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Produkt-Bild: The Prince Of Egypt [UK Import]

The Prince Of Egypt [UK Import] , Regie: Simon Wells, Brenda Chapman, Steve Hickner

DVD von Paramount Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 3,99, Angebote ab EUR 3,49

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: The Prince Of Egypt [UK Import]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nahezu jede Verfilmung einer Geschichte aus der Bibel ist ein ehrgeiziges, ambitioniertes Werk, denn jeder Filmemacher weiß, dass er nicht mit irgendeiner Geschichte spielt, sondern mit den Inhalten des heiligsten Buches des westlichen Hemisphäre. Kein Wunder, dass DreamWorks für ihren ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm, der Geschichte von Moses, nicht weniger als drei Regisseure und 16 Autoren beschäftigte, um die Geschichte mit der entsprechenden Genauigkeit auf die Leinwand zu bannen.
Der Prinz von Ägypten ist aber auch der erste Zeichentrickfilm, den Produzent Jeffrey Katzenberg (Arielle, die Meerjungfrau,Der König der Löwen) nach seinem schäbigen Rausschmiss bei Disney für DreamWorks betreut hat. Und dieser Film ist für ihn eine Herausforderung gewesen, denn im Gegensatz zu den Disney-Filmen musste Der Prinz von Ägypten allein an den Kinokassen bestehen, da zu dieser biblischen Geschichte nur schwerlich eine Vermarktung auf dem Merchandising-Sektor vorstellbar gewesen ist. So ist die Geschichte äußerst geradlinig erzählt -- und das Aussehen des Filmes ist erstaunlich. Ohne übertreiben zu wollen: Seit Disneys Fantasia hat kein anderer Zeichentrickfilm solcherartige Bilder kreiert. Die Bilder sind reine Kunstwerke und würden ohne Probleme im Louvre ein Zuhause finden. Auch ist das alte Ägypten dieses Filmes auf keinen Fall eine Pappkulisse wie in früheren Filmen, es ist ein Ort eines geschäftigen, lebendigen Treibens.
Als Sklave geboren und in einem Bastkorb im Nil ausgesetzt, wird Moses von der Gattin des Pharaos entdeckt und von König Seti als Sohn aufgezogen. Im Schatten seines Stiefbruder Ramses, der schwer unter der Bürde leidet, eines Tages das Amt seines Vaters übernehmen zu müssen, lebt Moses ein sorgenfreies Leben. Bis zu dem Tag, an dem er (in einer atemberaubenden Sequenz, in der sich Hieroglyphen in lebendige Bilder verwandeln) erfährt, dass er ein Jude ist, und in die Wüste flieht. Hier spricht schließlich Gott zu ihm und gibt ihm den Befehl, die Sklaven aus Ägypten hinauszuführen.
Katzenberg und seine Zeichentrick-Künstler sind sehr behutsam mit dem religiösen Stoff umgegangen. Grenzen, die die religiösen Gefühle von Zuschauern egal welcher monotheistischen Konfession (Christen, Juden, Moslems) hätten verletzen können, wurden nicht überschritten. So endet der Film mit der Teilung des Roten Meeres und dem Empfang der zehn Gebote -- ohne jeglichen Kommentar.
Darüber hinaus ist Musik ein wichtiger Bestandteil des Filmes (drei CDs wurden veröffentlicht). Hans Zimmers Filmmusik und Stephen Schwartzs Songs passen hervorragend zueinander, obwohl man zugeben muss, dass ausgerechnet das von Whitney Houston und Mariah Carey gesungene und mit dem Oscar ausgezeichnete Lied "When You Believe" zu den schwächeren Stücken des Soundtracks gehört.
Kinder, die sich den Film anschauen, sollten übrigens bereits mit Gewalt im Film umgehen können, da sich der Film nicht davor scheut aufzuzeigen, was die Ägypter mit ihren Sklaven teilweise angestellt haben. --Doug Thomas

Amazon.de DVD-Bewertung


Die Optik des Films ist monumental, nur ganz so gut ist die Animation des Menüs leider nicht. Aber dafür ist die DVD von Der Prinz von Ägypten gemessen an dem, was für "Familienfilme" bisher Standard ist, außergewöhnlich gut. Neben einem allgemeinen "Making Of" gibt es ein Special über die Animation des Wagenrennens der beiden jugendlichen "Hotshots" Moses und Ramses sowie (!) einen Regiekommentar, der den gesamten Film begleitet. Das macht Laune und Lust auf mehr! --Constanze Quanz
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Berauschendes Meisterwerk!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die biblische Geschichte um Moses wird hier mit äußerster Vorsicht behandelt. Dadurch entstand ein Film, in dessen Vordergrund weniger die Religion, als viel mehr die Menschlichkeit steht. So wird verdeutlicht, das Moses nicht nur "funktioniert" und blind nach einem ihm vorgelegten, göttlichen Plan handelt, sondern als Mensch auch sehr darunter zu leiden hat, was geschieht. Auch hat man sich nicht gescheut, das Leiden der Hebräer unter der Herrschaft des Pharaos zu verdeutlichen.
Trickfilm bedeutet also keineswegs, das die Geschichte all zu sehr verschönt wurde. Ob er daher wirklich geeignet für Kinder ab 6 Jahren ist, müssen die Eltern wohl erst einmal selbst entscheiden.
Nicht nur die herrlichen Bilder beeindrucken, auch die Filmmusik von Hans Zimmer gibt dem Film das gewisse Etwas und ist es alle Mal wert, auf Englisch angehört zu werden. Denn im Original sind sie noch ein Stück beeindruckender, als bereits im Deutschen.

Ich selbst bin weder getauft, noch annähernd gläubig erzogen worden und daher wenig mit Biblischen Geschichten vertraut. Im Großen und Ganzen stehe ich dem auch eher skeptisch gegenüber. Doch dieser Film hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen.

N.
ein unübertroffenes Kunstwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ist diese Geschichte aus dem Buch der Bücher,
atemberaubende musikalische Untermalung, anrührende Bilder und Dialoge,
eine wundervolle Geschenkidee nicht nur zur Weihnachtszeit für Alt und Jung,
absolut empfehlenswert!
Nett gezeichnete Propaganda
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Im Prolog behauptet der Film, in Respekt vor allen Religionen gemacht zu sein. Was ist mit der Religion der Alten Ägypter? Nur ein Haufen Hokuspokus der zur weiteren Verdummung und Versklavung des Pöbels dient ganz toll. Ich studiere Ägyptologie und diese ganze Exodus-Verherrlichungsmaschinerie macht mich krank.

In Ägypten wurden keine Hebräer versklavt, und für den ach so gewaltigen und historisch bedeutenden Exodus gibt es keinen einzigen atchäologischen Beweis.

Dieser Film verhärtet nur weiter die haltlosen Bösewicht-Klischees, die das wunderbare Alte Ägypten von einem Roman namens "Bibel" bekommen hat.

Einen Stern gibts, erstens weil man null Sterne nicht geben darf und zweitens für die netten Zeichnungen.
Ganz gut, aber eigentlich überflüssig
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Die zehn Gebote" von Cecil B. de Mille war meiner Ansicht nach eine hervorragende Verfilmung dieses Themas und sollte ausreichen, wenn man sich damit ein wenig vertraut machen will, ohne die Bibel zu lesen. Aber das ist natürlich Auffassungssache.

Die Pluspunkte: schöne Hintergrundbilder, teilweise herrliche Effekte (z.B. der brennende Dornbusch oder die Teilung des Roten Meeres), interessante Charaktere (teilweise "modernisiert", z.B. ist Moses hier ein eher sanfter Charakter und seine Frau eine starke, rebellische Person), einige schöne Lieder.

Minuspunkte: Die Personen sehen leider manchmal unglaubwürdig aus, überzeichnet und übertrieben langgezogen. Die Musik ist ZUM TEIL schön, aber wirklich nicht immer so überwältigend, wie so ein Epos es verlangen würde.

Was mich im Nachhinein wirklich ärgert, ist die Botschaft des Films: dass Ägypten angeblich nur so groß wurde durch die Ausbeutung der Juden - eine kleinkarierte Auffassung, die die Genialität des ägyptischen Volkes mit Füßen tritt. Es wäre auch Unsinn, zu behaupten, dass das einfache Volk in Ägypten nicht schwer arbeiten musste und stets nur die Juden dafür missbrauchte. In unserer Zeit ist die Sklaverei weitestgehend abgeschafft worden, was sicherlich gut ist - aber man sollte nicht vergessen, dass wir "modernen, fortschrittlichen Menschen" einen großen Teil unseres Wohlstandes der Ausbeutung ärmerer und weniger entwickelter Länder zu verdanken haben. Sklaverei ist zum Großteil eine Frage der Auffassung. Am Anfang des Films wird aber schon deutlich darauf hingewiesen, dass unzählige Menschen in aller Welt ihr Credo auf den hier beschriebenen Ereignisse aufbauen; damit wird also schon deutlich gesagt, dass sich nicht jeder angesprochen fühlen wird und muss.
Nett, aber...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
... seltsam gezeichnet. Sind die Kinder noch sehr liebevoll kindlich gestaltet, sehen die Erwachsenen doch erschreckend puppenhaft aus. Langezogene Gestalten mit einer Taille von... ich weiß nicht, zwei cm? Dafür sind die Hintergründe und Landschaften, sowie Wasser wirklich schön dargestellt.
Ein ganz großes Plus ist der schöne Soundtrack, die Lieder sind mitreißend und bewegend, sowohl in Originalfassung, als auch in deutscher Bearbeitung.
Dabei bleibt es dann aber leider auch nicht.
Die Story ist oft genug stark konstruiert und mitunter so christlich, dass es unangenehm aufstößt.
Da der Film auch ansonsten nicht historisch korrekt ist, wundert es, dass man ihn so sehr auf die religiöse Komponente festgenagelt hat.
Auch die Figuren bleiben recht flach. Zwar gibt es einige liebenswerte Nebencharaktere, aber die Hauptfigur, Moses, ist recht vorhersehbar und standartiesiert.
Drei Sterne gibt es trotzdem für den wirklich schönen Soundtrack und die bis auf die Figuren sehr schönen Zeichnungen.
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Produkt-Bild: Der Prinz von Ägypten

Der Prinz von Ägypten , Regie: Brenda Chapman, Steve Hickner, Simon Wells

DVD von Universal/DVD
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 3,64

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Der Prinz von Ägypten

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nahezu jede Verfilmung einer Geschichte aus der Bibel ist ein ehrgeiziges, ambitioniertes Werk, denn jeder Filmemacher weiß, dass er nicht mit irgendeiner Geschichte spielt, sondern mit den Inhalten des heiligsten Buches des westlichen Hemisphäre. Kein Wunder, dass DreamWorks für ihren ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm, der Geschichte von Moses, nicht weniger als drei Regisseure und 16 Autoren beschäftigte, um die Geschichte mit der entsprechenden Genauigkeit auf die Leinwand zu bannen.
Der Prinz von Ägypten ist aber auch der erste Zeichentrickfilm, den Produzent Jeffrey Katzenberg (Arielle, die Meerjungfrau,Der König der Löwen) nach seinem schäbigen Rausschmiss bei Disney für DreamWorks betreut hat. Und dieser Film ist für ihn eine Herausforderung gewesen, denn im Gegensatz zu den Disney-Filmen musste Der Prinz von Ägypten allein an den Kinokassen bestehen, da zu dieser biblischen Geschichte nur schwerlich eine Vermarktung auf dem Merchandising-Sektor vorstellbar gewesen ist. So ist die Geschichte äußerst geradlinig erzählt -- und das Aussehen des Filmes ist erstaunlich. Ohne übertreiben zu wollen: Seit Disneys Fantasia hat kein anderer Zeichentrickfilm solcherartige Bilder kreiert. Die Bilder sind reine Kunstwerke und würden ohne Probleme im Louvre ein Zuhause finden. Auch ist das alte Ägypten dieses Filmes auf keinen Fall eine Pappkulisse wie in früheren Filmen, es ist ein Ort eines geschäftigen, lebendigen Treibens.
Als Sklave geboren und in einem Bastkorb im Nil ausgesetzt, wird Moses von der Gattin des Pharaos entdeckt und von König Seti als Sohn aufgezogen. Im Schatten seines Stiefbruder Ramses, der schwer unter der Bürde leidet, eines Tages das Amt seines Vaters übernehmen zu müssen, lebt Moses ein sorgenfreies Leben. Bis zu dem Tag, an dem er (in einer atemberaubenden Sequenz, in der sich Hieroglyphen in lebendige Bilder verwandeln) erfährt, dass er ein Jude ist, und in die Wüste flieht. Hier spricht schließlich Gott zu ihm und gibt ihm den Befehl, die Sklaven aus Ägypten hinauszuführen.
Katzenberg und seine Zeichentrick-Künstler sind sehr behutsam mit dem religiösen Stoff umgegangen. Grenzen, die die religiösen Gefühle von Zuschauern egal welcher monotheistischen Konfession (Christen, Juden, Moslems) hätten verletzen können, wurden nicht überschritten. So endet der Film mit der Teilung des Roten Meeres und dem Empfang der zehn Gebote -- ohne jeglichen Kommentar.
Darüber hinaus ist Musik ein wichtiger Bestandteil des Filmes (drei CDs wurden veröffentlicht). Hans Zimmers Filmmusik und Stephen Schwartzs Songs passen hervorragend zueinander, obwohl man zugeben muss, dass ausgerechnet das von Whitney Houston und Mariah Carey gesungene und mit dem Oscar ausgezeichnete Lied "When You Believe" zu den schwächeren Stücken des Soundtracks gehört.
Kinder, die sich den Film anschauen, sollten übrigens bereits mit Gewalt im Film umgehen können, da sich der Film nicht davor scheut aufzuzeigen, was die Ägypter mit ihren Sklaven teilweise angestellt haben. --Doug Thomas

Amazon.de DVD-Bewertung


Die Optik des Films ist monumental, nur ganz so gut ist die Animation des Menüs leider nicht. Aber dafür ist die DVD von Der Prinz von Ägypten gemessen an dem, was für "Familienfilme" bisher Standard ist, außergewöhnlich gut. Neben einem allgemeinen "Making Of" gibt es ein Special über die Animation des Wagenrennens der beiden jugendlichen "Hotshots" Moses und Ramses sowie (!) einen Regiekommentar, der den gesamten Film begleitet. Das macht Laune und Lust auf mehr! --Constanze Quanz
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Berauschendes Meisterwerk!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die biblische Geschichte um Moses wird hier mit äußerster Vorsicht behandelt. Dadurch entstand ein Film, in dessen Vordergrund weniger die Religion, als viel mehr die Menschlichkeit steht. So wird verdeutlicht, das Moses nicht nur "funktioniert" und blind nach einem ihm vorgelegten, göttlichen Plan handelt, sondern als Mensch auch sehr darunter zu leiden hat, was geschieht. Auch hat man sich nicht gescheut, das Leiden der Hebräer unter der Herrschaft des Pharaos zu verdeutlichen.
Trickfilm bedeutet also keineswegs, das die Geschichte all zu sehr verschönt wurde. Ob er daher wirklich geeignet für Kinder ab 6 Jahren ist, müssen die Eltern wohl erst einmal selbst entscheiden.
Nicht nur die herrlichen Bilder beeindrucken, auch die Filmmusik von Hans Zimmer gibt dem Film das gewisse Etwas und ist es alle Mal wert, auf Englisch angehört zu werden. Denn im Original sind sie noch ein Stück beeindruckender, als bereits im Deutschen.

Ich selbst bin weder getauft, noch annähernd gläubig erzogen worden und daher wenig mit Biblischen Geschichten vertraut. Im Großen und Ganzen stehe ich dem auch eher skeptisch gegenüber. Doch dieser Film hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen.

N.
ein unübertroffenes Kunstwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ist diese Geschichte aus dem Buch der Bücher,
atemberaubende musikalische Untermalung, anrührende Bilder und Dialoge,
eine wundervolle Geschenkidee nicht nur zur Weihnachtszeit für Alt und Jung,
absolut empfehlenswert!
Nett gezeichnete Propaganda
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Im Prolog behauptet der Film, in Respekt vor allen Religionen gemacht zu sein. Was ist mit der Religion der Alten Ägypter? Nur ein Haufen Hokuspokus der zur weiteren Verdummung und Versklavung des Pöbels dient ganz toll. Ich studiere Ägyptologie und diese ganze Exodus-Verherrlichungsmaschinerie macht mich krank.

In Ägypten wurden keine Hebräer versklavt, und für den ach so gewaltigen und historisch bedeutenden Exodus gibt es keinen einzigen atchäologischen Beweis.

Dieser Film verhärtet nur weiter die haltlosen Bösewicht-Klischees, die das wunderbare Alte Ägypten von einem Roman namens "Bibel" bekommen hat.

Einen Stern gibts, erstens weil man null Sterne nicht geben darf und zweitens für die netten Zeichnungen.
Ganz gut, aber eigentlich überflüssig
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Die zehn Gebote" von Cecil B. de Mille war meiner Ansicht nach eine hervorragende Verfilmung dieses Themas und sollte ausreichen, wenn man sich damit ein wenig vertraut machen will, ohne die Bibel zu lesen. Aber das ist natürlich Auffassungssache.

Die Pluspunkte: schöne Hintergrundbilder, teilweise herrliche Effekte (z.B. der brennende Dornbusch oder die Teilung des Roten Meeres), interessante Charaktere (teilweise "modernisiert", z.B. ist Moses hier ein eher sanfter Charakter und seine Frau eine starke, rebellische Person), einige schöne Lieder.

Minuspunkte: Die Personen sehen leider manchmal unglaubwürdig aus, überzeichnet und übertrieben langgezogen. Die Musik ist ZUM TEIL schön, aber wirklich nicht immer so überwältigend, wie so ein Epos es verlangen würde.

Was mich im Nachhinein wirklich ärgert, ist die Botschaft des Films: dass Ägypten angeblich nur so groß wurde durch die Ausbeutung der Juden - eine kleinkarierte Auffassung, die die Genialität des ägyptischen Volkes mit Füßen tritt. Es wäre auch Unsinn, zu behaupten, dass das einfache Volk in Ägypten nicht schwer arbeiten musste und stets nur die Juden dafür missbrauchte. In unserer Zeit ist die Sklaverei weitestgehend abgeschafft worden, was sicherlich gut ist - aber man sollte nicht vergessen, dass wir "modernen, fortschrittlichen Menschen" einen großen Teil unseres Wohlstandes der Ausbeutung ärmerer und weniger entwickelter Länder zu verdanken haben. Sklaverei ist zum Großteil eine Frage der Auffassung. Am Anfang des Films wird aber schon deutlich darauf hingewiesen, dass unzählige Menschen in aller Welt ihr Credo auf den hier beschriebenen Ereignisse aufbauen; damit wird also schon deutlich gesagt, dass sich nicht jeder angesprochen fühlen wird und muss.
Nett, aber...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
... seltsam gezeichnet. Sind die Kinder noch sehr liebevoll kindlich gestaltet, sehen die Erwachsenen doch erschreckend puppenhaft aus. Langezogene Gestalten mit einer Taille von... ich weiß nicht, zwei cm? Dafür sind die Hintergründe und Landschaften, sowie Wasser wirklich schön dargestellt.
Ein ganz großes Plus ist der schöne Soundtrack, die Lieder sind mitreißend und bewegend, sowohl in Originalfassung, als auch in deutscher Bearbeitung.
Dabei bleibt es dann aber leider auch nicht.
Die Story ist oft genug stark konstruiert und mitunter so christlich, dass es unangenehm aufstößt.
Da der Film auch ansonsten nicht historisch korrekt ist, wundert es, dass man ihn so sehr auf die religiöse Komponente festgenagelt hat.
Auch die Figuren bleiben recht flach. Zwar gibt es einige liebenswerte Nebencharaktere, aber die Hauptfigur, Moses, ist recht vorhersehbar und standartiesiert.
Drei Sterne gibt es trotzdem für den wirklich schönen Soundtrack und die bis auf die Figuren sehr schönen Zeichnungen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Bee Movie [Blu-ray] [UK Import]

Bee Movie [Blu-ray] [UK Import] , Regie: Steve Hickner, Simon Smith

Blu-ray von Paramount Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 10,40

Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Bee Movie [Blu-ray] [UK Import]
Produkt-Bild: Bee Movie [UK Import]

Bee Movie [UK Import] , Regie: Steve Hickner, Simon Smith

DVD von Paramount Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 2,97

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Bee Movie [UK Import]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im Leben einer Biene gibt es nicht viele Alternativen: man besucht für ein paar Tage die Schule, macht einen Abschluss an der Uni und sucht sich einen Job im Bienenstock, den man bis zum Lebensende absolviert. Barry (Jerry Seinfeld) ist anders als sein bester Freund Adam (Matthew Broderick) und all die anderen Bienen: er will die Welt außerhalb des Bienenstocks sehen und kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, den selben Job sein Leben lang zu machen. Natürlich ist die Aufgabe der Pollensammler das, was Barry zusagt, denn das ist die einzige Arbeit, die eine Biene außerhalb des Stocks verrichtet und in die größere Welt der Menschen führt. Nachdem er sich außerhalb des Bienenstocks befindet, bricht Barry die heiligste aller Bienenregeln, indem er mit einem Mädchen namens Vanessa (Renée Zellweger) spricht und ihr dafür dankt, dass sie ihm das Leben gerettet hat. Schon bald entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden, welche Barry zu der Einsicht führt, dass die Menschen Honig von den Bienen stehlen und diesen zum eigenen Wohl verkaufen. Er schwört bei sich, die Menschen da zu packen, wo es ihnen am meisten weh tut, und so strengt er ein Gerichtsverfahren gegen die Honigindustrie an, und das Gerichtsdrama beginnt. Im Film gibt es einige überaus witzige Momente, wie man das auch von einem Film erwarten kann, in den Seinfeld involviert ist, und eine Reihe von Pointen, doppelten Bedeutungen, Slapstick und viele versteckte Anspielungen dürften dafür sorgen, dass die Erwachsenen während dem Film ständig am Schmunzeln sind. Dennoch wirkt das Konzept, dass man das Leben von Kleintieren aus nicht-menschlichen Augen vorgeführt bekommt, nicht mehr so frisch, dank solcher Filme wie Ratatouille, Flutsch und weg, Jagdfieber und Ab durch die Hecke. Jedoch muss angemerkt werden, dass dieser erste Vorstoß von Jerry Seinfeld in den Bereich animierter Filme durch die enge Zusammenarbeit vier Jahre Produktionszeit in Anspruch nahm und so thematisch womöglich vor den anderen Filmen liegt. Kinder über fünf Jahren werden die schrägen Albernheiten der Bienen mögen, obwohl sie einige der Gags wahrscheinlich nicht verstehen dürften und Eltern darauf achten sollten, ob der manchmal leicht anzügliche Humor passend ist. Bee Movie ist mehr als nur eine Komödie über das Leben einer etwas anderen Honigbiene, sondern zudem ein gesellschaftlicher Kommentar, der sich über menschliches Verhalten lustig macht und selbst dem einfachsten Job einen Wert zumisst, wenn er gut gemacht wird sowie die Zusammenarbeit für das Erreichen eines gemeinsamen Ziels hervorhebt. Von den Bienen kann man sogar eine Lektion darüber lernen, wie man seine Wut in Zaum hält. --Tami Horiuchi
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5 Kundenrezensionen:

Bee Movie - Wirklich ein B-Film
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Barry B. Benson ist eine empörte Biene, die herausgefunden hat, dass die Menschen den Bienen den Honig klauen. Biene verklagt Menschheit, gewinnt, verliebt sich in nette Menschenfrau, Biene hat BEZIEHUNG zur Menschenfrau und dann kommt die Katastrophe, die freundlicherweise hier nicht erwähnt wird.

Also Bee Movie kann man wirklich nicht mit Animationsfilmen wie Shrek oder Ice Age 1 bis 3 vergleichen. Nicht nur das die Umsetzung nicht die gleiche Qualität aufbringen kann, besonders die Story mangelt an sehr vielen Stellen. Die Witze scheitern hauptsächlich, die Charaktere sind öde bis nervig und der Plot ist beinahe schwachsinnig. Ich hing vor dem Fernseher und konnte mich so überhaupt nicht mit diesem Film anfreunden, trotz großer Liebe zu Animationsfilmen sämtlicher Studios. Viele Animationsfilme, die hauptsächlich für Kinder gedacht und gemacht sind, unterhalten auch zahlreiche Erwachsene, die sich für die lustigen Figuren und Geschichten begeistern können. Bee-Movie hat mich weder belustigt noch begeistert. Vielleicht ist dieser Film wohl eher doch nur was für Kinder. Wobei wenn ich mich als Kind zurück versetze, hätte ich die Liebesstory zwischen Biene und Menschenfrau, damals wie heute total bescheuert gefunden.

"Du kannst ja sprechen. Woher hast du das gelernt?"
"Ich weiß nich, Mama, Papa, Honig, das schnappt man so auf."
Einfallsreicher Trickspass für groß und klein
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ganze Leben im Bienenstock knechten? Dafür hat Jungbiene Barry nicht studiert. Er mischt sich unter die Menschen und trifft Floristin Vanessa. Von ihr erfährt er, dass die Leute den Bienen massenweise den Honig wegnehmen. Empört gelingt es Barry, von der Menschheit Schadenersatz für den Raub des süßen Safts zu erkämpfen. Und sorgt damit für ungeahnte Probleme.
Ein Insekt auf süßer Mission: Quirliger Trickfilmspaß mit hintergründiger Story
Dieser im Jahr 2007 produzierte Animationsfilm aus den USA wurde von der Comedy-Ikone Jerry Seinfeld erdacht. Im Original spricht er die Rolle von Berry B. Benson auch selbst, was in der deutschen Fassung von Bastian Pastewka übernommen wird. Die animierte weibliche Hauptrolle von Vanessa Bloom sprechen im Original Renèe Zellweger und in der deutschen Synchronisation Mirjam Weichselbraun.
Neben dem 87 minütigen Hauptfilm ist die DVD mit reichlich Bonusmaterial ausgestattet. Zu den Specials gehören u.a. das Musikvideo "We Got the Bee" oder ein "Gebrummel über Bienen". Den Hauptfilm kann man sich wahlweise in Englisch, Deutsch oder Türkisch anschauen, auch die Untertitel sind in den drei genannten Sprachen vorhanden.
Alles in allem ist "Bee Movie: Das Honigkomplott" ein Film an dem die ganze Familie ihren Spass haben dürfte.
Einfach Toll
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Einfach ein liebenswerter Zeichentrickfilm, immer wieder zum gerne anschauen

Inhalt:
Frisch aus dem College steht Biene Barry B. Benson am Anfang einer lebenslangen Karriere bei Honex. Hol dir den Nektar, hol dir den Blütenstaub - mach den Honig! - harte Arbeit, keine Abwechslung und ein Leben für die Honigproduktion! Das sind nicht gerade die besten Zukunftsaussichten für ein abenteuerlustiges Bienenmännchen und so verlässt er den Bienenstock mit der Fliegerstaffel, um irgendwo da draußen seine Bestimmung zu suchen. So wenig er es mit den Traditionen hält, so schnell bricht er auch das eherne Gesetz des Schweigens gegenüber den Menschenwesen, als er der New Yorker Blumenhändlerin Vanessa begegnet. Von ihr erfährt er, dass die Menschen seit Jahrhunderten den Bienen ihren Honig wegnehmen. Es ist Zeit, findet Barry, etwas dagegen zu unternehmen und die Menschheit auf Diebstahl zu verklagen...
Action, mal anders und Kinderfreundlich
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich finde es verwunderlich das dieser Film von vielen so sehr kritisiert wird. Die Idee ist doch wirklich toll. Eine Biene die das harte Bienenleben satt ist. Sie möchte raus, mehr entdecken und trifft dabei auf einen Menschen der ihr das Leben gerettet hat. Er verliebt sich in einen Menschen und widerspricht damit allen Gesetzen der Biene.
Man könnte ihn als Versager abstempeln, doch er trifft auf einen "Honigkomplott". Denn die Menschen nutzen die Bienen aus um ihren Honig zu stehlen. Hiergegen möchte Berry die Biene vorgehen. Aber diesmal nicht auf irgendeine actionmäßige Heldenart. Nein, er zeigt die Menschen an.

Vieleicht bietet der Film einem Erwachsenen keine großen Lacher, ich finde aber das man doch sehr oft Schmunzeln muss. Die Parallelen die der Film von einem Bienenleben zu einem Menschenleben darstellt, sind einfach lustig.

Für die kleinen Zuschauer wird angemessene Action geliefert. Dazu kommt aber noch eine Botschaft. Probleme müssen nicht immer mit Heldeneinlagen ala Rambo geklärt werden, sondern auch mal diplomatisch, trotzdem aber Lustig. Zudem schafft der Film sicherlich bei einigen Zuschauern eine größere Tolleranz den kleinen Insektentierchen gegenüber ;-).

Schade ist das manche Menschen nicht besonders gut synchronisiert werden.

Alles in Allem bietet der Film aber einen unterhaltsamen Abend für die ganze Familie.
Zusammenfassung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Die meisten, die über den Film eine Mittelmaßkritik abgeben, sprechen mir aus der Seele drum will ich mir an dieser Stelle Wiederholungen sparen. Zusammenfassend kann man vielleicht sagen daß der Film für kleine Kinder zu "hoch" und für Erwachsene irgendwie zu blöd ist. Ich hab ja nichts gegen Klamauk aber das hat dann eher das Niveau einer Billigsoap typisch amerikanischen Zuschnitts. Echte Lacher sind für Zuschauer kleinen wie großen Zuschnitts hier Mangelware.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Bee Movie - Das Honigkomplott [Blu-ray]

Bee Movie - Das Honigkomplott [Blu-ray] , Regie: Steve Hickner, Simon J. Smith

Blu-ray von Paramount Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 10,72

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Bee Movie - Das Honigkomplott [Blu-ray]

Produktbeschreibung


Bee Movie DV
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4 Kundenrezensionen:

Toller Film, Toller Jerry Seinfeld
5 Punkte 5 von 5 Punkten
War wirklich beeindruckt als ich die Blu Ray in meinem Player pakte. Tolles natürliches Bild und eine schöner Sound. Den deutschen Ton fand ich ok habe aber lieber gleich umgestellt auf die englische Tonspur mit einem tollen Sprecher und Komicker. Rundum eine tolle blaue Scheibe für die ganze Familie.
Es gibt Besseres..
3 Punkte 3 von 5 Punkten
..aber auch schlechtere Animationsfilme.
Wobei sich meine Kritik nicht auf die Animation ansich bezieht.
Denn die ist genial und absolut auf der Höhe der Zeit.
Ich meine zum einen die Story, die man irgendwie schon so oder so ähnlich mehrfach gesehen hat.Also doch ziemlich vorhersehbar und überraschungsarm.
Und zum anderen die Gag-Dichte.Spassig und unterhaltsam ist der Film schon, nur echte Brüller- im Stil von z.B. Ice Age- sucht man vergeblich.

Mein Fazit:Kein Genre-Highlight, aber als Fan von Anis kann man ruhig einen Blick riskieren.

PS:An der Bild- und Tonqualität gibts absolut nichts auszusetzen.
BESSER BEE ALS NIE
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Habe diesen Trickfilm-Tierfilm gestern im Fernseher gesehen und muss sagen: "Biene Maja fand ich besser!
Aber kuckt selber...
Unterschätzt
4 Punkte 4 von 5 Punkten

"Bee Movie" stammt aus der Feder von Sitcom Legende Jerry Seinfeld, und hat neben seinem subtilen Humor, der an vielen Shrek-Fans vorübergezogen zu sein scheint, eine einfach amüsant bescheurte Geschichte zu bieten... Es ist schon ein starkes Stück, seinem Publikum die Story einer Biene aufzutischen, die es schafft bei einer attraktiven Menschenfrau zu "landen" (hö-hö) und eine Klage gegen die gesamte menschliche Honigindustrie zu gewinnen... Viele schimpfen auf die Unglaubwürdigkeit des Films, ich hingegen nenne ihn über die Maßen originell... Trickfilm ist schießlich dazu da, uns Szenarien vorzugaukeln, die der Realität trotzen... Seltsamer Weise stellen sich im Fall "Bee Movie" besonders die Leute quer, die keine Probleme damit hatten, Pixar abzukaufen dass eine von Autos bevölkete Parallelwelt existiert und Sony dazu beglückwünschten, die wahren Pioniere des Surfens auf die Leinwand gebracht zu haben: Pinguine(!)... Nicht wenige Kritiker warfen auch abwertend mit Adjektiven wie "episodenhaft" oder "unentschieden" um sich, und ließen dabei außer Acht, dass gerade die sprunghafte (jedoch humoristisch nicht unausgewogene) Handlung "Bee Movie" so erfrischend abwechslungsreich und kurzweilig macht...
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Produkt-Bild: The Prince Of Egypt [UK Import]

The Prince Of Egypt [UK Import]
mit Val Kilmer, Ralph Fiennes, Michelle Pfeiffer, Sandra Bullock, Jeff Goldblum, Regie: Brenda Chapman, Steve Hickner, Simon Wells

DVD von Dreamworks Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 14,86, Angebote ab EUR 0,01

Erscheinungsdatum: März 2001
Zoom ± Produkt-Bild: The Prince Of Egypt [UK Import]
Produkt-Bild: Prince Of Egypt [VHS] [UK Import]

Prince Of Egypt [VHS] [UK Import]

Videokassette von Dreamworks Home Entertainment
Angebote ab EUR 0,01

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Prince Of Egypt [VHS] [UK Import]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nahezu jede Verfilmung einer Geschichte aus der Bibel ist ein ehrgeiziges, ambitioniertes Werk, denn jeder Filmemacher weiß, dass er nicht mit irgendeiner Geschichte spielt, sondern mit den Inhalten des heiligsten Buches des westlichen Hemisphäre. Kein Wunder, dass DreamWorks für ihren ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm, der Geschichte von Moses, nicht weniger als drei Regisseure und 16 Autoren beschäftigte, um die Geschichte mit der entsprechenden Genauigkeit auf die Leinwand zu bannen.
Der Prinz von Ägypten ist aber auch der erste Zeichentrickfilm, den Produzent Jeffrey Katzenberg (Arielle, die Meerjungfrau,Der König der Löwen) nach seinem schäbigen Rausschmiss bei Disney für DreamWorks betreut hat. Und dieser Film ist für ihn eine Herausforderung gewesen, denn im Gegensatz zu den Disney-Filmen musste Der Prinz von Ägypten allein an den Kinokassen bestehen, da zu dieser biblischen Geschichte nur schwerlich eine Vermarktung auf dem Merchandising-Sektor vorstellbar gewesen ist. So ist die Geschichte äußerst geradlinig erzählt -- und das Aussehen des Filmes ist erstaunlich. Ohne übertreiben zu wollen: Seit Disneys Fantasia hat kein anderer Zeichentrickfilm solcherartige Bilder kreiert. Die Bilder sind reine Kunstwerke und würden ohne Probleme im Louvre ein Zuhause finden. Auch ist das alte Ägypten dieses Filmes auf keinen Fall eine Pappkulisse wie in früheren Filmen, es ist ein Ort eines geschäftigen, lebendigen Treibens.
Als Sklave geboren und in einem Bastkorb im Nil ausgesetzt, wird Moses von der Gattin des Pharaos entdeckt und von König Seti als Sohn aufgezogen. Im Schatten seines Stiefbruder Ramses, der schwer unter der Bürde leidet, eines Tages das Amt seines Vaters übernehmen zu müssen, lebt Moses ein sorgenfreies Leben. Bis zu dem Tag, an dem er (in einer atemberaubenden Sequenz, in der sich Hieroglyphen in lebendige Bilder verwandeln) erfährt, dass er ein Jude ist, und in die Wüste flieht. Hier spricht schließlich Gott zu ihm und gibt ihm den Befehl, die Sklaven aus Ägypten hinauszuführen.
Katzenberg und seine Zeichentrick-Künstler sind sehr behutsam mit dem religiösen Stoff umgegangen. Grenzen, die die religiösen Gefühle von Zuschauern egal welcher monotheistischen Konfession (Christen, Juden, Moslems) hätten verletzen können, wurden nicht überschritten. So endet der Film mit der Teilung des Roten Meeres und dem Empfang der zehn Gebote -- ohne jeglichen Kommentar.
Darüber hinaus ist Musik ein wichtiger Bestandteil des Filmes (drei CDs wurden veröffentlicht). Hans Zimmers Filmmusik und Stephen Schwartzs Songs passen hervorragend zueinander, obwohl man zugeben muss, dass ausgerechnet das von Whitney Houston und Mariah Carey gesungene und mit dem Oscar ausgezeichnete Lied "When You Believe" zu den schwächeren Stücken des Soundtracks gehört.
Kinder, die sich den Film anschauen, sollten übrigens bereits mit Gewalt im Film umgehen können, da sich der Film nicht davor scheut aufzuzeigen, was die Ägypter mit ihren Sklaven teilweise angestellt haben. --Doug Thomas

Amazon.de DVD-Bewertung


Die Optik des Films ist monumental, nur ganz so gut ist die Animation des Menüs leider nicht. Aber dafür ist die DVD von Der Prinz von Ägypten gemessen an dem, was für "Familienfilme" bisher Standard ist, außergewöhnlich gut. Neben einem allgemeinen "Making Of" gibt es ein Special über die Animation des Wagenrennens der beiden jugendlichen "Hotshots" Moses und Ramses sowie (!) einen Regiekommentar, der den gesamten Film begleitet. Das macht Laune und Lust auf mehr! --Constanze Quanz
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Berauschendes Meisterwerk!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die biblische Geschichte um Moses wird hier mit äußerster Vorsicht behandelt. Dadurch entstand ein Film, in dessen Vordergrund weniger die Religion, als viel mehr die Menschlichkeit steht. So wird verdeutlicht, das Moses nicht nur "funktioniert" und blind nach einem ihm vorgelegten, göttlichen Plan handelt, sondern als Mensch auch sehr darunter zu leiden hat, was geschieht. Auch hat man sich nicht gescheut, das Leiden der Hebräer unter der Herrschaft des Pharaos zu verdeutlichen.
Trickfilm bedeutet also keineswegs, das die Geschichte all zu sehr verschönt wurde. Ob er daher wirklich geeignet für Kinder ab 6 Jahren ist, müssen die Eltern wohl erst einmal selbst entscheiden.
Nicht nur die herrlichen Bilder beeindrucken, auch die Filmmusik von Hans Zimmer gibt dem Film das gewisse Etwas und ist es alle Mal wert, auf Englisch angehört zu werden. Denn im Original sind sie noch ein Stück beeindruckender, als bereits im Deutschen.

Ich selbst bin weder getauft, noch annähernd gläubig erzogen worden und daher wenig mit Biblischen Geschichten vertraut. Im Großen und Ganzen stehe ich dem auch eher skeptisch gegenüber. Doch dieser Film hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen.

N.
ein unübertroffenes Kunstwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ist diese Geschichte aus dem Buch der Bücher,
atemberaubende musikalische Untermalung, anrührende Bilder und Dialoge,
eine wundervolle Geschenkidee nicht nur zur Weihnachtszeit für Alt und Jung,
absolut empfehlenswert!
Nett gezeichnete Propaganda
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Im Prolog behauptet der Film, in Respekt vor allen Religionen gemacht zu sein. Was ist mit der Religion der Alten Ägypter? Nur ein Haufen Hokuspokus der zur weiteren Verdummung und Versklavung des Pöbels dient ganz toll. Ich studiere Ägyptologie und diese ganze Exodus-Verherrlichungsmaschinerie macht mich krank.

In Ägypten wurden keine Hebräer versklavt, und für den ach so gewaltigen und historisch bedeutenden Exodus gibt es keinen einzigen atchäologischen Beweis.

Dieser Film verhärtet nur weiter die haltlosen Bösewicht-Klischees, die das wunderbare Alte Ägypten von einem Roman namens "Bibel" bekommen hat.

Einen Stern gibts, erstens weil man null Sterne nicht geben darf und zweitens für die netten Zeichnungen.
Ganz gut, aber eigentlich überflüssig
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Die zehn Gebote" von Cecil B. de Mille war meiner Ansicht nach eine hervorragende Verfilmung dieses Themas und sollte ausreichen, wenn man sich damit ein wenig vertraut machen will, ohne die Bibel zu lesen. Aber das ist natürlich Auffassungssache.

Die Pluspunkte: schöne Hintergrundbilder, teilweise herrliche Effekte (z.B. der brennende Dornbusch oder die Teilung des Roten Meeres), interessante Charaktere (teilweise "modernisiert", z.B. ist Moses hier ein eher sanfter Charakter und seine Frau eine starke, rebellische Person), einige schöne Lieder.

Minuspunkte: Die Personen sehen leider manchmal unglaubwürdig aus, überzeichnet und übertrieben langgezogen. Die Musik ist ZUM TEIL schön, aber wirklich nicht immer so überwältigend, wie so ein Epos es verlangen würde.

Was mich im Nachhinein wirklich ärgert, ist die Botschaft des Films: dass Ägypten angeblich nur so groß wurde durch die Ausbeutung der Juden - eine kleinkarierte Auffassung, die die Genialität des ägyptischen Volkes mit Füßen tritt. Es wäre auch Unsinn, zu behaupten, dass das einfache Volk in Ägypten nicht schwer arbeiten musste und stets nur die Juden dafür missbrauchte. In unserer Zeit ist die Sklaverei weitestgehend abgeschafft worden, was sicherlich gut ist - aber man sollte nicht vergessen, dass wir "modernen, fortschrittlichen Menschen" einen großen Teil unseres Wohlstandes der Ausbeutung ärmerer und weniger entwickelter Länder zu verdanken haben. Sklaverei ist zum Großteil eine Frage der Auffassung. Am Anfang des Films wird aber schon deutlich darauf hingewiesen, dass unzählige Menschen in aller Welt ihr Credo auf den hier beschriebenen Ereignisse aufbauen; damit wird also schon deutlich gesagt, dass sich nicht jeder angesprochen fühlen wird und muss.
Nett, aber...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
... seltsam gezeichnet. Sind die Kinder noch sehr liebevoll kindlich gestaltet, sehen die Erwachsenen doch erschreckend puppenhaft aus. Langezogene Gestalten mit einer Taille von... ich weiß nicht, zwei cm? Dafür sind die Hintergründe und Landschaften, sowie Wasser wirklich schön dargestellt.
Ein ganz großes Plus ist der schöne Soundtrack, die Lieder sind mitreißend und bewegend, sowohl in Originalfassung, als auch in deutscher Bearbeitung.
Dabei bleibt es dann aber leider auch nicht.
Die Story ist oft genug stark konstruiert und mitunter so christlich, dass es unangenehm aufstößt.
Da der Film auch ansonsten nicht historisch korrekt ist, wundert es, dass man ihn so sehr auf die religiöse Komponente festgenagelt hat.
Auch die Figuren bleiben recht flach. Zwar gibt es einige liebenswerte Nebencharaktere, aber die Hauptfigur, Moses, ist recht vorhersehbar und standartiesiert.
Drei Sterne gibt es trotzdem für den wirklich schönen Soundtrack und die bis auf die Figuren sehr schönen Zeichnungen.
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Produkt-Bild: Der Prinz von Ägypten [VHS]

Der Prinz von Ägypten [VHS]

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Angebote ab EUR 0,01

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Der Prinz von Ägypten [VHS]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nahezu jede Verfilmung einer Geschichte aus der Bibel ist ein ehrgeiziges, ambitioniertes Werk, denn jeder Filmemacher weiß, dass er nicht mit irgendeiner Geschichte spielt, sondern mit den Inhalten des heiligsten Buches des westlichen Hemisphäre. Kein Wunder, dass DreamWorks für ihren ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm, der Geschichte von Moses, nicht weniger als drei Regisseure und 16 Autoren beschäftigte, um die Geschichte mit der entsprechenden Genauigkeit auf die Leinwand zu bannen.
Der Prinz von Ägypten ist aber auch der erste Zeichentrickfilm, den Produzent Jeffrey Katzenberg (Arielle, die Meerjungfrau,Der König der Löwen) nach seinem schäbigen Rausschmiss bei Disney für DreamWorks betreut hat. Und dieser Film ist für ihn eine Herausforderung gewesen, denn im Gegensatz zu den Disney-Filmen musste Der Prinz von Ägypten allein an den Kinokassen bestehen, da zu dieser biblischen Geschichte nur schwerlich eine Vermarktung auf dem Merchandising-Sektor vorstellbar gewesen ist. So ist die Geschichte äußerst geradlinig erzählt -- und das Aussehen des Filmes ist erstaunlich. Ohne übertreiben zu wollen: Seit Disneys Fantasia hat kein anderer Zeichentrickfilm solcherartige Bilder kreiert. Die Bilder sind reine Kunstwerke und würden ohne Probleme im Louvre ein Zuhause finden. Auch ist das alte Ägypten dieses Filmes auf keinen Fall eine Pappkulisse wie in früheren Filmen, es ist ein Ort eines geschäftigen, lebendigen Treibens.
Als Sklave geboren und in einem Bastkorb im Nil ausgesetzt, wird Moses von der Gattin des Pharaos entdeckt und von König Seti als Sohn aufgezogen. Im Schatten seines Stiefbruder Ramses, der schwer unter der Bürde leidet, eines Tages das Amt seines Vaters übernehmen zu müssen, lebt Moses ein sorgenfreies Leben. Bis zu dem Tag, an dem er (in einer atemberaubenden Sequenz, in der sich Hieroglyphen in lebendige Bilder verwandeln) erfährt, dass er ein Jude ist, und in die Wüste flieht. Hier spricht schließlich Gott zu ihm und gibt ihm den Befehl, die Sklaven aus Ägypten hinauszuführen.
Katzenberg und seine Zeichentrick-Künstler sind sehr behutsam mit dem religiösen Stoff umgegangen. Grenzen, die die religiösen Gefühle von Zuschauern egal welcher monotheistischen Konfession (Christen, Juden, Moslems) hätten verletzen können, wurden nicht überschritten. So endet der Film mit der Teilung des Roten Meeres und dem Empfang der zehn Gebote -- ohne jeglichen Kommentar.
Darüber hinaus ist Musik ein wichtiger Bestandteil des Filmes (drei CDs wurden veröffentlicht). Hans Zimmers Filmmusik und Stephen Schwartzs Songs passen hervorragend zueinander, obwohl man zugeben muss, dass ausgerechnet das von Whitney Houston und Mariah Carey gesungene und mit dem Oscar ausgezeichnete Lied "When You Believe" zu den schwächeren Stücken des Soundtracks gehört.
Kinder, die sich den Film anschauen, sollten übrigens bereits mit Gewalt im Film umgehen können, da sich der Film nicht davor scheut aufzuzeigen, was die Ägypter mit ihren Sklaven teilweise angestellt haben. --Doug Thomas

Amazon.de DVD-Bewertung


Die Optik des Films ist monumental, nur ganz so gut ist die Animation des Menüs leider nicht. Aber dafür ist die DVD von Der Prinz von Ägypten gemessen an dem, was für "Familienfilme" bisher Standard ist, außergewöhnlich gut. Neben einem allgemeinen "Making Of" gibt es ein Special über die Animation des Wagenrennens der beiden jugendlichen "Hotshots" Moses und Ramses sowie (!) einen Regiekommentar, der den gesamten Film begleitet. Das macht Laune und Lust auf mehr! --Constanze Quanz
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Berauschendes Meisterwerk!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die biblische Geschichte um Moses wird hier mit äußerster Vorsicht behandelt. Dadurch entstand ein Film, in dessen Vordergrund weniger die Religion, als viel mehr die Menschlichkeit steht. So wird verdeutlicht, das Moses nicht nur "funktioniert" und blind nach einem ihm vorgelegten, göttlichen Plan handelt, sondern als Mensch auch sehr darunter zu leiden hat, was geschieht. Auch hat man sich nicht gescheut, das Leiden der Hebräer unter der Herrschaft des Pharaos zu verdeutlichen.
Trickfilm bedeutet also keineswegs, das die Geschichte all zu sehr verschönt wurde. Ob er daher wirklich geeignet für Kinder ab 6 Jahren ist, müssen die Eltern wohl erst einmal selbst entscheiden.
Nicht nur die herrlichen Bilder beeindrucken, auch die Filmmusik von Hans Zimmer gibt dem Film das gewisse Etwas und ist es alle Mal wert, auf Englisch angehört zu werden. Denn im Original sind sie noch ein Stück beeindruckender, als bereits im Deutschen.

Ich selbst bin weder getauft, noch annähernd gläubig erzogen worden und daher wenig mit Biblischen Geschichten vertraut. Im Großen und Ganzen stehe ich dem auch eher skeptisch gegenüber. Doch dieser Film hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen.

N.
ein unübertroffenes Kunstwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ist diese Geschichte aus dem Buch der Bücher,
atemberaubende musikalische Untermalung, anrührende Bilder und Dialoge,
eine wundervolle Geschenkidee nicht nur zur Weihnachtszeit für Alt und Jung,
absolut empfehlenswert!
Nett gezeichnete Propaganda
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Im Prolog behauptet der Film, in Respekt vor allen Religionen gemacht zu sein. Was ist mit der Religion der Alten Ägypter? Nur ein Haufen Hokuspokus der zur weiteren Verdummung und Versklavung des Pöbels dient ganz toll. Ich studiere Ägyptologie und diese ganze Exodus-Verherrlichungsmaschinerie macht mich krank.

In Ägypten wurden keine Hebräer versklavt, und für den ach so gewaltigen und historisch bedeutenden Exodus gibt es keinen einzigen atchäologischen Beweis.

Dieser Film verhärtet nur weiter die haltlosen Bösewicht-Klischees, die das wunderbare Alte Ägypten von einem Roman namens "Bibel" bekommen hat.

Einen Stern gibts, erstens weil man null Sterne nicht geben darf und zweitens für die netten Zeichnungen.
Ganz gut, aber eigentlich überflüssig
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Die zehn Gebote" von Cecil B. de Mille war meiner Ansicht nach eine hervorragende Verfilmung dieses Themas und sollte ausreichen, wenn man sich damit ein wenig vertraut machen will, ohne die Bibel zu lesen. Aber das ist natürlich Auffassungssache.

Die Pluspunkte: schöne Hintergrundbilder, teilweise herrliche Effekte (z.B. der brennende Dornbusch oder die Teilung des Roten Meeres), interessante Charaktere (teilweise "modernisiert", z.B. ist Moses hier ein eher sanfter Charakter und seine Frau eine starke, rebellische Person), einige schöne Lieder.

Minuspunkte: Die Personen sehen leider manchmal unglaubwürdig aus, überzeichnet und übertrieben langgezogen. Die Musik ist ZUM TEIL schön, aber wirklich nicht immer so überwältigend, wie so ein Epos es verlangen würde.

Was mich im Nachhinein wirklich ärgert, ist die Botschaft des Films: dass Ägypten angeblich nur so groß wurde durch die Ausbeutung der Juden - eine kleinkarierte Auffassung, die die Genialität des ägyptischen Volkes mit Füßen tritt. Es wäre auch Unsinn, zu behaupten, dass das einfache Volk in Ägypten nicht schwer arbeiten musste und stets nur die Juden dafür missbrauchte. In unserer Zeit ist die Sklaverei weitestgehend abgeschafft worden, was sicherlich gut ist - aber man sollte nicht vergessen, dass wir "modernen, fortschrittlichen Menschen" einen großen Teil unseres Wohlstandes der Ausbeutung ärmerer und weniger entwickelter Länder zu verdanken haben. Sklaverei ist zum Großteil eine Frage der Auffassung. Am Anfang des Films wird aber schon deutlich darauf hingewiesen, dass unzählige Menschen in aller Welt ihr Credo auf den hier beschriebenen Ereignisse aufbauen; damit wird also schon deutlich gesagt, dass sich nicht jeder angesprochen fühlen wird und muss.
Nett, aber...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
... seltsam gezeichnet. Sind die Kinder noch sehr liebevoll kindlich gestaltet, sehen die Erwachsenen doch erschreckend puppenhaft aus. Langezogene Gestalten mit einer Taille von... ich weiß nicht, zwei cm? Dafür sind die Hintergründe und Landschaften, sowie Wasser wirklich schön dargestellt.
Ein ganz großes Plus ist der schöne Soundtrack, die Lieder sind mitreißend und bewegend, sowohl in Originalfassung, als auch in deutscher Bearbeitung.
Dabei bleibt es dann aber leider auch nicht.
Die Story ist oft genug stark konstruiert und mitunter so christlich, dass es unangenehm aufstößt.
Da der Film auch ansonsten nicht historisch korrekt ist, wundert es, dass man ihn so sehr auf die religiöse Komponente festgenagelt hat.
Auch die Figuren bleiben recht flach. Zwar gibt es einige liebenswerte Nebencharaktere, aber die Hauptfigur, Moses, ist recht vorhersehbar und standartiesiert.
Drei Sterne gibt es trotzdem für den wirklich schönen Soundtrack und die bis auf die Figuren sehr schönen Zeichnungen.
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Produkt-Bild: Antz / Der Prinz von Ägypten (2 Discs)

Antz / Der Prinz von Ägypten (2 Discs) , Regie: Brenda Chapman, Steve Hickner, Eric Darnell, Tim Johnson

DVD von DREAMWORKS
Preis bei Amazon: EUR 18,99, Angebote ab EUR 6,99

Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Antz / Der Prinz von Ägypten (2 Discs)
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Dreamworks Doppelpack: Antz+Der Prinz von Ãgypten, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 08.03.07
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Produkt-Bild: Der Prinz von Ägypten [VHS]

Der Prinz von Ägypten [VHS]

Videokassette von Universal/Polygram
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 0,08

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Der Prinz von Ägypten [VHS]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nahezu jede Verfilmung einer Geschichte aus der Bibel ist ein ehrgeiziges, ambitioniertes Werk, denn jeder Filmemacher weiß, dass er nicht mit irgendeiner Geschichte spielt, sondern mit den Inhalten des heiligsten Buches des westlichen Hemisphäre. Kein Wunder, dass DreamWorks für ihren ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm, der Geschichte von Moses, nicht weniger als drei Regisseure und 16 Autoren beschäftigte, um die Geschichte mit der entsprechenden Genauigkeit auf die Leinwand zu bannen.
Der Prinz von Ägypten ist aber auch der erste Zeichentrickfilm, den Produzent Jeffrey Katzenberg (Arielle, die Meerjungfrau,Der König der Löwen) nach seinem schäbigen Rausschmiss bei Disney für DreamWorks betreut hat. Und dieser Film ist für ihn eine Herausforderung gewesen, denn im Gegensatz zu den Disney-Filmen musste Der Prinz von Ägypten allein an den Kinokassen bestehen, da zu dieser biblischen Geschichte nur schwerlich eine Vermarktung auf dem Merchandising-Sektor vorstellbar gewesen ist. So ist die Geschichte äußerst geradlinig erzählt -- und das Aussehen des Filmes ist erstaunlich. Ohne übertreiben zu wollen: Seit Disneys Fantasia hat kein anderer Zeichentrickfilm solcherartige Bilder kreiert. Die Bilder sind reine Kunstwerke und würden ohne Probleme im Louvre ein Zuhause finden. Auch ist das alte Ägypten dieses Filmes auf keinen Fall eine Pappkulisse wie in früheren Filmen, es ist ein Ort eines geschäftigen, lebendigen Treibens.
Als Sklave geboren und in einem Bastkorb im Nil ausgesetzt, wird Moses von der Gattin des Pharaos entdeckt und von König Seti als Sohn aufgezogen. Im Schatten seines Stiefbruder Ramses, der schwer unter der Bürde leidet, eines Tages das Amt seines Vaters übernehmen zu müssen, lebt Moses ein sorgenfreies Leben. Bis zu dem Tag, an dem er (in einer atemberaubenden Sequenz, in der sich Hieroglyphen in lebendige Bilder verwandeln) erfährt, dass er ein Jude ist, und in die Wüste flieht. Hier spricht schließlich Gott zu ihm und gibt ihm den Befehl, die Sklaven aus Ägypten hinauszuführen.
Katzenberg und seine Zeichentrick-Künstler sind sehr behutsam mit dem religiösen Stoff umgegangen. Grenzen, die die religiösen Gefühle von Zuschauern egal welcher monotheistischen Konfession (Christen, Juden, Moslems) hätten verletzen können, wurden nicht überschritten. So endet der Film mit der Teilung des Roten Meeres und dem Empfang der zehn Gebote -- ohne jeglichen Kommentar.
Darüber hinaus ist Musik ein wichtiger Bestandteil des Filmes (drei CDs wurden veröffentlicht). Hans Zimmers Filmmusik und Stephen Schwartzs Songs passen hervorragend zueinander, obwohl man zugeben muss, dass ausgerechnet das von Whitney Houston und Mariah Carey gesungene und mit dem Oscar ausgezeichnete Lied "When You Believe" zu den schwächeren Stücken des Soundtracks gehört.
Kinder, die sich den Film anschauen, sollten übrigens bereits mit Gewalt im Film umgehen können, da sich der Film nicht davor scheut aufzuzeigen, was die Ägypter mit ihren Sklaven teilweise angestellt haben. --Doug Thomas

Amazon.de DVD-Bewertung


Die Optik des Films ist monumental, nur ganz so gut ist die Animation des Menüs leider nicht. Aber dafür ist die DVD von Der Prinz von Ägypten gemessen an dem, was für "Familienfilme" bisher Standard ist, außergewöhnlich gut. Neben einem allgemeinen "Making Of" gibt es ein Special über die Animation des Wagenrennens der beiden jugendlichen "Hotshots" Moses und Ramses sowie (!) einen Regiekommentar, der den gesamten Film begleitet. Das macht Laune und Lust auf mehr! --Constanze Quanz
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Berauschendes Meisterwerk!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die biblische Geschichte um Moses wird hier mit äußerster Vorsicht behandelt. Dadurch entstand ein Film, in dessen Vordergrund weniger die Religion, als viel mehr die Menschlichkeit steht. So wird verdeutlicht, das Moses nicht nur "funktioniert" und blind nach einem ihm vorgelegten, göttlichen Plan handelt, sondern als Mensch auch sehr darunter zu leiden hat, was geschieht. Auch hat man sich nicht gescheut, das Leiden der Hebräer unter der Herrschaft des Pharaos zu verdeutlichen.
Trickfilm bedeutet also keineswegs, das die Geschichte all zu sehr verschönt wurde. Ob er daher wirklich geeignet für Kinder ab 6 Jahren ist, müssen die Eltern wohl erst einmal selbst entscheiden.
Nicht nur die herrlichen Bilder beeindrucken, auch die Filmmusik von Hans Zimmer gibt dem Film das gewisse Etwas und ist es alle Mal wert, auf Englisch angehört zu werden. Denn im Original sind sie noch ein Stück beeindruckender, als bereits im Deutschen.

Ich selbst bin weder getauft, noch annähernd gläubig erzogen worden und daher wenig mit Biblischen Geschichten vertraut. Im Großen und Ganzen stehe ich dem auch eher skeptisch gegenüber. Doch dieser Film hat mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen.

N.
ein unübertroffenes Kunstwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ist diese Geschichte aus dem Buch der Bücher,
atemberaubende musikalische Untermalung, anrührende Bilder und Dialoge,
eine wundervolle Geschenkidee nicht nur zur Weihnachtszeit für Alt und Jung,
absolut empfehlenswert!
Nett gezeichnete Propaganda
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Im Prolog behauptet der Film, in Respekt vor allen Religionen gemacht zu sein. Was ist mit der Religion der Alten Ägypter? Nur ein Haufen Hokuspokus der zur weiteren Verdummung und Versklavung des Pöbels dient ganz toll. Ich studiere Ägyptologie und diese ganze Exodus-Verherrlichungsmaschinerie macht mich krank.

In Ägypten wurden keine Hebräer versklavt, und für den ach so gewaltigen und historisch bedeutenden Exodus gibt es keinen einzigen atchäologischen Beweis.

Dieser Film verhärtet nur weiter die haltlosen Bösewicht-Klischees, die das wunderbare Alte Ägypten von einem Roman namens "Bibel" bekommen hat.

Einen Stern gibts, erstens weil man null Sterne nicht geben darf und zweitens für die netten Zeichnungen.
Ganz gut, aber eigentlich überflüssig
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Die zehn Gebote" von Cecil B. de Mille war meiner Ansicht nach eine hervorragende Verfilmung dieses Themas und sollte ausreichen, wenn man sich damit ein wenig vertraut machen will, ohne die Bibel zu lesen. Aber das ist natürlich Auffassungssache.

Die Pluspunkte: schöne Hintergrundbilder, teilweise herrliche Effekte (z.B. der brennende Dornbusch oder die Teilung des Roten Meeres), interessante Charaktere (teilweise "modernisiert", z.B. ist Moses hier ein eher sanfter Charakter und seine Frau eine starke, rebellische Person), einige schöne Lieder.

Minuspunkte: Die Personen sehen leider manchmal unglaubwürdig aus, überzeichnet und übertrieben langgezogen. Die Musik ist ZUM TEIL schön, aber wirklich nicht immer so überwältigend, wie so ein Epos es verlangen würde.

Was mich im Nachhinein wirklich ärgert, ist die Botschaft des Films: dass Ägypten angeblich nur so groß wurde durch die Ausbeutung der Juden - eine kleinkarierte Auffassung, die die Genialität des ägyptischen Volkes mit Füßen tritt. Es wäre auch Unsinn, zu behaupten, dass das einfache Volk in Ägypten nicht schwer arbeiten musste und stets nur die Juden dafür missbrauchte. In unserer Zeit ist die Sklaverei weitestgehend abgeschafft worden, was sicherlich gut ist - aber man sollte nicht vergessen, dass wir "modernen, fortschrittlichen Menschen" einen großen Teil unseres Wohlstandes der Ausbeutung ärmerer und weniger entwickelter Länder zu verdanken haben. Sklaverei ist zum Großteil eine Frage der Auffassung. Am Anfang des Films wird aber schon deutlich darauf hingewiesen, dass unzählige Menschen in aller Welt ihr Credo auf den hier beschriebenen Ereignisse aufbauen; damit wird also schon deutlich gesagt, dass sich nicht jeder angesprochen fühlen wird und muss.
Nett, aber...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
... seltsam gezeichnet. Sind die Kinder noch sehr liebevoll kindlich gestaltet, sehen die Erwachsenen doch erschreckend puppenhaft aus. Langezogene Gestalten mit einer Taille von... ich weiß nicht, zwei cm? Dafür sind die Hintergründe und Landschaften, sowie Wasser wirklich schön dargestellt.
Ein ganz großes Plus ist der schöne Soundtrack, die Lieder sind mitreißend und bewegend, sowohl in Originalfassung, als auch in deutscher Bearbeitung.
Dabei bleibt es dann aber leider auch nicht.
Die Story ist oft genug stark konstruiert und mitunter so christlich, dass es unangenehm aufstößt.
Da der Film auch ansonsten nicht historisch korrekt ist, wundert es, dass man ihn so sehr auf die religiöse Komponente festgenagelt hat.
Auch die Figuren bleiben recht flach. Zwar gibt es einige liebenswerte Nebencharaktere, aber die Hauptfigur, Moses, ist recht vorhersehbar und standartiesiert.
Drei Sterne gibt es trotzdem für den wirklich schönen Soundtrack und die bis auf die Figuren sehr schönen Zeichnungen.
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