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Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Timothy Spall, Sacha Baron Cohen, Regie: Tim Burton

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,46

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Warner Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend - was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: „The Ballad of Sweeney Todd“ ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett - aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt.
Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

naja, man hätte es besser machen können
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
eigentlich hätte alles gepasst, um aus "Sweeny Todd" einen genialen Film zu machen. Die Handlung, Kulissen, Kostüme - und natürlich Johnny Depp in der Hauptrolle, da kann eigentlich nichts schief gehen - denn Johnny Depp ist - und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht die Einzige - ein wirklich einmaliger Schauspieler. Ich habe fast sämtliche Filme mit ihm gesehen und mit seiner schauspielerischen Leistung kann es kaum ein anderer aufnehmen. Kaum einer kann sich so in eine Rolle hineinversetzen, hat so viel komödiantisches Talent ... genug des Lobes, denn auch ein Johnny Depp ist nicht unfehlbar. Singen gehört eher nicht zu seinen Stärken, dass sollte er anderen überlassen. Gleiches gilt für Helena Boham Carter, die zwar auch genial spielt aber die Dialoge doch lieber häufiger sprechend als andauernd nur singend von sich geben sollte. Ich habe ja nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen, aber hier war es einfach zuviel des Guten. Teilweise war das Endlosgeträller schon nervtötend und so echte Spannung und Grusel kam bei mir da eher nicht auf. Gute Musicals (Musketiere, Phantom der Oper, West Side Story etc.), deren Rollen auch von gut ausgebildeten Sänger(innen) besetzt werden, haben einen gelungenen Mix aus Sprache und Gesang. Dies ist hier leider nicht der Fall, schade eigentlich ...
Rabenschwarze Tragikomödie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, wer sich hier beklagt, dass in diesem Film zuviel gesungen wird, der ist schlicht schlecht informiert: Schließlich ist Sweeney Tood die Vermilmung eines Erfolgs-Musicals, oder vielmehr Grusicals, von Stephen Sondheim. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie genial Tim Burton ein Bühnenstück in einen Film verwandelt und dass er das Wagnis auf sich genommen hat, seine Starbesetzung, inklusive Johnny Depp, Alan Rickman und Helena Bonham Carter, selbst singen zu lassen - vor allem, da diese Stars zuvor noch nie in einem Musikstück aufgetreten waren. Und es funktioniert fabelhaft, wie etwa das tolle Duett von Depp/Rickmann zeigt. Einen Glanzauftritt hat auch Sacha Baron Cohen, den viele vielleicht nur als den Komiker Borat inklusive aberwitzigem Badekostüm kennen. Das Barbier-Duell zwischen Depp und ihm ist umwerfend komisch, eine der besten Szenen des Films und beweist, wie genial Regisseur Tim Burton selbst kleine Rollen besetzt hat.
Nun, die Geschichte ist natürlich extrem blutrünstig und liefert durchaus Anreize, sich zum Vegetarismus zu bekehren. Denn schließlich boomt Mrs. Lovetts Fleischpasteten-Geschäft erst als sie beginnt, Sweeney Todds Opfer zu verwursten. So eine Story ist natürlich, pardon, nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Ganze ist auch eine rabenschwarze Tragikomödie mit düsteren Bildern und karikaturhaft überzeichneten Charakteren. Dennoch gleitet der Film dank der starken Darsteller nie ins Lächerliche oder Trashige ab. Dafür sorgen unter anderem Depp als düsterer Rächer, Rickman als fieser Richter Turpin, hinter dem Depp her ist und Helena Bonham Carter als schräge Ladenbesitzerin.
Die Extras, wie Hintergrund-Infos und Interviews mit Burton, Sondheim und einigen Darstellern sind auch ganz interessant. Leider konzentriert sich das bei Letzteren auf die Hauptdarsteller und so kommt Alan Rickman, der schließlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, zu meinem großen Bedauern nicht zu Wort.
Positiv überrascht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Noch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ...

... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist!

Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen!
Genial
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sweeney Todd erzählt die Geschichte eines Mannes, der anfangs alles hatte: eine wunderschöne Frau, ein Kind, ein Leben. Doch ein Richter nahm ihm alles und schickte ihn für 15 Jahre weg. Nach dieser Zeit kommt der Mann wieder zurück nach London und nennt sich Sweeney Todd. Er möchte eigentlich nur seine Frau und seine Tochter wieder sehen, doch seine Frau ist nicht mehr da und seine Tochter hat der Richter. Und dann möchte Todd nur noch eins: Rache ...

Ich finde dieses Musical wirklich sehr gut gelungen. Die Handlung ist nicht die beste, aber man kommt gut mit und sie ist auch logisch aufgebaut. Burton zeichnet seine Figuren eindrucksvoll und düster. Johnny Depp spielt einen grandios rachelüsternen Todd.
Es ist ein bisschen viel Blut im Spiel, aber es ist ja auch der Film eines Barbiers, der Rache will. Trotzdem, ein bisschen viel Blut vielleicht, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Die Lieder sind wirklich gut und auch Johnny Depp (ein Neuling auf gesanglicher Ebene) wirkt sicher und der Gesang klingt wirklich schön und angenehm.

Alles in Allem ein spannender, guter Film!
Leider nicht das, was ich erwartet hatte...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin seit Jahren ein großer Bewunderer von Tim Burton. Wäre bei Sweeney Todd nicht so viel gesungen worden, wäre dies für mich der beste Burton seit Jahren gewesen. Mit einer so großen Menge an Gesangseinlagen, die teilweise wirklich nervig sind (Zitat: "Joanna, Joanna..."), hätte ich allerdings nicht gerechnet.

Die Darsteller sind gut wie immer und das Produktionsdesign von Dante Ferreti hat nicht ohne Grund den Oscar gewonnen. Durch die vielen Gesangseinlagen konnte ich den Film leider nicht in dem Maße genießen, wie ich es gerne getan hätte.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]
mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Timothy Spall, Sacha Baron Cohen, Regie: Tim Burton

Blu-ray von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 19,39

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]
  • USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08

Produktbeschreibung


Warner Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend - was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: „The Ballad of Sweeney Todd“ ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett - aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt.
Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

naja, man hätte es besser machen können
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
eigentlich hätte alles gepasst, um aus "Sweeny Todd" einen genialen Film zu machen. Die Handlung, Kulissen, Kostüme - und natürlich Johnny Depp in der Hauptrolle, da kann eigentlich nichts schief gehen - denn Johnny Depp ist - und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht die Einzige - ein wirklich einmaliger Schauspieler. Ich habe fast sämtliche Filme mit ihm gesehen und mit seiner schauspielerischen Leistung kann es kaum ein anderer aufnehmen. Kaum einer kann sich so in eine Rolle hineinversetzen, hat so viel komödiantisches Talent ... genug des Lobes, denn auch ein Johnny Depp ist nicht unfehlbar. Singen gehört eher nicht zu seinen Stärken, dass sollte er anderen überlassen. Gleiches gilt für Helena Boham Carter, die zwar auch genial spielt aber die Dialoge doch lieber häufiger sprechend als andauernd nur singend von sich geben sollte. Ich habe ja nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen, aber hier war es einfach zuviel des Guten. Teilweise war das Endlosgeträller schon nervtötend und so echte Spannung und Grusel kam bei mir da eher nicht auf. Gute Musicals (Musketiere, Phantom der Oper, West Side Story etc.), deren Rollen auch von gut ausgebildeten Sänger(innen) besetzt werden, haben einen gelungenen Mix aus Sprache und Gesang. Dies ist hier leider nicht der Fall, schade eigentlich ...
Rabenschwarze Tragikomödie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, wer sich hier beklagt, dass in diesem Film zuviel gesungen wird, der ist schlicht schlecht informiert: Schließlich ist Sweeney Tood die Vermilmung eines Erfolgs-Musicals, oder vielmehr Grusicals, von Stephen Sondheim. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie genial Tim Burton ein Bühnenstück in einen Film verwandelt und dass er das Wagnis auf sich genommen hat, seine Starbesetzung, inklusive Johnny Depp, Alan Rickman und Helena Bonham Carter, selbst singen zu lassen - vor allem, da diese Stars zuvor noch nie in einem Musikstück aufgetreten waren. Und es funktioniert fabelhaft, wie etwa das tolle Duett von Depp/Rickmann zeigt. Einen Glanzauftritt hat auch Sacha Baron Cohen, den viele vielleicht nur als den Komiker Borat inklusive aberwitzigem Badekostüm kennen. Das Barbier-Duell zwischen Depp und ihm ist umwerfend komisch, eine der besten Szenen des Films und beweist, wie genial Regisseur Tim Burton selbst kleine Rollen besetzt hat.
Nun, die Geschichte ist natürlich extrem blutrünstig und liefert durchaus Anreize, sich zum Vegetarismus zu bekehren. Denn schließlich boomt Mrs. Lovetts Fleischpasteten-Geschäft erst als sie beginnt, Sweeney Todds Opfer zu verwursten. So eine Story ist natürlich, pardon, nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Ganze ist auch eine rabenschwarze Tragikomödie mit düsteren Bildern und karikaturhaft überzeichneten Charakteren. Dennoch gleitet der Film dank der starken Darsteller nie ins Lächerliche oder Trashige ab. Dafür sorgen unter anderem Depp als düsterer Rächer, Rickman als fieser Richter Turpin, hinter dem Depp her ist und Helena Bonham Carter als schräge Ladenbesitzerin.
Die Extras, wie Hintergrund-Infos und Interviews mit Burton, Sondheim und einigen Darstellern sind auch ganz interessant. Leider konzentriert sich das bei Letzteren auf die Hauptdarsteller und so kommt Alan Rickman, der schließlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, zu meinem großen Bedauern nicht zu Wort.
Positiv überrascht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Noch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ...

... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist!

Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen!
Genial
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sweeney Todd erzählt die Geschichte eines Mannes, der anfangs alles hatte: eine wunderschöne Frau, ein Kind, ein Leben. Doch ein Richter nahm ihm alles und schickte ihn für 15 Jahre weg. Nach dieser Zeit kommt der Mann wieder zurück nach London und nennt sich Sweeney Todd. Er möchte eigentlich nur seine Frau und seine Tochter wieder sehen, doch seine Frau ist nicht mehr da und seine Tochter hat der Richter. Und dann möchte Todd nur noch eins: Rache ...

Ich finde dieses Musical wirklich sehr gut gelungen. Die Handlung ist nicht die beste, aber man kommt gut mit und sie ist auch logisch aufgebaut. Burton zeichnet seine Figuren eindrucksvoll und düster. Johnny Depp spielt einen grandios rachelüsternen Todd.
Es ist ein bisschen viel Blut im Spiel, aber es ist ja auch der Film eines Barbiers, der Rache will. Trotzdem, ein bisschen viel Blut vielleicht, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Die Lieder sind wirklich gut und auch Johnny Depp (ein Neuling auf gesanglicher Ebene) wirkt sicher und der Gesang klingt wirklich schön und angenehm.

Alles in Allem ein spannender, guter Film!
Leider nicht das, was ich erwartet hatte...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin seit Jahren ein großer Bewunderer von Tim Burton. Wäre bei Sweeney Todd nicht so viel gesungen worden, wäre dies für mich der beste Burton seit Jahren gewesen. Mit einer so großen Menge an Gesangseinlagen, die teilweise wirklich nervig sind (Zitat: "Joanna, Joanna..."), hätte ich allerdings nicht gerechnet.

Die Darsteller sind gut wie immer und das Produktionsdesign von Dante Ferreti hat nicht ohne Grund den Oscar gewonnen. Durch die vielen Gesangseinlagen konnte ich den Film leider nicht in dem Maße genießen, wie ich es gerne getan hätte.
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Produkt-Bild: Harry Potter und der Orden des Phönix [HD DVD]

Harry Potter und der Orden des Phönix [HD DVD]
mit Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Richard Griffiths, Alan Rickman, Regie: David Yates

HD DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 16,40, Angebote ab EUR 9,99

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Harry Potter und der Orden des Phönix [HD DVD]

Produktbeschreibung


HARRY POTTER UND DER ORDEN DES

Aus der Amazon.de-Redaktion


In der fünften Harry Potter-Verfilmung ist die Welt der Zauberer endgültig nicht mehr heiter und sorglos: Lord Voldemort ist zurückgekehrt und plant mit Hilfe der Todesser, seine Schreckensherrschaft wieder zu errichten. Trotz aller Warnungen weigert sich das Ministerium der Magie jedoch, den Anfängen zu wehren. Ja, Zaubereiminister Cornelius Fudge verdächtigt Harry und Dumbledore sogar des Umsturzes, weil sie nicht von ihren angeblichen Verschwörungstheorien lassen wollen. Deshalb bestimmt Fudge seine Vertraute Dolores Umbridge zur neuen Professorin der Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Umbridge, die alsbald den Titel einer Hohen Inquisitorin erhält, errichtet ein totalitäres Regime in Hogwarts, das George Orwells 1984 alle Ehre gemacht hätte. Ihre absurden Vorschriften und scheinbar willkürlichen Verbote machen nicht nur Harry das Leben schwer. Dabei hat er eigentlich schon mehr als genug Probleme: Er wird von seltsamen Alpträumen geplagt, ist zum ersten Mal verliebt sowie den Launen der Pubertät ausgesetzt und zu seinem großen Entsetzen muss er auch noch Einzelunterricht bei Snape nehmen.
Natürlich musste das bislang seitenstärkste Buch bei der filmischen Umsetzung ein paar Szenen und Handlungsstränge einbüssen. Aber das soll der Schaden des Films nicht sein: Wo im Buch (manchmal zu viel) geredet wird, setzt der Film auf Dramatik und Action. Vor allem Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint sind nicht nur mit, sondern auch an ihren Rollen gewachsen und beweisen besonderes Feingefühl bei den emotionalen Verstrickungen ihrer Charaktere. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst des Regisseurs David Yates - bislang eher ein unbeschriebenes Blatt -, der eine exzellente Verfilmung vorgelegt hat. Yates gelingt es in düsteren Farben und bedrohlicher Atmosphäre, den Aufstieg des Faschismus in der Zaubererwelt in spektakuläre Bilder zu fassen und dabei nie seine Charaktere aus den Augen zu verlieren. So lässt er seine Schauspieler - allen voran Alan Rickman als Snape und Imelda Staunton - brillieren, ja sogar duellieren, dass es eine wahre Freude ist. Einzig der Titel gebende Orden des Phönix kommt etwas zu kurz. -- Birgit Schwenger
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Schlecht!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe den Film im Kino gesehen und kaufte ihn mir dann auf dvd was aber ein fehler war, denn ich schaute den film nur einmal an!
Weil:
- das buch vieeeeeeeeel besser ist
- der film langweilig ist ( es passiert ja gar nichts)
Nicht zu empfehlen lieber buch lesen!
Kann man auch weniger als einen Punkt vergeben?
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Es ist eine regelrechte Beleidigung für jeden Harry Potter Fan. Kaum irgendein Buch ist so schlecht verfilmt worden wie Harry Potter Teil 5.
Es gibt keine tiefgründige Gespräche zwischen den Figuren (wie es im Buch massenweise vorkam), die Szenen wechseln so schnell, dass man kaum hinterher kommt und die Spezial-Effekte sind auch nicht sooooo berauschend.

Die Bücher wurden immer dicker, die Filme immer kürzer.

Ich habe alle Bücher gelesen und die Filme (1-4) mehr als 10 Mal gesehen. Teil 5 vom DVD gibts in meinem Regal nur, weil er zur Sammlung dazugehört. Gesehen hab ich ihn leider, oder sollte ich sagen zum Glück, nur im Kino.
Das 5. Schuljahr beginnt...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
... und natrülich wird auch dies wieder verfilmt!

Nachdem mir "Harry Potter und der Feuerkelch" wieder besser gefallen hatte, freute ich mich auf den 5. Teil und wurde gnadenlos enttäuscht!

Die 3 Sterne kann ich nur für die guten Schauspielerinnen und Schauspieler geben, für fie gute DVD und für die "Specialeffects" im Film!

Dieser Film ist einfach wieder nur zusammengeschnitten worden, wichtige Details wurden einfach vergessen oder ignoriert!

Was hat es denn mit der Prophezeiung auf sich?
Wenn man das Buch nicht kennt, fällt es einem schwer dies nachzuvollziehen.

Der Zorn Harrys und der Verlust von Sirius wird einfach ignoriert! Man konnte bis zum Tod von Sirius die Beziehung zwischen Harry und ihm auch gar nicht "erfühlen". Das sie sich mochten sah man, aber wie sehr? Für Harry war er die wichtigste Person zu dieser Zeit!

Leider nur ein mittelmäßiger Film, hoffe der nächste Teil wird wieder besser!
Gutes Schuljahr...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
...schlechte Verfilmung.
Dieser Film ist die schlechteste Umsetzung der Buchreihe. Von Anfang an kann man sich nicht wirklich in die Zaubererwelt hineinverestzen. Details wurden arg verkürzt, wichtig Szenen sind gestirchen worden, die Gefühlswelt der Haputrollen ist so groß, dass sie auf einem Kaffeelöffel Platz haben.

Bevor man sich diesen Film ansehen möchte, sollte man zuerst die wirklich guten Bücher von JK Rowling lesen, man wird auf viele Sachen entdecken und einfach in diese Welt und deren Geschehnisse hineingerissen werden.

Fazit: Zuerst das Buch lesen, dann anschauen. Ich mag Harry Potter wirklich, habe diesen Film zu Hause und sehe ihn mir auch oft an, aber ich ärgere mich trotzdem immer, dass so viel fehlt, was wichtig ist.
schlechte Schauspieler und schlecht umgesetzt
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieser Film ist der bisher schlechteste von allen Harry Potter-Filmen.Ich glaube,langsam wird es zu schwer die Bücher mit dem ganzen umfassenden Inhalt zu verfilmen und dabei dem Roman einigermaßen gerecht zu werden.

1.Die meisten Schauspieler in diesem Film,und allen voran Emma Watson und Daniel Radcliffe,spielen einfach nur schlecht.Ich weiß nicht,ob es an dieser übertriebenen Mimik liegt,ob sie einfach unfähig sind oder ob es daran liegt,dass sie sowieso schon für die restlichen zwei/bzw. drei Teile "gebucht" wurden,es ist mir unerklärlich,wie diese beiden Hauptdarsteller ausgesucht wurden.

2.Im 5.Teil des Buches gibt es übermäßig viel Handlung,die erklärt werden muss,um vom (Kino)zuschauer verstanden zu werden.Dies wird im Film nicht gemacht.Es wird wiederrum nur auf Spezialeffekte gezählt,mit den Zauberstäben hier "geschossen".Da vorne kämpft einer mit dem anderen und keiner weiß,warum.

3.Es ist einfach nur Geldmacherei.Die Produzenten und Filmemacher wissen ganz genau,dass der Film ein Erfolg wird,und müssen gar nichts groß machen,damit Leute ins Kino gehen.Hier wird sich darauf verlassen,dass alle,die das (wirklich gute) Buch gelesen haben,auch in den Film gehen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Fight Club

Fight Club
mit Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham Carter, Regie: David Fincher

DVD von KINOWELT
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 8,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fight Club

Produktbeschreibung


Kinowelt Fight Club, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 08.08.08
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Men is what we are
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Über die düstere Satire Fight Club von Chuck Palahniuk von 1996 und David Finchers Verfilmung von 1999 lässt sich sehr lange diskutieren. Die wesentlichen Anmerkungen zu diesem gleichzeitig verstörrenden und sehr lustigen Werk werden in den Audio-Kommentaren dieser DVD gemacht. Die technische Umsetzung des Films ist ein besonderes Lob wert, denn normalerweise würde ein Thema wie Fight Club, das nicht gerade für einen Blockbuster geeignet ist nicht so aufwändig produziert werden. Mit einem Budget von 100 Millionen Dollar gibt es hier endlich mal einen Film, der Dolby 5.1, bemerkenswerte Special Effects, Widescreen Bild UND einen sehenswerten Inhalt bietet. Erstklassige Schauspieler wie Edward Norton als namenloser Held, Helena Bonham Carter als Marla Singer und Brad Pitt als Tyler Durden und ein grossartiger Regisseur wie David Fincher konnten diesen Film trotzdem nicht zum grossen Kassenerfolg verhelfen. Zum einen ist der Film ab 18, zum anderen klingt der Titel eher nach einem Jean Claude van Damme Actionfilm, denn nach einer klugen und amüsanten Satire.
Nicht jeder kann mit Palahniuks Art von Humor umgehen, deshalb wurde Fight Club von manchen Kritikern als gewaltverherrlichendes, dummes Machwerk verrissen. Tatsächlich wird der Schritt von der Selbsthilfegruppe zur Terrorzelle hier so mitreissend erzählt, dass es für jüngere Zuschauer wahrscheinlich schwer ist die Handlung richtig einzuordnen. Norton meint im Audiokommentar, dass hier unter anderem thematisiert wird wie aus Friedrich Nietzsches Ideen Hitler wurde. Der Wunsch eine Welt, mit der man unzufrieden ist, zu verändern mündet in Chaos und Zerstörung.
Viel Lob wurde über Batman: The Dark Knight ausgeschüttet, weil er sich mit dem Thema Terror und den Zuständen in den USA beschäftigt. Im Vergleich zu Fight Club wird in The Dark Knight aber nur sehr leicht an der Oberfläche gekratzt. Fight Club geht wesentlich tiefer, lässt den Zuschauer nicht unverändert zurück. Wie weit sich der Zuschauer mit den Fragen des Films auseinandersetzt wird variieren, ich persönlich achte seit Fight Club nun immer auf die Cigarette Burns, mit denen in einem Film der Wechsel der Filmrolle angekündigt wird. Und das ist nur einer der vielen gelungenen Gags in diesem Meisterwerk!
Es ist einer der Filme bei denen der empfängliche Zuschauer wie gebannt vor dem Bildschirm sitzt und das Gefühl hat, das die Dialoge wirklich zu einem sprechen. Ein Film der gleichzeitig echt und künstlich ist. Was The Graduate (Die Reifeprüfung) für die Sechsiger Jahre war, das war Fight Club für die Neunziger. Im selben Jahr erschienen Sixth Sense und American Beauty und eine lange Serie schlechter Filme war endlich unterbrochen. Neben vielen anderen Anliegen ist Finchers Fight Club eben auch eine Liebeserklärung an das Kino. An das gehaltvolle Kino, in dem Filme nicht Berieselung und Zeitvertreib, sondern Kunst sind!

Fight Club erzählt die Geschichte eines namenlosen Büroangestellten (Edward Norton), der sein mittelmässiges, ereignisloses Leben zwischen langweiliger Büroarbeit und Power-Shopping leid ist. Eine Achterbahnfahrt durch die Neunziger Jahre. Ein Film über Männer, die sich schwer tun in einer Welt ohne Jagd und Abenteuer, lohnende Ziele, männliche Vorbilder und Sinn. Consumers is what we are?
Erstklassig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zum Inhalt dieses Films ist mittlerweile genug gesagt und geschrieben worden, daher nur Folgendes: Da es sich hier nicht um Mainstream-Ware handelt war der Film in den Kinos nicht sehr erfolgreich. Ich habe den Film Ende `99 im Kino gesehen und nach der Vorstellung stand die Hälfte der Besucher kopfschüttelnd aus ihren Sitzen auf, weil sie, so glaube ich, den Film gar nicht verstanden hatten. Schade ums Geld.
Ich empfehle ein mehrmaliges Ansehen auf DVD. Der Film ist sehr komplex, Gewalt spielt eine grosse Rolle aber noch wichtiger sind die Dialoge; keine Minute sollte man verpassen.
Fincher ist ein Meisterregisseur, die Schauspieler 1A.
Liebhabern möchte ich noch das Original-Hörbuch von TV Movie empfehlen.
5 sterne film -in verschlechterter optik-
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
hallo
habe den film seid mehreren jahren und schaue ihn auch immer wieder mal an. wuerde jedem der den film noch nicht hat, zum kauf raten.

der film ist witzig und ungewoehnlich, gut es gibt auch gewalt, aber im "passendem" verhaeltnis zur story. spricht bis jetzt alles fuer die neuauflage.

jedoch ist die qualitaet des hauptfilms auf der dvd aus dem jahr 2000 mM nach besser. da die dvd auch noch 5 euro guenstiger ist, rate ich zum kauf des aelteren titels.

aber egal welche version der scheibe... kaufen solltet ihr sie euch!

mfg
aV
Mein persönlicher Lieblingsfilm
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist wohl einer der besten Filme, die je gedreht wurden.
Die Story ist genial und hat einige Wendungen auf Lager.
Um die Message kann man sich streiten, denn: Der Film kann auf so viele unterschiedliche Weisen interpretiert werden, aber fakt ist, dass es sich hier nich um eine 0815-Unterhaltung handelt.
Auch die Schauspieler sind genial. Brad Pitt wohl in seiner besten Rolle. Edwart Nortonspielt ebenfalls weltklasse. Die Art und weise wie Norton uns durch die Geschichte führt ist atemberaubend.
Fazit:
Dieser Film ist ein Pflichtkauf!!
Kult
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein Meisterwerk sondergleichen und sollte in jeder gut sortierten DVD Sammlung seinen Platz finden!
Der gesellschaftskritische Plot wird von der hochkarätigen Besetzung (Edward Norton und Brad Pitt) einfach perfekt rübergebracht. Bei den Dialogen hat man das Gefühl dass kein einziges überflüssiges Wort benutzt wird, jeder Dialog strotzt nur so vor Anspielungen und auch der Ich-Erzähleraus dem Off ist schlichtweg genial eingesetzt.
Die Story hat eine sehr krasse Wendung und kann beim ersten mal Ansehen vielleicht verwirrend sein, das zweite mal macht es dafür aber umso mehr Spaß dieses Meisterwerk zu sehen, da es schon von Anfang an haufenweise Hinweise auf die Wendung gibt ...
Technisch überzeugt mich der Film auch mit Computeranimationen, die dafür. dass die schon 10 Jahre auf dem Buckel haben, richtig überzeugend wirken.
Alles in allem ein 5* Film, wobei die Altersangabe FSK 18 dank der Aussage des Films und diverser Kampfszenen auf jeden Fall sinnvoll ist.
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Produkt-Bild: Merlin

Merlin
mit Isabella Rossellini, Rutger Hauer, John Gielgud, Sam Neill, James Earl Jones, Regie: Steve Barron

DVD von Hallmark
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 3,80

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Merlin
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Hallmark Merlin (2 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 13.08.07
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5 Kundenrezensionen:

Magische Zeiten.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Zauberin der dunklen Künste Mab fürchtet um ihre Macht, weil immer mehr Menschen sich dem Christentum zuwenden. Mit der Zauberkraft eines Kristalls erzeugt Mab die Schwangerschaft einer Frau, die neun Monate später den Knaben Merlin zur Welt bringt. Seine Mutter stirbt bei der Geburt. So verbringt Merlin seine Kinderjahre bei seiner Großmutter.

Mit achtzehn nimmt sich seiner Mab und ihr Diener Frik an. Merlin erlernt die Zauberkünste und wird mächtiger Berater der sich streitenden Warlords. Recht früh überwirft sich Merlin mit Mab und geht fortan seine eigenen Wege. Merlin steht auch dem Christentum nicht feindlich gegenüber.

In der Hoffnung das Land zu befrieden, lässt er einen fadenscheinige Herrscher Uther zu Macht kommen. Doch dieser führt das Land mit gleicher ungerechter Härte wie seine Vorgänger. Merlins Hoffnung ruht nun auf Arthur, dem Sohn Uthers, den er als Schüler unterweist. Nach Uthers Tod kommt es erneut zu Machtstreitigkeiten, die Arthur durch das Schwer Excalibur zu seinen Gunsten entscheiden kann. Alles scheint in friedlicher Ordnung, wäre da nicht Mab, die bereits den nächsten Gegenschlag in die Wege geleitet hat.

Die umfangreiche Geschichte wird spannend und unterhaltsam erzählt. Pittoreske Szenenbilder, Intrigen, überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen sorgen beim Zuschauer immer wieder für Aufmerksamkeit. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
Merlin er Zauberer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Merlin ist eines der größten Fantasyfilme!
Super Schauspieler, tolle Musik und schöne Landschaft was bei einen Fantasyfilm dabei sein sollte.
Merlin ist einer der berühmtesten Zauberer überhaupt und deshalb eine gute Verfilmung.
Für Fantasy Fans ein muss!
Grandioses TV-Fantasy-Epos um den berühmtesten Zauberer der Welt!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nein, diesmal geht es mal nicht um Harry Potter! ^_~
Der Film handelt - dem Titel entsprechend - von Merlin. Er umfasst seine gesamte Lebensgeschichte, von der Geburt bis hin ins hohe Alter ( allerdings mit grösseren Zeitsprüngen ).

INHALT:
Grossbritanien, 6 Jhd. nach Christus.
Eine Zeit des Umbruchs. Die neue christliche Religion hält Einzug. Die Menschen beginnen sich von ihren heidnischen Gebräuchen abzuwenden. Das kann und will die dunkle Feenkönigin ( Banshee? ) Mab nicht zulassen, denn das Vergessen bedroht ihre Existenz. Als Gegenmassnahme beschliesst sie also einen mächtigen Zauberer zu erschaffen, welcher die Menschen wieder auf den "alten Weg" zurückführen soll. Mit ihrer gesamten magischen Kraft erschafft Mab einen "Samen", den sie einer Bauersfrau einpflanzt. Monate später wird Merlin geboren - der Junge ohne sterblichen Vater! Dieser wächst geborgen bei seiner Tante auf ... nichts ahnend vom magischen Erbe, welches er in sich trägt. Eines Tages trifft der jugendliche Merlin auf die junge Lady Nimue, in die er sich unsterblich verliebt. Bald darauf rettet er ihr das Leben ... wobei seine verborgenen Kräfte erweckt werden. Wenig später nimmt ihn Mab unter ihre Fittiche und lehrt ihn das schwierige Zauberhandwerk. Doch bevor Merlin die höchste der drei Stufen der Magie bewältigen kann, überwirft er sich mit Mab und verlässt seine Schöpferin im Zorn.
Im Verlauf der Jahre dient er zunächst König Uther Pendragon, dem zukünftigen Vater von Artus. Und dann beginnt die weitgehendst bekannte Geschichte um König Artus und die Ritter der Tafelrunde ... immer erzählt aus der Sicht von Merlin. Hilfe bekommt er nur von der Herrin vom See, die ihm u.a. auch das Schwert Excalibur schenkt. Nicht vergessen darf man auch Merlins grosse Liebe Lady Nimue, die das Schicksal des Zauberers mitbestimmt.

REZENSION:
Da der Film eine Fernsehproduktion ist, war das Budget natürlich nicht sehr groß. Dementsprechend sind die CGI-Effekte nicht gerade grossartig zu nennen und auch die Schlachten sind nicht so opulent, wie man es inzwischen von grossen Kinoproduktionen gewohnt ist. Dafür einen halben Stern Abzug.
Nichtsdestotrotz ist die Handlung sehr mitreissend. Liebe, Intrigen, Tragödien, Kämpfe und Magie ... ein wahrlich schönes Fantasy-Epos!
Sogar ein wenig Humor kommt ins Spiel - in Gestalt des überforderten, etwas trotteligen Untergebenen von Königin Mab ... dem Gnom Frick!
Ein kleines Manko gäbe es allerdings noch. Obwohl der Film von einem Zauberer handelt, zaubert dieser im Verlauf der 175 Minuten Spielzeit, vielleicht fünf mal ( dann aber richtig )! Es sind somit Mab und Frick, die den Grossteil der Magie bewirken. Andere phantastische Elemente sind auch etwas spärlich gesät. Hier und da ( meist nur am Anfang ) kommen Elfen, Feen, Greife und sogar ein Drache vor! Dafür einen halben Stern Abzug!
Wer also Nonstop-Zauberei à la Harry Potter erwartet, dürfte etwas enttäusscht werden. Wer Zauberei à la Gandalf erwartet, bekommt sogar ein bisschen mehr.

FAZIT:
Grandioses TV-Fantasy Epos um den ersten berühmtesten Zauberer der Welt!
Merlin
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Mab, einst angebetete Göttin, bangt um ihre Existenz, seit sich die Menschen dem Christentum zuwenden und nicht mehr an sie glauben. Sie erschafft Merlin, einen Zauberer, der die Menschen wieder auf den alten Weg führen soll.

Leider wieder eine amerikanisierte Version einer alten Legende. Sam Neil, den ich als Schauspieler sehr schätze (z. B. in "Mächte des Wahnsinns" oder "Event Horizon"), paßt für mich nicht so richtig in die Rolle des Merlin. Er bleibt in vielen Szenen blaß. Zwiespältig sehe ich auch "Frik", den Diener von Mab. Diese Figur wirkt für mich eigentlich sehr aufgesetzt, wird aber von Martin Short so gut gespielt, daß sie über weite Strecken den Film unterhaltsam hält.
Die Special-Effects sind selten und erstaunlich unspektakulär, aber ganz brauchbar. Manchmal aber auch zu verspielt, wenn kleine Elfen für den Baby-Merlin einen Korb flechten.

Vielleicht war es ein Fehler, "Merlin" so kurz nach "Excalibur" anzusehen. Zwar ist "Excalibur" auch nicht perfekt und handelt mehr von Arthus als von Merlin, aber "Excalibur" hat mich durch die sehr gute Atmosphäre mehr überzeugt. "Merlin" ist ganz unterhaltsam, aber "Excalibur" hat mich auch ohne digitale Special-Effects wesentlich mehr beeindruckt.
Spannend, mitreissend mit super Schauspielern
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Merlin ist meiner Meinung nach einer der besten Fantasystreifen, die es gibt. Die Story wird nicht langweilig und ist mit hochgradigen Schauspielern top umgesetzt.
Die technische Umsetzung ist für damalige Verhältnisse sehr vielseitig.
Also kaufen und genießen!!
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Produkt-Bild: Fight Club - Steelbook [Blu-ray]

Fight Club - Steelbook [Blu-ray]
mit Brad Pitt, Meat Loaf, Edward Norton, Jared Leto, Helena Bonham Carter, Regie: David Fincher

Blu-ray von KINOWELT
Preis bei Amazon: EUR 27,99, Angebote ab EUR 25,99

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fight Club - Steelbook [Blu-ray]

5 Kundenrezensionen:

KEIN High Dedinition !!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wiedereinmal werden wir veräppelt!!!
Dieser Film ist und bleibt einer der besten und aus dem Grund warte ich schon eine EWIGKEIT auf die HD-Version!
doch können Sie meinen Enttäuschen verstehen wenn man nach 30¬ feststellen muss das die Filmindustrie es mal wieder geschafft hat den schmalen Grad zwischen Leistung und Verar***e zu gehen!?
Wir haben zwar eine Blu-Ray bedruckt, dennoch wurde sie nur mit zusatzmaterial vollgestopft! Das Original HD-Film-Format wurde nicht verwendet sonder nur das Standart-Material hochgerechnet!!!!!!!!
Es grenzt schon fast an einer UNVERSCHÄMTHEIT!!!
FANS ALLER KONTINENTE VERINEIGT EUCH UND VERTEILT DIE BOTSCHAFT!!!
Denn es wird bestimmt nicht das letzte mal sein das wir so eine
hinterhältige Spielerei zum Opfer werden!
Danke ihr Produzenten und entschuldigt mir meine Rage!!!
Ich hoffe verständlicher weise!
Sephos
DVD auf Blu-ray - ausgerechnet mein Lieblingsfilm!!!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Bei jedem anderen Film wäre es mir im Prinzip egal gewesen, aber es muß ja ausgerechnet der geniale Fight Club sein, wo sich Kinowelt einen Totalausfall leistet! Das Bild ist mit dem hochskalierten Bild der DVD absolut identisch. Ich habe die DVD hier und haben dies getestet. Die BD ist allenfalls einen Ticken heller, mehr Details gibt es dafür aber nicht. Was soll sowas?
Andere Titel haben gezeigt, was die Blu-ray für einen Vorsprung gegenüber einer DVD haben kann, warum dann solche dreisten Aktionen?

2 Punkte gibt es für BD live und den tollen HD Sound, der ist nämlich wirklich ein großer Vorteil gegenüber der DVD, dass Bild ist es leider gar nicht :-(
Der Citizen Kane der Neuzeit endlich in perfekter technischer Umsetzung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
David Fincher hat mit Fight Club wohl einen der, wenn nicht den, besten Film der letzten zehn Jahre inszeniert. Die detailgetreue Umsetzung des bis dato eher unbeachteten Romandebüts des amerikanischen Autors Chuck Palahniuk brachte eine ganze Subkultur hervor.

Brad Pitt und Edward Norton manifestierten durch ihre hervorragenden schauspielerischen Leistungen endgültig ihren Status als Superstars. Auch der Rest der Cast lässt keine Wünsche offen...die herrlich skurile Helena Bonham Carter, der in diesem Film erstmals nicht nur durch seine Schönheit glänzende Jared Leto und nicht zu vergessen Meat Loaf in einer wunderbar komischen Rolle.

Diesen Film kann man immer wieder anschauen und man ist immer noch begeistert und findet eine neue Nuance, die einem bislang noch nicht aufgefallen ist. Die Story ist einfach hervorragend!

Dieser Film ist ein absolutes Meisterwerk, seiner Zeit voraus und vielleicht der Citizen Kane unserer Zeit.
Film genial, Bluray Disc leider nicht
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ersteinmal möchte ich vorweg schicken dass ich fight club für den besten Film seit ewigkeiten halte. Deshalb stand es für mich auch außer Frage dass ich ihn mir sofort am Tag der Veröffentlichung auf Bluray gekauft habe. Leider vermag die Qualität der Disc dem Film aber nicht im Ansatz zu entsprechen. Vom Bild her kann ich beim besten Willen keinen Unterschied zur DVD erkennen. Grobkörnig, teils verwaschen und matt...sehr entäuschend! Bei kaum einer Situation kommt HD Fealing auf. Wenn Ich mir da die Bluray Umsetzung von zB. Eine Frage der Ehre oder aktuelle Filme wie I'm Legend angucke, liegen wirklich Welten dazwischen. Wenigstens der Ton ist merklich besser. Dieser liegt jetzt in 7.1 HD vor. In diesem Punkt ist die Bluray der DVD überlegen. Alles in allem: Schade dass so ein genialer Film keine bessere Bluray Umsetzung erhielt!
Film eine Legende - Ton GIGANTISCH - Bild eine Frechheit
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Achtung: Die Bewertung behandelt nur die BD Version und nicht den Film oder Inhalt.

Film: ...

Ton: Unglaublich gut! Achtung beim geträumten Flugzeug-crash... ich dachte meine Decke fällt runter.

Bild: Bild-rauschen, viel zu dunkel, unscharf und schlechter Kontrast; Eine Frechheit so etwas als BD zu verkaufen (trotz Highend Heimkino!!!)
Schon klar, dass die Master Tapes irgendwo bei Kinowelt im Keller verstauben aber bitte wir haben 2008 und da kann man doch als Studio ein bischen mehr machen. Absoluter Fall von möglichst schnell viel Umsatz mit altem Material machen. Ich glaube sogar die haben das DVD Master "upgescaled" und nicht mal das 32mm Material gescannt???

Bonus: Umfangreich und sehr gut aber alles in SD Auflösung und schlecht im Ton.

Schade.
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Produkt-Bild: Mary Shelley's Frankenstein

Mary Shelley's Frankenstein
mit Robert De Niro, Helena Bonham Carter, Regie: Kenneth Branagh

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Mary Shelley's Frankenstein
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Sony Pictures Mary Shelley's Frankenstein, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 23.06.99

Aus der Amazon.de-Redaktion


Henry V., sein Debüt als Kinoregisseur, hat Kenneth Branagh kurzfristig zum Liebling der Kritik gemacht, doch alle seine späteren Filme stießen meist nur noch auf Skepsis und oft sogar Ablehnung. Am härtesten hat es dabei Mary Shelley's Frankenstein, seine Adaption des klassischen Schauerromans, getroffen. Die Ruhelosigkeit der Inszenierung, die ständig herum wirbelnde und fliegende Kamera und das Expressive und Wilde von Branaghs Spiel als Victor Frankenstein haben dem Film den Vorwurf der Selbstgefälligkeit und Lächerlichkeit eingetragen, dabei sind sie im Rahmen von Branaghs Konzept völlig zwingend.
Den Verweis auf Mary Shelley im Titel sollte man weniger als Zeichen der Authentizität verstehen als einen Hinweis auf die Zeit und die Ideenwelt, in der der Roman entstanden ist. Hier wie auch in seiner Hamlet-Verfilmung lässt Branagh den Geist der Romantik wiederaufleben. Die überbordende Energie, die Hast und auch die Anmaßung, mit der er seinen Frankenstein zu einem menschlichen Gott, also tatsächlich zu einem modernen Prometheus stilisiert, sind Teil dieser Epoche des Aufbruchs im frühen 19. Jahrhundert.
Dementsprechend rückt er anders als alle früheren Verfilmungen des Romans den Schöpfer Frankenstein ins Zentrum und nicht das von ihm geschaffene, geschundene Monster, das hier von Robert De Niro in seinem typischen Stil als Seelenverwandter all seiner gehetzten Killerfiguren verkörpert wird. Ein reizvoller Kontrast entsteht so zwischen dem berserkerhaften Spiel Branaghs und seiner introvertierten Art, die sich nur in gelegentlichen Ausbrüchen entlädt.
Der Mensch kann zum Gott werden, scheint Branagh uns hier wie vor fast 200 Jahren schon die Romantiker zu sagen, doch der Preis dafür ist ungeheuer. Zusammen ergeben Mary Shelley's Frankenstein und Hamlet das größte romantische Kunstwerk des 20. Jahrhunderts. --Sascha Westphal
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5 Kundenrezensionen:

Durchschnittlicher Film
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich weiß garnicht wie oft der Film Frankenstein schon neu aufgelegt wurden ist und um erhlich zu sein das Original von Boris Karloff ist mir immer noch die beste Version. Und Robert De Niro verkörpert in diesem Machwerk Frankenstein und weiß den Zuschauer mit seinem schauspielerischen Talent zu überzeugen und stellt sowie so alle Schauspieler in den Schatten. Doch Die Story ist bekannt und bietet nichts neues, miese Effekte. Muss man nicht gesehen haben!!
Ambitonierte, aber auch missglückte Neuverfilmung trotz optimaler Voraussetzungen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Der Film "Frankenstein" wurde von Francis Ford Coppola produziert, der ein Jahr vorher mit seiner Neuauflage von "Dracula" einen künstlerischen wie kommerziellen Erfolg feiern konnte. Macher und Director der Verfilmung von Mary Shelleys Roman "Frankenstein" ist der wegen seiner Shakespeare Adaptionen aus den 90ern hochgelobte Brite Kenneth Branagh.
Leider bleibt seine Version des Klassikers trotz opulenter Bilder weit unter seinen Möglichkeiten und Erwartungen. Die Laufzeit von ca. 120 Minuten wirkt trotz hektischer Schnitte und ständig wechselnden Locations fast sogar etwas langatmig, vor allem aber uninspiriert. Paradoxerweise könnte ich mir trotzdem vorstellen, dass etwas mehr Laufzeit dem Film sogar eher gut getan hätte und den viel zu schnell wechselnden Episoden etwas mehr Atmosphäre hätte bringen können.
Die Starbesetzung ist andererseits äusserst attraktiv: Robert de Niro als Kreatur, Branagh als Frankenstein (allerdings eine fatale Fehlbesetzung, er wirkt nie besessen genug), Helena Bonham Carter, Ian Holm, Aidan Quinn, Tom Hulce....
Der Film versucht sich einerseits an die Romanvorlage zu halten, ändert aber auch an einigen Stellen ab und erweist auch den alten Kinoklassikern seine Referenz, indem er die bewährten filmischen Ideen auch mit aufnimmt.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelingt es dem Schweizer Medizinstudent und Forscher Victor Frankenstein in einem gemieteten Laboratorium in Ingolstadt aus Leichenteilen ein künstliches Geschöpf, eine Art Mensch zu erschaffen. Als er jedoch ein hässliches Monster vor sich sieht, bekommt er Zweifel an seinen verbotenen Forschungen Arbeit. Er zerstört das Laboratorium, die Kreatur verschwindet aber spurlos.
Zur gleichen Zeit wütet eine Choleraepidemie in der Stadt. Das Geschöpf hingegen sucht eine Identifikation, eine Seele und auch nach seinem Schöpfer. Er ist hässlich, aber auch ein Suchender nach Liebe, die er bei einer Bauernfamilie als nie sichtbarer "guter Geist des Waldes" erwirbt. Leider ist die Illusion einer familären Idylle nur von kurzer Dauer - so findet er irgendwann verbittert und voller Hass in Genf seinen Schöpfer, der jetzt von seiner Vergangenheit eingeholt wird....das Schicksal fordert jetzt einige Opfer.
Schade eigentlich, der Stoff ist klasse. Leider mangelt es dem Film an Magie, teilweise findet hier sogar eine Reizüberflutung der Bilder statt - obwohl ich Fan von Bilderfilmen bin, aber hier spürt man vielfach eine Überdosierung von effektiven Bildkompositionen.
Großes Kino mit furiosem Finale
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der hervorragenden Rezension von "Ein Kunde" vom 17. Januar 2001 und den anderen lobenden Besprechungen müßte man kaum noch etwas hinzufügen. Aber der Film faszinierte mich so, dass auch ich gerne mein Urteil abgebe.

Bekanntermaßen scheiden sich an Kenneth Branagh die Geister. Auch ich war deshalb zuerst skeptisch, obwohl ich vorher noch keinen Film von ihm gesehen hatte. So bestellte ich die DVD vor allem wegen des Stoffes und des niedrigen Preises.

Seine Adaption des im Jahr 1818 erschienenen Romans "Frankenstein oder Der Moderne Prometheus" von Mary Wollstonecraft Shelley hat mich äußerst positiv überrascht. Entgegen der Meinung einiger Rezensenten finde ich allerdings auch, dass Branagh der literarischen Vorlage nicht sehr genau folgt. So stirbt beispielsweise seine Mutter im Roman nicht, wie im Film dramatisch dargestellt, bei der Geburt des kleinen Bruders William, sondern am Scharlach, mit dem sie sich durch den Umgang mit ihrer kranken Pflegetochter Elizabeth angesteckt hatte. Auch wird Victor Frankensteins Professor Waldman (gut gespielt von John Cleese von der Ex-Komikergruppe Monty Python) im Buch nicht getötet, jedoch im Film, was dort letztlich zur Erschaffung des Monsters führt, der längere Aufenthalt in England zusammen mit Henri Clerval kommt dagegen im Film nicht vor, u.s.w. Aber dieser freiere Umgang mit der Vorlage, auch an einigen anderen Stellen, stört nicht, im Gegenteil, denn er begründet, warum Frankenstein so ein Getriebener ist. Und so rast Kenneth Branagh auch mit einer Hektik durch den Schöpfungsprozeß des Monsters, die den Zuschauer gefangen nimmt. Die Musik von Patrick Doyle unterstützt die Leistung des Regisseurs und der Schauspieler kongenial.

Das ist großes Kino, oft gewollt pathetisch, aber das ist eben Branagh. In der Ermordung von Elizabeth durch die Kreatur, ihre Neuschöpfung durch Frankenstein und ihr Ende im Feuer erreicht der Film ein wahrhaft furioses Finale!

Man könnte in dem Frankenstein-Stoff auch eine gerade für die heutige Zeit aktuelle Warnung sehen, was folgt, wenn manche Wissenschaftler Gott spielen.

Noch ein Wort zur DVD. Die Bild- und Tonqualität ist sehr gut. Ich weiß nicht, was der Rezensent "assisi2002" für ein Exemplar in Händen hatte.
We call it a "Kassiker"
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Imposante Inszenierung mit aufwendigen Kostümen. Spannende Neuauflage Mary Shellys Klassikers. Eindringlich, manchmal aufdringlich mit einem grandiosen Robert de Niro.
Kenneth Branagh = ein großartiger Schauspieler!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich halte Kenneth Branagh für einen großartigen Schauspieler. Er hat mich schon bei den Shakespeare-Verfilmungen so begeistert. Und in Frankenstein hat er als Frankenstein in seiner Rolle geglänzt. Die Gefühle, die Frankenstein überflutet haben, hatte er supergut rübergebracht. Ich kann den Film nur jedem empfehlen. Durch Branagh ist er zu einem Goldstück unter den Filmen geworden. Sein schauspielerisches Talent hatte er meisterhaft zum Ausdruck gebracht. Daher bekommt dieser Film auch von mir 5 Sterne!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Zimmer mit Aussicht - FOCUS-Edition

Zimmer mit Aussicht - FOCUS-Edition
mit Helena Bonham Carter, Maggie Smith, Denholm Elliott, Regie: James Ivory

DVD von CMS Complete Media Services GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Zimmer mit Aussicht - FOCUS-Edition

Produktbeschreibung


ZIMMER MIT AUSSICHT
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5 Kundenrezensionen:

Film und Technik perfekt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Über den Inhalt des Films braucht man wohl nichts mehr zu schreiben - grandios! Ein Film des Jahrzehnts.

Aber über diese DVD muss man etwas schreiben. Sie ist in einer hervorragenden Qualität erstellt worden. Die Vorgänger-DVD und das Video kenne ich, doch als dieser Film begann... satter 5.1-Ton, ein Bild, als sei der Film gerade eben erst aufgenommen worden - allein diese Perfektion ist außergewöhnlich gut.

Georg B. Mrozek
Irrungen und Wirrungen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Anfangs des Zwanzigsten Jahrhunderts reist die junge Engländerin Lucy Honeychurch mit ihrer Kusine Charlotte Bartlett nach Florenz. Der Wunsch nach Zimmern mit besserer Aussicht führt dazu, dass die beiden den Industriellen Mr. Emerson und dessen introvertierten Sohn George kennen lernen. Gemeinsame Ausflüge führen dazu, dass George mehr aus sich herausgeht und am Ende sogar Lucy leidenschaftlich küsst. Charlotte, die diesen Kuss mitbekommt greift ein und die Wege von Lucy und George trennen sich.

Zuhause verlobt sich Lucy allzu schnell in den narzisstischen Cecil. Doch das Feuer der Liebe will sich zwischen den beiden nicht so recht entzünden. Nach einiger Zeit ziehen Mr. Emerson und sein Sohn George an Lucy's Wohnsitz und man begegnet einander. George, der leidenschaftlich in Lucy verliebt ist, gesteht ihr seine Liebe und wird abgewiesen. Aber auch Lucy liebt George und es scheint ihr unmöglich zu sein, dies einzugestehen und die Dinge gerade zu rücken. Erst als George verbittert nach London abreist, ergreift sie ihr Glück.

Die romantische Liebesgeschichte lebt in erster Linie von der gezierten damaligen Sprache. Ein gewaltiger, alles verbietenden Moralkodex schwebt über allen Überlegungen, dass das Eingestehen wahrer Gefühle bis hin zur Selbstverleugnung verbietet. Pittoreske Szenenbilder mit viel Sinn für Details und Accessoires erfreuen das Auge. Überraschende Wendungen verhindern immer wieder, dass aus dem Fehlverhalten der Protagonistin eine Katastrophe wird. Ein sehr angenehmer Film.
Eine große Liebesgeschichte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese wunderbare Verfilmung von James Ivory setzt dem großen Liebesroman von E.M. Forster aus dem frühen 20. Jahrhundert ein Denkmal.
Es geht um die (für damalige Verhältnisse etwas unkonventionelle) Liebesgeschichte der jungen Lucy Honeychurch (Helena Bonham-Carter) und ihrem Landsmann, dem melancholischen George Emerson (Julian Sands). Der Ort, an dem sie sich kennen lernen, ist Florenz.
Lucy ist zunächst von der Pension, die sie mit ihrer Cousine Charlotte Bartlett (Dame Maggie Smith) gemietet hat, total enttäuscht. Wenn man das erste Mal in Florenz ist, sollte man doch eine gute Aussicht haben. Und ihr Zimmer entspricht so gar nicht ihren Vorstellungen. Dies erzählt sie auch im Speisesaal und weckt damit das Interesse der Herren Emerson. Der alte Emerson ist mit seinem Sohn in Zimmern mit einer schönen Aussicht untergebracht. Spontan bietet der alte Herr den Damen an, die Zimmer zu tauschen ("Frauen haben gerne eine schöne Aussicht, Männer nicht."). Die altjüngferliche Cousine hat zunächst Bedenken ein solches Angebot anzunehmen, aber wird zum Glück von dem ebenfalls anwesenden Mr. Beebe, der neue Vikar der Heimatgemeinde von Lucy überredet. So bleiben die Damen in der Pension Bertolini und unternehmen schließlich gemeinsam mit den anderen Pensionsgästen einen Ausflug ins Grüne ("und in der Ferne sehen sie die Berge von Florenz"). Hier kommt es zum ersten romantischen Zusammentreffen der beiden Liebenden, aber sie werden je durch das Auftauchen von Charlotte gestört. Und die empörte Cousine ist auch sofort entschlossen, der aufkeimenden Romanze ein Ende zu machen und reist mit Lucy ab.
Das nächste Mal treffen Lucy und George in England aufeinander. Doch Lucy ist nun bereits mit einem anderen verlobt. Allerdings ist George noch immer fest entschlossen, Lucy zu überzeugen, dass sie füreinander geschaffen sind. Und der Verlobte, Cecil (wunderbar blasiert: Daniel Day-Lewis), ist doch ein schrecklich verklemmter und versnobter Kerl. Soll der etwa die temperamentvolle Beethoven spielende Lucy für immer glücklich machen?
Bei diesem Film passt einfach alles: Die Figuren, die Ausstattung, die Orte und die Dialoge sind so treffend in Szene gesetzt, dass ein genaues Gesellschaftsbild der damaligen Zeit entsteht. Der Roman wird in seinen Details wiedergegeben z.b. werden die einzelnen Kapitelüberschriften eingeblendet.
Auch die wundervolle Badeszene wird naturgemäß in Szene gesetzt. Lucys Bruder, Freddy lädt George Emerson zum Baden in einem kleinen Waldteich ein. Auch der muntere Vikar, Mr. Beebe, schließt sich an und die drei Männer genießen ihr ungestörtes Bad, welches bald in eine Wasserschlacht ausartet. Doch es nähert sich bald eine kleine Gruppe von zivilisierten Spaziergängern: Lucy und ihre Mutter werden von Cecil begleitet und steuern ahnungslos auf die nackten Männer zu. Die Überraschung aller Beteiligten und ihre unterschiedlichsten Reaktionen gehören wohl zu den gelungensten Darstellungen dieses Filmes.
Bei "Zimmer mit Aussicht" gibt es viele Details, die Beachtung verdienen und bei jedem Wiedersehen wachsen einem die Protagonisten mehr ans Herz. Daher handelt es sich um einen Film, den man sich immer wieder ansehen kann und er ist ohne Frage für jede DVD-Sammlung zu empfehlen.
Über Sex und wie man ihn verhindert
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Fast könnte man den Film einen viktorianischen Porno nennen. Denn fast in jeder Szene geht es um Sex. Obwohl man ihn nicht sieht, jedenfalls nicht direkt. Aber man ahnt, an was hier von den Handelnden im Film gedacht wird.

Man sagt, dass im 19. Jahrhundert Jungfrauen im britischen Empire mit folgendem Satz auf die Hochzeitsnacht von ihren Gouvernanten vorbereitet wurden: Kind, wenn es ernst wird, schließ die Augen und denk an England. Ungefähr das ist auch die Einstellung von Charlotte, der alten Jungfer, die ihre junge Verwandte auf einer Reise nach Italien begleitet. Aber heute, wie auch im Viktorianischen Zeitalter, können Teenager das mit der Leidenschaft einfach nicht vermeiden. Es brennt irgendwo auf Höhe des Bauchnabels. Und wenn man dann erst geküsst wird, dann ist es geschehen. Man liebt. Und man begehrt auch noch. Selbst wenn man ja eigentlich eine wohlerzogene, junge Dame ist.

Dennoch wirken die moralischen Grundsätze der Zeit immerhin stark genug, dass das verliebte Mädchen hier die Flucht ergreift. Und sich vor der Leidenschaft erst in das Heimatland und dann auch noch in eine Verlobung flüchtet. Die Szenen mit dem Verlobten, der auch noch den umwerfenden Namen Cecil trägt, gehören zum komischen Teil des Films. Wie kann man schon weniger sexy wirken als dieser, im Film überzeugend dargestellte, asexuelle Dandy? Jedenfalls ist es großartig, wie hier zwei verschiedene Arten des Kusses zwischen Mann und Frau dargestellt werden.

Es soll ja durchaus noch heute Frauen und Mädchen geben, die sich vor einer überwältigen Leidenschaft in ein Gebäude voller Lügen flüchten. Der Film stellt dieses Verhalten großartig anhand einer Geschichte vom Anfang des letzten Jahrhunderts dar. Auf der anderen Seite hat zumindest der Rezensent den Eindruck, dass es sich hier um ein höchst aktuelles Verhalten handelt. Und so kann es im Film auch erst dann ein Happy End geben, als die Hauptfigur, großartig übrigens von der damals neunzehnjährigen Helena Bonham-Carter gespielt, beginnt, die eigenen Lügen zu hinterfragen und endlich seinen Mitmenschen die Wahrheit zu sagen.

Denn manchmal muss es ein bisschen wehtun, bevor man dann Liebe und Leidenschaft erleben darf. Heute wie damals. Und wieder mal erweist sich, dass die wichtigste Eigenschaft bei der Suche nach dem eigenen Glück Mut heißt.

Ach ja, und es gibt noch wunderbare Landschaften im Film zu sehen. So schön wie hier war Italien noch nie.
Kostümfilm mit überschaubarer Aussicht
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ein Film der für mich persönlich deutlich hinter seinen Erwartungen blieb. Helena Bonham Carter wirkt schauspielerisch eher minder talentiert und erinnert stark an eine ähnlich aussehende Jungschauspielerin, die mit der Serie "Gilmore Girls" bekannt wurde und ein ähnliches Maß an Talent beherbergt. Die Geschichte ist eher lasch und die Charaktere stellenweise sehr trocken. Maggie Smith konnte sich als immerzu nervende Cousine jedoch nicht nur charakteristisch sondern auch schauspielerisch beweisen. Die Ausstattung und das Szenenbild machen, für Liebhaber dieses Genres, diesen Kostümfilm zu einem Augenschmaus.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2 DVDs)

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2 DVDs)
mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Regie: Tim Burton

DVD von Warner Home Video
Preis bei Amazon: EUR 29,99, Angebote ab EUR 23,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street (2 DVDs)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend - was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: „The Ballad of Sweeney Todd“ ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett - aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt.
Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi
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5 Kundenrezensionen:

naja, man hätte es besser machen können
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
eigentlich hätte alles gepasst, um aus "Sweeny Todd" einen genialen Film zu machen. Die Handlung, Kulissen, Kostüme - und natürlich Johnny Depp in der Hauptrolle, da kann eigentlich nichts schief gehen - denn Johnny Depp ist - und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht die Einzige - ein wirklich einmaliger Schauspieler. Ich habe fast sämtliche Filme mit ihm gesehen und mit seiner schauspielerischen Leistung kann es kaum ein anderer aufnehmen. Kaum einer kann sich so in eine Rolle hineinversetzen, hat so viel komödiantisches Talent ... genug des Lobes, denn auch ein Johnny Depp ist nicht unfehlbar. Singen gehört eher nicht zu seinen Stärken, dass sollte er anderen überlassen. Gleiches gilt für Helena Boham Carter, die zwar auch genial spielt aber die Dialoge doch lieber häufiger sprechend als andauernd nur singend von sich geben sollte. Ich habe ja nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen, aber hier war es einfach zuviel des Guten. Teilweise war das Endlosgeträller schon nervtötend und so echte Spannung und Grusel kam bei mir da eher nicht auf. Gute Musicals (Musketiere, Phantom der Oper, West Side Story etc.), deren Rollen auch von gut ausgebildeten Sänger(innen) besetzt werden, haben einen gelungenen Mix aus Sprache und Gesang. Dies ist hier leider nicht der Fall, schade eigentlich ...
Rabenschwarze Tragikomödie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, wer sich hier beklagt, dass in diesem Film zuviel gesungen wird, der ist schlicht schlecht informiert: Schließlich ist Sweeney Tood die Vermilmung eines Erfolgs-Musicals, oder vielmehr Grusicals, von Stephen Sondheim. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie genial Tim Burton ein Bühnenstück in einen Film verwandelt und dass er das Wagnis auf sich genommen hat, seine Starbesetzung, inklusive Johnny Depp, Alan Rickman und Helena Bonham Carter, selbst singen zu lassen - vor allem, da diese Stars zuvor noch nie in einem Musikstück aufgetreten waren. Und es funktioniert fabelhaft, wie etwa das tolle Duett von Depp/Rickmann zeigt. Einen Glanzauftritt hat auch Sacha Baron Cohen, den viele vielleicht nur als den Komiker Borat inklusive aberwitzigem Badekostüm kennen. Das Barbier-Duell zwischen Depp und ihm ist umwerfend komisch, eine der besten Szenen des Films und beweist, wie genial Regisseur Tim Burton selbst kleine Rollen besetzt hat.
Nun, die Geschichte ist natürlich extrem blutrünstig und liefert durchaus Anreize, sich zum Vegetarismus zu bekehren. Denn schließlich boomt Mrs. Lovetts Fleischpasteten-Geschäft erst als sie beginnt, Sweeney Todds Opfer zu verwursten. So eine Story ist natürlich, pardon, nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Ganze ist auch eine rabenschwarze Tragikomödie mit düsteren Bildern und karikaturhaft überzeichneten Charakteren. Dennoch gleitet der Film dank der starken Darsteller nie ins Lächerliche oder Trashige ab. Dafür sorgen unter anderem Depp als düsterer Rächer, Rickman als fieser Richter Turpin, hinter dem Depp her ist und Helena Bonham Carter als schräge Ladenbesitzerin.
Die Extras, wie Hintergrund-Infos und Interviews mit Burton, Sondheim und einigen Darstellern sind auch ganz interessant. Leider konzentriert sich das bei Letzteren auf die Hauptdarsteller und so kommt Alan Rickman, der schließlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, zu meinem großen Bedauern nicht zu Wort.
Positiv überrascht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Noch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ...

... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist!

Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen!
Genial
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sweeney Todd erzählt die Geschichte eines Mannes, der anfangs alles hatte: eine wunderschöne Frau, ein Kind, ein Leben. Doch ein Richter nahm ihm alles und schickte ihn für 15 Jahre weg. Nach dieser Zeit kommt der Mann wieder zurück nach London und nennt sich Sweeney Todd. Er möchte eigentlich nur seine Frau und seine Tochter wieder sehen, doch seine Frau ist nicht mehr da und seine Tochter hat der Richter. Und dann möchte Todd nur noch eins: Rache ...

Ich finde dieses Musical wirklich sehr gut gelungen. Die Handlung ist nicht die beste, aber man kommt gut mit und sie ist auch logisch aufgebaut. Burton zeichnet seine Figuren eindrucksvoll und düster. Johnny Depp spielt einen grandios rachelüsternen Todd.
Es ist ein bisschen viel Blut im Spiel, aber es ist ja auch der Film eines Barbiers, der Rache will. Trotzdem, ein bisschen viel Blut vielleicht, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Die Lieder sind wirklich gut und auch Johnny Depp (ein Neuling auf gesanglicher Ebene) wirkt sicher und der Gesang klingt wirklich schön und angenehm.

Alles in Allem ein spannender, guter Film!
Leider nicht das, was ich erwartet hatte...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin seit Jahren ein großer Bewunderer von Tim Burton. Wäre bei Sweeney Todd nicht so viel gesungen worden, wäre dies für mich der beste Burton seit Jahren gewesen. Mit einer so großen Menge an Gesangseinlagen, die teilweise wirklich nervig sind (Zitat: "Joanna, Joanna..."), hätte ich allerdings nicht gerechnet.

Die Darsteller sind gut wie immer und das Produktionsdesign von Dante Ferreti hat nicht ohne Grund den Oscar gewonnen. Durch die vielen Gesangseinlagen konnte ich den Film leider nicht in dem Maße genießen, wie ich es gerne getan hätte.
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Produkt-Bild: Fight Club - Special Edition (2 DVDs im Steelbook)

Fight Club - Special Edition (2 DVDs im Steelbook)
mit Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham Carter, Regie: David Fincher

DVD von KINOWELT
Preis bei Amazon: EUR 20,95, Angebote ab EUR 13,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Fight Club - Special Edition (2 DVDs im Steelbook)

Produktbeschreibung


Kinowelt Fight Club - S.E. Steelbook (2 DVDs), USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 16.11.07
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5 Kundenrezensionen:

Men is what we are
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Über die düstere Satire Fight Club von Chuck Palahniuk von 1996 und David Finchers Verfilmung von 1999 lässt sich sehr lange diskutieren. Die wesentlichen Anmerkungen zu diesem gleichzeitig verstörrenden und sehr lustigen Werk werden in den Audio-Kommentaren dieser DVD gemacht. Die technische Umsetzung des Films ist ein besonderes Lob wert, denn normalerweise würde ein Thema wie Fight Club, das nicht gerade für einen Blockbuster geeignet ist nicht so aufwändig produziert werden. Mit einem Budget von 100 Millionen Dollar gibt es hier endlich mal einen Film, der Dolby 5.1, bemerkenswerte Special Effects, Widescreen Bild UND einen sehenswerten Inhalt bietet. Erstklassige Schauspieler wie Edward Norton als namenloser Held, Helena Bonham Carter als Marla Singer und Brad Pitt als Tyler Durden und ein grossartiger Regisseur wie David Fincher konnten diesen Film trotzdem nicht zum grossen Kassenerfolg verhelfen. Zum einen ist der Film ab 18, zum anderen klingt der Titel eher nach einem Jean Claude van Damme Actionfilm, denn nach einer klugen und amüsanten Satire.
Nicht jeder kann mit Palahniuks Art von Humor umgehen, deshalb wurde Fight Club von manchen Kritikern als gewaltverherrlichendes, dummes Machwerk verrissen. Tatsächlich wird der Schritt von der Selbsthilfegruppe zur Terrorzelle hier so mitreissend erzählt, dass es für jüngere Zuschauer wahrscheinlich schwer ist die Handlung richtig einzuordnen. Norton meint im Audiokommentar, dass hier unter anderem thematisiert wird wie aus Friedrich Nietzsches Ideen Hitler wurde. Der Wunsch eine Welt, mit der man unzufrieden ist, zu verändern mündet in Chaos und Zerstörung.
Viel Lob wurde über Batman: The Dark Knight ausgeschüttet, weil er sich mit dem Thema Terror und den Zuständen in den USA beschäftigt. Im Vergleich zu Fight Club wird in The Dark Knight aber nur sehr leicht an der Oberfläche gekratzt. Fight Club geht wesentlich tiefer, lässt den Zuschauer nicht unverändert zurück. Wie weit sich der Zuschauer mit den Fragen des Films auseinandersetzt wird variieren, ich persönlich achte seit Fight Club nun immer auf die Cigarette Burns, mit denen in einem Film der Wechsel der Filmrolle angekündigt wird. Und das ist nur einer der vielen gelungenen Gags in diesem Meisterwerk!
Es ist einer der Filme bei denen der empfängliche Zuschauer wie gebannt vor dem Bildschirm sitzt und das Gefühl hat, das die Dialoge wirklich zu einem sprechen. Ein Film der gleichzeitig echt und künstlich ist. Was The Graduate (Die Reifeprüfung) für die Sechsiger Jahre war, das war Fight Club für die Neunziger. Im selben Jahr erschienen Sixth Sense und American Beauty und eine lange Serie schlechter Filme war endlich unterbrochen. Neben vielen anderen Anliegen ist Finchers Fight Club eben auch eine Liebeserklärung an das Kino. An das gehaltvolle Kino, in dem Filme nicht Berieselung und Zeitvertreib, sondern Kunst sind!

Fight Club erzählt die Geschichte eines namenlosen Büroangestellten (Edward Norton), der sein mittelmässiges, ereignisloses Leben zwischen langweiliger Büroarbeit und Power-Shopping leid ist. Eine Achterbahnfahrt durch die Neunziger Jahre. Ein Film über Männer, die sich schwer tun in einer Welt ohne Jagd und Abenteuer, lohnende Ziele, männliche Vorbilder und Sinn. Consumers is what we are?
Erstklassig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zum Inhalt dieses Films ist mittlerweile genug gesagt und geschrieben worden, daher nur Folgendes: Da es sich hier nicht um Mainstream-Ware handelt war der Film in den Kinos nicht sehr erfolgreich. Ich habe den Film Ende `99 im Kino gesehen und nach der Vorstellung stand die Hälfte der Besucher kopfschüttelnd aus ihren Sitzen auf, weil sie, so glaube ich, den Film gar nicht verstanden hatten. Schade ums Geld.
Ich empfehle ein mehrmaliges Ansehen auf DVD. Der Film ist sehr komplex, Gewalt spielt eine grosse Rolle aber noch wichtiger sind die Dialoge; keine Minute sollte man verpassen.
Fincher ist ein Meisterregisseur, die Schauspieler 1A.
Liebhabern möchte ich noch das Original-Hörbuch von TV Movie empfehlen.
5 sterne film -in verschlechterter optik-
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
hallo
habe den film seid mehreren jahren und schaue ihn auch immer wieder mal an. wuerde jedem der den film noch nicht hat, zum kauf raten.

der film ist witzig und ungewoehnlich, gut es gibt auch gewalt, aber im "passendem" verhaeltnis zur story. spricht bis jetzt alles fuer die neuauflage.

jedoch ist die qualitaet des hauptfilms auf der dvd aus dem jahr 2000 mM nach besser. da die dvd auch noch 5 euro guenstiger ist, rate ich zum kauf des aelteren titels.

aber egal welche version der scheibe... kaufen solltet ihr sie euch!

mfg
aV
Mein persönlicher Lieblingsfilm
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist wohl einer der besten Filme, die je gedreht wurden.
Die Story ist genial und hat einige Wendungen auf Lager.
Um die Message kann man sich streiten, denn: Der Film kann auf so viele unterschiedliche Weisen interpretiert werden, aber fakt ist, dass es sich hier nich um eine 0815-Unterhaltung handelt.
Auch die Schauspieler sind genial. Brad Pitt wohl in seiner besten Rolle. Edwart Nortonspielt ebenfalls weltklasse. Die Art und weise wie Norton uns durch die Geschichte führt ist atemberaubend.
Fazit:
Dieser Film ist ein Pflichtkauf!!
Kult
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein Meisterwerk sondergleichen und sollte in jeder gut sortierten DVD Sammlung seinen Platz finden!
Der gesellschaftskritische Plot wird von der hochkarätigen Besetzung (Edward Norton und Brad Pitt) einfach perfekt rübergebracht. Bei den Dialogen hat man das Gefühl dass kein einziges überflüssiges Wort benutzt wird, jeder Dialog strotzt nur so vor Anspielungen und auch der Ich-Erzähleraus dem Off ist schlichtweg genial eingesetzt.
Die Story hat eine sehr krasse Wendung und kann beim ersten mal Ansehen vielleicht verwirrend sein, das zweite mal macht es dafür aber umso mehr Spaß dieses Meisterwerk zu sehen, da es schon von Anfang an haufenweise Hinweise auf die Wendung gibt ...
Technisch überzeugt mich der Film auch mit Computeranimationen, die dafür. dass die schon 10 Jahre auf dem Buckel haben, richtig überzeugend wirken.
Alles in allem ein 5* Film, wobei die Altersangabe FSK 18 dank der Aussage des Films und diverser Kampfszenen auf jeden Fall sinnvoll ist.
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