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Produkt-Bild: DEN TÜCHTIGEN GEHÖRT DIE WELT (aus der Reihe: Kottan ermittelt)

DEN TÜCHTIGEN GEHÖRT DIE WELT (aus der Reihe: Kottan ermittelt)
mit Franz Buchrieser, Lukas Resetarits, Frank Gorshin, Bibiana Zeller, Ernst Konarek, Regie: Peter Patzak

DVD von Hoanzl
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 4,15

Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: DEN TÜCHTIGEN GEHÖRT DIE WELT (aus der Reihe: Kottan ermittelt)
Produkt-Bild: Leergut [Blu-ray]

Leergut [Blu-ray]
mit Zdenek Sverak, Daniela Kolarova, Tatiana Vilhelmova, Pavel Landovsky, Robin Soudek, Regie: Jan Sverak

Blu-ray von Indigo
Preis bei Amazon: EUR 26,99, Angebote ab EUR 23,60

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Leergut [Blu-ray]

5 Kundenrezensionen:

Voll gut!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das aus dem Oscar-Gewinner "Kolya" bekannte Gespann Sverák Vater und Sohn (Hauptrolle, Drehbuch und Regie) läuft hier erneut zu Höchstform auf. Senior Zdenek Sverák ist einfach grandios als Frühpensionär, der sich längst noch nicht zum alten Eisen zugehörig fühlt.
Der grantelnde Pauker Josef ist mit seinen Zöglingen aus dem Computerzeitalter etwas zu rabiat umgegangen und als Ärger mit der Schulleitung ins Haus steht, hängt er beleidigt seinen Lehrerberuf einfach an den Nagel und verdingt sich fortan - nach einem kurzen, schmerzhaften Gastspiel im windigen Fahrradkurier-Milieu - bei der Leergutannahme im Supermarkt. Er nutzt die Gunst der neuen Berufung und verkuppelt erst seinen einsilbigen Kollegen, einen ehemaligen Offizier, mit einer Kundin und dann seine Tochter mit einem Kollegen. Nebenher schaut er auch selbst dem schönen Geschlecht mehr hinterher, als seiner Gattin lieb sein kann - schon kriselt es in der Ehe. Ehe diese Krise in einer abenteuerlichen Ballonfahrt, von der das DVD-Cover einen Ausschnitt zeigt, gipfelt und zugleich ihrem dramatischen Ende zusteuert, führt diese allein schon durch das Alter der Hauptfiguren unkonventionelle und in jeder Hinsicht originelle Filmkomödie ihre Helden durch jede Menge amüsanter Verwicklungen, zu denen alle, Vater, Mutter und Tochter, ihren Beitrag leisten. Vor allem lebt der Film aber von dem unwiderstehlichen Witz und Charme seines Hauptdarstellers Zdenek Sverák, der die menschlich-allzumenschlichen (und allzu männlichen) Schwächen seiner Figur mit einer gekonnten Balance zwischen ernst und heiter, griesgrämig und spitzbübisch zur Schau stellt.

Einziger Schwachpunkt: Vater und Sohn Sverák übertreiben es ein wenig mit der zunehmend selbstgefällig wirkenden Zurschaustellung der libidinösen Bedürfnisse des alten Herrn (dessen Darsteller sich die Rolle quasi selbst auf den Leib schrieb), so dass der Humor mitunter etwas zu derb ausfällt für eine harmlose Familienkomödie. Das ist schade für alle, die auf einen Film gehofft haben, der sich auch für kleinere Zuschauer eignet. Doch für die müssen Eltern leider doch auf Bewährtes aus dem Hause Disney zurückgreifen - es sei denn, sie wollen riskieren, dass dem Opa plötzlich peinliche Fragen gestellt werden.
Bestes tschechisches Kino für Jung und Alt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Film den man sich anschauen muß,der in großen Kinos,wenn überhaupt nur kurz zu sehen war.
Die Darsteller spielen ihre Rollen sehr überzeugend.
Die Handlung ist wie aus dem Leben gegriffen.
...noch nicht zum alten Eisen zugehörig...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Josef ist 65 und unterrichtet an einer Schule. Doch dort macht es ihm keine Freude mehr, zumal im einige Schüler recht respektlos begegnen im Unterricht. Er macht einen Strich unter dieses Kapitel seines Lebens. Das heißt jedoch nicht, dass er sich in den Ruhestand begeben möchte. Ganz im Gegenteil. Jetzt wird nochmals richtig durchgestartet. Als Fahrradkurier landet er aber leider nach einer Weile in einem Vorgartenzaun. Da beginnt er eben in einem Supermarkt bei der Leergut-Annahme eine neue Stelle, als dort jemand gesucht wird. Josef nimmt nun aber nicht nur Flaschen entgegen, sondern er hört sich auch die Sorgen und Wünsche vor allem seiner weiblichen Kundschaft an. Er macht sich auch gut als Kuppler und bringt so manche Liebesgeschichte ins Rollen. Nur seine eigene liegt ziemlich auf Eis. Seine Frau wirkt auf ihn wie eine vertrocknete Blume; die Schlafstätten haben sie schon lange getrennt. Stattdessen hat er Träume von seinen jungen Kundinnen in Strapsen. Doch Josef plant zum 40. Hochzeitstag den großen Clou. Ob ihn das wieder seiner alten Liebe näher bringen wird?......

Ein kleiner Film aus Tschechien mit einer großen Portion Herzenswärme. Die Zusammenarbeit von Vater Zdenek (Autor; Hauptdarsteller) und Sohn Jan Sverak (Regie) hat sich bewährt. Ein Film der Mutmachen möchte, sich auch mit Mitte 60 noch Neues zu trauen und darüber hinaus mit Pfiffigkeit und Einsatzwillen der Anonymität der Großstadt einen Kontrapunkt zu setzen.
Lerngut!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
eine liebevoll erzählte Geschichte über das Altern voller unübertrefflichem Tschechischem Humor: am Ende der Erzählung hat sich eigentlich nichts geändert...und doch ist alles anders, denn jeder hat sich ein wenig besser kennengelernt.
Wunderbar!
Wundervoll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wunderbarer Film. Die Zweifel am eigenen Leben ("soll es das schon gewesen sein" / "jeden Tag das Gleiche") kennen wir sicher alle. Dieser Film geht einen Schritt weiter, als nur darüber nachzudenken "was wäre wenn". Wunderschön umgesetzt auch das Leben in Tschechien...
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins / Unbearable Lightness of Being  [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins / Unbearable Lightness of Being [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
mit Daniel Day-Lewis, Juliette Binoche, Lena Olin, Derek de Lint, Erland Josephson, Regie: Philip Kaufman

DVD
Preis bei Amazon: EUR 19,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins / Unbearable Lightness of Being  [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Produktbeschreibung


Niederlande Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Französisch ( Dolby Digital 2.0 ), Arabisch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), Französisch ( Untertitel ), Holländisch ( Untertitel ), ANAMORPHIC WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Biographien, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Verschiedenartige, vielfach miteinander verschlungene Beziehungen, im Brennpunkt ein Liebes- und Ehedrama, zwischen Prag und Genf zur Zeit des Prager Frühlings und der sowjetischen Okkupation im Jahr 1968. Eine technisch außerordentlich raffinierte, teilweise effektgeladene und sentimental ausgespielte Verfilmung des intelligenten Romans von Milan Kundera über libertine Schwächen und gewaltsame Schwierigkeiten im privaten und politischen Leben unserer Zeit. Zwar verdeutlicht er nur wenig die zwingende Verbindung zwischen Geschichtsschreibung und persönlichem Schicksal, erschließt dafür jedoch mit einfühlsamem Gespür für Orte, Gegenstände und vor allem Körper das Spannungsfeld von Sexualität und Gefühl. SCREENING/VERGEBEN IN: BAFTA Preise, Goldene Kugeln, Oscar Akademie-Preise,
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Hier kann man mit keinem über etwas reden und hier liest auch keiner!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe den Erfolgsroman von Milan Kundera 1985 gelesen. Das ist zu lange her, um beurteilen zu können, ob der Film dem Buch gerecht wird. Dieser Film von 1988 mit Daniel Day-Lewis als Tomas, Lena Olin als Sabina und Juliette Binoche als Teresa gefällt mir aber ausgesprochen gut. Die drei Hauptrollen sind sehr gut besetzt.

Der Prager Gehirnchirurg Tomas lebt seine Lust auf Frauen in erotischen Freundschaften aus. Tomas begehrt Frauen, aber er fürchtet sich auch vor ihnen. In der Künstlerin Sabina hat er ein bereitwilliges Gegenüber für sexuelle Spiele gefunden. Ein häufiger Wechsel der Partnerinnen gehört zu ihn zum Spiel dazu.

In einem Provinzkrankenhaus, wo er für einen erkrankten Kollegen einspringen muss, lernt er die hübsche Teresa kennen. Teresa - das etwas naive, aber phantasievolle Mädchen vom Lande, möchte sich mit ihm gerne austauschen ("Hier kann man mit keinem über etwas reden und hier liest auch keiner"). Doch Tomas muss nach Prag zurück. Wenig später steht Teresa vor Tomas Haustür und er nimmt sie gegen alle bisherige Überzeugung bei sich auf ...

Der Film spielt 1968, zur Zeit des "Prager Frühlings". Im August 1968 marschieren die russischen Truppen in Prag ein. Im Film sind diese militärischen Szenen in Schwarz-Weiß eingeblendet. Viele Intellektuelle verlassen das Land, so auch Sabina, die in die Schweiz emigriert. Doch auch für Tomas und Teresa wird das Leben in Prag immer schwieriger, nachdem Teresa Fotos der russischen Militärinvasion an ausländische Journalisten übergeben hat. Beide emigrieren ebenfalls in die Schweiz.

Tomas kann von seiner polygamen Veranlagung nicht lassen. Teresa spürt das und leidet so stark darunter, dass sie nach Tschechien zurückkehrt. Ich denke, dass Tomas Teresa nach Tschechien zurück folgt, ist ein großer Liebesbeweis und ich denke auch, dass Teresa Tomas große und einzige Liebe ist, für die er bereit ist, alles zu tun. Tomas muss seinen Pass an der Grenze angeben - es ist klar, was das heißt ...

Der Film ist sehr ruhig abgedreht. Die Prager Aufnahmen finde ich allesamt sehr stimmungsvoll und sehr gelungen: die schmalen Gassen, der Blick über die Stadt ... Der Film ist sehr weit vom Kitsch entfernt. Er enthält viele Sex-Szenen und erotische Szenen auch der beiden wunderschönen Frauen, wie sie sich gegenseitig nackt fotografieren und ist daher erst ab 16 Jahren freigegeben. Die DVD enthält nur noch den Kinotrailer, Interaktive Menüs und eine Szenenanwahl.
bezaubernd
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ein sehr guter film über liebe, treue, loyalität und welche dosierung einen glücklich machen könnte. nicht nur grandiose unterhaltung, schöne bilder, sondern wirklich ein tiefer einblick in das leben dreier menschen von denen man sich eine dicke scheibe abschneiden sollte.
unverzagt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der junge Chirurg Tomas arbeitet in Prag und liebt die Frauen. Er lernt die Serviererin Teresa kennen und kurze Zeit später zieht sie zu ihm. Die beiden sollen ein lebenlang ein Paar bleiben. Allerdings liebt Tomas weiterhin die Frauen und seine Art zu denken verleitet ihn einen Artikel über die Regierung zu veröffentlichen.

Es ist die Zeit des Prager Frühlings und die Russen besetzen das Land. Teresa arbeitet fortan als Fotografin und Tomas bekommt Schwierigkeit wegen seines ketzerischen Artikels. Wie viele andere verlassen sie das Land und wechseln in die Schweiz. Tomas findet als gesuchter Arzt eine Anstellung. Die Talente von Teresa liegen brach. Sie reist zurück nach Prag und Tomas folgt ihr. Die Regierenden verlangen von Tomas ein Dementi. Er verweigert sich und verliert seine Anstellung. Er eröffnet eine Praxis und man erteilt ihm Berufsverbot. Nach einer kurzen Karriere als Fensterputzer ziehen sich Tomas und Teresa aufs Land zurück. Hier leben sie bei einem ehemaligen Patienten von Tomas.

Die Geschichte wird leise erzählt. Die Kamera fungiert als Voyeur. Wie ein Stück Holz im Wildbach treiben die Protagonisten aufrecht durch das Leben und lassen sich nicht von einem System verarbeiten. Regie und Schauspieler leisten sehr gute Arbeit.
Verwirrend schwebende Gefühle
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Es fällt mir etwas schwer, an diesen Film, den ich sehr liebe, mit dem kalten Spiegel des Verstandes heranzugehen. Daher für diejenigen, die ihn noch nicht gesehen haben, vorab eine ernsthaft gemeinte Schnell-Empfehlung:

Lesen Sie nicht diese Kritik. Lesen Sie überhaupt nichts, auch nicht das Buch von Milan Kundera. Schauen Sie sich den Film in Ruhe in einem guten Kino an. Analysieren Sie nicht, sondern lassen Sie sich in die Zeit der "unerträglichen Leichtigkeit" zurückfallen. Sie haben 165 unvergessliche Minuten vor sich.

Vor dem bedrückenden Hintergrund der Beendigung des "Prager Frühlings" entwickelt Regisseur Philip Kaufman feinfühlig und geduldig die Geschichte des Chirurgen Thomas (Daniel Day-Lewis), der sich abseits der üblichen Zwänge des Lebens wähnt, aber dennoch völlig unreflektiert in Beziehungen mit zwei Frauen einlässt, die "wie gemalt" dem traditionellen, dualen Frauenbild von der Heiligen und der Hure genügen.

Die sinnliche Sabina (Lena Olin in einer ihrer schönsten Rollen), Malerin mit allen Attitüden der Bohème, ist dem jungen Doktor wie auf den Laib geschnitten. Sie verbringen atemberaubende Stunden miteinander, das Leben scheint, noch in den glücklichen Tagen vor der russischen Invasion, perfekt.

Eines Tages wird Thomas aufs Land gerufen, wo er der Bedienung Tereza (Juliette Binoche, ebenfalls ideal besetzt als "Heilige") begegnet und zu tief in die dunklen Augen schaut. Sie sucht ihn in Prag auf, binnem kurzem heiraten sie.

Tereza entdeckt ihre Liebe zur Fotografie und dokumentiert die Invasion. Schließlich müssen sie Prag verlassen und emigrieren nach Genf. Thomas trifft Sabina. Tereza ist für die freie Liebe nicht gebaut. Sabina wird von einem verliebten Professor umworben. Es wird turbulent...

Schließlich finden Tereza und Sabina zusammen und produzieren, gleichzeitig Fotografinnen und Modelle, Aktfotos für ein Magazin. Dieses Shooting bildet in seiner liebevoll-fröhlichen Choreografie einen Höhepunkt der Filmgeschichte, quasi einen erotischen Tanz. Der Titel des Films wird in Szene gesetzt. "Heilige" und "Hure" emanzipieren sich von ihren überkommenen Rollen.

Sehnsucht kommt auf beim Betrachter nach dieser gleichzeitig so schweren und doch auch gelösten Zeit. Man beneidet die Akteure um die Selbstverständlichkeit, mit der sie sich ihren persönlichen Problemen, aber auch den Auswirkungen der Umwälzungen stellen. Man sehnt sich nach der Chance und dem Talent zurück, die Wechsel des Schicksals lächelnd zu aktzeptieren, sein Leben zu leben wie es kommt.

JT 22.4.2010
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das überragende Buch wurde filmisch hervorragend umgesetzt.
Man taucht man noch einmal in die Hoffnungen des Prager Frühlings ein.
Und hat doch alles aus der Ferne miterlebt.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins / Unbearable Lightness of Being  [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins / Unbearable Lightness of Being [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
mit Daniel Day-Lewis, Daniel Olbrychski, Derek de Lint, Donald Moffat, Erland Josephson, Regie: Philip Kaufman

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 19,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins / Unbearable Lightness of Being  [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Produktbeschreibung


Niederlande Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Französisch ( Dolby Digital 2.0 ), Arabisch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), Französisch ( Untertitel ), Holländisch ( Untertitel ), ANAMORPHIC WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Biographien, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Verschiedenartige, vielfach miteinander verschlungene Beziehungen, im Brennpunkt ein Liebes- und Ehedrama, zwischen Prag und Genf zur Zeit des Prager Frühlings und der sowjetischen Okkupation im Jahr 1968. Eine technisch außerordentlich raffinierte, teilweise effektgeladene und sentimental ausgespielte Verfilmung des intelligenten Romans von Milan Kundera über libertine Schwächen und gewaltsame Schwierigkeiten im privaten und politischen Leben unserer Zeit. Zwar verdeutlicht er nur wenig die zwingende Verbindung zwischen Geschichtsschreibung und persönlichem Schicksal, erschließt dafür jedoch mit einfühlsamem Gespür für Orte, Gegenstände und vor allem Körper das Spannungsfeld von Sexualität und Gefühl. SCREENING/VERGEBEN IN: BAFTA Preise, Goldene Kugeln, Oscar Akademie-Preise,
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Hier kann man mit keinem über etwas reden und hier liest auch keiner!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe den Erfolgsroman von Milan Kundera 1985 gelesen. Das ist zu lange her, um beurteilen zu können, ob der Film dem Buch gerecht wird. Dieser Film von 1988 mit Daniel Day-Lewis als Tomas, Lena Olin als Sabina und Juliette Binoche als Teresa gefällt mir aber ausgesprochen gut. Die drei Hauptrollen sind sehr gut besetzt.

Der Prager Gehirnchirurg Tomas lebt seine Lust auf Frauen in erotischen Freundschaften aus. Tomas begehrt Frauen, aber er fürchtet sich auch vor ihnen. In der Künstlerin Sabina hat er ein bereitwilliges Gegenüber für sexuelle Spiele gefunden. Ein häufiger Wechsel der Partnerinnen gehört zu ihn zum Spiel dazu.

In einem Provinzkrankenhaus, wo er für einen erkrankten Kollegen einspringen muss, lernt er die hübsche Teresa kennen. Teresa - das etwas naive, aber phantasievolle Mädchen vom Lande, möchte sich mit ihm gerne austauschen ("Hier kann man mit keinem über etwas reden und hier liest auch keiner"). Doch Tomas muss nach Prag zurück. Wenig später steht Teresa vor Tomas Haustür und er nimmt sie gegen alle bisherige Überzeugung bei sich auf ...

Der Film spielt 1968, zur Zeit des "Prager Frühlings". Im August 1968 marschieren die russischen Truppen in Prag ein. Im Film sind diese militärischen Szenen in Schwarz-Weiß eingeblendet. Viele Intellektuelle verlassen das Land, so auch Sabina, die in die Schweiz emigriert. Doch auch für Tomas und Teresa wird das Leben in Prag immer schwieriger, nachdem Teresa Fotos der russischen Militärinvasion an ausländische Journalisten übergeben hat. Beide emigrieren ebenfalls in die Schweiz.

Tomas kann von seiner polygamen Veranlagung nicht lassen. Teresa spürt das und leidet so stark darunter, dass sie nach Tschechien zurückkehrt. Ich denke, dass Tomas Teresa nach Tschechien zurück folgt, ist ein großer Liebesbeweis und ich denke auch, dass Teresa Tomas große und einzige Liebe ist, für die er bereit ist, alles zu tun. Tomas muss seinen Pass an der Grenze angeben - es ist klar, was das heißt ...

Der Film ist sehr ruhig abgedreht. Die Prager Aufnahmen finde ich allesamt sehr stimmungsvoll und sehr gelungen: die schmalen Gassen, der Blick über die Stadt ... Der Film ist sehr weit vom Kitsch entfernt. Er enthält viele Sex-Szenen und erotische Szenen auch der beiden wunderschönen Frauen, wie sie sich gegenseitig nackt fotografieren und ist daher erst ab 16 Jahren freigegeben. Die DVD enthält nur noch den Kinotrailer, Interaktive Menüs und eine Szenenanwahl.
bezaubernd
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ein sehr guter film über liebe, treue, loyalität und welche dosierung einen glücklich machen könnte. nicht nur grandiose unterhaltung, schöne bilder, sondern wirklich ein tiefer einblick in das leben dreier menschen von denen man sich eine dicke scheibe abschneiden sollte.
unverzagt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der junge Chirurg Tomas arbeitet in Prag und liebt die Frauen. Er lernt die Serviererin Teresa kennen und kurze Zeit später zieht sie zu ihm. Die beiden sollen ein lebenlang ein Paar bleiben. Allerdings liebt Tomas weiterhin die Frauen und seine Art zu denken verleitet ihn einen Artikel über die Regierung zu veröffentlichen.

Es ist die Zeit des Prager Frühlings und die Russen besetzen das Land. Teresa arbeitet fortan als Fotografin und Tomas bekommt Schwierigkeit wegen seines ketzerischen Artikels. Wie viele andere verlassen sie das Land und wechseln in die Schweiz. Tomas findet als gesuchter Arzt eine Anstellung. Die Talente von Teresa liegen brach. Sie reist zurück nach Prag und Tomas folgt ihr. Die Regierenden verlangen von Tomas ein Dementi. Er verweigert sich und verliert seine Anstellung. Er eröffnet eine Praxis und man erteilt ihm Berufsverbot. Nach einer kurzen Karriere als Fensterputzer ziehen sich Tomas und Teresa aufs Land zurück. Hier leben sie bei einem ehemaligen Patienten von Tomas.

Die Geschichte wird leise erzählt. Die Kamera fungiert als Voyeur. Wie ein Stück Holz im Wildbach treiben die Protagonisten aufrecht durch das Leben und lassen sich nicht von einem System verarbeiten. Regie und Schauspieler leisten sehr gute Arbeit.
Verwirrend schwebende Gefühle
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Es fällt mir etwas schwer, an diesen Film, den ich sehr liebe, mit dem kalten Spiegel des Verstandes heranzugehen. Daher für diejenigen, die ihn noch nicht gesehen haben, vorab eine ernsthaft gemeinte Schnell-Empfehlung:

Lesen Sie nicht diese Kritik. Lesen Sie überhaupt nichts, auch nicht das Buch von Milan Kundera. Schauen Sie sich den Film in Ruhe in einem guten Kino an. Analysieren Sie nicht, sondern lassen Sie sich in die Zeit der "unerträglichen Leichtigkeit" zurückfallen. Sie haben 165 unvergessliche Minuten vor sich.

Vor dem bedrückenden Hintergrund der Beendigung des "Prager Frühlings" entwickelt Regisseur Philip Kaufman feinfühlig und geduldig die Geschichte des Chirurgen Thomas (Daniel Day-Lewis), der sich abseits der üblichen Zwänge des Lebens wähnt, aber dennoch völlig unreflektiert in Beziehungen mit zwei Frauen einlässt, die "wie gemalt" dem traditionellen, dualen Frauenbild von der Heiligen und der Hure genügen.

Die sinnliche Sabina (Lena Olin in einer ihrer schönsten Rollen), Malerin mit allen Attitüden der Bohème, ist dem jungen Doktor wie auf den Laib geschnitten. Sie verbringen atemberaubende Stunden miteinander, das Leben scheint, noch in den glücklichen Tagen vor der russischen Invasion, perfekt.

Eines Tages wird Thomas aufs Land gerufen, wo er der Bedienung Tereza (Juliette Binoche, ebenfalls ideal besetzt als "Heilige") begegnet und zu tief in die dunklen Augen schaut. Sie sucht ihn in Prag auf, binnem kurzem heiraten sie.

Tereza entdeckt ihre Liebe zur Fotografie und dokumentiert die Invasion. Schließlich müssen sie Prag verlassen und emigrieren nach Genf. Thomas trifft Sabina. Tereza ist für die freie Liebe nicht gebaut. Sabina wird von einem verliebten Professor umworben. Es wird turbulent...

Schließlich finden Tereza und Sabina zusammen und produzieren, gleichzeitig Fotografinnen und Modelle, Aktfotos für ein Magazin. Dieses Shooting bildet in seiner liebevoll-fröhlichen Choreografie einen Höhepunkt der Filmgeschichte, quasi einen erotischen Tanz. Der Titel des Films wird in Szene gesetzt. "Heilige" und "Hure" emanzipieren sich von ihren überkommenen Rollen.

Sehnsucht kommt auf beim Betrachter nach dieser gleichzeitig so schweren und doch auch gelösten Zeit. Man beneidet die Akteure um die Selbstverständlichkeit, mit der sie sich ihren persönlichen Problemen, aber auch den Auswirkungen der Umwälzungen stellen. Man sehnt sich nach der Chance und dem Talent zurück, die Wechsel des Schicksals lächelnd zu aktzeptieren, sein Leben zu leben wie es kommt.

JT 22.4.2010
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das überragende Buch wurde filmisch hervorragend umgesetzt.
Man taucht man noch einmal in die Hoffnungen des Prager Frühlings ein.
Und hat doch alles aus der Ferne miterlebt.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins / The Unbearable Lightness of Being (AUS)  [ Australische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins / The Unbearable Lightness of Being (AUS) [ Australische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
mit Daniel Day-Lewis, Daniel Olbrychski, Derek de Lint, Donald Moffat, Erland Josephson, Regie: Philip Kaufman

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 19,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins / The Unbearable Lightness of Being (AUS)  [ Australische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Produktbeschreibung


Australien Edition, PAL/Region 0 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Französisch ( Dolby Digital 2.0 ), Arabisch ( Untertitel ), Englisch ( Untertitel ), Französisch ( Untertitel ), Holländisch ( Untertitel ), Rumänisch ( Untertitel ), Slowenisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Kommentar, Satz 2-DVD, Sonderausgabe, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Verschiedenartige, vielfach miteinander verschlungene Beziehungen, im Brennpunkt ein Liebes- und Ehedrama, zwischen Prag und Genf zur Zeit des Prager Frühlings und der sowjetischen Okkupation im Jahr 1968. Eine technisch außerordentlich raffinierte, teilweise effektgeladene und sentimental ausgespielte Verfilmung des intelligenten Romans von Milan Kundera über libertine Schwächen und gewaltsame Schwierigkeiten im privaten und politischen Leben unserer Zeit. Zwar verdeutlicht er nur wenig die zwingende Verbindung zwischen Geschichtsschreibung und persönlichem Schicksal, erschließt dafür jedoch mit einfühlsamem Gespür für Orte, Gegenstände und vor allem Körper das Spannungsfeld von Sexualität und Gefühl. SCREENING/VERGEBEN IN: BAFTA Preise, Goldene Kugeln, Oscar Akademie-Preise,
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Hier kann man mit keinem über etwas reden und hier liest auch keiner!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe den Erfolgsroman von Milan Kundera 1985 gelesen. Das ist zu lange her, um beurteilen zu können, ob der Film dem Buch gerecht wird. Dieser Film von 1988 mit Daniel Day-Lewis als Tomas, Lena Olin als Sabina und Juliette Binoche als Teresa gefällt mir aber ausgesprochen gut. Die drei Hauptrollen sind sehr gut besetzt.

Der Prager Gehirnchirurg Tomas lebt seine Lust auf Frauen in erotischen Freundschaften aus. Tomas begehrt Frauen, aber er fürchtet sich auch vor ihnen. In der Künstlerin Sabina hat er ein bereitwilliges Gegenüber für sexuelle Spiele gefunden. Ein häufiger Wechsel der Partnerinnen gehört zu ihn zum Spiel dazu.

In einem Provinzkrankenhaus, wo er für einen erkrankten Kollegen einspringen muss, lernt er die hübsche Teresa kennen. Teresa - das etwas naive, aber phantasievolle Mädchen vom Lande, möchte sich mit ihm gerne austauschen ("Hier kann man mit keinem über etwas reden und hier liest auch keiner"). Doch Tomas muss nach Prag zurück. Wenig später steht Teresa vor Tomas Haustür und er nimmt sie gegen alle bisherige Überzeugung bei sich auf ...

Der Film spielt 1968, zur Zeit des "Prager Frühlings". Im August 1968 marschieren die russischen Truppen in Prag ein. Im Film sind diese militärischen Szenen in Schwarz-Weiß eingeblendet. Viele Intellektuelle verlassen das Land, so auch Sabina, die in die Schweiz emigriert. Doch auch für Tomas und Teresa wird das Leben in Prag immer schwieriger, nachdem Teresa Fotos der russischen Militärinvasion an ausländische Journalisten übergeben hat. Beide emigrieren ebenfalls in die Schweiz.

Tomas kann von seiner polygamen Veranlagung nicht lassen. Teresa spürt das und leidet so stark darunter, dass sie nach Tschechien zurückkehrt. Ich denke, dass Tomas Teresa nach Tschechien zurück folgt, ist ein großer Liebesbeweis und ich denke auch, dass Teresa Tomas große und einzige Liebe ist, für die er bereit ist, alles zu tun. Tomas muss seinen Pass an der Grenze angeben - es ist klar, was das heißt ...

Der Film ist sehr ruhig abgedreht. Die Prager Aufnahmen finde ich allesamt sehr stimmungsvoll und sehr gelungen: die schmalen Gassen, der Blick über die Stadt ... Der Film ist sehr weit vom Kitsch entfernt. Er enthält viele Sex-Szenen und erotische Szenen auch der beiden wunderschönen Frauen, wie sie sich gegenseitig nackt fotografieren und ist daher erst ab 16 Jahren freigegeben. Die DVD enthält nur noch den Kinotrailer, Interaktive Menüs und eine Szenenanwahl.
bezaubernd
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ein sehr guter film über liebe, treue, loyalität und welche dosierung einen glücklich machen könnte. nicht nur grandiose unterhaltung, schöne bilder, sondern wirklich ein tiefer einblick in das leben dreier menschen von denen man sich eine dicke scheibe abschneiden sollte.
unverzagt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der junge Chirurg Tomas arbeitet in Prag und liebt die Frauen. Er lernt die Serviererin Teresa kennen und kurze Zeit später zieht sie zu ihm. Die beiden sollen ein lebenlang ein Paar bleiben. Allerdings liebt Tomas weiterhin die Frauen und seine Art zu denken verleitet ihn einen Artikel über die Regierung zu veröffentlichen.

Es ist die Zeit des Prager Frühlings und die Russen besetzen das Land. Teresa arbeitet fortan als Fotografin und Tomas bekommt Schwierigkeit wegen seines ketzerischen Artikels. Wie viele andere verlassen sie das Land und wechseln in die Schweiz. Tomas findet als gesuchter Arzt eine Anstellung. Die Talente von Teresa liegen brach. Sie reist zurück nach Prag und Tomas folgt ihr. Die Regierenden verlangen von Tomas ein Dementi. Er verweigert sich und verliert seine Anstellung. Er eröffnet eine Praxis und man erteilt ihm Berufsverbot. Nach einer kurzen Karriere als Fensterputzer ziehen sich Tomas und Teresa aufs Land zurück. Hier leben sie bei einem ehemaligen Patienten von Tomas.

Die Geschichte wird leise erzählt. Die Kamera fungiert als Voyeur. Wie ein Stück Holz im Wildbach treiben die Protagonisten aufrecht durch das Leben und lassen sich nicht von einem System verarbeiten. Regie und Schauspieler leisten sehr gute Arbeit.
Verwirrend schwebende Gefühle
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Es fällt mir etwas schwer, an diesen Film, den ich sehr liebe, mit dem kalten Spiegel des Verstandes heranzugehen. Daher für diejenigen, die ihn noch nicht gesehen haben, vorab eine ernsthaft gemeinte Schnell-Empfehlung:

Lesen Sie nicht diese Kritik. Lesen Sie überhaupt nichts, auch nicht das Buch von Milan Kundera. Schauen Sie sich den Film in Ruhe in einem guten Kino an. Analysieren Sie nicht, sondern lassen Sie sich in die Zeit der "unerträglichen Leichtigkeit" zurückfallen. Sie haben 165 unvergessliche Minuten vor sich.

Vor dem bedrückenden Hintergrund der Beendigung des "Prager Frühlings" entwickelt Regisseur Philip Kaufman feinfühlig und geduldig die Geschichte des Chirurgen Thomas (Daniel Day-Lewis), der sich abseits der üblichen Zwänge des Lebens wähnt, aber dennoch völlig unreflektiert in Beziehungen mit zwei Frauen einlässt, die "wie gemalt" dem traditionellen, dualen Frauenbild von der Heiligen und der Hure genügen.

Die sinnliche Sabina (Lena Olin in einer ihrer schönsten Rollen), Malerin mit allen Attitüden der Bohème, ist dem jungen Doktor wie auf den Laib geschnitten. Sie verbringen atemberaubende Stunden miteinander, das Leben scheint, noch in den glücklichen Tagen vor der russischen Invasion, perfekt.

Eines Tages wird Thomas aufs Land gerufen, wo er der Bedienung Tereza (Juliette Binoche, ebenfalls ideal besetzt als "Heilige") begegnet und zu tief in die dunklen Augen schaut. Sie sucht ihn in Prag auf, binnem kurzem heiraten sie.

Tereza entdeckt ihre Liebe zur Fotografie und dokumentiert die Invasion. Schließlich müssen sie Prag verlassen und emigrieren nach Genf. Thomas trifft Sabina. Tereza ist für die freie Liebe nicht gebaut. Sabina wird von einem verliebten Professor umworben. Es wird turbulent...

Schließlich finden Tereza und Sabina zusammen und produzieren, gleichzeitig Fotografinnen und Modelle, Aktfotos für ein Magazin. Dieses Shooting bildet in seiner liebevoll-fröhlichen Choreografie einen Höhepunkt der Filmgeschichte, quasi einen erotischen Tanz. Der Titel des Films wird in Szene gesetzt. "Heilige" und "Hure" emanzipieren sich von ihren überkommenen Rollen.

Sehnsucht kommt auf beim Betrachter nach dieser gleichzeitig so schweren und doch auch gelösten Zeit. Man beneidet die Akteure um die Selbstverständlichkeit, mit der sie sich ihren persönlichen Problemen, aber auch den Auswirkungen der Umwälzungen stellen. Man sehnt sich nach der Chance und dem Talent zurück, die Wechsel des Schicksals lächelnd zu aktzeptieren, sein Leben zu leben wie es kommt.

JT 22.4.2010
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das überragende Buch wurde filmisch hervorragend umgesetzt.
Man taucht man noch einmal in die Hoffnungen des Prager Frühlings ein.
Und hat doch alles aus der Ferne miterlebt.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Leergut

Leergut
mit Zdenek Sverak, Daniela Kolarova, Tatiana Vilhelmova, Pavel Landovsky, Robin Soudek, Regie: Jan Sverak

DVD von Indigo
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 7,77

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Leergut

Produktbeschreibung


LEERGUT
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Voll gut!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das aus dem Oscar-Gewinner "Kolya" bekannte Gespann Sverák Vater und Sohn (Hauptrolle, Drehbuch und Regie) läuft hier erneut zu Höchstform auf. Senior Zdenek Sverák ist einfach grandios als Frühpensionär, der sich längst noch nicht zum alten Eisen zugehörig fühlt.
Der grantelnde Pauker Josef ist mit seinen Zöglingen aus dem Computerzeitalter etwas zu rabiat umgegangen und als Ärger mit der Schulleitung ins Haus steht, hängt er beleidigt seinen Lehrerberuf einfach an den Nagel und verdingt sich fortan - nach einem kurzen, schmerzhaften Gastspiel im windigen Fahrradkurier-Milieu - bei der Leergutannahme im Supermarkt. Er nutzt die Gunst der neuen Berufung und verkuppelt erst seinen einsilbigen Kollegen, einen ehemaligen Offizier, mit einer Kundin und dann seine Tochter mit einem Kollegen. Nebenher schaut er auch selbst dem schönen Geschlecht mehr hinterher, als seiner Gattin lieb sein kann - schon kriselt es in der Ehe. Ehe diese Krise in einer abenteuerlichen Ballonfahrt, von der das DVD-Cover einen Ausschnitt zeigt, gipfelt und zugleich ihrem dramatischen Ende zusteuert, führt diese allein schon durch das Alter der Hauptfiguren unkonventionelle und in jeder Hinsicht originelle Filmkomödie ihre Helden durch jede Menge amüsanter Verwicklungen, zu denen alle, Vater, Mutter und Tochter, ihren Beitrag leisten. Vor allem lebt der Film aber von dem unwiderstehlichen Witz und Charme seines Hauptdarstellers Zdenek Sverák, der die menschlich-allzumenschlichen (und allzu männlichen) Schwächen seiner Figur mit einer gekonnten Balance zwischen ernst und heiter, griesgrämig und spitzbübisch zur Schau stellt.

Einziger Schwachpunkt: Vater und Sohn Sverák übertreiben es ein wenig mit der zunehmend selbstgefällig wirkenden Zurschaustellung der libidinösen Bedürfnisse des alten Herrn (dessen Darsteller sich die Rolle quasi selbst auf den Leib schrieb), so dass der Humor mitunter etwas zu derb ausfällt für eine harmlose Familienkomödie. Das ist schade für alle, die auf einen Film gehofft haben, der sich auch für kleinere Zuschauer eignet. Doch für die müssen Eltern leider doch auf Bewährtes aus dem Hause Disney zurückgreifen - es sei denn, sie wollen riskieren, dass dem Opa plötzlich peinliche Fragen gestellt werden.
Bestes tschechisches Kino für Jung und Alt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein Film den man sich anschauen muß,der in großen Kinos,wenn überhaupt nur kurz zu sehen war.
Die Darsteller spielen ihre Rollen sehr überzeugend.
Die Handlung ist wie aus dem Leben gegriffen.
...noch nicht zum alten Eisen zugehörig...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Josef ist 65 und unterrichtet an einer Schule. Doch dort macht es ihm keine Freude mehr, zumal im einige Schüler recht respektlos begegnen im Unterricht. Er macht einen Strich unter dieses Kapitel seines Lebens. Das heißt jedoch nicht, dass er sich in den Ruhestand begeben möchte. Ganz im Gegenteil. Jetzt wird nochmals richtig durchgestartet. Als Fahrradkurier landet er aber leider nach einer Weile in einem Vorgartenzaun. Da beginnt er eben in einem Supermarkt bei der Leergut-Annahme eine neue Stelle, als dort jemand gesucht wird. Josef nimmt nun aber nicht nur Flaschen entgegen, sondern er hört sich auch die Sorgen und Wünsche vor allem seiner weiblichen Kundschaft an. Er macht sich auch gut als Kuppler und bringt so manche Liebesgeschichte ins Rollen. Nur seine eigene liegt ziemlich auf Eis. Seine Frau wirkt auf ihn wie eine vertrocknete Blume; die Schlafstätten haben sie schon lange getrennt. Stattdessen hat er Träume von seinen jungen Kundinnen in Strapsen. Doch Josef plant zum 40. Hochzeitstag den großen Clou. Ob ihn das wieder seiner alten Liebe näher bringen wird?......

Ein kleiner Film aus Tschechien mit einer großen Portion Herzenswärme. Die Zusammenarbeit von Vater Zdenek (Autor; Hauptdarsteller) und Sohn Jan Sverak (Regie) hat sich bewährt. Ein Film der Mutmachen möchte, sich auch mit Mitte 60 noch Neues zu trauen und darüber hinaus mit Pfiffigkeit und Einsatzwillen der Anonymität der Großstadt einen Kontrapunkt zu setzen.
Lerngut!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
eine liebevoll erzählte Geschichte über das Altern voller unübertrefflichem Tschechischem Humor: am Ende der Erzählung hat sich eigentlich nichts geändert...und doch ist alles anders, denn jeder hat sich ein wenig besser kennengelernt.
Wunderbar!
Wundervoll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wunderbarer Film. Die Zweifel am eigenen Leben ("soll es das schon gewesen sein" / "jeden Tag das Gleiche") kennen wir sicher alle. Dieser Film geht einen Schritt weiter, als nur darüber nachzudenken "was wäre wenn". Wunderschön umgesetzt auch das Leben in Tschechien...
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