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Produkt-Bild: Der Verlorene / Edition Deutscher Film

Der Verlorene / Edition Deutscher Film
mit Karl John, Helmuth Rudolph, Regie: Peter Lorre

DVD von Kinowelt GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,99, Angebote ab EUR 8,98

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Der Verlorene / Edition Deutscher Film

4 Kundenrezensionen:

Film Noir BRD: der fast verlorene Peter Lorre
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Peter Lorre, so die öffentliche Meinung, war ein genialer Schauspieler und ein tragischer Mensch. Maßgeblicher Grund solcher Tragik ist oft unbekannt. Anfang 1950 kehrte der Jude Peter Lorre nach 16 Jahren in den USA nach Deutschland zurück. Schon bald drehte er als Regisseur und Hauptdarsteller in Hamburg den Spielfilm "Der Verlorene". Von der Journaille verrissen und verhöhnt, vom Publikum ignoriert, verschwand der Film nach 10 Tagen aus den Kinos und damit in der Versenkung.

Peter Lorre "floh" zurück nach Hollywood, wo er bis zu seinem Tod 1964 in Nebenrollen und von der Gnade alter Freunde in Hollywood abhängig ein Auskommen fand. Als konfus und missglückt galt sein einziges Regiewerk lange Zeit, der rundum gescheiterte Versuch, einen zutiefst tragischen Charakter in einem (gesellschafts)politisch brisanten Feld, in und nach dem Dritten Reich, zu präsentieren. Inzwischen hat Arthaus "Der Verlorene" in einer bildtechnisch exzellent restaurierten und seit 1951 erstmals vollständigen (2DVD-)Edition aufgelegt.

Das Resultat: Peter Lorres Abrechnung mit Nazideutschland und dessen Weiterleben im geistigen Humus der jungen BRD ist ein Meisterwerk. Und selbstredend ein unbequemes! Aber von solcher Konfrontation mit den Machenschaften bürgerlicher Kräfte im Nationalsozialismus sowie deren Auskommen in den ersten Nachkriegsjahren wollte man zum Auftakt des Adenauer-Erhard-Zeitalters nichts wissen. Schon gar nicht wollte der frisch gebackene Bürger der BRD sich von einem Exilanten vorführen lassen, auf welchem geistigen Fundament - etwa komplementär zu Adornos späterem Essay "Erziehung nach Auschwitz" - die junge Republik erbaut war.

Dabei sind es nicht nur inhaltliche sondern auch gerade formale Kriterien, die Peter Lorres "Der Verlorene" die Meisterschaft als Film bescheinigen. Von Michael Curtiz, Fritz Lang, John Huston inspiriert und geschult, ist der Film 1951 bildsprachlich dem Kinoschaffen Wolfgang Staudtes oder Helmut Käutners weit überlegen. So ist nicht verwunderlich, dass bereits 1951 zumindest eine Instanz, nämlich die Filmbewertungsstelle Wiesbaden, dem Film seine Qualitäten zuerkannte. Wörtliches Zitat: "Die schauspielerische Leistung von Peter Lorre und den eingesetzten anderen Kräften, die Regie und die Kamera sind von einer filmischen Ausdruckskraft, wie sie kein deutscher Film der letzten Jahre, wie sie kaum ein ausländischer Film der Nachkriegszeit gezeigt haben."

Unbedingt ansehen: "Der Verlorene" das ist das beinahe tatsächlich verloren gegangene Opus Magnum des deutschen Nachkriegsfilms und beleuchtet eindrucksvoll auch die Person, die es schuf.
Peter Lorres erst spät gewürdigte Regiearbeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einige Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs: Zwei Männer begegnen sich wieder,beide haben in der Stunde Null ihre Identität gewechselt. Dr. Rothe (Peter Lorre), ehemals Mediziner und Wissenschaftler bei den Nazis arbeitet in der noch jungen BRD unter einem anderen Namen als Arzt in einem Auffanglager für sogenannte "Displaced Persons" - Flüchtlinge, Ausgebombte und ehemalige KZ-Häftlinge sind dort untergebracht. Dort trifft er durch Zufall den Gestapo Mann Hoesch (Karl John) wieder, der sich jetzt Nowak nennt.
Hoesch war massgeblich daran beteiligt, dass der Arzt im Kriegsjahr 1943 für den Mord aus Eifersucht an seiner Verlobten nicht bestraft wurde, sondern die Tat als Selbstmord vertuscht wurde.
Die Forschungen Rothes nach einem Impfserum waren den Nazis zu wichtig, ausserdem war die Verlobte verdächtigt die Forschungsergebnisse heimlich an ihren Vater in Schweden weiterzuleiten und hatte eine Affäre mit Hoesch.
Der Mord ist eine Art Kurzschlusshandlung auf das Fremdgehen und weil ihm die Sühne der Tat versagt bleibt, versucht er in der Endzeit des 3. Reiches, in dunklen Gassen, Hinterhöfen oder in Zügen - umrahmt vom Fliegeralarm - als "Totmacher" die Tat mit unbekannten Frauen als Opfer zu wiederholen.
Er wird nicht gefasst. Zu sehr sind die Menschen mit ihrem eigenen Schicksal in den letzten Wochen und Monaten des Krieges beschäftigt.
Zerbrochen und verloren...so trifft Rothe Hoesch wieder, beide gleichsam Täter... Hoesch, dem es jedoch mental wesentlich besser geht, ein Mann, der Nazi war und Nazi bleibt - weder Gewissensregungen, Selbstzweifel und schon gar keine Reuegefühle kennt. Nach der nächtlichen Aussprache der Männer, wo auch noch eine Widerstandsgeschichte eines Bekannten der Beiden eine Rolle spielt und beleuchtet wird, erschiesst Rothe den Unbelehrbaren und wirft sich vor den Zug.
"Der Verlorene" ist ein herausragender deutscher Film, der stellenweise an "M" oder "Nachts wenn der Teufel kam" erinnert und auch diesen hohen Vergleich mit den beiden grössten Meisterwerken des deutschen Films nicht zu scheuen braucht.
Zu nachhaltig sind die Bilder und auch die Stimmung, die der Film vermitteln kann.
Die Grundstruktur ist unheimlich düster - ohne erlösende Tendenzen. Die stimmigen s/w Bilder, ja die ganze Kameraführung ist expressionistisch geprägt und behandelt als Art Fiebertraum die Themen Krieg, Zerfall, Angst, Ich-Verlust und Untergang.
Criterion hätte es nicht besser gemacht.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also diese Arthaus Premium Edition ist wirklich einmalig und Criterion hätte es nicht besser machen können.

Die Verpackung ist großartig gestaltet, das Originalmotiv auf dem Cover, innen eine sehr atmosphärische Gestaltung. Hut ab.

Aber dann die Extras auf der 2. DVD: Zwei Dokumentarfilme "Peter Lorre - das doppelte Gesicht" von Harun Farocki und "Displaced Person - Die Entstehung von Peter Lorres Film" von Robert Fischer, zusammen 2 Stunden großartiges Material. Außerdem gibt es einen super informativen Booklettext von Felix Hofmann, sogar noch Dokumente der Filmbewertungsstelle Wiesbaden und - DER ABSOLUTE HAMMER - Auszüge aus Peter Lorres Arbeitsdrehbuch (!!!!), Biografien, Fotogalerien, Trailer.

Was Arthaus hier kreiert hat, ist wirklich ausgezeichnet. Und dass der Film radikal, komplex, spannend und wichtig ist, das ist ja eh klar.
Sehenswert & verkannt!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sollte es sich bei diesem Film um den (einzigen!) Film vom Regisseur Peter Lorre handeln - leider geht dies nicht aus den Angaben von Amazon hervor - so ist er absolut empfehlenswert. <---
Ein düsteres, atmosphärisches Meisterwerk, das zu seiner Zeit leider in Deutschland verkannt wurde, da die Deutschen in der Nachkriegszeit keine kritischen Filme sehen wollten. Zudem ein sehr persönliches Werk - für jeden Fan von Peter Lorre ein Muß.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Der Verlorene (Arthaus Premium Edition - 2 DVDs)

Der Verlorene (Arthaus Premium Edition - 2 DVDs)
mit Karl John, Helmuth Rudolph, Regie: Peter Lorre

DVD von ARTHAUS
Preis bei Amazon: EUR 21,99, Angebote ab EUR 13,40

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Der Verlorene (Arthaus Premium Edition - 2 DVDs)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Arthaus Der Verlorene - Premium, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 30.11.07
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Film Noir BRD: der fast verlorene Peter Lorre
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Peter Lorre, so die öffentliche Meinung, war ein genialer Schauspieler und ein tragischer Mensch. Maßgeblicher Grund solcher Tragik ist oft unbekannt. Anfang 1950 kehrte der Jude Peter Lorre nach 16 Jahren in den USA nach Deutschland zurück. Schon bald drehte er als Regisseur und Hauptdarsteller in Hamburg den Spielfilm "Der Verlorene". Von der Journaille verrissen und verhöhnt, vom Publikum ignoriert, verschwand der Film nach 10 Tagen aus den Kinos und damit in der Versenkung.

Peter Lorre "floh" zurück nach Hollywood, wo er bis zu seinem Tod 1964 in Nebenrollen und von der Gnade alter Freunde in Hollywood abhängig ein Auskommen fand. Als konfus und missglückt galt sein einziges Regiewerk lange Zeit, der rundum gescheiterte Versuch, einen zutiefst tragischen Charakter in einem (gesellschafts)politisch brisanten Feld, in und nach dem Dritten Reich, zu präsentieren. Inzwischen hat Arthaus "Der Verlorene" in einer bildtechnisch exzellent restaurierten und seit 1951 erstmals vollständigen (2DVD-)Edition aufgelegt.

Das Resultat: Peter Lorres Abrechnung mit Nazideutschland und dessen Weiterleben im geistigen Humus der jungen BRD ist ein Meisterwerk. Und selbstredend ein unbequemes! Aber von solcher Konfrontation mit den Machenschaften bürgerlicher Kräfte im Nationalsozialismus sowie deren Auskommen in den ersten Nachkriegsjahren wollte man zum Auftakt des Adenauer-Erhard-Zeitalters nichts wissen. Schon gar nicht wollte der frisch gebackene Bürger der BRD sich von einem Exilanten vorführen lassen, auf welchem geistigen Fundament - etwa komplementär zu Adornos späterem Essay "Erziehung nach Auschwitz" - die junge Republik erbaut war.

Dabei sind es nicht nur inhaltliche sondern auch gerade formale Kriterien, die Peter Lorres "Der Verlorene" die Meisterschaft als Film bescheinigen. Von Michael Curtiz, Fritz Lang, John Huston inspiriert und geschult, ist der Film 1951 bildsprachlich dem Kinoschaffen Wolfgang Staudtes oder Helmut Käutners weit überlegen. So ist nicht verwunderlich, dass bereits 1951 zumindest eine Instanz, nämlich die Filmbewertungsstelle Wiesbaden, dem Film seine Qualitäten zuerkannte. Wörtliches Zitat: "Die schauspielerische Leistung von Peter Lorre und den eingesetzten anderen Kräften, die Regie und die Kamera sind von einer filmischen Ausdruckskraft, wie sie kein deutscher Film der letzten Jahre, wie sie kaum ein ausländischer Film der Nachkriegszeit gezeigt haben."

Unbedingt ansehen: "Der Verlorene" das ist das beinahe tatsächlich verloren gegangene Opus Magnum des deutschen Nachkriegsfilms und beleuchtet eindrucksvoll auch die Person, die es schuf.
Peter Lorres erst spät gewürdigte Regiearbeit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einige Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs: Zwei Männer begegnen sich wieder,beide haben in der Stunde Null ihre Identität gewechselt. Dr. Rothe (Peter Lorre), ehemals Mediziner und Wissenschaftler bei den Nazis arbeitet in der noch jungen BRD unter einem anderen Namen als Arzt in einem Auffanglager für sogenannte "Displaced Persons" - Flüchtlinge, Ausgebombte und ehemalige KZ-Häftlinge sind dort untergebracht. Dort trifft er durch Zufall den Gestapo Mann Hoesch (Karl John) wieder, der sich jetzt Nowak nennt.
Hoesch war massgeblich daran beteiligt, dass der Arzt im Kriegsjahr 1943 für den Mord aus Eifersucht an seiner Verlobten nicht bestraft wurde, sondern die Tat als Selbstmord vertuscht wurde.
Die Forschungen Rothes nach einem Impfserum waren den Nazis zu wichtig, ausserdem war die Verlobte verdächtigt die Forschungsergebnisse heimlich an ihren Vater in Schweden weiterzuleiten und hatte eine Affäre mit Hoesch.
Der Mord ist eine Art Kurzschlusshandlung auf das Fremdgehen und weil ihm die Sühne der Tat versagt bleibt, versucht er in der Endzeit des 3. Reiches, in dunklen Gassen, Hinterhöfen oder in Zügen - umrahmt vom Fliegeralarm - als "Totmacher" die Tat mit unbekannten Frauen als Opfer zu wiederholen.
Er wird nicht gefasst. Zu sehr sind die Menschen mit ihrem eigenen Schicksal in den letzten Wochen und Monaten des Krieges beschäftigt.
Zerbrochen und verloren...so trifft Rothe Hoesch wieder, beide gleichsam Täter... Hoesch, dem es jedoch mental wesentlich besser geht, ein Mann, der Nazi war und Nazi bleibt - weder Gewissensregungen, Selbstzweifel und schon gar keine Reuegefühle kennt. Nach der nächtlichen Aussprache der Männer, wo auch noch eine Widerstandsgeschichte eines Bekannten der Beiden eine Rolle spielt und beleuchtet wird, erschiesst Rothe den Unbelehrbaren und wirft sich vor den Zug.
"Der Verlorene" ist ein herausragender deutscher Film, der stellenweise an "M" oder "Nachts wenn der Teufel kam" erinnert und auch diesen hohen Vergleich mit den beiden grössten Meisterwerken des deutschen Films nicht zu scheuen braucht.
Zu nachhaltig sind die Bilder und auch die Stimmung, die der Film vermitteln kann.
Die Grundstruktur ist unheimlich düster - ohne erlösende Tendenzen. Die stimmigen s/w Bilder, ja die ganze Kameraführung ist expressionistisch geprägt und behandelt als Art Fiebertraum die Themen Krieg, Zerfall, Angst, Ich-Verlust und Untergang.
Criterion hätte es nicht besser gemacht.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also diese Arthaus Premium Edition ist wirklich einmalig und Criterion hätte es nicht besser machen können.

Die Verpackung ist großartig gestaltet, das Originalmotiv auf dem Cover, innen eine sehr atmosphärische Gestaltung. Hut ab.

Aber dann die Extras auf der 2. DVD: Zwei Dokumentarfilme "Peter Lorre - das doppelte Gesicht" von Harun Farocki und "Displaced Person - Die Entstehung von Peter Lorres Film" von Robert Fischer, zusammen 2 Stunden großartiges Material. Außerdem gibt es einen super informativen Booklettext von Felix Hofmann, sogar noch Dokumente der Filmbewertungsstelle Wiesbaden und - DER ABSOLUTE HAMMER - Auszüge aus Peter Lorres Arbeitsdrehbuch (!!!!), Biografien, Fotogalerien, Trailer.

Was Arthaus hier kreiert hat, ist wirklich ausgezeichnet. Und dass der Film radikal, komplex, spannend und wichtig ist, das ist ja eh klar.
Sehenswert & verkannt!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sollte es sich bei diesem Film um den (einzigen!) Film vom Regisseur Peter Lorre handeln - leider geht dies nicht aus den Angaben von Amazon hervor - so ist er absolut empfehlenswert. <---
Ein düsteres, atmosphärisches Meisterwerk, das zu seiner Zeit leider in Deutschland verkannt wurde, da die Deutschen in der Nachkriegszeit keine kritischen Filme sehen wollten. Zudem ein sehr persönliches Werk - für jeden Fan von Peter Lorre ein Muß.
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Produkt-Bild: Der Mann Der Zuviel Wusste

Der Mann Der Zuviel Wusste
mit Leslie Banks, Peter Lorre, Nova Pilbeam, Edna Best, Regie: Alfred Hitchcock

DVD von Great Movies
Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 1,79

2 Punkte.
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Der Mann Der Zuviel Wusste

Eine Kundenrezension:

Auf's Kleingedruckte achten!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Als eifriger Hitchcock-Fan fehlte mir dieser Film noch in der Sammlung.
Da ich in letzter Zeit schon mal öfters ein positive Schnäppchen bei den Frühwerken des Regisseurs machte,
bestellte ich den Film vor einigen Tagen. Doch dumm, wenn man die Beschreibung nicht richtig liest.
Ausgehend davon , daß ein deutsches Cover vorhanden ist, ging ich selbstverständlich davon aus, daß
ein deutscher Ton vorhanden ist. Dem war leider nicht so. Nebenbei: Die Gesamterscheinung der DVD
macht doch insgesamt ein sehr "billigen" Eindruck. Man hielt es nicht mal für nötig auf dem
rückwärtigen Cover korrekte Bilder aus dem vorliegenden Film abzudrucken.
Ein Foto stammt vom Film "M- Eine Stadt sucht einen Mörder". Der Coverproduzent hat wohl bei der Vorlagenherstellung nur mal eben im Internet nach
Bildern gesucht. Selbst für eingefleischte Hichtcock-Fans hier von mir nur eine bedingte Verkaufsempfehlung.
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Produkt-Bild: Der unsichtbare Agent

Der unsichtbare Agent
mit Ilona Massey, Jon Hall, Peter Lorre, Regie: Edwin L. Marin

DVD von Koch
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 7,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Der unsichtbare Agent
  • Koch Media Film DVD - Der Unsichtbare Agent, 1942: Nachdem er von deutschen und japanischen Spionen (u.a. Peter Lorre) angegriffen wurde, sichert Frank Griffin (Jon Hall), Enkelsohn des ""Unsichtbaren"", den Alliierten seine Unterstützung zu. Mit Hilfe der Geheimformel, die Menschen unsichtbar machen kann, schafft er es, sich nach Deutschland einzuschleichen. Sein Ziel: Die Aufdeckung von Nazi-Spionen und die Verhinderung eines Angriffs auf New York, welcher noch verheerender werden könnte als

Produktbeschreibung


Beschreibung 1942: Nachdem er von deutschen und japanischen Spionen (u.a. Peter Lorre) angegriffen wurde, sichert Frank Griffin (Jon Hall), Enkelsohn des "Unsichtbaren", den Alliierten seine Unterstützung zu. Mit Hilfe der Geheimformel, die Menschen unsichtbar machen kann, schafft er es, sich nach ...
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3 Kundenrezensionen:

gorgo
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein einziges Vergnügen aus UNIVERSALS Reihe mit phantasischen Filmen, wobei Spezialeffekte-Hexenmeister John P.Fulton für
seine Tricktechnik hochverdient mit einem "OSCAR" prämiert wurde. Von dem eher blassen Hauptdarsteller Jon Hall("Cobra Woman",1943) ist ja dem Thema angemessen nicht viel zu sehen; ihm stehen die "Creme de Creme" der Hollywood-Bösewichter jener Tage, allen voran Peter Lorre und der großartige Sir Cedric Hardwicke gegenüber. Auch daß der Film, trotz einiger
Slapstick-Einlagen, nie die menschenverachtende Gefährlichkeit der Nazis außer Acht lässt, fällt angenehm ins Gewicht, was
wohl dem stimmigen Drehbuch von Curt Siodmak zuzurechnen ist. Sehr empfehlenswert für Freunde des Genres!
eine gute Unterhaltung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie immer wenn eine DVD von Koch Media kommt heißt es Qualität.
Ein spannender Film bis zur letzen Minute. Ich kann diesen
Film nur empfehlen. Ich warte nch auf die unsichtbare FRau!!!

Gruß an alle Fan der alten Filme
Der unsichtbare Agent
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Film "Der unsichtbare Agent" (US,1942,Regie:Edwin L. Marin,später ua. Hausregisseur von Western-Star Randolph Scott) ist der 4. Teil einer Reihe von Universal-Unsichtbar-Filmen.Nachfolgend die Auflistung der Filme (beginnend mit dem Original):

1.Der Unsichtbare (US;1933;R:James Whale; Claude Rains als Unsichtbarer;auch als DVD verfügbar!)

2.Der Unsichtbare kehrt zurück (US,1939/40;R:Joe May,mit Vincent Price)

3.Die Unsichtbare Frau (US,1940;R:A.E.Sutherland; mit der "Unsichtbaren" Virginia Bruce und mit John Barrymore!)

4.Der unsichtbare Agent (US,1942 ,mit Jon Hall (1913-79,bekannter als Filmliebhaber von Maria Montez in ua. "Arabische Nächte" und "Ali Baba"; als unsichtbarer Agent kämpft er als Sohn des Unsichtbaren aus Film 1 gegen die Nazis! als Nebendarsteller agieren ua. Peter Lorre,Albert Bassermann,Cedric Hardwicke und Milburn Stone (=Doc aus "Rauchende Colts").Ausführender Produzent dieses Film war übrigens Frank Lloyd,der Regisseur von "Meuterei auf der Bounty" (1935).

5.Der Unsichtbare nimmt Rache (US,1944 Ford Beebe;Story: der Unsichtbare Agent Jon Hall wird nach seiner Rückkehr aus dem Krieg durch die Unsichtbar-Droge wahnsinnig und gemeingefährlich!

Alle "Unsichtbar"-Filme wurden 1986 erstmalig vom WDR ausgestrahlt (später nur noch im Pay-TV zu sehen). Ich persönlich wünsche mir (und wahrscheinlich auch alle anderen Fans) die DVD-Veröffentlichung der ganzen Reihe,da die Schwarzweiß-Produktionen,die bis in die kleinsten Rollen prominent besetzt wurden,wirklich Spaß machen und durch die Tricktechnik des Spezialisten John P. Fulton äußerst realistisch wirken!
Meine Empfehlung: Kaufen und genießen!
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Produkt-Bild: M - Eine Stadt sucht einen Mörder

M - Eine Stadt sucht einen Mörder
mit Peter Lorre, Theo Lingen, Gustaf Gründgens, Otto Wernicke, Ellen Widman, Regie: Fritz Lang

DVD von Phoenix Bild- u. Tonträger Vertrieb
Preis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 2,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: M - Eine Stadt sucht einen Mörder

Aus der Amazon.de-Redaktion


Berlin, eine Stadt in Angst und Schrecken: Ein Kindermörder geht um, der von der Polizei nicht zu fassen ist. Aufgeheizt durch die allgemeine Hysterie intensiviert die Polizei ihre Bemühungen, ihn zu schnappen. Dabei dringt sie immer weiter in das Terrain der Berliner Unterwelt vor und macht deren Geschäfte fast unmöglich. Da der Mörder die gesamte Unterwelt in Verruf bringt, beschließen die Gangster, um sich die Polizei vom Leib zu halten, sich ebenfalls auf die Jagd nach dem Täter zu machen. Dass der Mörder immer eine bestimmte Melodie pfeift (aus Evard Griegs Peer Gynt), wenn er auf ein Kind trifft, wird ihm am Ende zum Verhängnis. Ein Bettler malt ihm ein weißes "M" auf seinen Mantel und informiert die Unterwelt. Ein ihm zur Seite gestellter Anwalt versucht, in nicht allzu überzeugender Manier, die Unterwelt dazu zu veranlassen, den Mörder nicht dem Henker, sondern einem Arzt zu übergeben. Bevor das Todesurteil vollstreckt werden kann, erscheint allerdings die Polizei und nimmt den Täter mit. In der Kurzfassung (98 Minuten) endet der Film hier. Es existiert allerdings noch eine Langfassung (117 Minuten) in der Lang zeigt, wie der Mörder vor einem Gericht verurteilt wird.
Peter Lorre (Casablanca, Arsen und Spitzenhäubchen) spielt die Hauptrolle in der deutschen Produktion M - Eine Stadt sucht ihren Mörder aus dem Jahr 1931. Der in Ungarn geborene Schauspieler erlangte mit dieser beklemmenden und überzeugenden Darstellung eines psychopatischen Killers über Nacht Weltruhm. Regie führte Fritz Lang (Metropolis, die Dr. Mabuse-Filme), der zusammen mit seiner damaligen Frau Thea von Harbou auch das Drehbuch schrieb. Das Drehbuch, das für das Remake aus dem Jahr 1951 noch einmal verwendet wurde, setzte die Standards für alle zukünftigen Darstellungen und Interpretationen eines solchen Charakters. M - Eine Stadt sucht ihren Mörder, Langs erster Tonfilm, ist zugleich auch sein distanziertester und provokativster Film. Er erzählt den Film aus der Perspektive des Mörders und aus der Perspektive der Betroffenen und der Jäger. Mit Gustav Gründgens, Theo Lingen, Paul Kemp. Übrigens: Während Lorre tagsüber für Lang als Psychopath vor der Kamera stand, spielte er abends auf der Bühne eine komödiantische Rolle. --Ursula Steingass
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4 Kundenrezensionen:

Ein Klassiker - endlich auf DVD!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Endlich befindet sich dieses Meisterwerk der deutschen Filmkunst auch in meiner Sammlung! Es gibt wenige deutsche Filme,die wirklich in jede Sammlung gehören, aber 'M-Eine Stadt sucht einen Mörder' gehört definitv dazu. Peter Lorres Darstellung des Kindermörders übertrifft Alles - hier zeigt sich die höchste Schauspielkunst. Dieser Film hat sich neben 'Es geschah am hellichten Tag' seit meinen Kindertagen in mein Gedachtnis eingebrannt. Leider halten es die Sender nicht mehr für nötig derartige Filme im TV zu wiederholen. Statt dessen wird man mit Soap-Junk und minderwertigem Film-Müll bombadiert. Um so erfreulicher ist es, daß man einem dieser unerfreulichen '30-Kanäle-und-ich-weiß-net-was-ich-schauen-soll' jetzt mit dieser DVD entgehen kann und neben einem sensationell spannenden Film auch noch echte Filmkultur genießn kann. Unbedingt kaufen!!!!
Peter Lorre genial!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Peter Lorres glupschäugiger, vom Selbsthass gepeinigter Kindermörder ist der Ahnherr von Norman Bates, Hannibal und Konsorten: der erste psychopatische Serienkiller, ein in seiner Ambivalenz ebenso furcht- wie mitleiderregender Bösewicht. In Fritz Langs Tonfilmdebüt, das Geräusch und Musik gleich meisterhaft zum Teil der Inszenierung macht, geht Lorre im Berlin der Weimarer Republik um: als "Schwarzer Mann", der den Müttern die Ruhe raubt, die Polizei zur Verzweiflung treibt und die in ihren Aktivitäten behinderte Unterweltzur kollektiven Suchaktion anstiftet. Lang gelingt das Kunststück, den Krimiplot mit einer intensiven Milieustudie zu verbinden und, dank einer brillianten Montage die Parallelen zwischen bürgerlicher Welt und organisiertem Verbrechen aufzuzeigen. Trotz aller Schärfe der Schilderung der sozialen Umstände weigert sich der Film am Ende, Partei zu ergreifen. Sein Urteil lautet: Jeder hat seine Gründe, und manchmal gibt es keinen Gewinner.
..es geht unter die Haut !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Klassiker unter den *psychisch-kranken* Kindermörder-Streifen. Peter Lorre auf dem absoluten Höhepunkt seiner darstellerischen Fähigkeiten ... und ein Meilenstein der Filmgeschichte. Neben Lorre erleben wir ein Wiedersehen mit Theo Lingen, Gustaf Gründgens, Fritz Odemar und nicht zu vergessen, die von Fritz Lang geschaffene Figur des Kommissar Lohman (bekannt auch durch die "Dr.Mabuse-Filme") gespielt von Otto Wernicke... Sensationelle Besetzung. Bestens restauriert wirkt dieser Film sehr Zeitnah und Zeit-getreu ! ... Das Thema ist PRÄSENT !
Bleibt noch zu erwähnen, dass die Restaurierung des Filmmaterials extrem gut gelungen ist. Ähnlich wie bei "Metropolis" sind keinerlei Kratzer, Störer zu bemerken. Tonqualität sehr gut! - Der Film könnte auch "von heute" sein...
ein unsterblicher Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Suspense ala Hitchcock machen diesen Film zum besten deutschen Krimi überhaupt. Der Film spielt meistens in der Nacht, was für eine Extraportion Spannung sorgt. Peter Lorre ist in seiner Rolle als Kindermörder unübertrefflich. Da war seine Karriere in Hollywood nurnoch einen Wimpernschlag entfernt. Ein Film, dessen Kauf sich unbedingt lohnt!!!

Wer "M - Eine Stadt such einen Mörder" nicht gesehen hat, der hat etwas nachzuholen ;-)
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Produkt-Bild: Schwarzer Engel

Schwarzer Engel
mit Dan Duryea, June Vincent, Peter Lorre, Regie: Roy William Neill

DVD von Koch
Preis bei Amazon: EUR 15,99, Angebote ab EUR 12,35

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Schwarzer Engel
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Koch Media Home Entertainment Film Noir Collection #3: Schwarzer Engel, Erstklassiger Film Noir mit Dan Duryea als Trinker auf der Suche nach dem Mörder seiner Ex-Frau. DVD - Film, VÃ--Datum: 09.05.2008. USK: ab 12, Sprache: Deutsch, Englisch Beschreibung: Als die attraktive Sängerin Mavis Marlowe tot in ihrem Appartement aufgefunden wird, fällt der Verdacht umgehend auf Kirk Benett, der vom Opfer erpresst wurde. In einem Gerichtsverfahren wird er für schuldig erklärt und zum Tode verurteilt. Die einzige, die an seine Unschuld glaubt ist Benetts Frau Catherine. Gemeinsam mit Martin Blair, dem alkoholabhängigen Ex-Mann der Toten, versucht sie den wahren Täter zu finden und ihren Mann vor der Exekution zu bewahren. (1 DVD) Mit "Schwarzer Engel" präsentiert Koch Media den dritten Teil der Film Noir Collection - ein aufwendig inszenierter Klassiker, der mit Dan Dureya und Oscar®-Preisträger Broderick Crawford hervorragend besetzt wurde. "Schwarzer Engel" ist eine Romanverfilmung nach einem Werk von Cornell Woolrich. Das Buch ist im Diogenes Verlag erschienen. (www.diogenes.ch) Features: In den Nebenrollen hochkarätig besetzt, u.a. mit Oscar®-Preisträger Broderick Crawford und Peter Lorre ("Der Verlorene");"Atmosphärisch und darstellerisch origineller Krimi in der Tradition der "Schwarzen Serie"" Lexikon des internationalen Films;Erstklas
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Eine Kundenrezension:

Ein Noir-Klassiker mit Schwächen und Stärken
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zwischendrin verliert sich der Film für eine Weile scheinbar in der Geschichte um Catherine und Martin. Der Pianist verliebt sich in die Sängerin, in der er den Rettungsanker für sein verkorkstes Leben sieht. Zwischen der eigentlichen Motivation für ihr gemeinsames Auftreten und der Möglichkeit für beide, neu anzufangen ? auch über ihr kreist dieser Gedanke, immerhin hat Kirk sie betrogen ?, vibriert aber eine unterschwellige Spannung, die auch dadurch erzeugt wird, dass Kirks Hinrichtung immer wieder thematisiert wird. Und auch wenn die Inszenierung teilweise die Noir-Elemente komplett ausblendet, so weiß man doch sicher, dass diese scheinbare Idylle, wie man diese erfolgreiche musikalische Partnerschaft beinahe nennen kann, nicht ewig dauern wird.
Die Auflösung kommt beinahe wie ein Holzhammer daher, vom Zufall geschwungen. Das ist angesichts der ansonsten soliden Erzählstruktur ein wenig schade, andererseits ist man von anderen Krimis viel schlimmere Keulen gewöhnt. Die Kamera bewegt sich gut mit und bietet lange Einstellungen ohne Schnitt, wirkt nur an manchen Stellen etwas ruckartig.
Ein wenig schade ist, dass June Vincent als Catherine kein überzeugendes Spiel bietet. Ein wenig hölzern, zu bieder für ihr energisches Nachforschen, zu eintönig in der Mimik, kann sie zwar Gesangstalent unter Beweis stellen, liefert aber keine schauspielerische Höchstleistung. Dan Duryea als Martin an ihrer Seite hat seine besten Momente bei der ersten Begegnung mit dieser Frau und am Ende, doch die eingangs vorgeführte Exzentrik tritt zwischenzeitlich leider in den Hintergrund. Nur Peter Lorre als Marko überzeugt völlig: Dieses Urgestein des Film Noir spielt egozentrisch und unsympathisch, genau das, was seine Rolle braucht.

Die Extras halten sich wieder in Grenzen: ein Originaltrailer, eine Bildergalerie und ein zwölfseitiges Booklet. Letzteres ist aber sehr interessant, denn es verrät viel über die gleichnamige Romanvorlage Cornell Woolrichs.

"Schwarzer Engel" ist vom groben Handlungsverlauf her ein hervorragender Film Noir, wird dem auch am Anfang und am Ende gerecht, gleitet aber mittendrin in einen normalen Kriminalfilm ab. Das ist gewollt und entspricht der Romanvorlage, lässt den Freund von Noir-Elementen aber zeitweise sehr unruhig im Sessel hin und her rutschen. Ein Noir-Klassiker mit Schwächen und Stärken, für den man ruhig mal 77 Minuten aufopfern kann.
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Produkt-Bild: Der Rabe

Der Rabe
mit Vincent Price, Peter Lorre, Boris Karloff, Regie: Roger Corman

DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Preis bei Amazon: EUR 7,50, Angebote ab EUR 6,49

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Der Rabe

4 Kundenrezensionen:

Poescher Humor
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer den amerikanischen Schriftsteller Edgar Allen Poe richtig kennt, weiß um seine bitterbösen humorigen Satiren. Poe hat immer zum Ausgleich zu einer seiner Horrorgeschichten im Anschluss eine Satire geschrieben, um sich selbst den Geruch von Tod und Grab etwas aus dem Gesicht und der Seele zu wischen. Die meisten oberflächlichen Leser wissen das nicht, weil die Satiren eher bei dem Hype, der die "schwarzen Geschichten" in den Vordergrund rückte, die humorige Seite an den Rand drückten.

"Der Rabe" hat also wenig mit dem bekannten Gedicht von Poe zu tun, welches zu den zehn besten Gedichten der Weltliteratur gehört. Dennoch haben wir es hier mit einem großen Wurf zu tun, denn alleine die Schauspieler und das Umfeld sorgen für beste Unterhaltung. Der junge Jack Nicholson, der als Kabelträger bei Roger Corman anfing, ist hier in seiner ersten Rolle zu sehen und zwar neben Vincent Price und Peter Lorre. Als wenn dies nicht schon eine Auszeichnung wäre, spielt gibt hier kein Geringerer als Boris Karloff den Gegenspieler.

Das Schauderstück ist also nach Poes Humor und seinem schwarzen Sarkasmus etwas augenzwinkerend ausgelegt: Der Untertitel "Das Duell der Zauberer" trifft zu und die zwei "Zauberer" treffen letzendlich nach vielem Hin- und her zusammen. Zwischen den Linien immer "Lenore Craven", sympathisch von Hazel Court dargestellt: Erasmus Craven muss im Duell mit Dr. Scarabus antreten in einem Wettstreit, wer der beste Zauberer sei.

Dazwischen ein paar hübsche Gags, etwa, wenn der Sarg geöffnet wird und der Tote plötzlich spricht. Ich möchte nix weiteres verraten, weil der Film wirklich gut ist und ich den Spass nicht verderben möchte, dadurch, dass ich zuviel preis gebe. Ich kann nur soviel sagen, dass wir hier eine selten erlebte Freude, was Spannung und Horror und Humor betrifft, haben, die heute kaum mehr in dieser Form zu erleben ist. Ein Film, der für Fans der alten Gruselfilme kaum zu umgehen ist. Ein Kultfilm. PP
Gelungener Klassiker - dennoch keiner der absolut besten Bonds
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Im Jahr 1965 kam das vierte Bond-Abenteuer in die Kinos. Auch hier agiert Sean Connery wieder als britischer Agent mit Charme und Humor. Und dass auch hier wiederum nur ein Jahr Wartezeit zwischen zwei Bond-Streifen war, beschreibt etwas den damaligen Hype um diese Figur. Dieser Film zählt sicherlich zu den Klassikern der damaligen Zeit, dennoch kann er meiner Meinung nach nicht ganz mit den ersten drei Bonds mithalten. Deswegen "nur" 4 Sterne.

Sir Sean Connery glänzt selbstverständlich wie gewohnt in seiner Paraderolle. Auch der Rest der Rollen wurde wirklich gut besetzt. Besonders hervorheben muss man hier Claudine Auger die das Bond-Girl "Domino" verkörpert, denn sie ist gar keine Schauspielerin. Sie war zu diesem Zeitpunkt Model und wurde nur wegen ihres Aussehens gecastet - ja so waren die Zeiten damals.

Storytechnisch begibt sich Bond 4 wieder zurück zum Erzfeind Blofeld und dessen Organisation SPECTRE. Dennoch spielt auch hier Bonds Nemesis wieder nur eine Nebenrolle. Der Bösewicht ist hier "Emilio Largo", gespielt von Adolfo Celi. Dieser stiehlt einen nuklearen Sprengstoff und Bond muss sich nach Nassau begeben um diesen aufzuspüren.

Thunderball war der erste Bond, welcher mit der Panasonic Widescreenlinse gefilmt wurde. Deshalb musste auch die Eröffnungssequenz neu gedreht werden. Somit sieht man hier zum ersten Mal Sean Connery beim Schuss durch den Pistolenlauf in die Augen des Zuschauers. In den ersten drei Filmen war dies noch ein Stuntman. Auch interessant ist, das die Explosion der "Disco Volante" die bis dato größte der Filmgeschichte war. Und für die Motorradverfolgungsjagd zu Beginn des Films, gab es den Oscar für "Beste Spezialeffekte".

Der, inflationsbedingt bis heute, erfolgreichste Bond-Film aller Zeiten ist vor allem durch seine atemberaubenden Unterwasseraufnahmen in Erinnerung, welche den meisten aber zu lange sind. Somit gibt es auch wenig Dialog in diesen Sequenzen. Dennoch besticht auch Feuerball durch Spannung, Witz und exotische Drehorte. Für jeden Filmliebhaber ein Muss!
... ein Film, der einfach nur Spaß macht ... immer wieder gerne ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Aber wirklich schon ab 6 Jahre laut FSK? Auch wenn der Film insgesamt (wie gewollt) recht heiter rüberkommt, so finde ich diese Altersangabe, auf die man sich eigentlich verlassen können sollte, einfach nur total daneben.

Nicht nur, dass eventuell der Anblick eines längst Verstorbenen, der sich in der Familiengruft nochmals aus den tiefsten aller Schläfe erhebt, um seinen Sohn zu warnen, nun wirklich nichts für 6-jährige ist, muss man auch sagen, dass dieser Film besagte Altersgruppe wahrscheinlich auch nicht die Bohne interessieren wird.

Ich denke "Der Rabe" spricht (oder kräht) eher ältere Semester an, die bereits an Cormans Werken (wie z.B. "Die Folterkammer des Hexenjägers" oder "Lebendig begraben") sowie an Filmen mit der Horrorlegende Boris Karloff ihre Freude hatten, und sich diesem Vergnügen der Horror-Altstars voll und ganz hingeben können.

Wie dem auch immer. "Der Rabe", dessen Skript das Werk des Visionärs Edgar Allan Poe lediglich nur ganz sanft streift, ist ein feiner und interessanter Leckerbissen, den man einmal geshehen haben sollte.

Der Zauberer Craven (superb dargestellt von Vincent Price) ist eine verbitterte Gestalt, die sich eigentlich schon aufgegeben hat. Seine wunderschöne Frau (Hazel Court, bekannt aus Cormans "Lebendig begraben") wurde ihm entführt. Der böse Hexenmeister Scarabus (gespielt von "Frankenstein"-Darsteller Boris Karloff) ist hierfür verantwortlich. Das weiß Craven jedoch nicht. Erst ein Rabe, der sich als ein verzauberter Zauberer (Peter Lorre als Zauberer Bedlo) entpuppt, teilt ihm dies mit.

Zusammen mit diesem überaus tollpatschigen und unfähigen Gesellen, der überdies sehr, sehr gerne Wein trinkt, macht sich Craven auf den Weg zu Scarabus. Auch Bedlos Sohn (gespielt von Jack Nicholson, in einer seiner ersten Rollen) vermag diesen Plan nicht zu verhindern.

Ein "Duell der Zauberer" (so ein Untertitel dieses Film) scheint unausweichlich. Wer wird dieses für sich entscheiden ...?

Ein toller Film, dem ich die volle Punktzahl nur allzu gerne gebe.
Zu hohe Erwartungen . . .
3 Punkte 3 von 5 Punkten
. . . hatte das Publikum > was sollten da als nächste überraschende Gags kommen ? GOLDFINGER - bis heute nicht getopt! - von keinem!
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Produkt-Bild: Mr. Moto's Last Warning

Mr. Moto's Last Warning
mit Peter Lorre, John Carradine, Regie: Norman Foster

DVD von Film Chest
Preis bei Amazon: EUR 9,99

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Mr. Moto's Last Warning

Eine Kundenrezension:

mr moto wann gibts dich auf deutsch???!!!!!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
EIN TOLLER EVERGREEN UND TROTZ VIELKER ANFRAGEN BEI FOX NIX-ENGLAND HAT DIE DVD SERIE UND USA EINE COLLECTION DIE IN IHRER AUFMACHUNG WAHNSINN IST!WIE BEI CHARLIE CHAN SCHEINT ES SO ZU SEIN DAS MAN WAHRSCHEINLICH LETZTENDLICH NUR DIE OF SEIN EIGEN NENNEN KANN
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Produkt-Bild: Schwarze Geschichten

Schwarze Geschichten
mit Vincent Price, Peter Lorre, Basil Rathbone, Regie: Roger Corman

DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Preis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 4,34

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Schwarze Geschichten

4 Kundenrezensionen:

... ein Film ... zwei Synchronisationen ...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich muss zugeben, ich habe sehr lange gezögert, bevor ich mir diese DVD zugelegt hatte, da ich befürchtete, die falsche der beiden deutschen Synchros zu erwischen.

Aufgrund des guten Preises und der Angabe eines Rezensenten, dass es sich um die restaurierte Originalsynchro der deutschen Kinoerstaufführung handeln soll, habe ich dann doch zugegriffen.

Leider muss ich sagen, dass mir die andere Synchro (also die TV-Version) wesentlich besser gefällt. Diese hier ist zwar auch ganz OK, jedoch weitaus weniger spontan und daher einfach langweiliger.

Dies fällt mir besonders bei der zweiten Episode "Die schwarze Katze" auf. Die deutschen Stimmen von Vincent Price und vor allem von Peter Lorre sind viel effektiver (witziger, spannender) als bei dieser Version.

Aber vielleicht empfinde ich nur so, weil ich zuvor die TV-Synchro kannte; ist wohl Geschmacksache. Es wäre jedoch nicht schlecht gewesen, wenn man bei Tonspuren auf dieser DVD zur Verfügung gestellt hätte.

Aber egal. "Schwarze Geschichten" ist ein absolutes Gruselvergnügen, mit tollen Schauspielern und drei recht spannenden und interessanten Geschichten.

Diese DVD lohnt sich also auf jeden Fall. Wer Roger Cormans Verfilmungen nach E.A. Poe ("Lebendig begraben" oder "Der Untergang des Hauses Usher") mag, der wird mit "Schwarze Geschichten" ganz sicher keinen Fehlgriff machen.
Pechschwarzer Humor auf dem Silbertablett
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vincent Price lässt sich in "Der Fall Valdemar" auf dem Sterbebett
von Basil Rathbone hypnotisieren, so dass Bazil in der Rolle
des Carmichael sämtliche Macht über ihn gewinnt.

Peter Lorre mauert Vincent Price und seine Geliebte in "Die schwarze
Katze" lebendig ein.

Vincent Price und seine Tochter werden in "Morella" von Vincents
verstorbener Frau heimgesucht.

All das ist beste Unterhaltung- atmospherisch und mit tiefschwarzem
Humor untermalt. Schwarze Geschichten ist den Episodenfilmen seiner
Zeit um einiges vorraus. Der Film bietet brillante Umsetzungen der
Poe-Vorlagen und lässt Vincent Price zur Höchstform auflaufen.

Die Spannung wird langsam aufgebaut und mündet im jeweiligen Finale.

Die deutsche Synchro ist so wie ich sie von meinem alten VHS Tape kenne
und so wie sie sein soll- nämlich hervorragend.

Sound und Bild liegen im guten Bereich und machen diese DVD Auflage
zum Pflichtkauf für Fans des klassischen Horrors.
Perle des gepflegten Gruselfilms
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Anfang der 60er Jahre verfilmte Roger Corman mehrere Geschichten von Edgar Allan Poe, die meisten mit Vincent Price in der Hauptrolle. Der Episodenfilm "Tales of Terror" von 1962 ist einer von ihnen, meines Erachtens auch einer seiner gelungensten. Im Vordergrund aller drei Episoden steht die Frage, was im Augenblick unseres Todes passiert - und was danach.

Teil 1 "Morella": Locke (Price) lebt 26 Jahre nach dem Tod seiner geliebten Frau Morella (deren mumifizierten Leichnam er im Schlafzimmer aufgebahrt hat) in zunehmender geistiger Verwirrung. Als seine Tochter ihn kurz vor ihrem Tod besucht, nimmt der Geist der Verstorbenen Rache an ihrem Mann und ihrer Tochter, die sie für ihren Tod verantwortlich macht. - Schön schaurig, mit viel Nebel, Spinnenweb und Leichen, die ihr Aussehen verändern, wird hier als Variation zu Poes "Tomb of Ligeia" eine nekrophile Obsession erzählt, die in Tod und Verderben endet. Woran Morella starb oder warum ihre Tochter glaubt, sterben zu müssen, wird nicht erklärt. Egal, hier geht es nicht um Ratio.

Teil 2 "Die schwarze Katze": Der unter chronischem Alkoholmangel leidende Säufer Montresor (Peter Lorre) trifft bei einer Weinprobe auf den affektierten Weinkenner Fortunatu (Price). Als Fortunatu Montresors attraktive Gattin kennenlernt, beginnt er hinter dessen Rücken ein Verhältnis mit ihr. Montresors Rache wird bitterböse: Er mauert die beiden im Keller ein. Aber kommt man ihm nicht doch auf die Schliche? - Die Darstellung Fortunatos nutzt Price zu einem mimischen und gestischem Feuerwerk. Ein reines Vergnügen seinem Augenrollen, Schmatzen und Schmachten zuzusehen. Und Lorres Darstellung zwischen Boshaftigkeit, Leutseligkeit und Wahnsinn komplettiert das Vergnügen. In den Szenen, in denen Montresor im Alkoholrausch Halluzinationen hat, verzerrt sich das Bild wie in einem Spiegelkabinett. Insgesamt sehr schwarzhumorig, enthält die Episode auch Motive der Erzählung "Das Fass Amontillado.

Teil 3 "Der Fall Valdemar": Der sterbenskranke Valdemar (Price) behandelt gegen den Rat seines Arztes und seiner Frau (Debra Paget) seine Schmerzen unter dem Einfluss von Hypnose. Als Gegenleistung verspricht er dem Mesmeristen (Basil Rathbone), sich im Augenblick des Todes hypnotisieren zu lassen. Dieser missbraucht Valdemars Vertrauen und lässt ihn in einem Zustand bei Bewusstsein, in dem sein Körper schon gestorben ist. Als er sich auch noch an Valdemars Frau vergreift, greift Valdemar ein. - Insgesamt die düsterste Episode des Films. Sie rührt an existenzielle Fragen: Was geschieht mit uns im Augenblick unseres Todes?

Ich halte den Film für ein Meisterwerk des gepflegten Gruselfilms, der mit geradezu mörderischem Vergnügen existenziellen Fragen nachgeht. In leuchtenden Farben, mit originellen Zwischentiteln (ein klopfendes Herz, Bluttropfen) und der suggestiven Filmmusik von Les Baxter hat er die Jahre sehr gut überdauert. Die Episodenform verhindert auch dramaturgische Durchhänger, da es sich um die Adaption von Kurzgeschichten handelt. Ich liebe diesen Film seit meiner frühen Jugend. Die Altersfreigabe ab 16 ist natürlich längst überholt.

Der Film wurde auch schon mal unter dem sinnfreien deutschen Verleihtitel "Der grauenvolle Mr. X" veröffentlicht. Der Film bietet leider außer verschiedenen Sprachversionen (in Mono) und Untertiteln keinerlei Extras.
Endlich die Originalsynchro...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Um es gleich vorwegzunehmen...Auf dieser DVD befindet sich eindeutig die restaurierte Originalsynchro der deutschen Kinoerstaufführung und ob diese oder die später fürs Fernsehen entstandene Neuvertonung besser ist, darüber kann man geteilter Meinung sein. In der TV-Fassung von DIE SCHWARZE KATZE ist Peter Lorres deutsche Stimme um Längen besser wogegen ich beim FALL WALDEMAR die alte Synchro bevorzuge. Um jedem gerecht zu werden, hätte MGM gleich beide Sprachfassungen aufspielen können. Das sowas geht und der Kunde trotzdem eine preiswerte DVD (als Neuerscheinung 15 ?) bekommt, hat Koch-Media mit TOTENTANZ DER VAMPIRE (einem schwächeren Episodenfilm) bewiesen. Was noch wichtig ist: Hier bekommt man das volle 2:35 Cinemascope-Bild zu sehen.
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Produkt-Bild: M - Eine Stadt sucht einen Mörder

M - Eine Stadt sucht einen Mörder
mit Peter Lorre, Gustaf Gründgens, Otto Wernicke, Regie: Fritz Lang

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 5,45

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2002
Zoom ± Produkt-Bild: M - Eine Stadt sucht einen Mörder
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Der berühmteste Triebtäter der Filmgeschichte auf der Flucht vor Polizei und Unterwelt. Eine Großstadt wird monatelang von einem pathologischen Kindesmörder terrorisiert. Die ganze Stadt spricht von den bestialischen Untaten des Triebverbrechers. Immer größer wird die Nervosität der Polizei, und die Bevölkerung sieht in jedem Verdächtigen den Kindesmörder. Doch die Methoden des Verbrechers verletzen jede Ganovenehre, und so nimmt auch die Unterwelt den Kampf gegen die Bestie in Menschengestalt auf. Ein mörderischer Wettlauf beginnt..."M" war der letzte Film Fritz Langs, der vor 1933 in die Deutschen Kinos kam und gleichzeitig sein erster Tonfilm überhaupt. "M" ist Langs Reaktion auf den aufziehenden Nationalsozialismus am Ende der Weimarer Republik. Ein Kunstwerk von zeitloser Qualität und eine Kriminalgeschichte, die einem bis heute den Atem raubt.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Berlin, eine Stadt in Angst und Schrecken: Ein Kindermörder geht um, der von der Polizei nicht zu fassen ist. Aufgeheizt durch die allgemeine Hysterie intensiviert die Polizei ihre Bemühungen, ihn zu schnappen. Dabei dringt sie immer weiter in das Terrain der Berliner Unterwelt vor und macht deren Geschäfte fast unmöglich. Da der Mörder die gesamte Unterwelt in Verruf bringt, beschließen die Gangster, um sich die Polizei vom Leib zu halten, sich ebenfalls auf die Jagd nach dem Täter zu machen. Dass der Mörder immer eine bestimmte Melodie pfeift (aus Evard Griegs Peer Gynt), wenn er auf ein Kind trifft, wird ihm am Ende zum Verhängnis. Ein Bettler malt ihm ein weißes "M" auf seinen Mantel und informiert die Unterwelt. Ein ihm zur Seite gestellter Anwalt versucht, in nicht allzu überzeugender Manier, die Unterwelt dazu zu veranlassen, den Mörder nicht dem Henker, sondern einem Arzt zu übergeben. Bevor das Todesurteil vollstreckt werden kann, erscheint allerdings die Polizei und nimmt den Täter mit. In der Kurzfassung (98 Minuten) endet der Film hier. Es existiert allerdings noch eine Langfassung (117 Minuten) in der Lang zeigt, wie der Mörder vor einem Gericht verurteilt wird.
Peter Lorre (Casablanca, Arsen und Spitzenhäubchen) spielt die Hauptrolle in der deutschen Produktion M - Eine Stadt sucht ihren Mörder aus dem Jahr 1931. Der in Ungarn geborene Schauspieler erlangte mit dieser beklemmenden und überzeugenden Darstellung eines psychopatischen Killers über Nacht Weltruhm. Regie führte Fritz Lang (Metropolis, die Dr. Mabuse-Filme), der zusammen mit seiner damaligen Frau Thea von Harbou auch das Drehbuch schrieb. Das Drehbuch, das für das Remake aus dem Jahr 1951 noch einmal verwendet wurde, setzte die Standards für alle zukünftigen Darstellungen und Interpretationen eines solchen Charakters. M - Eine Stadt sucht ihren Mörder, Langs erster Tonfilm, ist zugleich auch sein distanziertester und provokativster Film. Er erzählt den Film aus der Perspektive des Mörders und aus der Perspektive der Betroffenen und der Jäger. Mit Gustav Gründgens, Theo Lingen, Paul Kemp. Übrigens: Während Lorre tagsüber für Lang als Psychopath vor der Kamera stand, spielte er abends auf der Bühne eine komödiantische Rolle. --Ursula Steingass
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4 Kundenrezensionen:

Ein Klassiker - endlich auf DVD!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Endlich befindet sich dieses Meisterwerk der deutschen Filmkunst auch in meiner Sammlung! Es gibt wenige deutsche Filme,die wirklich in jede Sammlung gehören, aber 'M-Eine Stadt sucht einen Mörder' gehört definitv dazu. Peter Lorres Darstellung des Kindermörders übertrifft Alles - hier zeigt sich die höchste Schauspielkunst. Dieser Film hat sich neben 'Es geschah am hellichten Tag' seit meinen Kindertagen in mein Gedachtnis eingebrannt. Leider halten es die Sender nicht mehr für nötig derartige Filme im TV zu wiederholen. Statt dessen wird man mit Soap-Junk und minderwertigem Film-Müll bombadiert. Um so erfreulicher ist es, daß man einem dieser unerfreulichen '30-Kanäle-und-ich-weiß-net-was-ich-schauen-soll' jetzt mit dieser DVD entgehen kann und neben einem sensationell spannenden Film auch noch echte Filmkultur genießn kann. Unbedingt kaufen!!!!
Peter Lorre genial!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Peter Lorres glupschäugiger, vom Selbsthass gepeinigter Kindermörder ist der Ahnherr von Norman Bates, Hannibal und Konsorten: der erste psychopatische Serienkiller, ein in seiner Ambivalenz ebenso furcht- wie mitleiderregender Bösewicht. In Fritz Langs Tonfilmdebüt, das Geräusch und Musik gleich meisterhaft zum Teil der Inszenierung macht, geht Lorre im Berlin der Weimarer Republik um: als "Schwarzer Mann", der den Müttern die Ruhe raubt, die Polizei zur Verzweiflung treibt und die in ihren Aktivitäten behinderte Unterweltzur kollektiven Suchaktion anstiftet. Lang gelingt das Kunststück, den Krimiplot mit einer intensiven Milieustudie zu verbinden und, dank einer brillianten Montage die Parallelen zwischen bürgerlicher Welt und organisiertem Verbrechen aufzuzeigen. Trotz aller Schärfe der Schilderung der sozialen Umstände weigert sich der Film am Ende, Partei zu ergreifen. Sein Urteil lautet: Jeder hat seine Gründe, und manchmal gibt es keinen Gewinner.
..es geht unter die Haut !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Klassiker unter den *psychisch-kranken* Kindermörder-Streifen. Peter Lorre auf dem absoluten Höhepunkt seiner darstellerischen Fähigkeiten ... und ein Meilenstein der Filmgeschichte. Neben Lorre erleben wir ein Wiedersehen mit Theo Lingen, Gustaf Gründgens, Fritz Odemar und nicht zu vergessen, die von Fritz Lang geschaffene Figur des Kommissar Lohman (bekannt auch durch die "Dr.Mabuse-Filme") gespielt von Otto Wernicke... Sensationelle Besetzung. Bestens restauriert wirkt dieser Film sehr Zeitnah und Zeit-getreu ! ... Das Thema ist PRÄSENT !
Bleibt noch zu erwähnen, dass die Restaurierung des Filmmaterials extrem gut gelungen ist. Ähnlich wie bei "Metropolis" sind keinerlei Kratzer, Störer zu bemerken. Tonqualität sehr gut! - Der Film könnte auch "von heute" sein...
ein unsterblicher Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Suspense ala Hitchcock machen diesen Film zum besten deutschen Krimi überhaupt. Der Film spielt meistens in der Nacht, was für eine Extraportion Spannung sorgt. Peter Lorre ist in seiner Rolle als Kindermörder unübertrefflich. Da war seine Karriere in Hollywood nurnoch einen Wimpernschlag entfernt. Ein Film, dessen Kauf sich unbedingt lohnt!!!

Wer "M - Eine Stadt such einen Mörder" nicht gesehen hat, der hat etwas nachzuholen ;-)
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