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The Fireman's Ball [UK Import]
DVD von Best Medicine |
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Goyas Geister
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungGoyas Geister DV 5 Kundenrezensionen:Positiv überrascht 5 von 5 PunktenIch habe vor meiner Bestellung noch nie von diesem Film gehört und wurde positiv überrascht. Erwartet habe ich sanft dahin plätschernde Unterhaltung, geliefert wurde mir ein Film mit Tiefgang. Selbst meinen Mann, der sich normalerweise nie einen Film am Stück anschaut, hat es vorm Fernseher gehalten. Teufelskreis von Armut und Gewalt 4 von 5 PunktenVom Titel her steht die geschundene und gequälte menschliche Kreatur im Mittelpunkt des Films. Deswegen sehen wir gleich in der Anfangszene viele Zeichnungen von Goya, die das veranschaulichen und werden außerdem in die Problematik der Inquisition mir ihrer hochnotpeinlichen Befragung, üblicherweise auch Folter genannt, eingeführt. Forman entwickelt einen prallen Bilderbogen der Gewalt, mit Anleihen an der Geschichte Europas um 1800. Teils um fiktive Figuren, teils um historische Größen herum entwickelt er seine dramatischen Bilder. Daneben bilden noch zwei Hauptfiguren das zentrale Trio: vor allem Natalie Portman- bis zur Unkenntlichkeit verhässlicht - beeindruckt in einer Doppelrolle, die die unendliche Fortsetzung des Elends darstellt, sowie Javier Bardem als zynischer Opportunist, der vom Priester zum Vergewaltiger mutiert und erst am Ende wegen seiner Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wird. Nie langweilig, ohne erhobenen Zeigefinger hinterfragt der Film Fanatismus und das Recht auf Glück im Wandel historischer Ereignisse. "Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer" (Goya) 4 von 5 PunktenMilos Forman inszenierte 2006 eine bizarre Geschichte. Spanien 1792: Der Mönch Lorenzo (Javier Bardem) nimmt Goya (Stellan Skarsgard) gegenüber der Inquisition in Schutz, indem er fordert, nicht der Kritiker sei zu bestrafen, sondern das Objekt seiner Kritik: die Ungläubigen. Schon hier zeigt sich Lorenzos grandioses Missverständnis Goya gegenüber, der ja den heuchlerischen Klerus karikiert und nicht die vermeintlichen Abweichler und lediglich Aufträge des Hofes und der Geistlichkeit entgegennimmt, um genügend Freiraum für seine kritischen Arbeiten zu haben. Lorenzo fordert die Wiedereinführung der "peinlichen Befragung" (=Folter). Er ist kein religiöser Eiferer, er nutzt seine Stellung innerhalb der Inquisition, um die vermeintliche "Judaisiererin" Ines (Natalie Portman), eine Bürgerstochter, die Goya gelegentlich Modell steht, in seine Gewalt zu bekommen und sie im Gefängnis zu missbrauchen. Ihre Familie erpresst Lorenzo, um Ines aus der Haft zu befreien. Doch der flieht ins revolutionäre Frankreich, um 1808 mit den Napoleonischen Truppen als Besatzer wieder zurückzukehren. Seine vorgebliche "Fürsorge" für Ines zeigt die Abgründe seines Charakters. Etwas zu plakativ reiht der Film Schrecken an Schrecken. Die Wut steigt über die Verhältnisse ohne Rechtssicherheit, in denen das einzelne Menschenleben fast nichts gilt. Der Schrecken der Inquisition wird vom Schrecken der französischen Truppen abgelöst. Glücklicherweise ist Forman ein versierter Regisseur, der die Darstellung des Grauens nie voyeuristisch werden lässt. Besonders beeindruckend empfand ich Michael Lonsdale als Großinquisitors. Sehr gelungen auch die Szenen zwischen Goya und der Königin Maria Luisa (Blanca Portillo), sowie Goya und Joseph Bonaparte. Das Malergenie windet sich, schäkert mit der Königin, ohne ihr Gemälde zu idealisieren. Und den Bonapartes darf ohnehin nicht der Kunstverstand abgesprochen werden. Goya als subversiver Pragmatiker, leider viel zu selten im Film. Dass viele Gemälde, die bei Goya im Atelier stehen, erst sehr viel später entstanden sind, möchte ich nur nebenbei erwähnen. Bardems Darstellung des Lorenzo lässt wirklich frösteln. Er spielt den skrupellosen Wendehals, der sich so lange mit den Verhältnissen arrangiert bis es ihm buchstäblich das Genick bricht. Portmans Rolle ist zutiefst berührend, allerdings spielt sie im zweiten Teil des Films eine völlig gebrochene Frau, die keine weitere Entwicklung mehr vor sich hat. Die Schlussszene ist sehr ambivalent. Sie könnte als Liebesgeschichte zwischen Ines und Lorenzo missdeutet werden, wo sie doch lediglich illustriert, dass Ines unter einer besonders furchtbaren Form des Stockholm-Syndroms leidet, unfähig zu erkennen, wer für ihr Leid verantwortlich ist. Der Vergleich mit "Amadeus" zeigt leider eine Schwäche des Films: Während die Betrachtung durch Salieri uns Mozart näher bringt, kann uns die Figur Lorenzos fast nichts über Goya erzählen. Goyas Figur bleibt blass, und das obwohl Skarsgard in manchen Einstellungen Goya beeindruckend ähnlich sieht (im Vergleich zu seinen Selbstbildnissen). Schade, schade. 1808 schrieb Goya in sein Tagebuch: "Ich war Zeuge, wie sich die edelsten Ideen von Freiheit und Fortschritt in Lanzen und Säbel und Bajonette verwandelten. Feuerbrünste, Plünderungen und Vergewaltigungen, die eine neue Ordnung bringen sollten, tauschten in Wirklichkeit nur den Galgen gegen das gemeine Würgeeisen." - Hätte der Film analysieren wollen, warum die Ideale der Französischen Revolution sich in der praktischen Umsetzung in Terror verwandelten, hätte es ein großer Film werden können. So ist es lediglich eine eher private Tragödie. Die opulente Ausstattung scheint Geschichte zu atmen, manchmal leider etwas zu langatmig. Mit seinen zeitgenössischen Stoffen ("Larry Flynt", "Der Mondmann") war Forman deutlich bissiger. Die DVD ist mit optionalen deutschen Untertiteln ausgestattet. Als Extras gibt es eine Einführung, Interviews mit den Darstellern. B-Roll und den Kinotrailer (Gesamtlaufzeit 45 Minuten, allerdings zum Teil redundant, "Nettolaufzeit" also etwas kürzer). großes kino 5 von 5 Punktenein muss. tolle schauspieler. erstklassige kulissen. tolle einblicke in eine von veränderungen gezeichnete zeit. ein thema, von dem man sicher noch nicht viel gehört/gelesen hat. mitreißend, spannend, traurig, tiefsinnig ... fesselnd. kaufen! und: die extras sind absolut sehenswert! Inquisition: Niemand erfährt vor dem Prozess, weshalb er verhaftet worden ist- und kein Angeklagter der Inquisition weiß, wer 5 von 5 Punktenihn denunziert hat. Der spanische Maler und Radierer und Lithograph Fancisco Josè Goya y Lucientes ( 1746-1828) Goya. war ab 1789 Hofmaler in Madrid. Infolge einer schweren Erkrankung verlor er 1792 sein Gehör. 1819 zog er sich in sein Landhaus zurück. Dort entstand der spukhafte Zyklus der " Pinturas negras ". Dem bedrückenden Klima unter der Regierung von Ferdinand VII . entzog er sich 1824 durch die Emigration nach Bordeaux. Den Höhepunkt seiner höfischen Bildmalerei stellen die Porträts der königlichen Familie um 1800 dar. Goya löste sich von der konventionellen Porträtmalerei und charakterisierte die Dargestellten mit schonungsloser Offenheit. Die engagierte Anteilnahme an Zeitereignissen führte zu einer unverhüllten, ausdrucksgeladenen Darstellung. Der immer freier werdende Stil seiner Malerei erzielte bereits impressionistische Wirkungen. Seine Radier - und Aquatintafolgen , seine Zeichnungen und Lithographien reflektieren kritische, soziale, kirchliche und politische Missstände der Zeit. In Milos Formans Film " Goyas Geister " werden diese Missstände allesamt thematisiert und verdeutlichen in welch horriblen Zeiten die Werke Goyas entstanden sind. Dabei macht Forman klar, dass Goyas Leben das Beobachten und die Malerei war. Goya ist der Kronzeuge jener Tage, in denen Spanien noch 1792 unter der Diktatur der Inquisition leidet. Jahrhunderte lang sicherte die Inquisition die Autorität der katholischen Herrscher Spaniens, verfolgte, folterte und tötete Andersgläubige und Abweichler. Besonders zum Christentum konvertierte Juden waren immer wieder ihre Opfer. Goya hat in Gemälden Szenen festgehalten, welche diese furchtbaren Geschehnisse dokumentieren. 1815 malt er ein Autodafe (öffentliche Urteilverkündung) . Hier lauscht einer von vier Angeklagten auf einem Podest sitzend den Vorwürfen, die der Inquisitionssekretär verliest. Die Beschuldigten tragen jene farbigen Überwürfe und spitzen Hauben, die sie als Ketzer stigmatisieren. Ein anderes Gemälde zeigt wie ein Verurteilter auf einem Maultier durch die Menge zum Richtplatz geführt wird. Zumeist gehen die Todgeweihten unter einem Banner mit Insignien der Inquisition, dem Kreuz, einem Schwert und einem Ölzweig, den Symbolen für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Forman hat diese und andere Gemälde filmisch umgesetzt, so u.a. auch ein Gemälde, das deutlich macht, das derjenige, der vor dem Scheiterhaufen Reue zeigt, von den Henkern erdrosselt wird, bevor sie ihn den Flammen übergeben. Übrigens wird erst 1826 - nach fast 350 Jahren - der letzte Angeklagte der Inquisition hingerichtet. Thematisiert werden die unterschiedlichen Methoden der Marterung, mittels der die Inquisitoren vermeintliche Geständnisse abpressen. Die Folterknechte waren weltliche Exekutoren, denn Geistlichen waren die Gewaltanwendungen verboten. Sie machten sich die Hände nicht schmutzig. In der Filmhandlung gerät die Muse ( Natalie Portman) Goyas ( Stellan Skarsgard) in die Hände der Inquisition und muss die Tortur erleiden. Der Geistliche Lorenzo ( Javier Bardem) , der zunächst hinter der Inquisition steht und diese massiv vorantreibt, wird aufgrund persönlicher Verwerfungen zu deren Gegenspieler. Überzeugt von den Errungenschaften der Französischen Revolution kehrt er als französischer Besatzer in sein Heimatland zurück, das Napoleon okkupieren lässt. Die Spanier bekämpfen die Franzosen in einem sechs Jahre andauernden Guerillakrieg. Diese Erbarmungslosigkeit hält Goya auf 80 Druckgrafiken fest, die im Film teilweise ebenfalls zu lebendigen Bildern werden. Lorenzo wird von seiner Vergangenheit eingeholt, der er sich nicht stellen möchte, weil sie sein Familienleben in Gefahr bringt. Mittlerweile ist der ehemalige Geistliche Vater von drei Kindern. Das Verhalten im Hinblick auf seine Kerkergeliebte Ines ( die einstige Muse Goyas) spricht natürlich gegen ihn. Für ihn allerdings spricht, dass er bis zum Schluss die Ideale der Französischen Revolution nicht verrät und eher bereit ist zu sterben wie als Wendehals dazustehen. Er hat Voltaire, Rousseau und all die anderen Philosophen, die er in Frankreich gelesen hat, in dieser Beziehung wirklich ernst genommen. Goya tritt in diesem Film als Mensch in den Hintergrund. Wichtig ist dem Regisseur die schrecklichen Zeit. Sie wird im Rahmen fiktiver Handlungen so wiedergegeben, dass der Zuschauer eine Idee davon erhält, weshalb Goya genau so malte, wie er es tat. Die schauspielerische Leistung Javier Bardems ist außerordentlich. Seine Präsenz vor der Kamera macht es allen anderen Schauspielern schwer wirklich wahrgenommen zu werden, dennoch spielt er sie keineswegs an die Wand. Die Bild - und Tonqualität sind bestens. Ein beeindruckender Film. |
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Valmont
DVD von Concorde Video |
ProduktbeschreibungValmont DV 5 Kundenrezensionen:Enttäuscht 2 von 5 PunktenAuf Grund der vielen positiven Rezensionen und dem oft erwähnten "wahren Valmont" habe ich mich - als echter Fan der Story - auch dazu hinreißen lassen, mir diese "Valmont-Fassung anzusehen. Auch der Name Colin Firth versprach da Gutes, der Rest der Besetzung gehört durchaus zu den beachteten Namen Hollywoods. Leider muß ich zugeben, daß ich komplett enttäuscht war. Vielleicht war der Vergleich zum großen Konkurrenten "Gefährliche Liebschaften" für mich doch zu präsent. Mir fehlte es an Spannung, Leidenschaft und vor allem am Abgründigen ... irgendwie war mir alles zu putzig, zu nett, zu oberflächlich. Schade um die Zeit. Wer die "Gefährlichen Liebschaften" liebt, sollte dabei bleiben. Gefährliche Liebschaften - mal völlig ungefährlich. 3 von 5 Punkten"Valmont" beruht auf dem Roman "Gefährliche Liebschaften" - ebenso wie der gleichnamige Film, der ein Jahr früher in die Kinos gekommen ist. Ich befürchte, dass das die große Tragödie von "Valmont" ist: Stephen Frears Machwerk von 1988 ist um Längen besser. Grausamer, intriganter, faszinierender und insgesamt glaubwürdiger. Sicher, Annette Bening ist eine schöne Frau und rein optisch sicher die bessere Marquise de Merteuil, aber ihre Mimik ist unerträglich. Sie lacht für meinen Geschmack zuviel und guckt mindestens einmal zu oft "verführerisch und herausfordernd". Auch bei Colin Firth könnte man meinen, dass er den Verführer gut verkörpern kann. Aber weit gefehlt: Valmont zeichnet sich vor allem im zugrundeliegenden Roman durch seine Skrupellosigkeit aus - Colin Firth nimmt man die Rolle des Bösewichts nicht ab. Er wirkt immer ein wenig zu brav und leider immer auch ein wenig zu mitfühlend. Vielleicht habe ich die Intention des Films auch nicht verstanden - vielleicht soll hier ja ein etwas anderes Bild gezeichnet werden. Aber selbst wenn: ich bin kein Freund von Neuinterpretierungen. Fazit: Der Film ist nicht schlecht gemacht, die Kostüme und Kulissen können sich sehen lassen und wer noch nie eine Verfilmung des Stoffes gesehen hat, wird sicher gut unterhalten. Für all jene, die "Gefährliche Liebschaften" oder auch "Eiskalte Engel" kennen, wird "Valmont" wohl eher ein belangloses Werk sein. Firth unglaubwürdig 2 von 5 PunktenIm Vergleich zum diabolischen John Malcovich überzeugt Colin Firth, den ich eigentlich wirklich äußerst gerne sehe, leider überhaupt nicht. Ständig lächelnd, und zudem nicht wirklich verführerisch, nimmt man ihm den Valmont nicht ab. Ein Köstliches Kinovergnügen 4 von 5 PunktenWer "Gefährliche Liebschaften" mit Glen Close und John Malkowich aus dem Jahr 1988 kennt,wird hier an der gleichen Geschichte von Milos Forman(fast zeitgleich 1989 verfilmt)seine helle Freude haben. Annette Bening ist wunderbar und der junge Colin Firth ist sehr sexy (John Malkowich möge mir verzeihen)auch Henry Thomas der Junge aus Spielbergs Kultfilm "ET" ist gut besetzt.Im ganzen ein toller Film mit köstlichen Dialogen und wunderbarer Ausstattung,schöner Musik und im breitem Panavision 2.35 Format. Leider war der Dolby Stereo Sound der damaligen Zeit noch sehr anfällig für Staubpartikel die sich auf der nichtrestaurierten "gefakten" 5.1 Kopie hörbar machen! auch gibt es Dialogübersprecher in den hinteren Kanälen. Trotzdem ein wunderbarer Film der zu Unrecht an der Kinokasse unterging. Ein reingelegter Verführer 4 von 5 PunktenEin weiteres Meisterwerk von Regie-As Milos Forman, das allerdings völlig zu Unrecht verkannt ist. Eine pompöse Ausstattung, prächtige Kostüme und eine überzeugende Schauspieler-Crew machen dieses amüsante Sittengemälde des 18. Jahrhunderts zu einem Seherlebnis. In spitzzüngigen Dialogen geht es oft andeutungsweise um die schönste Sache der Welt, um Hingabe und Verführung und um den Verlust der Unschuld. Die Überlegungen gehen in Richtung Ehemann oder Liebhaber, weil eine treue Frau ein Widerspruch an sich ist. Dem Ganzen liegt ein reizvolles Liebeskomplott mit einer Wette zu Grunde. Und auch das pralle Leben kommt keineswegs zu kurz. Durch drei sehr unterschiedliche, aber miteinander verknüpfte amouröse Abenteuer erhält der Film Tiefgang und Spannung zum Beispiel dadurch ob der verführte Verführer letztendlich scheitert oder erfolgreich ist. Der abschließende Blick auf das weitere Leben (?!) der involvierten Personen ist zwar ernüchternd, aber war auch klar so vorgezeichnet. |
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Hair
DVD von FOX |
Produktbeschreibung"Let the Sunshine in..." - Anti Kriegsbewegung, Blumenkinder und einfach gute Musik, verpackt in einen bewegende Story um Claude Bukowski John Savage, einen braven Jungen vom Land, der zur Musterung in die grosse Stadt berufen wird. Dort in New York City begegnet ihm das Lebensgefühl einer politisch motivierten, pazifistischen und freiheitsliebenden Generation, verkörpert durch Berger Traet Williams und seine Hippiefreunde. Verwirrt und dennoch magisch angezogen von dieser anderen Art zu Leben, verliebt er sich in die Flowerpower Schönheit Sheila Beverly DAngelo, sprengt High Society-Parties, landet im Gefängnis und schliesslich doch in der Army auf dem Weg nach Vietnam... Aus der Amazon.de-RedaktionDas Zeitalter des Wassermanns wurde von dem Filmemacher mit Leben gefüllt, der Filme wie Amadeus und Valmont drehte. Milos Forman führte bei dieser Version des Musicals von James Rado, Gerome Ragni und Galt MacDermot Regie. Der Film entstand 1979, zwischen seinen beiden Oscar-gekrönten Meisterwerken Einer flog über das Kuckucksnest und Amadeus sowie dem weniger bekannten Ragtime. Durch die eher gemischten Kritiken (der amerikanische Filmkritiker Gene Siskel nannte ihn den besten Film des Jahres) und einem mäßigen Erfolg beim Publikum verschwand der Film bald aus dem kollektiven Bewusstsein. Dennoch erfüllt er sein Versprechen, die 60er Jahre wieder ins Leben zu rufen. Hair belebt die bunte Welt einer Gegenkultur, die einen gemeinsamen Gegner hat: den Vietnamkrieg. Forman und sein Team gießen diesen Film über Sie aus, angefangen mit der fließenden Eingangssequenz, in der jede Menge Hippies, Polizisten und sogar deren Pferde sich eifrig zu dem Rhythmus von Aquarius bewegen. Treat Williams (Vertrauter Feind) spielt in diesem Film seine erste Hauptrolle, die beste, die er je spielen sollte. Er ist Berger, der Anführer einer Gruppe Hippies aus dem Central Park, der den Wehrpflichtigen Claude (John Savage) auf seinem Weg durch New York City und auf dem Höhepunkt dessen, was die 60er Jahre ausmachte, unter seine Fittiche nimmt. Die Musik wurde für den Film neu aufgenommen. Der von dem Mitglied der Gruppe Chicago, Don Dacus, abgelieferte Titelsong ist ein Highlight. Und wie Bergers pièce de résistance-Nummer sagt: "I've Got Life", so besagt das auch der Film bis hin zu der eindringlichen Verkündung "Let The Sunshine In". --Doug Thomas 5 Kundenrezensionen:Qualität einer VHS-Kasette 2 von 5 PunktenDer Film entspricht dem erwarteten, und mir gefällt er gut, ebenso wie die Musik dieses Musicals. Das DVD-Video scheint mir von einer abgefilmten VHS-Kasette abzustammen. Die Qualität des Videomaterials ist dürftig bis grottig und entspricht maximal dem Niveau heutiger youtube-Videos in 360p. Es ist einer DVD nicht würdig, jetzt ist mir auch klar, warum es keine BluRay dazu gab. Schade, ich kann nicht fassen, dass das Ausgangsmaterial so schlecht ist - oder ist das Original gar verlorengegangen? Fazit: Der Film ist toll, die Videoqualität eine DVD nicht wert. Klasse! 5 von 5 PunktenIch habe dieses Musical vor langer Zeit im Musikunterricht kennen- und lieben gelernt: Viel Musik kombiniert mit guter Story. So gut wie damals der Kinofilm 4 von 5 PunktenIch kannte schon den Kinofilm, habe diesen aber schon vor sehr vielen Jahren gesehen. Das Thema hat nichts an seiner Aktualität verloren. Ein Film gegen Gewalt in jeder Form, insbesondere gegen Gewalt durch Kriege. Die Situation eines Soldaten, der in den Vietnam Krieg ziehen will, ist heute auch in Deutschland wieder sehr aktuell, wo deutsche Soldaten in Afghanistan sterben! Außerdem tolle Musik, excellenter Klang besonders für die englische Version(Dolby). Leider ist die deutsche Tonspur nicht in Dolby, deshalb nur 4 Sterne. Großartiger, sehenswerter Film 5 von 5 PunktenEin Klassiker des Gerichtsfilms mit hervorragenden Schauspielern (Spencer Tracy, Burt Lancaster, Richard Widmark, Marlene Dietrich, Maximilian Schell - OSCAR 1962: Bester Hauptdarsteller -, Montgomery Clift, Judy Garland, u.a.) und perfekter Dramaturgie (Regie Stanley Kramer (!!), Buch: Abby Mann - Oscar 1962: Bestes Drehbuch -). Ein dialogreiches Drama nach historischen Ereignissen der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse im Jahr 1948. Der Film bewertet nicht die Schuld der vier angeklagten Nazi-Juristen, sondern argumentiert differenziert unterschiedliche Standpunkte zu Beginn des "Kalten Krieges" und der "Berlin-Krise". Sehenswerter Film!! Hair 5 von 5 PunktenEin großartiger Musicalfilm. Er gibt sehr eindringlich das Lebensgefühl einer Generation wieder, die zwischen Neuer Freiheit und Krieg zerrissen ist. Unvergessen die Schlußsequenz: "Let the Sunshine in!" |
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Larry Flynt - Die nackte Wahrheit
DVD von Sony |
ProduktbeschreibungSony Pictures L. Flint - Die nackte Wahrh., USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 02.11.99 5 Kundenrezensionen:Zweifach bemerkenswert 5 von 5 PunktenKann ein Mistkerl moralisch sein ? Passt das zusammen ? Forman bringt es zusammen. Der Mistkerl Flint, ein Rebell, durch seine Porno-Magazine ebenso wie seine Feldzüge gegen Moral-Apostel oder seine Ungehörigkeiten vor Gericht, die ihm wegen contempt of court eine ordentliche Strafe einbringen, ist zugleich ein liebender Ehemann, der seine Aids-kranke Frau vor dem Verlust ihrer Würde schützt und alle Angestellten nötigt, ihr den zustehenden Respekt zu erweisen. Ob der wahre Larry Flint so ist, spielt keine Rolle. Im Film ist er so angelegt und das ist bemerkenswert. Flint ist sich treu in seiner Rebellion. Bemerkenswert zweitens das der supreme court einem gefürchteten Porno-Verleger gegen einen höchst anerkannten Prediger Recht gibt und die Meinungsfreiheit höher einschätzt als die Ehre dieses Predigers. In Deutschland würde dies sicher nicht so entschieden werden. Ein solches Urteil ist ein bemerkenswertes Zeugnis einer seit Jahrhunderten bestehenden Meinungsfreiheit als wesentlichem Fundament dieser Demokratie. Ob man diese Wertung für richtig ansieht, ist eine ganz andere Frage. Forman versteht es, die seltsame Welt des seltsamen Flint in beeindruckende Bilder umzusetzen. Die Schauspieler berühren durch die Art, wie sie die Protagonisten der Geschichte spielen. Absolut sehenswert. Heroisierung 2 von 5 Punkten"The People vs. Larry Flynt" ist weder als Film, noch als Dokument über den amerikanischen Kampf um Meinungs- und Medienfreiheit sehr befriedigend. Nicht, dass der Film nicht unterhaltsam und in gewisser Weise kurzweilig wäre, auch die schauspielerischen Leistungen sind OK (auch wenn ich Harrelson die Sprachbehinderung nach dem Attentat nicht wirklich abnehme), aber in gewisser Weise erscheint er manchmal doch als eine Aneinanderreihung von Szenen, wodurch man manchmal die Motivation der Charaktere und die Zusammenhänge nicht leicht versteht (besonders Flynts vorübergehendes Christsein erscheint vollkommen abstrus). Was ich persönlich problematisch finde, ist, dass der Film sich nur sehr, sehr oberflächlich mit dem Phänomen Pornographie auseinandersetzt und somit den Anschein gibt, Letztere und insbesondere das Magazin Hustler seien primär politische Manifeste für die Meinungsfreiheit eher denn kapitalistisch motivierte Unternehmen, deren erstes Ziel es ist, mit Sexualität sehr viel Geld zu verdienen. Der Film macht sich die Sympathielenkung auch einfach, indem er die Debatte um Pornographie als eine zwischen Liberalen und Religiösen-Ultra-Rechten präsentiert und damit andere Problematisierungen (z.B. die von Feministinnen - nur ganz kurz angedeutet in dem 'geschmackvollen' Cover, wo eine nackte Frau durch den Fleischwolf gedreht wird) vollkommen ausspart. Analysen besonders von Magazinen wie Hustler haben gezeigt, dass hier sehr viel (sexualisierte) Diskriminierung von Minderheiten (ethnischen, religiösen, etc.) vorkommt. Ob deshalb Larry Flynt tatsächlich die Gestalt ist, die zur Ikone des kulturellen Liberalismus hochstilisiert werden muss, ist fraglich. mehr als nur empfehlenswert 5 von 5 PunktenLARRY FLINT ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und das nicht nur wegen Woody Harrelson und Courtney Love die beide sehr überzeugend spielen. Diser Film macht einfach nur Spaß!!! Er verbinder Komik und Tragik wie kaum ein zweiter, nimmt die Prüderie in den USA gewaltig aufs Korn und stellt Institutionen wie die Kirche oder Aufsichtsbehörden in ihrem Sinn und Zweck immer wieder aufs neue in Frage. Ganz nebenbei erzählt er auch noch die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe zweier Menschen, die durch ein fehlgeschlagenes Attentat, aus dem eine Lähmung resultiert, sowie Drogen, Sex, Polygamie, Aids und Tod gekennzeichnet ist. Ein Fanal gegen die Doppelmoral der Medien 5 von 5 PunktenAus meiner Sicht ist dieser Film keineswegs antiamerikanisch. Es handelt sich vielmehr um einen engagierten Beitrag gegen die verlogene Doppelmoral, die weltweit in den Medien herrscht, dass man jede Art von Gewalt (real oder fiktiv) auf Titelseiten, in Schlagzeilen, Nachrichtensendungen, TV- und Kinofilmen jederzeit zeigen darf, sexuelle Handlungen hingegen nicht. Larry Flynt sagt und zeigt in einer von ihm nach seiner ersten Verhaftung inszenierten Vortragsveranstaltung mit sehr drastischen Bildern unterlegt das Folgende: "Mord ist illegal. Wenn Du aber Menschen beim morden zeigst, bekommst Du den Pulitzerpreis oder den Oscar. Sex (zwischen zwei freien erwachsenen Menschen) ist legal. Wenn Du aber Menschen beim Sex zeigst, wirst Du dafür angezeigt und kommst ins Gefängnis. Illustriert von abwechselnden Akt- und Kriegsfotos stellt Flynt die Frage, was uns mehr schädigt: Die ständigen Bilder von Gewalt, Grausamkeit und Verstümmelung oder Bilder des Aktes zwischen zwei Menschen, wie Gott sie schuf ... wenn ich mir die immer weiter eskalierende Gewalt und die mit immer absurderen Argumenten unterdrückte Sexualität vergleichend anschaue, beantwortet sich für mich diese Frage von selbst. Flynt und seine Frau Althea (beeindruckend verkörpert von Woody Harrelson und Courtney Love) sind bzw. waren sicher schwierige Menschen, die mit vielen Dingen in sich selbst Probleme hatten. Allerdings dringt etwas immer wieder durch: Der Wunsch, bedingungslos zu leben, für sich und seine Art zu leben und zu denken einzustehen, selbst wenn einen Religion und gesellschaftliches Establishment dafür an den Pranger stellen. Die dritte wichtige Person in diesem Film ist Flynts Anwalt Isaacman (ebenfalls brillant von Ed Norton dargestellt), der ihn über Jahrzehnte vor Gericht vertreten und mit ihm sogar bis vors höchste Bundesgericht gezogen ist und dort in beeindruckender Weise einen Sieg gegen Zensurbestrebungen moralisch erzkonservativer Kreise gewinnen konnte. Auch wenn die Biographien des Ehepaars Flynt durchaus auch tragische Züge haben, strahlt dieser Film so viel Vitalität aus, soviel Zivilcourage, soviel sich nicht den Mund von irgendwelchen Moralaposteln verbieten lassen, dass es für mich eine große Inspiration war, diesen Film gesehen zu haben. Für Form und Inhalt jeweils vorbehaltlos 5 Sterne. Der Geldbeutel vs. Larry Flint "Die nackte Warheit" 5 von 5 PunktenIch kann Ihnen nur eins raten, kaufen Sie den Film! Der Amazon Preis ist absolut gerechtfertigt für diese DVD. Der Film erzählt die Story von Larry C. Flynt welcher wirklich existiert und inzwischen neben 24 anderen Magazinen auch den "Hustler" mit seinem Unternehmen "Flint Publications" publiziert. Woody Harrelson at his best! Courtney Love sieht inzwischen in wirklichkeit so abgefrakt wie in dem Film aus (wenn Sie ihn gesehen haben, werden sie verstehen!). Und natürlich unser Edward Norton als Flynts vielbeschäftigter und geduldiger Anwalt. Gut besetzte Rollen sorgen für noch mehr Ausdruckskraft. Natürlich ist Flynts "Biographie" mit einigen Hollywood Tricks ein bisschen ausgeschmückt und so weiter, man kennt das ja. Nichts desto trotz ist die Story nicht kitschig oder dergleichen. Lediglich die eigentlich garnicht vorhandenen Extras (bis auf den DVD Trailer, nachträglich produziert!) ist der Film ein Glücksgriff, der Schockiert, Inspiriert und einen auch noch kräftig zum lachen bringt. |
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Der Mondmann
DVD von Concorde |
ProduktbeschreibungLadies and Gentlemen - hier kommt Jim Carrey in der besten Rolle seines Lebens! In seinem neuesten Meisterwerk setzt Regisseur Milos Forman nach seinem Erfolg "Larry Flynt - die nackte Wahrheit" auch diesmal wieder einer Ikone der 70er Jahre ein bemerkenswertes Denkmal Andy Kaufman. Der bekannteste US-Comedian der pulsierenden 70er Jahre war zugleich äußerst beliebt - und meistgehaßt. Aber vor allem war er eins unberechenbar! Niemand konnte wissen, was einen erwartet Tritt er als Elvis-Imitator auf? Wird er mit Frauen Wrestlingkämpfe bestreiten? Aus "Der große Gatsby" vorlesen? Als sein Alter Ego Tony Clifton, einen völlig untalentierteren Sänger aus Las Vegas, sein Publikum unflätig beschimpfen? Dieser außergewöhnliche Komiker wollte seine Fans ganz offensichtlich nicht nur zum Lachen bringen und umschmeicheln, sondern vielmehr provozieren, ja sogar verstören. Die Grenze zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß verschwimmt, Andy Kaufman, genannt der Mondmann, ist ständig auf der Suche nach neuen künstlerischen Herausforderungen. Als der begnadete "Un-Komiker" 1984 an Krebs erkrankt und schließlich stirbt, sind sich etliche seiner Fans nicht sicher, ob es sich nicht einmal mehr um eine perfekte Inszenierung seiner ungewöhnlichen Scherze handelt. Das Gerücht, daß Andy Kaufman noch am Leben ist, hat sich bis zum heutigen Tag hartnäckig gehalten... Oscar-Preisträger Milos Forman "Einer flog übers Kuckucksnest", "Amadeus" inszeniert das ungewöhnliche Leben des amerikanischen Komikers mit Jim Carrey in der Hauptrolle, der für seine brillante Darstellung mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Die Oscar-Nominierung allerdings blieb ihm jedoch verwehrt. Die Academy liebt, so scheint es, keine Komiker. Aus der Amazon.de-RedaktionMilos Formans Film Der Mondmann beginnt mit einem Abspann. Andy Kaufman (Jim Carrey) rollt mit den Augen und verkündet im Tonfall Donald Ducks, ihm gefalle dieser Film nicht. Deshalb habe er einen Großteil der Szenen herausgeschnitten. Er legt eine verkratzte Schallplatte mit der Titelmelodie der Jugendserie Lassie auf, und unendlich viele Namen laufen über den Bildschirm. Dann knallt er den Deckel des Plattenspielers herunter und die Leinwand ist schwarz -- Sekunden, die wie Stunden erscheinen. Doch plötzlich taucht Kaufmanns verwundertes Gesicht am linken Bildschirmrand auf. "Sie sind ja noch da", feixt er. Da er die unliebsamen Zuschauer nun losgeworden sei, könne er es ja sagen. Der Film sei nämlich klasse! Der US-Anarcho-Komiker Andy Kaufman narrte in den 70er-Jahren seine Fans mit besessener Hingabe. Kaufmann imitierte Elvis, schwieg ein Millionenpublikum, das Kalauer erwartete, minutenlang an, las verdutzten Studenten einen ganzen Roman von F. Scott Fitzgerald vor und catchte mit Frauen, die er zuvor mit chauvinistischen Sprüchen auf die Palme gebracht hatte. Für sein Publikum und seine Freunde blieb er bis an sein frühes Lebensende ein Buch mit sieben Siegeln. In Entertainment-Raubein Tony Clifton erfand er sich ein zweites Ego, um Dampf ablassen zu können. Tony erniedrigte sein Publikum, präsentierte ihm unsägliche Geschmacklosigkeiten und randalierte bei Castings. So werden in dieser sehr amerikanischen Filmbiografie das Publikum und das Set zum eigentlichen Hauptdarsteller. Kaufman ist nämlich, wie er selbst wiederholt beteuert, überhaupt nicht komisch. Doch wo der Spaß aufhört, beginnt für ihn der Humor. Durch gezielte Provokation und Simulation versteht er es immer wieder, das Publikum dazu zu bringen, sich die Show selbst zu liefern. Oscarpreisträger Milos Forman (Einer flog über das Kuckucksnest, Amadeus) ist mit Der Mondmann eine intelligente und vielschichtige Parodie gelungen, die auf verschiedenen Ebenen funktioniert -- als Porträt eines schillernden Medienwesens ohne greifbare Persönlichkeit, als groteskes Verwirrspiel über die 70er-Jahre, das Fernsehen und seine Zuschauer. Wie immer Andy Kaufman tatsächlich gewesen sein mag, er hat in Jim Carrey (Die Truman Show) einen kongenialen Darsteller von Format gefunden, neben dem der ebenfalls brillante Danny DeVito beinahe verblasst. Und Forman zieht uns geschickt hinein in das Labyrinth des Andy Kaufman, in dem nichts ist wie es scheint, wo wir über die Leichtgläubigkeit eines Publikums lachen, in dessen Reihen wir selbst Platz genommen haben. --Frank Kukat 5 Kundenrezensionen:Die wahre Unendlichkeit 5 von 5 PunktenJim Carreys Figur in "Man on the Moon" von Milos Forman (1999) zeigt das Umschlagen einer äußeren Begrenzung in eine Selbstbegrenzung. Den Akt der Autopoiesis. Für Hegel steht die wahre Unendlichkeit für aktive Selbstbestimmung im Gegensatz zum "Durch einen anderen Bestimmtsein". Die Konsistenz des Selbst ist also rein virtuell, und dies zeigt der Film von Forman. Die totale Therapie, in der alle einbezogen sind, zieht sich als Thema durch das Werk von Forman. Bei ihm sind die "Irren" gewissermaßen übertrieben verrückt - Adorno sagte über die Psychoanalyse, dass ihre Wahrheit in ihrer Übertreibung liege - und gerade deswegen erscheinen die "Normalen" bei ihm als die eigentlichen Verrückten. Die Filme von Forman sind gerade deswegen auf symbolische Weise so interressant, weil sie den Kampf ums Überleben als Spiel mit der Kraft der Imagination und dem entwickeln von Mitgefühl zeigen. Vielleicht ist in diesem Sinne "Man on the moon" Formans ehrlichster und deswegen schönster Film: Die völlige Selbstvermarktung ist, auch wenn sie auf einem "Untalent" basiert, potentiell für sich und alle heilsam, wenn man es nur schafft sich selbst dabei treu zu bleiben. (Jim Carrey taucht ja seit einiger Zeit tatsächlich als "Erleuchteter" in Fernshshows auf und ist somit selbst zum besten Beweis der These der Forman-Filme geworden, die da heißt: Die Irren, die dazu stehen, dass sie irr sind, sind gesünder als die Normalen.) Einfach genial!! 5 von 5 PunktenIch muss zugeben, als ich den Film zum ersten mal gesehen habe war ich sehr enttäuscht und wollte ihn eigentlich nie wieder ansehen, da ich etwas anderes erwartet habe. Als ich ihn dann nach ungefähr einen viertel Jahr nochmal gesehen habe, verstand ich endlich um was es bei dem Film geht. Es ist das Portrait eines Künstlers, den ich leider nicht miterleben durfte. In meiner Fernsehzeitung fällt der Film unter die Rubrik Drama und ich finde das passt wirklich, weil der Entertainer mehrere Phasen durchlebt - vom unscheinbaren Nichts der sich eigentlich nur lächerlich macht, zum großen Star, der das Publikum zum Lachen bringt und dann wieder schockt!! Ich persönlich halte diesen Film für den besten Film von und mit Jim Carrey, da er hier eine ernste Rolle spielt. Das war vielleicht auch ein Grund weshalb ich den Film beim ersten mal nicht soviel abgewinnen konnte, weil ich von ihm eher Filme wie Ace Ventura etc. gewöhnt war. Wer kann diesem Film nur einen Stern geben!!! 5 von 5 PunktenIch habe mir per Zufall mal die Rezessionen mit (leider) nur einem Stern durchgelesen und konnte es mir nicht nehmen auch etwas dazu zu sagen. Dieser Film soll keine Komödie sein daher ist es absoluter Schwachsinn Ihn mit anderen Jim Carrey Filmen wie "Der Dummschwätzer" oder "Ace Ventura" zu vegleichen. Dieser Film spielt in einer ganz anderen Liga und hier zum mitschreiben: Es handelt sich um die Geschichte eines Komödianten der seinerzeit in den siebziegern ein großer Star war. Ein guter Freund und Schauspielkollege von Danny de Vito, der Ihm zu Gedenken diesen Film mit unterstützte. Wenn man so scharfsinnig ist, diesen Film als Komödie zu deklarieren, dann sollte man lieber bei "Dumm und Dümmer" bleiben! Im übrigen "Texas Chainsaw Massacre" ist beispielsweise auch eine schlechte Komödie, ganz einfach weil es nie eine Komödie sein sollte. Die beste 1sterne Kritik ist mit Abstand der Herr der den Film im Vorspulmodus angesehen hat und sich tatsächlich daraufhin das Recht herausnimmt über ein Meisterwerk so stümperhaft zu urteilen! Fazit: Dieser Film ist absolut sehenswert! Vieleicht sollte man sich davor noch etwas mehr über Andy Kaufmann informieren, damit man ihn besser verstehen kann. Höchststrafe - nach 40 Minuten abgeschaltet 1 von 5 PunktenWenn Andy Kaufman in Wirklichkeit so unlustig, talentfrei und nervig gewesen ist wie von Jim Carrey - den ich hoch schätze - verkörpert, dann stellt sich mir die Frage, warum ausgerechnet ihm eine Biografie gewidmet werden musste. Vielleicht tue ich dem Original damit unrecht, aber ich möchte nach dieser Marter von einem Film nichts mehr von und über die Person Andy Kaufman hören oder sehen. Selten ging mir ein Film so auf die Nerven. nichts erwarten und alles bekommen 4 von 5 PunktenIch kann es stellenweise nicht nachvollziehen, was die Menschen von diesem Film erwartet haben. So wie Andy Kaufman war und mit den Medien umgegangen ist, so ist letztlich der Film. Kaufman ist an sich kein Komödiant - er versucht nicht per se lustig zu sein oder Sketche am laufenden Band zu produzieren. Hierzu sollte sich der ein oder andere vorab einige Videos/Auftritte ansehen - z.B. auf youtube. Kaufman war ein Mensch, der Inszenierungen liebte und diese auch so gestaltete, dass der Zuschauer annehmen musste, es handelt sich um ein reales und ungeplantes Szenario. Er spielte mit den Medien und mit der Macht der Medien - er stellte sich eben auch gern als der Frauenverachter des Mixed-Wrestlings hin und er schaffte das, was eben ein Mann seiner durchschnittlichen Figur hätte niemals schaffen können - Wrestler zu werden. Seine Methodik stößt sich bei einigen auf Unverständnis bzw. fragen sie sich, warum ein solcher Typ überhaupt soviel Beachtung bekommen konnte. Hierzu reicht ein banaler Vergleich mit heutigen deutschen Comedians/Entertainern aus - denn diese nutzen ihre Sendezeit zur Dar- und Schaustellung und fallen dann durch private Mißgeschicke auf. Kaufman parodierte in dieser Hinsicht einfach mal die Medien und den Umgang der Menschen mit diesen. Nun, soweit so gut - jetzt dürfte einigen schon klar sein, dass die Verfilmung des Lebens von Andy Kaufman keine Aneinanderreihung von Kalauern und Späßen sein kann. Zur Rolle von Jim Carrey kann man nur sagen: Großartig. Er selbst bezeichnet Kaufman als sein Vorbild und mit dementsprechender Begeisterung spielt er die Rolle. Überhaupt spielt Carrey dann gut, wenn nicht nur seine unglaublichen Mimik-/Gestiktricks gefragt sind. Carrey ist ein Schauspieler und eben nicht nur der Witzbold - dieser Spagat ist nicht minder schwierig sind doch schon so viele daran gescheitert. Carrey weiß es, auch ernste Rollen/Stellen zu spielen und das macht den Film letztlich so gut. Kaufman spielte immer ernst - er provozierte sicher Lacher, aber es hatte immer ein ungewollten Touch und das bringt Carrey bei seiner Darbietung auch rüber. Der Film selbst ist gut inszeniert und von langer Weile kann eigentlich nicht die Rede sein - wenn man eben bedenkt, dass hier nicht die Lacher im Mittelpunkt stehen. Einzig kommt mir die Rolle des Kaufmans an einigen Stellen zu ernst rüber bzw. wird er zu negativ dargestellt. Betrachtet man sich die Originalaufnahmen von Kaufmans Auftritten kann man doch erkennen, dass dieser durchaus beliebt war. Insgesamt durchaus sehenswert. aber es gilt zu beachten: nichts erwarten... |
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Amadeus (Director's Cut, 2 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungAmadeus Directors Cut SE 2 DVDs DV 5 Kundenrezensionen:Mozart und ADHS!!! 4 von 5 PunktenDer Film ist wirklich gut!!! Zwar schon ein wenig älter,aber trotzdem sehenswert!!! Vor allem interessant,da Mozart ja angeblich an ADHS litt!!! (ZU) VIEL PHANTASIE ??? 3 von 5 PunktenMOZART ALS QUÄKENDES RUMPELSTILZCHEN ? SALERI ALS NEIDENDER DÄMON ? WARUM ???? DIE MUSIK IST KLASSE,DIE BILDER EINFÜHLSAM UND MITTRAGEND... INSGESAMT 3 STERNE. ZUGEGEBEN: ES IST EIN SPIELFILM UND KEINE BIOGRAPHISCHE REZITATION, ABER KÜNSTLERISCHE FREIHEIT KANN NICHT GRENZENLOS SEIN, WENN HISTORISCHE FAKTEN GEKLITTERT WERDEN: EINIGES SPRICHT DAFÜR, DASS SALIERI MOZART ZUMINDEST IN RESPEKT BEGEGNET IST, ES GIBT EINIGE LEGENDEN ÜBER MOZART UND SEIN LEBENSGEFÜHL, ABER EIN JÜNGLING DER GRIMASSIERUNG ETC. WAR ER SICHERLICH NICHT - DAZU IST SEINE MUSIK TIEF EMPFINDENT UND ERHABEN... Wunderbarer Film - aber leider mit neuer deutscher Synchronisation ! 4 von 5 PunktenWunderbarer Film mit toller Musik...aber leider wurde für den 25 min längeren Directors Cut die deutsche Synchronisation komplett neu gemacht. So haben die Schauspieler nicht mehr die bekannten guten Stimmen. Insbesondere die alte misteriöse jedem Filmkenner vertraute Stimme des Antonio Salieri aus der deutschen Originalversion von 1984 ist nicht mehr dabei !! Sehr schade... im TV läuft meist die bessere alte Version mit dem ursprünglichen Original-Ton ! Tolle Musik mit Handlung 4 von 5 PunktenEine toll erzählte Geschichte mit toller Mozi Musik. Über die Musik vergisst man fast den Film, aber es geben sich alle Mühe mit der Musik mit zuhalten. Alles in allem für Mozart Fans sehr zu empfehlen. Das arme Genie 4 von 5 PunktenEs ist nicht nur eine der gelungensten, oscarprämierten Literaturverfilmungen überhaupt, sondern ein Werk, das Mozart zur Popikone stilisiert und so auch für klassikferne Zuschauer attraktiv macht; also auch irgendwie innovativ ist. Ein großartiger Tom Hulce mit Punkperücke und einem kindisch unbekümmerten, lauten Lachen überzeugt genauso wie das dramatische Gegenstück F. Murray Abraham als Salieri. Eine gediegene Auswahl an Musikbeispielen (Soundtrack) liefert einen Einblick in das Schaffen des Genies. Und der Ursprung der Kompositionseinfälle sowie die Beschreibung des Einsatzes der Instrumente werden allgemein verständlich erläutert. Die pompöse Ausstattung, die farbenprächtige Kulisse und die Angleichung von Handlung und unterlegter Musik sind genial gelungen. Und die Darstellung der würdelosen Beerdigung des Helden geht zwar im Regen unter, aber auch ans Herz. |
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Einer flog über das Kuckucksnest (Special Edition, 2 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungEINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNE Aus der Amazon.de-RedaktionMilos Formans Werk nach Ken Keseys gleichnamigem aufwühlenden Roman ist einer der Schlüsselfilme der 70er Jahre. Damals wurden so aufregende, bahnbrechende und persönliche Filme noch in Hollywood produziert. Einer flog über das Kuckucksnest betont den humanistischen Ansatz des Buches, und man hat den Eindruck, dass der brillante Jack Nicholson (Shining, Besser geht´s nicht) geradezu für die Rolle des Randle Patrick McMurphy geboren wurde. McMurphy ist rebellischer Insasse einer geschlossenen psychiatrischen Klinik, der den Kampf aufnimmt gegen die Autorität und die kalte Attitüde institutioneller Überlegenheit, personifiziert durch Schwester Ratched (Louise Fletcher). Die klassische Anti-Establishment-Geschichte eines Mannes, der seine Individualität gegen ein repressives, konformistisches System behaupten will, funktioniert hier auf allen Ebenen. Forman bevölkert seinen Film mit einprägsamen, exzentrischen Gesichtern und bekommt eine so detailfreudige und spontane Arbeit von seinem Ensemble geliefert, dass der Film manchmal wie eine Dokumentation anmutet. Einer flog über das Kuckucksnest hat von seiner Aktualität bis heute nicht einen Deut eingebüßt, wie viele andere Filme aus den 70er Jahren, die sich mit der damaligen Jugendkultur befassten. Das liegt daran, dass es Forman gelingt, einige Grundcharakterzüge der menschlichen Natur einzufangen, die universell und zeitlos Gültigkeit haben: Ausgelassenheit, Mut, Inspiration, Stolz und Hartnäckigkeit. Bei den Academy Awards 1976 räumte der Film dann auch zu Recht kräftig ab. Zum ersten Mal seit 1931, als Frank Capras It Happened One Night diese Ehre zuteil wurde, erhielt ein Film in allen wichtigen Kategorien (Film, Regie, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin, Drehbuch) den Oscar. --Jim Emerson 5 Kundenrezensionen:Zeitloser Genialer Klassiker! 5 von 5 PunktenDieser Film ist einfach ein Klassiker, Jack Nicholson einer Genialsten Charakterdarsteller Brilliert in seiner Rolle. Auch Schauspieler die später bekannt wurden wie Denny de Vito geben hier ein Stelldichein. Ich kann diesen Jedem empfehlen, da der Film ein Zeitloser Klassiker ist, und solche nicht mehr gemacht werden! KAUFEN!!! freiheit? 5 von 5 PunktenVintery, mintery, cutery, corn, Apple seed and apple thorn; Wire, briar, limber lock, Three geese in a flock. One flew east, And one flew west, And one flew over the cuckoo's nest. Um einen gefängnisaufenthalt zu entgehen, beschließt randall patric mc.murphy, sich in eine psychiatrische einrichtung integrieren zu lassen. Der leiter des institutes sieht ihn als potentiell gewalttätig, aggressiv und durch sexuellen kontakt mit einer minderjährigen auch für die gesellschaft gefährlich und möchte ihn zur beobachtung in der psychiatrie behalten. Randall kann sich in der neuen umgebung schnell behaupten und geht offen und ohne vorurteile auf die anderen patienten zu, wobei ihn besonders ein hochgewachsener, schweigsamer mann auffällt, welcher von allen nur als der häuptling bezeichnet wird und laut diagnose taubstumm (wird aus heutiger sicht nicht mehr so betitelt) sein soll. Ein anderer patient, zu welchen er einen guten kontakt aufbauen kann, ist billy, welcher sehr introvertiert und schüchtern wirkt, bereits einen suizidversuch verübte und durch seine mutter unterdrückt wird. Das gesamte umfeld wirkt sehr kalt, isoliert und die patienten werden mehr wie gefangene behandelt, auf ihre bedürfnisse wird kaum geachtet und selbstbestimmung stellt ein fremdwort dar. Ironisch, da die meisten von ihnen freiwillig in der einrichtung verweilen, jedoch ihr wille bereits gebrochen wurde oder sie aus eigener überzeugung diesen ort nicht verlassen möchten. Die einzige möglichkeit, seine anliegen und gedanken zu äussern, sind die therapiestunden, in welcher diverse themen besprochen werden können. Diese werden von der arroganten und egoistischen oberschwester ratched geleitet, welche stets auf ihren bewehrten arbeitsmethoden beharrt und veränderungen, welche für einige der patienten sehr wichtig wären, meidet. Für randall stellt sie das personifizierte feindbild des systems dar und er wettet scherzhaft mit den patienten, dass er sie in kürzester zeit zur verzweiflung bringen könne und versucht einen fernsehabend mit dem aktuellen footballspiel zu ermöglichen. Dies ist durch den geistigen zustand vieler patienten ein ding der unmöglichkeit und als es ihm endlich doch gelingt, eine mehrzahl zu erreichen, wird sein anliegen kurzerhand abgelehnt. Eine der wenigen freien bewegungsmöglichkeiten stellt der sportplatz dar, auf welchem randall versucht, den häuptling näher kennenzulernen und er beginnt zu zweifeln, ob er wirklich stumm ist. In einem unbemerkten moment gelingt es randall, mit der hilfe des häuptlings, die aussenmauer zu überwinden und er möchte ein beispiel statuieren um den menschen wenigstens für eine kurze zeit ihre freiheit zurückzugeben. In einer kurzschlusshandlung entführt er einen bus der psychiatrie und flieht mit den patienten ans meer um zu fischen. Diese szene wirkt sehr intensiv, da die freiheit durch die landschaften, das meer und den menschen auf ihrer kurzen reise sehr gut symbolisiert wurde, alles aspekte, welche ihnen bereits lange verwehrt wurden. Nach dem gemeinsamen ausflug werden sie von der polizei festgenommen und wieder in die psychiatrie integriert. Doch nun ist eine wichtige veränderung eingetreten. Mc.murphy wird für eine längere zeit an diesem ort verweilen müssen, da ihn die psychologen für gefährlich halten. Während einer weiteren fragwürdigen therapiesitzung kommt es zu einer eskalation, in welcher der häuptling, randall zu hilfe eilt. Als konsequenz werden beide einer elektronischen behandlung unterzogen und murphy realisiert, dass er so schnell wie möglich fliehen muss. Der häuptling und billy sollen ihn dabei begleiten. Ob ihnen die flucht gelingt und sie sich gegen das autoritäre system bewehren können, ist jedoch ungewiss. Einer flog über das kuckucksnest überzeugt vor allem durch die hervorragenden schauspielerischen leistungen aller beteiligten, welche die figuren auf diese weise sehr real wirken lassen. Jack nicholson, danny de vito und christopher lloyd verkörpern hier eine ihrer besten rollen. Besonders die thematik der psychischen beeinträchtigung erhält auf diese weise eine dichte atmosphäre und wirkt immer nachvollziehbar. Die handlung beinhaltet zahlreiche wendungen und beleuchtet dabei den verzweifelte versuch, gegen ein autoritäres, bestimmendes system aufzubegehren und bleibt durch den wandel der figuren bis zum ende spannend. Randall mc.murphy war trotz seiner gelegentlichen aggressiven und direkten persönlichkeit, ein sehr sympathischer und charismatischer protagonist, welcher sich für die patienten einsetzte und stellt gleichzeitig eine sehr tragische figur dar. MUSS man gesehen haben. 5 von 5 PunktenWas soll man eigentlich noch zu dem Film sagen? Wer ihn noch nicht gesehen hat , hat was verschlafen. Ich will es kurz machen , da es hier schon viele sehr gute Rezensionen zu diesem Film gibt. Die Story ist gut durchdacht und regt zu nachdenken an . Es ist ein Drama der ganz besonderen Art .Kombiniert mit lustigen Momentan eigent es sich für jeden guten Filmeabend. Es passt einfach alles hier und man muss es einfahc betonnen. Die schauspielerische Leistung von Jack ist hier einfach grandios. Ich persöhnlich finde ihn nur noch in "The Shining" besser . Eins will ich noch loswerden. Die Jugend von heute neigt ja gerne sich nur die Blockbuster heutiger Zeit anzusehen. SCHAUT doch den mal an , ihr werdet es nicht bereuen. Super 4 von 5 PunktenEin wirklich phantastischer Film! Sehr depremierend und vielleicht - hoffentlich - nicht mehr ganz up to date - aber geniales Drehbuch und großartig gespielt! Premium Edition = Pappschuber um die Special Edition 5 von 5 PunktenTja, über den Film brauche ich nichts mehr zu schreiben - wer den (noch) nicht gesehen hat, sollte das nachholen. Interessant zu wissen wäre für potentielle Käufer vielleicht, das sich hinter der Premium Edition nichts anderes als die (neu gemasterte) Special Edition - mit erheblich besserem Bild gegenüber der Erstauflage - verbirgt; und zwar nicht nur die DVD's/Datenträger selbst, sondern auch das Cover. Wenn man den Pappschuber abstreift, ist darunter eine normale Doppel-Amaray mit dem bekannten Cover der Special Edition => Einer flog über das Kuckucksnest - Special Edition (2 DVDs) |
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Ragtime
DVD von Concorde |
ProduktbeschreibungConcorde Ragtime, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 03.09.03 2 Kundenrezensionen:"Schande" 5 von 5 PunktenEs ist mal wieder ein Schande hier in fu**ing Deutschland, das erst JETZT, nach 1000 Jahren evtl. der Film auf DVD erscheint !!!! Und sich dann aber wundern über Raubkopien !!!! Es ist nur allzu verständlich !!!! Als die Autos laufen lernten 4 von 5 PunktenMilos Forman erzählt eine faszinierende Geschichte aus den sehr frühen Tagen jener Zeit, die allerdings anfangs nur sehr schwer in Gang kommt. Wie bei seinem Meisterwerk Amadeus hätte man sich auch in Ragtime eine Straffung des zeitweise doch recht langatmigen Filmes gewünscht. Dafür entschädigt die Handlung mit zunehmender Dauer und zieht einem unweigerlich in ihren Bann. Coalhouse Walker Jr., der schwarze Jazzpianist mit seiner höchst irisch anmutenden Beharrlichkeit auf Recht und Satisfaktion wird zur tragischen Figur nicht nur seiner Familie. Wer einen knallharten Aktionfilm a la Al Capone erwartet, wird allerdings enttäuscht werden. Auch wenn es zum Glück nicht ohne Sprengstoff und Schiesserei abgeht, lebt der Film von anderen Qualitäten. Auch gilt es, in diesem Streifen Abschied zu nehmen von einem ganz 'Großen' des Genres: in seiner letzten Rolle greift James Cagney im zweiten Teil des Films als autoritärer Polizeipräsi ein. Es ist nicht unbedingt eine typische Rolle für ihn. Da waren seine Auftritte aus den Schwarz-Weiß Tagen des Films von ganz anderer Energie geprägt. |
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Amadeus - Premium Edition (Directors Cut, 2 DVDs)
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungWarner Amadeus Director's Cut - Premium Edition (2 Discs), USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 13.06.08 5 Kundenrezensionen:Mozart und ADHS!!! 4 von 5 PunktenDer Film ist wirklich gut!!! Zwar schon ein wenig älter,aber trotzdem sehenswert!!! Vor allem interessant,da Mozart ja angeblich an ADHS litt!!! (ZU) VIEL PHANTASIE ??? 3 von 5 PunktenMOZART ALS QUÄKENDES RUMPELSTILZCHEN ? SALERI ALS NEIDENDER DÄMON ? WARUM ???? DIE MUSIK IST KLASSE,DIE BILDER EINFÜHLSAM UND MITTRAGEND... INSGESAMT 3 STERNE. ZUGEGEBEN: ES IST EIN SPIELFILM UND KEINE BIOGRAPHISCHE REZITATION, ABER KÜNSTLERISCHE FREIHEIT KANN NICHT GRENZENLOS SEIN, WENN HISTORISCHE FAKTEN GEKLITTERT WERDEN: EINIGES SPRICHT DAFÜR, DASS SALIERI MOZART ZUMINDEST IN RESPEKT BEGEGNET IST, ES GIBT EINIGE LEGENDEN ÜBER MOZART UND SEIN LEBENSGEFÜHL, ABER EIN JÜNGLING DER GRIMASSIERUNG ETC. WAR ER SICHERLICH NICHT - DAZU IST SEINE MUSIK TIEF EMPFINDENT UND ERHABEN... Wunderbarer Film - aber leider mit neuer deutscher Synchronisation ! 4 von 5 PunktenWunderbarer Film mit toller Musik...aber leider wurde für den 25 min längeren Directors Cut die deutsche Synchronisation komplett neu gemacht. So haben die Schauspieler nicht mehr die bekannten guten Stimmen. Insbesondere die alte misteriöse jedem Filmkenner vertraute Stimme des Antonio Salieri aus der deutschen Originalversion von 1984 ist nicht mehr dabei !! Sehr schade... im TV läuft meist die bessere alte Version mit dem ursprünglichen Original-Ton ! Tolle Musik mit Handlung 4 von 5 PunktenEine toll erzählte Geschichte mit toller Mozi Musik. Über die Musik vergisst man fast den Film, aber es geben sich alle Mühe mit der Musik mit zuhalten. Alles in allem für Mozart Fans sehr zu empfehlen. Das arme Genie 4 von 5 PunktenEs ist nicht nur eine der gelungensten, oscarprämierten Literaturverfilmungen überhaupt, sondern ein Werk, das Mozart zur Popikone stilisiert und so auch für klassikferne Zuschauer attraktiv macht; also auch irgendwie innovativ ist. Ein großartiger Tom Hulce mit Punkperücke und einem kindisch unbekümmerten, lauten Lachen überzeugt genauso wie das dramatische Gegenstück F. Murray Abraham als Salieri. Eine gediegene Auswahl an Musikbeispielen (Soundtrack) liefert einen Einblick in das Schaffen des Genies. Und der Ursprung der Kompositionseinfälle sowie die Beschreibung des Einsatzes der Instrumente werden allgemein verständlich erläutert. Die pompöse Ausstattung, die farbenprächtige Kulisse und die Angleichung von Handlung und unterlegter Musik sind genial gelungen. Und die Darstellung der würdelosen Beerdigung des Helden geht zwar im Regen unter, aber auch ans Herz. |
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