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Produkt-Bild: The Private Lives Of Pippa Lee [UK Import]

The Private Lives Of Pippa Lee [UK Import]
mit Robin Wright Penn, Alan Arkin, Maria Bello, Monica Bellucci, Blake Lively, Regie: Rebecca Miller

DVD von Icon Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 24,99, Angebote ab EUR 5,86

2 Punkte.
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2009
Zoom ± Produkt-Bild: The Private Lives Of Pippa Lee [UK Import]

Produktbeschreibung


Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), ANAMORPHIC WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Anamorphic Widescreen, FormMannschaft Interview(s), Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Besondere Frauen sind eine Spezialität der Berlinale. Vor zwei Jahren spielte sich Marianne Faithful als Irina Palm in die Herzen der Zuschauer, und 2008 erfreute Sally Hawkins als Frohnatur Poppy in Mike Leighs Happy-Go-Lucky, während Tilda Swinton als Titelfigur in Julia von Erick Zonca erschreckte. 2009 schickt Regisseurin Rebecca Miller eine weitere bemerkenswerte Frauenfigur ins Rennen um die Gunst des Publikums. Die Tochter des Bühnenautors Arthur Miller und Ehefrau von Oscarpreisträger Daniel Day-Lewis präsentiert ihr Drama "The Private Lives Of Pippa Lee" außer Konkurrenz im Berliner Wettbewerb. Mit den genannten Damen kann die von Robin Wright Penn dargestellte Pippa aber leider nicht ganz mithalten, dafür ist das Konzept des Films trotz guter Ansätze und unterhaltsamer Passagen insgesamt zu unausgewogen. Pippa Lee (Robin Wright Penn), eine Frau in der Lebensmitte und Mutter zweier erwachsener Kinder, zieht mit ihrem dreißig Jahre älteren Mann, dem Großverleger Herb (Alan Arkin) von New York in ein ruhiges Dörfchen in Connecticut. Der mittlerweile 80-Jährige will nach drei Herzinfarkten etwas kürzer treten. Pippa unterstützt Herb nach Kräften und versucht sich in das Leben der Kleinstadt einzugewöhnen. Sie besucht einen Töpferkurs und ist eine hilfsbereite Nachbarin. Gelegentlich lässt Pippa ihre Gedanken schweifen und verliert sich in Erinnerungen an ihre schwierige Kindheit: Als Teenager (Blake Lively) verließ sie wegen der Drogensucht von Mutter Suky (Maria Bello) ihr Zuhause und fand kurzzeitig Unterschlupf bei einer Tante. Aber auch dort hielt sie es nach einem kleinen Zwischenfall mit deren
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Eine Kundenrezension:

Merkwürdiger Mix
2 Punkte 2 von 5 Punkten
"Pippa Lee" ist ein merkwürdiger Mix aus Versatzstücken, die man in anderen Filmen schon gesehen hat, und zwar in der Regel besser. Mal musste ich an das Ensemble-Drama Hurlyburly denken, mal daran, wie Drew Barrymore Unterwegs mit Jungs war, und Keanu Reeves' Leistung erinnert sehr stark an die Figur, die er in Daumenlutscher verkörpert hat, einem ähnlich polyvalenten Film. Alles in allem kann man nur dem zustimmen, was andere Kritiker auch schon moniert haben: ein Film ohne klare Linie, ohne bleibende Wirkung, aber immerhin mit starken Hauptdarstellern. Den Weg in die deutschen Kinos hat "Pippa Lee" als typischer Frauenfilm vermutlich nur als Kontrastprogramm zur Fußball-WM geschafft.

Für Freunde von Der Jane-Austen-Club und Robin Wright Penn.
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Produkt-Bild: Weißer Oleander

Weißer Oleander
mit Alison Lohman, Michelle Pfeiffer, Robin Wright Penn, Regie: Peter Kosminsky

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 2,46

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Weißer Oleander
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Hollywood-Superstar Michelle Pfeiffer als neurotische Giftmischerin. Als die exzentrische Künstlerin Ingrid erfährt, dass ihr Lebensgefährte Barry sie verlassen will, dreht sie durch Sie vergiftet den Geliebten mit einem tödlichen Oleander-Extrakt. Hauptleidtragende dieses Verbrechens aus Leidenschaft ist ihre Tochter Astrid, die nach der Inhaftierung der Mutter halt- und orientierungslos von einer Pflegefamilie zur nächsten weitergereicht wird. Erst unter der liebevollen Obhut der unglücklich verheirateten Claire findet Astrid die Kraft und Reife, sich aus dem Schatten der übermächtigen Mutter zu befreien, die sogar vom Gefängnis aus mit Argusaugen über ihre Tochter wacht...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ausgezeichnete schauspielerische Leistungen und eine sensible Regie sorgen dafür, dass Weißer Oleander nicht zu einem der üblichen Tränendrüsendrücker wird. Dieses scharf gezeichnete Drama, das auf einem Bestseller von Janet Finch basiert, kann eine hochkarätige Besetzung vorweisen, aber Alison Lohman stiehlt allen die Schau. In ihrer Rolle als unruhiger Teenager, dessen übermächtige Mutter (Michelle Pfeiffer) wegen Mordes im Gefängnis sitzt, ist Lohman Herz und Seele des Films. Sie wechselt ständig die Pflegeeltern und steuert mit Vollgas in die Unabhängigkeit in einer Welt der Erwachsenen, von denen sie bisher nur enttäuscht wurde.
Nachdem sie episodische Zwischenspiele bei einem wiedergeborenen Christen (Robin Wright Penn), einer selbstmordgefährdeten Hausfrau (Renée Zellweger) und einer russischen Immigrantin (Zvetlana Efremova) überstanden hat, findet sie endlich Trost bei einem Außenseiter (Patrick Fugit) wie sie selbst und lässt die vielen Mütter, die an ihr versagt haben, hinter sich. Der britische Bühnen- und TV-Veteran Peter Kosminsky, der hier sein Debüt als Spielfilmregisseur gibt, schafft mit Weißer Oleander ein Schaufenster für die beachtlichen Leistungen seiner Darstellerinnen. Dem Film fehlt vielleicht die emotionale Tiefe des Romans, aber er spricht Bände über die empfindliche Balance zwischen Freiheit und Verantwortung. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

das buch ist besser, aber ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... das ist doch meistens (immer?) so.
natürlich könnte ich bemängeln, dass im film vieles sehr schnell geht und einige wichtige passagen des buches vollkommen fehlen - das stimmt auch - doch das liegt meiner meinung nach daran, dass der film einfach eine "normale" länge hat. würde der film - sagen wir mal - ca. 3 stunden gehen, dann wäre er wahrscheinlich perfekt. denn rein schauspielerisch und atmosphärisch ist dieser film top.
die besetzungen wunderbar gewählt, die schauspielerische leistung berührend und die gefühle des buches sehr gut widergespiegelt.
ich weiß nicht, wie jemand diesen film empfindet, wenn er das buch nicht gelesen hat.
aber von mir ganz klar 5 sterne.
Wenn Hass die Seele nährt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Astrid ist noch jung als ihre Mutter wegen Mordes verhaftet wird. Sie kommt in Pflegefamilien, doch anstatt Halt zu bekommen sind auch das Krisenherde. Sie erfasst schnell die Situation, es gelingt ihr jedoch nicht, das Ganze zum positiven zu wenden. Trotz aller Tragödien nimmt sie auch immer etwas positives mit.Ihre Mutter spinnt vom Gefängnis aus weiterhin eifersüchtig ihre Fäden und erst als Astrid sich löst und in einer nicht klassischen Familiensituation unterkommt gelingt es ihr genug Stärke zu entwickeln, ihre Bedürfnisse durchzusetzen. Ansonsten bleibt sie Einzelgängerin, einzig Paul, ebenso kreativ und mit einem guten Gespür für die Nöte anderer Menschen ausgestattet liebt sie aufrichtig. Gerade ihn hält sie auf der Suche nach Nestwäre am weitesten auf Abstand, er ist jedoch klug genug ihr auch aus der Distanz halt zu geben. Und schließlich ist Astrid auch soweit und stellt ihrer Mutter eine Forderung, die sie ihren Frieden finden lässt....
Ich habe den Film nun schon öfters gesehen und er geht mir immer wieder unter die Haut. Obwohl der Film schon allein aus Zeitgründen nicht allzu sehr in die Tiefe gehen kann ist allzu klar herausgearbeitet wie Astrid versucht sich von der Beziehung zu ihrer Mutter zu lösen. Eine Frau die sie schon aus Instinkt liebt gleichermaßen aber manipulativ und gefährlich ist. Die ihre Tochter nicht um ihrer selbst willen liebt sondern schlicht und einfach ein Abziehbild ihrer Selbst erschaffen will mit dem sie schalten und walten kann wie sie will. Der Film zeigt durchaus wie tief so ein Schmerz geht und welche Bereiche er noch mit beeinflusst und wie schwierig es ist, selbst wenn man in der Lage ist, eine räumliche Trennung zu vollziehen und ein geistiger Widerspruch vorhanden ist das Gift wieder loszuwerden, das man mit der Muttermilch aufgesaugt hat. Für mich ein runder, in sich stimmiger Film der zeigt, daß es durchaus einen Ausweg gibt. Die beiden Hauptdarstellerinnen haben mir auch gefallen. Leute die in ähnlichen Situationen waren wissen, daß der Schlußsatz einfach mehr Drehbuch als Realität ist, trotzdem ein Film zu dem ich garantiert mal wieder greifen werde.
Packend und sehr traurig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wieder mal hat ein Film es geschafft mein Lieblingsfilm zu werden. Die Gründe:

- tolle Schauspieler/innen
- unerwartete Wendungen
- schöne und passende Filmmusik (ich sag nur "they've clipped my wings again"
- gefühlvolle Stimmung die so schwankt das man abwechselnd vor Wut, Freude und Traurigkeit ins Taschentuch schnäuzt.
Mittelding
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ganz nett ist dieser Streifen, man kann ihn sich einmal ansehen - ein 2. mal ist meiner Meinung nach eher nicht drinne - was ich enttäuschend fand! Ich dachte WEISSER OLEANDER wäre ein Film zu immer und immer wieder schauen und mitfühlen! Die Schauspieler sind gut, keine Frage, der rote Faden auch - jedoch wirkt einiges unglaubwürdig zB WARUM schickt das Jugendamt das Mädchen 2 x an so schreckliche ,,Eltern" ?? Menschen die kaum Geld haben, kaum Platz für die eigenen Kinder etc Unlogisch.
Wieder eine dieser böse Mutter arme Tochter Geschichten -
3 Punkte 3 von 5 Punkten
ganz ohne Zweifel hollywoodmäßig perfekt gemacht mit richtig guten Schauspielern bis hin zu den kleinen Nebenrollen (wer genau hinsieht, trifft eine gute Bekannte aus den Gilmore Girls kurz als Rettungssanitäterin wieder). Aber: Wenn die Mutter einen Mord begeht, von dem die 14jährige Tochter weiß, die Tochter dann in der ersten Pflegefamiie fast erschossen wird, in der zweiten den Suicid der Pflegemutter (R. Zellweger - große Klasse!) miterlebt (wer kennt den Pflegevater aus Emergency Room?), zwischendurch in einem Waisenhaus übel verdroschen wird, während aus dem Gefängnis heraus die böse Mutter (M. Pfeiffer auch hervorragend) die Fäden zieht - wenn all das auf das arme Kind niedergeht, dann gehts nur in einem Traum-Schmachtfetzen, dass die Kleine sich ohne größere seelische Schäden schließlich von der Mama und dem Schicksal emanzipiert und eine richtig gute Künstlerin wird. Nicht so richtig glaubhaft die Geschichte....
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Produkt-Bild: Sorry, haters

Sorry, haters
mit Robin Wright Penn, Abdel Kechiche, Sandra Oh, Regie: Jeff Stanzler

DVD von GOM
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 1,83

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Sorry, haters
  • FSK 16

Produktbeschreibung


GOM Sorry, Haters - Im Bann des Terrors, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 01.04.08
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2 Kundenrezensionen:

Schwere Kost
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Sorry, Haters" ist ein kontroverser Polit-Low-Budget Streifen, kühl und berechnend. Gesellschaftliche Konfusion und emotionale Abgründe, kulturelle Unterschiede und eine Intrige stehen im Mittelpunkt eines Films, welcher sowohl Thriller als auch gesellschaftskritischer Politfilm sein kann, vielleicht sein möchte, dessen geradezu böses Ende sowohl völlig unerwartet als auch "nachvollziehbar" erscheint, ausgehend von der psychologischen Beschaffenheit Phoebes (Robin Wright Penn) und ihrer Suche nach der Novelierung des für sie Besonderen.

Der Film setzt sich mit den Ereignissen des 11. September, der Hysterie und Angst auf eine völlig neue und andere Art und Weise auseinander, in dem er zwei Personen zusammenführt, die unterschiedlicher nicht sein könnten Beide scheinen dem jeweils Anderen etwas geben zu können, was sie extenziell benötigen. Sehr beeindruckend, auch wenn Phoebe etwas zu starr und unbeweglich rüberkommt. Das Thema ist aktueller denn je und lässt erneut und wiederholt die Frage nach der symbolischen Kraft und Vehemenz der Twin-Tower Einstürze zu, die im Zuge kriegsrethorischer Aufarbeitung oftmals verschleiert wird (oder verschleiert werden soll), auch wenn Guantanamo als primär stellvertretendes Symbol dient.

Die Art und der Aufbau von "Sorry, Haters", die Sichtweisen und der unprätentiöse Beginn, und der Fakt, dass hier mit einfachsten Mitteln ohne großes Budget gearbeitet wurde, inklusive eines insgesamt unpoplär zu nennenden, da kritischen Plots, beantwortet wohl die Frage, warum man auf "Sorry, Haters" fast nur zufällig stossen kann. Schade, denn ein paar mehr Zuschauer hätte der Film schon verdient gehabt.
Ein Film, wie ein Schlag ins Gesicht
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Eine Geschichte um ein nicht verarbeitetes Trauma, so lässt sich "Sorry, haters" am besten umschreiben.

Ein Film, wie er sich von gängigen Klischees Hollywoods nicht deutlicher hätte absetzen können.
--- Das Gute gewinnt nicht
--- Das Gute hält sich, soweit es hier überhaupt existiert, eher bedeckt
--- Die Hauptdarstellerin (Penn) ist weder im eigentlichen Sinne als böse, geschweige denn als gut zu bezeichnen
--- die Motive, die die Protagonistin antreiben, bleiben im Dunkeln, lassen beim Zuschauer aber die Möglichkeit zur Spekulation offen

Was aber an dem Film besonders beeindruckt, um nicht sogar zu sagen schockt, ist das in der Form völlig unerwartete Ende - obwohl es, wenn man es im Nachhinein mit etwas zeitlichem Abstand betrachtet, fast zwingend so hat kommen müssen (aus der Sicht der Hauptdarstellerin)!

Eine wirklich überzeugende, in ihrer Radikalität recht einzigartige und herausstechende Leistung des Regisseurs Jeff Stanzler und auch unter den Independantfilmen etwas ganz Besonderes.
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Produkt-Bild: Hurlyburly

Hurlyburly
mit Sean Penn, Kevin Spacey, Robin Wright Penn, Regie: Anthony Drazan

DVD von KINOWELT
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 2,45

2,5 Punkte.
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Hurlyburly
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Die langjhrigen Freunde Eddie, Mickey und Phil arbeiten in der Filmbranche von Los Angeles, teilen sich die Frauen und das Koks und leben gemeinsam in einer schicken Villa. Sie liegen sich stndig in den Haaren, ihre beruflichen Karrieren kommen nicht recht in Schwung und ihr Dolce Vita made in Hollywood findet ein abruptes Ende als Phil bei einem Autounfall ums Leben kommt...
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4 Kundenrezensionen:

Hätte mir mehr erwartet...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein lieber guter Freund hat mir diesen Film empfohlen, und hat total geschwärmt, wie krank der Film sei (in positivem Sinne natürlich).
Da Sean Penn, Kevin Spacey und viele andere bekannte Gesichter mitspielen, habe ich ihn mir sofort bestellt - gottseidank war er billig - sonst hätte ich mich wahrscheinlich geärgert:
Gute Schauspieler alleine machen's halt auch nicht aus.
Eigentlich geht es in dem Film bloß darum, pseudo-kluges Geschwafel - mit Betonung auf PSEUDO-klug(dies mag am Drogenkonsum der Protagonisten liegen) an den Mann zu bringen.
Der Film gehört für mich in die Liga: Links rein und rechts wieder raus.
Ich habe ihn mir auf Englisch (mit dt. Untertiteln) angesehen, weil er auf Deutsch noch unlustiger rüberkommt.
Für jemanden, der nicht viele Filme in dieser Art gesehen hat, ist er wahrscheinlich super, aber ich kenne einfach soviele bessere... Es tut mir also leid, mein lieber guter Freund, wenn ich Deine Begeiterung hier nicht ganz teilen kann!
Mehr als zehn Euro darf man wirklich nicht verlangen - trotz alledem: Irgendwie muss man ihn doch gesehen haben... Alleine wegen Sean Penn, der hier wirklich sein Bestes gibt!
Top Besetzung
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Irgendwie komme ich mit dem Film nicht klar - also nur zugekifft, zugekokst, etc.. das passte vielleicht in die frühen 80er - so in etwa kommt der ganze Film rüber - nur die Handys sind dabei fehl am Platz.

Die schauspielerische Leistung der Topbesetzung ist naturgemäß ganz gut, obwohl für das Team war es wohl auch nur ein großes Rivivl.

Wer mit dem Leben im Exzess-Szene nichts am Hut hat, sollte besser garnicht erst reinschauen.

2 gut gemeinte Sterne
Die Produktionskosten hätte man besser gespendet !!!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Also bei diesem Film fehlen mir die Worte. Habe Ihn mir angesehen da er im Radio von einem Kritiker als Empfehlung angepriesen wurde. Entweder stand er unter verwirrenden Medikamenten, Alkohol oder arbeitet für die Produktionsfirma. Bestätigt aber wieder meine Erfahrung das man besser nicht auf diese sogenannten Kritiker hören sollte. Ein Film den man ABSOLUT nicht gesehen haben muß! Kann nur jedem empfehlen für das Geld besser ein Eis oder eine Pizza essen zu gehen. Und es soll mir jetzt bloß keiner mit intellektuellem Wert dieses Films kommen, es ist einfach nur geistiger Dünnpfiff der mit den Namen sehr guter und bekannter Schauspieler versucht sein Geld einzuspielen. Ich kann auch in keinsterweise irgendeine Art von Komik darin erkennen, mir war eher zum heulen weil ich es sehr schade finde das sich in meinen Augen drei sehr gute Schauspieler für diesen Film hergegeben haben. Sorry aber wenn man hier minus Sterne vergeben könnte würde ich minus 5 geben. Definitives Fazit: FINGER WEG !!!
Endlich!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film schon seit Jahren auf Video und habe ihn sicher an die zwanzig Mal gesehen - und jetzt geht das sogar endlich auf DVD und auch auf englisch!

Zur Handlung: der Film (der eigentlich ursprünglich ein Theaterstück war) handelt von vier langjährigen, doch trotzdem sehr unterschiedlichen Freunden. Zentraler Protagonist ist der kokainsüchtige und paranoide Eddie (Sean Penn), der sich zusammen mit dem selbstgerechten Mickey (Kevin Spacey), dem aggressiven Phil (Chazz Palminteri) und dem überheblichen Artie (Garry Shandling) in einem großen Haus in Hollywood Hills in weitreichende, sozial-philosophische, sensible und verletzende Gespräche vertieft. Und das unter einem gleichzeitig witzigen und erschreckenden Drogenkonsum von allen Protagonisten.

Das Interessante dabei ist, dass alle vier Charaktere seit Ewigkeiten Freunde sind, man aber mit jeder Minute im Film mehr Aggression und Neid unter allen feststellen kann - was so faszinierend und unterhaltend wie selten sonst dargestellt wird. Natürlich münden diese versteckten Differenzen bald in hochemotionale Konflikte, die einen tragischen Höhepunkt zur Folge haben.
(ACHTUNG - SPOILER: Für die, die es jetzt schon wissen wollen: dem Selbstmord von Phil. SPOILER - ENDE)

Die Charaktere erscheinen zwar am Anfang unsympathisch und etwas eindimensional - obwohl hier die Dialoge und das Timing schon zum Schreien komisch sind-, entwickeln sich aber schnell zu einem Netzwerk von Schuldzuweisungen, Ausreden und unterschwelligen Differenzen, die man untereinander nie ausgesprochen hat.

Herausragend finde ich dabei Sean Penn's Talent, Eddie's Paranoia und seine Schlussfolgerungen, die er selbst wohl als außergewöhnlich genial betrachtet, die in Wahrheit aber immer eine Winzigkeit neben einer logischen Interpretation liegen.
Als Beispiel sei hier gleich die Anfangsszene angeführt, in der Eddie sich bereits nach dem Aufstehen (vor einer Firmenkonferenz) eine nicht unerhebliche Menge Koks reinzieht und auf die Frage, ob er nicht lieber Kaffee zum Frühstück hätte, damit antwortet, dass Kaffee krank mache und pures Rattengift sei.
Und das war noch eine der unspektakuläreren Erleuchtungen, die Eddie in diesem Film propagiert.

Auch die weiblichen, (leider) nur in Nebenrollen vorkommenden Rollen, Darlene (Robin Wright Penn), Bonnie (Meg Ryan) und Donna (Anna Paquin, X-Men) können begeistern und unterhalten.

Das Ende mag zwar ein wenig unerwartet kommen, doch meiner Meinung nach ist es durch seine Offenheit durchaus passend und regt zum weiteren Diskutieren danach an.

Also: wer auf dialoglastige, philosophische Filme im Stil von Magnolia oder Waking Life steht und nichts gegen exzessiven Darstellungen von Drogenkonsum hat, dem wird dieser Film garantiert zwei Stunden voller Spaß, aber auch traurigem Mitgefühl und vielleicht sogar ein paar neue Blickwinkel bei dem einen oder anderem Thema geben. Allen anderen empfehle ich, den Film zumindest auszuborgen und sich selbst ein Bild zu machen.
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Produkt-Bild: Die Braut des Prinzen

Die Braut des Prinzen
mit Peter Falk, Fred Savage, Robin Wright Penn, Regie: Rob Reiner

DVD von Concorde
Preis bei Amazon: EUR 5,99, Angebote ab EUR 4,58

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Die Braut des Prinzen
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Wer erinnert sich nicht daran, wie langweilig es sein kann, als kleines Kind krank im Bett zu liegen, während die Freunde die spannendsten Abenteuer erleben? Da hilft es auch wenig, wenn der Großvater vorbeikommt, um ein Märchen vorzulesen. Aber diese Geschichte hat es in sich! Und nicht nur der Enkel Fred Savage wird von Großvaters Peter Falk Geschichte in den Bann gezogen... Es war einmal ein wunderschönes Mädchen namens Buttercup Robin Wright Penn. Sie lebte im Lande Florin und ritt am liebsten mit ihrem Pferd über die Wiesen und Wälder. Buttercup hatte einen Stallburschen Cary Elwes, den sie pausenlos herumschubste, doch was auch immer sie von ihm verlangte, er erledigte alles und erwiderte immer nur "wie Ihr wünscht.". Eines Tages fiel Buttercup auf, dass Westley mit "wie ihr wünscht" eigentlich "ich liebe Dich" meinte und sie bemerkte, dass auch sie sich schon vor langer Zeit in ihn verliebt hatte. So wurden die beiden ein glückliches Paar und alles hätte so schön sein können, wenn Westley nicht eines Tages beschlossen hätte, in die Ferne zu ziehen, weil er nicht Zeit seines Lebens ein einfacher Stallbursche ohne Geld und Ruhm sein wollte. Bevor er auszog, versprach er seiner Geliebten, mit vollen Händen zurück zu kommen und sie anschließend zu heiraten. Kurze Zeit später erfuhr Buttercup, dass das Schiff, mit dem Westley abgereist war, von dem grausamen Piraten Roberts gekapert wurde und alle, die sich an Bord befunden hatten, ermordet worden waren. Als es für den Prinzen des Landes Florin an der Zeit war, zu heiraten, wählte er Buttercup aus und da sie ihre große Liebe Wesley für tot hielt, willigte sie ein, Prinz Humperdinck Chris Sarandon zum Mann zu nehmen. Doch dann wurde sie von drei Männern, die Unruhe stiften wollten, entführt! Prinz Humperdinck schickte natü ...

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Roman Die Brautprinzessin des Drehbuchautors William Goldman verdiente sich seine treue Leserschaft durch die Kraft der Geschichte und deren leicht satirische und übertreibende Verbeugung vor den Abenteurern der Mantel-und-Degen-Filme. Es ist ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen, in dem die lebendigen, leicht überspitzt dargestellten Charaktere teilweise mit dem Mut der Verzweiflung für ihre Ziele kämpfen. Unterstützt wird die abenteuerliche Geschichte durch den ernsten Ton des Erzählers und die mit einem Augenzwinkern eingesetzten Klischees.
Wie durch ein Wunder schafften es Regisseur Rob Reiner und Goldman, diese romantische Fabel auf die Leinwand zu bringen, und dabei die Stimmung, die der Erzähler vermittelt, intakt zu erhalten. Als Erzählform benutzten sie die "Geschichte in der Geschichte": der Großvater (Peter Falk) schafft es, seinen skeptischen Enkel (Fred Savage) nach und nach in das absurde, aber unwiderstehliche Melodram der Geschichte hineinzuziehen. Und was für eine Geschichte: der Stalljunge Westley (Cary Elwes) gesteht Buttercup (Robin Wright, verheiratet mit Hollywoods Enfant terrible Sean Penn) seine Liebe, wird aber von Piraten entführt und für tot erklärt, während Buttercup dem bösen Prinzen Humperdinck versprochen wird. Buttercup selbst wird von einem Sizilianer entführt, der seine listigen und kriminellen Pläne aus dem Hintergrund steuertund von einem spanischen Meister des Degens und einem reimenden Riesen begleitet wird. Ein geheimnisvoller maskierter Pirat (könnte es Westley sein?) nimmt die Verfolgung auf. Als sie auf die Klippen des Wahnsinns zusegeln.
Die wilden und verschlungenen Pfade der Geschichte, die plötzlichen Änderungen des Schicksals und die zur Karikatur veränderten Charaktere funktionieren alle. Dies liegt daran, dass Goldman aus seiner eigenen Vorlage ein sehr lustiges Drehbuch gemacht hat. Reiners selbstbewusste Regie und eine hervorragende Besetzung tragen das ihre bei. Westley und Buttercup sind die ersten Filmrollen für Elwes und Wright, die beide im Original ihren besten britischen Akzent einsetzen. Die Nebenrollen sind mit so hervorragenden Schauspielern wie Mandy Patinkin (als Fechter Inigo Montoya), Wallace Shawn (der unglaubliche Planer Vizzini) und Christopher Guest als böser Graf Rugen besetzt. Außerdem gibt es kurze und lustige Gastauftritte von Billy Crystal, Carol Kane und Peter Cook. --Sam Sutherland
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5 Kundenrezensionen:

Kindheitserinnerungen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein Film, den ich schon als Kind liebte. Auch wenn ich ihm mittlerweile anders wahrnehme, ist es immer noch einer der tollsten Fantasyfilme, die ich kenne. Witzig, tolle Charaktere, eine einfache Geschichte einfallsreich umgesetzt, teilweise wirklich großartige Dialoge. Für den Film gibt es fünf Punkte, Abzüge aber für die DVD, die technisch nicht besonders viel hergibt und keinerlei Extras anbietet.
Konfus und unspektakulär
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Kurz und knapp :

Selbst für einen am Ende der 80ger Jahre entstandenen Film ist er äusserst dürftig durch Spezialeffekte unterstützt und der Mangel an Technikverständnis und Dynamik, speziell bei (für ein eher komödiantisch/romantisches Märchen recht häufig autretenden) Kampfszenen unterbindet zu weilen die Entwicklung "echter Spannung". Kann mir gut vorstellen dass der Film 1987 noch als übersdurchschnittlich aufgefasst wurde, muss aber leider zugeben dass er zumindest meinen heutigen Anforderungen nicht mehr genügen möchte. Wer ein gutes Märchen sucht, das sich sowohl mit der/dem Liebsten als auch mit den Kindern schauen lässt sollte dem auch in anderen Rezensionen erwähnten "Sternwanderer" eine Chance geben, welcher so ziemlich alles enthält was diesem Film fehlt.
Großartiger Film, der dem Buch gerecht wird
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein eindeutig schöner, verspielter, humorvoller Film, der dem Buch schon irgendwie gerecht wird. Natürlich gab es Kürzungen hier und Änderungen da, aber im Großen und Ganzen hat der Film die Atmosphäre und den Charme des Buches eingefangen und auf wundervolle Art und Weise filmisch umgesetzt. Ein zeitloser Klassiker für alle Fantasyliebhaber und Fans von "high Adventure and true love" ... und sowieso für jung und alt ;)
Wundervoll....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Warum müssen scheinbar ??Erwachsene?? mit ihrem Verstand immer alles derart sezieren, bis nichts Positives mehr übrig bleibt?
Dieser Film ist ein Juwel, man muß hinhören, hinfühlen...
So süß, so wunderbare, geniale Dialoge...nicht ernst gemeint, sondern unschuldig,romantisch und verspielt.
Kein Anspruch an Perfektion...
Für Menschen gemacht, die offen sind für leise Zwischentöne und - for allem sensibel genug ...
Wahre Liieeebe!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Um es einmal mit den Worten von Campino von den "Toten Hosen" zu sagen: "Ein Mensch der diesen Film nicht mag ist nichts für mich!"
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Produkt-Bild: Einbruch & Diebstahl - Breaking & Entering

Einbruch & Diebstahl - Breaking & Entering
mit Jude Law, Juliette Binoche, Robin Wright Penn, Regie: Anthony Minghella

DVD von BUENA VISTA
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 1,88

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Einbruch & Diebstahl - Breaking & Entering
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Breaking & Entering - Einbruch und DV
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5 Kundenrezensionen:

Unterschiedliche Lebenswelten und ihre Schnittmengen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Will (Jude Law) und Sandy (Martin Freeman) sind die Partner eines erfolgreichen Londoner Architektenbüros, die sich die Umgestaltung von 'Kings Cross', eines riesigen Sanierungsgebietes der englischen Hauptstadt zur Aufgabe gemacht haben. Ihr Büro liegt in diesem Problembezirk und dort wird regelmäßig eingebrochen.
Darin involviert ist der 15jährige Sohn Miro (Rafi Gavron) der bosnischen Flüchtlingsfrau Amira (Juliette Binoche), die sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält.
Will legt sich nachts selbst auf die Lauer und verfolgt Miro bei einem erneuten Einbruchversuch unerkannt bis zu dessen Zuhause. Im weiteren Verlauf nimmt er Kontakt zu Amira auf, ohne seine wahren Interessen zunächst preiszugeben. Er bringt ein Jackett zum Ausbessern vorbei.
Will steckt gerade in einer sehr schwierigen Phase mit seiner Lebenspartnerin Liv (Robin Wright Penn). Seine Stieftochter Bea zeigt zunehmend autistische Züge und raubt ihm und seiner Partnerin hinzu die nächtliche Ruhe. Liv scheint nur noch ein Schatten ihrer Selbst und die beiden streiten mehr als gut wäre. So scheint der Boden geebnet für einen Seitensprung mit Amira, die trotz ihres schwierigen Lebens eine ganz andere Selbstsicherheit und Größe ausstrahlt. Doch die Verwicklungen nehmen zu, als Amira den ursprünglichen Grund für Wills Auftreten bei ihr herausbekommt. Es ist klar, sie wird für ihren Sohn Miro wie eine Löwin kämpfen, damit er nicht im Jugendarrest landet....

Zwei sehr unterschiedliche Menschen, die sich im Schmelztiegel London begegnen. Der Star-Architekt und die Immigrantin. Bei diesem Spiel mit den Gefühlen ist eine Weile nicht klar, wer wen am meisten betrügt, bzw. wer sich selbst am meisten belügt.
Doch das ist nur der eine Handlungsstrang. Es geht auch um zwei Müttern, die für ihre nicht ganz unkomplizierten Kinder (Miro bzw. Bea) der vollen Einsatz bringen. Man sieht schon, der Film ist recht vielschichtig. Er werden Nebenschauplätze eröffnet, mit der Gefahr (Ronny und die Putzfrau; die Prostituierte), sich ein wenig zu verzetteln. Trotzdem findet man einen guten Zugang zu den Einzelschicksalen als Zuschauer. Nicht zuletzt deshalb, da der Film bis in die Nebenrollen gut besetzt ist.

Der Film ist thematisch und filmisch durchaus sehenswert. Ein Blockbuster wurde es natürlich nicht.
Drama über menschliche Sehnsüchte und Schwierigkeiten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Architekt Will Francis (Jude Law) eröffnet ein Großraumbüro im Londoner Stadtteil King's Cross, in das bald darauf mehrfach eingebrochen wird. Auch privat steht nicht alles zum besten: Die Beziehung mit der attraktiven Schwedin Liv (Robin Wright-Penn) steht unter keinem guten Stern. Beide entfremden sich zusehends, zusätzlich belastet durch die Schwierigkeiten, die das Leben mit Livs 13-jähriger autistischer Tochter mit sich bringt. Als Will dem jugendlichen Einbrecher heimlich folgt, lernt er dessen Mama Amira (Juliette Binoche) kennen, die mit ihrem Sohn vor vielen Jahren aus Bosnien floh und jetzt als Schneiderin ihr Geld verdient. Die einsame liebevolle Mutter dürstet nach Zuneigung und geht nur zu gern auf Wills Avancen ein. Amiras Sohn droht das Gefängnis, einzig Wills Aussage könnte diesen entlasten. Doch das würde bedeuten, dass seine Affäre auffliegt und damit seine Welt einzustürzen droht...
Dieses Drama schafft es mit überwiegend leisen Tönen die Vielschichtigkeit menschlicher Beziehungen und Beweggründe zu beleuchten. Juliette Binoche überzeugt als blasse vom Leben gezeichnete Schönheit, Robin Wright-Penn zeichnet eindrucksvoll die Figur einer extrem angespannten Mutter, die von den Schwierigkeiten des Lebens aufgefressen wird und sich mehr und mehr von ihrem Mann abkapselt. Jude Law spielt hervorragend einen unsicheren Mittdreißiger, der sich nach Nähe sehnt und dabei seine Liebe aus den Augen verliert. "Breaking and entering" -besser mit "Einbruchsdiebstahl" als mit "Einbruch und Diebstahl" übersetzt- brilliert durch seine gelungene Skizzierung der überaus menschlichen Verhaltensweisen der Protagonisten und wird -nicht zuletzt- durch drei hervorragende Schauspieler zu einem außergewöhnlich guten Film. (246 Wörter)
Oberflächlich
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Von einem Regisseur wie Minghella,der Meisterwerke wie "Der englische Patient"
oder "Colt Mountain" gedreht hat,versprach ich mir auch
von diesem Film einen ansprechenden Filmabend...
Leider wurde ich enttäuscht.
Die Handlung ist zäh und wiederholt sich,einzelne Reaktionen
der Hauptfiguren sind für mich nicht nachvollziehbar
und der gesamte Verlauf des Films wirkt eher oberflächlich.
Irgendwann in der Mitte des Films hatte ich das Interesse verloren...
Außergewöhnlich und sehenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine Ebene dieses Films wird durch das Paar Will und Liv (Jude Law und Robin Wright Penn) und ihre 13jährige, autistische Tochter dargestellt.
Die zweite Ebene durch Flüchtlinge aus Sarajewo: Amira (Juliette Binoche) und ihren Sohn Mirko.

Die Handlung spielt in und um den Stadtteil King's Cross in London. In das Architekturbüro von Will und Sandy wird jedesmal, wenn sie neue Computer installieren, eingebrochen und sie werden ausgeraubt.
Will verfolgt einen der Diebe auf eigene Faust und betritt eine Welt, die sich emotional von seiner eigenen, sehr stark unterscheidet. Er verliebt sich in Amira, die allerdings sehr bald den wahren Grund für Will's Interesse an ihr und ihrem Sohn entdeckt und die zu einem sehr fragwürdigen Mittel greift, um Mirko vor dem Gefängnis zu bewahren.

Ein sehr schöner Kontrast ist dem, leider viel zu früh verstorbenen Regisseur, mit den Schauspielerinnen Penn und Binoche gelungen. Die, wegen ihres ständigen Schlafmangels sehr zarte und ausgelaugte Liv, ist ein krasser Gegensatz zu der dunklen, ebenfalls vom Leben gebeutelten, aber lebhaften, Amira.

Ein einprägsames Drama, das anzusehen lohnt. Die Darsteller überzeugen alle meisterhaft.
Schwer zu bewerten...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...ist Anthony Minghellas Film Breaking and Entering. Wenn ein Regisseur, der für Filme wie der Englische Patient oder Cold Mountain verantwortlich zeichnet, mit Schauspielern wie Jude Law, Juliette Binoche und Robin Wright Penn dreht, dann sind die Erwartungen des geneigten Publikums natürlich hoch. Schnell kann es passieren, dass man mit viel zu hohen Ansprüchen an den Film herangeht und letztendlich enttäuscht ist. Bei der Bewertung von Breaking und Entering spielt diese Einstellung sicherlich eine Rolle.

Francis(Jude Law) ist ein Architekt, der ein neues Viertel in Londons Stadtteil Kings Cross aus dem Boden stampfen will. Das ist nicht einfach, denn Kings Cross ist nicht gerade eine Nobelgegend. Francis verlegt sein Büro in den Stadtteil und wird prompt mehrmals ausgeraubt. Der junge Miro steigt mit seinem Freund in das Büro ein und stiehlt Rechner und Zubehör. Das Ganze im Auftrag für eine kriminelle Bande. Eigentlich hat Francis schon genug Probleme. Er lebt mit Liv(Robin Wright Penn) zusammen. Sie hat eine Tochter, die eine bestimmte Form des Autismus hat und Liv und Francis rund um die Uhr beschäftigt. Trotzdem schiebt Francis nachts vor dem Büro Wache und ertappt Miro tatsächlich dabei, wie er zum zweiten Mal bei ihm einsteigt. Er folgt dem Jungen zu seiner Wohnung und bekommt mit, dass Miro Sohn der Bosnierin Amira(Juliette Binoche) ist, die aus der Heimat fliehen musste und jetzt als Schneiderin ihr Geld verdient. Francis hält sich im Hintergrund und erstattet keine Anzeige. Er sucht Amira auf und lässt sich von ihr einige Sachen ändern; dann verliebt er sich in sie. Es kommt, wie es kommen muss, Amira erfährt von den Einbrüchen ihres Sohnes und fühlt sich von Francis ausgenutzt. Auch vor Liv kann Francis seinen Seitensprung nicht mehr verheimlichen. Während Francis die Liebe sucht, gleitet ihm alles aus den Händen und er erkennt ziemlich schnell, dass er sich entscheiden muss.

Breaking and Entering hat so gar nichts mit Minghellas letzten Filmen zu tun. Wie gesagt, der Film ist hochklassig besetzt und vor allem Jude Law und Juliette Binoche spielen ihre Rollen hervorragend. Was mich ein wenig störte, war Minghellas scheinbare Unentschlossenheit am Anfang des Films. Man wußte nicht so recht, welche Geschichte jetzt erzählt werden sollte. Das liegt aber auch am Titel, der uns eher auf eine Einbruchs- und Krimistory als auf ein gefühlsbetontes Familiendrama hinweist. Nach einer guten halben Stunde findet Minghella seinen Weg durch die Geschichte und Breaking and Entering hat ab dann zweifelsohne seine filmischen Höhen. Bis dahin kommt die Story etwas zerrissen und abgehackt daher. Da können auch Binoche und Law nicht helfen. Mein Fazit: Breaking and Entering hat keine Blockbusterqualitäten. Genau das ist seine Schwäche, aber auch zugleich seine große Stärke. Wer in die Geschichte hineinkommt und keinen typischen Minghella-Film erwartet, der wird sich begeistern können. Wer nicht, der bekommt mit dem Film seine Probleme.
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Produkt-Bild: Breaking and Entering - Einbruch und Diebstahl [Blu-ray]

Breaking and Entering - Einbruch und Diebstahl [Blu-ray]
mit Juliette Binoche, Jude Law, Robin Wright Penn, Ray Winstone, Vera Farmiga, Regie: Anthony Minghella

Blu-ray von BUENA VISTA
Preis bei Amazon: EUR 25,99, Angebote ab EUR 19,95

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Breaking and Entering - Einbruch und Diebstahl [Blu-ray]
  • USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 15.08.07

Produktbeschreibung


Breaking and Entering Einbruch und Diebstahl/ VÖ: bereits erschienen/ Genre: Thriller/ Ausgabeformat: 16:9 (anamorph codiert)/ Aufnahmeformat: 2,35:1/ Länge: 01:56:00/ FSK: 12
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5 Kundenrezensionen:

Unterschiedliche Lebenswelten und ihre Schnittmengen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Will (Jude Law) und Sandy (Martin Freeman) sind die Partner eines erfolgreichen Londoner Architektenbüros, die sich die Umgestaltung von 'Kings Cross', eines riesigen Sanierungsgebietes der englischen Hauptstadt zur Aufgabe gemacht haben. Ihr Büro liegt in diesem Problembezirk und dort wird regelmäßig eingebrochen.
Darin involviert ist der 15jährige Sohn Miro (Rafi Gavron) der bosnischen Flüchtlingsfrau Amira (Juliette Binoche), die sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält.
Will legt sich nachts selbst auf die Lauer und verfolgt Miro bei einem erneuten Einbruchversuch unerkannt bis zu dessen Zuhause. Im weiteren Verlauf nimmt er Kontakt zu Amira auf, ohne seine wahren Interessen zunächst preiszugeben. Er bringt ein Jackett zum Ausbessern vorbei.
Will steckt gerade in einer sehr schwierigen Phase mit seiner Lebenspartnerin Liv (Robin Wright Penn). Seine Stieftochter Bea zeigt zunehmend autistische Züge und raubt ihm und seiner Partnerin hinzu die nächtliche Ruhe. Liv scheint nur noch ein Schatten ihrer Selbst und die beiden streiten mehr als gut wäre. So scheint der Boden geebnet für einen Seitensprung mit Amira, die trotz ihres schwierigen Lebens eine ganz andere Selbstsicherheit und Größe ausstrahlt. Doch die Verwicklungen nehmen zu, als Amira den ursprünglichen Grund für Wills Auftreten bei ihr herausbekommt. Es ist klar, sie wird für ihren Sohn Miro wie eine Löwin kämpfen, damit er nicht im Jugendarrest landet....

Zwei sehr unterschiedliche Menschen, die sich im Schmelztiegel London begegnen. Der Star-Architekt und die Immigrantin. Bei diesem Spiel mit den Gefühlen ist eine Weile nicht klar, wer wen am meisten betrügt, bzw. wer sich selbst am meisten belügt.
Doch das ist nur der eine Handlungsstrang. Es geht auch um zwei Müttern, die für ihre nicht ganz unkomplizierten Kinder (Miro bzw. Bea) der vollen Einsatz bringen. Man sieht schon, der Film ist recht vielschichtig. Er werden Nebenschauplätze eröffnet, mit der Gefahr (Ronny und die Putzfrau; die Prostituierte), sich ein wenig zu verzetteln. Trotzdem findet man einen guten Zugang zu den Einzelschicksalen als Zuschauer. Nicht zuletzt deshalb, da der Film bis in die Nebenrollen gut besetzt ist.

Der Film ist thematisch und filmisch durchaus sehenswert. Ein Blockbuster wurde es natürlich nicht.
Drama über menschliche Sehnsüchte und Schwierigkeiten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Architekt Will Francis (Jude Law) eröffnet ein Großraumbüro im Londoner Stadtteil King's Cross, in das bald darauf mehrfach eingebrochen wird. Auch privat steht nicht alles zum besten: Die Beziehung mit der attraktiven Schwedin Liv (Robin Wright-Penn) steht unter keinem guten Stern. Beide entfremden sich zusehends, zusätzlich belastet durch die Schwierigkeiten, die das Leben mit Livs 13-jähriger autistischer Tochter mit sich bringt. Als Will dem jugendlichen Einbrecher heimlich folgt, lernt er dessen Mama Amira (Juliette Binoche) kennen, die mit ihrem Sohn vor vielen Jahren aus Bosnien floh und jetzt als Schneiderin ihr Geld verdient. Die einsame liebevolle Mutter dürstet nach Zuneigung und geht nur zu gern auf Wills Avancen ein. Amiras Sohn droht das Gefängnis, einzig Wills Aussage könnte diesen entlasten. Doch das würde bedeuten, dass seine Affäre auffliegt und damit seine Welt einzustürzen droht...
Dieses Drama schafft es mit überwiegend leisen Tönen die Vielschichtigkeit menschlicher Beziehungen und Beweggründe zu beleuchten. Juliette Binoche überzeugt als blasse vom Leben gezeichnete Schönheit, Robin Wright-Penn zeichnet eindrucksvoll die Figur einer extrem angespannten Mutter, die von den Schwierigkeiten des Lebens aufgefressen wird und sich mehr und mehr von ihrem Mann abkapselt. Jude Law spielt hervorragend einen unsicheren Mittdreißiger, der sich nach Nähe sehnt und dabei seine Liebe aus den Augen verliert. "Breaking and entering" -besser mit "Einbruchsdiebstahl" als mit "Einbruch und Diebstahl" übersetzt- brilliert durch seine gelungene Skizzierung der überaus menschlichen Verhaltensweisen der Protagonisten und wird -nicht zuletzt- durch drei hervorragende Schauspieler zu einem außergewöhnlich guten Film. (246 Wörter)
Oberflächlich
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Von einem Regisseur wie Minghella,der Meisterwerke wie "Der englische Patient"
oder "Colt Mountain" gedreht hat,versprach ich mir auch
von diesem Film einen ansprechenden Filmabend...
Leider wurde ich enttäuscht.
Die Handlung ist zäh und wiederholt sich,einzelne Reaktionen
der Hauptfiguren sind für mich nicht nachvollziehbar
und der gesamte Verlauf des Films wirkt eher oberflächlich.
Irgendwann in der Mitte des Films hatte ich das Interesse verloren...
Außergewöhnlich und sehenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine Ebene dieses Films wird durch das Paar Will und Liv (Jude Law und Robin Wright Penn) und ihre 13jährige, autistische Tochter dargestellt.
Die zweite Ebene durch Flüchtlinge aus Sarajewo: Amira (Juliette Binoche) und ihren Sohn Mirko.

Die Handlung spielt in und um den Stadtteil King's Cross in London. In das Architekturbüro von Will und Sandy wird jedesmal, wenn sie neue Computer installieren, eingebrochen und sie werden ausgeraubt.
Will verfolgt einen der Diebe auf eigene Faust und betritt eine Welt, die sich emotional von seiner eigenen, sehr stark unterscheidet. Er verliebt sich in Amira, die allerdings sehr bald den wahren Grund für Will's Interesse an ihr und ihrem Sohn entdeckt und die zu einem sehr fragwürdigen Mittel greift, um Mirko vor dem Gefängnis zu bewahren.

Ein sehr schöner Kontrast ist dem, leider viel zu früh verstorbenen Regisseur, mit den Schauspielerinnen Penn und Binoche gelungen. Die, wegen ihres ständigen Schlafmangels sehr zarte und ausgelaugte Liv, ist ein krasser Gegensatz zu der dunklen, ebenfalls vom Leben gebeutelten, aber lebhaften, Amira.

Ein einprägsames Drama, das anzusehen lohnt. Die Darsteller überzeugen alle meisterhaft.
Schwer zu bewerten...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...ist Anthony Minghellas Film Breaking and Entering. Wenn ein Regisseur, der für Filme wie der Englische Patient oder Cold Mountain verantwortlich zeichnet, mit Schauspielern wie Jude Law, Juliette Binoche und Robin Wright Penn dreht, dann sind die Erwartungen des geneigten Publikums natürlich hoch. Schnell kann es passieren, dass man mit viel zu hohen Ansprüchen an den Film herangeht und letztendlich enttäuscht ist. Bei der Bewertung von Breaking und Entering spielt diese Einstellung sicherlich eine Rolle.

Francis(Jude Law) ist ein Architekt, der ein neues Viertel in Londons Stadtteil Kings Cross aus dem Boden stampfen will. Das ist nicht einfach, denn Kings Cross ist nicht gerade eine Nobelgegend. Francis verlegt sein Büro in den Stadtteil und wird prompt mehrmals ausgeraubt. Der junge Miro steigt mit seinem Freund in das Büro ein und stiehlt Rechner und Zubehör. Das Ganze im Auftrag für eine kriminelle Bande. Eigentlich hat Francis schon genug Probleme. Er lebt mit Liv(Robin Wright Penn) zusammen. Sie hat eine Tochter, die eine bestimmte Form des Autismus hat und Liv und Francis rund um die Uhr beschäftigt. Trotzdem schiebt Francis nachts vor dem Büro Wache und ertappt Miro tatsächlich dabei, wie er zum zweiten Mal bei ihm einsteigt. Er folgt dem Jungen zu seiner Wohnung und bekommt mit, dass Miro Sohn der Bosnierin Amira(Juliette Binoche) ist, die aus der Heimat fliehen musste und jetzt als Schneiderin ihr Geld verdient. Francis hält sich im Hintergrund und erstattet keine Anzeige. Er sucht Amira auf und lässt sich von ihr einige Sachen ändern; dann verliebt er sich in sie. Es kommt, wie es kommen muss, Amira erfährt von den Einbrüchen ihres Sohnes und fühlt sich von Francis ausgenutzt. Auch vor Liv kann Francis seinen Seitensprung nicht mehr verheimlichen. Während Francis die Liebe sucht, gleitet ihm alles aus den Händen und er erkennt ziemlich schnell, dass er sich entscheiden muss.

Breaking and Entering hat so gar nichts mit Minghellas letzten Filmen zu tun. Wie gesagt, der Film ist hochklassig besetzt und vor allem Jude Law und Juliette Binoche spielen ihre Rollen hervorragend. Was mich ein wenig störte, war Minghellas scheinbare Unentschlossenheit am Anfang des Films. Man wußte nicht so recht, welche Geschichte jetzt erzählt werden sollte. Das liegt aber auch am Titel, der uns eher auf eine Einbruchs- und Krimistory als auf ein gefühlsbetontes Familiendrama hinweist. Nach einer guten halben Stunde findet Minghella seinen Weg durch die Geschichte und Breaking and Entering hat ab dann zweifelsohne seine filmischen Höhen. Bis dahin kommt die Story etwas zerrissen und abgehackt daher. Da können auch Binoche und Law nicht helfen. Mein Fazit: Breaking and Entering hat keine Blockbusterqualitäten. Genau das ist seine Schwäche, aber auch zugleich seine große Stärke. Wer in die Geschichte hineinkommt und keinen typischen Minghella-Film erwartet, der wird sich begeistern können. Wer nicht, der bekommt mit dem Film seine Probleme.
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Produkt-Bild: Die Playboys

Die Playboys
mit Albert Finney, Aidan Quinn, Robin Wright Penn, Regie: Gillies MacKinnon

DVD von MCP Sound & Media AG
Preis bei Amazon: EUR 1,15, Angebote ab EUR 1,02

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 1992
Zoom ± Produkt-Bild: Die Playboys

3 Kundenrezensionen:

Shakespeare auf dem Dorfe
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das ganze Ausmaß dieser Dramödie spiegelt sich in der Figur des Dorfpolizisten Hegarty (hervorragend Albert Finney) wieder. Er verleiht dem Film Tiefgang und verhindert, dass das Komödiantische die Oberhand gewinnt. In der Auseinandersetzung um die Vaterschaft wird er zum kunstvollen Bastler, täuscht aber auch pyromanische Delikte vor.
Der Ausgang der Lovestory (Robin Wright und Aidan Quinn)ist vorhersehbar, doch ist sie in ein Dorfidyll der späten 50er Jahre eingebettet, mit der spießigen Atmosphäre des erzkatholischen Irlands dieser Zeit, in der eine fahrende Theatertruppe als Konkurrenz zum aufkommenden Fernsehen nur als Klamauk durchgehen kann. Man ist sich nicht sicher, ob man lachen oder weinen soll.
Eine gute Geschichte, eine schlecht Aufmachung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Geschichte einer Mutter mit einem unehelichem Kind in Irland des Jahres 1957 die wegen ihrer Moral von ihrer Umgebung verurteilt wird hat einiges an Substanz. Die Kameraführung ist genial und die Stimmung ist sehr gut eingefangen. Trotzdem vermisst man die Spannung zwischen den Personen, Gefühle wie Sehnsucht, Freiheitsliebe und Unabhängigkeit sind nur ansatzweise ersichtlich. Allerdings gibt dies die Möglichkeit mit dem eigenen Verständnis an die Sache ranzugehen und sich nicht alles vorkauen zu lassen. Alles in allem ein empfehlenswerter Film.
Gutes Preis-Leistungs-Verhaeltnis
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der Film ist vom Thema her brandaktuell. Er zeigt einfuehlsam die Probleme alleinerziehender Muetter auf. Mit einer Laenge von rund 105 Minuten bietet er mehr als ein durchschnittlicher Spielfilm von 90 Minuten, ohne dass Langeweile aufkommt. Leider wird der Film nur in Deutsch und im 4:3 -Bildformat gezeigt. Alles in allem meine ich, fuer 20 DM ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhaeltnis fuer eine DVD !
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Produkt-Bild: Sorry, Haters [UK Import]

Sorry, Haters [UK Import]
mit Robin Wright Penn, Abdellatif Kechiche, Elodie Bouchez, Aasif Mandvi, Sandra Oh, Regie: Jeff Stanzler

DVD von Tla Releasing
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 4,37

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Sorry, Haters [UK Import]

2 Kundenrezensionen:

Schwere Kost
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Sorry, Haters" ist ein kontroverser Polit-Low-Budget Streifen, kühl und berechnend. Gesellschaftliche Konfusion und emotionale Abgründe, kulturelle Unterschiede und eine Intrige stehen im Mittelpunkt eines Films, welcher sowohl Thriller als auch gesellschaftskritischer Politfilm sein kann, vielleicht sein möchte, dessen geradezu böses Ende sowohl völlig unerwartet als auch "nachvollziehbar" erscheint, ausgehend von der psychologischen Beschaffenheit Phoebes (Robin Wright Penn) und ihrer Suche nach der Novelierung des für sie Besonderen.

Der Film setzt sich mit den Ereignissen des 11. September, der Hysterie und Angst auf eine völlig neue und andere Art und Weise auseinander, in dem er zwei Personen zusammenführt, die unterschiedlicher nicht sein könnten Beide scheinen dem jeweils Anderen etwas geben zu können, was sie extenziell benötigen. Sehr beeindruckend, auch wenn Phoebe etwas zu starr und unbeweglich rüberkommt. Das Thema ist aktueller denn je und lässt erneut und wiederholt die Frage nach der symbolischen Kraft und Vehemenz der Twin-Tower Einstürze zu, die im Zuge kriegsrethorischer Aufarbeitung oftmals verschleiert wird (oder verschleiert werden soll), auch wenn Guantanamo als primär stellvertretendes Symbol dient.

Die Art und der Aufbau von "Sorry, Haters", die Sichtweisen und der unprätentiöse Beginn, und der Fakt, dass hier mit einfachsten Mitteln ohne großes Budget gearbeitet wurde, inklusive eines insgesamt unpoplär zu nennenden, da kritischen Plots, beantwortet wohl die Frage, warum man auf "Sorry, Haters" fast nur zufällig stossen kann. Schade, denn ein paar mehr Zuschauer hätte der Film schon verdient gehabt.
Ein Film, wie ein Schlag ins Gesicht
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Eine Geschichte um ein nicht verarbeitetes Trauma, so lässt sich "Sorry, haters" am besten umschreiben.

Ein Film, wie er sich von gängigen Klischees Hollywoods nicht deutlicher hätte absetzen können.
--- Das Gute gewinnt nicht
--- Das Gute hält sich, soweit es hier überhaupt existiert, eher bedeckt
--- Die Hauptdarstellerin (Penn) ist weder im eigentlichen Sinne als böse, geschweige denn als gut zu bezeichnen
--- die Motive, die die Protagonistin antreiben, bleiben im Dunkeln, lassen beim Zuschauer aber die Möglichkeit zur Spekulation offen

Was aber an dem Film besonders beeindruckt, um nicht sogar zu sagen schockt, ist das in der Form völlig unerwartete Ende - obwohl es, wenn man es im Nachhinein mit etwas zeitlichem Abstand betrachtet, fast zwingend so hat kommen müssen (aus der Sicht der Hauptdarstellerin)!

Eine wirklich überzeugende, in ihrer Radikalität recht einzigartige und herausstechende Leistung des Regisseurs Jeff Stanzler und auch unter den Independantfilmen etwas ganz Besonderes.
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Produkt-Bild: The Singing Detective

The Singing Detective
mit Robert Downey Jr., Robin Wright Penn, Mel Gibson, Regie: Keith Gordon

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 3,39

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: The Singing Detective
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Dan Dark ist ein erfolgloser Autor von Detektivgeschichten und liegt, am ganzen Krper bersht mit einer unheilbaren und uerst schmerzhaften Schuppenflechte, im Krankenhaus. Die entsetzliche Krankheit ist der Reflex auf seine qualvolle Kindheit, seine verkrachte Karriere und seine gescheiterte Ehe - all das hat ihn an den Rand des Abgrundes gebracht. Betrgt ihn seine Frau mit einer merkwrdigen Person , die er aus seiner Kindheit zu kennen glaubt? Sind die rzte, die ihn umgeben tatschlich so verrckt wie sie scheinen, wenn sie pltzlich anfangen, Musical-Nummern zum besten zu geben, oder ist ihr Verhalten nur das Ergebnis seiner gequlten Psyche? Und entwickelt Dan Dark tatschlich ein Drehbuch ber einen zynischen Privatdetektiv, der auch noch als Snger und Tnzer auftritt und den Mord an einer Prostituierten im Los Angeles der 50er Jahre aufklren muss? Und ist dieser Privatdetektiv am Ende Dan Dark selbst?...
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2 Kundenrezensionen:

Leinwandversion einer Kultserie
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Was erwartet den Zuschauer dieses Films? Krimi? Musical? Krankheitsgeschichte? Psychogramm? Ja, und zwar alles zusammen.
Der Autor Dan Dark leidet an einer schmerzhaften Hautkrankheit, die seinen gesamten Körper in eine abstoßend geschuppte Fläche verwandelt hat, und liegt monatelang fast hilflos in einer Klinik. Mitleid oder Sympathie kann aber kaum jemand für ihn empfinden. Dan Dark flucht, schreit, beleidigt und demütigt andere. Er ist ein Meister des Wortes und benutzt seine sprachlichen Fähigkeiten als Waffe und als Schutzmechanismus.
Der "Singende Detektiv" dagegen ist ein cooler Detektiv der Film Noir-Zeit, der als Nebenjob auf der Bühne Songs schmettert und in ein mysteriöses Komplott von Mord und Landesverrat gezogen wird.
Gemeinsamkeit? "Der singende Detektiv" stellt sich als Hauptcharakter und Titel des ersten Buches von Dan Dark heraus.
Die Paranoia und die Fieberschübe führen zu diversen absurden Episoden, wenn Dan z. B. immer wieder seine Umgebung in Gesang und Tanz ausbrechen sieht oder Personen aus seinem Buch im Krankenhaus auftauchen, um nach dem Sinn ihrer Existenz zu fragen.
Worum geht es nun im Film? Kurz gesagt: um eine Achterbahnfahrt in einem menschlichen Geist. Dan Dark ist auf sein Einzelzimmer beschränkt und zeitweise fast bewegungsunfähig. Sein scharfer Verstand taucht in die Welt seines ersten Buches ein und schreibt diese konstant um, bis die Welten sich in seiner Vorstellung vermischen. Verschärfend kommt noch die Begegnung mit seinem kauzigen Psychotherapeuten hinzu, der Dan dazu zwingt, sich auch mit seinen Kindheitserlebnissen und der Ehe mit Nicola zu beschäftigen. Dabei benutzt er das Buch 'The Singing Detective' zur Spurensuche im Fall des Patienten Dark, dessen innere Probleme sich seiner Meinung nach in der Hautkrankheit äußern. Und wirklich, je tiefer man in die geistige Welt Dans eindringt, desto klarer wird die Bedeutung seines ersten Buches als Mittel der Verarbeitung. Da tauchen die schmierigen Kerle, die er einst als Kind zu einer traumatisierenden Zeit traf, als mieses mysteriöses Gaunerpaar (oder Agentenpaar) als Nebenfiguren im Roman auf. Und der glatte Bösewicht entpuppt sich kurzfristiger Liebhaber von Dans Mutter, ein Liebesakt, den der kleine Dan zufällig beobachtet und der zu seinem erschreckenden Frauenbild beitrug. In paranoider Fiebervorstellung sieht er diesen Bösewicht mit der eigenen Ehefrau Nicola zusammen ein Komplott schmieden.
Der Film beruht auf der gleichnamigen Fernsehserie mit Michael Gambon als Hauptdarsteller (hier klarer Philip Marlow genannt ^^). Wer diese fast 8-stündige Serie kennt und schätzt, wird von der filmischen Umsetzung nicht unbedingt begeistert sein, da doch ein bisschen sehr gekürzt wurde. Die Musicalnummern, Erinnerungsfragmente, Halluzinationen usw., die in der Serie ausgewogen dargestellt werden, geraten im Film in ein starkes Ungleichgewicht. Die (wahrscheinlich publikumswirksamsten) Gesangsnummern sind überdurchschnittlich vorhanden, während die traumatische Vergangenheit, die ja der Auslöser ist, eher nebenbei abgehandelt wird (die quälenden Schulepisoden sind bspw. überhaupt nicht vorhanden). Während Philip Marlow im Mehrbettsaal des Krankenhauses auch in der Interaktion mit seinen Mitpatienten zu sehen war, ist Dan Dark im Einzelzimmer nur selbstbezogen dargestellt. Produzent Mel Gibson, der davon spricht, dass mit dem Film eine hippere Version produziert wurde, hat sicherlich recht, doch dafür verliert sich viel des ursprünglichen Charmes und auch viel innere Schlüssigkeit. So vermisse ich hier die zynischen Duelle zwischen Philip und seiner Frau. Nicola im Film hat Dan Dark kaum etwas entgegenzusetzen.
Robert Downey jr. (sozusagen in der Doppelrolle des Dan Dark) glänzt schauspielerisch und wirkt sehr überzeugend. Robin Penn Wright als Ehefrau Nicola dagegen hat mich sehr enttäuscht. Sie sollte offenbar als Mischung aus Vamp und treuer Seele auftauchen, doch das kommt für mich kaum zum Vorschein. Vielleicht trägt dazu auch bei, dass sie inzwischen so knochig ist, dass da nicht mehr viel Erotisches zu entdecken ist (na gut, ist natürlich Geschmackssache). Mel Gibson als kauziger Psychotherapeut ist mit künstlicher Glatze, gebückter Körperhaltung etc. kaum zu erkennen. Wer den Film im Original sieht, wird sogar mit einer deutlich anderen Stimme Gibsons konfrontiert. Klasse. Blässlich bleibt Katie Holmes als engelhafte Krankenschwester.
Als Extras gibt es untertitelte und thematisch abgegrenzte Interviews, die allerdings selten über das Niveau allgemeinen Kollegenlobs hinausgehen. Die Untertitel sind soweit o.k., aber leider finden sich auch diverse Probleme (wenn z. B. 'miserable' mit 'mies' übersetzt wird, was in diesem Zusammenhang aber 'mitleiderregend' heißt. Und was soll bitte die Übersetzung von "Lose your mind and come to your senses" mit "Verliere deinen Verstand und komme an deine Gefühle" Gefühle?). Weitere Extras: Filmographie, Hinter den Kulissen (einige unkommentierte Aufnahmen von Dreharbeiten, witzig: wie man aus Mel Gibsons Perücke Teufelshörner bastelt), ein besonderer Filmtipp und diverse Trailer.
Negativ: Es gibt mal wieder keinerlei Untertitel für den Film. Schade vor allem, weil dieser sehr dialogbezogen ist. Die DVD-Möglichkeiten sind kaum ausgenutzt.
Positiv: Sehr viel Respekt dafür, dass kaum hollywoodgerecht aufbereitet wurde. Die Handlung wurde zwar in die Gegenwart und in die USA verlegt und die Handelnden sind meist sehr viel jünger als in der Serie. Aber weiterhin ist der Blick auf die Verunstaltung von Gesicht und Körper des Kranken nicht verstellt. Da sieht man die Hautschuppen, die Geschwüre und das Leid Dan Darks. Unverstellt auch die Darstellung der Sexualität, die von Dan als schmutzig, kalt und teilweise lächerlich empfunden wurde. So wird sie hier auch dargestellt. Auch der Zynismus und das zeitweise unerträgliche Verhalten Dans wird nicht gemildert.
Fazit: Ein Film, der sicher vielen nicht gefallen wird, der aber durchaus wert ist, gesehen zu werden. Und wer den Abspann sieht, kann sich über den Hauptdarsteller freuen, der hier das letzte Lied des Films diesmal mit seiner eigenen Stimme singt.
Very strange
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Also, ich schaue mir ja eine Menge Schund an, aber dieser Film ist jetzt... nun ja ... strange.
Also, ich habe den Film aus der Videothek und laut Rückenbeschreibung sollte es eine Art witziges leicht surrealistisches Film-Musical sein. Aber ich finde, daß sich die ganze Geschichte zieht und wirklich witzig ist es auch nicht. Und Robert Downey Jr. singt (außer im Abspann) auch nicht selber. Es gibt sicher ein-zwei witzige Szenen und die Maske von Mel Gibson ist wirklich klasse aber alles in allem kein Film, den man unbedingt (gesehen) haben muß. Um es anders auszudrücken: Der Film wirkt teilweise wie ein dünner Aufguß von "Brazil" und teilweise wirkt er ganz anders. Aber wegen der soliden Machart, dem DTS-Sound und den Extras bekommt der Film von mir dann doch noch 3 Sterne.
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