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Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08 Aus der Amazon.de-RedaktionNach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend - was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: The Ballad of Sweeney Todd ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett - aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt. Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi 5 Kundenrezensionen:naja, man hätte es besser machen können 2 von 5 Punkteneigentlich hätte alles gepasst, um aus "Sweeny Todd" einen genialen Film zu machen. Die Handlung, Kulissen, Kostüme - und natürlich Johnny Depp in der Hauptrolle, da kann eigentlich nichts schief gehen - denn Johnny Depp ist - und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht die Einzige - ein wirklich einmaliger Schauspieler. Ich habe fast sämtliche Filme mit ihm gesehen und mit seiner schauspielerischen Leistung kann es kaum ein anderer aufnehmen. Kaum einer kann sich so in eine Rolle hineinversetzen, hat so viel komödiantisches Talent ... genug des Lobes, denn auch ein Johnny Depp ist nicht unfehlbar. Singen gehört eher nicht zu seinen Stärken, dass sollte er anderen überlassen. Gleiches gilt für Helena Boham Carter, die zwar auch genial spielt aber die Dialoge doch lieber häufiger sprechend als andauernd nur singend von sich geben sollte. Ich habe ja nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen, aber hier war es einfach zuviel des Guten. Teilweise war das Endlosgeträller schon nervtötend und so echte Spannung und Grusel kam bei mir da eher nicht auf. Gute Musicals (Musketiere, Phantom der Oper, West Side Story etc.), deren Rollen auch von gut ausgebildeten Sänger(innen) besetzt werden, haben einen gelungenen Mix aus Sprache und Gesang. Dies ist hier leider nicht der Fall, schade eigentlich ... Rabenschwarze Tragikomödie 5 von 5 PunktenAlso, wer sich hier beklagt, dass in diesem Film zuviel gesungen wird, der ist schlicht schlecht informiert: Schließlich ist Sweeney Tood die Vermilmung eines Erfolgs-Musicals, oder vielmehr Grusicals, von Stephen Sondheim. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie genial Tim Burton ein Bühnenstück in einen Film verwandelt und dass er das Wagnis auf sich genommen hat, seine Starbesetzung, inklusive Johnny Depp, Alan Rickman und Helena Bonham Carter, selbst singen zu lassen - vor allem, da diese Stars zuvor noch nie in einem Musikstück aufgetreten waren. Und es funktioniert fabelhaft, wie etwa das tolle Duett von Depp/Rickmann zeigt. Einen Glanzauftritt hat auch Sacha Baron Cohen, den viele vielleicht nur als den Komiker Borat inklusive aberwitzigem Badekostüm kennen. Das Barbier-Duell zwischen Depp und ihm ist umwerfend komisch, eine der besten Szenen des Films und beweist, wie genial Regisseur Tim Burton selbst kleine Rollen besetzt hat. Nun, die Geschichte ist natürlich extrem blutrünstig und liefert durchaus Anreize, sich zum Vegetarismus zu bekehren. Denn schließlich boomt Mrs. Lovetts Fleischpasteten-Geschäft erst als sie beginnt, Sweeney Todds Opfer zu verwursten. So eine Story ist natürlich, pardon, nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Ganze ist auch eine rabenschwarze Tragikomödie mit düsteren Bildern und karikaturhaft überzeichneten Charakteren. Dennoch gleitet der Film dank der starken Darsteller nie ins Lächerliche oder Trashige ab. Dafür sorgen unter anderem Depp als düsterer Rächer, Rickman als fieser Richter Turpin, hinter dem Depp her ist und Helena Bonham Carter als schräge Ladenbesitzerin. Die Extras, wie Hintergrund-Infos und Interviews mit Burton, Sondheim und einigen Darstellern sind auch ganz interessant. Leider konzentriert sich das bei Letzteren auf die Hauptdarsteller und so kommt Alan Rickman, der schließlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, zu meinem großen Bedauern nicht zu Wort. Positiv überrascht 4 von 5 PunktenNoch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ... ... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist! Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen! Genial 4 von 5 PunktenSweeney Todd erzählt die Geschichte eines Mannes, der anfangs alles hatte: eine wunderschöne Frau, ein Kind, ein Leben. Doch ein Richter nahm ihm alles und schickte ihn für 15 Jahre weg. Nach dieser Zeit kommt der Mann wieder zurück nach London und nennt sich Sweeney Todd. Er möchte eigentlich nur seine Frau und seine Tochter wieder sehen, doch seine Frau ist nicht mehr da und seine Tochter hat der Richter. Und dann möchte Todd nur noch eins: Rache ... Ich finde dieses Musical wirklich sehr gut gelungen. Die Handlung ist nicht die beste, aber man kommt gut mit und sie ist auch logisch aufgebaut. Burton zeichnet seine Figuren eindrucksvoll und düster. Johnny Depp spielt einen grandios rachelüsternen Todd. Es ist ein bisschen viel Blut im Spiel, aber es ist ja auch der Film eines Barbiers, der Rache will. Trotzdem, ein bisschen viel Blut vielleicht, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Die Lieder sind wirklich gut und auch Johnny Depp (ein Neuling auf gesanglicher Ebene) wirkt sicher und der Gesang klingt wirklich schön und angenehm. Alles in Allem ein spannender, guter Film! Leider nicht das, was ich erwartet hatte... 3 von 5 PunktenIch bin seit Jahren ein großer Bewunderer von Tim Burton. Wäre bei Sweeney Todd nicht so viel gesungen worden, wäre dies für mich der beste Burton seit Jahren gewesen. Mit einer so großen Menge an Gesangseinlagen, die teilweise wirklich nervig sind (Zitat: "Joanna, Joanna..."), hätte ich allerdings nicht gerechnet. Die Darsteller sind gut wie immer und das Produktionsdesign von Dante Ferreti hat nicht ohne Grund den Oscar gewonnen. Durch die vielen Gesangseinlagen konnte ich den Film leider nicht in dem Maße genießen, wie ich es gerne getan hätte. |
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Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]
Blu-ray von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08 Aus der Amazon.de-RedaktionNach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend - was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: The Ballad of Sweeney Todd ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett - aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt. Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi 5 Kundenrezensionen:naja, man hätte es besser machen können 2 von 5 Punkteneigentlich hätte alles gepasst, um aus "Sweeny Todd" einen genialen Film zu machen. Die Handlung, Kulissen, Kostüme - und natürlich Johnny Depp in der Hauptrolle, da kann eigentlich nichts schief gehen - denn Johnny Depp ist - und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht die Einzige - ein wirklich einmaliger Schauspieler. Ich habe fast sämtliche Filme mit ihm gesehen und mit seiner schauspielerischen Leistung kann es kaum ein anderer aufnehmen. Kaum einer kann sich so in eine Rolle hineinversetzen, hat so viel komödiantisches Talent ... genug des Lobes, denn auch ein Johnny Depp ist nicht unfehlbar. Singen gehört eher nicht zu seinen Stärken, dass sollte er anderen überlassen. Gleiches gilt für Helena Boham Carter, die zwar auch genial spielt aber die Dialoge doch lieber häufiger sprechend als andauernd nur singend von sich geben sollte. Ich habe ja nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen, aber hier war es einfach zuviel des Guten. Teilweise war das Endlosgeträller schon nervtötend und so echte Spannung und Grusel kam bei mir da eher nicht auf. Gute Musicals (Musketiere, Phantom der Oper, West Side Story etc.), deren Rollen auch von gut ausgebildeten Sänger(innen) besetzt werden, haben einen gelungenen Mix aus Sprache und Gesang. Dies ist hier leider nicht der Fall, schade eigentlich ... Rabenschwarze Tragikomödie 5 von 5 PunktenAlso, wer sich hier beklagt, dass in diesem Film zuviel gesungen wird, der ist schlicht schlecht informiert: Schließlich ist Sweeney Tood die Vermilmung eines Erfolgs-Musicals, oder vielmehr Grusicals, von Stephen Sondheim. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie genial Tim Burton ein Bühnenstück in einen Film verwandelt und dass er das Wagnis auf sich genommen hat, seine Starbesetzung, inklusive Johnny Depp, Alan Rickman und Helena Bonham Carter, selbst singen zu lassen - vor allem, da diese Stars zuvor noch nie in einem Musikstück aufgetreten waren. Und es funktioniert fabelhaft, wie etwa das tolle Duett von Depp/Rickmann zeigt. Einen Glanzauftritt hat auch Sacha Baron Cohen, den viele vielleicht nur als den Komiker Borat inklusive aberwitzigem Badekostüm kennen. Das Barbier-Duell zwischen Depp und ihm ist umwerfend komisch, eine der besten Szenen des Films und beweist, wie genial Regisseur Tim Burton selbst kleine Rollen besetzt hat. Nun, die Geschichte ist natürlich extrem blutrünstig und liefert durchaus Anreize, sich zum Vegetarismus zu bekehren. Denn schließlich boomt Mrs. Lovetts Fleischpasteten-Geschäft erst als sie beginnt, Sweeney Todds Opfer zu verwursten. So eine Story ist natürlich, pardon, nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Ganze ist auch eine rabenschwarze Tragikomödie mit düsteren Bildern und karikaturhaft überzeichneten Charakteren. Dennoch gleitet der Film dank der starken Darsteller nie ins Lächerliche oder Trashige ab. Dafür sorgen unter anderem Depp als düsterer Rächer, Rickman als fieser Richter Turpin, hinter dem Depp her ist und Helena Bonham Carter als schräge Ladenbesitzerin. Die Extras, wie Hintergrund-Infos und Interviews mit Burton, Sondheim und einigen Darstellern sind auch ganz interessant. Leider konzentriert sich das bei Letzteren auf die Hauptdarsteller und so kommt Alan Rickman, der schließlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, zu meinem großen Bedauern nicht zu Wort. Positiv überrascht 4 von 5 PunktenNoch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ... ... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist! Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen! Genial 4 von 5 PunktenSweeney Todd erzählt die Geschichte eines Mannes, der anfangs alles hatte: eine wunderschöne Frau, ein Kind, ein Leben. Doch ein Richter nahm ihm alles und schickte ihn für 15 Jahre weg. Nach dieser Zeit kommt der Mann wieder zurück nach London und nennt sich Sweeney Todd. Er möchte eigentlich nur seine Frau und seine Tochter wieder sehen, doch seine Frau ist nicht mehr da und seine Tochter hat der Richter. Und dann möchte Todd nur noch eins: Rache ... Ich finde dieses Musical wirklich sehr gut gelungen. Die Handlung ist nicht die beste, aber man kommt gut mit und sie ist auch logisch aufgebaut. Burton zeichnet seine Figuren eindrucksvoll und düster. Johnny Depp spielt einen grandios rachelüsternen Todd. Es ist ein bisschen viel Blut im Spiel, aber es ist ja auch der Film eines Barbiers, der Rache will. Trotzdem, ein bisschen viel Blut vielleicht, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Die Lieder sind wirklich gut und auch Johnny Depp (ein Neuling auf gesanglicher Ebene) wirkt sicher und der Gesang klingt wirklich schön und angenehm. Alles in Allem ein spannender, guter Film! Leider nicht das, was ich erwartet hatte... 3 von 5 PunktenIch bin seit Jahren ein großer Bewunderer von Tim Burton. Wäre bei Sweeney Todd nicht so viel gesungen worden, wäre dies für mich der beste Burton seit Jahren gewesen. Mit einer so großen Menge an Gesangseinlagen, die teilweise wirklich nervig sind (Zitat: "Joanna, Joanna..."), hätte ich allerdings nicht gerechnet. Die Darsteller sind gut wie immer und das Produktionsdesign von Dante Ferreti hat nicht ohne Grund den Oscar gewonnen. Durch die vielen Gesangseinlagen konnte ich den Film leider nicht in dem Maße genießen, wie ich es gerne getan hätte. |
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Borat
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungDVD Video Amazon.deEine Satire soll entlarven, aufrütteln, Reaktionen provozieren. Borat hatte all das schon erreicht, bevor er überhaupt in den Kinos gestartet war: Die kasachische Regierung empörte sich über die Darstellung ihres Landes und der Filmverleiher verkleinerte den US-Kinostart um über tausend Leinwände aus Angst, das Publikum könne den Humor des Films nicht verstehen. Allen Zweifeln zum Trotz avancierte Borat dennoch zum größten Überraschungshit im Filmherbst 2006 und startete einen kontroversen Siegeszug, der seinen Höhepunkt schließlich mit der Verleihung des Golden Globes für den besten Hauptdarsteller an Sacha Baron Cohen fand, der zuvor schon als seine Kunstfigur Ali G. weltweit bekannt geworden war. Als Borat Sagdiyev schlüpft Cohen hier in die Persönlichkeit eines TV-Reporters aus Kasachstan, der nach Amerika reist, um von der größten Nation der Welt Lektionen für seine Heimat zu lernen. Die dünne Handlung ist nicht weiter wichtig, das Herzstück von Borat ist die Begegnung des frauen-, schwulen-, juden- und behindertenfeindlichen Reporters mit ganz normalen Amerikanern, die nur allzu gerne alle Vorurteile bejahen, die Borat ihnen anbietet. Inszeniert wie eine echte Reportage und gefilmt im Guerilla-Stil ist die Art und Weise, wie Borat der angeblich so aufgeschlossenen westlichen Welt den Spiegel ihrer eigenen Heuchelei vorhält, ebenso dreist wie schlichtweg genial, und dazu auch noch unglaublich komisch. Angereichert mit derbem Slapstick-Humor und voll von unvergesslichen Momenten ist Borat nicht nur eine brillant gelungene Satire, sondern ein wagemutiger komödiantischer Geniestreich, der seinesgleichen sucht. -- Frank-Michael Helmke 5 Kundenrezensionen:Kulturschock 3 von 5 PunktenNach Ali G. schlüpft der britische Kultkomiker Sacha Baron Cohen nun in die Haut des Hinterwäldlers Borat aus dem fernen Kasachstan. Borat zieht fürs einheimische TV auf Entdeckungstour durch die USA und konfrontiert die Eingeborenen mit seinen rassistischen und sexistischen Ansichten. Das ist zwar ganz amüsant, aber leider wird der Klamauk übertrieben. Viele Gesprächsopfer gehen auf Borats politisch inkorrekte Äußerungen nicht ein, sondern lassen den vermeintlich Kranken einfach munter drauflosblödeln. langweilig, witzlos, langweilig 1 von 5 Punktenund ausserdem peinlich, unangenehm, Fäkalhumor, ätzend ... aber vor allem langweilig. Ein toller Kinoabend, Leute, und das bei dem Aufwand, den man als Familienvater betreiben muss, um einen Kinoabend zu organisieren. Das kommt davon, wenn man sich auf Kritiken des Spiegel und sonstiger 'Ratgeber' verlässt. Satire außer Rand und Band 4 von 5 Punktenund manchmal ganz schön ekelig. Ich muss sagen, der Film gibt dem Rezensenten eine harte Nuss zu knacken. Das Thema Humor und Satire und wie weit diese gehen dürfen, sollte man vielleicht erstmal beiseite legen. Hier werden einige Grenzen verletzt, aber das weiß man, wenn man sich den Film anguckt. Ist der Film lustig? - Ich finde es gibt einige gute Gags aber mehr in der satirischen Form - die Slapstickgeschichten und konventionellen Sprachwitze sind eher ein bißchen hausbacken, aber meist nicht ganz schlecht. Eklig fand ich eigentlich die Szenen, wo Borat und sein Partner Azamat sich nackt durch das Hotel kloppen, ich mein` wer dicke behaarte ältere Männer witzig findet, und herzlichen lachen kann über eine Nase im Hintern, ok. Der Film soll nicht eigentlich eine Satire auf Osteuropa sein, sondern eigentlich eher den Amerikanern in ihrem eigenen Land den Spiegel vorhalten. Dass das nicht immer ankommt, ist natürlich auch klar. Die Figur Borat soll übertrieben gesagt, das ausdrücken, was eigentlich gedacht wird, das wird ja auch besonders klar z.B. auf der Fahrt mit den 3 Studenten im Wohnmobil und deren Äußerungen zum Thema Frauen. Andererseits ist es aber auch so, dass es besonders in Osteuropa durchaus noch Probleme mit Antisemitismus oder auch Feindlichkeit gegenüber Zigeunern gibt, und das auch offen gesagt wird. Ich weiß nicht ob dem Film die Rolle zukommt, darauf aufmerksam zu machen. Aber so etwas gibt es wirklich. Nunja, die Wellen, die der Film geworfen hat, haben sich ja wieder ein bißchen gelegt, nachdem ja viele offenbar doch nicht so ganz freiwillig bei dem Film mitgewirkt haben, z.B. die rumänische Ortschaft Glod, die im Film als Heimatort Borats nach Kasachstan verlegt wird, hat nachher um 30 Millionen Dollar geklagt, durchaus nachvollziehbar, wenn man die Darstellung im Film gesehn hat. Natürlich hat sich auch Kasachstan zunächst verärgert gezeigt. Die Sprache im Film ist übrigens nicht etwa Kasachisch oder reine Fantasie, sondern Hebräisch (Borat) und Armenisch (Azamat). Tja, krass schon, aber oft auch nicht wirklich neu oder anders. Die Figur Borat ist stimmig und durchaus eine interessante Gestalt. Langweilig ist der Film jedenfalls trotz einfach gestrickter Handlung und wenigen echten Überraschungen nicht. Ein anderer Ansatzpunkt 4 von 5 PunktenAm Anfang der Films (bis zu dem Punkt, an dem Borat seine Heimat verlässt, um nach Amerika zu reisen), war ich nahe daran, den Film abzubrechen, da ich ihn eher langweilig und gegenüber den armen rumänischen Dorfbewohnern als unfair empfand. Erst in Amerika setzte mein Vergnügen ein. Ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass "Borat" eine Parodie auf die amerikanische Gesellschaft ist. Mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es, bei extremen Gruppierungen auch extreme Anschauungen und Reaktionen zu finden? Würde man in Deutschland Neonazis oder schlesische Landsmannschaften wählen, wäre das Satire-Potential ebenfalls sehr hoch, würde aber keine Aussage über die gesamte deutsche Bevölkerung zulassen. Dieser Trick ist nun wirklich einfach und schon oft da gewesen. Was für mich den Film zu einer Groteske macht (und seine absolute Stärke ist), ist die Glaubwürdigkeit, die Cohen seiner Figur offensichtlich verleiht. Würde sein Verhalten einem westlichen Reporter in keinster Weise abgenommen, so werden Borats ständige Entgleisungen als normal interpretiert, weil er eben Kasache ist, und die sind sicher zurückgeblieben, ganz normal. Äußerungen, die Leute im westlichen Fernsehen nie machen würden, sind für das kasachische Fernsehen vollkommen in Ordnung, werden sogar freundlich-väterlich-belehrend geäußert. Nein, nicht die Geschmacklosigkeiten sind das Lustige an dem Film, sondern die Ernsthaftigkeit, mit der Cohen seiner Figur treu bleibt, und die Bereitwilligkeit, mir der die Menschen ihn als glaubwürdigen Repräsentanten des kasachischen Volkes akzeptieren. 0 Sterne!! 1 von 5 PunktenJa hier wären eigentlich 0 Sterne angebracht! Ob dieser Kerl nun im wahren Leben Jude ist oder nicht, ob er eigentlich irgendwenn nur vorführen will, oder aufgeklärten Zuschauern vorführen will wie er andere mit ihren angeblichen Vorurteile konfrontiert Dieser "Film" ist meiner Meinung nach einfach nur dumm, abstoßend, sinnlos, beleidigend und immer unter der Gürtellinie. Ich kann nur davor warnen! Ich mag auch gerne schwarzen Humor und lache über Dinge über die andere vielleicht nicht lachen, aber dass ist wirklich nur ein sehr sehr schlechtes Machwerk das man in die Tonne kicken muss. |
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Borat - O-Ring (limitierte Auflage im Schuber)
DVD von Twentieth Century Fox Home Entert. |
ProduktbeschreibungBorat "O-Ring" DV Amazon.deEine Satire soll entlarven, aufrütteln, Reaktionen provozieren. Borat hatte all das schon erreicht, bevor er überhaupt in den Kinos gestartet war: Die kasachische Regierung empörte sich über die Darstellung ihres Landes und der Filmverleiher verkleinerte den US-Kinostart um über tausend Leinwände aus Angst, das Publikum könne den Humor des Films nicht verstehen. Allen Zweifeln zum Trotz avancierte Borat dennoch zum größten Überraschungshit im Filmherbst 2006 und startete einen kontroversen Siegeszug, der seinen Höhepunkt schließlich mit der Verleihung des Golden Globes für den besten Hauptdarsteller an Sacha Baron Cohen fand, der zuvor schon als seine Kunstfigur Ali G. weltweit bekannt geworden war. Als Borat Sagdiyev schlüpft Cohen hier in die Persönlichkeit eines TV-Reporters aus Kasachstan, der nach Amerika reist, um von der größten Nation der Welt Lektionen für seine Heimat zu lernen. Die dünne Handlung ist nicht weiter wichtig, das Herzstück von Borat ist die Begegnung des frauen-, schwulen-, juden- und behindertenfeindlichen Reporters mit ganz normalen Amerikanern, die nur allzu gerne alle Vorurteile bejahen, die Borat ihnen anbietet. Inszeniert wie eine echte Reportage und gefilmt im Guerilla-Stil ist die Art und Weise, wie Borat der angeblich so aufgeschlossenen westlichen Welt den Spiegel ihrer eigenen Heuchelei vorhält, ebenso dreist wie schlichtweg genial, und dazu auch noch unglaublich komisch. Angereichert mit derbem Slapstick-Humor und voll von unvergesslichen Momenten ist Borat nicht nur eine brillant gelungene Satire, sondern ein wagemutiger komödiantischer Geniestreich, der seinesgleichen sucht. -- Frank-Michael Helmke 5 Kundenrezensionen:witzig... 1 von 5 Punkten...ist dieser Film an keiner Stelle. Er ist einfach nur abstossend und geschmacklos. Dabei habe ich durchaus etwas übrig für britischen Humor und ähnliches, aber dieses Machwerk entbehrt jeglichen Humors. Seltsam, dass so etwas auch noch mit Preisen ausgezeichnet wird. Auf deutsch leider völlig unlustig.... 4 von 5 PunktenIch habe BORAT im kino gesehen, weil ich mich bei den Trailern schon kaputt gelacht habe. Die hab ich aber auch auf englisch gesehen.... Den Film im Kino zu sehen hat sich für mich im Endeffekt nicht wirklich gelohnt, da die deutsche Synchronisation dem Film fast jeglichen Witz nimmt. Ich kann verstehen, dass viele Leute, die BORAT auf deutsch gesehen haben, den Film mies fanden. Sascha Baron Cohen's Stimmlage und Betonung machen im Original halt unglaublich viel des Witzes aus. Da auf der DVD die englische Tonspur vorhanden ist, bin ich gnädig in der Bewertung. Ansonsten muss ich aber auch sagen, dass wie so oft die meisten der wirklich lustigen Szenen bereits im Trailer zu sehen waren. Klar gibt es noch ein paar Knaller dazu, doch die Gagdichte ist geringer, als ich vermutet hatte. Wie Cohen allerdings mit den Menschen spielt, die er in seinem Film präsentiert, ist absolut amüsant. Den Film als Dokumentation aufzuziehen ist eine sehr witzige Idee. Was er dabei durch seinen naiven Charakter alles zutage fördert ist grandios. Anscheinend geben Leute einem unterbelichteten Reporter aus Kasachstan die Dinge preis, die sie sonst niemals irgendjemandem ihrer eigenen Nationalität gegenüber in den Mund nehmen würden. Auch wie die Menschen versuchen höflich zu bleiben, während sich Borat permanent daneben benimmt ist zum Schießen. Also wenn ihr euch Borat anseht, dann seht zu, dass ihr die englische Tonspur einschaltet, denn auf deutsch ist er so gut wie unlustig. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so gelacht habe. 5 von 5 PunktenKurz und bündig: Der Film ist der absolute Brüller! So eine rotzfreche Sau wie dieser Cohen... einfach die Härte. Und so herrlich (politisch, idealistisch und wie auch immer) unkorrekt... Die meisten Szenen sind NICHT gestellt. Situationskomik, wie sie sein sollte. Auch wenn er manchmal wirklich sehr fies ist. Aber genau das macht es so erfrischend. Und er beleidigt nie wirklich jemanden. Er entlarvt die Menschen und zeigt sie so, wie sie wirklich sind. Das so rüber zu bringen, dass man darüber lachen kann - DAS ist die Kunst. Und darin ist Cohen ein Meister. Anders als andere Filme ... 5 von 5 PunktenWer diesen Film bis zum Schluß anschauen will, der braucht eine gewaltige Portion Toleranz, Distanz und eine Begeisterung für andersartige Filme. Dies sind keine hohlen Worte, denn viele schalten bereits nach fünf Minuten aus. Wer es jedoch bis zum Ende schafft, der könnte in "Borat" seinen neuen satirischen Kultfilm finden. Die Handlung im Überblick: Borat Sagdiyev ist ein kasachischer Fernsehreporter, der von seinem Innenministerium beauftragt wird in die USA zu reisen, um Anregungen zu bekommen, was man vielleicht im eigenen Lande besser machen könnte. Doch kaum ist Borat mit seinem Produzenten Azamat Bagatov und seinem Huhn (!) in Amerika angekommen, verliebt er sich beim "Baywatch" schauen im Hotel auch schon in Pamela Anderson - und die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Okay, soweit - so gut, ich möchte ihnen nun beschreiben, was passieren wird, wenn sie diese DVD in ihren Player legen: Zunächst einmal werden sie denken, dass Film und Musik im russisch anmutenden DVD-Menü heftig leiern, bis sie feststellen, dass dies offenbar gewollt ist. Auf der Suche nach der Sprache "Deutsch" stolpern sie über die seltene Sprachalternative "Hebräisch". Wählen sie diese Option jedoch an, werden sie ihr blaues Wunder erleben. Die erste Szene zeigt Borat dann in seinem Dorf vor der Abreise. Wir lernen sein bescheidenes Zuhause, seinen angeblich diebischen Nachbarn und seine Schwester kennen, die er als eine der besten Nutten von Kasachstan vorstellt. Und so geht das im ganzen Film weiter: Kaum eine Szene, wo nicht der gute Geschmack eines normalen Mitteleuropäers verletzt würde. Dabei zieht man wirklich ALLE Register. Mal verrichtet Borat sein Geschäft in einer New Yorker Grünanlage, mal brüskiert er mit seinem Sexismus eine Frauengruppe. Spätestens bei der Nacktverfolgungsjagd im Hotel düften einige Zuschauer endgültig den DVD-Player ausschalten. Im einzelnen mögen viele Szene irrsinnig und geschmacklos sein. Wenn man sich jedoch wirklich auf das Gesamtwerk "Borat" einlässt, dann begegnet man aus meiner Sicht einem satirischen Meisterwerk, das die Lachmuskeln reichlich strapaziert. Aber nicht nur der Film selber ist spektakulär anders, sondern auch die äußeren Umstände: Die Crew wurde während der Aufnahmen mehrfach von der Polizei und dem FBI beschattet und auch verhaftet. Das im Film dargestellte, rumänische (!) Dorf hat die Produktionsfirme in Millonenhöhe verklagt und Kasachstan beschwerte sich offiziell über die Darstellung des Landes. In Deutschland wurde eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung eingereicht, nur um mal ein paar Fakten zu nennen. Meine Meinung: Es wäre sinnvoll gewesen, wenn die Produzenten statt dem real existierenden Kasachstan ein imaginäres Land für ihre Satire gewählt hätten. Auch der im Film dargestellte Antisemitismus kommt für mich eher unangenehm rüber, allein deshalb grad noch tolerierbar, weil der Hauptdarsteller, Sacha Baron Cohe, selber praktizierender Jude ist. Für alle Zuschauer mit ganz viel Toleranz bleibt am Ende eine Gesellschafts-Satire, die erfrischend anders ist, als das übliche Einerlei. Deshalb gebe ich widerwillig 5 Sterne. Zustimmung nicht notwendig, wie Borat sagen würde. ;-) selten so wenig gelacht! würg! 1 von 5 Punkten...und dabei mag ich derben Humor! Wenn man hier Minuspunkte geben könnte- für dieses Machwerk hätte ich sie vergeben!! In den Vorschauen im Kino fand ich den Ansatz als Satire eigentlich sehr schön, aber der Film ist, entschuldigung, wirklich schlecht und erfüllt die Anforderungen einer Satire nicht im mindesten. Hier wird rücksichtslos auf den Gefühlen von Menschen und ihrem Schamgefühl herumgetrampelt und nebenbei noch ein komplettes Land in seinem Ansehen beschädigt. Wenn es um ein anderes, besser noch, ein fiktives Land, als Kasachstan gegangen wäre (z.B. eins, dass schon einen guten Leumund hat)- okay. Aber Kasachstan hat keine Lobby und ist relativ unbekannt, wer kann also entscheiden, ob es da wirklich "Judenrennen" gibt oder nicht? Erleichtern sich Kasachen wirklich in aller Öffentlichkeit in der Straßenbegünung? Kennen sie keine Klospülung und tragen deswegen ihren Kot verzweifelt in einer Plastiktüte durch die Gegend? Gut, das ist eine ziemlich einseitige Auswahl, der Film hat auch seine lustigen Momente Ich hätte erwartet, dass in diesem Film ein Kasache auf amerikanische Borniertheit und Unwissenheit trifft, nebenher auch kasachische Missstände und Probleme eingeflochten werden, sicherlich Stoff für ziemlich viel guten Film und in Ansätzen auch erkennbar. Was herausgekommen ist, ist allerdings enttäuschend flacher, grober Klamauk, der weit jenseits des guten Geschmacks liegt. So macht das keinen Spaß! |
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Ali G. In Da House
DVD von Universal Studios |
ProduktbeschreibungUniversal Ali G In Da House, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 14.05.03 Aus der Amazon.de-RedaktionIn der britischen Erfolgskomödie Ali G. Indahouse groovt sich der Titelheld mit Trainingshose und Sonnenbrille bissig-dämlich durch alle Untiefen europäischer Jugendkultur. Die Kunstfigur Ali G. wurde ursprünglich von dem britischen Comedian Sasha Baron Cohen fürs Fernsehen entwickelt. Auf der Insel hat sich eine kontroverse Diskussion um das Weißbrot entsponnen, dass auf Angriffe schlagkräftig zu antworten weiß: "Iz it cos me is black?". Baron Cohen persifliert in seinen populären Sketchen hemmungslos jenen Typus Jugendlicher, der in wohlbehütetem Umfeld amerikanische HipHop-Kultur nachspielt und genießt in England längst Kultstatus. Beim deutschen Publikum war Ali G. bisher lediglich als Randfigur in einem Madonna-Videoclip etwa oder bei den MTV Music Awards in Erscheinung getreten. Mit seinem Kinodebüt findet Ali G. endlich auch hier zu Lande statt und haut in die allseits beliebte Proll-Komödien-Kerbe à la Erkan und Stefan, mit dem Unterschied, dass Baron Cohen deutlich harschere Töne anschlägt und auffallend respektlos zu Werke geht. Ali G. und seine Posse leben in dem traurigen Londoner Vorort Staines. Als der lokale Jugendclub schließt, demonstriert Ali G. leidenschaftlich gegen die kulturelle Ausdünnung und wird von einem machthungrigen Politiker (Charles Dance) instrumentalisiert, bis er plötzlich, zur Überraschung aller, als gewählter Volksvertreter im House of Parliament landet. Hier hat er nach bester Genrekonvention allerlei Gelegenheiten für mächtigen Wirbel zu sorgen. So sediert er mittels Marihuana-Tees die gesamte UN-Vollversammlung oder bringt endlich die wirklich wichtigen Dinge auf die Agenda: Penislängen, die goldenen Felgen am Renault, seine Braut und alle Bräute und überhaupt. Ali G. - Indahouse - The Movie ist schmerzhaft blödsinnig, sexistisch bis zum Abwinken und dabei zum Brüllen komisch. Der Film wirkt neben dem familienkompatiblen Geblödel von Erkan und Stefan gnadenlos und bissig und es verwundert nicht, dass die britische Kinopremiere nicht ohne Buhrufe und Schmach abging. Ali G. blieb unbeeindruckt. Er trat mit einer Königskrone und jeder Menge Miezen unters Volk. --Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:Ganz ok!! 4 von 5 PunktenAls erstes muss man sagen. Gut. Ist nicht für jeden. Wer schrägen Humor mag - für den ist Ali G genau der richtige! Sehr gute Story mit witzigen Szenen! Ali G: Borat war früher mal besser 5 von 5 PunktenIch mag Ali G, so als Charakter. Hinter allen flotten Sprüchen versteckt sich ein Mensch, der als Vertreter der Underdogs (dies trotz seiner mehrjährigen Dozententätigkeit in einem Jugendclub) mehr Anstand als das Establishment hat (da darf man die Parteistrategen und die ehrenwerten Minister Ihrer Majestät in dieser Komodie wohl schon zurechnen). Die großen Verbrecher, die wirklich Dissozialen tragen eben doch Anzüge und keine Goldkettchen. Das ist schon ein Stück mit Schmunzeln vorgetragener Gesellschaftskritik. Und der Darsteller macht sich auch nicht über andere Leute lustig, stellt sie bloß wie es später Borat tun wird. Ali G wirbt um Sympathie für die, die anders Leben, auch aufgrund ihrer Benachteiligung alternativ Leben müssen. RESPECT! ist nicht umsonst das Motto. Ich möchte für Ali G votieren. Sacha Baron Cohen rettet als politisch unkorrekter Parzival ein Gemeindezentrum 5 von 5 PunktenAngelockt durch Borat war ich neugierig, was Sacha Baron Cohen wohl vorher so getrieben hat und bestellte daher diesen Film. Ich war, wie die Bewertung ergibt, sehr angenehm überrascht. Die Figur des Ali G. - ein tollpatschiger arbeitsloser sexbesessener Pseudo-HipHopper - ist Cohen mindestens ebenso wunderbar gelungen wie die des Borat, der übrigens auch hier schon einen kleinen Auftritt hat. Ali G. ähnelt sicher in manchen äußeren Aspekten, wie der Imitation von US-Ghetto-Sprache, den liebenswerten deutschen Filmbuddys Erkan & Stefan. Die Figur geht aber inhaltlich weit über die harmlose Comedy der beiden Deutschen hinaus, denn Ali G. erreicht mit der Unschuld eines Mr. Chance (Peter Sellers) gepaart mit dem anarchischen Charme des ebenfalls von Sellers verkörperten Partyschrecks die Herzstücke britischer Gesellschaft und Politik, wie das Unterhaus und die Queen. Darüber hinaus gelingt unter massivem Einsatz illegaler Rauschmittel die Befriedung des UN-Sicherheitsrates und die Rettung des Gemeindehauses in Ali G.s Londoner Vorort Staines. Fazit: Wer den Stil von Borat bzw. Erkan und Stefan mag und sich eine Synthese aus beidem als genießbar vorstellen kann, ist mit diesem Film, der auch gut gelungene witzige deutsch untertitelte Extras aufweist, sehr gut bedient. Zweifellos ist die englische Tonspur die witzigere, wobei man durchaus auch der deutschen etliche Lacher abgewinnen kann. Das Beste an dem Film ist der Abspann 1 von 5 PunktenDenn dann weiß man, dass mans hinter sich hat. Habe diesen Film nur zu Ende ertragen, weil ich ihn mir ausgeliehen und immerhin noch 1,50,-- dafür bezahlt habe. Unglaublich, dass ein und der selbe Mann qualitativ so derartig differenzierende Produkte abliefern kann. "Borat" ist ein Spitzenfilm, in dem Cohen zeigt, was (komödiantisch) alles in ihm steckt, während "Ali G" einfach nur ein dummer, pubertärer und einfallsloser Langweiler ist, der mir in seinen besten Momenten mit Mühe und Not gerade mal einen Schmunzler abzuwringen vermochte. Kurz und bündig: Beim Ansehen dieses Filmes erwartet Sie simpler "Ich-hab-den-längsten-Schniedel-der-Welt" Humor. Leider wird ein zweiter "Borat" wohl nicht möglich sein, da man diese Figur ja nun weltweit kennen dürfte und wohl keiner mehr darauf reinfällt. Aber hoffentlich macht Cohen andere Filme in dem Stil und lässt die Figur "Ali G" im Dunkel des Vergessens versinken. So komisch wie ein Hrintumor... 1 von 5 Punkten...ist dieser Film. Noch weit unter Didi Hallervorden Niveau schleppt sich die abgetakelte Story dahin. Wirklicher Witz taucht eigentlich nur in einer gesamtlänge von 2 Minuten auf. Habe mir die DVD aufgrund des sensationellen Films "BORAT" geholt. Jedoch im Gegensatz zu dem Meisterwerk BORAT ist dieses Werk reine Verschwendung. Gruß Egbert |
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Ricky Bobby - König der Rennfahrer (Ungekürzte Fassung)
DVD von Sony Pictures Home Entertainment |
ProduktbeschreibungRicky Bobby Knig der Rennfahrer DV 5 Kundenrezensionen:Lahme Komödie mit Speed (vermutlich erträglich ;-) 2 von 5 PunktenNach den unsäglich komischen EISPRINZEN mit Gags und dummen Sprüchen am laufenden Band, dachte ich, dass auch diese Komödie was für mich sei. Schließlich hab ich Will Ferell seit er BUDDY DEN WEIHNACHTSELF gespielt hat ins Herz geschlossen und für STRANGER THAN FICTION hätte ich ihn auch am liebsten geknutscht ... wäre da nicht Dustin Hofmans trockene Rolle als sein "Retter" gewesen. Na, sei's wie's ist. RICKY BOBBY, DER KÖNIG DER RENNFHRER ist zugegeben ganz ulkig, nimmt diese amerikanische Nescar-Branche auf die Schippe, doch der Film ist insgesamt definitiv nicht meine Kragenweite und nir schwer bis ans Ende erträglich. Der ultimative Schenkelklopfer-Kick fehlt auch. Schade ... 3 zerdepperte Nescars ... mit den Rädern nach oben. *fg* TOPFILM-im Originalton ansehen, dann wird es jedem klar! 5 von 5 PunktenALLE MEINE FREUNDE gaben mir bisher recht, wenn sie sich den Film in Englisch angesehen haben (genauso wie Anchorman, Old School oder Superbad). Alle diese Filme ziehen einen sofort in ihren Bann, wenn in Englisch angeschaut (Bedingung!), denn die Witze sind eng an die konkrete schauspielerische Leistung gebunden; Lokalakzente wurden dafür speziell antrainiert, damit das Lokalkolorit liebevoll auf die Schippe genommen werden kann. Alle (auch derbe) Sprüche, wenn man genau hinhört (und das tut man dann gerne und lachend immer wieder), sind genau auf die Situation abgestimmt und sind gar nicht dehonestierend gemeint! Sie zeigen entweder die Schrägheit so mancher beschränkter Persönlichkeiten auf oder entlarven die rauhe Realität abgekühlter zwischenmenschlichen Beziehungen - durch provozierenden Humor statt Moralisierung und regen eher zum Nachdenken an. Wichtig noch: Extras , wo mehrere zusätzliche Szenen den Spass um viele Minuten erweitern - ein Muss. Prädikat: ohne zu übertreiben: Kultverdächtig genauso wie "Superbad". Der Brüller schlechthin! 5 von 5 PunktenWie man sieht scheiden sich die Geister bei dieser Komödie. Ich für meinen Teil finde der Film ist einfach nur saulustig!!! Wenn man auf stumpfe Witze steht ist das auf jeden Fall 1te Wahl! Will Ferrel und dazu Sasha Cohen (Borat, Ali G)einfach nur genial. Meine Empfehlung: Wenn man den Film nicht kaufen will, dann wenigstens mal ab in die nächste Videothek und ausleihen!!! Typisch Will Farrell 3 von 5 PunktenBei Will Farrell und dem Humor in seinen Filmen scheiden sich die Geister. Nachdem ich vor kurzen die unsäglichen "Eisprinzen" ertragen musste rechnete ich mit dem Schlimmsten. Das große Grauen blieb glücklicherweise aus. Der Film ist schon sehr albern, manche Gags sind sehr platt und wirken wahrscheinlich unter Alkoholeinfluss merklich besser. Amüsant wird's dann aber zeitweise schon. Die weiteren Rollen sind gut besetzt, die Frauen (Leslie Bibb, Amy Adams) sehen gut aus. Die DVD hat ein gutes Bild und Ton. Fazit: Angucken, amüsieren und wieder vergessen. "America is all about speed - hot, nasty, badass speed" 3 von 5 PunktenSo und nicht anders drückte Eleanor Roosevelt es bereits in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts aus, denn die Amerikaner sind nun mal verrückt nach Motorsport, und sie lieben ihre Nascar Rennen. Genau hierrüber geht auch die Komödie "Ricky Bobby", mit Kultkomiker Will Ferrell. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um eine Dokumentation dieses Sports. Es ist vielmehr eine Parodie auf die von Geschwindikeit bessesenen Amerikaner. Der Humor in "Ricky Bobby" ist allerdings recht gewöhnungs- bedürftig. Es wurde das Experiment gewagt Spontanität in die Witze zu bringen indem man nur Andeutungen im Drehbuch vornahm, und den Darstellern beim Schauspielern freie Hand lies. Behält man dies im Hinterkopf wirkt der recht schräge Humor ganz amüsierend. Trotzdem wirkt das Ganze teilweise recht schräg, da eben sehr viel improvisiert wird und Witze unter der Gürtellinie somit nicht ausbleiben, was man allerdings bei Will Ferrell spätestens seit "Oldschool" gewohnt ist. Vom Darstelleraufgebot her gibts nichts zu meckern. Vor allem Will Ferrell und "Borat" Darsteller Sasha Baron Cohen, geben ein aberwitziges Pärchen ab. Gerade der französische Akzent von Cohen bringt richtig Würze in die sonst eher flachen Witze. Doch irgendetwas fehlt "Ricky Bobby" im Endeffekt um daraus eine richtig gute Komödie zu machen. Dabei spielen auch die vielen extremst schrägen Witze eine Rolle, die zahlreich nach hinten losgehen und einen nicht so recht vom Hocker reißen. Trotzdem ist "Ricky Bobby" eine amüsante Komödie und vor allem wegen Will Ferrell und Sasha Cohen zu empfehlen. |
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Ali G - In da USAiii
DVD von ASCOT ELITE |
ProduktbeschreibungAli G in da USA!!! DV 2 Kundenrezensionen:Noch besser als die Filme 5 von 5 PunktenUnd nicht nur besser als die Filme, sondern auch noch besser als die 1. eigentlich fast nicht mehr übertreffbare 1. Season (UK) der Ali G Show, ist diese Season. Einer meiner besten Käufe. Fast noch lustiger als die britische Edition 5 von 5 PunktenSacha Baron Cohen alias Ali G. hat offensichtlich mit seiner britischen Show "Ali G." großen Eindruck auf die Produzenten vom amerikanischen Pay-TV-Sender HBO ("The Sopranos", "Six feet under", "Entourage", "Deadwood" und vieles mehr) gemacht, denn ein paar Jahre nach den sechs Folgen, die in England liefen, kamen bei diesem Sender ebenfalls 6 Folgen in ganz ähnlicher Aufmachung. Es gab ein paar kleine Unterschiede (kein Live-Publikum, dafür neben Ali G. und Borat eine neue Figur namens Brüno (ein schwuler Mode-Journalist aus Österreich)und leider fehlen auch am Schluß die Gesangs-Einlagen von bekannten Stars, die von Ali G. mit Scratch- und Rap-Einlagen "veredelt" werden. Allerdings haben die von den geschaffenen Figuren geführten Interviews noch mehr Schmackes und Brennstoff als in den britischen Folgen. Dies hängt wohl auch damit zusammen, daß es sich dieses mal weniger um Celebrities, sondern mehr um Leute aus Politik, Wirtschaft und Staatsmacht handelt. Wie bei der Vorläufer-Edition aus England gilt, daß der Humor mit Sicherheit nicht Sache von allen Leuten ist und Gefallen an Tongue-in-cheeck-Humor, heftiger Ironie und derben Spässen vorhanden sein sollte. Und ebenfalls sehr wichtig: die Serie ist wirklich NUR in der Original-Sprache gut! Dank optional zuschaltbaren Untertiteln ist es allerdings auch für nicht perfekt englisch sprechende Leute recht einfach, der "Handlung" und dem Humor zu folgen. 3 Stunden Spass in allen 6 auf der DVD vorhandenen Folgen! |
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Da Ali G Show - Borat Edition
DVD von Ascot |
ProduktbeschreibungAscot Elite Da Ali G Show - Borat Edition, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.10.07 |
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Ricky Bobby - König der Rennfahrer [Blu-ray]
Blu-ray von Sony |
ProduktbeschreibungRICKY BOBBY-KÃ?NIG DER RENNFAHRER/ VÃ?: bereits erschienen/ Genre: Action/ Aufnahmeformat: 2,40:1/ Länge: 01:56:00/ FSK: 12 5 Kundenrezensionen:Lahme Komödie mit Speed (vermutlich erträglich ;-) 2 von 5 PunktenNach den unsäglich komischen EISPRINZEN mit Gags und dummen Sprüchen am laufenden Band, dachte ich, dass auch diese Komödie was für mich sei. Schließlich hab ich Will Ferell seit er BUDDY DEN WEIHNACHTSELF gespielt hat ins Herz geschlossen und für STRANGER THAN FICTION hätte ich ihn auch am liebsten geknutscht ... wäre da nicht Dustin Hofmans trockene Rolle als sein "Retter" gewesen. Na, sei's wie's ist. RICKY BOBBY, DER KÖNIG DER RENNFHRER ist zugegeben ganz ulkig, nimmt diese amerikanische Nescar-Branche auf die Schippe, doch der Film ist insgesamt definitiv nicht meine Kragenweite und nir schwer bis ans Ende erträglich. Der ultimative Schenkelklopfer-Kick fehlt auch. Schade ... 3 zerdepperte Nescars ... mit den Rädern nach oben. *fg* TOPFILM-im Originalton ansehen, dann wird es jedem klar! 5 von 5 PunktenALLE MEINE FREUNDE gaben mir bisher recht, wenn sie sich den Film in Englisch angesehen haben (genauso wie Anchorman, Old School oder Superbad). Alle diese Filme ziehen einen sofort in ihren Bann, wenn in Englisch angeschaut (Bedingung!), denn die Witze sind eng an die konkrete schauspielerische Leistung gebunden; Lokalakzente wurden dafür speziell antrainiert, damit das Lokalkolorit liebevoll auf die Schippe genommen werden kann. Alle (auch derbe) Sprüche, wenn man genau hinhört (und das tut man dann gerne und lachend immer wieder), sind genau auf die Situation abgestimmt und sind gar nicht dehonestierend gemeint! Sie zeigen entweder die Schrägheit so mancher beschränkter Persönlichkeiten auf oder entlarven die rauhe Realität abgekühlter zwischenmenschlichen Beziehungen - durch provozierenden Humor statt Moralisierung und regen eher zum Nachdenken an. Wichtig noch: Extras , wo mehrere zusätzliche Szenen den Spass um viele Minuten erweitern - ein Muss. Prädikat: ohne zu übertreiben: Kultverdächtig genauso wie "Superbad". Der Brüller schlechthin! 5 von 5 PunktenWie man sieht scheiden sich die Geister bei dieser Komödie. Ich für meinen Teil finde der Film ist einfach nur saulustig!!! Wenn man auf stumpfe Witze steht ist das auf jeden Fall 1te Wahl! Will Ferrel und dazu Sasha Cohen (Borat, Ali G)einfach nur genial. Meine Empfehlung: Wenn man den Film nicht kaufen will, dann wenigstens mal ab in die nächste Videothek und ausleihen!!! Typisch Will Farrell 3 von 5 PunktenBei Will Farrell und dem Humor in seinen Filmen scheiden sich die Geister. Nachdem ich vor kurzen die unsäglichen "Eisprinzen" ertragen musste rechnete ich mit dem Schlimmsten. Das große Grauen blieb glücklicherweise aus. Der Film ist schon sehr albern, manche Gags sind sehr platt und wirken wahrscheinlich unter Alkoholeinfluss merklich besser. Amüsant wird's dann aber zeitweise schon. Die weiteren Rollen sind gut besetzt, die Frauen (Leslie Bibb, Amy Adams) sehen gut aus. Die DVD hat ein gutes Bild und Ton. Fazit: Angucken, amüsieren und wieder vergessen. "America is all about speed - hot, nasty, badass speed" 3 von 5 PunktenSo und nicht anders drückte Eleanor Roosevelt es bereits in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts aus, denn die Amerikaner sind nun mal verrückt nach Motorsport, und sie lieben ihre Nascar Rennen. Genau hierrüber geht auch die Komödie "Ricky Bobby", mit Kultkomiker Will Ferrell. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um eine Dokumentation dieses Sports. Es ist vielmehr eine Parodie auf die von Geschwindikeit bessesenen Amerikaner. Der Humor in "Ricky Bobby" ist allerdings recht gewöhnungs- bedürftig. Es wurde das Experiment gewagt Spontanität in die Witze zu bringen indem man nur Andeutungen im Drehbuch vornahm, und den Darstellern beim Schauspielern freie Hand lies. Behält man dies im Hinterkopf wirkt der recht schräge Humor ganz amüsierend. Trotzdem wirkt das Ganze teilweise recht schräg, da eben sehr viel improvisiert wird und Witze unter der Gürtellinie somit nicht ausbleiben, was man allerdings bei Will Ferrell spätestens seit "Oldschool" gewohnt ist. Vom Darstelleraufgebot her gibts nichts zu meckern. Vor allem Will Ferrell und "Borat" Darsteller Sasha Baron Cohen, geben ein aberwitziges Pärchen ab. Gerade der französische Akzent von Cohen bringt richtig Würze in die sonst eher flachen Witze. Doch irgendetwas fehlt "Ricky Bobby" im Endeffekt um daraus eine richtig gute Komödie zu machen. Dabei spielen auch die vielen extremst schrägen Witze eine Rolle, die zahlreich nach hinten losgehen und einen nicht so recht vom Hocker reißen. Trotzdem ist "Ricky Bobby" eine amüsante Komödie und vor allem wegen Will Ferrell und Sasha Cohen zu empfehlen. |
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Ali G - Da UK Seereez
DVD von ASCOT ELITE |
ProduktbeschreibungAscot Elite Da Ali G Show - Da UK seereez, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.05.07 3 Kundenrezensionen:Grandios 5 von 5 PunktenIch finde die Ali G show einfach grandios, da sie eine gelungene Satire ist und neben hervorragender Komik auch zu denken anregen mag. Meiner Meinung nach übertrifft die Ali G Show die Filme von Sacha B. Cohen bei weitem, ich habe mich jedenfalls außerordentlich hervorragend amüsiert. Genau so gut wie Borat - falls in der Original-Sprache angeschaut.... 5 von 5 PunktenIch kann meinem Vorredner nur zustimmen: diese Serie ist sehr, sehr lustig, wenn sie in der englischen Originalsprache (mit optionalen Untertiteln) angeschaut wird, während die deutsche Sprachfassung - beim Film "Borat" war es nicht anders - eine Katastrophe ist. Von den Witzen und der Situationskomik bleibt nichts mehr übrig, egal, ob Ali G. Tierschützer, Drogenbeauftragte oder Celebrities interviewt, ob er als Borat britische Benimm-Regeln lernt oder befremdliches Zeug zu Cambridge-Studenten sagt (von denen dann auch einer einfach mal genervt weggeht, eine Reaktion, auf die ich schon immer gewartet habe und erstaunt war, daß niemand der Ali-G-"Opfer" vorher auf die Idee gekommen war...) Auf 2 DVD's sind alle 6 britischen Ali-G.-Folgen drauf, 180 Minuten lang, bzw. kurz, denn die Zeit vergeht beim Anschauen wie im Flug. Politisch höchst unkorrekt stellt Sascha Coen seine Rollen dar, stets darauf bedacht, wirklich kein Fettnäpfchen auszulassen und auf jeden Fall immer noch eine Schippe Sarkasmus, Frechheit, Ignoranz und gespielte Naivität oben drauf zu legen. Besonders gelungen finde ich die Gastauftritte von dem SUPERGRASS-Sänger und von Jarvis Cocker, dem früheren Sänger von PULP. Die in gleicher Ausstattung erschienene Doppel-DVD "Ali G. in da USAiii" steht dieser Edition hier in nichts nach und ist teilweise sogar noch ein bisschen lustiger. Kein Wunder, bietet das Land der unbegrenzten Möglichkeiten durchaus noch mehr Humor-Angriffsfläche als das britische Königreich....... Für Leute, die jedes Wort für bare Münze nehmen und/oder keinen Sinn für Ironie und Doppeldeutigkeit in der Popkultur haben, ist "Ali G." mit Sicherheit nicht geeignet - alle anderen: bitte eintreten und 3 Stunden Freude haben... Genial... 5 von 5 Punkten... wenn man es auf Englisch mit deutschem Untertitel anschaut. Ansonsten ringt es einem kein Schmunzeln ab, denn die deutsche Synchronisation ist echter Müll, und auf Englisch versteht man dank dem Slang nicht gerade viel(und das sagt jemand der auf eine englische Schule geht). Aber wenn man's so guckt wie ich es mache ist es echt toll. |
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