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Produkt-Bild: Jane Austen's Sense & Sensibility-Sinn und Sinnlichkeit (2007)

Jane Austen's Sense & Sensibility-Sinn und Sinnlichkeit (2007)
mit Hattie Morahan, Charity Wakefield, Dan Stevens, Regie: John Alexander

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 19,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Jane Austen's Sense & Sensibility-Sinn und Sinnlichkeit (2007)

Produktbeschreibung



Seit fast 200 Jahren rührt uns die Geschichte der Schwestern Elinor und Marianne Dashwood. Ein Zeichen dafür, dass die Themenwahl und Erzählweise der englischen Erfolgsautorin Jane Austen bis heute noch großen Zuspruch finden. Die BBC hat sich nun daran gemacht, all ihren populären Werken ein neues Gesucht zu geben. Mit wundervoll inszenierten und teils neu gestalteten Adaptionen, zu denen auch diese Version von „Sense and Sensibility“ gehört. Nach dem großartigen Erfolg des gleichnamigen Werkes von Star-Regisseur Ang Lee, das 1995 mit einer prominenten Schauspielerriege um Emma Thompson, Hugh Grant, Kate Winslet und Alan Rickman verfilmt wurde, geht es hier weniger um große Namen, als um eine zeitgemäße und mutige Umsetzung der Liebesgeschichte. Dabei sind die Hauptakteure gleich geblieben. Die jüngere Marianne Dashwood (Charity Wakefield) gibt sich hemmungslos ihren Träumereien hin. Ganz das Gegenteil ist ihre Schwester Elinor (Hattie Morahan), rational, im Familiensinn handelnd, bekommt nicht nur ihre Schwester Zweifel an Mariannes Fähigkeit zu wahren Gefühlen. Doch ihre beherrschte Art ist zunächst einmal sehr hilfreich als es darum geht, das Familienleben der Dashwoods neu zu ordnen. Nach dem plötzlichen Tod des Familienoberhauptes stehen die beiden Frauen mit ihrer Mutter (Janet McTeer) und der jüngeren Schwester Margaret (Lucy Boynton) scheinbar vor dem Nichts. Das Erbe, Norland Park, fällt an ihren Stiefbruder John (Mark Gatiss), dessen Frau Fanny (Claire Skinner) die bisherigen Bewohner nicht schnell genug vertreiben kann. In einem kleinen Cottage in Devonshire soll die Familie nun ihr Dasein fristen. Aus der Traum von einem sorglosen Leben und vermögenden Heiratskandidaten für die Dashwood-Mädchen. Doch die Liebe geht eben stets ihre eigenen Wege und Geld spielt dabei nun keine Rolle. So geschieht es schon vor ihrem Umzug, dass Elinor den Bruder ihrer verhassten Schwägerin trifft, einen gut aussehenden Mann namens Edward Ferrars (Dan Stevens). Auch er kann die junge Frau nicht so schnell vergessen. Kaum in Devonshire angekommen, machen sie jede Menge neue Bekanntschaften. Unter anderem auch die von Colonel Brandon (David Morrissey) und dem jungen John Willoughby (Dominic Cooper). Beide machen der schönen Marianne Avancen und sie kann sich vor Gefühlstaumel kaum retten. Als sie sicher ist, dass Willoughby ihr Auserwählter sein soll, verschwindet dieser plötzlich nach London. Nun ist die Welt ein einziges Jammertal für Marianne und jeder soll es wissen. Ihre Schwester Elinor übt sich hingegen wieder einmal in Zurückhaltung. Obwohl auch sie von Liebeskummer geplagt ist, schließlich hat ihr Ferrars scheinbar falsche Versprechungen gemacht, kommt kein Wort der Klage über ihre Lippen. So müssen noch viele Tränen geweint und viele Nächte durchwacht werden, bis sich auch für die Dashwood-Schwestern das Glück einstellt.
Die für einen Prime-Time-Emmy nominierte Neuauflage der BBC unter der Regie von John Alexander ist sowohl für Fans der Geschichte, als auch für Austen-Neulinge empfehlenswert. Andrew Davies, Drehbuchautor und Spezialist für historische Stoffe, hat der Geschichte einen ordentlichen Neuschliff verpasst, der das Werk aber keineswegs entstellt, sondern lediglich neue Akzente setzt. Schon jetzt herrscht Einigkeit, dass es sich um eine überaus gelungene Adaption handelt. Wie bei allen Inszenierungen zu diesem Thema, ist die liebevolle Ausstattung und die Detailgenauigkeit Ehrensache. Die historischen Kulissen und zeitgemäßen Kostüme machen den Film zu einem Fest für das Auge. Rundum gelungen und sehenswert.
Die Doppel-DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch (Dolby Digital 5.1) und Englisch (Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1.78:1 (16:9 anamorph). Untertitel sind in Deutsch verfügbar. Als Extras gibt es Interviews, Trailer, eine Bildergalerie sowie Filmo- und Biographien.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Wunderschöne BBC Verfilmung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann mich den anderen Rezensenten nur anschließen, dies ist eine der besten Jane Austen Verfilmungen die ich gesehen habe.
Gut, aber nicht gut genug
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Mit Freude habe ich auf die neue DVD "Sinn und Sinnlichkeit" gewartet, da ich im Allgemeinen die BBC-Verfilmungen den Hollywood-Produkten vorziehe. Doch dieses Mal war ich leider enttäuscht. Gefiel mit Elinor sehr gut - Emma Thompson ist eine glänzende Schauspielerin, für die Rolle jedoch etwas zu alt - so war ich von den meisten Hauptfiguren nicht begeistert. Gerade in diesem Buch beschreibt Jane Austen die Figuren mit scharfer Ironie, die Emma Thompson in ihrer Adaption umzusetzen verstand. Die Version von 2007 fällt durch modernisierte Dialoge und Handlungsstränge ab. Auch die Figur des Willoughby wirkt von Anfang an leicht unsympathisch, es ist unverständlich, wie Marianne ihm derart verfallen konnte. Edward sieht sehr gut aus, aber sein Spiel zeigt nicht, wie er in eine solche Klemme mit der heimlichen Verlobung geraten konnte, die man dem leicht trotteligen Hugh Grant eher abnimmt. Auch die Nebenfiguren sind überwiegend blass, lediglich Lucy und ihre Schwester gefallen sehr gut.
Insgesamt ist die Version von 2007 ein stimmiger Film für Liebhaber der Zeit, für Jane Austen-Fans die Verfilmung von Ang Lee durch ihre Werktreue eher zu empfehlen.
Willoughby wo bist du:-)
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Vorangestellt sei der Hinweis: Meine Erwartungen waren hoch, vielleicht zu hoch um ein wirklich gerechtes Urteil abzuliefern.
Ich habe mich gefragt, worauf wird diese Version hinauslaufen? Hat man sich getraut diesen Roman von Jane Austen als das zu verfilmen was er meiner Meinung nach ist, nämlich ein handfestes Drama oder wird der komischen Seite mehr Raum gegeben (so wie bei der brillanten Ang Lee Version)?. Nun, die Frage ist beantwortet: es ist ein nettes, schön gefilmtes Schmankerl für RomantikerInnen daraus geworden. Die Geschichte ist hinreichend bekannt, ich beschränke mich hier daher auf meine sehr subjektive persönliche Meinung:-).

Kontra: Die dringlichste Frage bei dieser Version von S&S für mich war: Was haben sie aus der Figur des Willoughby gemacht? Ich kann mich noch gut erinnern, als ich das erste Mal den Roman las (und das ist schon sehr lange her), konnte ich nicht wirklich glauben das Marianne jemals von dieser Liebe zu ihm geheilt werden kann. Leider konnte noch keine Film-Version mein Bild von ihm wirklich glaubhaft wiedergeben. Ist er in der Ang Lee Verfilmung zwar äußerlich sehr attraktiv aber für meinen Geschmack schauspielerisch blass geblieben (von der alten BBC-Version will ich gar nicht reden), kann ich diesem Bürschchen (Dominic Cooper) nun leider noch weniger abgewinnen. Die Szenen mit ihm und Marianne sind alle sehr schön ins Bild gesetzt, die Schauspieler geben sich redlich Mühe und doch, der Funke will einfach nicht überspringen. Ist Charity Wakefield von Alter und Aussehen her sehr nahe an der Romanfigur und wirkt durchgehend jungendlich frisch und bezaubernd, so nehme ich ihr leider keine Sekunde ihre Verzweiflung ab, Kate Winslet hat mich da wesendlich! mehr überzeugt.

Die Macher des Filmes, allen voran Drehbuchautor Andrew Davies, haben sich alle Mühe gegeben mehr Erotik in den Film hinein zu bringen als das Buch eigentlich hergibt. Bei P&P hat das hervorragend funktioniert, vielleicht weil es zwischen Colin Firth und Jennifer Ehle damals wirklich geknistert hat. Hier fand ich es nicht stimmig und manchmal sogar unpassend. Die Eingangsszene, die Verführung von Eliza, hat mich etwas verwirrt, auch wenn sie durchaus ihre dramaturgische Berechtigung hat.

David Morrissey als Colonel Brandon ist meiner Meinung nach in einigen Szenen überfordert, zu oft bedient er sich stereotyper grimmiger Blicke um Ärger und Eifersucht auszudrücken. Vielleicht hätte eine kürzere Kameraeinstellung schon ausgereicht, um das glaubhafter zu vermitteln, für meinen Geschmack verweilt sie zu lange in seinem Gesicht, das dadurch maskenhaft wirkt.

Die Filmmusik fand ich einerseits belanglos, an einigen Stellen dafür aber völlig aufgesetzt. Ein Beispiel: Die Dashwoods reisen aus Norland ab, man sieht die Fahrt der Kutsche, unvermittelt schwillt die Musik zu einer Dramatik an, dass man meint, es müsste wenigstens die Achse brechen oder Banditen auftauchen aber es passiert Nichts! An anderer Stelle plätschert sie so dahin, nichts was sich mir wirklich eingeprägt hat. Wie anders Kate Winslets Softly Song am Klavier, oder die hochdramatische Untermalung von Mariannes Kampf gegen Verzweiflung und Tod, in der Ang Lee Version. (Ich gebe zu, ich habe den Soundtrack der alten Version gekauft und mehr als einmal gehört)

Pro:
Die Bilder, die die Kamera abgeliefert hat sind einfach atemberaubend, die Landschaft ist hautnah eingefangen, man meint das Meer und die Gischt fast auf dem Gesicht zu spüren.
Die Rolle der jüngsten Schwester ist mit Lucy Boynton glänzend besetzt (einige werden sie aus dem jüngst erschienenen Miss Potter Film kennen). Ihre Rolle wurde etwas ausgebaut und trägt dazu bei uns das tägliche Familienleben der Dashwoods näher zu bringen.

Das langsame Wachsen der Zuneigung zwischen Marianne und C. Brandon ist glaubhaft und zart in Szene gesetzt.

Hattie Morahan wird der Rolle der Elinor gerecht auch wenn ich das Herzblut von Emma Thompson vermisst habe.

Edward (Dan Stevens)ist viel hübscher als im Buch beschrieben, aber da bestehe ich nicht unbedingt auf Authentizität :-). Er wirkt besonders am Anfang des Filmes frisch und sehr charmant, muss dann aber der Rolle gemäß gehemmter agieren, schade eigentlich.

Es gibt sehr hübsche optische Einfälle die über die Romanhandlung hinaus gehen. Klein Henry z.b. sieht man als sehr sehr molligen Rotschopf Essen in sich hinein stopfen während seine Mutter ihren Ehemann davon abhält auch nur einen Heller von seinem Erbe an seine Schwestern abzugeben, aus Sorge Klein Henry könnte ja verhungern.

Als Bonus u.a. Ein Interview mit Andrew Davis und der Produzentin des Filmes und etliche Trailer von neueren BBC-Period-Dramen

Alles in allem, man kann beim Kauf dieser Version eigentlich trotz meiner Mäkelei nicht viel falsch machen, als zu hoch gesteckte Erwartungen zu haben. Ein vergnüglicher (bevorzugt verregneter) Nachmittag ist einem sicher.

P.S. Ich warte trotzdem weiter auf meinen Willoughby:-)
Englische Version ist ein Highlight
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
also ich möchte gleich vorwegnehmen: ich genieße diese filme immer in originalsprache deswegen kann ich zur deutschen version keine bewertung abgeben.
die englische spur dieser dvd ist traumhaft schön umgesetzt. die gesellschaftliche umstellung der dashwoods ist besonders deutlich: "vom traumschloss in ein knusperhäuschen". die drei töchter sind wunderbar besetzt. lucy steel merkt man noch mehr ihre hinterhältigkeit an als bei der ang lee version. ich finde beide versionen sehr sehr schön und sehenswert - diese gefällt mir insgesamt einen hauch besser.
hat das aber gedauert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
puhh.

ich habe nun so ziemlich genau ein jahr gebraucht, mich zu einer rezension durchzuringen. um es kurz zu machen: diese verfilmung ist mir die absolut liebste von so ziemlich allen austenfilmen, derer man derzeit habhaft werden kann. und weil das so ist, fällt es dem rezensenten bei einer solchen herzensangelegenheit also offensichtlich umso schwerer, ein angemessen objektives urteil abzugeben, das dann auch noch unterhaltungswert besitzt. da aber nun schon so gute und detailierte besprechungen online stehen, brauche ich mich nicht mehr schlecht zu fühlen ;o)

dass diese verfilmung mein erkorener liebling ist, hat, wie zumeist bei derlei dingen, weniger mit der alles überragenden qualität zu tun (den lee/thompson-film muss man auch erstmal überragen wollen, geschweige denn, es können), als mit dem instinktiven wunsch, die DVD rauf und runter und wieder von vorn zu gucken.

es ist also bis zu einem gewissen punkt ein guilty pleasure, denn es gibt hier und da durchaus schwächen, die sich nicht ganz hinweg diskutieren lassen, auch wenn ich für vernünftige argumente immer zugänglich bin ;o) im gegensatz zu dem rezensenten gewisser einschlägiger DVD magazine, der hier mitunter kräftig "quellenstudium" zu betreiben scheint (man vergleiche mal seine cranford-besprechung mit den hiesigen...), habe ich bislang an kate winslets darstellung der marianne dashwood nichts falsches finden können (so wie mir viele im zusammenhang genannte schwächen der lee/thompson-varianten nicht auffielen, bevor sie also im zusammenhang mit dieser genannt wurden ;o)). wenn er schreibt, sie wäre damals eindeutig noch im nervigen teenageralter gewesen, klingt das als wäre es etwas schlimmes. war marianne dashwood nicht der inbegriff eines überspannten teenagers mit revoluzzerambitionen und dem hang zur unhöflichkeit? ihr emotionales grenzgängertum wird durch charity wakefields verhaltene darstellung nicht so innig transportiert. ich jedenfalls habe die herzlichen lach- und heulattacken von frau winslet schon vermißt, und demzufolge auch mein mitgefühl für das fast zerbrechende erkrankte "gefühl" marianne.

das sind im vergleich aber doch eher bagatellen. die produktion ist offensichtlich sehr durchdacht (mit allen vor- und nachteilen, die das mit sich bringt), ohne zuviel sparzwang und mit originalität und - das wichtigste - herzblut zustande gekommen. und obendrauf gibt es neben der guten ausstattung (endlich hat mal jemand das cottage mit elinors bildern dekoriert), dem überdurchschnittlichen (wenn in teilen auch überdramatischen) soundtrack, den in teilen sehr guten darstellern und den frischen bildern auch noch die alles überstrahlende elinor.

hattie morahan gelingt es so anrührend dieser grundguten, selbstaufopfernden aber scharfsinnigen, humorvollen und feinfühligen frau, die in den augen des ungeduldigen lesers, schwarz auf weiß geschrieben meist nur durch ihre temperamentvolle schwester vor dem schicksal der ebenso zurückhaltenden fanny price bewahrt wird, ein prägnantes gesicht zu geben. es ist die reine - man verzeihe mir den abgenutzten ausdruck aus mangel eines besseren - offenbarung, ihr dabei zuzusehen.

die etwas vereinfachte sprache des englischen o-tons schafft es ganz gut ins deutsche. die stimmen sind zum großteil gut gewählt, die nebencharaktäre und auch marianne und colonel brandon wirken sogar etwas lebendiger, flüssiger und witziger. einziger größerer nachteil: elinors stimme, im original entgegen ihres zarten äusseren und ihrer jugend tief und die mütterliche authorität ausstrahlend, die elinor braucht, um die familie zusammenzuhalten, ist hier sehr hoch und androgyn, bisweilen zickig gesprochen. trotzdem ist diese synchronisation ganz offen im gegensatz zu den vorherigen wirklich ein großer schritt nach vorne.
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Produkt-Bild: Jane Austen's Northanger Abbey (2006)

Jane Austen's Northanger Abbey (2006)
mit Felicity Jones, JJ Feild, Geraldine James, Gerry O'Brien, Julia Dearden

DVD von KSM
Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 11,60

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
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  • FSK 0

Beschreibung des Herstellers


Die Liebe in Zeiten der Doppelmoral: Wirklich kein leichtes Unterfangen zu Beginn des 19. Jahrhunderts für die Tochter eines englischen Gemeindepfarrers namens Catherine Morland. Northanger Abbey basiert auf der Romanvorlage der britischen Schriftsteller-Ikone Jane Austen, insofern sind große Gefühle und Herz-Schmerz vorprogrammiert.
So auch in dieser für das englische Fernsehen angefertigten Version aus dem Jahre 2006. Dem bekannten britischen TV-Regisseurs Jon James gelingt es meisterhaft - mit einer fabelhaften Besetzung und einer opulenten Ausstattung - den Zwiespalt der Protagonistin Catherine zwischen gesellschaftlicher Pflichterfüllung und dem eigenen Verlangen nach echter Liebe und Geborgenheit darzustellen.

Die Pfarrerstochter Catherine (Felicity Jones) lebt mit ihren neun Geschwistern auf dem Land und führt zunächst ein nahezu ereignisloses Leben. Da sie weder besonders hübsch ist noch über herausragende Fähigkeiten verfügt, blüht ihr keine allzu rosige Zukunft. Vor dieser Realität flieht sie in die Welt der so genannten „Gothic-Literatur“, den unheimlich-spannenden Schauerromanen, die zu dieser Zeit in Mode war. Man denke in diesem Zusammenhang nur an den heute bekanntesten Roman dieses Genres, Mary Shellys Meisterwerk Frankenstein, der fast zeitgleich mit Northanger Abbey veröffentlicht worden ist.

Das bis dato beschauliche Leben von Catherine erfährt aber eine jähe Wendung: Als sie eine Einladung des kinderlosen Ehepaares Allen (Sylvestra Le Touzel/Desmond Barrit) erhält, diese nach Bath zu begleiten, ändert sich alles. Insofern als sie die Bekanntschaft des dortigen Pfarrers Henry Tilney (JJ Field) macht, der aus einer sehr angesehenen Familie stammt. Zu ihm fühlt sich Catherine sofort hingezogen. Doch so einfach funktioniert Liebe nun mal nicht. Die Begegnung mit der Familie Thorpe macht das Leben der Protagonistin endgültig kompliziert. Zunächst schließt sie mit der Tochter der Familie, der schönen und lebensklugen Isabella (Carey Mulligan), Freundschaft. Als deren Bruder John (William Beck) seine Familie besucht, nimmt das Liebesdrama seinen Lauf. Sofort beginnt er Catherine Avancen zu machen, die sogar in einem Heiratsantrag gipfeln. Diesen lehnt sie aber ab, da sie sich in den Pfarrer Tilney verliebt zu haben glaubt. Ihre Träume scheinen sich zu erfüllen, als sie eine Einladung der Familie Tilney erhält. Die Nähe zu Henry als auch die romantisch-düstere Atmosphäre des ehemaligen Klosters lassen ihr Herz vor Aufregung schneller schlagen. Zunächst ist noch alles gut, doch als der alte General Tilney (Liam Cunningham) erfährt, dass Catherine aus eher ärmlichen Verhältnissen stammt, lässt er sie aus dem Hause werfen und verbietet seinem Sohn jeglichen Umgang mit der nicht standesgemäßen Dame.
Bedeutet dies das Ende der großen Liebe zwischen Henry und Catherine? Oder überwinden die beiden alle gesellschaftlichen Barrieren? Kann es einen Triumph der Liebe über die Vernunft geben? Fragen über Fragen - die Antwort hält Northanger Abbey bis zum packenden Finale bereit...

Diese gefühlvolle und preisgekrönte Inszenierung des Erfolgsromans von Jane Austen verdient mit Recht das Prädikat „Wertvoll“. Tolle Darsteller, gekonnte Kameraführung und eine dramatische Story um die Tücken der Liebe machen diesen Film zu einem echten Erlebnis. Catherines Traumsequenzen aus ihrer Grusellektüre schaffen zusätzlich zur reinen Lovestory noch einen feinen Schauer...So vermag es Northanger Abbey seine Zuschauer nicht nur mit Herzklopfen, sondern auch mit einer gehörigen Gänsehaut zu versorgen. Mehr geht nicht....

Produktbeschreibung


KSM Jane Austen's Northanger Abbey (2006), USK/FSK: oA VÃ-Datum: 14.02.08
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5 Kundenrezensionen:

Gefällige Verfilmung mit einer wunderbaren Felicity Jones
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich mag diese Version ganz gerne, allerdings fast ausschließlich wegen der wunderbaren natürlichen Darstellung von Catherine durch Felicity Jones, ich kann mir keine bessere Catherine vorstellen. Nett fand ich das Wiedersehen mit Sylvestra Le Touzel als Mrs. Allen, der Fanny in Mansfield Park von 1983. JJ Feild als Henry Tilney kommt leider auch nicht annähernd meiner Vorstellung von der Romanfigur nahe (sein gekünsteltes Lächeln hat mich immens gestört).

Die Beschreibung der Filmhandlung durch die Produktionsfirma finde ich schon fast irreführend. Beispiele: Catherine weist Johne Thorpes Heiratsantrag nicht ab, sie versteht ihn überhaupt nicht als solchen. Schöne und lebenskluge Isabella? Das ist nun wirklich der Gipfel, schön ja aber auch verlogen, falsch und dumm. Und davon, dass Catherine vor einer düsteren Zukunft in die Welt der Schauerromane geflüchtet wäre kann keine Rede sein. Darüber wird sie sich noch gar keine Gedanken gemacht haben, schließlich war ihre Kindheit mehr oder weniger unbeschwert.
Es ist beileibe kein Drama!

Was den Geist des Buches angeht, so bleibt diese Version sehr flach und deutlich hinter der alten 1986er zurück. Vor allem die Figur des Johne Thorpe bleibt blass und die ist (im Roman, nach Henry Tilney und Isabella) meine Lieblingsfigur. Einfach köstlich wie dämlich und eingebildet dieser Mensch in Jane Austens Werk ist (bitte unbedingt lesen). Eigentlich finde ich, der Roman hätte durchaus das Zeug dazu in unsere Neuzeit transportiert zu werden, genügend Anhänger von Horrorfilmen gibt es jedenfalls und die Dummheit ist auch noch nicht ausgestorben.

Wenn man die Versionen von 1986 und 2007 vergleicht, so muss einem auffallen, dass sich beide doch sehr ähneln, zumindest was Aufbau der Handlung und den Einsatz der Traumsequenzen angeht. Nur war die 1986 deutlich radikaler und mutiger und ich gebe zu- nichts für RomantikerInnen. Sicher, die Darsteller sind in der neuen Version deutlich attraktiver und Felicity Jones ist ein absoluter Gewinn für den Film, aber das war es auch schon.
Als ich das erste Mal den Roman in die Hand genommen habe (ich war ungefähr in Catherines Alter) fühlte ich mich ehrlich gesagt ein bisschen ertappt und an der Nase herumgeführt und mochte ihn daher nicht so gerne wie die anderen Bücher von Jane Austen. Erst später ist mir die Komik des Buches bewusst geworden. Ich denke allen, die die Film-Version von 1986 nicht mögen ist es vielleicht ähnlich gegangen. Man erwartet ein Schwelgen in Romantik und bekommt gehörig was auf die Augen und um die Ohren, da ist diese neue Version deutlich zahmer und gefälliger aber eben auch ein bisschen langweilig.

Fazit: nett, ich würde den Film aber eher ausleihen als kaufen.
Eine sehr sympathische Neuverfilmung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als Jane Austen-Liebhaberin bin ich natürlich immer neugierig auf neue Verfilmungen dieser schönen Werke und freue mich jedesmal wenn mein alter Lesestoff durch neue Filminterpretationen und frische Gesichter aufgepeppt wird :)

So auch bei dieser netten Neuverfilmung hier.
Felicity Jones mimt eine ganz wunderbar süß-naive Catherine Morland und JJ Field ist der attraktivste, charmanteste Mr Tilney, den frau sich vorstellen kann und den ich mir nebenbei bemerkt während ich das Buch gelesen habe auch etwa so vorgestellt habe. Auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel Isabella Thorpe und General Tilney wurden sehr treffend besetzt, der einzige Charakter, der meiner Meinung nach etwas blass wirkte war William Beck als Catherines Bruder James. Aus seiner Rolle hätte man sicher mehr herausholen können.
Vergleicht man diese Filmversion mit jener von 1986 mit Peter Firth und Katharine Schlesinger, gewinnt meiner Meinung nach ganz klar die Neuverfilmung. Peter Firth wirkt als Henry Tilney einfach zu steif und lange nicht so liebenswert wie JJ Field. Katharine Schlesingers schauspielerischer Auftritt ist zwar nicht absolut zu verachten, aber Felicity Jones ist ganz klar die erotischere, keckere Miss Morland. Außerdem sind Catherines "gruselige" Fantasie-Vorstellungen auch immer wieder für einen Lacher gut ;)

Natürlich kann diese Literaturverfilmung nicht mit Meisterwerken wie Pride and Prejudice oder oder North and South mithalten. Das will sie aber auch gar nicht. Als eigenständige Inerpretation des Romans (welcher ja nicht zu Jane Austens Stärken zählt) ist dieser Film nämlich eine wunderbar herzerwärmende, ungemein komische Abwechslung vom düstereren Periodgenre in dem ja oft um die Wette gelitten wird.

In meinen Augen ist das die Beste Verfilmumg des Romans und Pflicht für Jane Austen-Fans :)
Jane Austen-untypisch
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich war von diesem Film leider etwas enttäuscht.

Mir fehlte die Jane Austen-typische Sprache, die leise Dramatik bzw Sehnsucht bei den Gefühlen. Der Umgangston zwischen den Personen ist zu jung und frech, d. h. nicht so zurückhaltend, intelligent und mit unterschwelligem Witz versehen, wie ich es aus Stolz und Vorurteil, Sinn und Sinnlichkeit oder Verführung gewohnt bin.
Die Darsteller dagegen sind sehr gut und retten das Ganze somit noch ein wenig.
Sehr gelungen, aber die deutsche DVD ist unzumutbar
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich gebe allen anderen Rezensenten recht, denen diese Verfilmung gefallen hat. Ich warne aber dringend vor der deutschen DVD. Die englische Tonspur hat deutsche Untertitel, die sich nicht ausblenden lassen. Als ob das nicht nervend genug wäre, hat ein Vollidiot die Übersetzungen gemacht. Jeder dritte Satz ist falsch. "Drawing room" mit "Zeichenraum" zu übersetzen (nur ein Beispiel) ist schon unsagbar blöd. Und das ist nur ein kleines Beispiel. Also: englische DVD kaufen, die hat dann auch englische Untertitel.
Bin begeistert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe schon viele Romane von Jane Austen gelesen und auch schon einige Verfilmungen gesehen.
Northanger Abbey habe ich (noch) nicht gelesen, werde es aber bald nachholen.
Diesen Film hatte ich mir bei einer Freundin ausgeliehen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Gute Schauspieler, Spannung und natürlich eine schöne Liebesgeschichte. (Mann muss dazu sagen, ich habe den Film auf englisch gesehen, daher kann ich nichts zur Synchronisation sagen)
Aber mir gefiel der Film echt gut und ich habe mir ihn am Tag danach direkt nochmal angeschaut.
Er ist anders als viele andere Romane von Jane Austen, aber trotzdem super. Ich kann ihn nur empfehlen.
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Produkt-Bild: Ballet Shoes

Ballet Shoes
mit Emma Watson, Emilia Fox, Richard Griffiths, Regie: Sandra Goldbacher

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Ballet Shoes

Produktbeschreibung



Schuhe sind der Spiegel der Seele - dieses umgedeutete Sprichwort ist fast eine Verschwendung für den schnelllebigen Modezirkus von heute. Auf „Ballet Shoes“ hingegen trifft es voll und ganz zu. Basierend auf dem englischen Kinderbuch der Autorin Mary Noel Streatfeild, hat die BBC zusammen mit Granada hier erneut ein Meisterwerk geschaffen. Glanzstück der Produktion ist vor allem die exzellente Besetzung rund um Harry-Potter-Star Emma Watson sowie die liebevolle und detailgetreue Inszenierung. Der Film spielt im London der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Der skurrile und liebenswerte Paläontologe und Weltenbummler Gum (Richard Griffith, ebenfalls bekannt aus „Harry Potter“) bringt seiner Nichte Sylvia (Emilia Fox) nicht nur seltsame Artefakte aus aller Welt mit. Nach und nach sind auch drei Waisenkinder unter den „Geschenken“. Zum einen die kleine Pauline (Emma Watson), die nur knapp eine Schiffstragödie überlebt hat. Dazu gesellt sich Petrova (Yasmin Paige), die Gum vor einem schlimmen Schicksal in den sibirischen Salzminen rettet. Um das Trio komplett zu machen, nimmt er sich auch noch der kleinen Posy (Lucy Boynton) an, deren Mutter eine Tänzerin ist, die sich nicht um das Mädchen kümmern kann. Von dieser bekommt Gum auch die Ballettschuhe, die dem Film zu seinem Namen verholfen haben. Sylvia und ihr Kindermädchen Nana (Victoria Wood) geben sich alle Mühe, die Kinder so gut es geht aufzuziehen. Aus den jungen Mädchen werden drei sehr eigenständige Persönlichkeiten, die sich aber eines geschworen haben: Für all die Liebe und Güte, die sie durch ihre Wahlfamilie erfahren haben, wollen sie sich gebührend bedanken. Einen Plan gibt es natürlich auch schon. Alle drei werden weltberühmt, sodass ihr Familienname Fossil (es grüßt der verrückte Onkel Gum) in die Weltgeschichte eingeht. Zu diesem Zweck treten sie in eine Ballettschule ein. Denn wenigstens zwei der Mädchen sehen ihre Begabungen in der Welt der Kunst. Während Pauline davon träumt, eine große Schauspielerin zu werden, scheint Posy tatsächlich das Zeug zu einer berühmten Ballerina zu haben. Nur Petrova schlägt aus der Art. Unterstützt von Mr. Simpson (Marc Warren), einem Mieter im Hause Fossil, will sie ihren ganz eigenen Traum verwirklichen: Petrova, die berühmte Pilotin! Doch die Träume der Mädchen werden zerstört, als Gum eines Tages nicht mehr von seinen Reisen nach Hause kommt. Schon bald wird das Geld knapp und die Fossils müssen sehen, wie sie ihr Überleben sichern. Sind nun alle Träume auf ewig zerstört?
Das englische Fernsehen scheint prädestiniert dafür zu sein, Literaturvorlagen wie diese hier auf spektakuläre Weise in Szene zu setzen. Die spannende Adaption des in Deutschland weitgehend unbekannten Buches, zu dem es noch nicht einmal eine deutsche Übersetzung gibt, ist außerordentlich gelungen. Von der Requisite und den Kulissen abgesehen, die erwartungsgemäß perfekt zusammengestellt wurden, brillieren vor allem die Darsteller. Schließlich handelt es sich bei den tragenden Rollen durchweg um sehr junge Charaktere, die mit ebenfalls jungen, aber natürlich möglichst erfahrenen Schauspielerinnen besetzt werden sollten. Emma Watson hatte dabei keineswegs einen Promi-Bonus. Doch schon beim ersten Treffen entschieden die Produzenten, dass es keine bessere für diesen Part geben kann. Als Dankeschön musste Emma, genau wie die anderen, wochenlanges Tanztraining und noch einige andere Strapazen über sich ergehen lassen. Dabei ist ein wirklich sehenswerter Film entstanden, der Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistert hat und nun endlich auch in deutscher Sprache erhältlich ist. Ein später Triumph für eine zeitlose Geschichte, die hier sogar noch auf denkbar sehenswerte Weise in Szene gesetzt wurde.
Die DVD von NewKSM präsentiert den Film sowohl in der deutsch synchronisierten Fassung als auch im englischen Originalton.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Große Klasse!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein sehr schöner Film für die ganze Familie!
Emma überzeugt mit ihrer Schauspielkunst wie in jedem Film ^^

Die Story ist einfach nur magisch!
Es geht um die 3 Schwestern mit dem Nachnahmen Fossil.
Diese versprechen das sie ihren Namen in die Geschichtsbücher der Zukunft bringen werden.

Ihre Talente:
Pauline - Schauspielerei
Petrova - Fliegerin
Posy - Ballerina

Sehr gute Umsetzung der Story und besondere Schauspieler!
Und sowieso ein muss für jeden "Hermine-Fan" ^^
Gute Unterhaltung für die ganze Familie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei dem Namen Noel Streatfeild werden wohl manche an die herzzerreißende Szene in "Email für Dich" denken, in der Meg Ryan schniefend den Namen der Autorin buchstabiert, als ein ahnungsloser Foxbookverkäufer von einer Kundin nach den "Schuhbüchern" gefragt wird. Hierzulande sind die Kinderbuchklassiker bisher ebenfalls ziemlich unbekannt, doch dies dürfte sich mit dieser liebevollen Adaption vielleicht ändern. Durch die Hermine Darstellerin, Emma Watson, aus den berühmten Harry-Potter-Filmen besitzt dieser Film einen gewissen Starbonus, den er aber gar nicht nötig hat. Die beinah märchenhafte Inszenierung dieser Geschichte mit den vielen ambitionierten Schauspielern bietet eine gute Unterhaltung für die ganze Familie.

Als der exzentrische Forscher Gum plötzlich keine Skelette und Fossilien sondern lebendige Menschenkinder von seinen Reisen mitbringt, staunen seine Nichte Silvia und deren alte Kinderfrau nicht schlecht. Pauline, Petrova und Posy Fossil wachsen unter dem Dach ihres Adoptivvaters auf, ohne ihren Wohltäter jemals zu Gesicht zu bekommen. Dieser ist auf einer längeren Tour scheinbar verschollen. Und so beschließen die drei Namensgeschwister einen tapferen Pakt: Sie möchten ihre Namen zu Ehren ihres Landes in die Geschichtsbücher bringen -und ihr zweites Zuhause vor dem sicheren Ruin retten. Zum Glück hat eine neu aufgenommene Mieterin zu diesem Zweck eine gute Idee. Eine Tanz- und Theaterschule nimmt begabte, aber mittellose Kinder kostenlos auf. Die blonde Pauline entdeckt ihr Faible für die Bühne, der ehrgeizige Rotschopf Posy tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter, die eine begabte Balletttänzerin war, nur die talentierte Mathematikerin Petrova findet hier keinen Platz. Ihr Traum ist das Fliegen und die Straßen im Himmel zu entdecken! Ziemlich große Sehnsucht für einen Teenager. Und da sind ja immer noch die Sorgen um das Wohl ihrer liebevollen Ziehmutter Silvia, die dringend Luftveränderung benötigen würde und verzweifelt jeden Penny umdreht, damit die Fossils doch noch eine gute Zukunft haben. Werden sich die Träume der Mädchen am Ende erfüllen?

Die Melodie Der Tanz der Zuckerfee" aus dem Nussknacker untermalt die erste Szene und gibt der Erzählung von Anfang an einen märchenhaften Charakter. Wunderschön sind die Szenen im Theater, in denen die Mädchen mal mehr, mal weniger Talent erkennen lassen.
Ihr schauspielerisches Talent hat Lucy Boynton ja schon in Sense and Sensibility 2007" bewiesen, als sie die naseweise Margaret mimen durfte. Hier spielt sie tanzbegeisterte Posy genauso überzeugend. Ein weiteres bekanntes Gesicht ist Lucy Cohu, die in Geliebte Jane die mondäne Cousine spielen durfte und hier die temperamentvolle Untermieterin spielt, die noch immer die Männerwelt mit ihrem glutvollen Auftritt bezirzt und so für heimliche Tränen bei Emilia Fox sorgt, die wie immer zauberhaft fragil und liebenswert schüchtern wirkt und die Dame des Hauses mit dem großen Herz sehr gut darstellt.

Eine durch und durch liebenswert erzählte Geschichte mit schöner Musik und gefälliger Optik!
Nicht nur für Emma Fans
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ballet Shoes ist ein Film für die ganze Familie. Er erzählt von einer armen Familie, deren 3 Kinder, 3 Schwestern Träume haben, die sie gerne verwirklichen wollen. Auch deswegen um das Haus, in denen die Familie wohnt, finanzieren zu können, indem sie Geld verdienen. Die Geschichte spielt in einer früheren Zeit und lebt auch durch seine schönen Bilder und den sehr angenehmen Soundtrack, der etwas märchenhaft klingt.
Nicht nur ein Fest für alle Emma Watson Fans, aber natürlich besonders für die! :-)
Habe den Film in englisch gesehen mit englischen Untertiteln. Sehr schwierig mit "Schulenglisch", da sehr schnell gesprochen wird und auch die Texte sehr schnell gelesen werden müssen!
Wartet also lieber bis November und greift zu der deutschen Fassung, wer weiß, vielleicht gibt}s da ja trotzdem den Originalton mit Em`s "echter" Stimme :-).
Drei Mädchen machen Karriere
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die literarische Vorlage dieses reizenden Films mit "Harry Potter"-Star Emma Watson kennt in England fast jedes Mädchen.
Die Kinderbuch-Autorin Mary Noel Stratfeild schrieb das Buch Ballet Shoes in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts und im London dieser Zeit spielt auch die Geschichte von drei Mädchen, die das Schicksal zusammenführt und die auf ganz unterschiedliche Weise ihr Leben meistern.
Der skurrile und liebenswerte Paläontologe Gum (Richard Griffith) bringt seiner Nichte Sylvia (Emilia Fox) nicht nur seltsame Artefakte aus aller Welt mit, sondern auch drei Waisenkinder, die Sylvia als liebevolle Ersatzmutter großzieht. Hierbei steht ihr ihr ehemaliges Kindermädchen Nana (Victoria Wood) zur Seite.
Die drei Mädchen Pauline (Emma Watson), Petrova (Yasmin Paige) und Posy (Lucy Boynton) entwickeln sich zu unterschiedlichen Persönlichkeiten.
Pauline entdeckt ihr schauspielerisches Talent, Petrova interessiert sich für Motoren und das Fliegen und Posy, deren leibliche Mutter Tänzerin war, hat deren Talent geerbt und läßt sich in klassischem Tanz ausbilden.
Aufgrund der wirtschaftlichen Umstände sind die Mädchen jedoch bald gezwungen ihren Teil zum Unterhalt der Familie beizutragen.
Dennoch schwören sie, ihren gemeinsamen Familiennamen Fossil (diesen gab ihnen der exentrische Gum) in den Geschichtsbüchern bekannt zu machen. Ein Vorhaben, das immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird, ehe es zum verdienten Happy-End kommt.
Der wirklich schön ausgestattete und hochkarätig besetzte Film erzählt die Geschichte der Fossil-Schwestern in wunderbaren Bildern, liebevollen Dialogen und mit ausgezeichneter Musik.
Dieser Film ist nicht primär ein Ballettfilm, sondern eine Geschichte, die zeigen soll, dass Talente, so unterschiedlich sie auch sein mögen, gefördert werden sollten.
Ein Film, der nicht nur Mädchen, sondern auch deren Müttern gefallen wird und der - gerade richtig zur Vorweihnachtszeit - jetzt als DVD erhältlich ist.
Super Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ballet Shoes mit Emma Watson ist ein toller Film. Er spielt in den 30-er Jahren des 19. Jahrhunderts, dabei geht es um die 3 Schwestern Fossil die sich schwören ihren Namen in die Geschichtsbücher zu bringen. Dazu wollen sie ihre Talente nutzen, Pauline die Schauspielerei, Petrova als Fliegerin und Posy als Ballerina. Die Rollen sind alle sehr gut besetzt die Inszenierung ist sehr gut gelungen. Alles in allem ein ein toller Film für die ganze Familie. Die Vorlage zu diesem Film liefert ein Buch von Noel Streatfeild namens Ballet Shoes welches 1936 geschrieben wurde, leider gibt es für dieses weitgehend unbekannte Buch immer noch keine deutsche Übersetzung. Dieser Film ist für alle sehenswert die Emma Watson Fans sind, für alle die an das wahr werden von Träumen glauben und für diejenigen die in eine andere Welt abtauchen wollen.
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Produkt-Bild: Elizabeth Gaskell's Cranford - 3er DVD Set

Elizabeth Gaskell's Cranford - 3er DVD Set
mit Simon Woods, Dame Judi Dench, Lisa Dillon, Regie: Simon Curtis

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 34,95, Angebote ab EUR 31,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
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Produktbeschreibung




Rührselige Vergangenheit trifft auf unsentimentale Moderne! So könnte man in wenigen Worten den Kern der 2007 von der britischen BBC produzierten TV-Serie beschreiben. Doch das würde viel zu kurz greifen und diesem filmischen Meisterwerk in keinster Weise gerecht. Die literarische Vorlage lieferte der gleichnamige Roman „Cranford“ (1853) und drei weitere, kleinere Novellen der britischen Autorin Elizabeth Gaskell („Wifes and Daughters“, „North and South“), einer Zeitgenossin ihrer berühmten Schriftsteller-Kollegin Jane Austen. Unter der Federführung der erfahrenen Sue Birtwistle und Susie Conklin, die schon für die erfolgreichen BBC-Produktionen „Pride and Prejudice“ oder „Wives and Daughters“ verantwortlich zeichneten, ist eine spritzige Verfilmung entstanden, voller Wärme und Menschenliebe, aber auch mit einem Hauch Tragik und Romantik versehen. Dazu ist die Story in den typischen, überschäumenden britischen Humor verpackt. Wunderschöne Einstellungen und ein toller Soundtrack tun ein Übriges, um die Serie zu einem echten Genuss werden zu lassen. Nicht umsonst war „Cranford“ fünf Mal für den britischen Fernsehpreis nominiert, den Eileen Atkins („Unterwegs nach Cold Mountain, „The Hours“) als beste Darstellerin sogar gewann. Und überhaupt besticht diese Produktion durch ihre Vielzahl herausragender Darsteller: Als da wären James Bond-Chefin Judi Dench („Casino Royale“, „Tagebuch eines Skandals“), Imelda Staunton („Harry Potter und der Orden des Phönix“) oder der Dumbledore-Darsteller aus der Harry Potter-Reihe Michael Gambon („The Good Shepherd“, „Open Range -Weites Land“), um nur einige zu nennen. Und diese schauspielerische Qualität merkt man „Cranford“ auch in jeder Sekunde an. Die tolle Story wird dadurch noch besser transportiert:
England, um das Jahr 1840. Cranford ist eine kleine, ein wenig verschlafene Stadt auf dem Lande. Hier gelten Traditionen noch etwas. Doch auch hier lässt sich die Moderne, in Form der neu gebauten Eisenbahn, nicht mehr aufhalten. Das Zeitalter der industriellen Revolution macht auch vor Cranford nicht länger halt. Das führt unweigerlich zu Irritationen innerhalb der Bevölkerung des Städtchens: Die einen begrüßen den Wandel, die anderen kommen mit den neuen Sichtweisen überhaupt nicht klar. Bisher gab in Cranford eine Clique unverheirateter Damen den gesellschaftlichen Ton an. Die Folgen des zunehmenden Einzugs der Moderne in Cranford für seine Bewohner: Liebesirrungen, Romantik und die große Frage, was sich für eine feine Dame geziemt und was nicht. Ersticken Regeln das Leben, oder sind diese für eine Zivilisation notwendig? Vollkommen mit der Ruhe vorbei ist es, als der neue, schöne Arzt Frank Harrison (Simon Woods) in die Stadt kommt. Nicht nur wegen seiner neuen, revolutionären Heilungsmethoden, sondern vor allem wegen seiner Wirkung auf das weibliche Geschlecht. Er stiftet ordentlich Verwirrung in der „Damen-Riege“ Cranfords unter der moralischen Führung von Miss Deborah Jenkyns (Eileen Atkins) und deren Schwester Matty (Judi Dench). Die arme Matty leidet immer noch darunter, dass sie einst ihrer großen Liebe Mr. Holbrook (Michael Gambon) entsagen musste. Die beiden Damen bilden den Dreh- und Angelpunkt der ursprünglich fünfteiligen Fernsehserie, die in England sensationelle Einschaltquoten erzielte. Um sie herum spinnen sich die lustigen, romantischen, versponnenen, traurigen und herzerfrischenden Geschichten, die das Leben in Cranford im Zeichen des gesellschaftlichen und sozialen Wandels so schreibt. So sind in Cranford auch die konservative Lady Ludlow (Francesca Annis), die dem Wandel nicht folgen kann und krampfhaft an den alten, verkrusteten Strukturen festhält, oder der junge Harry Gregson (Alex Eitel) zu Hause, der sich mit all seinem jugendlichen Eifer gegen die Armut seiner Familie ankämpft. Oder die junge, hübsche Pfarrerstochter Sophie Hutton (Kimberly Nixon), die die ganze Last im Hause nach dem Tod der Mutter schultern muss. Und da wären noch... Man kann gar nicht all die tollen Charaktere und ihre Geschichten aufzählen, man muss sie sich einfach anschauen! Selten war eine Fernsehserie so schön... Und: Trotz der vielen Handlungsstränge verliert der Zuschauer nie den Überblick. Ganz im Gegenteil. Es entsteht ein liebevolles Porträt einer Stadt und seiner Bewohner, wie man es bisher noch nie gesehen hat.
„Cranford“ aus dem Hause KSM verspricht auf drei DVDs 268 Minuten Unterhaltung vom Feinsten. Selten war eine Fernsehproduktion so mitreißend. Tauchen Sie ein in die Welt von „Cranford“ und erleben sie mit den Bewohnern von Cranford die bezauberndsten Geschichten. Ein besseres Sehvergnügen gab es selten!
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5 Kundenrezensionen:

1.Regel: Sei immer informiert. 2. Regel:Anstand bewahren
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Drei Novellen von Elisabeth Gaskell wurden in dieser BBC-Produktion von 2007 in liebevoller Kleinarbeit verarbeitet. Das Ergebnis sind fünf zauberhafte Filmstunden, in denen der Zuschauer ein ganzes Jahr in der englischen Kleinstadt Cranford verbringen kann und komische, tragische und glückliche Momente mit den lebhaften Einwohnern erleben darf. Dabei wird man auf sehr viele bekannte Gesichter treffen, die bereits in anderen BBC-Filmen schauspielerisch überzeugt haben. Ein ideales Vergnügen also für alle Liebhaber dieses Genres, besonders an langen Winterabenden!

Sommer in Cranford, 1842: Die junge Mary flüchtet vor ihrer kupplungswütigen Stiefmutter in die Heimatstadt ihre verstorbenen Mama. Die ehrwürdigen Schwestern Deborah und Mattie Jenkyns nehmen sie gerne in ihr Haus auf. Doch ganz so ruhig, wie in Kindertagen ist es in diesem etwas verschlafenen Ort nicht mehr. Die Ankunft eines neuen Arztes sorgt für einige Aufregungen in Cranford, welches überwiegend von unverheirateten Damen dominiert wird. Miss Pole, der selbsternannte Stadtkurier flattert aufgeregt von Haus zu Haus. Doch dies ist nicht die einzige Veränderung. Das Eisenbahnnetz wird immer weiter ausgebaut und auf Lady Ludlows Gartenfest erfährt die entsetzte Gemeinschaft von Cranford das Unglaubliche: Es gibt tatsächlich schon feste Pläne, die Bahnlinie bis an die Stadtgrenze zu führen! Dies bedeutet wohl das Ende aller Abgeschiedenheit und Erhal-tung langwährender Traditionen. Trotz des ungewohnten Hauchs angekündigter Verände-rungen, lässt sich die Gemeinschaft aber so leicht nicht erschüttern. Und so geht das Le-ben in Cranford weiter mit all den gesellschaftlichen Verpflichtungen, unerwarteten Todesfällen, Liebeswirrungen und anderen Überraschungen.

Erwähnenswert ist vor allem die überragende schauspielerische Leistung von drei besonderen Damen. Da ist einmal Judi Dench, die immer noch eine so wunderbare beinah jungendlich wirkende Frische hat und die herzliche Mattie Jenkyns darstellt. Konträr zu der weichherzigen Mattie, spielt Eileen Atkins die getrenge aber natürlich auch herzensgute Schwester Deborah Jenkyns, deren Mienenspiel unglaublich facettenreich ist. Auch Imelda Staunton ("Sinn und Sinnlichkeit", 1995) als geschäftige Miss Pole ist immer im Blickpunkt des Zuschauers. Sie sorgt für einige erheiternde Momente in dieser Serie und ist in der Lage, wichtige Feststellungen in knappen Sätzen zu formulieren. In einer der köstlichsten Szenen rennen Miss Pole und Mrs. Forrester sehr aufgeregt zur nächsten Apotheke, um ein Abführmittel für den Kater zu besorgen, der Mrs. Forresters beste Spitze im Magen hat. Wirklich ein absoluter Notfall!
Auch in Liebesdingen enttäuscht die Serie nicht. Natürlich verliebt sich der junge Arzt, dargestellt durch Simon Woods ("Stolz und Vorurteil 2005"), in das einzige hübsche Mädchen der Stadt, in die Pfarrerstochter, Sophie Hutton. Da jedoch der charmante Mediziner auch noch andere empfindsame Herzen entflammt und durch einen üblen Valentins Scherz und Dorfklatsch Missverständnisse entstehen, scheint Dr. Harrison nicht nur die Liebe seiner Angebetenen zu verlieren, auch das Vertrauen der ganzen Gemeinschaft ist erschüttert und damit seine Existenz als Arzt in Cranford plötzlich bedroht!
Bei den Herren ist außerdem die Leistung des Philip Glenister ("Vanity Fair") als Mr. Carter, Gutsverwalter auf dem Herrensitz von Lady Ludlow (Francesca Annis "Wives and Daughters") zu erwähnen. Mr. Carter ist die Armut, welche durch Mangel an Bildung mitbedingt ist, leid. Entgegen der Meinung seiner Ladyschaft hält er daher eine Schule für alle als sehr wünschenswert. Da dieses Ziel wohl noch in weiter Ferne liegt, wendet er seine Aufmerksamkeit einem kleinen Herumtreiber Harry zu, der eine enorme Wissbegier zeigt. Doch auch Lady Ludlow entgehen die Lehrversuche ihres Vertrauten und Verwalters nicht.
Wer gerne mehr über die Entstehung der Mini-Serie erfahren möchte, dem sei unbedingt geraten, das Making-of anzusehen. Außer den Produzentinnen und der Co-Autorin kommen hier auch viele Schauspieler zu Wort, die den Charakter ihrer jeweiligen Rolle sehr gut beschreiben. Außerdem erfährt man hier, wie viel Elisabeth Gaskell wirklich in Cranford steckt.
Cranford
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann mich den "Lobeshymnen" über diesen Film nur anschließen. Ein weitere Aspekt der mich besonders zum Überlegen und auch zum Schmunzlen brachte sind die vielfältigen Frauenbilder - die darin auf sehr emphatischer Weise implizit die Geschicke in diesem kleinen Ort lenken. Ein wahrer Genus an "Frauenpower" charmant, skurill und in den kniffligsten sozialen Situationen einfach liebenswert. Die Männer obgleich in ihren sozialen Rollen nicht unbedeutend und schauspielerisch hervorragend dargestellt und gespielt - bleiben blose Marionetten.
Ich kann nur sagen: "Eltern schaut Euch den Film mit Euren Kindern an - ein Fundus zur Diskussion über Geschichte - Rollen - und beginnende Industriealisierung.
Wunderschöne Verfilmung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin hellauf begeistert von dieser Mini-Serie. Es werden nicht nur schöne oder banale Dinge des Lebens in einem Dorf liebevoll dargestellt, sondern auch ernste Dinge, wie Armut , Verlust und Tod gezeigt .

Die einzelnen Personen spielen durchweg ihre Rolle sehr gut.Ich kann jeden empfehlen diese DVD zu kaufen.Da man/frau nicht nur gut englisch lernen kann, sondern auch kleine Lebensweisheiten, verpackt in wunderschönen Bildern mitbekommt. Die Musik ist auch sehr schön("Loch Lommond " und das Solo-Weihnachtslied von dem zweiten Dr einfach hinreissend ).
Ein langer, ruhiger Fluß - ein kleines, ruhiges Dorf
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als ich den Film bzw. den Fünfteiler zum ersten mal sah, war ich zugegebenermaßen ein bißchen erschlagen. Sooooo viele Menschen, so viel zu erzählen... Anders als z. B. bei Jane Austen bekommt man hier nämlich nicht nur einen kleinen Ausschnitt des Dorflebens serviert, sonder einen ziemlich großen Brocken davon. Da wird gelebt, geliebt, gealtert, gestorben - die ge-Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen, denn es passiert einfach sehr viel.

Zu Beginn der Geschichte zieht Mary Smith zu ihren unverheirateten Tanten, Miss Maddie (Judie Dench) und Miss Deborah Jenkyns. Martha, das Hausmädchen, hat ein geheimes Verhältnis mit Tischler Jem. Bei Arbeiten für die Misses Tomkinsons bricht dieser sich den Arm: die große Chance für den jungen neuen Arzt Dr. Harrison, sich zu beweisen. Was auch gelingt. In diesem Stil könnte ich nun noch lange über die Ereignisse des Films schreiben; der Seele des Films würde das aber nicht gerecht.

Dieser Film ist wunderbar warmherzig und voll von Liebe und Weisheit. Was nicht heißt, daß nicht hin und wieder jemand eine Dummheit begeht... Dazu wartet dieser Fim mit einer Fülle an hervorragenden Darstellern auf, die wohl kaum noch zu überbieten ist. Judie Dench. Claudie Blakley. Lesley Manville. Die immer wieder herrlich anzusehende Imelda Staunton. Julia Sawallha, die ich absolut nicht wiedererkannt hätte - aber es gibt ja IMDB;-). Michael Gambon. Der süße Simon Woods, hier mit völlig normaler Frisur zu sehen. Und wieder ließe sich die Liste nahezu unendlich fortsetzen.

Natürlich ist es ein Jammer, daß für die deutsche Fassung 30 Minuten auf dem Boden des Schneideraums landen - aber Hand aufs Herz, wird man die wirklich vermissen? Sobald ich die gekürzte (und synchronisierte) Serie gesehen habe, werde ich mich dazu äußern. Dies scheint ja für die Damen und Herren bei KSM der einzig gangbare Weg zu sein, britische Miniserien einem deutschsprachigem Publikum zugänglich zu machen. Oder haben die eine sadistische Ader? ;-)

Wunderbarer Film. Unbedingt gucken!
Preisgekrönte Miniserie mit Starbesetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier zeigt die BBC wieder, was sie kann. Mit Cranford ist ihr wieder eine super Literaturverfilmung gelungen!

Sowohl die Serie als auch Schauspielerin Judy Dench waren für den Emmy nominiert. Verdientermaßen, wie ich finde. Eileen Atkins (auch bekannt aus "The Ours") gewann schließlich den Emmy für ihre Leistung als beste Nebendarstellerin.

Ich freue mich nun die Serie auch auf Deutsch sehen zu können. Bei den Features ist ein Making Of dabei, das sehe ich immer gern. Ich erwarte also wie gewohnt ein umfangreiches DVD-Paket von bester Qualität.
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Produkt-Bild: Nonni und Manni

Nonni und Manni
mit Luc Merenda, Einar Örn Einarsson, Garoar Cortes, Regie: August Gudmundsson

DVD von KSM
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 5,77

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Nonni und Manni
  • FSK 6

Produktbeschreibung


KSM Nonni & Manni, USK/FSK: 6+

Produktbeschreibung



Island im Jahre 1869. Im Hafen geht ein Fremder an Land, was große Aufregung in den kleinen Ort bringt. Auf ihrem Bauernhof Mödruvellir hoffen der zwölfjährige Nonni und sein achtjähriger Bruder Manni, dass es ihr Vater ist, der nach vielen Jahren wieder heimkehrt. Und tatsächlich! Der Mann kommt zu ihnen auf den Hof. Er stellt sich als Harald Helgarsson vor, ein Freund des vermissten Vaters. Und er muss den beiden Jungen und ihrer Mutter Sigrid jede Hoffnung nehmen. Ihr Vater ist tot und wird nie mehr zurückkehren. Harald möchte den Jungen helfen, mit diesem Schicksalsschlag fertig zu werden. Er nimmt eine Stelle bei Bauer Sigurd an, um in ihrer Nähe sein zu können. Damit erregt er das Missfallen des Kaufmanns Magnus Hansson, der gerne Sigrid heiraten möchte und in Harald einen Konkurrenten sieht.
Als eines Tages die Leiche des reichen Bauerns gefunden wird, gerät Harald nicht zufällig unter Mordverdacht und muss in die Berge fliehen. Nonni und Manni stehen ganz auf seiner Seite, Sigrid jedoch weiß nicht, wem sie glauben soll: ihren Kindern oder Magnus Hansson, der sie immer wieder vor dem Fremden warnt. Als die beiden Jungen Harald in seinem Versteck besuchen wollen, tauchen plötzlich Verfolger auf und die Zwei müssen fliehen. Danach sind sie wie vom Erdboden verschwunden. Auch Harald beteiligt sich heimlich an der Suche, hat jedoch keinen Erfolg. Am Ende ist es der Kaufmann Hansson, der sie ihrer verzweifelten Mutter wiederbringt. Als nun der Winter hereinbricht, gibt es für Nonni und Manni keine Möglichkeit mehr, mit Harald Kontakt aufzunehmen. Deshalb ist die Freude umso größer, als sie ihm zur Weihnachtszeit zufällig begegnen. Er will sich nun endlich dem Amtmann stellen und seine Unschuld verteidigen. Nonni, Manni und Sigrid stehen zu ihm. Für Hansson läuft die Zeit ab, er muss den Fremden endlich zum Schweigen bringen. Nonni und Manni eilen ihm voraus in die Berge, um Harald vor diesem Halunken zu warnen. Als plötzlich ein Vulkan ausbricht, geraten nicht nur die beiden Jungen in Lebensgefahr...
Kein isländischer Autor hat je so einen dauerhaften Erfolg verzeichnen können, wie Jon Svensson. Seine Jugenderinnerungen und Alltags-Beobachtungen zeichnen ein sehr anschauliches Bild von Island im 19. Jahrhundert. Insgesamt hat Svensson, der als Jón Stefán Sveinsson am 16. November 1857 bei Akureyri zur Welt kam, zwölf Nonni-Bände verfasst. Diese Abenteuergeschichten zählten lange Zeit zu der spannendsten Jugendliteratur weltweit und sind in mehr als dreißig Sprachen übersetzt worden. Nonni ist die isländische Koseform von Jon und man kann davon ausgehen, dass sich viele Ereignisse in den Büchern auch wirklich so zugetragen haben.
NewKSM präsentiert die komplette sechsteilige Serie in Deutsch (Dolby Digital 2.0). Als Extras gibt es Biographien, Trailer sowie eine Bildergalerie.
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Eine Kundenrezension:

Kindheitserinnerung - einfach nur schön...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gut, das es die Weihnachtserien vom ZDF jetzt auf DVD gibt!

Wer es als Kind geliebt hat, wird es auch jetzt noch schön finden und in Erinnerungen schwelgen! Und die Kinder von heute sollten doch auch mal wieder klassisch schöne Filme schauen!

Absolut zu Empfehlen!!!
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Produkt-Bild: Under the Greenwood Tree (2005)

Under the Greenwood Tree (2005)
mit Keeley Hawes, James Murray, Richard Leaf, Regie: Nick Laughland

DVD von KSM
Preis bei Amazon: EUR 19,97, Angebote ab EUR 15,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Under the Greenwood Tree (2005)
  • FSK 0

Produktbeschreibung



Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort im Süden Englands in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Jedes Jahr am Weihnachtsabend geht der Dorfchor von Haus zu Haus und singt Weihnachtslieder. In diesem Jahr erscheint eine junge Frau, Fancy Day, an einem der Fenster und grüßt die Sänger. Ihr dickes Haar ist völlig zerzaust vom Schlaf und dennoch verliebt sich Dick Dewy, ein junger Dorfbewohner, sofort in sie. Dick arbeitet als Lieferant; er befördert Sachen in seinem Wagen von hier nach da. Fancy wiederum ist Lehrerin und ihr Vater ziemlich reich. Dick macht Fancy den Hof und sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Aber Fancy ist die Dorfschönheit und auch andere Männer, die einen höheren Stand haben als Dick, sind an ihr interessiert. Da gibt es zum Beispiel Mr. Shiner, ein netter Farmbesitzer, und Reverend Maybold, den jungen Vikar des Ortes. Wem wird Fancy ihre Hand geben? Und falls sie der Hochzeit mit Dick zustimmt, würde ihr Vater seinen Segen geben?
In „Under the Greenwood Tree“, Thomas Hardys erstem wichtigen Roman, treten zwei Themen besonders hevor, die später auch immer wieder in seinen anderen Büchern eine Rolle spielen sollten: Es ist zum einen seine Beschäftigung mit dem Landleben und zum anderen sein Interesse am Status einer Person in der englischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts und wie sich dieser auf die „wahre Liebe“ auswirken kann. Von allen wichtigen englischen Autoren ist Thomas Hardy möglicherweise der mit der tiefgründigsten Liebe zur englischen Landschaft und deren Bewohnern. Alle seine wichtigen Romane spielen in dieser Umgebung. Wessex ist in Wirklichkeit Dorset, der Grafschaft, in der Hardy das Licht der Welt erblickte und den Großteil seines Lebens verbrachte. 1982 als er „Under the Greenwood Tree“ verfasste, befand sich das Leben auf dem Land in England in einem Prozess der Wandlung.
Hardy drückt es einmal so aus: Ich versuche, für meine eigene Zufriedenheit, ein möglichst wahrheitsgetreues Bild unserer dahinschwindenden Welt zu konservieren. Zeitlich liess er seine Geschichte in der Generation seiner Eltern spielen, in den 1840er Jahren. Sein vergnügtes und liebevolles Portrait eines Dorf Chors spielt in seiner eigenen Kirche. Als Junge spielte Thomas Hardy Violine in der Dorf Musikgruppe. Im Roman ersetzt der Vikar den Chor durch eine Orgel. Dies geschah auch in Wirklichkeit in Hardys Kindheit. Thomas Hardy nutzt dieses Kapitel in seiner Geschichte um zu zeigen, wie sich das Leben auf dem Land langsam aber sicher wandelte.
Das zweite wichtige Thema in diesem Roman ist das des Standes. Dick, der Held dieser Geschichte, hat einen niedrigeren Stand in der Gesellschaft als die Frau, die er liebt, Fancy Day. Dem Leser erscheint es unmöglich, dass er ihr Herz gewinnen wird. Fancy hat andere, reichere Verehrer und ihr Vater ist fest entschlossen, dass sie gut heiraten soll. Aber „Under the Greenwood Tree“ ist eine von Thomas Hardys leichteren, mehr optimistischen Geschichten. Wohingegen in einigen seiner anderen Geschichten das Problem der Klassenunterschiede zur Problematik wird, die in einer Tagödie endet. In „Under the Greenwood Tree“ nutzt Fancy eine sehr weibliche Strategie um mit ihrem Vater zu Recht zu kommen. Als er ihre Traurigkeit bemerkt, gibt er nach und erlaubt die Hochzeit. Diese Geschichte hat ein glückliches Ende.
Wie dem auch sei, Hardy war ein Realist und malte niemals ein Bild ohne seine Schatten. Er porträtiert Dick als einen ehrlichen, attraktiven jungen Mann, der sein Werben um Fancy auf offene und männliche Weise angeht. Fancy wird als reizend geschildert; als „eine Blume unter lauter Gemüsesorten“. Wir erfahren, dass sie Dick wahrhaftig liebt. Wie auch immer, als der Vikar um ihre Hand anhält, stimmt sie zu, obwohl sie mit Dick verlobt ist. Doch dann bekommt sie Zweifel und schreibt dem Vikar folgendes: „Die Frau eines Vikars, dachte ich, führt ein gutes Leben… Ich liebe Sie nicht und kann sie nicht heiraten.“ Sie beschließt Dick nichts von dem Geschehenen zu erzählen. Aber es ist genug, dass der Leser sich um das zukünftige Glück des Paares sorgt. „Under the Greenwood Tree“ besticht durch seine leichte und bezaubernde Atmosphäre. Dennoch in Fancys kurzer Zustimmung zur Eheschließung mit dem Vikar ist schon ein kleiner Hinweis darauf enthalten, dass es möglicherweise noch einige Probleme in der Beziehung von Dick und Fancy geben wird. Wie wird das Leben für die beiden aussehen. Die Zuschauer hoffen natürlich, dass alles gut sein wird, aber können sich nicht ganz sicher sein…
Die deutsche DVD präsentiert diese gelungene BBC-Verfilmung in Deutsch (Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 2.0) und Englisch (Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1:1.78 (16:9 anamorph). Untertitel sind in Deutsch verfügbar.

Produktbeschreibung


KSM Under the Greenwood Tree, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 11.09.08
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5 Kundenrezensionen:

Niedlich und hübsch
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Der Film ist hübsch anzusehen, reicht aber nicht an die Verfilmungen von Jane Eyre(Ruth Wilson), Wives and Daugthers oder Cranford heran. Leider sind die Hauptdarsteller auch nur Mittelmaß. Das Gesamtergebnis ist nett anzusehen aber im Detail hat die Besetzung versagt. Die sonst so hervorragende Besetzung auch von kleinsten Rollen in BBC-periods habe ich hier vermisst. Vor allem die Rolle des Dick ist ein wenig hölzern. Die große Verliebtheit von beiden Hauptdarstellern bleibt ein wenig flach. Der Film hat aber mit der alten Herrenkapelle auch humorige Aspekte. Ein gemütvoller Film für Sonntag nachmittag.
Ein beflügelnder Film passend für die Winter- und Weihnachtszeit, mit einer entzückenden Botschaft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser romantische Film entstand nach einem der früheren Romane von Thomas Hardy, der in seinen späteren Werken viel ernster und desillusionierter über die Gesellschaft und den Wandel der Zeit schrieb.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Fancy Day, die an einem Weihnachtsabend in das verschlafene Dorf Mellstock kommt. Sie möchte dort die Stelle als Lehrerin antreten. Die Ankunft stiftet viel Verwirrung unter den Dorfbewohnern, weil bemerkt wird, dass Miss Day sehr schön ist, was für die Mädchen einerseits eine Konkurrenz darstellt und die Männer vor aller Augen um die hübsche Frau buhlen. Gesteigert wird diese Verwirrung noch, als sie von Pastor Maybold, der zu einem ihrer Verehrer gehört, auserkoren wird, auf seinem neu erworbenen Harmonium in der Kirche zu spielen, was gleichzeitig das Aus für den lange Jahre bestehenden Chor bedeutet, indem auch Dick Dewy mitmischt, der sich sofort in die junge Frau verliebt. Auch der reiche Landbesitzer Shiner interessiert sich für Fancy und macht ihr alsbald einen Heiratsantrag. Miss Day befindet sich nun im völligen Gefühlchaos, denn sie möchte ihren Vater nicht enttäuschen, der sich für seine Tochter eine standesgemäße und wohlhabende Hochzeit wünscht. Deswegen überdenkt sie den Heiratsantrag von Mr. Shiner, obwohl sie sich zu Dick Dewy hingezogen fühlt, der aber nur ein Fuhrmann, ohne Reichtum und gesellschaftlichen Stand ist. So versucht sie von ihm Abstand zu nehmen, was aber nicht immer gelingt.

Im Zentrum der Geschichte steht zum Einen die Gesellschaft im 19. Jahrhundert. Es war zu der damaligen Zeit sehr wichtig sich standesgemäß zu verheiraten, um somit das Ansehen der Bewohner nicht zu verlieren. Der Film zeigt uns in vielen Szenen, wie Fancy Day diesem Vorsatz nicht treu bleiben kann, weil ihre Gefühle einfach stärker sind, obwohl sie davon überzeugt ist, dass es ihr unmöglich erscheint sich mit Dewy zu verheiraten. Deswegen nimmt sie den ihr nötigen Abstand von ihm und hält Mr. Shiner hin. Sie ist mit ihrer Seele im Zwiespalt, denn sie möchte in der Gesellschaft, in der sie sich befindet anerkannt sein. Erst gegen Ende merkt sie, dass die Liebe stärker ist, als die Meinungen der Leute und man nur glücklich werden kann, wenn man seinem Herzen folgt. Diese Botschaft ist wirklich bezaubernd, denn noch heute ist diese Aussage aktuell und wer möchte nicht für seine Liebe alles geben. Der Film hat die Gradwanderung zwischen einer möglichen Vernunftehe und einer Liebesheirat in wundervolle Bilder eingefangen. Gerade die "Handwaschszene" zeigt hier, wie bemüht Miss Day ist ihre Gefühle zu verbergen und der Zuschauer ahnt in diesem Moment, dass sie ihm am liebsten um den Hals fallen würde. Oder als Miss Day mit ihren beiden Verehrern zum Tee sitzt, Dick Dewy sie besuchen kommt, um Einlass bittet, sie ihn aber nicht hereinlassen möchte, weil er nicht standesgemäß gekleidet ist und sie sich eher Sorgen macht, was der Vikar und Mr. Shiner denken. Hier wird klar, dass ihr die gesellschaftlichen Regeln noch sehr wichtig sind. Keeley Hawes spielt die Frau, die sozusagen zwischen "zwei Stühlen steht " äußerst glaubhaft.
Das andere Thema des Filmes ist der Fortschritt, der auch in das idyllische Dorf Einzug hält. Die Dorfbewohner möchten aber nicht, dass sich irgendetwas verändert. Doch der Wandel der Zeit ist nicht mehr aufzuhalten. Das zeigt sich in der Szene, als das Harmonium den Chor ersetzt und neue Maschinen für die Feldarbeit zur Verfügung stehen, die argwöhnisch und ungläubig von den Dörflern betrachtet werden.

Der Film ist über die ganze Zeit sehr unterhaltsam, weil der Zuschauer nie weiß, wen Fancy Day zum Mann nimmt, obwohl man schon recht bald merkt, dass Miss Day Gefühle für Dick hegt, die über eine Freundschaft hinausgehen (obwohl sie immer vehement gegenüber Dick betont, dass sie mit ihm ja nur befreundet ist). Eine stimmige weihnachtliche Atmosphäre kommt durch die zahlreichen Lieder auf, die auf den Straßen und in der Kirche gesungen werden, aber auch darüber hinaus bietet der Film viel Musik, die hervorragend zu der Schönheit des Dorfes und seiner hinreißenden Umgebung passt. Für romantische Seelen, wie ich eine, wird auch viel geboten, doch darauf möchte ich nicht näher eingehen (seht lieber selber, ich möchte nicht zu viel verraten).

Fazit: Dieser Film ist eine leichtfüßige Romanze, in der es viel um gesellschaftliche Standpunkte im 19. Jahrhundert geht. Ich bewerte diesen Film mit fünf Sternen, weil er mich sehr ergriffen hat, die Schauspieler, passend in ihren Rollen, mich überzeugt haben und die wunderschöne Botschaft am Ende des Filmes einen zu Tränen rührt.
Wirklich schööön!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mal wieder eine gelungene Verfilmung von BBC. Viel kann und will ich auch nicht dazu sagen, nur so viel: Es lohnt sich wirklich diesen Film anzusehen, denn es ist mal wieder gelungen eine Verfilmung abzudrehen die Hand und Fuß hat und echt Lust auf mehr macht.
Schööööööön!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also ich habe mir den Film wegen des Trailers gekauft... und wurde nicht enttäuscht. Der junge Fuhrmannssohn Dick Dewy ist derartig heftig verliebt und entschlossen Fancy Day zu erobern, dass man dahinschmelzen könnte. Fancy dagegen fühlt sich ebenso zu Dick hingezogen, fühlt sich aber ihrem Vater verpflichtet, der eine gute Verbindung für seine Tochter anstrebt. Ein wirklich kurzweiliger und sehr romantischer Film, der einen für 94 (viel zu kurze) Minuten die Außenwelt vergessen lässt. Als eingefleischter Fan von Period Dramen wie Jane Eyre oder North and South (Seufz) habe ich diese fast schon komödiantische Verfilmung wirklich genossen. Wer hier Tiefgang erwartet ist falsch, wer aber gerne mit scheinbar hoffnungslos Verliebten mitleidet wird voll auf seine Kosten kommen. Ich kann dieses kleine Juwel nur empfehlen.
Nice - aber nicht mehr!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es ist eigentlich keine schlechte Verfilmung, die Schauspieler gefallen, die Ausstattung und Landschaftsaufnahmen sind schön, aber die Story selber ist ausserordentlich fad und vorhersehbar. Wenn man die vergleichsweise viel vielschichtigeren Filme wie "North & South", "Our Mutual Friend" oder "Bleak House" mag, dann sind Storys wie diese schlicht zu langweilig. Ausserdem muss ich sagen, dass ich persönlich Frauen nicht mag, die mit Männern spielen und die Art wie Keely diese Rolle spielt, wirkt auf mich so. Sorry.
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Produkt-Bild: Charlotte Brontes "Jane Eyre" (2007)

Charlotte Brontes "Jane Eyre" (2007)
mit Ruth Wilson, Toby Stephens, Georgie Henley, Regie: Susanna White

DVD von KSM
Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 13,48

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Charlotte Brontes "Jane Eyre" (2007)
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Was kann ein ungeliebtes Waisenkind schon vom Leben erwarten? Ein großes Abenteuer, das sie mit viel Mut und Willenkraft bestehen kann.
Die bewegende Geschichte der Jane Eyre, eindrucksvoll beschrieben von der berühmten Autorin Charlotte Bronte, ist nun in einer großartigen BBC-Verfilmung zurückgekehrt. Gespenstische Atmosphäre, detailgetreue Ausstattung und hinreißende Schauspieler haben diesem Klassiker neues Leben eingehaucht.
Dabei hätte das Leben der Jane Eyre auch ein kurzes, schmerzvolles Ende nehmen könne. Als Waisenkind wird sie in der Familie ihrer Tante Mrs. Reed (Tara Fitzgerald) nicht besonders herzlich aufgenommen. Der Sohn der Familie quält sie immer wieder, und so scheint es fast wie eine Erlösung, dass sie schließlich mit zehn Jahren in ein Internat geschickt wird. Dort geht es jedoch noch schlimmer zu und so stirbt ein Großteil der Schülerinnen, auch ihre einzige Freundin Helen, an Krankheit und Vernachlässigung. Jane jedoch hat gelernt, dass sie nur mit eisernen Willen und dem Wissen aus der Schule überhaupt eine Chance hat. Als ausgebildete Lehrerin kann sie nun endlich ein eigenes Leben beginnen. Sie nimmt eine Stelle als Erzieherin in Thornfield Hall an. Dort wartet die kleine Französin Adèle Varens auf sie. In der Haushälterin Mrs. Fairfax (Lorraine Ashbourne) findet Jane (Ruth Wilson) endlich einen guten Geist und eine Vertraute. Ein Mysterium bleibt zunächst ihr Arbeitgeber. Denn Edward Rochester (Toby Stephens) lernt sie erst kennen, als sie sich in Thornfield Hall eingelebt hat. Der Hausherr kehrt von langen Reisen zurück und ist nicht gerade eine Frohnatur. Ein schreckliches Geheimnis scheint ihn zu belasten. Dazu passen auch die mysteriösen Vorfälle im alten Schloss. Fast scheint es, als ob ein Geist hier sein Unwesen treibt. Ungeachtet dessen kommen sich Jane und Edward immer näher und verbringen ihre Zeit mit langen und ernsthaften Gesprächen. Hat Jane endlich einen Seelenverwandten gefunden? Mit dem Besuch der Familie Ingram hat die Idylle ein Ende. Wäre die schöne und reiche Blanche (Christina Cole) nicht eine passende Ehefrau für den alleinstehenden Hausherrn? Jane sieht ihre Tage in Thornfield Hall schon gezählt, als alles anders kommt: Edward bittet stattdessen sie um ihre Hand! Doch als die beiden vor dem Altar stehen, wird der schönste Moment in ihrem Leben grausam zerstört. Edward ist bereits verheiratet und hält seine geisteskranke Frau im Nordturm von Thornfield Hall versteckt! Jane flieht vor all der Schande, ist zutiefst verletzt und ihr Leben erscheint ihr überflüssig. Kann Jane Eyre ihren Mut und ihr Glück wieder finden?
Diese gelungene Neu-Verfilmung der BBC hat die Kritiker zu wahren Begeisterungstürmen hingerissen. Nicht nur wegen der originalgetreuen Ausstattung oder den hinreißenden Schauplätzen in Derbyshire. Auch die weitgehend unbekannten Schauspieler, allen voran Ruth Wilson und Toby Stephens, haben es den Liebhabern der Romanvorlage angetan. Mit viel Aufwand inszeniert, doch niemals reißerisch, zu modern oder flippig, ist diese Inszenierung von Regisseurin Sandy Welch zu einem Glanzstück der zeitgenössischen Literaturverfilmungen geworden. Absolut sehenswert.

Produktbeschreibung


KSM Jane Eyre (Charlotte Bronte, 2006), USK/FSK: 6+
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5 Kundenrezensionen:

Besser gehts nicht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die wunderbarste Verfilmung meines Lieblingsbuches. Mehr ist nicht zu sagen. Möglichst im englischen Original ansehen!
Gar nicht mal so schlecht - aber auch nicht spitzenmäßig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ruth Wilson ist eine tolle Jane Eyre: genau "plain and little" genug, und mit einer großen Ausdruckskraft gesegnet. Toby Stephens gefällt mir weit weniger; sein Mr Rochester wirkt seltsam schwach. Außerdem mag ich diese Art von Grübchen bei Männern nicht.

Die Miniserie nimmt sich mit 4 Episoden jede Menge Zeit, die Geschichte zu erzählen, und das ist ne feine Sache - bei den Vorgängerwerken kamen entweder Kindheit und Schule oder die Flucht oder gar beides zu kurz. Hier wird all dem viel Platz eingeräumt. Aber auch hier sind die Macher der Versuchung anheim gefallen, die Schule samt Personal sehr viel grausamer darzustellen - nämlich absichtlich grausam, nicht "nur" aus Dummheit und Geldgier.

Was mich aber sehr stört, ist die fehlende Erzählerin - der Roman ist nicht umsonst in ich-Form geschrieben, und so geht uns einer der wunderbarsten Sätze der englischen Literatur flöten ("Reader, I married him"). Das ist ja, als ob man bei P&P auf "It is a truth..." verzichten würde: geht gar nicht.

Als ich den Film zum ersten mal sah, mochte ich ihn so wenig, daß ich über ein Jahr gebraucht habe, um ihm eine zweite Chance zu geben. Und siehe da: jetzt mag ich den Film, habe ein paar tolle Nebendarsteller entdeckt(Andrew BuchanCranford [UK IMPORT], Francesca AnnisWives And Daughters [UK IMPORT]). Und kann ihn auf jeden Fall empfehlen!
Jane forever
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jane Eyre....nachdem ich das Buch gelesen hatte, schaute ich mir den Film an.
Und ich bin schlichtweg begeistert.
Das ist die beste Jane Eyre Verfilmung die ich bis jetzt gesehen habe!Sehr nah am Buch verfilmt und mir so viel Liebe zum Detail umgesetzt. Ruth Wilson ist eine bezaubernde Jane Eyre, sehr naturell, ehrlich und herrlich grade heraus. Mit Toby Stephens hat diese Verfilmung den besten Mr. Rochester zu bieten, den es nach meiner Meinung je gab. Beide harmonieren sehr glaubhaft nebeneinander, miteinander und Jane Eyre& Mr. Rochester waren noch nie so sexy wie die 2006/07 Verfilmung! Sehr gut eingefangen wurden die Landschaften, dunkel, ursprünglich und geheimnissvoll. Auch die Nebencharaktere wie Blanche Ingram( auch wenn sie hier blonde Haare hat, anstatt wir im Buch beschrieben schwarze..ich nehme an, damit sollte der Unterschied zwischen Blanche und Jane noch deutlicher gezeigt werden!!) oder Adele oder St. John sind perfekt besetzt! Ich hätte mir keine bessere und nervigere Adele wünschen können, als wie in dieser Verfilmung.
Das Spiel zwischen Jane und Rochester ist sehr intensiv und besonders gut gelungen finde ich die kleine "Neckerei" zwischen beiden, als Jane beschließt ihre Tante Reed zu besuchen und daraufhin Mr. Rochester im Salon aufsucht! Gelungen finde ich auch die " Wahrsagerin" Szene, eine sehr gute Lösung..im Original hätte sie wahrscheinlich nicht so gut funktioniert.
Fazit...Mr. Rochester war noch nie grummeliger, charmanter und gut ausehender als in dieser Verfilmung( man hat ihm sogar seine Hand gelassen:-)und Jane Eyre ist einfach umwerfend. Ein wunderschöner Film! Unbedingt ansehen!
Jane Eyre der plakativeren Art
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich war gespannt auf meine Meinung, ich schwankte auch erst, nun steht sie fest: Ich liebe diese Jane Eyre! Ich habe mich verzaubern lassen. Beim ersten Sehen, wollte ich an dem Film fast schon herummäkeln, da er mir etwas kitschig vorkam aber ich bringe es einfach nicht übers Herz! Dies ist einfach eine grandiose Version dieses alten Stoffes, üppig bebildert erzählt er eine der schönsten Liebes- und Emanzipationgeschichten, der Weltliteratur. Die großartigen Schauspieler, der wunderschöne Soundtrack und die liebevolle Verpackung der Geschichte taten sein Übriges, dass ich einfach nicht widerstehen konnte.
Ich habe den Film auch das erste Mal auf deutsch angeguckt aber damals waren die Synchronisationen von KSM noch grauenhaft, so verliert dieser Film, in der deutschen Fassung einfach deutlich an Substanz! Vor allem durch eine schlechte Übersetzung des englischen und durch teilweise unattraktive bzw. unpassende Stimmen.

Kurz zum Inhalt:
Erzählt wird die Geschichte des ungeliebten Waisenkindes Jane Eyre, die schreckliche Erfahrungen im Haus ihrer Tante machen musste und von ihr schließlich in ein bigottes Internat geschickt wird, wo sie ein entbehrungsreichen Umständen aufwächst. Sie wird zur Lehrerin ausgebildet und findet eine Anstellung als Gouvernante in Thorntfield Hall, wo sie die Tochter ihres Arbeitgebers Mr. Rochester unterrichten soll. Dort findet die junge Frau zum ersten Mal ein Heim. Unter der unfreundlichen Fassade des seelisch gebrochenen Rochester findet Jane Eyre einen Seelenverwandten.

Mein Bewertung:
Was ja vielen bemängeln: Meiner Meinung nach sind die erotisch angehauchten Szenen des Filmes durchaus dem viktorianischen Zeitgeist entsprechend. Natürlich waren im Buch leidenschaftliche Beschreibungen nicht abgedruckt aber der Film traut sich nur die unterschwellige Erotik der Vorlage auch in Bildern auszudrücken. Es gibt auch nicht mehr zu sehen als ein paar Küsse!
Zwischendurch während des Anschauens war meine puritanische Seele manchmal aber doch etwas pikiert, vor allem was die Dialoge betrifft. Die sind von Charlotte Bronte so wundervoll, man hätte eigentlich die aus dem Buch nehmen können. Warum nicht?! Das intellektuelle Geplänkel, wo sich Jane und Rochester auf Augenhöhe begegnen, und was im Buch so sprühend und kraftvoll wirkt, diese Unterhaltungen bleiben für mich in dieser Verfilmung etwas platt. Dies wird aber auch durch die schlechte Übersetzung der deutschen Synchronisation gefördert. Das beste fand ich noch wie Rochester zu Jane "Sitz!" sagt. (worauf sich dann treffend sein Hund Pilot setzt.) LOL! Ich habe den Rat einer Freundin beherzigt, und den Film beim zweiten Mal auf englisch (mit deutschen Untertiteln) angesehen. Ein großer Gewinn! Aber man hätte die wichtigen Dialoge trotzdem lieber im Bronte-Original belassen sollen.
Es gibt schon einige wesentliche Elemente die im Buch ein Rolle spielen, die aber im Film nicht so gut transportiert werden. Die moralischen und religiösen Motive Jane Eyres kommen im Film leider nicht beim Zuschauer an. Wer das Buch kennt wird sie gedanklich in das Gesamtgefüge einsetzten, aber für Neulinge fehlt dieser Zusammenhang, und man wird vielleicht nicht genau wissen was Jane Eyre eigentlich umtreibt! Auch ist der Umgangston manchmal einfach zu salopp. Die Szene mit der Zigeunerin fand ich im Buch auch wesentlich überzeugender als hier.
Es gibt also einige Gründe den Film zu kritisieren. Ich sehe auch hier in den Rezensionen, dass der Film bei einigen Jane Eyre Puristen wahrlich wenig Gnade findet, und dass er sogar einmal als "Daily Soap" bezeichnet wird. Aufgrund der subtilen Federführung von Bronte ist man als Zuschauer schon etwas verstimmt, wenn einzelne Teile des Buches weniger beachtet werden und die romantische Entwicklung stark überbetont wird. Manche Punkte, die Bronte im Buch leicht angedeutet hat, sind in der Verfilmung alle mit Ausrufezeichen und ziemlich plakativ dargestellt. Was im Buch eher subtil angedeutet wird, z. B. die unheimlichen Zeichen aus dem Nordturm, wird in diesem Film mit gespenstischen Gothik Elementen gewunken. Wenn Thorntfield Hall ins Spiel kommt, öffnet sich langsam das knarrende Tor und eine Fledermaus schießt in die Dämmerung. Huhhh! als Uneingeweihter denkt man womöglich, dass gleich ein Vampir um die Ecke biegt. :-))
Auch ich musste mich da umstellen. Ich erwarte aber bei Literaturverfilmungen keine 1:1 Umsetzung sondern und ich lasse auch abweichende Interpretationen und moderne oder romantisierende Einflüsse gerne zu, solange mir der Film gefällt! Und dieser Film gefällt mir sehr, ich werde ihn mir immer wieder ansehen.

Besetzung:
Ruth Wilson, muss man einfach erwähnen, da die richtige Besetzung der Jane Eyre unbedingt zum Gelingen des Films ausschlaggebend ist. Sie ist als Jane Eyre einfach perfekt getroffen, mit ihrem facettenreichen Mimik ihrem wundervollen, ins 19. Jh. passenden, Gesicht und ihrer "niedlichen Oberlippe", wie es Woodstock in ihrer Rez. hier so treffend beschrieb, ist sie einfach anbetungswürdig. Sie behält den für eine Jane Eyre wichtigen "graues-Mäuschen- Charme" trotzdem ist sie so hübsch, dass man sich an ihr nicht sattsehen kann. Auch Toby Stephens als Mr. Rochster ist eine perfekte Wahl. Er verkörpert den Charakter von Mr. Rochester auch auf etwas geschönte aber eindrucksvolle und düstere Art und Weise. Sein breites Lächeln hat wahrlich Charme! :-)

Es gibt noch einen dicken Bonus: Das Format mit 231 Min. ist besser als bei jeder andren Verfilmung. Um dem Buch gerecht zu werden braucht man einfach mehr Zeit als die, die das übliche Kinoformat von 90 bis 120 Min. zur Verfügung stellt. Es kommt den Film zugute, dass er sich Zeit nimmt. Eine gute Auswahl der Locations, und eine hervorragende Ausstattung sowie Kostüme. Wobei ich auch gespannt bin auf die Verfilmung, die mit 240 Min. ein ähnliches Fomat zur Verfügung stellt: Charlotte Bronte's Jane Eyre (1983) - 2er DVD Set Eine Fassung, die ja im November endlich in einer deutschen Fassung erscheint. Von vielen wird ja dies als beste und werkgetreuste Version gefeiert. Ich bin auf einen Vergleich sehr gespannt!

Warum ich 5 Sterne vergebe? Weil ich den Film trotz seiner Fehler liebe. Diese Adaption hat (manchmal mehr als) einen Hauch von Kitsch, aber ist dabei so stilvoll, und zu Herzen gehend in Szene gesetzt dass man als geneigte(r) Romantiker(In) nur verzaubert sein kann. Jedem Period Dramen Fan sei dieser Film nachdrücklich ans Herz gelegt!

War wohl bei KSM der Bestseller 2007.

Adretter Pappschuber, BBC 2006, 321 Min, zwei Disks, wahlweise deutscher oder englischer Ton mit leider nur deutschen Untertiteln. Bonus: * Filmo- und Biographien, * Bildergalerie,* Trailer, *Audiokommentar,* Unter Charlotte Bronte,* Interviews,* Deleted Scenes
Wunderschöne Verfilmung...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich kannte bisher nur die Jane-Eyre-Verfilmung mit Charlotte Gainsbourgh und William Hurt. Nun habe ich mir die BBC-Verfilmung mit Ruth Willson und Toby Stevens gekauft und ich bin begeistert. Diese Verfilmung gefällt mir besser als die mit C.G. und W.H., auch wenn ich diese auch schön fand. Aber in dieser BBC-Verfilmung sind so viele Szenen, die in dem anderen Film einfach weggelassen wurden. Auch die ganze Umgebung, die Schauspieler find ich toll besetzt. Ich bereue diesen Kauf auf keinen Fall! Einziges Manko ist, dass leider Janes Kindheit sehr gekürzt ist. Man erfährt nicht wirklich was von Janes Beziehung zu Helen, ihrer Schulkameradin in der Lowood Schule... Es werden nur kurze Szenen mit den beiden gezeigt, aber wer das Buch nicht kennt, kann sich da vielleicht keinen Reim drauf machen!

Aber alles in allem ist es eine wirklich gelungene Verfilmung!
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Produkt-Bild: Elizabeth Gaskell's  "North & South" (2 DVDs)

Elizabeth Gaskell's "North & South" (2 DVDs)
mit Daniela Denby-Ashe, Tim Pigott-Smith, Emma Ferguson, Richard Armitage, Regie: Brian Percival

DVD von KSM GmbH
Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 13,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Elizabeth Gaskell's  "North & South" (2 DVDs)

Inhaltsbeschreibung


North and South -- eine wunderschöne Bildschirm-Adaption des erfolgreichen Romans von Elisabeth Gaskell.
Die junge Margaret Hale (Daniela Denby-Ashe) wächst ganz behütet im Süden Englands auf. Als Pfarrerstochter genießt sie einige Privilegien. Doch von einem Tag auf den anderen bricht ihr Vater Richard (Tim Pigott-Smith) plötzlich mit der Kirche und gibt seine Stelle auf. Der Familie bleibt nichts weiter übrig, als ihm in die nordenglische Industriestadt Milton zu folgen. Margaret kann sich mit der neuen Umgebung nur schwer abfinden. Die sozialen Unterschiede sind hier überdeutlich und sie kann das tägliche Elend der Arbeiterfamilien kaum mit ansehen. Deshalb entschließt sie sich, für diese Menschen zu kämpfen. Ihr erklärter Feind ist der Fabrikbesitzer John Thornton (Richard Armitage). Zunächst versucht sie noch, vernünftig mit ihm über die Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu reden, doch er schenkt ihr kein Gehör. Trotzdem ist er beeindruckt von ihrem unbezähmbaren Temperament. Auch Margaret muss ihm Respekt zollen, als sie mehr über seine Vergangenheit erfährt, die ihn zu so einem rigorosen und scheinbar umbarmherzigen Mann gemacht hat.
Inzwischen wird ihr Kontakt zu den Fabrikarbeitern immer enger, die Menschen kommen mit all ihren Sorgen nun zu Margaret. Doch auch ihr teilt das Schicksal kein leichtes Los zu. Als ihre Mutter erkrankt und dem Tode nahe ist, würde sie ihr zu gerne einen letzten Wunsch erfüllen: Noch einmal ihren Sohn Frederick sehen. Doch der lebt in der Verbannung, seine Rückkehr nach England könnte der ganzen Familie gefährlich werden. Inzwischen nähern sich Margaret und John ein wenig an, um tatsächlich bessere Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Doch ihr Verhältnis bleibt gespannt. Nun trifft es die junge Frau besonders hart. Kurz nach ihrer Mutter, verstirbt auch ihr Vater. Ein Freund der Familie, Margarets Patenonkel sorgt nun für sie. Bei einer gemeinsamen Reise in ihre südenglische Heimatstadt muss sie aber feststellen, dass sich auch hier einiges verändert hat. Sie fühlt sich auch dort nicht mehr zu Hause und vermisst ihre Bekannten in Milton. Doch was soll eine mittellose Frau nur machen? Genau jetzt zeigt sich das Schicksal wider gütig: Ihr Patenonkel will den Rest seines Lebens in Südamerika verbringen und überschreibt ihr sein Vermögen. Mit diesem Erbe kehrt Margaret nach Milton zurück, denn dort gibt es jemanden, der schon lange auf sie wartet...
Die Liebes- und Lebensgeschichte von Margaret Hale ist eine überaus gelungene und faszinierende Verfilmung. Die BBC hat mit dieser Produktion ein Stück Geschichte lebendig gemacht, denn Kulisse und Ausstattung dieses Vierteilers sind meisterhaft. Ein Fest für jeden Liebhaber des vergangenen Englands und eine Geschichte, die jeden Zuschauer berührt.
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5 Kundenrezensionen:

So ein wunderbarer Film,
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
von dem kann man eigentlich nur begeistert sein. Und ich bin begeistert. Und bin auch immer noch begeistert, nachdem ich die selbstauferlegte "Hausaufgabe" erledigt und das Buch gelesen habe.
Sonderlich nah an der Handlung des Buches ist dieser Film nämlich nicht, aber das hatte ich schon bei der ein oder anderen Szene gedacht. Da ich aber bis dahin nichts von Mrs Gaskell gelesen hatte, konnte ich die Sache nicht so richtig einschätzen. Langer Rede kurzer Sinn: die Handlung ist teilweise stark abgewandelt, aber die Intention bleibt erhalten.
Und so kann ich mich bald in die Wiederholung eines wundervollen Sehvergnügens stürzen. Tolle Darsteller, toller Set, tolle Musik. Und wer will schon um der literarischen Korrektheit Willen auf solch hochdramatische Szenen (die Bahnhofsszene!!) verzichten? Ich nicht. Auf gar keinen Fall. Nevah!

Unbedingt Empfehlenswert!

Den Punktabzug gibts, wie ja leider immer bei KSM, für die Kürzung und die Synchronisation. Hallo KSM, wir Fans wären sicher bereit, für eine vollständige und bessere Synchro etwas tiefer in die Tasche zu greifen!
Nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also ich bin ein absoluter Jane Austen Fan. Bei diesem Film habe ich mir bereits gedacht, dass es auf jeden Fall anders als Jane Austen sein wird.
Das ist auch so. Aber trotzdem handelt es sich hier um einen wunderschönen, tiefgründigen Film. Einfach klasse. Auch mal ohne Mütter, die die Töchter unter die Haube bringen wolllen etc.
Ich habe die 4 Folgen hintereinander gesehen und konnte mich nicht lösen.
Es geht hier auch noch um weitere Schicksale aus der Arbeiterklasse und das gefiel mir einfach gut.
Düster ist der Film schon ein bisschen, aber ich denke, dass das zur Geschicht etc gehört und ich fand das nicht verkehrt..
Zur Synchro kann ich nichts sagen, das ich den Film im Originalton gesehen habe.
Das einzige was mich gestört hat, war dieser schreckliche Hut, den die Hauptdarstellerin immer trägt. Brr... aber das tut dem Film nichts.
Also auch hier für Jane Austen Fans, die mal etwas anderes sehen wollen echt zu empfehlen.
Leider gibt es das Buch wohl noch nicht auf deutsch, sonst würde ich das auch noch holen.
Volle 5 Sterne von mir! Besonders auch für diesen wundervollen Soundtrack, selten so schöen Musik gehört. Würde ich sofort kaufen, wenn möglich.
Wunderbarer Film!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein wahnsinnig guter Film! Die Schauspielerische Leistung ist erstklassig, die Geschichte sehr feinfühlig erzählt.

Es wurde bereits in den anderen Rezensionen sehr viel erzählt, weshalb ich mich hier nur kurzfassen möchte.

Ich kann den Film nur weiter empfehlen!
Eine filmische, schauspielerische und musikalische Höchstleistung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich als Period-drama begeisterte, wagte mich nach einger Zeit des Bücherverschlingens dann mal an das BBC-Genre heran, das bei uns leider nicht so bekannt ist und das mir laut Empfehlung von Freunden nahegelegt wurde.

Irgendwie reizten mich Emma Thompson und Kate Winslet nicht mehr und für Keira Knightley hatte ich auch nicht viel übrig.

Also nach dem ersten Genuss von Pride & Prejudice, das ich schon lange kenne, bestellte ich mir North & South bei amazon.uk.
Und das war mit Abstand einer der lohnendsten DVD-Käufe, den ich rein auf der Basis von Empfehlungen getätigt habe!
Ich hätte NIE im Leben gedacht, dass mir jemals ein Period-drama besser als P&P gefallen würde.
Nun bei diesem Film hier war das der Fall.
Die Schauspieler spielen allesamt hervorragend und man merkt dass hier wirklich mit äußerster Präzision und nach bestem Können, die passenden Darsteller ausgewählt wurden (bedenke man doch dass es sich hier um einen Fernsehvierteiler handelt). Die Musik ist wunderschön stimmig und zu Herzen gehend und die Kameraführung, Farben etc. atemberaubend!

Seit diesem Film bin ich ein großer BBC-Fan und ich habe mir auch noch einige andere Filme angesehen, aber keiner kam für mich bis jetzt an North&Souht heran (Wobei ich der Meinung bin dass fast alle BBC-Filme qualitativ hochwertig sind und nie ins niveaulose abrutschen).
Wenn man sich also als Neuling auf diesem Gebiet unschlüssig ist ob oder welchen Film man sich kaufen sollte, dann kann man sich sicher sein dass man bei diesem Film nichts falsch macht.
Zum Inhalt möchte ich nicht mehr viel sagen, da man den hier zur Genüge nachlesen kann.

Eines noch: man sollte sich den Film unbedingt in der englischen Version ansehen, da sonst viel vom Film verloren geht (verschiedene Dialekte usw.)Die deutsche Synchronisation kenne ich nicht, aber allein Richard Armitages Stimme ist es wert den Film im Original zu schauen :)
Was für ein schöner Film!!!