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Juno
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox Juno, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 28.11.08 Aus der Amazon.de-RedaktionJuno, eine selbstironische, aber überaus mitfühlende Geschichte über ein schwangeres Mädchen im Teenager-Alter, das sein Baby zur Adoption freigeben will, liegt irgendwo zwischen der scharfen Satire von Election und der emotional tiefgründigen Komödie von You Can Count On Me. Die Außenseiterin Juno (Ellen Page, Hard Candy, X-Men - The Last Stand) schützt sich selbst durch schlagfertige Sprüche, aber als sie von ihrem Freund Paulie (Michael Cera, Superbad) schwanger wird, stellt sie fest, dass sie das Kind nicht abtreiben lassen will. Als Juno ein Pärchen auswählt, das auf der Suche nach einer Adoption eine Zeitungsannonce aufgibt, wird sie mehr in deren Leben hineingezogen als sie anfangs vermutet hatte. Aber Juno ist mehr als nur diese Handlung: die treffenden Dialoge (von Autorin Diablo Cody) wirken anfangs aufgesetzt, aber schon bald entwickelt sich daraus eine vielschichtige Welt - auch durch die Unterstützung der schauspielerischen Leistung von Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner und Jason Bateman als werdende Adoptiveltern und J.K.Simmons (Spiderman) und Allison Janney als Junos Vater und Stiefmutter. Regisseur Jason Reitman (Thank You for Smoking) verhindert gekonnt, dass der Film in hohlen, leeren Sarkasmus abgleitet oder sich in Sentimentalitäten verliert. Das Resultat ist schlauer und witziger als man vielleicht von einem solchen Thema erwarten würde. Und der Film ist auch wärmer und berührender als der leicht kaltschnäuzige Ton anfangs vermuten lässt. Ellen Pages Darstellung ist erstaunlich einfach: sie biedert sich nie beim Zuschauer an, und dennoch trägt sie einen Film, bei dem sie in beinahe jeder Szene zu sehen ist. Das klingt nach einem echten Star. --Bret Fetzer 5 Kundenrezensionen:Toller Film ! 5 von 5 PunktenIch habe den Film gerade gesehen und muss sagen das ich ihn jedem nur empfehlen kann. Die Geschichte von einem 16-jährigen Mäddchen wird in diesem Film sehr witzig erzählt. Er enthält viele witzige Aussagen und ich finde, dass Ellen Page ihre Rolle als schwangeres Mäddchen sehr gut spielt. Girlpower pur!!! 5 von 5 PunktenEs wird ja viel über die neuen Alphamädchen gesprochen, die stark und selbstsicher sind und Ellen Paige präsentiert in Juno das hinreißende und glaubwürdge Paradebeispiel dafür, dass Mädchen die besseren Jungs sind. Umwerfend ausgedacht ist diese altkluge, selbstsichere, rotzig- verletzliche Juno und sie wird wirklich grandios gespielt. Begleitet von einer Riege toller Nebendarsteller (hier gibt es defintiv nur eine Hauptperson!) in einem Drehbuch, das völlig zu Recht den oscar erhalten hat, weil die Story der hammer ist.Man schwankt dauernd zwischen Lachen und Heulen, es packt einen wirklich ganz tief drinnen und es gibt tiefes Gefühl ohne Kitsch oder Tränendrüse. klasse film, wirklich ein volltreffer und ich hoffe, daß es im wahren Leben viele Mädchen wie Juno geben möge, die ihr Leben ( und das der Anderen!) so cool, clever und unsentimental in die Hand nehmen, dann gibt es noch Hoffnung für diesen Planeten! Die beste Hollywood Komödie 2008! 5 von 5 PunktenEs gibt sie zum Glück immer wieder. Bescheidene Produktionen, die durch Charme, Witz und eine tolle Besetzung nicht nur die Kritiker, sondern auch ein Millionenpublikum begeistern können. Das letzte prominente Beispiel in dieser Reihe war sicherlich "Little Miss Sunshine". "Juno" genießt in meinen Augen selbst in der Kategorie Überraschungshit eine Ausnahmestellung. Dabei entlockt einem das Thema "ungewollte Schwangerschaft einer 16-Jährigen" bestenfalls ein gelangweiltes Gähnen. Wie dieses Thema aber umgesetzt wurde ist ganz großes Kino. Voraussetzung dafür ist das Oscar prämierte Drehbuch von Diablo Cody. Von der ersten Minute an wird die zunächst banal wirkende Story erfrischend anders behandelt und sprüht nur so vor Witz und tollen Ideen. Dabei sind es viele unscheinbare Kleinigkeiten (z.B. das Burgertelefon), die zum überragenden Gesamtbild beitragen. Trotz der ernsten Thematik nimmt sich der Film selbst nie zu ernst. So sind selbst die Szenen wenn Junos Eltern oder der werdende Vater von der Schwangerschaft erfahren mit ausreichend Pointen ausgestattet. Ebenfalls grandios ist das erste Aufeinandertreffen von Juno mit den Adoptiveltern für ihr Baby ausgefallen. Die extrem offene und lockere Juno und Jennifer Garner als verkrampft bemühte Vorzeigemutter bilden einen wunderbaren Kontrast. So prächtig funktioniert die tolle Geschichte natürlich nicht nur wegen der exzellenten Ausgangsposition, die Cody mit ihrem Skript liefert. Auch die schauspielerische Umsetzung ist vom Feinsten. Ellen Page spielt die verplante, witzige und immer sympathische Juno fast schon unfassbar gut. Bisher bekannt aus den "X-Men" Filmen und dem heftigen "Hard Candy" liefert sie hier ihre klar beste Leistung ab. Bei ihren nächsten Rollen wird sie sich wohl immer mit dieser messen lassen müssen. Der zugehörige Vater des Babys Michael Cera passt hier gut in die Rolle. Das allgemein große Talent ist bei ihm allerdings noch nicht in dem Maße wie bei Page zu sehen. Dazu kommen exzellent besetzte Nebenrollen. J.K. Simmons als verständnisvoller Vater kann genauso überzeugen wie Allison Janney als Schwiegermutter. Die Adoptiveltern Jennifer Garner und Jason Bateman liefern zahlreiche lustige Szenen und beide Bestleistungen ihrer Karrieren ab. Abschließend lässt sich sagen, dass "Juno" einer der besten Filme des Jahres ist und zeigt, dass Teenagerkomödien auch ohne Fäkalwitze auskommen und richtig lustig sein können! Wohlfühl-Dramedy aus dem diesjährigen Oscar-Rennen 4 von 5 PunktenDem kanadischen Regiesseur Jason Reitman, Sohn von "Ghostbusters" Ivan Reitman, gelang mit mit seiner zweiten Arbeit "Juno" in diesem Jahr wieder eine weitere, grosse Independentüberraschung bei der Oscar-Verleihung. Bereits in den Jahren zuvor gelang es Independent-Produktionen wie "Lost in Translation", "Sideways" oder "Little Miss Sunshine" in den Kreis der fünf chancenreichsten Filme zu gelangen. Der Hauptpreis blieb zwar bislang aus, aber es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein bis diese Überraschung gelingt. Immerhin gab es schon Triumphe in den Nebenkategorien. Schon sein Erstling "Thank you for smoking" erhielt erstklassige Kritiken, mit "Juno" konnte Reitman die hohen Erwartungen spielend erfüllen. Der Film, eine Art Tragikomödie mit viel mehr Comedy als Drama, war für vier Oscars nominiert: Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch und Ellen Page als Beste Hauptdarstellerin. Immerhin gewann die Drehbuchautorin Diablo Cody dann auch tatsächlich die begehrteste Filmtrophäe der Welt. Das eigentliche Drama gibts gleich am Anfang: Die 16jährige Juno (Ellen Page) hatte Sex mit Paulie Bleeker (Michael Cera). Das Mädel wird ungewollt schwanger. Juno hat zwar ne grosse Klappe, weiss für alles einen coolen Spruch...aber mit dieser neuen Situation ist sie völlig überfordert. Zuerst mal Freundin (Olivia Thirlby) kontaktieren, aber Wie sag ich es meinen ahnungslosen Eltern (J.K. Simmons/Alison Jarney). Sie entschliesst sich dann das Kind zu bekommen und vertrauenswürdige, coole, liebevolle Adoptiveltern zu finden. Mit dem Bilderbuchpärchen Vanessa und Mark (Jennifer Garner/Jason Baterman) scheint die Idee zu funktionieren... Soweit zum Inhalt. Was sich jetzt so in der Beschreibung etwas lapidar anhört, wird vom Film doch recht sensibel und intelligent in Szene gesetzt, obwohl es jede Menge flapsige Sprüche hagelt. Der Film verliert aber nie die Ernsthaftigkeit für seinen Stoff. Juno empfindet Liebe, fühlt sich aber zu unreif für die verantwortungsvolle Rolle als Mutter. Für die kommenden Festtage ein echter Tipp, ein recht schöner Wohlfühlfilm, der eine gute Ensembleleistung bietet, weil alle Figuren Schwächen und Stärken offenbaren und somit durchgehend glaubwürdig rüberkommen. Eltern werden ist nicht schwer... 5 von 5 Punkten...Eltern sein dagegen sehr. Juno ist eine aufgeweckte, freche 16jährige, die ungewollt schwanger wird. Sie entscheidet sich gegen eine Abtreibung und sucht sich stattdessen ein hübsches, reiches Ehepaar, dass das Kind adoptieren will. Ihre Schwangerschaft bekommt sie dabei weit besser in den Griff, als ihre Beziehung mit dem Erzeuger und auch bei dem adoptierenden Elternpaar scheint die Welt nicht so rosarot zu sein, wie es auf den ersten Blick wirkt. "Juno" ist dank der pfiffigen Hauptdarstellerin sehr lustig und Herz erwärmend. Durch eine nicht unbedingt zu erwartende Wende am Ende des Films, hat er neben den amüsanten Momenten auch einen durchaus ernsthaften Blick auf das Thema des Eltern werdens und macht deutlich, wie viel Freude, aber auch Verantwortung so ein Nachwuchs bedeutet. Die Blu-ray macht eine gute Figur, die Extras sind üppig und sowohl Bild als auch Ton sind über jeden Zweifel erhaben. Ein richtig spektakuläres Heimkinoerlebnis sollte man allerdings auch nicht erwarten, dafür greift man besser zu einem aufwendigen Actionfilm. |
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An American Crime (Steelbook Edition)
DVD von Alive - Vertrieb und Marketing/DVD |
5 Kundenrezensionen:Bedrückendes Drama 4 von 5 Punkten"An American Crime" ist die Verfilmung des Falls Sylvia Likens, die wahre Geschichte, auf der Jack Ketchum's Evil basiert. Demnach erzählen beide Filme eine ähnliche Geschichte und weisen einige Parallelen auf. Auch dieser Film ist ziemlich gut besetzt, Catherine Keener kann als Gertude (Ruth in "Evil") überzeugen, auch Ellen Page macht als Sylvia (Meg in "Evil") eine gute Figur, was in erster Linie daran liegt, daß man ihr die 16jährige abnimmt und man sie optisch bestmöglich auf die echte Sylivia Likens getrimmt hat. In den harten Szenen des Film wird Ellen Page aber von Blythe Auffarth in "Evil" ausgestochen. Die wahre Begebenheit wurde recht authentisch verfilmt. Manches hat man weggelassen oder ein wenig geändert, aber es wurde nur wenig beschönigt. Hier ist das Erzähltempo weit besser als bei "Evil". Zwar werden einige Figuren auch etwas vernachlässigt (vor allem Coy), aber die wichtigen Personen wirken greifbarer. Auch wird hier deutlicher, wie lange sich die Ereignisse hinziehen. Die Folterszenen hingegen fallen harmloser aus. Zum Teil sind diese sicher schwer umsetzbaren Ereignisse geschickt dargestellt (Zeugenbefragung im Gericht), aber wenn der Film ins Detail geht, wirkt er nicht ganz so verstörend wie "Evil". Auch die Gleichgültigkeit der Täter fängt die inoffizielle Verfilmung irgendwie besser ein. Was mich am meisten gestört hat, ist auch bei dieser Verfilmung das Ende. Auch hier wird nicht gezeigt oder angedeutet, wie brutal Syliva Likens am Abend vor ihrem Tod noch einmal mißhandelt wurde. Statt dessen setzt an dieser Stelle plötzlich eine Traumsequenz ein, in der sich Syliva ihre Rettung vorstellt. Allerdings punktet der Film nach der Traumsequenz, als auf die Zukunft der Täter eingegangen wird. Die optimale Verfilmung des echten Falls wäre eine Mischung aus "An American Crime" und "Evil" mit ein paar Änderungen. Beide Filme haben ihre Stärken und Schwächen, bewegen sich letztendlich aber auf dem selben Niveau. Auch "An American Crime" ist kein leicht verdaulicher Film. Nicht ganz so verstörend wie "Evil", aber dennoch ein Streifen, der bewegt und trauig stimmt. Schonungsloser Blick in die Abgründe der Menschheit 4 von 5 PunktenEin unvergleichlich hartes Thema hat sich Regisseur Tommy O'Haver hier ausgesucht, und zeigt ungeschönt die bebilderte Warheit eines, auf wahren Begebenheiten beruhenden, Gewaltverbrechens. Dabei hält sich der Film sehr wahrheitsgetreu an die Zeugenaussagen der Gerichtsverhandlung zu dem 1965 in Illinois stattgefundenen Verbrechen. Die bildliche Interpretation bietet dem Zuschauer verdammt harte Kost, die wohl in jedem Betrachter des Werks unweigerlich Aggressionen hoch- kochen lässt. Trotzdem gelingt es O'Haver im Endeffekt nicht die tatsächlichen Absichten für das Handeln der Personen zu erklären und hinterlässt den Zuschauer mit einem fragwürdigen und verständnislosen Eindruck. Sowieso funktioniert der Film nur deshalb so gut, da die Besetzung, bis in die kleinste Nebenrolle, einfach perfekt gelungen ist. Vor allem die Hauptprotagonisten Ellen Page, sensationell als misshandeltes Opfer Sylvia Likens, und Catherine Keener, in der Rolle der überforderten und folternden Mutter Gertrude Baniszewski, zeigen wahre Schauspielkunst. Das Catherine Keener lange überlegte ihre Rolle anzunehmen erklärt sich während des Films ganz von selbst - glücklicherweise tat sie es dennoch. Ellen Page hingegen zeigt ein weiteres mal das ihr extreme Rollen liegen und hier erschreckend echt das gefolterte und unschuldige Mädchen mimt. Einfache Rollen sind es für beide Schauspieler nicht gewesen, um so erstaunlicher das die Emotionen und Gefühle so glaubwürdig rübergebracht werden. "An American Crime" zeigt schonungslos den chronologischen Ablauf eines abscheulichen Verbrechens und bringt dieses Elend und die Brutalität, dank der guten Darsteller, in erdrückenden Bildern auf die Leinwand. Kindesmisshandlung im Amerika der 60er - Wer braucht sowas? 2 von 5 PunktenNach den euphorischen Rezensionen habe ich mir diesen Film gestern abend in aller Muße angesehen, konzentriert und ohne Ablenkung. Ich muss sagen, dass er mich schwer enttäuscht hat. Um nicht allzu weitschweifig zu werden, möchte ich meine Pros und Cons in einer Liste zusammenfassen. Fangen wir mit dem Positiven an: Pro: Die Darsteller sind durch die Bank gut ausgewählt und in ihrer jeweiligen Rolle überzeugend. Vor allem Ellen Page hat eine bemerkenswerte Ausstrahlung, sie allein trägt diesen Film. Ihre Film-Ziehmutter Catherine Keener schlägt sich ebenfalls tapfer, wirkt jedoch aufgrund der vom Drehbuch verordneten ständigen Stimmungsschwankungen (zwischen Mutterliebe und Wahnsinn) oft unglaubwürdig. Ihre Handlungsmotive sind mir den ganzen Film über schleierhaft geblieben. Womit wir schon beim Negativen wären. Contra: Beim Abspann dieses Filmes habe ich mich verwirrt gefragt: Was will uns dieser Film im Jahr 2008 sagen? Stellt er ein Sittenbild der 60er Jahre in Amerika dar, indem er die bittere Armut in Großfamilien, eine bigotte Sexualmoral und den blinden Gehorsam der Jugend gegenüber den allwissenden Erwachsenen detailgenau beschreibt? In diesem Falle wäre der Film noch halbwegs gelungen und zumindest für Kulturhistoriker sowie angehenden Psychologiestudenten/-innen zu empfehlen. Doch vermute ich eher, dass hier - wie so oft - der mahnende Zeigefinger erhoben werden soll, um eine Läuterung in der Jetztzeit zu bewirken. Und da sag' ich mir doch: Die Zustände in Amerika wie überall in der Welt sind mittlerweile bedeutend bestürzender, ja um ein Vielfaches grausamer! Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Horrormeldungen über misshandelte Kinder und Jugendliche bekannt werden (Stichwort Belgien und Österreich). Oftmals sind sogar die Eltern selbst involviert, sperren ihre Kinder in Verliese, lassen sie verwahrlosen und verhungern, missbrauchen sie sexuell, prügeln sie zu Tode und und und... Wie beschämend das Schicksal der 16-jährigen Sylvia aus Indiana für alle an ihrem Tode mitverantwortlichen auch ist, an die Greuel der Gegenwart kommt dieser Film nicht ansatzweise heran. Er ist daher für mich schlicht und ergreifend überflüssig. Wozu fehlgeleitete Kinder und Jugendliche fähig sind, ist uns allen seit der Hitlerjugend hinlänglich bekannt. Und die Grausamkeiten geistig verwirrter Eltern gegenüber den ihnen anvertrauten Kindern ist ja - wie bereits gesagt - in aller Munde. Dieser Film hat meine Erkenntnisse zum Thema Kindesmisshandlung in keiner Weise erweitert. Für mich ist er sogar eher ein Rückschritt in die ach so bigotte amerikanische Vergangenheit. Die heutige Realität hat diesen Film schon vor dem Start überholt. Absolut entbehrlich! Gewalt und Moral. 3 von 5 PunktenIn den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigt die us-amerikanische Justiz ein bizarrer Fall. Die beiden Mädchen eines Schaustellerehepaares werden in die Obhut einer alleinstehenden Frau mit eigenen Kindern gegeben. Die beiden Mädchen Sylvia und Jenny erleben bei ihrer Pflegemutter Gertrude die wahre Hölle. Die Anfangs strenge Erziehung kippt und eskaliert. Immer neue Quälereien denkt sich Gertrude aus und lässt zu, dass sich ihre Kinder, sowie ebenso die aus der Nachbarschaft daran beteiligen. Die Gewalttaten werden immer drastischer und enden für eines der Mädchen tödlich. Der Film fußt auf einer wahren Begebenheit und zeigt die ausufernde Gewaltbereitschaft eines psychisch gestörten Menschen. Wie ein Sog erfassen die Gewalttaten die übrigen beteiligten jungen Menschen und vermittelt ihnen falsche Werte. Schlicht weg ergreifend. Die Bestie Mensch 5 von 5 PunktenUnd wieder einmal der Beweis, dass das Leben Geschichten schreibt, welche 10x grausamer als jede erfundene Story sein können. An American Crime schildert den Leidensweg eines jungen Mädchens, welches von ihrer Pflegemutter, deren Kindern und gar den Nachbarskindern misshandelt wird, als sei es normal. Und dabei ist der Film nicht ansatzweise auf reisserische Effekthascherei wie Hostel und Co aus, sondern geht dem Zuschauer durch nüchternen Realismus unter die Haut. Ich muss gestehen, dass ich den Film zwischendurch pausieren musste, da es mir schwer fiel ihn zu gucken, aber genau das ist die Stärke des Filmes. Er schreckt ab, rüttelt auf und regt zum Nachdenken an. Man fragt sich unweigerlich wie Menschen so etwas tun können, warum Menschen bei solch Taten wegsehen anstatt zu helfen. Ein schockierneder und wirklich erstklassiger, aber auch schwer zu verdauender Film. |
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Juno [Blu-ray]
Blu-ray von Twentieth Century Fox Home Entert. |
Aus der Amazon.de-RedaktionJuno, eine selbstironische, aber überaus mitfühlende Geschichte über ein schwangeres Mädchen im Teenager-Alter, das sein Baby zur Adoption freigeben will, liegt irgendwo zwischen der scharfen Satire von Election und der emotional tiefgründigen Komödie von You Can Count On Me. Die Außenseiterin Juno (Ellen Page, Hard Candy, X-Men - The Last Stand) schützt sich selbst durch schlagfertige Sprüche, aber als sie von ihrem Freund Paulie (Michael Cera, Superbad) schwanger wird, stellt sie fest, dass sie das Kind nicht abtreiben lassen will. Als Juno ein Pärchen auswählt, das auf der Suche nach einer Adoption eine Zeitungsannonce aufgibt, wird sie mehr in deren Leben hineingezogen als sie anfangs vermutet hatte. Aber Juno ist mehr als nur diese Handlung: die treffenden Dialoge (von Autorin Diablo Cody) wirken anfangs aufgesetzt, aber schon bald entwickelt sich daraus eine vielschichtige Welt - auch durch die Unterstützung der schauspielerischen Leistung von Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner und Jason Bateman als werdende Adoptiveltern und J.K.Simmons (Spiderman) und Allison Janney als Junos Vater und Stiefmutter. Regisseur Jason Reitman (Thank You for Smoking) verhindert gekonnt, dass der Film in hohlen, leeren Sarkasmus abgleitet oder sich in Sentimentalitäten verliert. Das Resultat ist schlauer und witziger als man vielleicht von einem solchen Thema erwarten würde. Und der Film ist auch wärmer und berührender als der leicht kaltschnäuzige Ton anfangs vermuten lässt. Ellen Pages Darstellung ist erstaunlich einfach: sie biedert sich nie beim Zuschauer an, und dennoch trägt sie einen Film, bei dem sie in beinahe jeder Szene zu sehen ist. Das klingt nach einem echten Star. --Bret Fetzer 5 Kundenrezensionen:Toller Film ! 5 von 5 PunktenIch habe den Film gerade gesehen und muss sagen das ich ihn jedem nur empfehlen kann. Die Geschichte von einem 16-jährigen Mäddchen wird in diesem Film sehr witzig erzählt. Er enthält viele witzige Aussagen und ich finde, dass Ellen Page ihre Rolle als schwangeres Mäddchen sehr gut spielt. Girlpower pur!!! 5 von 5 PunktenEs wird ja viel über die neuen Alphamädchen gesprochen, die stark und selbstsicher sind und Ellen Paige präsentiert in Juno das hinreißende und glaubwürdge Paradebeispiel dafür, dass Mädchen die besseren Jungs sind. Umwerfend ausgedacht ist diese altkluge, selbstsichere, rotzig- verletzliche Juno und sie wird wirklich grandios gespielt. Begleitet von einer Riege toller Nebendarsteller (hier gibt es defintiv nur eine Hauptperson!) in einem Drehbuch, das völlig zu Recht den oscar erhalten hat, weil die Story der hammer ist.Man schwankt dauernd zwischen Lachen und Heulen, es packt einen wirklich ganz tief drinnen und es gibt tiefes Gefühl ohne Kitsch oder Tränendrüse. klasse film, wirklich ein volltreffer und ich hoffe, daß es im wahren Leben viele Mädchen wie Juno geben möge, die ihr Leben ( und das der Anderen!) so cool, clever und unsentimental in die Hand nehmen, dann gibt es noch Hoffnung für diesen Planeten! Die beste Hollywood Komödie 2008! 5 von 5 PunktenEs gibt sie zum Glück immer wieder. Bescheidene Produktionen, die durch Charme, Witz und eine tolle Besetzung nicht nur die Kritiker, sondern auch ein Millionenpublikum begeistern können. Das letzte prominente Beispiel in dieser Reihe war sicherlich "Little Miss Sunshine". "Juno" genießt in meinen Augen selbst in der Kategorie Überraschungshit eine Ausnahmestellung. Dabei entlockt einem das Thema "ungewollte Schwangerschaft einer 16-Jährigen" bestenfalls ein gelangweiltes Gähnen. Wie dieses Thema aber umgesetzt wurde ist ganz großes Kino. Voraussetzung dafür ist das Oscar prämierte Drehbuch von Diablo Cody. Von der ersten Minute an wird die zunächst banal wirkende Story erfrischend anders behandelt und sprüht nur so vor Witz und tollen Ideen. Dabei sind es viele unscheinbare Kleinigkeiten (z.B. das Burgertelefon), die zum überragenden Gesamtbild beitragen. Trotz der ernsten Thematik nimmt sich der Film selbst nie zu ernst. So sind selbst die Szenen wenn Junos Eltern oder der werdende Vater von der Schwangerschaft erfahren mit ausreichend Pointen ausgestattet. Ebenfalls grandios ist das erste Aufeinandertreffen von Juno mit den Adoptiveltern für ihr Baby ausgefallen. Die extrem offene und lockere Juno und Jennifer Garner als verkrampft bemühte Vorzeigemutter bilden einen wunderbaren Kontrast. So prächtig funktioniert die tolle Geschichte natürlich nicht nur wegen der exzellenten Ausgangsposition, die Cody mit ihrem Skript liefert. Auch die schauspielerische Umsetzung ist vom Feinsten. Ellen Page spielt die verplante, witzige und immer sympathische Juno fast schon unfassbar gut. Bisher bekannt aus den "X-Men" Filmen und dem heftigen "Hard Candy" liefert sie hier ihre klar beste Leistung ab. Bei ihren nächsten Rollen wird sie sich wohl immer mit dieser messen lassen müssen. Der zugehörige Vater des Babys Michael Cera passt hier gut in die Rolle. Das allgemein große Talent ist bei ihm allerdings noch nicht in dem Maße wie bei Page zu sehen. Dazu kommen exzellent besetzte Nebenrollen. J.K. Simmons als verständnisvoller Vater kann genauso überzeugen wie Allison Janney als Schwiegermutter. Die Adoptiveltern Jennifer Garner und Jason Bateman liefern zahlreiche lustige Szenen und beide Bestleistungen ihrer Karrieren ab. Abschließend lässt sich sagen, dass "Juno" einer der besten Filme des Jahres ist und zeigt, dass Teenagerkomödien auch ohne Fäkalwitze auskommen und richtig lustig sein können! Wohlfühl-Dramedy aus dem diesjährigen Oscar-Rennen 4 von 5 PunktenDem kanadischen Regiesseur Jason Reitman, Sohn von "Ghostbusters" Ivan Reitman, gelang mit mit seiner zweiten Arbeit "Juno" in diesem Jahr wieder eine weitere, grosse Independentüberraschung bei der Oscar-Verleihung. Bereits in den Jahren zuvor gelang es Independent-Produktionen wie "Lost in Translation", "Sideways" oder "Little Miss Sunshine" in den Kreis der fünf chancenreichsten Filme zu gelangen. Der Hauptpreis blieb zwar bislang aus, aber es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein bis diese Überraschung gelingt. Immerhin gab es schon Triumphe in den Nebenkategorien. Schon sein Erstling "Thank you for smoking" erhielt erstklassige Kritiken, mit "Juno" konnte Reitman die hohen Erwartungen spielend erfüllen. Der Film, eine Art Tragikomödie mit viel mehr Comedy als Drama, war für vier Oscars nominiert: Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch und Ellen Page als Beste Hauptdarstellerin. Immerhin gewann die Drehbuchautorin Diablo Cody dann auch tatsächlich die begehrteste Filmtrophäe der Welt. Das eigentliche Drama gibts gleich am Anfang: Die 16jährige Juno (Ellen Page) hatte Sex mit Paulie Bleeker (Michael Cera). Das Mädel wird ungewollt schwanger. Juno hat zwar ne grosse Klappe, weiss für alles einen coolen Spruch...aber mit dieser neuen Situation ist sie völlig überfordert. Zuerst mal Freundin (Olivia Thirlby) kontaktieren, aber Wie sag ich es meinen ahnungslosen Eltern (J.K. Simmons/Alison Jarney). Sie entschliesst sich dann das Kind zu bekommen und vertrauenswürdige, coole, liebevolle Adoptiveltern zu finden. Mit dem Bilderbuchpärchen Vanessa und Mark (Jennifer Garner/Jason Baterman) scheint die Idee zu funktionieren... Soweit zum Inhalt. Was sich jetzt so in der Beschreibung etwas lapidar anhört, wird vom Film doch recht sensibel und intelligent in Szene gesetzt, obwohl es jede Menge flapsige Sprüche hagelt. Der Film verliert aber nie die Ernsthaftigkeit für seinen Stoff. Juno empfindet Liebe, fühlt sich aber zu unreif für die verantwortungsvolle Rolle als Mutter. Für die kommenden Festtage ein echter Tipp, ein recht schöner Wohlfühlfilm, der eine gute Ensembleleistung bietet, weil alle Figuren Schwächen und Stärken offenbaren und somit durchgehend glaubwürdig rüberkommen. Eltern werden ist nicht schwer... 5 von 5 Punkten...Eltern sein dagegen sehr. Juno ist eine aufgeweckte, freche 16jährige, die ungewollt schwanger wird. Sie entscheidet sich gegen eine Abtreibung und sucht sich stattdessen ein hübsches, reiches Ehepaar, dass das Kind adoptieren will. Ihre Schwangerschaft bekommt sie dabei weit besser in den Griff, als ihre Beziehung mit dem Erzeuger und auch bei dem adoptierenden Elternpaar scheint die Welt nicht so rosarot zu sein, wie es auf den ersten Blick wirkt. "Juno" ist dank der pfiffigen Hauptdarstellerin sehr lustig und Herz erwärmend. Durch eine nicht unbedingt zu erwartende Wende am Ende des Films, hat er neben den amüsanten Momenten auch einen durchaus ernsthaften Blick auf das Thema des Eltern werdens und macht deutlich, wie viel Freude, aber auch Verantwortung so ein Nachwuchs bedeutet. Die Blu-ray macht eine gute Figur, die Extras sind üppig und sowohl Bild als auch Ton sind über jeden Zweifel erhaben. Ein richtig spektakuläres Heimkinoerlebnis sollte man allerdings auch nicht erwarten, dafür greift man besser zu einem aufwendigen Actionfilm. |
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ReGenesis - Season 1 (4 DVDs)
DVD von Planet |
ProduktbeschreibungReGenesis - Season 1 DV 5 Kundenrezensionen:Serie Top aber das Bild??? 4 von 5 PunktenNatürlich ist die Serie wirklich ausgezeichnet, aber mich verwundert, dass noch niemand etwas über das Bild der dt. DVDs geschrieben hat. Dieses ist nämlich ausgesprochen grieselig (ich kenne keine Serie, bei dem dieses Problem so extrem auftritt) und ich denke auch nicht, dass es ein Stilmittel sein soll. Deshalb 5 Punkte für die Serie und die Verpackung aber nur 3 für die Qualität. Das macht insgesammt 4 Punkte. Die andere Serie 5 von 5 PunktenWer US- Serien kennt und liebt, dem wird diese Serie gegen den Strich gehen. Die Charaktere erscheinen als wirkliche Menschen und nicht nur als Schablonen, die Schnitttechnik wirkt teilweise sehr ungewöhnlich und fordert den Zuschauer. Wer also bereit ist mit seinen US- Standart Sicht einer Serie zu brechen, wird eine interesantes Produkt erhalten, die eigentlich nur darunter leidet das in einem Randsender wie Arte gezeigt wurde. Insgesammt ein Erlebnis,- Absolut Top! 5 von 5 PunktenIch finde diese Serie einfach nur super! Das Beste an dieser Serie ist, dass sie einfach nicht so amerikanisch ist, klar kommt ja aus Kanada :).Sie ist immer spannend und die Fälle werden meistens nicht in 45 Minuten gelöst, sondern ziehen sich oft über mehrere Folgen hin. Schade finde ich nur, dass sich bis jetzt wohl kein Sender der dritten Staffel angenommen hat und sie synchronisiert. Ich hoffe die Staffel kommt wenigstens doch noch als DVD auf den Markt. Langweilig 1 von 5 PunktenEine Mischung aus CSI und Dr. House. Absolut überflüssig. Darüber hinaus von angeblichen Sience-Fiction-Elementen keine Spur (ein Hinweis auf diese verleitete mich zum Kauf). Das Geld kann man sich sparen. ReGenesis - Sie sind zu weit gegangen 5 von 5 PunktenReGenesis - Sind wir zu weit gegangen? Das ist der Titel der Serie, die sich innerhalb einer Folge zu meiner Lieblingsserie entwickelt hat. Hier wurde einfach alles richtig gemacht. Bei "Sind wir zu weit gegangen" könnte man denken, das deutsche Synchronisations-Studio konnte es mal wieder nicht lassen und musste der Serie einen Bei-Titel verpassen. Wie oft sieht man das leider bei Serien und Filmen? "Numb3rs - Die Logik des Verbrechens". "CSI - Den Verbrechern auf der Spur", bei der Erstausstrahlung sogar "CSI - Tatort Las Vegas". Aber bei ReGenesis wurde nichts hinzugefügt. Der Orginaltitel ist "ReGenesis - Have we gone too far?". Und wie gesagt, auch alles andere an dieser Serie könnte nicht besser sein. Zu betrauern ist nur, dass es pro Season lediglich 13 Episoden sind. Und nun die Schnell-Rezension über die Serie, die sich vom Bildschirm in mein Hirn gebrannt hat. Origins: Ich habe die Season 01 im Laden gesehen und bin durch die spezielle Aufmachung darauf aufmerksam geworden. Zuhause habe ich mich dann im Netz darüber schlau gemacht und fand die Informationen und Inhaltsbeschreibungen äußerst interresant. Also habe ich die Season bei meinem nächsten Besuch gekauft, mich vor den Fernseher gesetzt und mir die 1. Episode angesehen. Schon war es um mich geschehen. Nach dieser Folge wusste ich, dass diese Serie meine Lieblingsserie werden würde. Und es hat sich bewahrheitet. Die Serie: Toronto. Standort des NorBac, eines Labors, welches sich hauptsächlich mit molekularen und gentechnischen Forschungen beschäftigt. David Sandström, Protagonist der Serie, ist der wissenschaftliche Leiter dieses Labors und arbeitet mit den Mitgliedern seines Teams, Carlos Serrano, Mayko Tran, Hira Khan und Bob Melnikov, sowie der Geschäftsführerin, Caroline Morrison zusammen, um z.B. Pandemien einzudämmen und auf dem Gebiet ihrer Forschung neue Erkenntnisse zu liefern. Die Serie beschäftigt sich jedoch nicht nur mit den auftretenden, wissenschaftlichen Problemen sondern zu einem Großteil mit den Personen, deren Geschichten allesamt sehr interressant und zudem wichtig für die Story sind. Außerdem werden die "Fälle" nicht so wie bei der "CSI" Reihe in einer Episode gelöst [wenn es überhaupt eine Lösung gibt, immerhin ist die Serie sehr realistisch], sondern über die gesamte Storyline behandelt, so wie es in der Wirklichkeit nunmal ist. Durch ihren einzigartigen Stiel kann die Serie ReGenesis den Zuschauer wunderbar in ihren Bann ziehen. Season 01: David Sandströms Leben ist eigentlich wunderbar, so wie es ist. Abgesehen von seiner Scheidung lebt er zufrieden. Gerade schläft er noch mit einer wunderschönen Blondine, als seine Tochter hereinstürmt und die beiden erwischt. Sie ist von ihrer Mutter "geflohen" und will bei ihrem Vater einziehen. Dieser wird jedoch just in diesem Moment ins Labor gerufen, denn ein unbekannter Virus breitet sich aus. Und Mick, ein Teenager, der ihn auf Schritt und Tritt verfolgt und behauptet ein Klon zu sein, hilft ihm in dieser Situation leider auch nicht. So beginnt diese unglaubliche Serie, die jede Folge Überraschungen offenbart und nie eine langweilige Minute beschert. Die DVD: Inzwischen ist es etwas sehr Besonderes, wenn man mit der Ausstattung und dem Aussehen einer Season zufrieden ist. Entweder eine Season wird geteilt oder in winzigkleine und hässliche Cases werden 2 DVDs gesteckt. Bei ReGenesis ist dies nicht der Fall. Ich habe bereits Bilder von der Season gemacht. Diese kann man oben bewundern. Man muss nur auf "8 Kundenbilder anzeigen" klicken und schon sieht man jeden Winkel der tollen Box. Eine Plastik-Hülle umgibt die 2 DVD-Cases, die so groß und dick sind, wie eine normale Kauf-DVD. Eine spezielle Vorrichtung bietet ein tolles Erlebnis. Durch Drücken bewegen sich Kunst-Blut und Wasserpatikelchen, die Bakterien darstellen sollen umher und fließen wieder herunter. Ein tolles Special, das der Serie nur gerecht wird. In jeder Case ist ein Booklett, in dem die Episoden aufgelistet sind. In jeder Case sind 2 DVDs. Wunderbarer hätte man die Box nicht gestalten können. Schlussfolgerung: Sie wollen relalistische, ansspruchsvolle Unterhaltung, die niemanden überfordert? ReGenesis erfüllt dies und noch einige weitere Kriterien. Die Musik passt wunderbar, sogar das Intro ist klasse. Es gibt keinen Punkt, bei dem ich mich beschweren könnte. Ich bin mehr als nur zufrieden. Um auf die Frage, ob sie zu weit gegangen sind, kann ich nur JA sagen. Mit ReGenesis wurde etwas Neues geschaffen, das jede andere Serie in den Schatten stellt und das Serien-Potenziel endlich ausschöpft. Kaufen. Mehr ist nicht zu sagen. |
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Hard Candy (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Hard Candy (2 DVD Steelbook) - Genre TIPP!, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 22.01.07 5 Kundenrezensionen:Super Film! 5 von 5 PunktenHartes Thema und perfekt umgesetzt. Um mal an ein paar der schwachsinnigen Rezensionen im Vorfeld anzuknüpfen, nur weil der Film Anfangs nicht klar macht ob der Pädophile wirklich ein Pädophiler ist, heißt dass noch lange nicht dass die Macher damit voreingenommene Selbstjustiz beführworten. Das bei jedem halbwegs brisanten Thema immer solche Schwachsinnskommentare kommen müssen ist wirklich belastend. Wenn ihr das filmische Unterhaltungmedium nicht versteht, solltet ihr aufhören Filme zu gucken! Der Film war meiner Meinung nach spannend, originell und sehr unterhaltend. Daher volle Punktzahl! Thriller der härteren Gangart!! 5 von 5 PunktenAufgrund der Empfehlung eines Freundes habe ich diesen Film gekauft und stellte positiv überrascht fest, wie eine junges Mädchen einen erwachsenen Mann fertig macht, und das mit extrem psychobehaftetem Sprachinhalt und sehr klug ausgewählter Wortwahl! Sofort ist klar, wer hier in der Hierarchie den Ton angibt, völlig entgegen des äußeren Erscheinungsbildes des Mädchens, wobei sich die Macht über den/die anderen/andere mehrfach verschiebt! Im Ganzen ein sehr gelungener Psychothriller, den es so noch nicht gab! Und die "Autobahn"-Reihe(Steelbook) ist, bis auf die geschnittene "Inside"-Version gelungen, optisch und filminhaltlich! Viel Spaß mit diesem Film!!! SPANNEND, HART und EINFACH GENIAL 5 von 5 PunktenIch weiß wirklich nicht wo ich anfangen soll... die story allein ist schon so spannend und genial das man einen luftsprung machen möchte...die umsetzung jedoch ist nicht weniger gut. ein 14 jähriges mädchen rächt treibt harte psychospielchen mit einem pedofilen. wie stellt man sich einen solchen film vor? die mesiten würden versuchen zu schöen doch bei hard candy geht es knallhart zu...selbstjustiz pur. clevere dialoge und eine schauspielerische höchstleistung (da der film hauptsächlich aus 2 charackteren und insgesamt aus 6 besteht) begeistern einen von der ersten bis zur letzten minute und man wird immer wieder neu überrascht. besonders hervorzuheben ist die glanzleistung von ellen page (die dieses jahr für ihren film juno für den oscar nominiert war---zurecht möchte ich meinen) sie spielt die junge intelligente haley die sich ein ziel gesetzt hat: rache! am anfang süß und unschuldig entwickelt sie sich zum alptraum von jeff (dem pedofilen fotografen)... ich möchte hier auch gar nicht zu viel versprechen...wer auf intelligente dialoglastige und nicht unnütz blutige filme steht (die sich vielleicht sogar um selbstjustiz drehen) der sollte sich hard candy auf keinen fall entgehen lassen...ein kleiner unentdeckter juwel...und damit übertreibe ich nicht Selbstgerecht und reaktionär 2 von 5 PunktenIch bin entsetzt über derjenigen, die dieses Machwerk hier bejubeln. Offensichtlich vom Gedröhne völlig des Verstandes beraubt, wird dieser zynische, selbstgerechte und reaktionäre Unsinn beklatscht. Dabei ist es egal, dass es bis zum Schluss keinen einzigen Hinweis für einen Pädophilen gibt bzw. keinerlei Interesse an irgendeiner Erklärung seiner "Schuld" gezeigt wird, die die Göre schließlich glaubt rächen/bestrafen zu müssen, gezeigt. Alles bleibt vage und in Andeutungen, nichts ist Fakt und beweisbar, gefundene Bilder werden als "krank" bezeichnet. Nun, manche Menschen finden auch Junkfood oder Facelifts krank. Fazit: Der Film zeigt nicht eine Sekunde den Ansatz einer kritischen Reflexion. Er dreht den Missbrauch einfach um und idealisiert ihn dabei. Wohlwollend und kalkuliert zieht sich die Story um die verquere Selbstjustiz auch noch langatmig dahin in schicker Wackelkamera und stylishem Ambiente. Das alles unterstützt letztlich, dass der Film auch nicht wirklich berührt. This is going to make you freak. 4 von 5 Punkten"Hard Candy" - der Titel dieses Filmes ist bereits ein erster Anhaltspunkt, worauf sich der geneigte Zuschauer einstellen sollte. Mit diesem Film ist nicht zu spaßen - in keiner Sekunde. Genau deshalb sollte man sich den Film für einen ruhigen Abend aufheben, wenn man sich in der Bereitschaft zum Nachdenken befindet - einen gemütlichen Filmeabend mit den Freunden würde er wahrscheinlich sprengen. Die Gründe sind weitestgehend bekannt: Das FSK des Films rührt nicht von übermäßigen Gewaltdarstellungen her, sondern vom äußerst kontroversen Stoff des Films. Die kleine, 14-jährige Hayley Stark trifft sich mit einem Mann mittleren Alters und unterhält sich mit ihm über dies und das, führt ihn dabei aber mehr und mehr in eine bestimmte Richtung...sie hält ihn für einen Pädophilen. Als sie sich später in seiner Wohnung befinden, beginnt das undurchschaubare und grausame Spiel, welches Hayley als Richter über Jeffs Handlungen herausstellt. "Hard Candy" ist ein Film, der sich fast ausschließlich auf seine unglaublich markante Optik und die nervenzerrenden Dialoge verlässt - was natürlich gute Schauspieler erfordert, die mit Ellen Page und Patrick Wilson als Glücksgriff absolut gegeben sind. Für den Zuschauer ist es eine Tortur, zu sehen, was auf dem Bildschirm passiert, und es gleichzeitig emotional und gedanklich zu verarbeiten. Man muss mit sich selbst ausmachen, wer hier der Böse ist, ob es überhaupt einen Bösen gibt, welcher Ausgang der richtige ist - genau hier liegt der Reiz des Films. Anstatt mit fertig verpackten Antworten aufzufahren, ist "Hard Candy" absoluter Denkstoff und der Diskussion sicher würdig. Die äußeren Faktoren sind sehr zufriedenstellend: Mit einer unglaublich kontrastreichen, fast schon MTV-artigen und sehr scharfen Farbgebung ist der Film von Anfang bis Ende ein Blickfang. Musikalisch wird nicht nur eine interessante Diskussion über Goldfrapp geboten, die Songs "Freak" von LFO und "Elephant Woman" von Blonde Redhead sind die perfekte Wahl für ihre jeweiligen Einsatzpunkte. Schauspielerisch gibt es nichts auszusetzen, Ellen Page ist eine beeindruckende Darstellerin mit einem famosen Händchen für die richtigen Filme - dabei ist es egal, ob man "Juno" oder "Hard Candy" mag oder nicht, ihr Talent lässt sich nicht leugnen. Als Haley Stark hat sie sich für eine sehr anspruchsvolle und erwachsene Rolle entschieden, die eine Mischung aus jugendlicher Unschuld und rachsüchtiger Berechnung erfordert. Kritikpunkte? Wenige, in dem, was er versucht, ist der Film nämlich sehr effektiv. Insgesamt ist mir nach zweifachem Sehen aber der Charakter der Hayley ein wenig gezwungen vorgekommen; darüber hinaus zieht sich der Film hier und da an Stellen in die Länge, die nicht essentiell für die Entwicklung der Beziehung von Hayley und Jeff sind. Das sind Makel, über die man ohne weiteres hinwegsehen kann: Wer einen denkwürdigen Film mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen sowie einer fesselnden und farbreichen Optik sucht, kann mit "Hard Candy" nichts verkehrt machen - darüber hinaus sieht die Verpackung im Steelbook auch noch sehr edel aus. |
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Hard Candy
DVD von Ufa/DVD |
5 Kundenrezensionen:ein film zum nachdenken 5 von 5 Punktenein film der zum nachdenken anregt, ein wildes hin und her der sympatien zwischen den beiden hauptrollen. lange unklarheit wer den unschuldig ist. der film ist meiner meinung nach wirklich sehenswert. ich finde es gut das dass thema mal so direkt und hart angegangen wird. Hat der Regisseur das wirklich gewollt? 1 von 5 PunktenBeim besten Willen möchte ich nicht denken, dass es des Regisseurs oder des Autors Absicht gewesen ist, den Zuschauer am Ende mit durchaus mehr Sympathien für den (vermeintlichen) "Pädo" zu entlassen, als für die sich rächende Minderjährige. Aber gerade so (!) empfindet man nach knapp hundert Minuten Close-Up's dieser nervig-grimassierenden Göre. Und nix da von wegen "plot twists". Der zutiefst unbefriedigende Schluss ist leider lange vorhersehbar. Wie sagte der "Katholische Filmdienst" früher immer so schön: "Wir raten ab". sehr guter independent film und harter tobak 5 von 5 Punktenkenner und liebhaber von independentfilmen weit weg von hollywood greifen bei diesem harten kammerspielchen bedenkenlos zu. allein das thema ist defenitiv zu hart für hollywood und der film behandelt das thema auf eine härtere aber ehrlichere weise:das mädchen, das den (scheinbar)pädophielen foltert. es entwickelt sich ein trotz des beschränkten raumes (innerhalb und ausserhalb eines hauses ist der einzige schauplatz) eine erdrückende spannung, bei der der zuschauer nie sorecht weiß, woran er ist und wem er glauben darf. ein beeindruckendes kammerspiel mit mehr als überzeugenden schauspielern, fintenreicher story und harten einlagen. fazit: so muss gelungenes independentkino aussehen. zurecht bereits jetzt ein kultfilm und geheimtipp. volle punktzahl und kaufempfehlung. Folterfilm mit Anspruch? 1 von 5 PunktenDie Eröffnungsszenen (der Chat, das Treffen im Café) lassen eigentlich auf einen interessanten Film hoffen, leider wird daraus schon sehr bald ein langweiliges Psycho-Duell, in dem ein 15jähriges Mädchen versucht, einen 30jährigen (mutmasslich pädophilen) Mann zu betäuben, zu fesseln, zu kastrieren, per Elektroschock zu lähmen, zu erhängen und in den Selbstmord zu treiben. Kurioserweise gelingt ihr das meiste davon recht mühelos, so dass sie zwischendurch auch noch Zeit findet ihn mit coolen Sprüchen zu demütigen und Spaziergänge auf dem Dach zu unternehmen. Wem Ellen Page schon in JUNO eine Spur zu cool war, der wird sich über ihre Toughness hier erst richtig ärgern. Noch dazu versucht der Film krampfhaft mehr zu sein als er ist - ein ödes, unglaubwürdiges Psycho-Duell. Wenn es schon diese Thematik sein soll, empfehle ich stattdessen "Der Tod und das Mädchen" von Roman Polanski. Wenn vermeintlich unschuldige Teenager zu Bestien werden 5 von 5 PunktenDas Thema Missbrauch spiegelt sich zwar immer wieder in Filmen wider, aber dennoch hat Hard Candy das gewisse Etwas. Dieses zeichnet sich für mich vor allem darin aus, dass die Rolle des vermutlichen Täters zu der des Opfers wird. Man wird automatisch in den Bann der Geschichte gezogen, was Zweifels ohne, neben der Handlung selbst, auch an den vielen manipulativen und psychoanalytischen Dialogen der beiden Protagonisten liegt. Für den Zuschauer bleibt die Schuldfrage pädophiler Missbraucher und Mörder, ja oder nein? den ganzen Film über offen und die Argumente beider Parteien, machen es dem Zuschauer nicht leichter, sich auf eine Seite zu schlagen. So bleibt einem nichts anderes übrig, als sich auf die packenden Gespräche einzulassen und zu erkennen, dass auch vermeintlich unschuldige Teenager zu Bestien werden können - ob nun grundlos oder nicht, lasse ich hier offen! Trotz der guten Umsetzung und einer absolut grandiosen schauspielerischen Leistung von Ellen Page und Patrick Wilson, habe ich mir während des Films Gedanken über die Psyche des 14-jährigen Mädchens machen müssen. In unserer Gesellschaft sind Mörder, Vergewaltiger und sonstige Straftäter traurigerweise eine Art Alltag geworden. Doch der Großteil unserer Gesellschaft schüttelt bei solchen Taten meist nur den Kopf und wünscht diesen Menschen das Schlimmste - aus pädagogischer und leider auch zu oft entlastender Sicht, wird eine schwere Kindheit vorgeschoben, aber dies soll hier nun nicht zur Debatte stehen. Was ich einfach nur interessant finde, ist die Frage, ob ein Teenager, wie in Hard Candy wirklich solche Raffinesse und Phantasien besitzen kann, um so zu handeln, wie es in dem Film gezeigt wird?! Das Ganze ist in vielen Teilen schon sehr abgehoben und scheint unmöglich, aber solange man sich darauf einlässt, ist das dort dargebotene Bild nicht nur erschreckend, sondern zeigt was die Psyche alles mit einem Menschen anstellen kann. Wirklich einziges Manko an der deutschen Fassung ist die Synchronisation. Über die Übersetzung, Emotion und Tonlage der Stimme lässt sich streiten, aber wenn das Gehörte nicht zur Bewegung der Münder passt, wirken manche Worte einfach fremd. Ich empfehle den Film daher auch auf Englisch - was nebenher den Vorteil hat, die Emotionen in den Stimmen auch 1 zu 1 einfangen zu können. Abschließend kann ich nur sagen, dass Hard Candy absolut sehenswert ist - wer Fan von Psychothrillern ist, hat mit diesem Streifen ins Schwarze getroffen! |
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The Tracey Fragments [UK IMPORT]
DVD von Soda Pop |
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An American Crime
DVD von CAPELIGHT |
Eine Kundenrezension:Schonungsloser Blick in die Abgründe der Menschheit 4 von 5 PunktenEin unvergleichlich hartes Thema hat sich Regisseur Tommy O'Haver hier ausgesucht, und zeigt ungeschönt die bebilderte Warheit eines, auf wahren Begebenheiten beruhenden, Gewaltverbrechens. Dabei hält sich der Film sehr wahrheitsgetreu an die Zeugenaussagen der Gerichtsverhandlung zu dem 1965 in Illinois stattgefundenen Verbrechen. Die bildliche Interpretation bietet dem Zuschauer verdammt harte Kost, die wohl in jedem Betrachter des Werks unweigerlich Aggressionen hoch- kochen lässt. Trotzdem gelingt es O'Haver im Endeffekt nicht die tatsächlichen Absichten für das Handeln der Personen zu erklären und hinterlässt den Zuschauer mit einem fragwürdigen und verständnislosen Eindruck. Sowieso funktioniert der Film nur deshalb so gut, da die Besetzung, bis in die kleinste Nebenrolle, einfach perfekt gelungen ist. Vor allem die Hauptprotagonisten Ellen Page, sensationell als misshandeltes Opfer Sylvia Likens, und Catherine Keener, in der Rolle der überforderten und folternden Mutter Gertrude Baniszewski, zeigen wahre Schauspielkunst. Das Catherine Keener lange überlegte ihre Rolle anzunehmen erklärt sich während des Films ganz von selbst - glücklicherweise tat sie es dennoch. Ellen Page hingegen zeigt ein weiteres mal das ihr extreme Rollen liegen und hier erschreckend echt das gefolterte und unschuldige Mädchen mimt. Einfache Rollen sind es für beide Schauspieler nicht gewesen, um so erstaunlicher das die Emotionen und Gefühle so glaubwürdig rübergebracht werden. "An American Crime" zeigt schonungslos den chronologischen Ablauf eines abscheulichen Verbrechens und bringt dieses Elend und die Brutalität, dank der guten Darsteller, in erdrückenden Bildern auf die Leinwand. |
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Gustav Adolfs Page
DVD von KINOWELT |
ProduktbeschreibungKinowelt Gustav Adolfs Page, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 20.09.05 |
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Juno [UK IMPORT]
DVD von 20th Century Fox Home Entertainment |
2 Kundenrezensionen:Geht so 3 von 5 PunktenIch hab überhaupt nicht begriffen warum ein Film wie Little Miss Sunshine so hochgelobt wurde. Bei Juno verstehe ich den Hype zumindest ansatzweise, denn die Hauptdarstellerin Juno (Ellen Page) hat tatsächlich eine ganz besondere Ausstrahlung. Und auch die Musik, diese kindlichen Folksongs, gibt dem Film eine angenehme Leichtigkeit. Aber besser als die Comicverfilmung Ghost World gefällt mir Juno deshalb trotzdem nicht. Juno ist eine Aussenseiterin, die mit 16 Jahren schwanger wird. Ihre Eltern hatten gehofft, das sie von der Schule geflogen oder ein Drogenprobleme hätte. Ja, genau! Sowas wünschen sich Eltern immer! Kinder die von der Schule fliegen und / oder Drogen nehmen. Genau so konstruiert und künstlich wie dieser bemühte Gag ist der Humor des ganzen Films. Sarakastisch, gelangweilt, unsicher, ab und an erfrischend und liebenswürdig, aber überwiegend unausgegoren und pubertär. So ist Juno und so ist dieser Film. 2,5 Sterne. Eine Perle von Film mit einem umwerfend goldigen Humor! 5 von 5 Punkten"All starts with a chair..." Mit diesen Worten startet ein Film, der beweist, dass es sie noch gibt: Filme, von denen man beim Anschauen völlig überraschend förmlich umgehauen wird. Denn mal ehrlich: Was soll man auch von einem Film halten, in dem eine 16jährige Darstellerin unbeabsichtigt schwanger wird und sich wahrscheinlich mit den üblichen Höhen und Tiefen einer Schwangerschaft auseinandersetzt...??? Tja, weit gefehlt, stattdessen erweist er sich als eine hochklassige Komödie mit genialen liebevoll gespielten Darstellern um einen Film, der sich um Verantwortung, Treue zu sich selbst und die Liebe dreht, untermalt von einem herrlich lockeren Soundtrack. In die Story ist auch schnell eingeführt: Juno wird schwanger, vermeidet Dank aufkommender Gewissensbisse einen Schwangerschaftsabbruch nachdem ihr eine Abbruchsgegnerin zugerufen hat, dass auch Embryos schon Fingernägel haben... und sucht stattdessen verantwortungsvolle Adoptiveltern für das Baby. "Your parents are probably wondering where you are! - Nooooo, I mean, I'm already pregnant, so in what other kind of shit could I come into." Juno selbst ist ein absolut cooles Highschoolgirl, die mit geistreichen Kommentaren nur so um sich wirft und auf ihre erfrischend humorvolle Art einfach nur umwerfend ist. Ebenso liebevoll sind auch die anderen Charaktere gezeichnet, die in ihrer skurrilen herzlichen Art schlichtweg bezaubern und zeigen, wie schön das Leben doch sein kann, wenn man nur die richtige Einstellung mitbringt. Den Film hätte ich schon dadurch glatt küssen können, weil ich befürchtet habe, dass der übliche Schwangerschaftskram gezeigt wurde à la Übelkeit, grummelige Eltern, existenzielle Probleme, etc. etc. Stattdessen bekommen wir eine positive Sicht aufgezeigt: Verständnisvolle Eltern ("Hättest Du gedacht, dass sie jetzt mit einer Schwangerschaft kommt?" - "Ja, aber ich habe trotzdem gehofft, dass sie nur von der Schule geflogen ist oder Drogenprobleme hat!"), einen abgeklärten Umgang mit dem Punkt Schwangerschaft und eine Darstellung, als wäre Schwangerschaft nicht die Hölle, nicht der Himmel, sondern etwas völlig Normales, eben ein Teil des Lebens selbst. Na bis auf die Tatsache vielleicht, dass Juno erst 16 ist. ;) Der Humor besticht durch eine wahrhaft herzerfrischende Kreativität. Auch wenn ich aufgrund mangelnder Spachkenntnisse nicht alles verstanden habe, lag ich buchstäblich auf dem Fußboden vor Lachen. Im O-Ton kommen der trockene Humor und der besondere Charme voll zur Geltung, deswegen würde ich den Film unbedingt im Original anschauen! Fazit: Eine wunderschöne Komödie über das Leben selbst, die Leichtigkeit des Seins in allen Lagen, selbst bei einer Schwangerschaft. "The best thing, you can do, is find a person, who loves you for exactly what you are!" |
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