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Produkt-Bild: Kitchen

Kitchen
mit Jordan Chan, Yasuko Tomita, Law Kar-ying, Regie: Yim Ho

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 29,85, Angebote ab EUR 9,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Kitchen

Kurzbeschreibung


Der Frisör Louie (Jordan Chan) lebt in einem bemerkenswerten Umfeld. Sein Vater möchte lieber seine Mutter sein. Also lebt Louie mit einem Transvestiten zusammen. Diese Wohngemeinschaft wird plötzlich durch Aggie (Yasuko Tomita) ergänzt. Denn nach dem Tod ihrer Großmutter hat sie kein Zuhause mehr und der Schmerz über ihren Verlust hat die junge Frau stumm werden lassen. Vater und Sohn versuchen ihr Bestes, um Aggie ein neues Heim zu bieten. Schon bald offenbart sich, dass sie eine Leidenschaftliche Köchin ist. Vielleicht kann sie so ihre Trauer überwinden.
Doch kaum geht es Aggie besser, muss Louie einen gewaltigen Schicksalsschlag verkraften. Denn sein Vater, der Transvestit, wird eines Tages ermordet. Louies Welt gerät aus den Fugen und er flüchtet sich in die Einsamkeit.
Dieser Film basiert auf dem Erfolgs-Roman der Autorin Banana Yoshimoto und zeichnet ein sehr realistisches Bild der asiatischen Generation X. Kitchen ist ein Meisterwerk der Poesie und Bildsprache, wobei Regisseur Ho Yim das Spiel mit Licht und Schatten bis zur Perfektion beherrscht. Jetzt schon ein Klassiker der asiatischen Moderne.

Produktbeschreibung


KITCHEN
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

Über Durchschnitt - mehr aber auch nicht!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Hier haben wir einen Film, der gut ist, aber keinen vom Hocker reißen dürfte. Dieser Streifen dürfte nur den Interessierten des asiatischen Kinos ansprechen und den normalen Kinogänger völlig kalt lassen. Da ich nur die deutsch synchronisierte Version kenne, weiß ich nicht, ob die Synchro (Stimmen und Übersetzung) schuld ist, dass auf dem Zuschauer keine Wirkung zugelassen wird, oder ob dies das generelle Problem des ganzen Filmes ist. Dieser Streifen hat seine Höhen und Tiefen. Einerseits gibt es immer wieder Szenen, die wirklich gut sind (z.B. wenn Aggie den Brief von Emma liest) und andererseits wird sich zu sehr auf den Ausdruck einer Szene bemüht. Da wirkt so manches zu konstruiert. Viele Szenen kreisen um ein Ziel, kommen aber nie an. Erst der Off-Kommentar holt sie ans rettende Ufer, was ich so ziemlich schade finde. Denn so einiges könnte mit reiner Bildersprache ausgedrückt werden und bräuchte sich nicht eines solchen Elementes bedienen. Der Kommentar im Off ist hier generell ein sehr wichtiges Element, was ich auch nicht falsch finde, nur wird fast der gesamte Film durch ihn erzählt. Was mich auch öfters störte ist, dass der Off-Kommentar zwar die Sicht auf die Welt, den Sinn des Lebens und die Gesellschaft erklärte, aber zu wenig, was eigentlich in der betreffenden Person vorgeht; wie sie sich fühlt; in welcher Position sie sich in dieser Gesellschaft sieht... Es sind viele kluge Sprüche, die sich gut anhören und einem einleuchten, aber für die Szenen und den Film absolut unwichtig sind.
Ein weiteres Problem liegt darin, dass die beiden Hauptpersonen so ziemlich unreif (selbst für Teenies) dargestellt werden. Ein bisschen bunte Knete zwischen den Ohren hat keinem Erwachsenen geschadet, aber hier agieren die beiden fast nur so, was dazu führt, dass einige Entscheidungen und Reaktionen für den Zuschauer nicht wirklich nachzuvollziehen sind. Das Ende kann ganz gut überzeugen, schafft es aber nicht, die Mängel besser dastehen zulassen. Alleine der letzte gesprochene Satz, macht das Problem des gesamten Filmes mehr als deutlich. Diesen Satz auszusprechen ist so überflüssig... schon aus dem Grund, da dieses Thema schon wenige Minuten vorher geklärt wurde und jeder Zuschauer sich den weiteren Verlauf alleine denken konnte. Es hätte lediglich nur mit etwas feiner Musik und einer aussagekräftigeren Endposition von Kamera und Akteuren deutlicher gemacht werden brauchen... Es sollte wohl auch der dümmste Zuschauer mitkriegen... Weniger ist oft mehr!

DVD: Man hat hier nur die deutsche Version des Filmes. Es gibt keine Extras, keine Trailershow, kein Originalton, keine Untertitel. Nur den Film auf deutsch in Stereo. Der Ton ist in Ordnung. Die Ironie beim Bildformat ist, dass die Hauptdarstellerin im Film sagt: "Und das Jahr, das wurde in CinemaScope aufgenommen!". Als hätte sie von dieser DVD-Veröffentlichung gewusst. Denn hier ist das Format leider nur in 4:3. Also hüben und drüben ist etwas vom Bildausschnitt weggeschnitten, doch die schwarzen Balken oben und unten kann man trotzdem noch ein wenig sehen.

Fazit: Der Film ist nur für Liebhaber des asiatischen Films interessant. Die Liebesgeschichte kann überzeugen, täuscht aber nicht über einige Mängel hinweg. Für diese Story hätte man keine 120 Minuten brauchen müssen, da sich teils hier zu lange, an bestimmten Szenen, aufgehalten wird. Dass es auf dieser DVD keine weiteren Extras gibt, fand ich nicht so schlimm, da der Film selbst mich auch nicht so überzeugt hat. Ich habe aber auch das Buch nicht gelesen und vielleicht konnte ich deshalb dem Film nicht vielmehr abgewinnen. Gut ist er schon, aber halt auch kein Reißer.
Sehr schöne Verfilmung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Drehbuch dieses Films basiert auf der Erzählung Kitchen von Banana Yoshimoto. Leider habe ich sowohl das Buch als auch den Film schon länger nicht mehr gesehen und kann über die Geschichte selbst kaum etwas erzählen. Ich hatte allerdings das Buch zuerst gelesen und war dann von den Bildern, mit denen der Regisseur Yim-Ho diese Geschichte erzählt, sehr fasziniert. Wirklich empfehlenswert.
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Produkt-Bild: Das Phantom aus dem Eis - Antarctic Journal

Das Phantom aus dem Eis - Antarctic Journal
mit Song Kang-ho, Yu Ji-tae, Park Hee-Soon, Regie: Yim Pil-sung

DVD von E-M-S
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 9,83

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Das Phantom aus dem Eis - Antarctic Journal
  • FSK 12

Produktbeschreibung


EMS Das Phantom aus dem Eis - Antarctic Journal, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.10.08
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3 Kundenrezensionen:

Die Kälte in Dir.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bravo. Eine beeindruckende Leistung. Sowohl der Darsteller als auch der Regie. Von der Kamera wollen wir gar nicht reden - großartig.
Was dieser Film vermag ist unglaublich: Die Darstellung klaustrophobischer Enge in der Seele der Menschen gegenüber einer endlosen Weite aus Himmel und Eis.
Leider wird meine uneingeschränkte Bewunderung für dieses grandiose Werk von der wirklich miserablen Encodierungsqualität der DVD schmerzlich beeinträchtigt.
Ist der Ton noch hinnehmbar fällt das Bild durch Artefakte und Schwarzwerte jenseits von Gut und Böse stark ab. Und die mangelnde Bildschärfe läßt das Ganze aussehen wie von einer analogen Quelle digitalisiert.
Sehr sehr schade. Dennoch uneingeschränkt sehenswert!
Eiskalter Kopfhorror
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bei 'Antarctic Journal' handelt es sich NICHT um einen Horrorfilm, auch wenn der Trailer und die erste Stunde des Filmes uns dies mit intensiven Bildern und einem tollen Soundtrack von Kenji Kawai glauben machen wollen. Und trotzdem findet der Zuschauer Horror ... nämlich den Horror, in einer menschenfeindlichen Umgebung bei -80°C im ewigen Eis überleben und bei Verstand bleiben zu müssen.

Sechs Männer brechen auf, um zu Fuss zum innersten Punkt der Antarktis vorzustossen. Sie haben nur begrenzt Zeit, denn an diesem wohl unwirtlichsten Ort der Erde wartet nach 6 Monaten Tageslicht eine 6 Monate andauernde, ununterbrochene Nacht. Und die Zeit ist knapp. Während ihrer Reise finden sie das Tagebuch einer Expedition, die sich offenbar vor über 80 Jahren das selbe Ziel gesteckt hat: Den Pol der Unzugänglichkeit.
Von diesem Punkt an mehren sich mysteriöse Geschehnisse, auf die ich aus Gründen der Spannung nicht weiter eingehen will. Auf jeden Fall scheint sich das Schicksal der Expedition, die das Buch zurückgelassen hat, zu wiederholen. Ein Kampf ums nackte Überleben beginnt.

Was den Film für mich einzigartig macht, ist seine unglaublich dichte Atmosphäre, die Bilder des ewigen Eises (gedreht wurde in Neuseeland), die überzeugenden Schauspieler und nicht zuletzt der schon erwähnte Soundtrack, der all diese Elemente verbindet. Trotzdem verleihe ich 'Antarctic Journal' nur 4 Sterne, da er zu Beginn eben doch den Fehler macht, den Zuschauer etwas zu stark auf's inhaltliche Glatteis zu führen.

Somit empfehle ich 'Antarctic Journal' all denen, die Freude an atmosphärisch dichten Filmen mit starken 'Kopf-Elementen' haben. Wer Action sucht, sucht hier vergeblich.
psychodrama im mystic gewand
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"antarctic journal - das phantom aus dem eis" wird als mystery thriller angepriesen - und in der ersten hälfte des films passiert auch allerlei unerklärliches - wohldosiert und spärlich eingesetzt , aber doch in einem maße das es dem streifen einen gewissen mystischen touch verleiht.
ein team bestehend aus sechs abenteuerlustigen macht sich auf in die antarktis um den pol der unzugänglichkeit zu erreichen.
das ständige tageslicht - die klirrende kälte und die endlose weite der eiswüste rüttelt gehörig am nervenkostüm und es dauert nicht lange bis die expeditionsteilnehmer mit ihren eigenen ängsten und ihrem krankhaften ehrgeiz konfrontiert werden.
mit einem für koreanische verhältnisse recht hohem budget von 8 millionen dollar hat regisseur yim pil - sung ein recht ansprechendes und auch spannendes filmchen geschaffen das neben den tadellosen leistungen der schauspieler noch zusätzlich mit atemberaubenden antarktisbildern von imenser sogwirkung punkten kann.
anzumerken wäre vielleicht noch das der streifen nicht in der arktis gedreht wurde sondern in neuseeland - was der schönheit der bilder jedoch keinen abbruch tut.

ein sehenswerter beitrag aus fernost der sich letztendlich als psycho drama im mystic gewand entpuppt und trotz einiger kleiner durchhänger sehr gut zu unterhalten vermag.
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Produkt-Bild: Die Frauen des Hauses Wu

Die Frauen des Hauses Wu
mit Willem Dafoe, Luo Yan, Shek Sau, Regie: Yim Ho

DVD von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,99, Angebote ab EUR 8,35

2 von 5 Punkten
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Die Frauen des Hauses Wu

4 Kundenrezensionen:

Große Enttäuschung!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Nachdem ich den in seiner Art ganz einzigartigen und in gewisser Weise auch zeitlosen Roman Pearl S. Bucks mit großem persönlichen Gewinn gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten, die Verfilmung zu sehen!
Ich kann mich nicht erinnern, bis dahin eine so einfühlsam differenzierte Geschichte zu diesem, besonders für moderne westliche Menschen nur schwer vorstellbaren Thema gelesen zu haben: Eine Frau führt Ihrem Ehemann an ihrem 40. Geburtstag eine Kurtisane zu, um sich von ihren ehelichen Pflichten zu befreien. Pearl S. Buck, die ich als für ihre Zeit erstaunlich unprüde bezeichnen möchte, versteht es meisterlich, Dinge beim Namen zu nennen, ohne dabei die Würde der handelnden Personen anzutasten. Sie läßt ihre Leser/innen an den innersten Gedanken der Romanheldin Frau Wu teilhaben, ohne jemals vulgär oder reißerisch zu werden. - Wie ganz und gar anders dagegen die Verfilmung!!! Nachdem ich die Hälfte gesehen hatte, musste ich abschalten, weil ich mir meine Eindrücke aus dem geschriebenen Roman nicht vollig zerstören lassen wollte. Bruder André, eine im Buch unvergleichlich ausgestaltete Persönlichkeit, verflacht im Film zur bestens bekannten Klischee-Priestergestalt, welche ihr Gelübde der übermächtig werdenden Lüsternheit opfert. Kurz und knapp möchte ich sagen: Trotz teilweise wirklich sehenswerter Bilder und einer überzeugenden schauspielerischen Leistung Luo Yans als Mme. Wu und deren Film-Sohns Fengmo: Grobe Themaverfehlung, Note 6! - Den Film kann man sich leider, leider getrost schenken, das Buch sollte man dafür aber unbedingt lesen!!!
Die Frauen des Hauses Wu
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Noch niemals habe ich eine so schlechte Buchverfilmung gesehen. Ich war wirklich entsetzt. Pearl S. Buck würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie den Film sehen könnte. Die Tiefe des Buches geht völlig ab, wieso der Film den Buchtitel trägt, entzieht sich meiner Kenntnis, denn der Film geht nur auf zwei Frauen Wu ein und das nur am Rande und nicht dem im Buch dargestellten Rollenbild entsprechend. Völlig verfälschte Charaktere, sofern überhaupt einer dargestellt sein sollte und war. Ich habe mich entsetzlich gelangweilt und danach die DVD entsorgt.
Ka
Klasse-Kino!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film, in der deutschen Fassung "Die Frauen des Hauses Wu" ist sattes, bildschönes und natürlich zeitweise pathetisches Familienkino, der sich nicht hinter "Sinn und Sinnlichkeit" und Konsorten verstecken muß. Für zwei schön-kitschige Kinostunden als prächtiges Melodram!
Ziemlich enttäuschend
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Schöne Bilder und Klischees, das ist alles, was für diesen Film spricht... eine der Buchverfilmungen, die zwar missraten sind, aber vielleicht im Zuschauer das Interesse wecken können, das Buch zu lesen. Wer hat bloß dieses Drehbuch geschrieben? Als ein großer Fan von Pearl S. Buck und besonders von diesem Buch, das immer zu meinen Lieblingsbüchern gehört hat, kann ich mich nur darüber freuen, dass die Autorin schon tot ist und nicht mehr erleben musste, was aus ihrem wunderbaren Roman geworden ist.

Madame Wu wird durch den Film zu einer durch nichts außergewöhnlichen Frau degradiert, die von Bruder André, dem fortschrittlichen Amerikaner, erweckt und "zivilisiert" wird: Pearl S. Bucks Auffassung, dass jedes Volk vom anderen lernen sollte, wird untergraben durch die im Film dargestellte unübersehbare Überlegenheit des Amerikaners, des Helden, des selbstlosen Retters, unbeachtet der Tatsache, dass er später Madame Wu zum Ehebruch verführt und damit seine Priesterweihe verletzt. Madame Wu's Mann ist nichts anderes der typische brutale Egoist, mit dem keine Frau verheiratet sein möchte, sein Sohn Fengmo und seine zweite Frau Ch'iuming das unglückliche Liebespaar, das nur durch die Intervention des weisen Amerikaners zusammenfinden und die bösen chinesischen Sitten hinter sich lassen kann. Wo bleiben eigentlich seine anderen drei Söhne und dessen Frauen, wodurch das Buch erst seinen Titel rechtfertigt? Vermutlich konnte für sie kein Klischee gefunden werden.

Natürlich ist Bruder André auch ein hervorragender Arzt, so dass er es ist, der Madame Kang das Leben rettet bei einer schwierigen Geburt, und nicht Madame Wu. Logischerweise stirbt er zum Schluss, indem er bei Ausbruch des Krieges Kinder vor den japanischen Soldaten rettet - unbeachtet der Tatsache, dass er vorher immer so gern "Madame Butterfly" hörte - was für eine Ironie, eine in Japan spielende Oper in China als Beispiel für westliche Musik spielen zu lassen, kurz vor Ausbruch des chinesisch-japanischen Krieges. Aus der unirdischen, reinen "Minne", die zwischen Bruder André und Ailien Wu lebte, muss natürlich eine verbotene Leidenschaft werden, alles andere könnte der wie üblich als dumm verkaufte durchschnittliche Zuschauer wahrscheinlich nicht verstehen. Natürlich finden die Liebenden zusammen, weil sie ihn aus einem brennenden Haus retten muss, und sie schlafen miteinander, weil ein plötzliches Gewitter sie dazu zwingt, in einem Heuschober Schutz zu suchen... ich schreibe nur deswegen nicht weiter, weil mir die anderen Details an Abweichungen vom Roman, Abstrusitäten und Klischees (Gott sei Dank) schon wieder entfallen sind. Der Film tut vielleicht der US-amerikanischen Politik Genüge, aber keinesfalls der tiefen Weisheit, die aus dem Buch spricht. Ich kann darin keinen anderen Zweck erkennen, höchstens den, möglichst viel Geld zu verdienen und folglich möglichst viele Zuschauer zu interessieren. Warum halten sich die Produzenten dann nicht lieber an Groschenromane, frage ich mich?

Na ja, war aber ganz interessant, Willem Dafoe wiederzusehen - als ich ihn das letzte Mal sah, nannte er sich "Der grüne Kobold" und kämpfte gegen Spider Man über den Dächern von New York. Interessant, dass er auch noch was anderes spielen kann, wenn's auch nur Hauptrolle in einem verkitschten Liebesfilm ist.
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Produkt-Bild: The Way Home [UK IMPORT]

The Way Home [UK IMPORT]
mit Kim Eul-Boon, Yu Seung-Ho, Min Kyung-Hun, Yim Eun-Kyung, Regie: Lee Jung-Hyang

DVD von Paramount Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 16,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2004
Zoom ± Produkt-Bild: The Way Home [UK IMPORT]

Eine Kundenrezension:

Ohne Fast Food und Batterien.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein längerer Aufenthalt bei seiner bis dato unbekannten Oma auf dem Land wird für den kleinen Stadtjungen Sang-woo zum Kulturschock: keine Elektrizität, keine Wasserleitungen und die Oma ist taub und stumm.
Verstört lehnt der Junge seine Umwelt ab und "verschanzt sich" hinter seinem Gameboy. Doch schon bald sind die Batterien des Gerätes leer.
Für den Jungen beginnt nun ein schmerzhafter Prozess des Zurechtfindens in der fremden Umgebung.
Das Wort "schmerzhaft" wurde bewusst gewählt, denn Sang-woo leidet wirklich und dem Betrachter bleibt nichts weiter übrig als mit ihm zu leiden.
Kaum ein Film vorher hat es meiner Meinung nach geschafft, die Welt eines Kindes, seine Ängste und Bedürfnisse so authentisch wiederzugeben wie dieser Film.
Ich habe diesen Film nicht gesehen, ich "war" Sang-woo und habe ihn erlebt!
Der Film ist, passend zum Thema, sehr ruhig gedreht. Die Aufnahmen sind gelungen.
In seiner Heimat hat "The Way Home" zwei Preise gewonnen: Best Picture und Best Screenplay.
Gewünscht hätte ich mir etwas mehr Filmmusik!
Die DVD ist mehr als spartanisch ausgestattet. Sie entält keine Extras, nur den Film selbst und diesen wiederum nur in Koreanisch mit Englischen Untertiteln für Hörgeschädigte. Schade!
Der Film hätte eine bessere DVD-Ausstattung verdient!
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Produkt-Bild: Die Frauen des Hauses Wu

Die Frauen des Hauses Wu

Videokassette von Universal Video
Angebote ab EUR 4,00
Zoom ± Produkt-Bild: Die Frauen des Hauses Wu
Produkt-Bild: Kitchen [UK IMPORT]

Kitchen [UK IMPORT]

Videokassette von Momentum Pictures
Der Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden.

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Kitchen [UK IMPORT]

2 Kundenrezensionen:

ein exzellenter film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
basierend auf banana yoshimotos roman "kitchen" ist dieser film ein porträt der heutigen großstadtjugend japans (auch wenn er in hongkong produziert wurde)
banana yoshimoto genießt unter japanischen jugendlichen kultstatus, da sie sich in ihren werken wiederfinden.
wer sich fuer das heutige japan interessiert, sollte diesen film nicht verpassen.
Sensibel,phantasievoll,bildgewaltig,philosophisch,leise.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer sich nur einen Bruchteil für chinesische bzw. asiatische Kultur und ihre Menschen in der Gegenwart interessiert kommt an diesem Kleinod nicht vorbei. Ein sehr leiser Film, der um so kraftstrotzender in den bildgewaltigen Details seine Sprache findet. Selten liegen Lachen und Weinen so nah beieinander, werden Leichtigkeit und Schwere so kunstvoll miteinander verwoben, ohne künstlich oder akademisch zu wirken. Gerade die Schwächen eines Menschen machen ihn auf die ihm sehr eigene Art und Weise sympatisch. Hier findet auf kleinstem Raum ein Stück chinesischer Kultur statt, das sich in der Gegenwart zurechtfinden muß. Die kleinen Dinge des Lebens sind es, die es lebenswert machen. Wer das versteht, wird den Film lange in Erinnerung behalten. Ich sah ihn vor 4(?) Jahren im Kino.
Ein bleibendes Erlebnis. 5 fette Sterne.
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Produkt-Bild: Die Frauen des Hauses Wu

Die Frauen des Hauses Wu
mit Willem Dafoe, Luo Yan, Shek Sau, Regie: Yim Ho

DVD von Columbia/DVD
Preis bei Amazon: EUR 16,85

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Die Frauen des Hauses Wu

Eine Kundenrezension:

Keine Meisterleistung
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Der Film überzeugt durch Verständnis gegenüber der weiblichen Hauptperson und deren sich im Laufe des Films bildenenden eigenen Meinung und durch einige lustige Passagen im Film (wie z.B. mit dem Geburtstagskuchen). Etwas unrealistisch wird es doch, als die Japaner plötzlich die Stadt angreifen und Bomben abwerfen, die Leute aber noch auf den Straßen laufen und durch "Zufall" nicht getroffen werden. Außerdem ist er sehr klischeehaft mit dem "Mann aus dem Westen", der sein Leben für andere Menschen opfert. Vielleicht romantisch, hat man aber schon in zigtausend anderen Hollywood-Streifen gesehen. Sehr kitschig ist auch das Ende.
Der Film bringt die wahren Gefühle der Frau nicht richtig herüber und gibt keinen guten Einblick in das damalige China.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Pavilion Of Women [UK IMPORT]

Pavilion Of Women [UK IMPORT]
mit Willem Dafoe, Luo Yan, Shek Sau, John Cho, Regie: Yim Ho

DVD von 4 Front Video
Angebote ab EUR 15,00

2 von 5 Punkten
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Pavilion Of Women [UK IMPORT]

4 Kundenrezensionen:

Große Enttäuschung!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Nachdem ich den in seiner Art ganz einzigartigen und in gewisser Weise auch zeitlosen Roman Pearl S. Bucks mit großem persönlichen Gewinn gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten, die Verfilmung zu sehen!
Ich kann mich nicht erinnern, bis dahin eine so einfühlsam differenzierte Geschichte zu diesem, besonders für moderne westliche Menschen nur schwer vorstellbaren Thema gelesen zu haben: Eine Frau führt Ihrem Ehemann an ihrem 40. Geburtstag eine Kurtisane zu, um sich von ihren ehelichen Pflichten zu befreien. Pearl S. Buck, die ich als für ihre Zeit erstaunlich unprüde bezeichnen möchte, versteht es meisterlich, Dinge beim Namen zu nennen, ohne dabei die Würde der handelnden Personen anzutasten. Sie läßt ihre Leser/innen an den innersten Gedanken der Romanheldin Frau Wu teilhaben, ohne jemals vulgär oder reißerisch zu werden. - Wie ganz und gar anders dagegen die Verfilmung!!! Nachdem ich die Hälfte gesehen hatte, musste ich abschalten, weil ich mir meine Eindrücke aus dem geschriebenen Roman nicht vollig zerstören lassen wollte. Bruder André, eine im Buch unvergleichlich ausgestaltete Persönlichkeit, verflacht im Film zur bestens bekannten Klischee-Priestergestalt, welche ihr Gelübde der übermächtig werdenden Lüsternheit opfert. Kurz und knapp möchte ich sagen: Trotz teilweise wirklich sehenswerter Bilder und einer überzeugenden schauspielerischen Leistung Luo Yans als Mme. Wu und deren Film-Sohns Fengmo: Grobe Themaverfehlung, Note 6! - Den Film kann man sich leider, leider getrost schenken, das Buch sollte man dafür aber unbedingt lesen!!!
Die Frauen des Hauses Wu
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Noch niemals habe ich eine so schlechte Buchverfilmung gesehen. Ich war wirklich entsetzt. Pearl S. Buck würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie den Film sehen könnte. Die Tiefe des Buches geht völlig ab, wieso der Film den Buchtitel trägt, entzieht sich meiner Kenntnis, denn der Film geht nur auf zwei Frauen Wu ein und das nur am Rande und nicht dem im Buch dargestellten Rollenbild entsprechend. Völlig verfälschte Charaktere, sofern überhaupt einer dargestellt sein sollte und war. Ich habe mich entsetzlich gelangweilt und danach die DVD entsorgt.
Ka
Klasse-Kino!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film, in der deutschen Fassung "Die Frauen des Hauses Wu" ist sattes, bildschönes und natürlich zeitweise pathetisches Familienkino, der sich nicht hinter "Sinn und Sinnlichkeit" und Konsorten verstecken muß. Für zwei schön-kitschige Kinostunden als prächtiges Melodram!
Ziemlich enttäuschend
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Schöne Bilder und Klischees, das ist alles, was für diesen Film spricht... eine der Buchverfilmungen, die zwar missraten sind, aber vielleicht im Zuschauer das Interesse wecken können, das Buch zu lesen. Wer hat bloß dieses Drehbuch geschrieben? Als ein großer Fan von Pearl S. Buck und besonders von diesem Buch, das immer zu meinen Lieblingsbüchern gehört hat, kann ich mich nur darüber freuen, dass die Autorin schon tot ist und nicht mehr erleben musste, was aus ihrem wunderbaren Roman geworden ist.

Madame Wu wird durch den Film zu einer durch nichts außergewöhnlichen Frau degradiert, die von Bruder André, dem fortschrittlichen Amerikaner, erweckt und "zivilisiert" wird: Pearl S. Bucks Auffassung, dass jedes Volk vom anderen lernen sollte, wird untergraben durch die im Film dargestellte unübersehbare Überlegenheit des Amerikaners, des Helden, des selbstlosen Retters, unbeachtet der Tatsache, dass er später Madame Wu zum Ehebruch verführt und damit seine Priesterweihe verletzt. Madame Wu's Mann ist nichts anderes der typische brutale Egoist, mit dem keine Frau verheiratet sein möchte, sein Sohn Fengmo und seine zweite Frau Ch'iuming das unglückliche Liebespaar, das nur durch die Intervention des weisen Amerikaners zusammenfinden und die bösen chinesischen Sitten hinter sich lassen kann. Wo bleiben eigentlich seine anderen drei Söhne und dessen Frauen, wodurch das Buch erst seinen Titel rechtfertigt? Vermutlich konnte für sie kein Klischee gefunden werden.

Natürlich ist Bruder André auch ein hervorragender Arzt, so dass er es ist, der Madame Kang das Leben rettet bei einer schwierigen Geburt, und nicht Madame Wu. Logischerweise stirbt er zum Schluss, indem er bei Ausbruch des Krieges Kinder vor den japanischen Soldaten rettet - unbeachtet der Tatsache, dass er vorher immer so gern "Madame Butterfly" hörte - was für eine Ironie, eine in Japan spielende Oper in China als Beispiel für westliche Musik spielen zu lassen, kurz vor Ausbruch des chinesisch-japanischen Krieges. Aus der unirdischen, reinen "Minne", die zwischen Bruder André und Ailien Wu lebte, muss natürlich eine verbotene Leidenschaft werden, alles andere könnte der wie üblich als dumm verkaufte durchschnittliche Zuschauer wahrscheinlich nicht verstehen. Natürlich finden die Liebenden zusammen, weil sie ihn aus einem brennenden Haus retten muss, und sie schlafen miteinander, weil ein plötzliches Gewitter sie dazu zwingt, in einem Heuschober Schutz zu suchen... ich schreibe nur deswegen nicht weiter, weil mir die anderen Details an Abweichungen vom Roman, Abstrusitäten und Klischees (Gott sei Dank) schon wieder entfallen sind. Der Film tut vielleicht der US-amerikanischen Politik Genüge, aber keinesfalls der tiefen Weisheit, die aus dem Buch spricht. Ich kann darin keinen anderen Zweck erkennen, höchstens den, möglichst viel Geld zu verdienen und folglich möglichst viele Zuschauer zu interessieren. Warum halten sich die Produzenten dann nicht lieber an Groschenromane, frage ich mich?

Na ja, war aber ganz interessant, Willem Dafoe wiederzusehen - als ich ihn das letzte Mal sah, nannte er sich "Der grüne Kobold" und kämpfte gegen Spider Man über den Dächern von New York. Interessant, dass er auch noch was anderes spielen kann, wenn's auch nur Hauptrolle in einem verkitschten Liebesfilm ist.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Kitchen [UK IMPORT]

Kitchen [UK IMPORT]

Videokassette von Electric Pictures
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Produkt-Bild: The Way Home [UK IMPORT]

The Way Home [UK IMPORT]

Videokassette von Paramount Home Entertainment
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4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: The Way Home [UK IMPORT]

Eine Kundenrezension:

Ohne Fast Food und Batterien.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein längerer Aufenthalt bei seiner bis dato unbekannten Oma auf dem Land wird für den kleinen Stadtjungen Sang-woo zum Kulturschock: keine Elektrizität, keine Wasserleitungen und die Oma ist taub und stumm.
Verstört lehnt der Junge seine Umwelt ab und "verschanzt sich" hinter seinem Gameboy. Doch schon bald sind die Batterien des Gerätes leer.
Für den Jungen beginnt nun ein schmerzhafter Prozess des Zurechtfindens in der fremden Umgebung.
Das Wort "schmerzhaft" wurde bewusst gewählt, denn Sang-woo leidet wirklich und dem Betrachter bleibt nichts weiter übrig als mit ihm zu leiden.
Kaum ein Film vorher hat es meiner Meinung nach geschafft, die Welt eines Kindes, seine Ängste und Bedürfnisse so authentisch wiederzugeben wie dieser Film.
Ich habe diesen Film nicht gesehen, ich "war" Sang-woo und habe ihn erlebt!
Der Film ist, passend zum Thema, sehr ruhig gedreht. Die Aufnahmen sind gelungen.
In seiner Heimat hat "The Way Home" zwei Preise gewonnen: Best Picture und Best Screenplay.
Gewünscht hätte ich mir etwas mehr Filmmusik!
Die DVD ist mehr als spartanisch ausgestattet. Sie entält keine Extras, nur den Film selbst und diesen wiederum nur in Koreanisch mit Englischen Untertiteln für Hörgeschädigte. Schade!
Der Film hätte eine bessere DVD-Ausstattung verdient!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften