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Nostalgiha (Nostalgia) (Restaurierte Fassung)
DVD von Diamant, RUSCICO |
ProduktbeschreibungDer russische Kunsthistoriker Andrei Gortchakov reist nach Italien auf der Suche nach Hinweisen eines im neunzehnten Jahrhundert aus Russland ausgewanderten Musikers namens Pavel Sosnovskij, dessen Biografie er schreiben will. Zusammen mit der Dolmetscherin Eugenia reist Andrei zu verschiedenen Aufenthaltsorten des Komponisten. Andrei spürt in der Fremde dieselbe "russische Nostalgie", an der auch Pavel gelitten hatte. In seinem Schmerz lehnt er die Liebe Eugenias ab und findet stattdessen in dem als verrückt geltenden Mathematiker Domenico einen Seelenverwandten. Anstelle von Domenico übernimmt für diesen eine wichtige Aufgabe. Er soll mit einer brennenden Kerze ein leeres Salz-Schwimmbecken durchwandern, das der Heiligen Katharina gewidmet ist. Sprache: Russisch Voice-Over. --- Tarkowskijs, vielleicht schönster Film NOSTALGHIA, wirkt wie Musik: Die fließenden Bewegungen des Lichts bestimmen den tragenden Rhythmus durch die gemäldeartigen Bildkompositionen. 3 Kundenrezensionen:Vorsicht! 1 von 5 PunktenLeider muss ich mich dem Rezensenten Strobl anschließen. Es handelt sich hier um ein einzigartiges filmisches Meisterwerk, das auf einer mangelhaften DVD angeboten wird. Ich habe die DVD leider schon kurz vor Erscheinen der Strobl Rezension erworben. Der nicht abstellbare russische Kommentar-Ton ist leider völlig unzumutbar. Das hält man keine fünf Minuten durch. Ich nehme an, dass wahrscheinlich während der DVD-Produktion versehentlich eine falsche Spur auf das Master gespielt wurde. Obwohl auf der DVD mit einer digitalen Restaurierung von Bild und Ton geworben wird, lässt die Bildqualität leider zu wünschen übrig. Schon auf den ersten Bild-Totalen sind hässliche Pixelblöckchen zu sehen. Die allgemeine Auflösung würde ich mit VHS gleichsetzen. Auch hier sind wahrscheinlich Fehler beim DVD-Mastering gemacht worden, indem viel zu hohe Kompression-Stufen gewählt wurden und/oder einfach nur minderwertige Kompressions-Software eingesetzt wurde. Alles in allem ein sehr enttäuschendes Produkt. Einzigartige Kunst eines Filmes 5 von 5 PunktenIch war sehr erfreut, dass endlich mal Nostalgia mit Deutschen Untertiteln versehen war. Ich konnte den Film mit einer großen Begeisterung schauen. Die Filme von Tarkowskij werden immer wieder kopiert, aber er bleibt immer ein Original des Kinoschaffens, denn seine Filme verlieren nie an Faszination, weil sie aus tiefster aufopfernder Leidenschaft die menschlichen Sehnsüchte und die Kunst thematisieren. Sie entwickeln eine kraftvolle Präsenz, die oft die Wirklichkeit zu übertreffen scheint - und dies ist ein wirklich typischer Moment in Filmen wie Opfer, Stalker und Nostalgia: indem sie die tieferen Schichten des Seins offenzulegen scheinen und eine ungeheure Präsenz erzeugen, kommt dem Betrachter seine alltägliche Wirklichkeitswahrnehmung beinahe flach vor. Dieser, wie alle Tarkowskijs Filme, stehen unter den besten Filmen aller Zeiten ganz oben. Eine vertane Chance 1 von 5 PunktenLange Zeit habe ich auf die angekündigte Veröffentlichung dieser restaurierten Filmfassung mit deutschem Untertitel gewartet. Leider stellt das nun veröffentlichte Produkt eine große Enttäuschung dar. Über den Film selbst ist an dieser Stelle nichts zu sagen. Er gehört zu den herausragenden Werken seiner Gattung. Die Bildqualität erscheint mir gegenüber der englischen DVD-Version, die es bereits einige Jahre gibt, zumindest nicht besser zu sein. Die Tonspur ist aber das eigentliche Ärgernis. Eine russische Übersetzung der Mono- und Dialoge läuft parallel zur Originaltonspur und lässt sich nicht abschalten. Wenn man nun auch noch den deutschen Untertitel dazu nimmt, hört man Originalton plus russische Übersetzung und versucht dabei, den eingeblendeten Text zu lesen. Zumindest mir gelingt es nicht, auch noch der Bildsprache Tarkowskijs zu folgen. Ob und was sich die Herausgeber dabei gedacht haben, derart dilettantische vorzugehen, ist für mich nicht erkennbar. Es ist sehr schade, dass eine gute Chance vertan wurde, diesen wichtigen und wertvollen Film dem deutschsprachigen Publikum mehr zu erschließen. Interessant, dass nun die Originalversion mit englischem Untertitel im Preis unerhört gestiegen ist. Ich würde jedenfalls dieser Version nach wie vor den Vorzug geben. |
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Von Angesicht zu Angesicht
DVD von Kinowelt GmbH |
4 Kundenrezensionen:Von Angesicht zu Angesicht 5 von 5 PunktenDas Los des von vielen als bester Regisseur aller Zeiten gefeierten Ingmar Bergman ist, daß seine Filme so tief in der Seele graben und so voll unbequemer Wahrheiten sind, daß sie im deutschen Fernsehen nur noch selten laufen. "Wie in einem Spiegel" (einer seiner Filme aus den 60ern) reflektiert Bergman dabei oft in seinen Protagonisten eigene Neurosen und Ängste, seine Filme sind ein Stück Selbsttherapie. "Von Angesicht zu Angesicht" habe ich - wahrscheinlich viel zu früh - als Teenie gesehen, ich war total geschockt, aufgewühlt, bekam Kopfschmerzen und konnte meiner Bewunderung erst beim zweiten Sehen etwa 10 Jahre später Ausdruck verleihen. Was Liv Ullman hier an Intensität leistet, wie sehr sie in ihrer Rolle aufgeht, ist nicht mehr zu überbieten, allenfalls Gena Rowlands war zu solchen Darstellungen fähig. Mehr als die Vergewaltigungsszene und Jennys Visionen hat mich - der ich ja noch ein halbes Kind war - eine Schlüsselszene beim ersten Sehen erschreckt und zum Weinen gebracht: als Jenny ihre Tabletten nimmt, legt sie sich aufs Bett und will langsam in den Tod hinübergleiten. Dabei summt sie vor sich hin und fährt mit ihren Fingern über die Muster der Tapete über ihrem Bett. Genau das habe ich als Kleinkind gemacht, wenn ich zuhause allein war im Bettchen und Angst hatte und mich selbst trösten wollte. In den Filmen, die ich von Bergman gesehen habe, tauchen Dutzende solcher Szenen auf, die mich an eigene (Kindheits-)Erlebnisse erinnern. Und "Von Angesicht zu Angesicht" ist seine vielleicht radikalste Aufforderung an uns, sich mit uns selbst auseinanderzusetzen und lange Verschüttetes, nicht Bewältigtes anzugehen. Trotz aller Düsternis ist das - wie viele Bergman-Filme - letztlich ein lebensbejaender Film. Protokoll einer Angststörung 5 von 5 PunktenViel später als die meisten anderen Bergman-Filme ist jetzt endlich auch "Von Angesicht zu Angesicht" aus dem Jahr 1975 als DVD herausgekommen. Es ist ein großer und schwieriger Film des schwedischen Meisterregisseurs, der hier tief in das Seelenleben seiner Protagonistin (und auch sein eigenes) eintaucht. Die Psychiaterin Jenny, die zunächst stabil zu sein scheint, verliert immer mehr den Boden unter den Füßen und schlittert in eine veritable psychische Krise. Visionen, Träume und unaufgearbeitete Traumata führen Jenny in peinigende Angstzustände, von denen sie glaubt, sich nur durch einen Selbstmord befreien zu können... "Von Angesicht zu Angesicht" ist eine klinische Fallstudie von teilweise fast unerträglicher Intensität. Immer wieder gibt es ausgedehnte Traumsequenzen mit symbolisch starken Bildern, die durchaus erkennen lassen, wie stark Ingmar Bergman auch das Genre des Horrorfilms beeinflusst hat; über allem steht - wie ja bei Angststörungen üblich - die unbewusste Angst vor dem Tod. Die Psychiaterin Jenny heilt sich in diesem Fall selbst, als sie erkennt, dass die Liebe alles einschließt, also auch den Tod. So kann sie das Wissen um die eigene Endlichkeit akzeptieren und sich wieder dem Leben zuwenden. Der Film ist eine One-Woman-Show der großen Liv Ullmann, die beinahe in jeder Szene im Bild ist und somit die Subjektivität des Films unterstreicht. Liv Ullmann lotet seismographisch alle Seelenregungen der Jenny aus, ist kleines Rotkäppchen und böse Großmutter in fließendem Übergang. Durch ihre Ernsthaftigkeit erlaubt sie den Zuschauern nie, sich dem dramatischen Geschehen zu entziehen. Eine intensivere, glaubwürdigere Darstellung einer psychisch Gestörten hat man im Film wohl kaum je gesehen. Die DVD ist von der Fimqualität her ok.; Sprache Schwedisch oder Deutsch; die Extras sind halt wieder sehr mickrig geraten: es gibt ein paar Szenenfotos und eine Bergman-Biographie, die aussieht, wie aus einem Lexikon herausgeschnitten. Am PC kann man sich das englische Presseheft und einen Brief von Bergman ansehen. Ein großes und schwieriges Kunstwerk mit einer überragenden Hauptdarstellerin. Ein Film, den man nicht so schnell aus dem Kopf bekommt. Bestandsaufnahme "Ich" 5 von 5 PunktenIngmar Bergman unterrichte kurz vor der Realisierung von "Von Angesicht zu Angesicht" seine Filmcrew darüber, "dass es in gewisser Weise um einen versuchten Selbstmord geht. Tatsächlich handelt die Geschichte aber von Leben, Liebe und Tod. Der Grund ist, dass wirklich nichts wichtiger ist. Um sich damit zu beschäftigen. Um darüber nachzudenken. Um sich darüber zu sorgen. Um darüber glücklich zu sein. Und so weiter." Während ihr Mann, ein rennomierter Nervenarzt, eine dreimonatige Vortragsreise in den USA absolviert, zieht die Psychiaterin Dr. Jenny Isaksson (Liv Ullmann) vorübergehend in das Haus ihrer Großeltern (Aino Taube und Gunnar Björnstrand), einer vertrauten Umgebung. Jenny verbrachte dort ab 9 Jahren ihre Kindheit, weil ihre Eltern damals bei einem Unfall ums Leben kamen. Die Oma ist extrem fürsorglich und richtet das Zimmer für Jenny so her, wie es in den Kindertagen aussah. Bereits in der ersten Nacht provoziert die Umgebung Ängste, kleine Gespenster der Vergangenheit wie es scheint. Jenny spielt vordergründig die glückliche Frau, sie lächelt. Sie wirkt auf ihre Mitmenschen gefestigt und empathisch. Doch der Schein trügt, ihre Stimme hat einen zerbrechlichen Unterton. Eine Patientin von ihr, streichelt sie übers Gesicht und bemerkt "unglückliche Jenny". Aber die Ärztin ist eine Meisterin im Überspielen. Erst als sie einige Tage später Opfer einer versuchten Vergewaltigung wird, kommt die Fassade ins Wanken. In der Situation selbst noch versucht sie Herrin der Lage zu sein und spielt gleich wieder "Aufrecht gehn". Sie bekommt jedoch am Abend bei ihrem platonischen Freund Dr Jacobi (Erland Josephson) einen Nervenzusammenbruch, der selbst durch die Einnahme von Beruhigungstabletten heftig ausfällt. Auch davon erholt sie sich scheinbar, dennoch mündet diese depressive Episode nach kurzer Ruhepause in einen Suizidversuch... Das 70er Jahre Werk von Bergman ist geprägt von beklemmenden, sehr schmerzhaften Filmen. Die Themen sind nicht gerade fördernd für einen netten unterhaltsamen Filmabend, in "Szenen einer Ehe" gings um die pessimistische Sicht auf eine Zweierbeziehung, "Schreie und Flüstern" befasst sich mit dem Sterben, in "Herbstsonate" legt er die Kind/Eltern Beziehung auf den Seziertisch, in "Angesicht zu Angesicht" die Zerbrechlichkeit einer scheinbar gesicherten Existenz, die Disprezanz zwischen Schein und Sein. Liv Ullmann agiert dabei am Rande der Schmerzgrenze, sie stellt die existenzielle Gefährdung überzeugend dar. In makabren Traumsequenzen holt sie ihre verborgenen Konflikte aus den toten Winkeln ihrer Lebensgeschichte hervor. Die Schluss-Sequenz mit ihrer Tochter Anna (Helene Friedberg) lässt erkennen, dass Jennys Konflikte und die daraus resultierenden Folgen kollektiver Natur sein müssen... Von "Angesicht zu Angesicht" wurde von der Kritik sehr gefeiert, nicht umsonst wurde der schwedische Film und seine Hauptdarstellerin auch für die wichtigsten amerikanischen Filmpreise, Oscar und Golden Globe, nominiert. Ein sehr guter Film, der aber sicherlich nicht jedermanns Sache ist und weit weg ist von gängiger Kinoware oder auch sonstigen Dramen aus Hollywood. Besonders der zweite Teil des Films "Die Aufarbeitung nach psychologischen Gesichtspunkten" ist recht sperrig und sehr analytisch. Bergman warnt aber bereits vor, indem er den Berufskollegen von Jenny sagen lässt "Geisteskrankheiten sind eine grosse Plage, die grössere Plage sind aber die Menschen, die sich berufen fühlen, diese Krankheiten zu heilen"... Spröder, aber sehr starker Stoff... Endlich !! 5 von 5 PunktenBergmans Filme wurden immer wieder zu Boxen zusammengefasst. Immer fehlte dieser Film. Und dabei ist er einer seiner besten. Was seine Hauptdarstellerin angeht, ist das ihre beste Rolle, in der ich sie kenne. Eine Meisterin ihres Faches. Die Geschichte,ohne zu spoilern, kurz erzählt. Jenny, ein Nervenärztin,kehrt vorübergehend in die Wohnung ihrer Kindheit zurück.Die war bei den Grosseltern, weil die Eltern bei einem Unfall verstorben sind. In dieser Wohnung wird sie von Erinnerungsängsten so überschwemmt, dass sie nicht weiterleben will. Die zahlreichen Details dieser Geschichte lasse ich weg. Bergmann gelingt es, diese Rückkehr in die Angst unglaublich intensiv zu bebildern. Liv Ullmann spielt den Kampf mit ihren Dämonen perfekt. Ihr dabei zuzusehen, wie sie aus dem Reich des Todes langsam ins Leben zurückkehrt,ist nichts weniger als beklemmend. Auf diesen Film habe ich Jahrzehnte gewartet.Als ich ihn das erste Mal sah, war ich wie benommen.Ich habe ihn dann im Kino mehrfach gesehen. Er lief dann mal im Fernsehen.Endlich kann die alte Video-kopie weggelegt werden. Das Gefühl ist Dank. |
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Sarabande
DVD von ARTHAUS |
ProduktbeschreibungSarabande DV 2 Kundenrezensionen:Das Haus und die Hütte 5 von 5 PunktenI. Hin und wieder, aber nicht oft, reduziert Bergman die Bildsprache auf TV-Ästhetik, verharrt nahe auf Gesichtern mit benetzten Augen, auf Schuss und Gegenschuss. Das müsste ein Minuspunkt sein. Wenn der Name einer verstorbenen Person erwähnt wird, und dann wiederholt ihr Schwarz-Weiß-Foto eingeblendet wird, ist das auch nicht unbedingt eine formale Glanzleistung. Das ist die einzige Kritik, die ich an diesem Film habe. Einer der fünf besten Bergmänner. Vollständig im Studio gedreht, sogar die Sumpf-Szene. II. Ein Making-Of, so etwas hatte ich schon lage nicht mehr, das tatsächlich versucht, die Arbeit eines Regisseurs beispielhaft einzufangen, in dem die Schauspieler sich nicht gegenseitig loben, in dem niemand unheimlich viel Spaß hat und es war eine tolle Zeit und all der Sermon, den wir sonst so hören. III. Man könnte sich "Sarabande" auch als Theaterstück vorstellen, als eine Abfolge von Dialogen. In jeder Szene sind nur zwei Personen anwesend. Doch eine Szene würde auf den Brettern nicht funktionieren. Die junge Cellistin flieht von ihrem Vater - rote Tür - aus der Hütte in den Wald. Bekleidet ist sie nur mit einem Nachthemd. Sie rennt und rennt. Als Draufsicht gefilmt: Wie sie in eine braune Brühe (Sumpf?) hinein schreitet, aus dem Bild verschwindet, eine Pause, und dann ein furchtbarer, absolut furchtbarer Schrei. Sie kommt von unten wieder ins Bild zurück. Diese Sequenz hat mich erschüttert, ohne recht zu wissen, was das eigentlich genau war. Vollkommen unerwartet, denn "Sarabande" ist ein Drinnenfilm. III. Liv Ullman hat sich nicht liften lassen. Sie sieht aus, wie normale Leute mit Mitte sechzig eben ausschauen. Ihre Szene mit Hendriks Tochter, der Cellistin, die mit Brot und Wein endet, ist eine der schönsten in Bergmans Werkkosmos. IV. Der Alte hasst seinen Sohn, der auch schon alt ist. Dieser vereinnahmt seine zwanzigjährige Tochter (Karin), die von ihm weg will, aber nicht kann. Die Ex-Frau des Alten ist eine Beobachterin aus der Nähe. Am Ende wird sie den nackten Alten zu sich ins Bett lassen. Weil er Angst hat. V. Natürlich wird viel gesprochen. Gegeneinander, aneinander vorbei, aber auch zugehört. Für letzteres ist Liv Ullmann zuständig, also Marianne. Man muss "Szenen einer Ehe" gar nicht kennen, um "Sarabande" zu folgen. Aber wer die Vergangenheit der beiden kennt, kann dem Geschehen ein Idee mehr abgewinnen. VI. "Sarabande" hat mich mehr beschäftigt als "Fanny und Alexander". Er ist eindringlicher als "Schande". Den Figuren wird zwar viel zugemutet, und fast scheint es, sie brechen unter der Last ihrer Wunden zusammen. Aber da, wo ansonsten Geigen schluchzen müssen, sich Menschen in die Arme fallen oder anschreien - also: im Fernsehen um 20:15 Uhr - da ist Bergman der Künstler. Er ist auch der Künstler im Entwerfen von Konflikten. Er ist ein Meister des Endes. Dieser Film war für ihn das Ende. Selten hat jemand so rein und gut geendet. VII. Einer der versiertesten Filmkritiker, vielleicht der wichtigste aus den U.S.A., Roger Ebert, schrieb folgendes: "The movie is not about the resolution of this plot. It is about the way people persist creating misery by placing the demands of their egos above the need of happiness - their own happiness and that of those around them. In some sense, Johan und Henrik live in these adjacent houses, in the middle of nowhere, simply so that they can hate each other. If they parted, each would lose a reason for living. Karin ist the victim of their pathology." VIII. Mag auch "Nach der Probe" ein präzises Kammerspiel gewesen sein, so war es doch eher eine Etüde, kein vollwertiges Werk. Und "Dabei: Ein Clown" war in meinen Augen künstlich, fernsehmäßig, bemüht. Nach seinem letzten richtigen Spielfilm hat Bergman somit lange Zeit nichts Wesentliches mehr geschaffen. Und dann kam "Sarabande", der dann doch kurz im Kino lief, obwohl er für das schwedische Fernsehen produziert worden ist. Szenen einer Ehe 5 von 5 PunktenZum Inhalt: Marianne hat plötzlich das Bedürfnis, ihren ehemaligen Ehemann Johan wiederzusehen und sie entschließt sich, Johan in seinem alten Sommerhaus in der schwedischen Provinz Dalarna zu besuchen. Ihr wird bald klar, dass die Dinge nicht ganz so sind, wie sie es sich vorgestellt hatte. Schon bald findet sie sich bald in einer konfliktbeladenen Situation wieder. Wer Szenen einer Ehe gesehen hat, muss auch diesen Film sehen. Die Auseinandersetzung eines (ehemaligen) Paares, ganz intensiv und tief berührend. |
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Opfer (2 DVDs)
DVD von absolut Medien GmbH |
ProduktbeschreibungOpfer DV 2 Kundenrezensionen:Wieder nur 4:3 3 von 5 PunktenWiederum nur ein Release im Bildseitenverhältnis 4:3/Letterbox. Zu einer Zeit, da man in deutschen Elektronikmärkten fast nur noch 16:9-Geräte erstehen kann eigentlich ein Affront jedem Liebhaber dieses Films gegenüber. Das Original-Bildformat ist 1.66:1 und eine anamorphe Abtastung grundsätzlich angesagt. 3 Sterne für die Tatsache, das man nun den Film auch in deutscher Sprache erstehen kann. Der Film erhält als solcher selbstverständlich die fünf Sterne die er verdient, nicht jedoch diese DVD-Veröffentlichung. Besser auf ein ordentliches Release warten. Vielleicht ist dann auch die Dokumentation von Chris Marker enthalten. Endlich 5 von 5 PunktenEs ist -vom zum Großteil verdorbenen Geschmack des durchschnittlichen Publikums mal abgesehen- kein Wunder, dass sich Filme wie diese kaum durchsetzen. Es wird normalerweise kaum Werbung dafür gemacht und überhaupt lassen Veröffentlichungen oft auf sich warten bzw. man wartet vergebens. Nachdem Arthaus diesen Titel schon lange nicht mehr führt, blieb nur noch die Wahl zwischen alten VHS-Beständen oder eben Import. Endlich ist Tarkowskijs (leider) letzter Film wieder erhältlich, und ich hoffe, dass dessen auch einige Leute gewahr werden. Denn was nützt es, dass der Film erhältlich ist, nur keiner weiss es. Immerhin sah man für diese VÖ etwas Öffentlichkeitsarbeit im Internet. Der Film behandelt eine Thematik, die -so sperrig der Film auf uns auch zeitweise wirken mag- doch ziemlich direkt auf unsere Kultur und dem Kampf zwischen Intellekt und Geist, Materialismus und Mythos abziehlt. Und das mit einer verblüffenden Leichtigkeit. Anders, als Hanekes (den ich eigentlich schätze, aber bestimmt nicht für diesen Film ->) "Wolfszeit", der sich sehr ausschweifend, kompliziert und letztlich auch -wie mir sogar als "Rationalist" scheint- ohne die nötige Ehrfurcht dem Thema des Glaubens und Opferritus widmet. Zumindest nicht so, wie Tarkowski, den das Glaubensproblem unserer Kultur wirklich beschäftigt hat. Ihm nehme ich im Gegensatz zu Haneke ab, dass es ihm sehr ernst ist und diesen Film aus einem dringenden Bedürfnis heraus gemacht hat, und dadurch wirkt der Film mit enormer Durchschlagskraft auf den offenen Zuschauer ein und wirft größere Fragen auf, als nur ein profanes "was wäre wenn". Zur DVD: Es gibt zwei davon, und selbst wenn man den Film bereits kennt, lohnt sich die Anschaffung schon wegen der Dokumentation. Leider gibt es nicht die Videoaufnahmen von Chris.Marker (nur Ausschnitte davon), aber dennoch ist es sehr interessant, was sich auf der zweiten Disc befindet. Selbst das mir nur vom hören bekannte Desaster mit der komplexen Plansequenz ist dokumentiert und läd zum mitfiebern und mitleiden ein. Dieses "Making-Of" ist weit besser als manch anderer Film. Der Hauptfilm liegt in Bildtechnisch zwar guter Qualität vor, aber einige Doppelkonturen trüben doch den cineastischen Hochgenuss. Das fällt aber hauptsächlich bei den Titeln auf. Die dunklen Sequenzen im Film (die normal sind, genauso wie die körnigen SW-Sequenzen) werden ganz passabel wiedergegeben und wurden augenscheinlich originalbelassen und nicht verfremdet oder verschlimmbessert. Der Ton ist in beiden Fassungen sehr organisch und sensibel abgemischt. Die deutsche Fassung ist übrigens hervorragend. Für Fans von Originalfassungen stellt sich hier die ungewöhnliche Situation dar, dass der Film auch im Original komplett nachsynchronisiert wurde (laut einem Interview mit dem Tonmeister Owe Svensson, der zur besseren Übersicht über das Projekt dennoch Ton am Drehort aufnahm). Ausnahmsweise profitieren wir in diesem Fall von der deutschen Synchronisierwut. Ich bin glücklich...noch schöner wäre HD, und im Zuge dessen auch gleich alle anderen Tarkowskijs neu abgetastet, inklusive "Nostalghia". Nicht, dass man es zum besseren Verständnis des Filmes bräuchte, aber schön wäre es... -----Im Zuge der Rezensionsbearbeitung noch eine weitere Ergänzung: Der Film liegt im 1,66:1-Format vor und ist auch so intendiert. Für Standard-DVDs gilt, dass erst AB einem Seitenverhältnis von 1,77:1 (=16:9) eine Aufbereitung und Formatierung im 16:9-Format Sinn macht. Liegt das Seitenverhältnis darunter, so würde eine 16:9-Fassung Verfahrensbedingt im DVD-Standard mit Abstrichen einhergehen, es sei denn es würde neu abgetastet und der Bildausschnitt an 16:9 angepasst werden. Aber in Anbetracht, dass der Film für 1,66:1 sehr kompakt kadriert wurde (also es wrid voll ausgenutzt) und dass man einfach nicht mal so eben was von einem Bild abschneiden sollte - noch dazu von Sven Nykvists Kameraarbeit -, ist diese Auswertung in 4:3 folgerichtig und logisch. |
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Bergman Island ( Ingmar Bergman - 3 dokumentärer om film, teater, Fårö och livet av Marie Nyreröd ) [ Schwedische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
DVD von SF(Fox) |
ProduktbeschreibungSchweden Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Schwedisch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Untertitel ), Schwedisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: "Not a day has gone by in my life when I haven't thought about death," Ingmar Bergman muses in the extended interview that forms the spine of "Bergman Island," an extraordinarily revealing documentary portrait of this Swedish director at his home on the desolate Baltic Island of Faro. His lifelong terror of it diminished, he says, after anesthesia for surgery rendered him unconscious for several hours. If this is what death is like, he says he remembers thinking afterward, it is nothing to be afraid of. This intimate, compelling film confirms what any astute viewer of his films has probably guessed: that they are intensely autobiographical. SCREENING/VERGEBEN IN: Cannes Film-Festival, |
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Szenen einer Ehe (Special Edition, 3 DVDs)
DVD von Kinowelt GmbH |
ProduktbeschreibungMarianne und Johan führen eine scheinbar glückliche Ehe. Doch schon seit langer Zeit werden Konflikte nicht mehr offen ausgetragen sondern verdrängt und belasten unterschwellig die Beziehung. Als der Streit eines befreundeten Paares in der Scheidung gipfelt und Johan zudem die 23-jährige Studentin Paula kennen lernt, zerbricht auch die Ehe von Marianne und Johan. Sie bekämpfen sich bis hin zur Selbstaufgabe, aber am Ende entsteht doch eine neue Liebe... Amazon.deIngmar Bergmans Szenen einer Ehe zeigt zu Beginn ein Ehepaar - Marianne (Liv Ullmann) und Johan (Erland Josephson) - das für eine Zeitschrift interviewt wird. Ihr Miteinander ist mit Spannung aufgeladen - und just in dem Moment, in dem sie anfangen, sich zu entspannen, bittet sie der Journalist, für ein Foto stillzuhalten. Nachdem sie beide einige banale Kommentare abgegeben haben, fangen sie an, intime Details aus ihrem Eheleben preiszugeben und gestehen, dass sie allein die Einsamkeit zusammengebracht habe. Doch bereits im nächsten Moment behaupten sie wieder, eine Modell-Ehe zu führen. Szenen einer Ehe verfolgt ihre Beziehung auch dann noch weiter, nachdem sie geschieden und mit anderen Partnern verheiratet sind. Es ist ein Film voller widersprüchlicher Momente, voller Ehrlichkeit und Lebenslügen, Grausamkeit und Wärme, Anteilnahme und Egotismus - allesamt bloßgelegt durch die hervorragenden Schauspieler und das meisterhafte Drehbuch. Jede Szene funktioniert als eigenständiger Film; Szenen einer Ehe war nämlich ursprünglich eine 6-teilige TV-Serie, die Bergman zu einem abendfüllenden Spielfilm reduziert hat. Es ist eine seiner populärsten Arbeiten geworden, da der Film von realem menschlichen Verhalten getragen wird - und weniger von Symbolen und abstrakten Themen. Bergman hat es hier verstanden, die richtige Balance zu finden zwischen Schmerz und Verzweiflung und dem aufrichtigen Bemühen der Charaktere, ihr Leben zu verbessern. Bergmans Epigonen reduzieren alles auf Leiden und Entfremdung; Bergman selbst sieht stets das Gute in seinen Figuren, auch wenn ihr Handeln abscheulich ist. Der Film gewann mehrere Preise, unter anderem für Liv Ullmanns Darstellung. --Bret Fetzer 4 Kundenrezensionen:Ganz nah 5 von 5 PunktenDieser Film ist anstrengend, enervierend, teilweise ermüdend und in visueller Hinsicht hat er (abgesehen von Liv Ullmanns schönem Gesicht) kaum etwas zu bieten. Und dennoch: "Szenen einer Ehe" ist ein einzigartiges Meisterwerk, das man gesehen haben sollte. Bergmans Film ist nah dran am wahren Leben, an echten Personen. Er räumt auf mit der Vorstellung ewig andauernder romantischer Liebe. Für niemanden in diesem Film erfüllt sich dieser Traum. Liebe als Utopie. Die Suche danach als selbstzerstörersicher Trip. Alle sind einsam, traurig und ausgebrannt. Selbst die elterliche Liebe ist bei Bergman endlich. Schwere Kost, keine Frage, aber der Film ist bei weitem nicht so schwermütig wie man aufgrund der Thematik denken könnte. Am Ende spendet er sogar Hoffnung und findet für seine beiden Protagonisten Erlösung, indem sie sich von gesellschaftlichen Konventionen frei sprechen und den Begriff Liebe für sich neu definieren. Ein wichtiger Film, berührend, bewegend und fraglos noch heute so aktuell und wichtig wie vor 30 Jahren. Einer der spannendsten Filme die ich kenne 5 von 5 PunktenDas Drehbuch entfaltet ein Kaleidoskop menschlicher Befindlichkeiten zu einer Abfolge gedanklich äußerst intimer Mitteilungen, wobei die Gefühle und Empfindungen der beiden einzig gezeigten Figuren an keiner Stelle verraten werden. Das glatte Gegenteil exploitativen Kinos sozusagen, und dennoch halte ich "Szenen einer Ehe" für keinen (allzu) realistischen Film: für mich lebt das ganze in erster Linie von einem artifiziellen Knistern, das getragen von einem eigentümlichen Stil zwischen fiktionalen Interview und Reportage ohne wirkliche Reporter daherkommt, und dabei seltsamerweise für meine Begriffe auch nichts theatralisches aufweist, weit entfernt von einem gewöhnlichen Kammerspiel in geschlossenen Räumen bleibt. Wer andauernd bloß hinter eingebildeter "Realität" her ist kann soetwas aus meiner Sicht niemals erreichen, und das zeigen für mich auch Bergmans andere - davon dennoch gänzlich unterschiedliche - Arbeiten. Anmerken möchte ich auch, dass mich der Quasi-Nachfolger "Sarabande" Jahrzehnte später in dieser Hinsicht schon eher entsetzt hat. Gut möglich, dass die Aufteilung eigener Strukturen, extra für eine Fernsehproduktion gemacht, hier einen Glücksfall darstellt und dem Film so wiederum enorm gut getan hat. "Szenen einer Ehe" ist auch einer der wenigen Filme die ich kenne, welche von einer Überlänge wirklich enorm profitieren - selbstverständlich nur in der (TV-)Langfassung. Stanley Kubrick hat in seinem letzten Film die "Szenen einer Ehe" schließlich auszeichnende, eigentümliche Atmosphäre meiner Ansicht nach mit Hollywood-Stars sexuell aufgeladen in ein paar Szenen doch ein wenig nachstellen wollen - ohne dieser szenischen Vorlage von Bergman sozusagen damit auch nur einigermaßen nahe gekommen zu sein, schauspielerisch wie erotisch: denn obwohl hier jegliche sexuelle Aufladung scheinbar fehlt, sehe ich, und ich nehme auch an andere taten das ähnlich, den Film von einer völlig ergreifenden heterosexuellen Erotik unterschwellig bereits überwältigt. Ich habe den Film noch als Jugendlicher zum ersten Mal gesehen und war damals schon schwer davon beeindruckt: Bergman mag in anderen, abstrakteren Arbeiten scheinbar wichtigere Themen behandelt haben - für das kommunikative (Liebes-)Leben einzelner Menschen hingegen aus meiner Sicht sicher nicht, und so möchte ich den Film neben meinem ganzheitlichen Favoriten "Ran", dem distanziert-kraftvollen "2001" und dem fantastsischen "Star Wars" Episode IV In meinem privaten Kosmos auch weiterhin zu meinen absoluten Favoriten in der Filmkunst zählen. Szenen einer Ehe 5 von 5 PunktenSeit fast drei Jahrzehnten waren Ingmar Bergmans Filme bei Kritikern und einem ausgewählten, kleinen Publikum eine überaus begehrte Kinokost, doch erst im Jahre 1973 sollte der schwedische Meisterregisseur auch bei einem Millionenpublikum ankommen. Dass "Szenen einer Ehe" zu seinem bekanntesten Werk werden sollte, ist hauptsächlich dem Medium des Fernsehens zu verdanken, das den Film als sechsteilige Serie mit einer Gesamtlänge von fast 5 Stunden ausstrahlte und damit Millionen von Zuschauern vor den Bildschirm lockte. Für Bergman war es anfangs eine völlig unbekannte Erfahrung, allabendlich ein Massenpublikum als Rezipienten seines Werkes anzutreffen. Der Film findet vor allem deshalb so nachdrückliche Zustimmung, weil Bergman mit gewissenhafter Akribie alle möglichen Etappen einer Ehekrise mit anthropologischer Kennerschaft und nicht selten verhaltener Ironie vorführt, wozu das pointierende Spiel Liv Ullmanns und Erland Josephsons nachdrücklich beitragen. Zu Beginn treten Marianne und Johan als scheinbar glückliches und harmonisch zusammenlebendes Ehepaar auf. Der Streit zweier verheirateter Freunde, der schließlich in einer Scheidung mündet, bleibt jedoch auch für ihre Beziehung nicht ohne Wirkung. In zunächst latenten Andeutungen und später immer offeneren Auseinandersetzungen zeigt sich, dass seit langer Zeit nie ausgetragene Konflikte die Ehe unterschwellig belastet haben. Zu einem endgültigen Bruch kommt es, als Johan eine 23jährige Studentin kennen lernt und überlegt, einen Auslandslehrauftrag anzunehmen. Nach quälenden Diskussionen, die an den Rand der Selbstzerfleischung führen, entschließen sich beide zur Trennung, ohne jedoch in den kommenden Jahren ganz voneinander loskommen zu können. "Szenen einer Ehe" war von Beginn an als Fernsehfilm konzipiert worden und entstand mit einem bescheidenen Budget von 300000 Euro. In Deutschland erlebte der Film seine Erstaufführung zuerst im Kino, in einer gekürzten Fassung mit einer Laufzeit von 163 Minuten. In Schweden waren die Fernsehzuschauer von dem Ehedrama so gebannt, dass die Straßen und Plätze während der jeweiligen Sendetermine wie ausgestorben wirkten. Der Film wurde neben dem Skandalstreifen Das Schweigen zum erfolgreichsten Werk in Bergmans Karriere. EIn wichtiger Film 5 von 5 PunktenIch kenne den Regisseur Ingmar Bergman noch nicht lange, aber ich bin zunehmend beeindruckt. Den Film habe ich bisher nur in der Kinofassung gesehen und kann ihn auch nur so beurteilen. Ohne viel antiquierten Pathos und Schnickschnack wird die Gefühlswelt eines Ehepaares offen gelegt, wobei die jeweiligen Partner in ihrer Gefühlsentwicklung als stark voneinander abhängig beschrieben werden und versuchen ihren individuellen Freiraum im Mikrokosmos der Ehe und Familie zu verteidigen, zu erhalten oder zu determinieren. Bergman entwirft dabei eine These, die lauten könnte, dass man sich noch so nah sein kann, aber sich letztendlich doch nicht wirklich kennt. Und so kommt es, dass der Weg einer Ehe vornehmlich darin besteht die diffusen Gefühle die zwei stark aneinander gebundene Menschen haben können, aufzuarbeiten und durchleben zu müssen. Der Film ist sehr empfehlenswert ! |
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Szenen einer Ehe / Sarabande - Arthaus Premium Edition incl. Hörspiel "Fisch" (4 DVDs + Audio-CD)
DVD von Kinowelt GmbH |
ProduktbeschreibungSzenen einer Ehe + SarabandeIngmar Bergmann DV |
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Nach der Probe
DVD von KINOWELT |
ProduktbeschreibungNach der Probe bleibt Theaterregisseur Henrik Vogler nachdenklich auf der Bhne. Als die junge Schauspielerin Anna zurckkommt, um ihren Schmuck zu suchen, beginnt sie von der hasserfllten Beziehung zu ihrer verstorbenen Mutter Rakel zu sprechen. Rakel war nicht nur Star des Theaters, sondern auch Voglers Geliebte. Das Gesprch auf der Bhne entwickelt sich zur heftigen Debatte ber intime und berufliche Probleme, die in Vogler lngst verloren geglaubte Gefhle wieder aufleben lsst... |
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Hanussen
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Hanussen, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 20.08.07 Eine Kundenrezension:Klasse Film, mieser Preis 3 von 5 PunktenDen Film an sich kann man wirklich empfehlen, sehr gut und Fans von Klaus Maria Brandauer werden ihre helle Freude daran haben. Aber - für eine DVD ohne jegliche Extras, ohne Untertitel und mit diesem Bild/Ton (lt. Angaben) finde ich den Preis schlicht unverschämt. Und wer sich fragt, wozu Untertitel - es gibt viele schwerhörige oder taube Menschen, die auch gern Filme genießen. Der Film an sich wäre mehr Sterne wert und es ist auch nur der Film, der dieser DVD eine 3-Stern-Bewertung von mir bringt. |
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Theo angelopoulos [FR Import]
DVD von Gie Sphe-Tf1 |
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