klingt schon an. Wenn sie in der Gegend spielen würde, würde ich mal hingehen. Die Frau hat noch Frische. Ein Klassealbum 5 von 5 PunktenDiese äußerst begabte Familie hat es nicht einfach. Zum einen hatte Michael Penn so seine Probleme, sein letztes Album zu veröffentlichen (ein Meisterwerk der Songwriterkunst), dann wollte man bis zur Oscar - Nominierung des "Magnolia" - Soundtracks auch seiner Frau Aimee Mann nicht so recht den Erfolg zutrauen und faßte sie eher mit gespreizten Fingern an. Denn, die Jewels und Brooks und so hatten mindestens je einen Hit, ihre Songs wollten aber nicht so recht zünden (sagten die A & R Manager). Zum Glück für uns sind diese Querelen beseitigt und Aimee Mann kann uns nun ihr Album präsentieren. Darauf befinden Pretiosen musikalischer und textlicher Kompositionen. Ob in Zusammenarbeit mit Elvis Costello ("The Fall Of The World`s Own Optimist"), mit Hilfe der Produzenten Bob Clearmountain oder Jon Brion oder immer noch am Stärksten - alleine - findet sie immer die richtigen Worte (wenn auch mitunter äußerst zynische), die richtigen Melodien und die richtige Stimmung, um ihre Songs in dichte und clevere Kleinode zu verwandeln. Auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole: ein Klassealbum, das in diesem Jahr an Dichte und Geschlossenheit bislang unerreicht ist. Wäre nicht schon "Fuerza!" mein Tip des Monats, als SolokünstlerIn ist sie es auf jeden Fall! In jeder Hinsicht ein Meisterwerk 5 von 5 PunktenDas ruhigste, anmutigste und entspannteste Album der Neunziger. Keine versteht es so meisterhaft, Beziehungsprobleme, Sozialkritik oder Hilfeschreie in Balladen zu verpacken wie die schlanke Blondine aus den Staaten. In den 14 Songs entdeckt man Beatles-Harmonien (Susan, Backfire), traumhafte Gitarrensoli (Deathly) oder Vocals mit so viel Gefühl, dass zu hoffen bleibt, der Refrain möge nie enden (Red Vines, How am I different). Eine Lebenshilfe für den Alltag, ein Hoffnungsschimmer für Romantiker. Aimee Mann war mit dem Song "save me" aus dem Cruise-Streifen Magnolia für den Oscar nominiert. Abgeräumt hat ihn, natürlich zu Unrecht, Phil Collins (You'll be in my heart, Tarzan) Wunderbar 5 von 5 PunktenDiese CD ist wärmstens zu empfehlen. Intensiv und gleichzeitig nicht aufdringlich. Bachelor No2 ist meine erste CD von Aimée Mann und garantiert nicht die Letzte! |
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Wide Awake - It's All About Songs (exklusiv bei Amazon.de / Limited Edition mit Bonus-CD) von VariousAudio CD von Tapete (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 12,97, Angebote ab EUR 7,94 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionDas einzige, was bei dieser Compilation nicht stimmt, ist der Titel: Hellwach ist man nach dem Anhören dieser Lieder bestimmt nicht. Angenehm entspannt schon eher. Oder wie Amerikaner gerne sagen: mellow. Die Tapete-Kollektion ist der perfekte Soundtrack für relaxte Autofahrten in den Sonnenuntergang. Musik zwischen Country, Folk und Pop, meist sparsam instrumentiert und manchmal etwas melancholisch: Lieder zum Runterkommen, Träumen, Treiben lassen. Indian Summer, der Titel des ersten von einundzwanzig Songs, setzt erstmal eine positive Stimmung. Das wunderbar schwelgerische Stück der Newcomer-Band Maplewood (am Schlagzeug: Nada Surf-Drummer Ira Elliot) zaubert Altweibersommer-Atmosphäre herbei. Insofern ist auch der Veröffentlichungs-Zeitpunkt hervorragend gewählt. Neben den Tapete-Künstlern Maplewood, Tess Wiley und den großartigen Downpilot (von denen es allerdings noch schönere Stücke gibt als das hier vertretene True) ist auch Label-Chef Dirk Darmstaedter (Ex-Jeremy Days, Me And Cassity) auf dieser CD vertreten. Dazu kommen lauter bekannte Unbekannte wie Stephen Tin Tin Duffy, Ex-Lemonhead Evan Dando, der viel zu früh verstorbene Elliott Smith und Folkpop-Dandy Lloyd Cole. Nicht zu vergessen Ron Sexsmith, Aimee Mann und Ryan Adams. Für mich eine Entdeckung waren die schwedischen Songwriter Christian Kjellvander, Nicolai Dunger und Kristofer Åström. Kjellvanders Portugal (das stimmungsmäßig an Bands wie die Friends of Dean Martinez oder Calexico erinnert) zählt neben Maria Taylors Song Beneath the Song, Badly Drawn Boys How? und Montas Long Live the Quiet zu den Höhepunkten der Compilation. Die Bonus-CD enthält sieben zusätzliche Songs, allesamt Raritäten (B-Seiten, Demos, Live-Tracks). Neben Maplewood, Wiley, Darmstaedter und Åström sind auch Monta mit einem weiteren Stück vertreten: Wire klingt wie eine britische The-Band, die zufällig im Studio den Franzosen von Air begegnet ist. Grandios! -- Axel Henrici 5 Kundenrezensionen:Netter Versuch - aber gut kingt anders.... 1 von 5 Punkten"Ein wenig mager" war mein erster Gedanke und dies hat sich leider auch nicht geändert obwohl ich jetzt schon mehrmals in die CD versucht habe "einzusteigen". "Hhandgemachte und urbane Musik" erfreut sich ja gerade einer gesteigerten Wahrnehmung und Akzeptanz - nur hier wird leider das Momentum nicht mit Kreativität bereichert, sondern es klingt eher schon wie ein Trittbrettfahrer-artiger Abklatsch wie es der Chill- und Lounge-Äre wiederfahren ist...Besser haben es da wieder mal meine Lieblinge aus Hamburg umgesetzt: die Wave Music CD "SongRise" ist mein Longplayer seit Wochen...:-) langweilige Liedlein fuer langweilige Leute 1 von 5 PunktenEigentlich hatte ich mir von dieser Compilation mehr versprochen. Beim Hoeren baute sich keine Spannung auf, die Lieder plaetschern so irgendwie vor sich hin. So gesehen ist schon der Titel irrefuehrend - die CD ist nichts zum wach bleiben, sondern eher eine Einschlafhilfe. Man fragt sich im Grunde staendig, wann der Kuenstler endlich mal zum Punkt kommt und sich im jeweiligen Song etwas tut, was dem Ganzen Ohrwurmcharakter verleihen oder das Anhoeren der CD rechtfertigen wuerde. Aber irgendwie ist diese Hoffnung vergebens. Allein Elliott Smith war der Grund, weswegen ich mir diese Scheibe zugelegt habe (und mir Musik von aehnlicher Qualitaet erwartete), aber da kaufe ich mir lieber seine Studio-CD's und nehme ihn hier mit von der Kritik aus. Meiner Meinung nach eine Sammlung langweiliger Liedlein fuer langweilige Leute. Alte Bekannte und Neuentdeckungen 5 von 5 PunktenVon der Qualität eines Ron Sexsmith, Elliot Smith, Ryan Adams oder auch Lloyd Cole musste man mich nicht mehr überzeugen. Das die alle super Songs schreiben, war mir schon klar. Tolle neue Künstler hab ich aber massenhaft hier gefunden, zum Beispiel Maria Taylor (aus dem Bright Eyes Saddle Creek Umfeld), Downpilot, Hayden usw. Eine ansprechende Zusammenstellung! auf dem weg in den mainstream 3 von 5 Punktenleider hat diese compilation nicht ganz meinen erwartungen entsprochen. so spannende sachen sich derzeit im singer/songwriter-bereich tun: wer spröde musik, sparsam produziert, sucht, ist hier fehl am platz. keine frage, die cds versammeln zumindest einen teil des "who is who" der szene. nur die trackauswahl hätte etwas mutiger ausfallen können (beispiel: von der großartigen maria taylor der stampf-stampf-dudel-track "song beneath the song"). insgesamt ergibt sich daher ein etwas breiiger, überarrangierter und pathetischer eindruck. zum Seele-Baumeln-Lassen 5 von 5 PunktenSchöne Zusammenstellung von amazon. Das eine oder andere hätte ich weggelassen und dafür andere Titel gern mit hier drauf gesehen, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Damien Rice mit seinem wundervollen "Cannonball", Aimee Mann, Monta, Eels, Hayden, Kristofer Aström - das wären meine Anspieltipps. Besonders überrascht war ich von der Coverversion von "I am a child" (Ihr wisst schon - Neil Young). Gelungen, finde ich. Auch die anderen Stücke der Bonus-CD lassen erstaunt aufhorchen. Insgesamt eine lohnende Erwerbung. |
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One More Drifter in the Snow-New ed.'08 von Aimee MannAudio CD von Ada Global (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,35 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Irgendwie ein bißchen.... 5 von 5 PunktenAlso Aimee Mann ist ja eh eine der besten und intelligentesten Songwriterinnen, die ich kenne. Diesmal allerdings hat sie klassische Weihnachts-Songs eingespielt und nur ihre herrliche Stimme und ihre einmaligen Kompositionen diesen alten Klassikern angepasst. Aso bevor irgendjemand wieder irgendwelche schnulzigen Weihnachts-Schlager oder zum x-ten Mal "Wir braten das Christkind" vom Bad Uelzener Gedächtnischor unterm Weihnachtsbaum dudeln lässt, kauft euch lieber diese wunderbare CD und lasst euch von Aimees Stimme berieseln und lauscht den einmaligen Interpretationen von Klassikern wie "White Christmas" oder meinem Liebling "You're a mean one, Mr. Grinch", dem Song aus Dr. Seuss' legendärem Weihnachts-Evergreen. Aimees Komposition, ganz in ihrem Stil á la "Magnolia" oder "Lost in space" passt spitze zu den Songs, ein bißchen melancholisch, trotzdem gut gelaunt und ein bißchen verträumt. Ein bißchen Aimee Mann halt. Ein bißchen wunderbar, ein bißchen unbeschreiblich.... Irgendwie ein bißchen.... 5 von 5 PunktenAlso Aimee Mann ist ja eh eine der besten und intelligentesten Songwriterinnen, die ich kenne. Diesmal allerdings hat sie klassische Weihnachts-Songs eingespielt und nur ihre herrliche Stimme und ihre einmaligen Kompositionen diesen alten Klassikern angepasst. Aso bevor irgendjemand wieder irgendwelche schnulzigen Weihnachts-Schlager oder zum x-ten Mal "Wir braten das Christkind" vom Bad Uelzener Gedächtnischor unterm Weihnachtsbaum dudeln lässt, kauft euch lieber diese wunderbare CD und lasst euch von Aimees Stimme berieseln und lauscht den einmaligen Interpretationen von Klassikern wie "White Christmas" oder meinem Liebling "You're a mean one, Mr. Grinch", dem Song aus Dr. Seuss' legendärem Weihnachts-Evergreen. Aimees Komposition, ganz in ihrem Stil á la "Magnolia" oder "Lost in space" passt spitze zu den Songs, ein bißchen melancholisch, trotzdem gut gelaunt und ein bißchen verträumt. Ein bißchen Aimee Mann halt. Ein bißchen wunderbar, ein bißchen unbeschreiblich.... Nicht schlecht - für eine Weihnachts-CD 4 von 5 PunktenMan mag über Weihnachten und Weihnachtslieder denken was man will. Ist halt Geschmackssache. Die Einen mögens pompös, geschwollen und kitschig, die anderen lieber etwas dezenter. Aimee Mann liefert hier nun mal eine etwas andere Weihnachts-CD ab, die auf den ersten Blick für Weihnachten etwas zu unfeierlich scheint. Die Songs sind typisch Aimee Mann. Wer es also an Weihnachten eher gelassen angeht, für den ist diese CD sicherlich ein guter Kompromiss. Mal was Anderes und trotzdem irgendwie Weihnachten. Ich find sie echt ganz gut. Der Zauber mancher Songs entfaltet sich auch erst nach mehrmaligen Hören! Also, einfach mal testen. Besser als die Weihnachtsplatte von James Last ist sie allemal! Irgendwie ein bißchen.... 5 von 5 PunktenAlso Aimee Mann ist ja eh eine der besten und intelligentesten Songwriterinnen, die ich kenne. Diesmal allerdings hat sie klassische Weihnachts-Songs eingespielt und nur ihre herrliche Stimme und ihre einmaligen Kompositionen diesen alten Klassikern angepasst. Aso bevor irgendjemand wieder irgendwelche schnulzigen Weihnachts-Schlager oder zum x-ten Mal "Wir braten das Christkind" vom Bad Uelzener Gedächtnischor unterm Weihnachtsbaum dudeln lässt, kauft euch lieber diese wunderbare CD und lasst euch von Aimees Stimme berieseln und lauscht den einmaligen Interpretationen von Klassikern wie "White Christmas" oder meinem Liebling "You're a mean one, Mr. Grinch", dem Song aus Dr. Seuss' legendärem Weihnachts-Evergreen. Aimees Komposition, ganz in ihrem Stil á la "Magnolia" oder "Lost in space" passt spitze zu den Songs, ein bißchen melancholisch, trotzdem gut gelaunt und ein bißchen verträumt. Ein bißchen Aimee Mann halt. Ein bißchen unbeschreiblich.... haette ich besser gelassen... 2 von 5 PunktenZu der Scheibe kam ich, wie auch zu den anderen seit ich die erste Aimee Mann Platte mein Eigen nenne. "Was neues von Aimee? Prima, nehm ich". Dass ich beim ersten mal hoeren entsetzt feststellen muss, dass es eine Weihnachtsplatte ist, dafuer kann nur ich was (ein Blick auf die Trackliste haette genuegt und spaetestens das Geweih auf dem Cover haette mich misstrauisch machen muessen). Aber auch unter dem jahreszeitlichen Aspekt betrachtet, wird das meine Sache nicht. Allerdings ist mir in der Tat jeder der Songs lieber als "last Christmas" und ich wuerde was darum geben, wenn die Radiosender das in der naechsten Saison auch so sehen. |
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One More Drifter in the Snow von Aimee MannAudio CD von V2 Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 11,94 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2006 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Irgendwie ein bißchen.... 5 von 5 PunktenAlso Aimee Mann ist ja eh eine der besten und intelligentesten Songwriterinnen, die ich kenne. Diesmal allerdings hat sie klassische Weihnachts-Songs eingespielt und nur ihre herrliche Stimme und ihre einmaligen Kompositionen diesen alten Klassikern angepasst. Aso bevor irgendjemand wieder irgendwelche schnulzigen Weihnachts-Schlager oder zum x-ten Mal "Wir braten das Christkind" vom Bad Uelzener Gedächtnischor unterm Weihnachtsbaum dudeln lässt, kauft euch lieber diese wunderbare CD und lasst euch von Aimees Stimme berieseln und lauscht den einmaligen Interpretationen von Klassikern wie "White Christmas" oder meinem Liebling "You're a mean one, Mr. Grinch", dem Song aus Dr. Seuss' legendärem Weihnachts-Evergreen. Aimees Komposition, ganz in ihrem Stil á la "Magnolia" oder "Lost in space" passt spitze zu den Songs, ein bißchen melancholisch, trotzdem gut gelaunt und ein bißchen verträumt. Ein bißchen Aimee Mann halt. Ein bißchen wunderbar, ein bißchen unbeschreiblich.... Irgendwie ein bißchen.... 5 von 5 PunktenAlso Aimee Mann ist ja eh eine der besten und intelligentesten Songwriterinnen, die ich kenne. Diesmal allerdings hat sie klassische Weihnachts-Songs eingespielt und nur ihre herrliche Stimme und ihre einmaligen Kompositionen diesen alten Klassikern angepasst. Aso bevor irgendjemand wieder irgendwelche schnulzigen Weihnachts-Schlager oder zum x-ten Mal "Wir braten das Christkind" vom Bad Uelzener Gedächtnischor unterm Weihnachtsbaum dudeln lässt, kauft euch lieber diese wunderbare CD und lasst euch von Aimees Stimme berieseln und lauscht den einmaligen Interpretationen von Klassikern wie "White Christmas" oder meinem Liebling "You're a mean one, Mr. Grinch", dem Song aus Dr. Seuss' legendärem Weihnachts-Evergreen. Aimees Komposition, ganz in ihrem Stil á la "Magnolia" oder "Lost in space" passt spitze zu den Songs, ein bißchen melancholisch, trotzdem gut gelaunt und ein bißchen verträumt. Ein bißchen Aimee Mann halt. Ein bißchen wunderbar, ein bißchen unbeschreiblich.... Nicht schlecht - für eine Weihnachts-CD 4 von 5 PunktenMan mag über Weihnachten und Weihnachtslieder denken was man will. Ist halt Geschmackssache. Die Einen mögens pompös, geschwollen und kitschig, die anderen lieber etwas dezenter. Aimee Mann liefert hier nun mal eine etwas andere Weihnachts-CD ab, die auf den ersten Blick für Weihnachten etwas zu unfeierlich scheint. Die Songs sind typisch Aimee Mann. Wer es also an Weihnachten eher gelassen angeht, für den ist diese CD sicherlich ein guter Kompromiss. Mal was Anderes und trotzdem irgendwie Weihnachten. Ich find sie echt ganz gut. Der Zauber mancher Songs entfaltet sich auch erst nach mehrmaligen Hören! Also, einfach mal testen. Besser als die Weihnachtsplatte von James Last ist sie allemal! Irgendwie ein bißchen.... 5 von 5 PunktenAlso Aimee Mann ist ja eh eine der besten und intelligentesten Songwriterinnen, die ich kenne. Diesmal allerdings hat sie klassische Weihnachts-Songs eingespielt und nur ihre herrliche Stimme und ihre einmaligen Kompositionen diesen alten Klassikern angepasst. Aso bevor irgendjemand wieder irgendwelche schnulzigen Weihnachts-Schlager oder zum x-ten Mal "Wir braten das Christkind" vom Bad Uelzener Gedächtnischor unterm Weihnachtsbaum dudeln lässt, kauft euch lieber diese wunderbare CD und lasst euch von Aimees Stimme berieseln und lauscht den einmaligen Interpretationen von Klassikern wie "White Christmas" oder meinem Liebling "You're a mean one, Mr. Grinch", dem Song aus Dr. Seuss' legendärem Weihnachts-Evergreen. Aimees Komposition, ganz in ihrem Stil á la "Magnolia" oder "Lost in space" passt spitze zu den Songs, ein bißchen melancholisch, trotzdem gut gelaunt und ein bißchen verträumt. Ein bißchen Aimee Mann halt. Ein bißchen unbeschreiblich.... haette ich besser gelassen... 2 von 5 PunktenZu der Scheibe kam ich, wie auch zu den anderen seit ich die erste Aimee Mann Platte mein Eigen nenne. "Was neues von Aimee? Prima, nehm ich". Dass ich beim ersten mal hoeren entsetzt feststellen muss, dass es eine Weihnachtsplatte ist, dafuer kann nur ich was (ein Blick auf die Trackliste haette genuegt und spaetestens das Geweih auf dem Cover haette mich misstrauisch machen muessen). Aber auch unter dem jahreszeitlichen Aspekt betrachtet, wird das meine Sache nicht. Allerdings ist mir in der Tat jeder der Songs lieber als "last Christmas" und ich wuerde was darum geben, wenn die Radiosender das in der naechsten Saison auch so sehen. |
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