|
| |
|
Die fabelhafte Welt der Amélie
DVD von Universal Studios |
ProduktbeschreibungUniversal Die fabelhafte Welt der Amelié, Freigegeben ab 6 Jahren Komödie Aus der Amazon.de-RedaktionSie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney 5 Kundenrezensionen:Wenn Träume wahr werden Die fabelhafte Welt der Amélie 5 von 5 PunktenEin perfektes Zusammenspiel aus Traum und Realität. Sobald man in den Sessel sinkt, befindet man sich in einer komplett anderen Welt. Eine Welt aus skurrilen Figuren, und unwirklichen Farben. Sofort ist man gefesselt von der verträumten Geschichte der Amélie Poulain, man denkt man selbst kann jedes einzelne Korn auf der nackten Hand spühren, wenn die junge Pariserin mit den großen braunen Augen die ihre in den Leinensack mit Körnern gleiten lässt. Alles in allem ist Die fabelhafte Welt der Amélie ein Film für die Sinne. Die Musik lädt zum Träumen ein, und man befindet sich urplötzlich nicht mehr auf der Couch im heimischen Wohnzimmer, sondern tanzt einen geschmeidigen Walzer auf der Avenue des Champs-Élysées. Die Stimmen klingen wie neu erfundene Melodien und schwanken von Dur nach Moll. Man sieht Paris durch eine rot-grüne Brille, man sieht es wie Amélie es sieht, und man verliebt sich prommt in diese verwunschene Sichtweise. Sie erinnert an Kindermärchen und holt jeden in Kindertage zurück, in denen aus bunten Bilderbüchern facettenreiche Geschichten vorgelesen wurden. Amélie sieht die Welt, wie sie sie sich in ihrer Kindheit vorgestellt hat, denn ihre Eltern haben ihr nie vorgelesen, ihr nie eine Vorlage für ihre Fantasie gegeben, so war die kleine Amélie schon immer auf ihre eigene Kreativität angewiesen. Diese Kreativität hat sie behalten. Man nimmt die verschiedensten noch so kleinen Details war, das liegt daran, dass sie keine Chance haben, in einer Masse von Farben unterzugehen. Man achtet unbewusst auf jede kleinste Bewegung, auf einen Augenaufschlag, ein Lächlen. Es ist, als ob man auf ein schwarz-weiß Bild schaut, auf dessen Zeitlosigkeit, Ruhe und Überschaubarkeit. So unterschiedlich wie schwarz und weiß sind auch rot und grün, die Farben, die den Film dominieren, es sind allerdings lebendige Farben, es spiegelt sich Leben in ihnen wider, jedoch nicht zu viel, um überladen zu wirken. Amélie schreitet durch ihre Welt, wie ein Engel, oder ein Held eines Kinderbuches, immer darauf bedacht unerkannt zu bleiben und doch gleichzeitig mit ihrer Aura soviel zu beeinflussen, dass alles eine gute Wendung nimmt. Nur mit einem tut sich die sensible Französin schwer, mit ihrem eigenen Glück. Mal gibt einem Mann die Schätze seiner Kindheit wieder, mal tritt sie als sanfter Racheengel auf, der einen Gemüsehändler durch kleine Veränderungen aus seinem gewohnten Rhythmus bringt, doch bis zu ihrem Traumprinzen, dem schüchternen Nino, ist es noch ein weiter Weg. Ein Weg über kleine Botschaften und Bilder. Wird Amélie zu Nino finden, oder steht ihr ihre eigene Fantasie womöglich noch im Weg? Es ist schwer, eine Gefühlsregung bei Amélie auszumachen, sie ist zu sehr darauf erpicht eine Geschichte zu kreieren, wobei sie vergisst, dass das Leben kein Traum ist, wohl aber zum erfüllen jener einlädt. In dem Paris, von dem Die fabelhafte Welt der Amélie so wunderschön erzählt, würde man sicherlich gerne mal Ferien machen, denn so erholt fühlt man sich, wenn man den Fernseher wieder ausschaltet und sich aus dem Sessel erhebt. Man tänzelt im dreiviertel Takt langsam Richtung Bett, um so schnell wie möglich in eine ähnlich schöne Welt abzutauchen, wie die, die man vor wenigen Augenblicken noch vor sich hatte. frook Fabelhaft 5 von 5 PunktenWas für ein wunderschöner Film! Man sieht die Welt mit anderen Augen, ich bin fasziniert von diesem Film und werde ihn mir sicherlich noch öfter anschauen. Ein fazinirender Film... 5 von 5 PunktenBei den vielen Hollywoodkomödien die heute den Markt überschwemmen, denkt man manchmal wahrscheinlich: Liebe, das ist nie wie im Fernsehen. Nie so aufopfernd, oder so pompös, so perfekt, so ehrlich. Dieser Film ist feinfühliger, kleiner und komplizierter. Trotzdem preist er die Liebe in all ihren Varianten: Die Liebe zwischen Menschen, aber auch die Liebe zum Gefühl, zu kleinen Gewohnheiten und nicht zuletzt zu Traumwelten. Und doch ist der Film nicht aufreizend, sondern bleibt auf dem Teppich und übberrascht einen ein ums andere Mal. Man kann, denke ich, 100 Hollywoodkomödien( von denen einige ja auch wirklich gut sind) sehen und nicht an die Liebe glauben, aber ich für meinen Teil konnte es nach diesem Film nicht mehr. Wunderschön! 5 von 5 PunktenJa, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film! Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend. Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf. Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert. Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl! bezaubernd 5 von 5 PunktenDieser Film ist einfach nur süß. Es ist eine Hommage an die kleinen Dinge des Lebens, die einfachen Freuden. Amelie (Audrey Tautou) beschließt die Welt zu retten und für alle Menschen alles zum guten zu wenden. Nur ihr eigenes ganz persönliches Glück kann sie nicht in die richtigen Bahnen lenken. Wie bekommt unsere gute Fee ihren Traumprinzen? Definitiv einne sehenswerte Liebeskomödie. |
|
|
Alien Quadrilogy (9 DVDs)
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox Alien Quadrilogy (9 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 08.12.03 5 Kundenrezensionen:Hammer - Box! 5 von 5 PunktenKeine Frage! Ridley Scotts Thriller "Alien" ist ein absoluter Klassiker des Genres und zog somit auch drei weitere nicht minder atmosphärische Sequels mit sich. Bewertung: Teil 1: Auch in der neuen Schnittfasung wird Alien nicht unbedingt besser, aber dier Film liegt in der bestmöglichen Qualität vor und hat nichts von seiner Spannung eingebüsst. 5 Punkte Teil 2: Regisseur James Cameron drehte den zweiten und zugleich actionreichsten Teil. Darsteller wie Carrie Henn, Michael Biehn oder Bill Paxton machen den Streifen zu einem Hochgenuss. Action und Spannung befinden sich auf Höchstniveau. Auch die Atmosphäre ist wahrlich meisterhaft. Das Finale ist legendär. Die Extended - Version bietet noch mehr Action und Dialoge und wertet den ohnhin schon genailen Film nochmal auf. 5 Punkte Teil 3: David Fincher kehrte nach Teil 2 wieder zu den Wurzeln zurück. Es gibt nur ein Alien, dafür aber verdammt viel Spannung. Teil 3 ist für mich der atmosphärisch düsterste Teil der Reihe. Die Extended Version bietet zwar einen völlig neuen Anfang des Films, die meisten Szenen sind jedoch schlecht oder überhaupt nicht synchronisiert. Daher 4 Punkte Teil 4: Der vierte Teil ist zwar der schlechteste Teil der Reihe, bietet aber viel Action und Splatter - Effekte. Die Extended - Version ist sehr zu empfehlen. Es gibt viele neue Dialoge, Action und ein neues Ende, das viel besser zu dem Film passt. Daher gibt es eine Aufwertung von 4 auf 4,5 Punkten Jeder Film hat eine extra Bonus - DVD und die Box ist zudem ein wahres Schmuckstück. Diese Box darf unter den Cineaisten nicht fehlen. Im Wohnzimmer hört dich jeder schreien - Perfekte DVD Box 5 von 5 PunktenDies ist wirklich für jeden Fan der Alien Filme ein absolutes Muß und ungefähr so wie wenn Ostern auf Weihnachten fällt. Es handelt sich hier wirklich um die perfekte Box was die Alien Saga betrifft, da hier wirklich alles enthalten ist was das Fanherz höher schlagen lässt. Von Teil eins befindet sich sowohl die ursprüngliche Kinofassung wie auch der erst kürzlich im Kino gezeigte Directors Cut in der Box. Teil zwei ist in der langen Special Edition Fassung enthalten und von Teil drei findet man wieder zwei Fassungen in dieser Box, nämlich zum einen die normale Kinofassung sowei eine um ca. 30 Minuten längere Fassung. Teil vier ist in der ganz normalen Kinofassung enthalten. Zu jedem Teil gibt es eine komplette Bonus DVD mit allem wissenswerten zu den Filmen. An Bonusmaterial werden unter anderem verschiedene Making Of, Trailer, Storyboards, Interviews, geschnittene Szenen und vieles mehr geboten. Dazu gibt es noch eine neunte DVD als Bonus zu dieser Quadrilogy Box. Der Ton wird in bestem Dolby Digital 5.1 angeboten und das Bild wurde im Vergleich zur Legacy Box noch einmal überarbeitet und verbessert. Ich habe mir vor ein paar Jahren Teil eins im Directors Cut wieder im Kino angesehen und muß sagen das dieser Film auch nach fast 25 jahren ncihts von seiner unheimlichen Wirkung verloren hat. Alien ist noch immer einer der furchterregendsten Filme aller Zeiten. Ridley Scott schafft es mit einem simplen Effekt die Urängste der Menschen zu wecken. Die Besatzung ist gefangen in Ihrem Raumschiff und es gibt keinen Ausweg, dies ist es was diesen Film so unheimlich macht. Faszinierend an der Alien Reihe ist vor allem auch das jeder Teil einen individuellen Stil aufweist, was darauf zurückzuführen ist das jeder Film unter der Regie eines absoluten Top Regisseurs entstand und keiner davon versuchte seinen Vorgänger zu kopieren. Neben Ridley Scott waren noch James Cameron (Abyss, Termiantor), David Fincher (Sieben, Fight Club) und Jean Pierre Jeunet (Die fabelhafte Welt der Amelie) für die Entstehung der gruseligsten Saga aller Zeiten verantwortlich. Mit dieser Box erfüllt sich nun ein Traum für alle Alien Fans, den hier bekommt man wirklich alles serviert was man zu den Filmen wissen muß. Eine Box die Ihren Namen verdient 5 von 5 PunktenAlien Quadrilogy ist der absolute Wahnsinn. Zusatzmaterial ohne Ende,jeder Teil in der Kinofassung und Directors Cut. Welche Fassung man nun besser oder schlechter findet,ist hier reine Geschmackssache.Auf jeden Fall ist diese Box mit das beste was je an DVD-Boxen erschienen ist.Ein Muss für jeden Alien-Fan. Die Bild und Tonqualität sind einfach Spitzenklasse! An dieser Ausstattung sollten sich manch anderer "sogenannter" Special Editionen ein Beispiel nehmen. Lieblose Verpackung 3 von 5 PunktenAls alter Alien Fan habe ich jetzt endlich das Quadrilogy Box-Set erstanden. Über den Inhalt an sich wurde in den anderen Rezensionen alles gesagt - es ist super, was man hier geboten bekommt: Alle Filme in diversen Varianten und zahlreiches Bonusmaterial, über jeden Zweifel erhaben. Alleine von der Verpackung bin ich etwas enttäuscht... Ich hatte auf Fotos im Web eine schicke Multi-Tray Klappbox gesehen, cool designed und mit praktischem Direktzugriff auf alle 9 DVDs. Erhalten habe ich bei Amazon allerdings einen simplen Kartonschuber mit 4 gewöhnlichen Doppelhüllen eben der einzelnen Filme und die Bonus-DVD ist in einer Papiertüte (im Stil einer Gratis-Werbe-CD) lose mit in die letzte Filmbox reingeworfen! Eine gesamte Filmübersicht als Inhaltsangabe hängt auf einem losen Extra-Faltzettel an der Schachtel dran der wirkt, als hätte man das zunächst vergessen... Alles in allem wird dieser Auftritt dem Alien Quadrilogy Inhalt nicht gerecht. Man erhält nur die zusammen geworfenen Einzelfilme, wie sie in dieser Überarbeitung auch separat zu kaufen sind. Sehr schade, denn das Auge isst gerade bei solchen Box-Set-Sachen mit und die Verpackung gehört definitiv dazu. Ich wüsste gerne mal, ob das evtl. eine Neuauflage ist und ob frühere Käufer die Box auch schon so erhalten haben? Wie auch immer, unter dem genannten Aspekt gebe ich absichtlich nur 3 Sterne, wobei die Filme ohne Wenn und Aber 5 Sterne verdienen. Die Verpackung ist ein 1-Stern-Kandidat. Ordentlich gemachte Box 4 von 5 PunktenIch habe mir diese Box vor einer Woche gekauft und bin an mehreren Tagen in die Alien-Welt eingetaucht. Alle vier Filme liegen hier in der herkömmlichen Kinoversion und einer special version, auf jeweils zwei DVD's vor. Zu den einzelnen Filmen: 1. Alien (1979) Dieser Film, das eigentliche Original, hat durch die Nachbearbeitung sicherlich am meisten gewonnen. Das Bild ist kontrastreich und scharf, und der 5.1 Klang (auch auf Deutsch in DTS) ist hervorragend. Der Directors Cut ist eine willkomende Alternative und ist nicht schlechter oder besser als die Originalversion. Erstaunlich ist wie wenig angestaubt das Design und die Bildführung wirken. Das Making-Of ist informativ, vorallem die Entstehung der Idee zur Story und das Heranziehen von H.G.Giger zum Design der Kreatur ist sehr aufschlußreich. 2. Aliens (1986) Der wohl von den meisten als der Beste Teil angesehen wird, kann mich hier nicht wirklich überzeugen. Zum einen habe ich persönlich eine gewisse Abneigung gegen den Navy-Seal Heroismus der 80iger entwickelt, obwohl dieser und dessen Scheitern für die Dramaturgie enorm wichtig war, zum anderen hat dieser Teil mit Abstand das schlechteste Bild. Grobkörnig und verwaschen, wie eine TV-Serie der 80iger in NTSC-Format. Die Nachvertonung der erweiterten Szenen klingt wie eine synchronisierte Folge von General Hospital, da hätte man sich ein wenig mehr Mühe mit der Soundatmosphäre geben können. Schade. Sehr gut sind aber auch hier die Extras, die keine Wünsche offen lassen. 3. Alien 3 (1992) Auf diesen Teil war ich besonders gespannt, da mir gesagt wurde, dass der Directors Cut aus Alien 3 einen ganz anderen Film gemacht hat. Das stimmt. Wesentlich runder und um einige Logiklöcher ärmer gefällt mir dieser Teil nach dem Ersten sogar am besten. Die unglaubliche düstere Atmosphäre des Films drückt zwar ziemlich auf das Gemüt, aber selten war das Alien-Monster furchteinflößender und wiederlicher. Bild und Ton sind Klasse, nur sind auch hier wie beim zweiten Teil die erweiterten und neuen Szenen grottenschlecht nachvertont. In diesem Fall sogar so schlecht, das ich mich nur noch traue die englische Fassung zu sehen, da so viele neue Szenen dazugekommen sind. Das Making-Of hierzu verzichtet nahezu ganz auf David Fincher, der sich mit diesem Directors Cut nicht zu verstecken braucht. Auch erfährt man recht "zahme" Details über die schwierige Produktion von Alien 3. Angesichts der Tatsache, dass Fincher den Film vorwiegend ohne Drehbuch hat drehen müssen, ist dabei ein wirklich erstaunlich guter Film entstanden. Selbst heute mag Fincher nicht gern über Alien 3 reden, obwohl dies sein Debüt war. 4. Aliens die Wiedergeburt (1997) Schräge Figuren, Jeunet typische Ideen und eine Menge Action zeichnen diesen Teil aus. Bei diesem Teil überzeugt mich aber die Story nicht, und das "Kind" des Alien ist lächerlich. Einzig die Figur RIPLEY und deren Weiterentwicklung ist gelungen. Eine wirklich bittere Erkenntnis, das Ripley nach all' den Schrecken jetzt selber eine Art Alien geworden ist. Auch hier sind Bild und Ton, angesichts seines Alters nichtweiter verwunderlich, sehr gut. Die Vertonungsprobleme sind hier nicht weiter auffällig. Der Directors Cut überzeugt mich nicht so sehr wie die Kinoversion, aber das ist Geschmackssache. Gutes Making-Of. Fazit: Alles in allem eine lohnende Anschaffung zu einem guten Preis und bis auf die angespochenden Mankos sehr zu empfehlen. Gerade die Extras sind hier die Stärke und liefern Tonnen an Informationen und Hintergründen, die einen noch mehr in die Filme eintauchen lassen. Also kaufen. |
|
|
Delicatessen
DVD von ARTHAUS |
Aus der Amazon.de-RedaktionIm Vorspann der amerikanischen Veröffentlichung von Delicatessen kann man lesen: "Präsentiert von Terry Gilliam"; es ist auch nicht schwer zu verstehen, warum der Regisseur von Brazil diese maßlos schwarze französische Komödie aus dem Jahre 1991 so sehr unterstützte. Wie Gilliam besitzt auch das französische Regisseursteam Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro eine wahnsinnig einfallsreiche Fantasie, die sich von den dunkleren Absurditäten des menschlichen Verhaltens angezogen fühlt, und ihre optische Extravaganz steht ihren technischen Fähigkeiten in nichts nach. Mit ihrem Spielfilmdebüt präsentieren Jeunet und Caro hier ein postapokalyptisches Szenario, das ausschließlich in einem tristen, feuchten Mietshaus spielt, in dessen Erdgeschoß der Besitzer einen Feinkostladen betreibt. In diesen schweren Zeiten ist Fleisch jedoch mehr als nur Mangelware, und so hält der Hauswirt und Fleischermeister seine Kunden bei Laune, indem er arglose Opfer zu Koteletts verarbeitet. Er wetzt gerade sein Messer für einen neuen Mieter (Dominique Pinon), der ein Auge auf die kurzsichtige Tochter des Schlachters geworfen hat. Delicatessen ist ein Fest der urkomischen Charakterskizzen, Slapstick-Gags und sympathisch-exzentrischen Figuren, darunter auch ein Mann in einem sumpfigen Raum voller Frösche; eine Frau, die beharrlich entschlossen ist, sich umzubringen, jedoch immer etwas falsch macht; sowie ein Brüderpaar, das Schachteln herstellt, die wie eine Kuh muhen. Von einer Handlung ist nicht allzu viel zu erkennen, aber das ist kaum wichtig. Delicatessen gehört zu der Sorte Komödie, die von einem einmaligen Quell der Fantasie und der Inspiration gespeist wird, und die mit einer derartigen optischen Virtuosität gehandhabt wird, dass man als Zuschauer nicht umhin kommt, fasziniert zu sein. Der köstliche Humor ist manchmal so einfallsreich, dass man am liebsten aufstehen und applaudieren möchte! --Jeff Shannon Produktbeschreibung"Delicatessen" preist das Schild über dem Fleischerladen an, doch die Abgründe, die sich im angrenzenden Mietshaus auftun, sind weit mehr als delikat. Immer dann, wenn der Hausbesitzer, der Metzger von unten, einer Partei "wegen Eigenbedarf" kündigt, heißt dies, dass bald darauf wieder Frischfleisch appetitlich in der Ladentheke angeboten wird. Als der arbeitslose Clown Louison in eine der freigewordenen Wohnungen einzieht, ist er völlig ahnungslos ob der Dinge, die hinter verschlossenen Türen geschehen. Er verliebt sich in die niedliche Claire, die Tochter des Metzgers. Doch damit beschwört Louison dessen Zorn hervor und wird bald darauf zur Zielscheibe kannibalistischer Attacken... 5 Kundenrezensionen:Ideenfeuerwerk - auf DVD nicht ganz so beeindruckend 5 von 5 PunktenIch muss vorab zugeben: Ich habe selten eine Komödie gesehen, die im Vergleich zur Kinopräsentation auf dem Fernseher so sehr an Magie verloren hat! Die Vorführung, die ich bei der Erstveröffentlichung 1991 sehen durfte, war ein echter Sesselkraller! Der mit skurilen Ideen vollgepackte Film ist rasant, witzig und spannend. Allein die Anfangsszene hatte das Kino damals zum beben gebracht. Und jetzt? Die DVD? Nun, der Film wurde weder gekürzt, noch wurde etwas hinzugefügt, was den Erzählfluss stören könnte. Ton und Bildformat sind ok., und ob die Scheibe mit massenhaft Bonusmaterial volgepackt ist oder nicht, ändert nichts an der Qualität des Films und sollte daher eh zweitrangig sein! Dennoch scheint etwas zu fehlen. DELICATESSEN hat beim ersten Anschauen auf DVD plötzlich deutlich an Zugkraft verloren. Den phantastischen Einfällen scheinen mitunter die Tiefe zu fehlen. Schnitte und Kamerafahrten, die mir vormals schlicht und ergreifend genial erschienen, habe ich plötzlich nur noch als (gehobenen) Durchschnitt empfunden. Bei einer erneuten Kinovorführen war das Bild allerdings wieder vollkommen verändert. Plötzlich waren die Erlebnisse der Erstpräsentation wieder da. Als mein Sohn DELICATESSEN dann zum ersten mal (auf DVD) gesehen hat, ist er genauso ausgeflippt wie ich damals. Der kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus! Am Film kann's also nicht liegen! Hier also trotz meiner Kritik nicht 5 Sterne zu vergeben, wäre demnach nicht fair, da mir hier nur meine (Fernseh-) Wahrnehmung einen Streich zu spielen scheint. Wer sich DELICATESSEN also auf DVD anschaut und das Gefühl hat, nicht ganz schlau daraus zu werden, dem kann ich nur raten, eine Wiederaufführung im Kino zu besuchen und dann zu urteilen! Ach ja, wer die Filme von Regisseur Jean-Pierre Jeunet nicht kennt, aber vorab gerne eine Vorstellung davon hätte, was in etwa auf ihn zukommt: Neben DELICATESSEN, stammt von Jeunet auch STADT DER VERLORENEN KINDER, ALIEN - DIE WIEDERGEBURT, DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE und MATHILDE - EINE GROßE LIEBE. Darüber hinaus haben seine Werke in der Erzählstruktur, dem Design und dem Humor durchaus auch Ähnlichkeit mit den Filmen von Ex-Monty-Python Terry Gilliam (JABBERWOCKY, BRAZIL, KÖNIG DER FISCHER, TIME BANDITS, 12 MONKEYS, FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, . . .) und Tim Burton. Super Film, sollte in keiner Sammlung fehlen! 5 von 5 PunktenDelicatessen ist ein toller Film, ich habe ihn in den letzten Jahren immer wieder gesehen, wiederholt auch in kleinen Independentkinos. Die Stimmung dieses Filmes ist melancholisch und düster aber dennoch ist er meiner Meinung nach auch sehr komisch bzw. grotesk. Ich finde, jeder sollte ihn in seiner Filmsammlung haben. Amélie meets Brazil 4 von 5 PunktenDieser Film von 1991 greift sicherlich stilistisch ein wenig dem 10 Jahre später gedrehten Meisterwerk "Die fabelhafte Welt der Amélie" voraus, wenn auch mit deutlich düstererem Einschlag und einer Atmosphäre, die eher an Endzeitsatiren wie Terry Gilliams "Brazil" erinnert. Das hier in "Delicatessen" gezeigte finstere und einsame Haus am Rand von Paris stellt somit auch einen radikalen Gegenentwurf zum extrem geschönten und märchenhaft geselligen Montmartre Amélies dar. Der Film besticht wie "Amélie" durch eine sehr bildhafte und malerische Kameraführung, die spielerische Freude am Detail ebenso zeigt, wie skurrile kleine Absonderlichkeiten, was sicher auch an der Arbeit des an bei den Filmen mitwirkenden Cutters Hervé Schneid liegen dürfte. Auch produziert hat ein und die selbe Person: Claudie Ossard. Einige Figuren haben durchaus bereits Anklänge an später in "Amélies Welt" wieder auftauchende Charaktere, so zum Beispiel Julie Clapet (liebenswert tollpatschig: Marie-Laure Dougnac), die kurzsichtige Tochter des Schlachters, deren Wunsch, den neu eingezogenen Clown Louison (Dominique Pinon, der in "Amélies Welt" dann als eifersüchtiger Bistrogast "Joseph" wieder auftreten darf) zu retten - und damit auch sich selbst - vom Charakter her ein wenig an Amélies Aktivitäten erinnert. Der bösartige Schlachter findet später bei Amélie seine Entsprechung im gehässigen Gemüsehändler usw., so dass man aus meiner Sicht "Delicatessen" und "Amélie" durchaus als zwei Seiten der selben Medaille oder als ineinander verwobenes Yin und Yang sehen könnte. Wo in "Delicatessen" das Böse übersteigert wird, wird in "Amélie" später das Gute übersteigert, was in beiden Fällen zu einer radikalen Lebensveränderung der Hauptpersonen führt. Wobei natürlich noch zu erörtern wäre, wie "gut" Amélies "gute Taten" tatsächlich sind, bzw. wie "böse" Schlachter Clapets "böse Taten" in Wahrheit zu sehen sind ... Fazit: Auf seltsame Art fast schon liebenswertes und von der Académie des Arts et Techniques du Cinema mit vier Césars (genau die gleiche Anzahl bekam später auch "Amélie"!) bedachtes satirisches Kleinod des französischen Films, dass ich allein aufgrund der bedrückenden Stimmung mit vier statt fünf Sternen bewerte. Aus meiner Sicht kein Film zum immer wieder anschauen, aber besonders im Kontrast mit "Die fabelhafte Welt der Amélie" auf jeden Fall sehenswert. Widerlich, langweilig und künstlerisch wertlos 1 von 5 PunktenDieser Film hat keinen einzigen Stern verdient. Es wird eine "schwarze Komödie" versprochen: 'schwarz' ja, 'Komödie' nein. Dieser Film ist der mit Abstand langweiligste und sinnloseste Film, den ich seit langem gesehen habe. Aufgrund der guten Kritiken habe ich sogar den Fehler gemacht, ihn zu kaufen, weshalb ich mich nun doppelt ärgere. Ich liebe das französische Kino und den französischen Humor, nur leider hat dieser Film damit absolut nichts zu tun. Genialer Film! 5 von 5 PunktenIch habe mir den Film gekauft ohne zu wissen was auf mich zu kommt- und ich war begeistert! Toller Film! |
|
|
Die fabelhafte Welt der Amélie (2 DVDs)
DVD von Universal Studios |
Aus der Amazon.de-RedaktionSie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney ProduktbeschreibungUniversal Die fabelhafte Welt der Amelie (2 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 25.04.02 5 Kundenrezensionen:Wenn Träume wahr werden Die fabelhafte Welt der Amélie 5 von 5 PunktenEin perfektes Zusammenspiel aus Traum und Realität. Sobald man in den Sessel sinkt, befindet man sich in einer komplett anderen Welt. Eine Welt aus skurrilen Figuren, und unwirklichen Farben. Sofort ist man gefesselt von der verträumten Geschichte der Amélie Poulain, man denkt man selbst kann jedes einzelne Korn auf der nackten Hand spühren, wenn die junge Pariserin mit den großen braunen Augen die ihre in den Leinensack mit Körnern gleiten lässt. Alles in allem ist Die fabelhafte Welt der Amélie ein Film für die Sinne. Die Musik lädt zum Träumen ein, und man befindet sich urplötzlich nicht mehr auf der Couch im heimischen Wohnzimmer, sondern tanzt einen geschmeidigen Walzer auf der Avenue des Champs-Élysées. Die Stimmen klingen wie neu erfundene Melodien und schwanken von Dur nach Moll. Man sieht Paris durch eine rot-grüne Brille, man sieht es wie Amélie es sieht, und man verliebt sich prommt in diese verwunschene Sichtweise. Sie erinnert an Kindermärchen und holt jeden in Kindertage zurück, in denen aus bunten Bilderbüchern facettenreiche Geschichten vorgelesen wurden. Amélie sieht die Welt, wie sie sie sich in ihrer Kindheit vorgestellt hat, denn ihre Eltern haben ihr nie vorgelesen, ihr nie eine Vorlage für ihre Fantasie gegeben, so war die kleine Amélie schon immer auf ihre eigene Kreativität angewiesen. Diese Kreativität hat sie behalten. Man nimmt die verschiedensten noch so kleinen Details war, das liegt daran, dass sie keine Chance haben, in einer Masse von Farben unterzugehen. Man achtet unbewusst auf jede kleinste Bewegung, auf einen Augenaufschlag, ein Lächlen. Es ist, als ob man auf ein schwarz-weiß Bild schaut, auf dessen Zeitlosigkeit, Ruhe und Überschaubarkeit. So unterschiedlich wie schwarz und weiß sind auch rot und grün, die Farben, die den Film dominieren, es sind allerdings lebendige Farben, es spiegelt sich Leben in ihnen wider, jedoch nicht zu viel, um überladen zu wirken. Amélie schreitet durch ihre Welt, wie ein Engel, oder ein Held eines Kinderbuches, immer darauf bedacht unerkannt zu bleiben und doch gleichzeitig mit ihrer Aura soviel zu beeinflussen, dass alles eine gute Wendung nimmt. Nur mit einem tut sich die sensible Französin schwer, mit ihrem eigenen Glück. Mal gibt einem Mann die Schätze seiner Kindheit wieder, mal tritt sie als sanfter Racheengel auf, der einen Gemüsehändler durch kleine Veränderungen aus seinem gewohnten Rhythmus bringt, doch bis zu ihrem Traumprinzen, dem schüchternen Nino, ist es noch ein weiter Weg. Ein Weg über kleine Botschaften und Bilder. Wird Amélie zu Nino finden, oder steht ihr ihre eigene Fantasie womöglich noch im Weg? Es ist schwer, eine Gefühlsregung bei Amélie auszumachen, sie ist zu sehr darauf erpicht eine Geschichte zu kreieren, wobei sie vergisst, dass das Leben kein Traum ist, wohl aber zum erfüllen jener einlädt. In dem Paris, von dem Die fabelhafte Welt der Amélie so wunderschön erzählt, würde man sicherlich gerne mal Ferien machen, denn so erholt fühlt man sich, wenn man den Fernseher wieder ausschaltet und sich aus dem Sessel erhebt. Man tänzelt im dreiviertel Takt langsam Richtung Bett, um so schnell wie möglich in eine ähnlich schöne Welt abzutauchen, wie die, die man vor wenigen Augenblicken noch vor sich hatte. frook Fabelhaft 5 von 5 PunktenWas für ein wunderschöner Film! Man sieht die Welt mit anderen Augen, ich bin fasziniert von diesem Film und werde ihn mir sicherlich noch öfter anschauen. Ein fazinirender Film... 5 von 5 PunktenBei den vielen Hollywoodkomödien die heute den Markt überschwemmen, denkt man manchmal wahrscheinlich: Liebe, das ist nie wie im Fernsehen. Nie so aufopfernd, oder so pompös, so perfekt, so ehrlich. Dieser Film ist feinfühliger, kleiner und komplizierter. Trotzdem preist er die Liebe in all ihren Varianten: Die Liebe zwischen Menschen, aber auch die Liebe zum Gefühl, zu kleinen Gewohnheiten und nicht zuletzt zu Traumwelten. Und doch ist der Film nicht aufreizend, sondern bleibt auf dem Teppich und übberrascht einen ein ums andere Mal. Man kann, denke ich, 100 Hollywoodkomödien( von denen einige ja auch wirklich gut sind) sehen und nicht an die Liebe glauben, aber ich für meinen Teil konnte es nach diesem Film nicht mehr. Wunderschön! 5 von 5 PunktenJa, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film! Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend. Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf. Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert. Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl! bezaubernd 5 von 5 PunktenDieser Film ist einfach nur süß. Es ist eine Hommage an die kleinen Dinge des Lebens, die einfachen Freuden. Amelie (Audrey Tautou) beschließt die Welt zu retten und für alle Menschen alles zum guten zu wenden. Nur ihr eigenes ganz persönliches Glück kann sie nicht in die richtigen Bahnen lenken. Wie bekommt unsere gute Fee ihren Traumprinzen? Definitiv einne sehenswerte Liebeskomödie. |
|
|
Mathilde - Eine große Liebe (Einzel-DVD)
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungFrankreich zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Mathilde ist noch ein kleines Mdchen, als ihre Eltern sterben. Diese hinterlassen ihr jedoch ein kleines Vermgen. Somit ist zumindest die finanzielle Zukunft gesichert. Ein neues Zuhause findet sie bei ihrem Onkel Sylvain und dessen Frau Bendicte, die sich aufopfernd um sie kmmern. Doch als sie sich eingelebt hat, ereilt sie prompt der nchste Schicksalsschlag Kinderlhmung. Fortan ist sie schwer gezeichnet, bentigt regelmige Massagen, zieht einen Fu nach und kapselt sich noch mehr von ihrer Auenwelt ab. Einzig dem ebenfalls ziemlich verschlossenen Sohn des Leuchtturmwrters, Manech, gelingt es zu ihr durchzudringen. Die beiden einsamen Seelen verlieben sich ineinander und werden zu einem untrennbaren Paar. 5 Kundenrezensionen:Vorsicht - der Titel täuscht 4 von 5 PunktenDer Titel lässt nicht vermuten, dass es sich um einen Antikriegsfilm der besonderen Art handelt. Die sich anschließende Suche nach der großen Liebe rückt eigentlich in den Hintergrund und ist eher banales Beiwerk. Die Eingangssequenz erinnert ein wenig an den Soldat James Ryan und schilderet die Gräuel in den Schützengräben dramatisch. Das geht unter die Haut. Die Inszenierung über den ganzen Film ist fantastisch. Der Score unterstreicht das Leinwandepos wirkungsvoll. Was will man mehr? Großes Kino, aber nichts für einen romantischen Abend zu zweit. Umwerfend starker Bilderfilm 5 von 5 PunktenJeunet lässt sich immer sehr viel Zeit mit seinen Filmen, die Liebe zum Detail und eine originelle Gestaltung ist auffallend. Für die Produktion seiner Filme benötigt er in der Regel mehrere Jahre. "Mathilde" ist der Nachfolgefilm des Welterfolgs "Die fabelhafte Welt der Amelie" und hatte es sicherlich im Vergleich nicht leicht. Wieder ist die ausdrucksstarke und verletzlich wirkende Audrey Tatoo die Hauptdarstellerin dieses Films, der visuell einfach atemberaubend daherkommt. Da der Film zu einem grossen Teil von Amerikanern finanziert wurde, entschied ein französisches Gericht, dass der Film kein eindeutig französisches Werk sei, diese Gerichtsentscheidung verhinderte die Präsenz von "Mathilde" bei diversen Preisverleihungen (Felix, Oscar "best foreign language film" und Festivals wie Cannes. Der Streifen wäre ansonsten aufgrund seiner opulenten, melodramatischen Machart prädestieniert dafür, bei solchen Events Preise einzukassieren. Aber immerhin gewann er 5 Cesars und wurde beim Oscarrennen gerechterweise immerhin in den Kategorien Cinematography und Art Direction nominiert. Thema des Films ist die Kraft und Ewigkeit der Liebe, die stärker ist als Vernunft. "Wenn Maneche tot wäre, dann würde ich das spüren" sagt Mathilde und dieser Glaube bringt diese unglaubliche Geschichte in Gang. Mathilde ist Waise, durch eine Kinderlähmung gehbehindert und wächst bei Onkel (Dominique Pinon) und Tante (Chantal Neuwirth) in einem idyllischen küstendorf mit Leuchtturm in der Bretagne auf. Ihr Schulfreund Maneche wird später ihr Geliebter, aber der 17jährige Maneche (Gaspard Ulliel) muss in den Krieg. In den Schützengräben wartet der unvorstellbare Horror und im Januar 1917 verurteilt ein Kriegsgericht fünf junge Soldaten wegen Selbstverstümmelung zum Tod: In der Nacht werden sie aus einem "Bingo Crepuscule" genannten Schützengraben in das schmale Gebiet zwischen französischen und deutschen Linien getrieben, wo praktisch keine Überlebungschancen bestehen - einer davon ist Maneche. Er gilt zunächst als vermisst, dann als tot - Mathilde will 3 Jahre nach Ende des Krieges immer noch nicht daran glauben. So engagiert sie einen Privatdetektiv und macht sich selbst auf die Suche.... In schönen Nebenrollen tauchen auch Stars wie Jodie Foster und Marion Cottilard auf. Der Film schafft durch seine atemberaubende visuelle Kraft eine der gelungensten Thematisierungen des Ersten Weltkrieges, den Horror des deutsch-französischen Stellungskrieges. Dem gegenüber wird eine verklärte gefühlsgefärbte Sicht auf "Zuhause" vorgenommen - liebenswerte und auch grotesk wirkende Charaktere kommen immer in Jeunets Kosmos vor, so auch hier. Zu einem weiteren künstlerischen wie dramaturgischen Mittel gehört auch der ständige Wechsel der Perspektiven, diverse verschiedene Handlungsstränge kommen hinzu - auch das Schicksal der anderen Soldaten wird beleuchtet - bis zum Ende der Suche, wohin auch immer sie führt. "Mathilde" dürfte sowohl der typische Frauenfilm als auch der optimale Film zu Weihnachten sein, er hat mich auch durch diese visuelle Perfektion und mit seinem märchenhaften Charme erobert. Man muss ja nicht immer Realist sein... Sympathische Erzählweise 5 von 5 PunktenDie Reanimationen des Gare d'Orsay und der Halles sind großartig und fast in der Tradition von selbstverliebten aber realistischen Kostümfilmen. Wieder das Selbe wie in Amelie? Mit Audrey Tatou wählt Jeunet die gleiche Hauptdarstellerin. Es ist über die Gegenstände ein ähnlicher Erzählstil. Das Selbe noch mal zu erzählen macht die Qualität des Filmes und den Erzählstil, die façon de raconter, aus. Es mag einer die Leichtigkeit wie in Amelie vermissen (wie Rezensent 6), doch liegt das m. E. an dem schweren, melancholischen Thema, z. B. der an der deutsch-französischen Front wegen Selbstverstümmelung zu Unrecht praktisch zu Tode Verurteilten. Amelies Hoffen ist das Gegengewicht. Eine Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven durch verschiedene Erzähler immer wieder begonnen. Die Soldaten treten als Individuen aus der militärischen Uniformität. Da hätte man jenseits des Rheines noch gerne mehr über die Boches erfahren. Es gibt keinen allwissenden (auktorialen) Erzähler. Der Dreh- und Angelpunkt bleibt das verstörte Opfer bzw. die Opfer. Man hört und sieht geduldig zu, als ob es ein Stotternder wäre. Diese Weise ist sympa, weil ein zentrales Problem: Erzählungen müssten oft mit dem Tod des erzählenden Opfers enden, mit einem Schluss, bei dem der Zuschauer weiß, wer der Mörder ist und bei dem offen ist, ob der Übeltäter gefasst wird. An den hinterlassenen Dingen, wie meist in der wirklichen Geschichtsschreibung, knüpft die Erzählung an. Dies wirkt durch die strengere historische Vorgaben nicht wie in Amelie als an den Haaren herbeigezogene Skurrilität. Bei dem Perspektivenwechsel verlieren der Autor bzw. Regisseur jedoch nicht den Faden. Deswegen ist die Erzählform nicht wie der Rezensent Baldabiou meint enttäuschend, sondern eine Qualität. Der Regisseur hält seine eigene Position nicht für die Wirkliche. Das zeigt er, indem er übertreibt: das Fliegen durch die Luft nach einer Detonation, das Getroffen sein von M., die Glasscherben, die zielgenau den Bösewicht durchbohren. Das ist niemals wahr, die Realität oder so gewesen. Die Illusion, die mit den technischen Mitteln des Kinos sehr gekonnt aufgebaut wurde, wird zerstört. Für mich nähert sich der Regisseur Jeunet mit dem Film einem Meisterwerk. Nur der Schluss ist etwas platt: Ich schaute und schaute", sagt sie, doch was macht der erspähte Geliebte überhaupt? Trotzdem, alles in allem: wertvoll. Keine Angst: Der Film ist besser, als es uns der Titel zunächst glauben lässt! 4 von 5 PunktenDer, meiner Meinung nach, etwas verunglückte Titel "Matilde - eine große Liebe", erzählt von fünf französischen Soldaten, die im Jahr 1917 vors Kriegsgericht kommen, weil sie sich selbst verstümmelt haben. Einer dieser Soldaten ist Matildes Freund. Und sie will und kann es einfach nicht wahrhaben, dass er wirklich gestorben sein soll. So macht sich die junge Frau (wir befinden uns bereits in den 20iger-Jahren) auf die Suche nach ihrem Geliebten. Sie heuert in Paris einen Privatdetektiven an, sucht mittels Zeitungsanzeigen Menschen, die Kameraden ihres Freundes kennen oder gekannt haben... Auf diese Weise entsteht im Laufe des Films eine zusammenhängende, wenngleich nicht unkomplizierte Geschichte, die so manchem "Tatort" oder "Columbo"-Fan Freude bereiten wird. Schauspielerisch gesehen gibt es nichts zu bemängeln. Auch Kulissen, Atmosphäre sowie die Story an sich lassen im Grunde keine Wünsche offen. Mir persönlich war nur das Ende des Filmes ein kleiner Dorn im Auge, als nach Bildern von Krieg, tragischen Schicksalen, Blut und Arroganz plötzlich ein Happy-End ins Haus steht - ein Ende, das diesem Film einen unwürdigen Schlusspunkt verleiht, wenngleich man so dem Titel ein wenig näher kommt... Naja. Schwamm drüber! Insgesamt ist es wirklich ein tolles Filmerlebnis, um das man als Kenner guter Filme nicht herumkommt! Gelungenes Erster-Weltkrieg-Kino mit Krimi-Atmsophäre und einem etwas verunglückten Ende. Kurz: 4 bis 4enhalb STERNE!! Ein wunderbarer Film der in jede Filmsammlung gehört! 5 von 5 Punkten"Mathilde - eine große Liebe" ist ein wunderbarer Liebesfilm, ein spannender Kriminalfilm und ein großes Plädoyer gegen die Sinnlosigkeit des Krieges. Man kann und sollte diesen nicht mit "die Fabelhaften Welt der Amelie" vergleichen, er ist nämlich ganz anders als dieser. Die vielen Rückblenden darin sind zudem meiner Meinung nach sehr logisch und künstlerisch geschickt komponiert und absolut nicht verwirrend. Ich finde dieser Streifen ist ein filmisches Meisterwerk und gehört in jede Filmsammlung. PS: Andere gute Filme von Jeunet sind neben "Amelie": "Delicatessen" und "die Stadt der verlorenen Kinder". |
|
|
Die Stadt der verlorenen Kinder
DVD von Concorde |
ProduktbeschreibungConcorde Die Stadt der verlorenen Kinder, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.04.05 5 Kundenrezensionen:skuriler film mit verschenktem potential 3 von 5 Punktennach der fabelhaften welt der amelie, welcher mich sehr ansgesprochen hat, musste ich mir auch diesen film von ihm ansehen und der regisseur ist für mich derweil uninteressant waren in amelie schon die gesichter der figuren, mit ihrer skurilen, eigenwilligen mimik bereits manchmal nah an der grenze, den zuseher zu nerven, setzt man hier nochmal eines drauf. die geschichte an sich würde einiges bieten und ich ziehe skurile geschichten und figuren, meistens realitätsnahen inhalten vor, aber hier hat man für mich persönlich das potential durch die regisseurtypischen eigenwilligkeiten zerstört. es wirkt auf mich einfach nur befremdlich widerlich und in keinerweise surreal ansprechend, wenn man ständig in nahaufnahme menschen, deren charakter sehr platt gestaltet wurde, schreien sieht und das in kameraaufnahmen, wo die bewusst auf hässlich gestalteten fratzen bis auf die kleinsten hautporen sieht und der schwenk bis zum gaumen in den mund rast. auch die restlichen figuren konnten für mich persönlich nicht überzeugen. die kinder wirkten auf mich generell sehr apathisch und es konnte nicht wirklich irgendeine beziehung zu einer figur aufgebaut werden. 3 sterne für die grundidee der geschichte und ron perlman. subjektives empfinden. ich sehe sehr viele filme und lege wert auf interessante figuren, eine geschichte die zum nachdenken anregt und eine welt, die es schafft die athmosphäre der umgebung einzufangen. surreale inhalte oder generell inhalte, welche man in dieser form noch nie in einem anderen film sah. der film bot gutes potential, welches jedoch nicht zufriedenstellend genutzt wurde und ausgerechnet durch die großteils unsymphatischen figuren zerstört wurde. überflüssig 1 von 5 Punktendies ist der vierte Film von Jeunet, den ich mit großen Erwartungen gesehen habe und ich bin absolut enttäuscht. Es gibt sehr wenige Filme, die ich mir nicht bis zu Ende angeschaut habe, bei diesem Film war bei mir nach etwa 60 Minuten Schluss. Ich bin ein großer Fan von Amelie und auch Mathilde, Alien 4 finde ich problematisch aber gerade noch ansehbar. Dieser Film allerdings ist eine Riesenenttäuschung. Nun arbeitet der Film mit surrealistischen Szenarien und mit einer albtraumhaften Geschichte. Dies wird mit großem Aufwand an visuellen Effekten und üppiger Ausstattung in Szene gesetzt (1 Stern) und könnte eigentlich wirklich großartiger Rahmen für einen ungewöhnlichen Film sein, wenn da nicht das alptraumhaft schlechte Drehbuch mit seinen endlos nervigen Dialogen wäre. Natürlich kann der Plot eines Filmes unwirklich, (alb-)traumhaft und unlogisch sein, die Filme von Terry Gilliam zeigen dies eindrücklich. Dennoch ist es erforderlich, das eine Grundaussage des Films das Geschehen, und wenn es noch so skurril ist, plausibel macht. Und genau daran mangelt es hier elementar: es wird an keiner Stelle klar, was das Ganze eigentlich soll, und damit wird der Film trotz seines großen Aufwandes einfach nur langweilig. Er nimmt den Zuschauer nicht mit, da er ihm keine Identifikationsinhalte anbietet. Da helfen auch die guten Schauspieler nicht weiter. Fazit: ärgerlich und überflüssig. Skurril, lustig, absurd, abstoßend, ekelhaft 4 von 5 PunktenBei diesem Film bin ich ziemlich hin- und hergerissen zwischen Zuneigung und Ekel. Die düstere Stimmung, der Dreck, die Bedrohung sorgen für traumatische Film-Erlebnisse, die klare Regie und die hervorragenden Schauspieler und die ganze Kunst dieses Films für Begeisterung und Gucklust. Wären da nicht diese widerlichen und sadistischen Mordszenen mit den Zyklopen und diesem ekelhaften Floh. An solchen Stellen wird das Dasein als Betrachter für mich sehr ungemütlich, nahezu unerträglich. Nach einiger Zeit geht mir der Film auf die Nerven - und doch bleibt er faszinierend. - Die Frage, unter welchen Arbeitsbedingungen die Kinderschauspieler wohl arbeiten mussten, findet in dem Making-of eine beruhigende Antwort, denn die Regie erscheint dort behutsam und freundlich, ganz wie der gute Geist, der ja auch innerhalb des Filmwerks sein Wesen treibt. Sehr bizarrer Mix - hat mich aber irgendwie doch nicht ganz überzeugen können..., 3 von 5 PunktenBei aller Liebe zum Fantasy-Genre, "Die Stadt der verlorenen Kinder" halte ich ein wenig für zu überladen mit Effekten und skurrilen Personen. Was allerdings gelungen ist, sind die (sehr) vielen verschiedenen Handlungsstränge bis zum Ende des Films sinnvoll zu verknüpfen. Trotzdem habe ich den Eindruck das die eigentlichen Hauptcharaktere nicht wirklich voll zur Entfaltung kommen. Filme, wie bsw. "Die wunderbare Welt der Amelie" wirken in dieser Hinsicht überzeugender und die Effekte sind wohl-dosiert, so dass sich der Zuschauer mehr auf die Handlung konzentrieren kann. Dieses Ziel ist meiner Meinung nach in diesem Film verfehlt worden. So ist ein bizarrer Genre-Mix entstanden, der weder lustig noch gruselig wirkt und außer ein paar Szenen kaum nachhaltig zu überzeugen vermag. Kultfilm! 5 von 5 PunktenDieser Film ist zugegebenermaßen etwas anders als die "Amelie" oder "Delicatessen" aber ebenfalls sehr liebevoll gemacht und sehr spannend. Ein absoluter Kultfilm! |
|
|
Mathilde - eine große Liebe (2 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
Aus der Amazon-RedaktionMathilde vereint Audrey Tautou und Jean-Pierre Jeunet, den Star und den Regisseur des enorm erfolgreichen Films Die wunderbare Welt der Amélie auf sowohl epische als auch intime Art und Weise. Eine junge Frau namens Mathilde (Audrey Tautou) wird im Ersten Weltkrieg von ihrem Geliebten getrennt und weigert sich zu glauben, dass dieser getötet wurde und beginnt nach seinem Verbleib zu forschen - eine Suche, die sich in alle Richtungen erstreckt, die Dutzende kleiner Nebenhandlungen erzeugt (inklusive der Geschichte über eine italienische Prostituierte, die den Tod ihres eigenen Liebhabers auf angemessene Weise rächt), welche sich vor und zurück in der Zeit bewegen. Die verwirrenden Verstrickungen innerhalb der Erzählung beinhalten sowohl brutale als auch zärtliche Momente, wobei sie sich mittels der tief begründeten Erzählkunst und dem visuell beeindruckenden Stil des Regisseurs von Delicatessen und Stadt der verlorenen Kinder zwischen zerstörerischen Unvermeidlichkeiten und wundersamen Errettungen bewegt. Tautou beherrscht den Film durch ihre leidenschaftliche Ausstrahlung ohne jegliche Anstrengung. Sie ist eine jener Filmschauspielerinnen, die den Zuschauer emotional fesseln, mit jener Art von strahlender Schönheit, bei der einem die Worte fehlen. Ein weit reichender, unglaublicher Film - Teil der umwerfenden Besetzung sind auch Jodie Foster (Das Schweigen der Lämmer), Gaspard Ulliel ('Strayed') und Dominique Pinon (Alien: Die Wiedergeburt). --Bret Fetzer ProduktbeschreibungFrankreich zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Mathilde ist noch ein kleines Mdchen, als ihre Eltern sterben. Diese hinterlassen ihr jedoch ein kleines Vermgen. Somit ist zumindest die finanzielle Zukunft gesichert. Ein neues Zuhause findet sie bei ihrem Onkel Sylvain und dessen Frau Bendicte, die sich aufopfernd um sie kmmern. Doch als sie sich eingelebt hat, ereilt sie prompt der nchste Schicksalsschlag Kinderlhmung. Fortan ist sie schwer gezeichnet, bentigt regelmige Massagen, zieht einen Fu nach und kapselt sich noch mehr von ihrer Auenwelt ab. Einzig dem ebenfalls ziemlich verschlossenen Sohn des Leuchtturmwrters, Manech, gelingt es zu ihr durchzudringen. Die beiden einsamen Seelen verlieben sich ineinander und werden zu einem untrennbaren Paar. 5 Kundenrezensionen:Einfach wundervoll 5 von 5 PunktenIch will es garnicht lang machen.. Es brauchte nicht viele Szenen, um zu erkennen, welch starke Liebe Mathilde und ihren Liebsten verbindet. Dass er im Krieg gefallen sein soll, kann sie nicht glauben, schließlich spürt sie ja noch, dass er lebt. Und so verließ auch mich die Hoffnung bis zum Schluss nie, dass sie ihn am Ende noch finden würde.. Eine wundervoll gefühlvolle Umsetzung, wunderbare Charaktere - einfach ein schöner Film! MMM - Mathilde mit Manech 5 von 5 PunktenDer Film vereint auf geniale Weise drei Genres: zunächst ist es ein Kriegsfilm, mit all der Grausamkeit die dazugehört, dann wie im Titel angekündigt natürlich ein Liebesfilm und schließlich und endlich ein Detektivfilm. Mathilde will nicht glauben, dass ihr geliebter Manech ihre Sandkastenliebe - im Ersten Weltkrieg gefallen ist. Mit schier nie ermüden wollendem Eifer forscht sie, wie und ob er umgekommen ist. Sie befragt Kameraden aus dem Feld, deren Frauen und andere, die mit Manech zu tun hatten, stöbert in Archiven der Armee, ja beauftragt sogar einen Privatdetektiv. Eine Gehbehinderte (Kinderlähmung) sucht einen Toten? Dabei wird der Zuschauer ständig zwischen Gewissheit über den Tod des Geliebten und neuer Hoffnung, dass er überlebt hat, hin und her gerissen. Der Regisseur arbeitet mit Rückblenden, Traumsequenzen und immer wiederkehrenden Symbolen wie dem Leuchtturm (einem Wegweiser also), einem roten Wollhandschuh (der wohlige Wärme bietet) oder MMM. Bis in kleine Nebenrollen mit großen Namen besetzt(Jodie Foster z.B.) blitzt sogar hin und wieder etwas Komik auf. In unheimlich schöne Bilder gehüllt, die einen emotional durch einen aus dem Off eingesprochenen Kommentar eng an die Handlung binden, kommt es zu einem Ende, das glaubhaft, überraschend und wohltuend ist. Ein Meisterwerk über die Schrecken des Krieges und die Schönheit der Liebe 5 von 5 Punkten1917, mitten im schlammigen Schützengraben "Bingo Crepuscule" an der Somme beginnt dieser wünderschön-schreckliche Film. Fünf französische Soldaten wurden wegen Selbstverstümmelung zum Tode verurteilt und werden zwecks ihrer Hinrichtung in das Niemandsland zwischen den deutschen und französischen Stellungen geschickt. Grau und verregnet ist der Tag und hoffnungslos die Aussicht der Verurteilten diese Strafe zu überleben. Jeder von ihnen hat seine eigene kleine Geschichte, Freunde oder Familie, die er zurücklässt. Der jüngste von ihnen ist Manech (Gaspard Ulliel), Mathildes Verlobter. Mathilde (Audrey Tautou) ist die bezaubernde und liebenswürdige Heldin dieses Films, die leuchtende Seele, die diesem trostlosen Kriegsepos Farbe, Freude und Hoffnung verleiht. Als Kind hat sie ihre Eltern verloren und erkrankte an Kinderlähmung, doch sie ließ sich nicht unterkriegen. Von Onkel und Tante in der Bretagne liebvoll großgezogen und von Kindesbeinen an mit Manech zusammen, wird sie eine starke, kluge und freundliche junge Frau. Als sie die Nachricht erhält, ihre große Liebe Manech sei an der Somme gefallen, glaubt sie nicht an dessen Tod. Jahre nach dem Krieg macht sie sich sogar auf die Suche nach ihm. In detektivischer Kleinarbeit verfolgt sie nun jede noch so abwegige Spur. Voller Spannung erlebt man als Zuschauer wie sich aus einem Geflecht von Erzählungen verschiedener Augenzeugen die Geschichte der fünf Verurteilten und auch die von anderen Soldaten aus dem Schützengraben "Bingo Crepuscule" ergibt. Zusammen mit Mathilde erhält man schließlich ein sehr trauriges Bild der Ereignisse von damals. Immer wieder wird Mathildes Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Manech zunichte gemacht und doch gibt sie nicht auf bis sie endlich Gewissheit hat. Wundervoll! In all seiner Schrecklichkeit ist dieser französisch-amerikanische Film doch eine gefühlvolle Romanze und mit etwas Wohlwollen sogar eine sehr spannende Detektivgeschichte - immerhin gibt es sogar ein paar mysteriöse Mordfälle im Zusammenhang mit diesen fünf Verurteilten. Es ist ein wundervoll-hoffnungsvoller Film, ein detailfreudiges optisches Kunstwerk, das zwischen trostlosen Grau-Szenen in den mörderischen Schützengräben und bunten, fröhlichen Bildern aus der Bretagne und dem nach dem Kriege wiedererwachenden Paris der frühen zwanziger Jahre hin und herwechselt. Ein Film, der trotz seiner Schreckensbotschaft und mancher grauenvoller Filmsequenzen dennoch die Hoffnung und den Glauben an das Gute aufrecht erhält. Aber das Bemerkenswerteste an diesem Film ist sicherlich Audrey Tautou, einst als fabelhafte Amélie und nun als lebenshungrige und unbeugsame Mathilde, bezaubert alleine ihre graziöse Erscheinung und ihr traurig-kluger Blick den Zuschauer. Gegen die natürliche Anmut dieser Frau wirkt jede amerikanische Filmschönheit wie eine Plastikbarbie. Dass Audrey Tautou darüber hinaus auch noch göttlich schauspielern kann, kommt dem Film - ganz nebenbei möchte man meinen - zusätzlich zu Gute. Aber auch die restliche Riege der Darsteller kann sich wahrhaft sehen lassen. Eine großartige, scheinbar ungeschminkte Jodie Foster in einer Nebenrolle verblasst sogar beinahe gegenüber den anderen Nebenrollen. (Ticky Holgado als Detektiv Germain Pire, Chantal Neuwirth als Tante Bénédicte oder der radfahrende Postbote um nur einige zu nennen). Fazit: Das Beste, was das französische Kino in den letzten 30 Jahren hervorgebracht hat. DVD: Disc 1: Spieldauer: ca. 128 Minuten, Spielfilm, Audiokommentar von Jean-Pierre Jeunet, Trailer Sprachen: 5.1. Dolby Digital, Deutsch/Französisch, Untertitel: Deutsch/Englisch/Arabisch/Norwegisch/Hebräisch Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch/Englisch Disc 2: Ein Jahr an der Front: Hinter den Kulsissen, Die Rekonstruktion des Paris der 20er Jahre, Die Zeppelin Explosion, Nicht verwendete Szenen mit optionalem Kommentar, Nicht verwendete Szenen, Trailer. Geeignet für alle Bildschirmformate, 16:9 (2.40:1) Umwerfend starker Bilderfilm 5 von 5 PunktenJeunet lässt sich immer sehr viel Zeit mit seinen Filmen, die Liebe zum Detail und eine originelle Gestaltung ist auffallend. Für die Produktion seiner Filme benötigt er in der Regel mehrere Jahre. "Mathilde" ist der Nachfolgefilm des Welterfolgs "Die fabelhafte Welt der Amelie" und hatte es sicherlich im Vergleich nicht leicht. Wieder ist die ausdrucksstarke und verletzlich wirkende Audrey Tatoo die Hauptdarstellerin dieses Films, der visuell einfach atemberaubend daherkommt. Da der Film zu einem grossen Teil von Amerikanern finanziert wurde, entschied ein französisches Gericht, dass der Film kein eindeutig französisches Werk sei, diese Gerichtsentscheidung verhinderte die Präsenz von "Mathilde" bei diversen Preisverleihungen (Felix, Oscar "best foreign language film" und Festivals wie Cannes. Der Streifen wäre ansonsten aufgrund seiner opulenten, melodramatischen Machart prädestieniert dafür, bei solchen Events Preise einzukassieren. Aber immerhin gewann er 5 Cesars und wurde beim Oscarrennen gerechterweise in den Kategorien Cinematography und Art Direction nominiert. Thema des Films ist die Kraft der Liebe, die stärker ist als Vernunft. "Wenn Maneche tot wäre, dann würde ich das spüren" sagt Mathilde und dieser Glaube bringt diese unglaubliche Geschichte in Gang. Mathilde ist Waise, durch eine Kinderlähmung gehbehindert und wächst bei Onkel (Dominique Pinon) und Tante (Chantal Neuwirth) in einem idyllischen küstendorf mit Leuchtturm in der Bretagne auf. Ihr Schulfreund Maneche wird später ihr Geliebter, aber der 17jährige Maneche (Gaspard Ulliel) muss in den Krieg. In den Schützengräben wartet der unvorstellbare Horror und im Januar 1917 verurteilt ein Kriegsgericht fünf junge Soldaten wegen Selbstverstümmelung zum Tod: In der Nacht werden sie aus einem "Bingo Crepuscule" genannten Schützengraben in das schmale Gebiet zwischen französischen und deutschen Linien getrieben, wo praktisch keine Überlebungschancen bestehen - einer davon ist Maneche. Er gilt zunächst als vermisst, dann als tot - Mathilde will 3 Jahre nach Ende des Krieges immer noch nicht daran glauben. So engagiert sie einen Privatdetektiv und macht sich selbst auf die Suche.... In schönen Nebenrollen tauchen auch Stars wie Jodie Foster und Marion Cottilard auf. Der Film schafft durch seine atemberaubende visuelle Kraft eine der gelungensten Thematisierungen des Ersten Weltkrieges, den Horror des deutsch-französischen Stellungskrieges. Dem gegenüber wird eine verklärte gefühlsgefärbte Sicht auf "Zuhause" vorgenommen - liebenswerte und auch grotesk wirkende Charaktere kommen immer in Jeunets Kosmos vor, so auch hier. Zu einem weiteren künstlerischen wie dramaturgischen Mittel gehört auch der ständige Wechsel der Perspektiven, diverse verschiedene Handlungsstränge kommen hinzu - auch das Schicksal der anderen Soldaten wird beleuchtet - bis zum Ende der Suche, wohin auch immer sie führt. "Mathilde" dürfte sowohl der typische Frauenfilm als auch der optimale Schmachtfetzen für Weihnachten sein, aber er hat mich auch durch seine visuelle Kraft und mit seinem märchenhaften Charme erobert. Man muss ja nicht immer Realist sein... Ein Kunstwerk - leider ein wenig zu lang 4 von 5 PunktenDer erste Weltkrieg ist aufgrund der die geschichtliche Erinnerung dominierenden Nazizeit im kollektiven Gedächtnis der Deutschen nahezu vergessen, ganz im Gegensatz zu Briten und Franzosen. Umso bedeutsamer ist es, wenn man sich durch Filme wie diesem dem Thema annähern kann, auch wenn "Mathilde - eine große Liebe" natürlich hauptsächlich französische Geschichte behandelt. Der Film nach dem Roman "Die Mimosen von Hossegor" von Sébastien Japrisot schildert die verzweifelte Suche der durch eine Kinderlähmung gehbehinderten Mathilde (Audrey Tautou) nach ihrem Verlobten Manech, der mit vier anderen französischen Soldaten wegen Selbstverstümmelung zum Tode verurteilt und im Niemandsland zwischen den deutschen und französischen Linien ausgesetzt wurde. Obwohl die Verurteilten keine Überlebenschance haben, glaubt Mathilde aufgrund ihres inneren Gefühls nicht an den Tod des Geliebten und begibt sich kurz nach Ende des Kriegs auf Spurensuche. Sicherlich weist dieser Film naturgemäß viele Ähnlichkeiten zu "Die fabelhafte Welt der Amélie" auf, was ich aber nicht unbedingt als Nachteil empfinde, da ich beide Filme sehr schätze. Der Wahnsinn des Krieges wird immer wieder durch eine Prise Humor (so zum Beispiel der wild radfahrende Postbote) konterkariert und das Schwelgen Jean-Pierre Jeunet in atemberaubenden Farben (hier vor allem gold-gelb in den Nichtkriegszenen und eine düster-dreckiges grau-blau bei den Frontaufnahmen) ist wirklich ein grandioses visuelles Erlebnis. Die Nebenrollen sind sehr gut besetzt, neben dem alten Jeunet-Spezi Dominique Pinon hat mich besonders Jodie Foster als vom Leben und Krieg gezeichnete Frau beeindruckt. Eigentlich ist diese Doppel-DVD auch aufgrund der guten technischen Qualität und des beigefügten Bonusmaterials ein klarer Anwärter auf die Höchstwertung, verfehlt dieses Ziel jedoch knapp. Das liegt an gewissen Längen des Films, die entstehen, da Mathilde das Schicksal jedes einzelnen der fünf todgeweihten Soldaten erforscht und die Ermittlungen so den Film sehr strecken. Was bleibt ist ein spannender und bildlich ungemein beeindruckender Mix aus Antikriegsfilm, historischer Lehrstunde sowie einer Liebes- und einer Kriminalgeschichte mit einer wie immer hinreißenden Audrey Tautou und dem Soundtrack des David Lynch-Hauskomponisten Angelo Badalamenti. Kaufen! |
|
|
Die fabelhafte Welt der Amélie (Book Edition, 2 DVDs)
DVD von Prokino |
Aus der Amazon.de-RedaktionSie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney ProduktbeschreibungProkino Die fabelhafte Welt der Amelie SE (Bookedition), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 28.08.08 Eine Kundenrezension:...eine fabelhafte Welt in einem fabelhaften Film 5 von 5 Punkten...ein gigantischer Film mit einer überragenden Audrey Tautou als Amélie in einem Märchen in Paris, mit allem Charme einer poetischen Verzauberung. Ausgearbeitet bis ins kleinste Detail erzeugen diese wunderschönen Bilder ein "Festival der Sinne". Amélie, eine gute Fee inmitten von skurrilen Charakteren. ...eine phantastische Geschichte in den Schluchten der Großstadt ...die Akteure in grellen Farben gemalt auf zartem Hintergrund ...mit sehnsüchtiger Musik begleitet. ...ein genialer Film, so leicht und trotzdem so tiefgründig Darsteller: * Audrey Tautou: Amélie Poulain * Mathieu Kassovitz: Nino Quincampoix * Rufus: Raphaël Poulain * Lorella Cravotta: Amandine Poulain * Serge Merlin: Raymond Dufayel * Clotilde Mollet: Gina * Jamel Debbouze: Lucien * Claire Maurier: Suzanne * Dominique Pinon: Joseph * Isabelle Nanty: Georgette * Urbain Cancelier: Mr. Collignon * Yolande Moreau: Madame Wallace * Maurice Bénichou: Dominique Bredoteau |
|
|
Alien - Die Wiedergeburt
DVD von Twentieth Century Fox Home Entert. |
Aus der Amazon.de-RedaktionEin bisschen erinnern die Alien-Filme an die Kinoausflüge von Raumschiff Enterprise: Die Filme mit den geraden Nummern sind die besseren. Denn ohne Frage: Dieser vierte, von dem Franzosen Jean-Pierre Jeunet (Die Stadt der verlorenen Kinder) inszenierte Teil ist eine eindeutige Steigerung gegenüber Alien 3, denn mit seiner Story haucht er dem Alien-Franchise neues Leben ein. Lag zwischen den Geschichten von Teil eins bis drei ein Handlungsspielraum von rund 60 Jahren, so wurde die Handlung des vierten Teils noch einmal weiter in die Zukunft verlegt. Eine Zukunft, in der die Wissenschaftler einer Weltraum-Basis Ripley (Sigourney Weaver), die eigentlich im dritten Teil gestorben ist, klonen und zu neuem Leben erwecken. Allerdings haben sie ihre menschlichen Chromosome mit der DNA des Aliens gekreuzt, was Ripley enorme Kräfte verleiht. Eines Tages gelangt eine Gruppe von Schmugglern auf die Basis und entdeckt dort eine neue Rasse von Aliens, die im Endeffekt aus der gleichen Forschungsreihe wie die geklonte Ripley stammen. Und es geschieht, was geschehen muss: Die Monster kommen frei und schon bald gibt es auf der Basis keinen sicheren Platz mehr. Glück für die Schmuggler, daß sich Ripley auf ihre Seite schlägt und hilft, einen Weg aus der Basis hinaus zu suchen. In einer weiteren Hauptrolle ist Winona Ryder als Schmugglerin zu sehen, die ein Geheimnis mit sich herumträgt, von dem niemand etwas erfahren darf. --Marshall Fine ProduktbeschreibungDVD FSK 16 Action, Thriller und Horror/ Fox. |
|
|
Delicatessen
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungDelicatessen - Arthaus Collection DV Eine Kundenrezension:Essen wir Delicat.... 5 von 5 PunktenWie? Es gibt noch keine Rezension zu diesem Film? Hier eine kurze Hilfe für alle die ihn noch nicht kennen: Bei dem Regisseur handelt es sich um den selbigen der auch die 'Die fabelhafte Welt der Amelie' oder 'Die verlorene Stadt der Kinder' abgedreht hat. Anspruchsvoll, detailverliebt, französisch - eigentlich will ich garnichts über diesen Film verraten. Viel zu gut dafür... 5Stars |
|
...

