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Produkt-Bild: Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (3 DVDs)

Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (3 DVDs)
mit Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Liv Tyler, Regie: Peter Jackson

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 16,85, Angebote ab EUR 13,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2007
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5 Kundenrezensionen:

Genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Kinofilme fürs Wohnzimmer.
Wer auf weggeschnitte Szenen wie dem sinnlosen Saufduell zwischen Gimli und Legolas verzichten kann, dem sei dieses Paket ans Herz gelegt
Achtung: Spielfilm Version!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Käufer sollten beachten, dass es sich hierbei um die FREIGEGEBEN ab 12 Jahren Version handelt.
Hollywood!!!!!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Eines vorweg, ich gebe zu, meine Rezension ist in gewisser Weise unfair. Unfair gegenüber der Produktion, den Darstellern und der Regie. Eigentlich kann man dieses Buch nicht wirklich verfilmen und es dabei jedem recht machen. Unmöglich.
Und gibt es ja auch viel Positives zu berichten. Beutelsend, Moria und Rohan und Isengart sind wundervoll dargestell, die Landschaftsaufnahmen sind phasenweise grandios, Gollum ein Kunstwerk der modernen Animationstechnologie. Ein grandioser Auftritt des Balroks in Moria.Und vieles mehr....Mir ist auch bewusst, dass nicht alles meinen Vorstellungen entsprechen kann (ich finde z.B. Bruchtal extrem Disney mäßig, Gaaladriel wirkt wie eine bekiffte Ökokriegerin vom Woodstock festival.etc..), aber das ist verständlich und richtig so. Tolkien schreibt einfach sehr vage und unbestimmt und so verwundert es nicht, dass sich im Kopf eines jeden Lesers ein anderes Bild zeichnet. Ds ist ja gerade das Schöne daran.
Auch ist mir bewusst, dass hier und da etwas weggelassen werden muss, sonst sitzt man ja drei Jahre im Kino/ vor dem Bildschirm.

Also warum dann nur zwei Sterne?
Der Herr der Ringe ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ein wichtiger Teil meiner Kindheit. Sowas betrachtet man, vollkommen ungerechtfertigt,immer als sein geistiges Eigentum.
Was mich einfach unglaublich genervt hat war, dass es viele Veränderungen an Charakteren und Story gegeben hat, die nicht praktischen Umständen geschuldet waren(Zeit oder technische Machbarkeit), sondern ausschliesslich dazu dienten, den Film massentauglicher zu machen. Was hatten Regie und Produktion vor? Die Geschichte im Film "besser als das Buch" zu machen?
Da wird Gimli der Zwerg mal eben zu einem rülpsenden und ungehobelten Idioten degradiert, nur um dem Film einige weitere slapstick Momente zu verpassen...und das dann nicht mal wirklich witzig. In jedem Film muss eine weibliche Hauptdarstellerin her, deshalb wird die Rolle von Elronds Tochter Arwen mal kurz umgeschrieben. Hollywood ohne love story? Geht nicht! Also werden die im Buch vorhandenen Beziehungen noch etwas breitgetreten und um einige pathetische Dialoge erweitert. Fehlt nur noch Hugh Grant in der Hauptrolle!! Unerträglich!!! Dann müssen die Elben bei der Schlacht von Helms Klamm aufmarschieren??? Was hat der Film dadurch gewonnen? Perigrin und Meriadoc sind zwei alberne Clowns und last, but not least...Legolas aka Flying dragon mit Surf Einlagen udn einem lächerlichen eins gegen eins Duell mit einem Mumakil. Watt soll dass. So geht die ganze wundervolle subtile Darstellung von Legolas aussergewöhnlichen Fähikeiten, wie sie im Buch dargestellt wird, komplett verloren.....die LIste geht weiter und weiter.

Man mag mich einen "Fundamentalisten" nennen. Man kann sagen:" dann ist's halt keine "Buchverfilmung" sondern nur ein Film, inspiriert von einem Buch "...Alles möglich! Aber dann hätte man sich ja auch mal etwas ganz Neues ausdenken und es dann mit dem selben Aufwand verfilmen...und nicht eins der schönsten Bücher vermurksen.

Fazit: Eigentlich sind 2 Sterne ungerecht. Unabhängig vom Buch betrachtet, ist es vielleicht der beste Fantasy Film de es je gab (nicht das er da viel Konkurrenz hätte).

Gruss
Unbedingte Kaufempfehlung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Verfilmund des bekannten Klassikers "Der Herr der Ringe" ist schon jetzt ein Klassiker und Pflichtprogramm für jeden Filmfan.

Und bei diesem Wahnsinnspreis kann ich nur zum sofortigen Kauf raten - bevor die Trilogie wieder teurer wird :-P
Klasse Box!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Über den Film brauche ich wohl nichts mehr zu sagen. Dass die Verfilmung "Herr der Ringe" super gut gelungen ist, weiß bestimmt jeder.

Diese Box ist optisch sehr schön, alle drei Teile sind enthalten, Top-Qualität, lässt Sammlerherzen höher schlagen! Die Box ist eine wirklich tolle Sache. Habe meine Einzel-DVD's schon hergegeben.
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Produkt-Bild: Herr der Ringe - Die zwei Türme Limited Edition  (Kinoversion und Extended Version auf einer DVDs! Inkl. Bonusmaterial in Spielfilmlänge)

Herr der Ringe - Die zwei Türme Limited Edition (Kinoversion und Extended Version auf einer DVDs! Inkl. Bonusmaterial in Spielfilmlänge)
mit Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Liv Tyler, Regie: Peter Jackson

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 20,95, Angebote ab EUR 7,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Herr der Ringe - Die zwei Türme Limited Edition  (Kinoversion und Extended Version auf einer DVDs! Inkl. Bonusmaterial in Spielfilmlänge)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Warner Home Der Herr der Ringe 2 - Die zwei Türme (Limited), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 26.10.07
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2 Kundenrezensionen:

Las die Uruk-Hai nur kommen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Alles wie gehabt, nur noch viel gewaltiger. So preist einer der Produzenten die Fortsetzung von Peter Jacksons Tolkien-Adaption. Für Hobbit Frodo und seine Weggefährten gilt weiterhin als oberste Priorität, den Einen Ring zu vernichten, der Mittelerde bedroht.
Der Krieg steht unmittelbar bevor: Sarumans Armee von Orks und Dunländern gewinnt mit Hilfe eines Heeres von Spionen bedrohlichen Einfluss rund um die eiserne Festung Isengard. An der Seite des Volkes von Rohan und der mächtigen Ents ziehen Aragorn und die Gefährten in die Entscheidungsschlacht. Unterdessen sind Frodo und Sam auf dem gefahrvollen Weg zum Schicksalsberg, wo sie den Ring vernichten wollen, und müssen sich der Angriffe von Gollum und Sauron erwehren.
Dramaturgisch geschickt wird der heterogene Mittelteil des Buchepos für zahlreiche ruhige und poetische Momente genutzt, wobei sich in der digital animierten Figur Gollum reizvoll das zentrale Thema um Besessenheit, Verzicht, Treue, Verrat und Freundschaft bündelt. Ein packender Genrefilm, in dem sich Uneingeweihte freilich hoffnungslos verirren werden und der sich in seiner visuellen Wucht deutlich an ein (halbwegs) erwachsenes Publikum wendet.
Mehr Kampfszenen, mehr Handlungsstränge und mehr Tricktechnik machen Teil 2 zu einem visuellen Feuerwerk, das seinen opulenten Vorgänger sogar noch übertrifft.
Super Bonus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Über den Film an sich muss man kein Wort verlieren (ist ja allgemein als Meisterwerk anerkannt). Aber bei dieser DVD ist eine Unmenge von Bonusmaterial, welches sehr interessant ist - zumindest für Tolkien-Hardcore-Fans...
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Produkt-Bild: Herr der Ringe - Die Gefährten Limited Edition (Kinoversion und Extended Version auf einer DVDs! Inkl. Bonusmaterial in Spielfilmlänge)

Herr der Ringe - Die Gefährten Limited Edition (Kinoversion und Extended Version auf einer DVDs! Inkl. Bonusmaterial in Spielfilmlänge)
mit Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Liv Tyler, Regie: Peter Jackson

DVD von Warner
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 6,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Herr der Ringe - Die Gefährten Limited Edition (Kinoversion und Extended Version auf einer DVDs! Inkl. Bonusmaterial in Spielfilmlänge)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


DVD FSK: 12 Science Fiction und Fantasy/ Warner.
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5 Kundenrezensionen:

Pass auf, wenn der Ringgeist kommt !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die grossartigen Fantasiewelten von 'Der Herr der Ringe', die bisher nur die Köpfe bevölkerten, haben ein Leinwand-Pendant gefunden. Und welch eines!

'Die Gefährten', der erste Teil der großen Fantasy-Trilogie von J.R.R. Tolkien, saugt uns in die Heimat pausbackiger Halblinge, der Hobbits, die den 111. Geburtstag ihres großen Abenteurers Bilbo Beutlin feiern. Auch sein Neffe Frodo ahnt in diesem Trubel noch nicht, dass sein Oheim verschwinden und ihm einen Ring hinterlassen wird. Dieser Ring verfügt über eine Kraft, die mit einem schwarzen Loch vergleichbar ist. Mit seiner Hilfe will Sauron, der Herrscher des finsteren Reiches Mordor, alle Völker versklaven: Elben, Zwerge, Menschen, Hobbits. Und Frodo wird mit diesem Erbe die Aufgabe übertragen, das Kleinod zu vernichten.

Sieht man einmal vom breiig-bombastischen Score Howard Shores ab, dem die Ohren im Verlauf der kurzweiligsten drei Stunden des Kinojahres die Gefolgschaft verweigern, erlebt der Zuschauer das Meisterwerk von Leinwand-Maniac Jackson als Rausch der Sinne. Dafür sorgt das Feuerwerk des grauen Zauberers Gandalf zu Bilbos Ehren, das kongenial umgesetzt ist.
Obwohl er einen mit einer Spieldauer von drei Stunden ungewöhnlich langen Kinofilm drehte, musste Regisseur Peter Jackson zwangsläufig die Handlung kürzen. Darüber hinaus veränderte das Team an mehreren Stellen aus dramaturgischen Gründen das Drehbuch gegenüber dem Handlungsstrang der Romanvorlage. Vor allem treue Anhänger der Romanvorlage listeten anfangs akribisch veränderte Details auf. Streckenweise wurde bei der Diskussion über Veränderungen übersehen, dass eine Verfilmung niemals den Anspruch erheben kann, die Romanvorlage völlig originalgetreu umzusetzen. Andererseits erlaubte sich Jackson an mehreren Stellen auch sinnentfremdende Eingriffe, die teilweise sogar zu einer unlogischen Handlung führen.

So stellt der Film der eigentlichen Handlung einen Prolog voran, der die komplizierte Vorgeschichte kurz szenisch zusammenfasst und von Galadriel gesprochen wird. Auch Ralph Bakshi hatte in seinem Zeichentrickfilm bereits auf dieses Stilmittel zurückgegriffen. Tolkien hingegen erklärt die Hintergründe in seinem Buch nicht, sondern lässt Protagonisten und Leser das wahre Ausmaß der Gefahr und der Identität des Ringes schrittweise entdecken. Außerdem lässt der Film größere Zeitabschnitte aus. Zwischen der Übergabe des Rings an Frodo und dem erneuten Auftauchen Gandalfs vergehen in der Romanvorlage 17 Jahre. Auch der Aufbruch Frodos aus dem Auenland gestaltet sich langsamer. Meriadoc Brandybock (Merry) stößt in Tolkiens Geschichte erst später hinzu, und die Entscheidung von ihm und Peregrin Tuk (Pippin), Frodo zu begleiten, wird als besonderer Freundschaftsdienst betont, während das Treffen im Film mitten im Maisfeld eher zufällig stattfindet.

Die Hobbits Merry und Pippin werden vor allem in den Auenland-Szenen stärker als Unruhestifter und Tunichtgute vorgestellt, als dies bei Tolkien der Fall war. Diese Rolle zieht sich durch die ganze Trilogie. Jackson erklärt in seinem Kommentar auf der DVD, dass er ganz bewusst die Figuren benutzte, um mehr Komik in die Geschichte zu bringen.
Jackson strich die Kapitel im Alten Wald aus Zeitgründen komplett aus der Handlung. Bis heute gilt die Figur Tom Bombadil selbst in der wissenschaftlichen Szene als eine der rätselhaftesten Figuren, wobei Tolkien selbst erklärte, dass sie für die Geschichte eigentlich nicht wichtig ist".

Der Abstecher in die Hügelgräber erklärt allerdings, woher die Hobbits die Dolche haben, mit denen sie die Nazgûl verletzen können. Im Film bekommen die Hobbits ihre Dolche vom Waldläufer Streicher/Aragorn.
In der Romanvorlage wird der Leser nicht direkt Augenzeuge der Nazgûl, die in Bree die Betten der Hobbits zerstören, sondern erfährt dies erst am nächsten Tag. Auch hier weist Jacksons Film Parallelen zu Bakshis Zeichentrickverfilmung auf. In dieser gleicht Aufbau des Films der Szene, inklusive Kameraeinstellung, aus Bakshis Zeichentrickverfilmung.
Bei der Auseinandersetzung zwischen Saruman und Gandalf nimmt Saruman Gandalf den Stab ab. In der Romanvorlage verliert Gandalf seinen Stab nicht: Die Zerstörung oder Entwendung eines Zaubererstabs ist dort eine sehr symbolisch aufgeladene Handlung, die dessen völligen Entmachtung gleichkommt. Die hinzugefügte Szene im Film wiederum wirft die Frage auf, woher Gandalf in Bruchtal auf einmal seinen Stab wieder hat.
Arwen wird als neue Hauptfigur eingeführt, während sie im Buch vor allem eine passive Rolle hat. In den Gefährten trifft sie Aragorn und die Hobbits nach der Nazgûl-Attacke auf der Wetterspitze, bringt Frodo mit ihrem Pferd in Sicherheit und beschwört die Flut des Bruinen. In der Romanvorlage treffen die Hobbits dagegen auf den Elben Glorfindel, der sein Pferd alleine mit Frodo losschickt, während Elrond es ist, der den Bruinen anschwellen lässt. Die Betonung einer weiblichen Hauptfigur Arwen als "Kriegerprinzessin" erweckte im Vorfeld der Verfilmung den größten Wirbel der möglichen Veränderungen. Vor allem, da es hieß, dass Arwen auch in Helms Klamm an der Seite von Aragorn kämpfen werde.

Jackson veränderte auch den Charakter Aragorns in einen sehr viel zweifelnderen, unsichereren Menschen, als ihn Tolkien beschrieb: Die Regisseurs-Crew wollte einen stärkeren Akzent auf die tatsächliche Entscheidung Aragorns legen, sich zum König von Gondor zu erklären. Deutlichstes Beispiel dafür ist sein Auftritt in Bruchtal. In der Romanvorlage schmiedet Aragorn vor dem Aufbruch der Gefährten aus den Splittern von Narsil sein neues Schwert Andúril. Im Film tauchen die Bruchstücke des Schwertes auf, aber Aragorn lässt sie in Bruchtal.

Während Tolkien also in seinem Buch vor allem mit archetypischen Charakteren arbeitet, die sich zum Großteil nicht verändern, verfolgt Jackson streng die Idee des sich entwickelnden Charakters.
Bei der Entscheidung über die Route nach Gondor ist es in der Romanvorlage Gandalf, der für Moria votiert. Erst als Boromir und Legolas protestieren, befragt er Frodo, der daraufhin Gandalf sein Vertrauen ausspricht. Im Film schlägt Gandalf den Weg über den Gebirgspass von Caradras vor und überlässt schließlich im Schneesturm Frodo die Bürde, sich gegen ihn zu entscheiden. Eine dramaturgische Veränderung Jacksons, die Tolkiens Darstellung der Beziehung zwischen Gandalf und Frodo widerspricht.

Die Verteilung der Geschenke von Galadriel an die Gemeinschaft wurde von Jackson zwar gedreht, später aber für die Kino-Fassung herausgeschnitten. Es ist dadurch unklar, woher die Gemeinschaft in den nachfolgenden Teilen Gegenstände wie das Elbenseil oder die Broschen, die Merry und Pippin während ihrer Entführung fallen lassen, hat. In der Special Extended Edition ist diese Szene jedoch zu sehen.
Bevor Frodo die Gemeinschaft verlässt, trifft er im Film noch einmal auf Aragorn, der ihn vor den Uruk-Hai beschützt und freiwillig ziehen lässt. Eine Dramatisierung der Handlung, die in der Romanvorlage nicht auftaucht, und auch dem Charakter Aragorns widerspricht, der immerhin in Bruchtal (im Roman: in Bree) erklärte: Wenn ich euch mit Leben oder Tod retten kann, dann will ich es tun."

Im Film taucht die Figur Lurtz auf. Dieser ist der Chef der Uruk-Hai in Amon Hen und tötet Boromir. Im Roman existiert die Figur nicht und Boromir wird von Orkbogenschützen getötet.
Toller Auftakt des spektakulären Fantasy-Epos !!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dies ist der Auftakt der "Der Herr der Ringe"-Trilogie, welche sicherlich als Non-Plus-Ultra der Fantasy-Filmgeschichte oder der Filmgeschichte überhaupt bezeichnet werden kann.
Endlich wurde der als unverfilmbar gegoltene Stoff in einer Realverfilmung umgesetzt, nachdem der Zeichentrickfilm von Ralph Bakshi weniger erfolgreich war und mittendrin endet. Trotzdem hat sich Peter Jackson scheinbar an diesem Zeichentrickfilm orientiert, wie ich gelesen habe und man anhand einiger Szenen und des Aussehens von Gollum erkennen kann.
Herausgekommen ist jedenfalls ein Fantasy-Spektakel mit sehr überzeugenden und realistischen Computeranimationen, spektakulären Kulissen und Kamerafahrten. Besser geht es kaum.
Die später erschienene Special-Edition enthält zwar zusätzliche Szenen, die in der Kinoversion aber meiner Meinung nach zurecht fehlen. Sie ziehen den ohnehin schon knapp dreistündigen Film nur unnötig noch mehr in die Länge, da sie weniger bedeutend sind. Die Tolkien-Fans werden darüber bestimmt verärgert gewesen sein, da diese Szenen wahrscheinlich auch im Buch (habe ich selbst nicht gelesen) vorgekommenden sind, aber dort wirken sie sicher anders, als im Medium Film, wo man auch einige weitere kleinere Änderungen in der Story vorgenommen hat.
Endlich eine schöne Special-Edition
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten

Also erstmal zum Positiven: -Die Verpackung ist sehr ansprechend gestaltet.
-Die Doku zum Film ist wirklich erste Sahne.
-Die Filme sind einfach Genial (ist nichts Neues)

Dann das Negative: -Die DVD ist leider doppelseitig beschrieben.

Alles in Allem ein gutes Angebot für Leute die noch keine Extendet-Edition besitzen.
"Man setzt sich an des Tisches Mitte ...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
... nimmt 2 Bücher und schreibt das Dritte."
Zumindest erinnert mich diese Special Edition ein wenig an das Wilhelm-Busch-Zitat.
Klar ist: Die Special Edition passt datentechnisch nicht auf eine DVD, somit steht einem EIN Wendeformat oder eben ZWEI Einzel-DVDs zur Verfügung, sei's drum. Über den Film muss man auch nicht mehr diskutieren, dem würde ich auch 6 Sterne geben.
Was ich auch verstehe ist der "Drang der Fans" nach neuem Unveröffentlichem und damit verbunden auch die marketingtechnische Ausschlachtung des Ganzen. Diese Geldesel vorzeitig zu beerdingen, wäre aus Business-Sicht einfach nur dumm.
Die Doku selbst ist inhaltlich auch klasse. Erst jetzt - so gings mir zumindest - versteht man einzelne Teile der Umsetzung des Film und den scheinbar unglaublichen logistischen Aufwand.
Was ich aber nicht im geringsten nachvollziehen kann ist die Umsetzungsqualität: 2007/2008 zum einem der ultimativsten Blockbuster aller Zeiten eine in 4:3 dargebotene Doku in miesester Bild- und Tonqualität im Kontext "Herr der Ringe" zu servieren, ist schlichtweg dreist!
Kurz gesagt: Inhalt hui, Umsetzungsqualität pfui.
Vor allem wenn auf dererlei Details in keinster Weise auf der Hülle/Verpackung hingewiesen wird.
Naja, die 10¬, die ich bezahlt habe, tun wenigstens nicht so weh.
Herr der Ringe - Limited Edition
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ok. zugegeben, als Herr der Ringe Fan besitzt man die Special Editions sowieso schon seit sie erschienen sind. Also, wozu nochmal die Limited Editions kaufen?

Ganz einfach, wegen der Specials. Diese sind wirklich sehr informativ und vor allem manchmal richtig lustig (wenn z. B. während der Dreharbeiten das Wetter umschlägt und riesige Schneeflocken runterkommen). Ich hätte gerne noch etwas mehr von den Schauspielern gesehen, aber ich finde es völlig in Ordnung und sogar längst überfällig, daß auch die Leute hinter den Kulissen gezeigt werden einschließlich aufkommenden Problemen, wie das Verschwinden von Walkie-Talkies und das es auch mal dicke Luft gab.

Also, ich als Herr der Ringe Fan war gerne bereit diese Boxen zu kaufen, wegen der Specials. Geldmacherei hin oder her, als Fan interessiert es einem in dem Moment nicht wirklich und die Specials entschädigen einem dafür. Versprochen!
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Produkt-Bild: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition, 4 DVDs)

Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition, 4 DVDs)
mit Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Viggo Mortensen, Regie: Peter Jackson

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 28,45, Angebote ab EUR 18,97

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition, 4 DVDs)

Produktbeschreibung


Saurons Mächte haben Minas Tirith, die Hauptstadt von Gondor, belagert, um die Rasse der Menschen auszurotten. Das einst so mächtige Königreich, das von einem schwachen Verwalter bewacht wird, brauchte noch nie so dringend seinen König. Aber ist Aragorn Viggo Mortensen stark genug, sein Erbe anzutreten und das zu werden, zu dem er geboren wurde? Das Schicksal von Mittelerde liegt in seinen Händen... Als die letzte Schlacht naht und sich die Mächte der Finsternis versammeln, versucht Gandalf Ian McKellen mit aller Kraft die zerschlagene Armee von Gondor zusammenzutrommeln. Er wird von König Thoden von Rohan Bernard Hill unterstützt, der seine Krieger für die größte Schlacht in der Geschichte zusammenführt. Selbst mit ihrem Mut und ihrer herzlichen Loyalität sind die Truppen der Menschen - zusammen mit Eowyn Miranda Otto und Merry Dominic Monaghan - den Feinden, die Richtung Gondor ausschwärmen, nicht gewachsen.. Trotzdem sie wissen, dass sie große Verluste erleiden werden, stürmen sie voran in die Schlacht ihres Lebens. Sie sind verbunden im gemeinsamen Ziel, Sauron abzulenken und dem Ringträgers die Chance zu geben, seine Suche zu vollenden. Ihre Hoffnung liegt bei Frodo Elijah Wood, ein kleiner, zu allem entschlossener Hobbit, der eine gefährliche Reise durch unsicheres Land des Feindes macht, um den Einen Ring in den Feuern des Schicksalsbergs zu zerstören. Je näher Frodo seinem Ziel kommt, desto schwerer wird seine Last und desto mehr muss er sich auf Sam Gamdschie Sean Astin verlassen. Gollum wird Frodos Ergebenheit und nicht zuletzt seine Menschlichkeit einem Test unterziehen... 48 zusätzlichen Filmminuten, neue und erweiterte Szenen von Regisseur Peter Jackson, neu komponierte Filmmusik von Howard Shore und Hunderte neue digitale Effekte.
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5 Kundenrezensionen:

Für echte Film-Fans
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als echter dHdR-Fan musste ich mir natürlich die Extended Version kaufen. Und ich habs noch nie bereut alle drei zu besitzen. Da der Preis allerdings schon nicht ganz ohne ist, lohnt sich die Anschaffung nur, wenn mann auch auf die zwei DVDs mit Bonusmaterial wert legt.
Und das versteckte Extra find ich auch immer wieder genial!
Das Ende
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Orodruin, der Schicksalsberg, speit noch einmal gewaltig Feuer, nachdem der Ring in der Lava versunken ist. In letzter Sekunde können sich Frodo und Sam vor der mörderischen Glut, die sich daraufhin über Mordor ergießt, in Sicherheit bringen. Es ist vollbracht. Insofern birgt "Die Rückkehr des Königs" keine Überraschungen. Dennoch ist das Finale der spannendste Teil der Trilogie. Zum einen, weil die digitalen Effekte noch opulenter und plastischer sind als in "Die Gefährten" und "Die zwei Türme", zum anderen, weil mehrere Figuren spektakuläre Entwicklungen vollziehen.

So verwandelt sich der Zauberer Gandalf vom nachdenklichen Mystiker zum schlagkräftigen Actionhelden, der mit dem Schwert ins Schlachtengetümmel stürzt und sich als entschlossener Feldherr erweist. Und auch der sonst zögerliche Hobbit Sam beweist im Angesicht blutgieriger Orks und der Riesenspinne Kankra ungeahnte Kämpferqualitäten.

Der dritte Teil von Peter Jacksons Fantasy-Saga ist der beste Film der Trilogie, da er die Stärken und Vorzüge seiner Vorgänger zusammenführt: die emotionale Komplexität aus "Die Gefährten" und die apokalyptischen Kriegsszenarien aus "Die zwei Türme". Das Resultat ist ein episches Meisterwerk
Der monumentale Film vereint weiträumige Landschaften, monumentale Schlachtszenen und die breite Epik der finalen Erzählung zu einem vielschichtigen Ganzen und verbindet eindrucksvoll archaische Gewalt mit emotional berührenden Momenten, wobei auch die bedingungslosen Motivationen sowie die innere Zerrissenheit seiner Protagonisten spürbar zum Tragen kommen. Brillante Hommage an die zeitlose Kraft von Mythen, die den epischen Atem der literarischen Vorlage in kongeniale Bilder umsetzt.
Angesichts der Vorgaben Tolkiens nähert sich Jackson einer perfekten Umsetzung: Dramaturgie, Optik oder Inszenierung lassen keine Wünsche offen. Die Rückkehr des Königs ist ein wahrhaft erhabener Schluss.
Grandioser Fantasy-Epos,doch Happy-End des 3. Teils zu langgezogen !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Verfilmung der "Der Herr der Ringe"-Bücher ist sicher das Non-Plus-Ultra der Fantasy-Filmgeschichte oder der Filmgeschichte überhaupt.
Die Computeranimationen sind sehr überzeugend und realistisch, die Kameraführung ist teilweise sehr rasant und mitten im Geschehen. Gerade bei der grossen Schlacht um Minas Tirith fühlt man sich mittendrin.
Doch selbst für eine Fantasy-Story wirkt die Handlung am Schicksalsberg unglaubwürdig u. das Happy-End zu kitschig. Mit "unglaubwürdig" meine ich die Szene, in der Frodo sich trotz absoluter Erschöpfung, Gollums Attacke u. abgebissenem Finger am Felsvorsprung im Schicksalsberg festhalten kann. Hier hätte man sich etwas Besseres einfallen lassen sollen o. ist diese Szene auch im Buch, an welches man sich aber wohl nicht immer 100%ig gehalten hat u. das ich selbst nicht gelesen habe, so beschrieben? Jedenfalls ziehe ich wegen dem Ende einen Stern ab.
In der Special-Edition ist glücklicherweise die anfängliche Szene mit Saruman (Christopher Lee), die aus der Kinoversion leider herausgeschnitten worden ist, zu sehen. Doch einige weitere Szenen fehlen meiner Meinung nach in der Kinoversion zurecht. Sie sind weniger bedeutend und ziehen den ohnehin schon knapp dreistündigen Film nur unnötig noch mehr in die Länge. Die Tolkien-Fans werden darüber bestimmt verärgert gewesen sein, da diese Szenen wahrscheinlich auch im Buch vorgekommenden sind, aber dort wirken sie sicher anders, als im Medium Film, wo man auch einige weitere kleinere Änderungen in der Story vorgenommen hat.
DVD bestens/ Film sowieso genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hallo für mich war die Limited Edition eine super günstige Alternative, denn ich habe sie für 9 Euro im Saturn erworben und hatte somit für knapp 30 Euro die komplette Herr der Ringe Box in der Extended und der Kinoversion, wobei die Extended natürlich bei weitem besser ist. Dennoch kommt es vor, dass auch mal die Kinoversion im DVD Player landet.

"Die Rückkehr des Königs" ist wie die beiden Vorgänger grandios und enthält die meiste Action. Mordor versucht die Welt der Menschen mit einem Angriff auf Minas Tirith zu stürzen. Im Mittelpunkt der großen Schlacht steht der eine von den 9. Der Hexenkönig von Angmar misst sein Kräfte mit Gandalf, dem Weißen (ehemals Grauen).

Kein anderer Teil von der Trilogie ist in der Extended um sovieles besser als die dazugehörige Kinoversion finde ich.
Grandioser Fantasy-Epos,doch Happy-End des 3. Teils zu langgezogen !!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Verfilmung der "Der Herr der Ringe"-Bücher ist sicher das Non-Plus-Ultra der Fantasy-Filmgeschichte oder der Filmgeschichte überhaupt.
Die Computeranimationen sind sehr überzeugend und realistisch, die Kameraführung ist teilweise sehr rasant und mitten im Geschehen. Gerade bei der grossen Schlacht um Minas Tirith fühlt man sich mittendrin.
Doch selbst für eine Fantasy-Story wirkt die Handlung am Schicksalsberg unglaubwürdig u. das Happy-End zu kitschig. Mit "unglaubwürdig" meine ich die Szene, in der Frodo sich trotz absoluter Erschöpfung, Gollums Attacke u. abgebissenem Finger am Felsvorsprung im Schicksalsberg festhalten kann. Hier hätte man sich etwas Besseres einfallen lassen sollen o. ist diese Szene auch im Buch, an welches man sich aber wohl nicht immer 100%ig gehalten hat u. das ich selbst nicht gelesen habe, so beschrieben? Jedenfalls ziehe ich wegen dem Ende einen Stern ab.
In der Special-Edition ist glücklicherweise die anfängliche Szene mit Saruman (Christopher Lee), die aus der Kinoversion leider herausgeschnitten worden ist, zu sehen. Doch einige weitere Szenen fehlen meiner Meinung nach in der Kinoversion zurecht. Sie sind weniger bedeutend und ziehen den ohnehin schon knapp dreistündigen Film nur unnötig noch mehr in die Länge. Die Tolkien-Fans werden darüber bestimmt verärgert gewesen sein. Doch die wahrscheinlich im Buch (habe ich nicht gelesen) vorkommenden Szenen, wirken dort sicher anders, als im Medium Film, wo man auch einige weitere kleinere Änderungen in der Story vorgenommen hat.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Der Herr der Ringe - Die Gefährten (Special Extended Edition, 4 DVDs)

Der Herr der Ringe - Die Gefährten (Special Extended Edition, 4 DVDs)
mit Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Liv Tyler, Regie: Peter Jackson

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 32,45, Angebote ab EUR 14,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Der Herr der Ringe - Die Gefährten (Special Extended Edition, 4 DVDs)

Produktbeschreibung


GEFÄHRTEN, DIE
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5 Kundenrezensionen:

Volkommen gelungener Auftakt eines bis heute Unnereichten Filmes
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich denke es ist unangemessen, diese Bewertung durch Abzüge in der B-Note, der Verpackung, zu verfälschen. Man sollte hier nur den Film bewerten und der ist meines Erachtens einfach grandios. Der Herr der Ringe ist eine Welt, in die man eintaucht und einen fesselt. Über den Inhalt brauche ich glaube ich nciht viel sagen. Als ich das Buch gelesen habe, dachte ich, dass es gar unmöglich sei diese Geschichte angemessen auf die Leinwand zu bringen, aber was Peter Jackson hier erreicht hat, ist ein Film, der meiner Meinung nach ein bis heute unerreichtes Niveau hat. Der Film besticht durch die guten Schauspieler, die Detailgenauigkeit und natürlich die Geschichte an sich beziehungsweise die Umsetzung dieser Gechichte.
Deshalb ist diese DVD-Box eine absolute Kaufempfehlung für jedermann.
Abbildung irreführend
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Filme sind und bleiben das Beeindruckendste was die letzten Jahre in der Film-Welt zu sehen war. Die Abbildung zeigt die Extended Version in der Panorama-Box, geliefert wird aber eine Einschubbox mit 2 Doppel-DVD-Hüllen. Schade. Deshalb 2 Sterne Abzug.
Toller Auftakt des spektakulären Fantasy-Epos !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dies ist der Auftakt der "Der Herr der Ringe"-Trilogie, welche sicherlich als Non-Plus-Ultra der Fantasy-Filmgeschichte oder der Filmgeschichte überhaupt bezeichnet werden kann.
Endlich wurde der als unverfilmbar gegoltene Stoff in einer Realverfilmung umgesetzt, nachdem der Zeichentrickfilm von Ralph Bakshi weniger erfolgreich war und mittendrin endet. Trotzdem hat sich Peter Jackson scheinbar an diesem Zeichentrickfilm orientiert, wie ich gelesen habe und man anhand einiger Szenen und des Aussehens von Gollum erkennen kann.
Herausgekommen ist jedenfalls ein Fantasy-Spektakel mit sehr überzeugenden und realistischen Computeranimationen, spektakulären Kulissen und Kamerafahrten. Besser geht es kaum.
Die später erschienene Special-Edition enthält zwar zusätzliche Szenen, die in der Kinoversion aber meiner Meinung nach zurecht fehlen. Sie sind weniger bedeutend und ziehen den ohnehin schon knapp dreistündigen Film nur unnötig noch mehr in die Länge. Die Tolkien-Fans werden darüber bestimmt verärgert gewesen sein, da diese Szenen wahrscheinlich auch im Buch (habe ich selbst nicht gelesen) vorgekommenden sind, aber dort wirken sie sicher anders, als im Medium Film, wo man auch einige weitere kleinere Änderungen in der Story vorgenommen hat.
Überragender Auftakt der Herr der Ringe-Trilogie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
An seinem 111ten Geburtstag zieht Bilbo Baggins noch einmal in die Welt hinaus, um Abenteuer zu erleben und um endlich sein Buch zu vollenden. Seinen geliebten Ring hinterlässt Bilbo auf Gandalfs Willen hin seinem Neffen Frodo. Doch als sich herausstellt, dass es sich bei dem Ring um den einen handelt, den der dunkle Lord Sauron vor tausenden von Jahren schmiedete und nun wieder von seinem rechtmäßigen Besitzer gefunden werden möchte, muss sich Frodo auf eine gefährliche Reise in Saurons Reich Mordor begeben, um den Ring zu vernichten und damit Mittelerde vor dem Untergang bewahren.

Als J.R.R. Tolkien 1954 den ersten Band seiner Ring-Trilogie veröffentlichte, avancierte dieses Werk binnen kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten Romane unserer Zeit, direkt hinter der Bibel. Tolkiens Geschichte spielt in einer eigens erdachten Welt, einem komplexen Universum voller Mythen und Kulturen, die in ihrem Umfang klassischen Legenden wie denen von Homer und Chaucer in nichts nachsteht. Basierend auf dieser erschaffenen Welt, erzählt Tolkien ein Abenteuer über ungewöhnliche Helden, aufopferungsvolle Freundschaft, individuellen Mut, die dunkle Macht der Versuchung und dem ultimativen Kampf zwischen Gut und Böse.

Kein Wunder das "Der Herr der Ringe" lange Zeit als unverfilmbar galt, ist seine Handlung doch zu komplex und ein erster Versuch 1978 scheiterte kläglich. Bis Ende der 90er sich der bis dahin wohl nur Insidern und Fans von "Braindead", bekannten Regisseur Peter Jackson, sich an den Film heranwagte und Begann Tolkiens Werk in bis jetzt unbekannten Ausmaße und nahezu großartiger Perfektheit umzusetzen.
Vor allem auf dem Bonusmaterial der Extended Edition sieht man wunderbar, mit wie viel Liebe zum Detail, der Film umgesetzt wurde.
Aber auch die Rollen sind absolut optimal besetzt. Von Ian McKellen als Gandalf, über Sean Astin als Samwise Gamgee, bis hin zu Viggo Mortensen als Aragorn oder Christopher Lee als Saruman, jeder füllt seine Rolle optimal aus.

So bietet der erste Teil "Die Gefährten" alles was ein großer Film braucht: Eine spannende Geschichte, facettenreiche Charaktere, tolle schauspielerische Leistungen (die zweifelsohne in den nächsten beiden Teilen noch besser wird), eine grandiose Optik (gedreht wurde vornehmlich in Neuseeland), ordentlich Action (wobei actionmäßig widerum dieser Teil eher hinter den anderen beiden hinterherhinkt) und einfach eine vielzahl von Magic-Moments. Sicherlich wurde nicht jeder Aspekt aus dem Buche verfilmt oder wird nur am Rande erwähnt bleiben. Nichtdestotrotz hat selbst jetzt Jacksons Interpretation von "Herr der Ringe" eine Wucht entfaltet, der wohl noch für lange Zeit keine Fantasy-Verfilmung das Wasser reichen kann - 5 Sterne für einen grandiosen Auftakt.
Wie alles Anfing
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die grossartigen Fantasiewelten von 'Der Herr der Ringe', die bisher nur die Köpfe bevölkerten, haben ein Leinwand-Pendant gefunden. Und welch eines!

'Die Gefährten', der erste Teil der großen Fantasy-Trilogie von J.R.R. Tolkien, saugt uns in die Heimat pausbackiger Halblinge, der Hobbits, die den 111. Geburtstag ihres großen Abenteurers Bilbo Beutlin feiern. Auch sein Neffe Frodo ahnt in diesem Trubel noch nicht, dass sein Oheim verschwinden und ihm einen Ring hinterlassen wird. Dieser Ring verfügt über eine Kraft, die mit einem schwarzen Loch vergleichbar ist. Mit seiner Hilfe will Sauron, der Herrscher des finsteren Reiches Mordor, alle Völker versklaven: Elben, Zwerge, Menschen, Hobbits. Und Frodo wird mit diesem Erbe die Aufgabe übertragen, das Kleinod zu vernichten.

Sieht man einmal vom breiig-bombastischen Score Howard Shores ab, dem die Ohren im Verlauf der kurzweiligsten drei Stunden des Kinojahres die Gefolgschaft verweigern, erlebt der Zuschauer das Meisterwerk von Leinwand-Maniac Jackson als Rausch der Sinne. Dafür sorgt das Feuerwerk des grauen Zauberers Gandalf zu Bilbos Ehren, das kongenial umgesetzt ist.
Obwohl er einen mit einer Spieldauer von drei Stunden ungewöhnlich langen Kinofilm drehte, musste Regisseur Peter Jackson zwangsläufig die Handlung kürzen. Darüber hinaus veränderte das Team an mehreren Stellen aus dramaturgischen Gründen das Drehbuch gegenüber dem Handlungsstrang der Romanvorlage. Vor allem treue Anhänger der Romanvorlage listeten anfangs akribisch veränderte Details auf. Streckenweise wurde bei der Diskussion über Veränderungen übersehen, dass eine Verfilmung niemals den Anspruch erheben kann, die Romanvorlage völlig originalgetreu umzusetzen. Andererseits erlaubte sich Jackson an mehreren Stellen auch sinnentfremdende Eingriffe, die teilweise sogar zu einer unlogischen Handlung führen.

So stellt der Film der eigentlichen Handlung einen Prolog voran, der die komplizierte Vorgeschichte kurz szenisch zusammenfasst und von Galadriel gesprochen wird. Auch Ralph Bakshi hatte in seinem Zeichentrickfilm bereits auf dieses Stilmittel zurückgegriffen. Tolkien hingegen erklärt die Hintergründe in seinem Buch nicht, sondern lässt Protagonisten und Leser das wahre Ausmaß der Gefahr und der Identität des Ringes schrittweise entdecken. Außerdem lässt der Film größere Zeitabschnitte aus. Zwischen der Übergabe des Rings an Frodo und dem erneuten Auftauchen Gandalfs vergehen in der Romanvorlage 17 Jahre. Auch der Aufbruch Frodos aus dem Auenland gestaltet sich langsamer. Meriadoc Brandybock (Merry) stößt in Tolkiens Geschichte erst später hinzu, und die Entscheidung von ihm und Peregrin Tuk (Pippin), Frodo zu begleiten, wird als besonderer Freundschaftsdienst betont, während das Treffen im Film mitten im Maisfeld eher zufällig stattfindet.

Die Hobbits Merry und Pippin werden vor allem in den Auenland-Szenen stärker als Unruhestifter und Tunichtgute vorgestellt, als dies bei Tolkien der Fall war. Diese Rolle zieht sich durch die ganze Trilogie. Jackson erklärt in seinem Kommentar auf der DVD, dass er ganz bewusst die Figuren benutzte, um mehr Komik in die Geschichte zu bringen.
Jackson strich die Kapitel im Alten Wald aus Zeitgründen komplett aus der Handlung. Bis heute gilt die Figur Tom Bombadil selbst in der wissenschaftlichen Szene als eine der rätselhaftesten Figuren, wobei Tolkien selbst erklärte, dass sie für die Geschichte eigentlich nicht wichtig ist".

Der Abstecher in die Hügelgräber erklärt allerdings, woher die Hobbits die Dolche haben, mit denen sie die Nazgûl verletzen können. Im Film bekommen die Hobbits ihre Dolche vom Waldläufer Streicher/Aragorn.
In der Romanvorlage wird der Leser nicht direkt Augenzeuge der Nazgûl, die in Bree die Betten der Hobbits zerstören, sondern erfährt dies erst am nächsten Tag. Auch hier weist Jacksons Film Parallelen zu Bakshis Zeichentrickverfilmung auf. In dieser gleicht Aufbau des Films der Szene, inklusive Kameraeinstellung, aus Bakshis Zeichentrickverfilmung.
Bei der Auseinandersetzung zwischen Saruman und Gandalf nimmt Saruman Gandalf den Stab ab. In der Romanvorlage verliert Gandalf seinen Stab nicht: Die Zerstörung oder Entwendung eines Zaubererstabs ist dort eine sehr symbolisch aufgeladene Handlung, die dessen völligen Entmachtung gleichkommt. Die hinzugefügte Szene im Film wiederum wirft die Frage auf, woher Gandalf in Bruchtal auf einmal seinen Stab wieder hat.
Arwen wird als neue Hauptfigur eingeführt, während sie im Buch vor allem eine passive Rolle hat. In den Gefährten trifft sie Aragorn und die Hobbits nach der Nazgûl-Attacke auf der Wetterspitze, bringt Frodo mit ihrem Pferd in Sicherheit und beschwört die Flut des Bruinen. In der Romanvorlage treffen die Hobbits dagegen auf den Elben Glorfindel, der sein Pferd alleine mit Frodo losschickt, während Elrond es ist, der den Bruinen anschwellen lässt. Die Betonung einer weiblichen Hauptfigur Arwen als "Kriegerprinzessin" erweckte im Vorfeld der Verfilmung den größten Wirbel der möglichen Veränderungen. Vor allem, da es hieß, dass Arwen auch in Helms Klamm an der Seite von Aragorn kämpfen werde.

Jackson veränderte auch den Charakter Aragorns in einen sehr viel zweifelnderen, unsichereren Menschen, als ihn Tolkien beschrieb: Die Regisseurs-Crew wollte einen stärkeren Akzent auf die tatsächliche Entscheidung Aragorns legen, sich zum König von Gondor zu erklären. Deutlichstes Beispiel dafür ist sein Auftritt in Bruchtal. In der Romanvorlage schmiedet Aragorn vor dem Aufbruch der Gefährten aus den Splittern von Narsil sein neues Schwert Andúril. Im Film tauchen die Bruchstücke des Schwertes auf, aber Aragorn lässt sie in Bruchtal.

Während Tolkien also in seinem Buch vor allem mit archetypischen Charakteren arbeitet, die sich zum Großteil nicht verändern, verfolgt Jackson streng die Idee des sich entwickelnden Charakters.
Bei der Entscheidung über die Route nach Gondor ist es in der Romanvorlage Gandalf, der für Moria votiert. Erst als Boromir und Legolas protestieren, befragt er Frodo, der daraufhin Gandalf sein Vertrauen ausspricht. Im Film schlägt Gandalf den Weg über den Gebirgspass von Caradras vor und überlässt schließlich im Schneesturm Frodo die Bürde, sich gegen ihn zu entscheiden. Eine dramaturgische Veränderung Jacksons, die Tolkiens Darstellung der Beziehung zwischen Gandalf und Frodo widerspricht.

Die Verteilung der Geschenke von Galadriel an die Gemeinschaft wurde von Jackson zwar gedreht, später aber für die Kino-Fassung herausgeschnitten. Es ist dadurch unklar, woher die Gemeinschaft in den nachfolgenden Teilen Gegenstände wie das Elbenseil oder die Broschen, die Merry und Pippin während ihrer Entführung fallen lassen, hat. In der Special Extended Edition ist diese Szene jedoch zu sehen.
Bevor Frodo die Gemeinschaft verlässt, trifft er im Film noch einmal auf Aragorn, der ihn vor den Uruk-Hai beschützt und freiwillig ziehen lässt. Eine Dramatisierung der Handlung, die in der Romanvorlage nicht auftaucht, und auch dem Charakter Aragorns widerspricht, der immerhin in Bruchtal (im Roman: in Bree) erklärte: Wenn ich euch mit Leben oder Tod retten kann, dann will ich es tun."

Im Film taucht die Figur Lurtz auf. Dieser ist der Chef der Uruk-Hai in Amon Hen und tötet Boromir. Im Roman existiert die Figur nicht und Boromir wird von Orkbogenschützen getötet.
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Produkt-Bild: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (Special Extended Edition, 4 DVDs)

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (Special Extended Edition, 4 DVDs)
mit Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Liv Tyler, Regie: Peter Jackson

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 32,95, Angebote ab EUR 16,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
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Produktbeschreibung


ZWEI TÜRME, DIE
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5 Kundenrezensionen:

nur ertraeglich in der langfassung
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
denn wenn man die kinoversion betrachtet so stösst einem doch die relative atmosphärenlosigkeit auf mit der dieser ganze film zu kämpfen hatte. wo im ersten teil noch das auenland in paradisischen bildern, bockenburg im regen und nebel, bruchtal und lothlorien in goldenen farben, morija einzigartig auf die leinwand gezaubert wurden so ist hier nichts mehr davon zu sehen. weder das land rohan noch helms klamm weiss wirklich zu ueberzeugen. einzig die anfangsszenen der klettertour haben noch diese geniale stimmung einfangen koennen mit der der erste teil uns ueberwaeltigt hatte.
aber nicht nur das denn schnitzer wie der völlig unnötige scheintod aragorns sowie des "wachkuessens" durch seinen gaul, die äusserst schmalzigen szenen mit der völlig fehlbesetzten und überzogenen figur von liv taylor sowie der verhunzte charakter faramirs und der unlogischen ankunft von frodo, sam und gollum in osgiliath drückten doch das niveau dieses teils von "der herr der ringe" triologie bodenlos in die tiefe.
ich muss gestehen ich hab mir den film nicht im kino angeschaut sondern auf dvd geholt und blind gekauft.
nach dem schock solch ein schlechten teil gesehen zu haben hab ich mir die SEE version ausgeliehen und spaeter erst dann tatsaechlich auch zugelegt nach nochmaligem schauen dieser version. diese version geht als mittelstueck durch wenn auch immer noch nicht in der qualitaet von teil 1.
weshalb ich trotzdem aber nur 2 sterne statt 5 gebe liegt in der tatsache dass szenen wie surflegolas bloede sind, zwergenwitze ueber wurftechniken in helms klam doof kommmen, und die hochgepuschte figur von arwen mit der mager talentierten liv taylor besetzt wurde. wie in den zusatz dvd's des films auch zu entnehmen ist, sie nur deshalb mit im film ist weil die studiobosse das so wollten. eine grosse liebesgeschichte musste auf biegen und (er)brechen mit hinein so dass jackson (man betrachte das interview auf CD3) gar nicht so recht wusste wie er das eigentlich anstellen sollte. erst war geplant die gute liv beim kampf in helms klamm mitkämpfen zu lassen was aber GOTT SEI DANK wieder verworfen wurde, dann kam man auf die "grandiose" idee sie in rückblenden einzubauen wo wir aragorn und sie in bruchtal beim knutschen auf nem elbensofa erleben dürfen.......nein, also man merkt hier überdeutlich dass eine figur nur deshalb mit im film drin ist um beiderlei geschlechter im kinosaal ausgiebig zu erreichen (und somit den profit zu steigern) und das kann nur schief gehen.
wenn tolkien wohlwissend auf diesen schmalz verzichtet hat ist es schade dass jackson dies nicht auch durfte denn das sind die mit abstand am unnötigsten und am weitesten an den haaren herbeigezogenen szenen des gesamten films...sie wirken deplaziert und integrieren sich einfach nicht richtig in den film. andauernd auf diese plaerrende, traenentriefende liv zu schauen, und das auch noch unentwegt in totalen, nervt bis zum geht nicht mehr.
na wenigsten taugen die szenen um ne tüte chips währendessen zu essen da man eh vor lauter knischen und rascheln im mund nicht mehr mitbekommt was die gute da so mit dunklem tenor in aragorns ohr haucht....
also 2 sterne statt 5 !

das bonusmaterial ist der hammer und es wird praktisch jede erdenkliche szene auseinandergenommen und erklärt. besonders informativ ist der abschitt über gollum den man einfach gesehen haben muss.

alles in allem hat die SEE version den film gerade noch gerettet der meiner meinung nach kurz vorm absturtz stand.

empfehlung:

alle die den "original" kinofilm besitzen sollten schleunigst versuchen das missratene ding zu verscherbeln.
hier ist wirklich die SEE Version von nöten da sie den ganzen film nochmals vor einer katastrophe gerettet hat.
Ein Epos in berauschenden Bildern...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der zweite Teil der Herr der Ringe-Trilogie ist ein atemberaubendes Spektakel, dass selbst die Kritiker des vielleicht phasenweise "langweiligen" ersten Teils verstummen lassen sollte.

Nahtlos knüpft die Handlung an den ersten Teil an. Die Gefährten die sich gemeinsam auf den Weg machten, den von Sauron heimlich geschmiedeten einen Ring zum Schicksalsberg zu bringen und dort zu zerstören, sind mittlerweile voneinander getrennt. Frodo (Elijah Wood) und sein Freund Sam (Sean Astin) sind auf der gefährlichen Reise in Richtung Mordor nun auf sich allein gestellt. Bis sie auf die Kreatur Gollum treffen, der "seinen Schatz" wieder zurück haben will. Inzwischen reisen Aragorn (Viggo Mortensen), Legolas (Orlando Bloom) und der Zwerg Gimli (John Rhys-Davies) ins Land Rohan, um dort die von Uruk-Hai entführten Kindsköpfe Merry und Pippin zu befreien. Im Königreich Rohan stellen sie allerdings allzu bald fest, dass das Land fest im Griff des bösen Zauberers Saruman ist...

Im zweiten Teil der Trilogie "Die zwei Türme" führt Regisseur Jackson den Zuschauer tiefer in die Charaktere ein, allenvoran die Figuren Frodo, Sam und Gollum. Alle drei Figuren entwickeln sich optimal weiter. Frodo, dessen Last mit dem Ring ihn mehr und mehr belastet und der Versuchung seiner Macht zu verfallen, er zu widerstehen erhofft. Sam dessen Rolle als Frodos bester Freund mehr Tiefgang verleiht bekommt und natürlich Gollum. Diese Figur ist tricktechnisch perfekt dargestellt. Seine Rolle, vor allem seine Gier nach dem Ring hält den Zuschauer den ganzen Film lang in Atem.

Als zweiter Handlungsstrang steht die Freundschaft zwischen Aragorn, Legolas und Gimli im Zentrum. Eine tiefergehende Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen wird dort aufgebaut. Während vor allem die "Beziehung" zwischen dem Elb Legolas und dem Zwerg Gimli bestens unterhält.

Die Aufteilung dieser beiden parallel verlaufenden Handlungsstränge ist optimal umgesetzt worden. So wird dem ganzen Film viel Dynamik verliehen und es wird zu keiner Zeit langweilig. Fulminanter Höhepunkt ist zweifelsohne die atemberaubende Schlacht um Helms Klamm, die es in dieser Form wohl noch nie zu sehen gab.

Der zweite Teil der Herr der Ringe-Trilogie ist auch um einiges düsterer und definitiv actionlastiger als sein Vorgänger. Der Zuschauer wird allmählich in den großen Krieg um die "freien Länder Mittelerdes" hineingezogen und durch die eindrucksvollen Bilder zusätzlich gefesselt.

Die Spezial Edition ist daher unbedingt zu empfehlen. Rund 45 Minuten zusätzliche Szenen und tolles Bonusmaterial sind absolut gut angelegtes Geld. Normalerweise halte ich nicht viel von Bonusmaterialien, in erster Linie interessiert mich der Film. Was aber hier alles auf die Scheibe gepackt worden ist, ist absolute Spitzenklasse und gewährt einen tiefen Einblick in die Entstehung des zweiten Teils. Solche reichlichen Informationen gibt es nicht oft bei Special Editions - 5 Sterne.
Für mich jedenfals nichts
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Wem die gekürzte Fasung schon zu schleimig war sollte umbedingt auf die extended version verzichten.
Besondes wenn man sich den Film ein zweites mal ansehen will, führt die noch längere Version zu Übelkeit. Ich fande allerdings auch schon den Kinofilm mehr als jämmerlich.
Hätte eigentlich ein ganz guter film werden können, aber nicht so, jedenfalls nicht für mich.
Das Beste ist die Mitte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Alles wie gehabt, nur noch viel gewaltiger. So preist einer der Produzenten die Fortsetzung von Peter Jacksons Tolkien-Adaption. Für Hobbit Frodo (Elijah Wood) und seine Weggefährten gilt weiterhin als oberste Priorität, den Einen Ring zu vernichten, der Mittelerde bedroht.
Der Krieg steht unmittelbar bevor: Sarumans Armee von Orks und Dunländern gewinnt mit Hilfe eines Heeres von Spionen bedrohlichen Einfluss rund um die eiserne Festung Isengard. An der Seite des Volkes von Rohan und der mächtigen Ents ziehen Aragorn und die Gefährten in die Entscheidungsschlacht. Unterdessen sind Frodo und Sam auf dem gefahrvollen Weg zum Schicksalsberg, wo sie den Ring vernichten wollen, und müssen sich der Angriffe von Gollum und Sauron erwehren.
Dramaturgisch geschickt wird der heterogene Mittelteil des Buchepos für zahlreiche ruhige und poetische Momente genutzt, wobei sich in der digital animierten Figur Gollum reizvoll das zentrale Thema um Besessenheit, Verzicht, Treue, Verrat und Freundschaft bündelt. Ein packender Genrefilm, in dem sich Uneingeweihte freilich hoffnungslos verirren werden und der sich in seiner visuellen Wucht deutlich an ein (halbwegs) erwachsenes Publikum wendet.
Mehr Kampfszenen, mehr Handlungsstränge und mehr Tricktechnik machen Teil 2 zu einem visuellen Feuerwerk, das seinen opulenten Vorgänger sogar noch übertrifft.
! UNANTASTBAR !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also ich kann einfach nicht glauben das jemand diesen Film als "jämmerlich" abwertet!!! Diese Person hatt dann einfach kein Sinn für Details oder das falsche Genre gewählt ! Sorry aber wer hier reinschreibt dass der Film einfach schlecht war der sich soll doch bitte "Musikanten Stadl" anschauen. Spass beiseite denn diese Leute haben warscheinlich auch keine ahnung das diese Triologie mehrfach Oscar nominiert und ausgezeichned ist!!! Dieser Film ist und bleibt einer der besten Filme unserer Zeit ! Und wer etwas anderes behauptet hat den Film entweder nicht verstanden oder mag das Genre nicht. Kaufpflicht für jeden der auf super Kämpfe, super Landschaftsaufnahmen,eine Hammer Story und perfekte Schauspielerische Leistungen steht !!! cOoLa DeN a FaN
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Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (Kinofilme) (6 DVDs)
mit Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Liv Tyler, Regie: Peter Jackson

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 48,99, Angebote ab EUR 32,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2005
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Produktbeschreibung


DER HERR DER RINGE-BOX SET

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Gefährten
"Ein Film, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden", oder hieß es nicht eher: "Ein Buch, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden"? Nein, das war es auch nicht. Das mit dem Knechten übernimmt in Der Herr der Ringe nämlich der Ring und nicht das Buch oder der Film.
Und trotzdem, ähnlich dem einen Ring des titelgebenden Herrn der Ringe, hat es der Oxforder Literaturprofessor John Ronald Reuel Tolkien mit seinem dreibändigen Epos geschafft -- seit seiner erstmaligen Publikation im Jahr 1954 -- weltweit über 50 Millionen Leser an sein Werk zu binden. Keinem anderen ist es gelungen, eine derartig komplexe, lebendig wirkende Welt mit ihren Völkern, Ländern und einer in sich geschlossenen Geschichte, ja mit einer wirklich eigenen Identität zu schaffen wie Tolkien. Schwer zu sagen, was das Faszinierendste an den Geschehnissen Mittelerdes ist. Und so sollte es an dieser Stelle genügen festzuhalten, dass das Buch in den Köpfen vieler Fans ein reges Eigenleben entfaltet und zahllose Epigonen gefunden hat. Die Liste derer, deren Filme und Bücher vom Herrn der Ringe beeinflusst wurde, ist sehr lang. Wollte man es verknappt ausdrücken, dann lässt sich Der Herr der Ringe mühelos als Mutter -- pardon -- Herr eines gesamten Genres bezeichnen: des Fantasy.
Nun also vom Buch zum Film. Nein, Peter Jacksons Opus magnum ist nicht der erste Versuch, den Hobbit Frodo Beutlin in Leinwandabenteuer zu stürzen. Diese Ehre gebührt Ralph Bakshi, seit er 1978 seine Zeichentrickvision ins Kino brachte. Ein sicherlich ambitioniertes, wenn auch nicht überzeugendes, oft genug sogar enttäuschendes Unterfangen. Angesichts dessen, was der Neuseeländer Peter Jackson da gestemmt hat, sollte man inständig beten, dass es niemand nach ihm je wieder versucht. Die Gefährten ist schlichtweg grandios. Nicht nur, dass der erste Teil der Trilogie das Scope-Format richtig zu nutzen weiß, die Darsteller -- Elijah Wood als Frodo, Viggo Mortensen als Aragorn, Sir Ian McKellen als Zauberer Gandalf, Orlando Bloom als Elb Legolas, Sean Bean als Boromir, Cate Blanchett als Galadriel, Liv Tyler als Arwen und last but not least John Rhys-Davies als Zwerg Gimli -- treffend besetzt sind, die Special Effects, die Jacksons Trickschmiede WETA kreiert hat, wirklich sitzen (wir sagen nur Balrog und Höhlentroll!) oder die Sorgfalt der Ausrüstung, die aus der Anfertigung von Tausenden von Rüstungen, Waffen, Haushaltswaren sowie mehr als 1.600 Fuß- und Ohrenprothesen spricht, überzeugt. Dem Regisseur ist es wirklich gelungen, den Geist und die Atmosphäre des Buches zu respektieren und für den Film zu adaptieren, ohne sich dabei sklavisch daran zu halten. Schließlich ist der Film, bei dem Jackson neben der Regie auch noch für das Drehbuch und die Produktion verantwortlich zeichnete, nicht nur für Hardcore-Fans zugänglich. Mithilfe eines großartigen Prologes rollt Der Herr der Ringe - Die Gefährten all jene Ereignisse aus den Zusatzwerken Tolkiens rund um den Herrn der Ringe auf, die dazu führten, dass Frodo den Ring erhält und vernichten muss.
Von Der Herr der Ringe - Die Gefährten lässt man sich wirklich gerne knechten und noch lieber ins dunkle Kino treiben, ohne je den Wunsch zu verspüren, dort wieder heraus zu wollen. Dieser Film ist selbst mit fast 180 Minuten Laufzeit viel zu kurz! --Constanze Quanz
Die zwei Türme
Die Knechtschaft des Rings geht weiter -- und wie! Nach der fulminanten Ouvertüre von Die Gefährten legt Regisseur Peter Jackson mit Der Herr der Ringe - Die zwei Türme nach: mehr Orks, mehr Aufmärsche, mehr Düsternis, Ents, Gollum, geflügelte Nazgul, Olifanten und eine Schlacht um Helms Klamm, die es in sich hat. Viele, viele Fragen stellten sich Tolkiens Jünger nach der hervorragenden Umsetzung des ersten Teils von Der Herr der Ringe: Würde es Peter Jackson schaffen, die Brillanz von Die Gefährten wenigstens zu halten? Wie sehen die Ents aus? Wie Gollum? Und was würde er ändern? Fragen über Fragen, auf die es endlich eine Antwort gibt.
Die Wege der Gefährten haben sich durch Sarumans Uruk-Hai getrennt. Nachdem Frodo und Sam nun allein den schicksalshaften Weg nach Mordor eingeschlagen haben, heften sich Aragorn, Legolas und Gimli auf die Fährte der gen Isengart flüchtenden Orks. Immerhin befinden sich die unglücklichen Hobbits Pippin und Merry in deren Klauen. Und die wollen die Drei wiederhaben. Während Frodo und Sam mit fast physisch spürbarer Mühe Gollum einfangen und zu ihrem Führer machen, treffen Aragorn, Legolas und Gimli wieder auf den dem Balrog -- der Rückblick Gandalfs auf seinen Kampf mit dem Balrog ist nur einer der glücklicherweise zahlreichen großartigen Momente des Films -- entronnenen Zauberer, reiten nach Rohan und begleiten den vom Einfluss Sarumans befreiten König Theoden in die Schlacht um Helms Klamm. Da obendrein nun auch Sauron seine zahlreichen Truppen sammelt, ist eines gewiss: Die Schlacht um Mittelerde hat endgültig begonnen. Und Frodo? Der bedauernswerte Hobbit spürt den Einfluss des Rings immer deutlicher, was zu immer größeren Konflikten führt.
Naturgemäß ist der Mittelteil einer Geschichte immer der am schwierigsten umzusetzende Part. Fäden müssen weitergeführt, Charaktere weiterentwickelt oder gar neu eingeführt werden. Drehbuchautorin Fran Walsh sei Dank konnte Peter Jackson all diese Klippen meisterhaft umschiffen. Mit Bernhard Hill als Theoden von Rohan, Miranda Otto als dessen Nichte Eowyn, David Wenham als Faramir von Gondor und natürlich Brad Dourif alias Grima Schlangenzunge, beweist das neuseeländische Dream-Team einmal mehr ein exzellentes Händchen in Sachen Besetzung.
Doch die eigentlichen Stars, das sind die, die direkt aus dem Computer stammen und von den Fans wohl am gespanntesten erwartet wurden: die Ents, die geflügelten Nazgul und natürlich Gollum. Was die Ents anbelangt, so darf gesagt werden, dass die Baumhirten sehr imposant und glaubwürdig in Szene gesetzt wurden. Dass gerade ihr Part extrem verkürzt und partiell geändert wurde, kann bedauert werden. Aber der Zwang, Die Zwei Türme in der Kinofassung für drei Stunden kompatibel zu machen, hat hier sichtlich sein Opfer gefordert. Aber für Gollum und die Nazgul möchte man den Regisseur sowie den Konzeptkünstler Alan Lee einfach küssen. Allein Gollum wirkt für sich und in der Interaktion mit anderen dermaßen real, dass man irgendwann wirklich aufhört, ihn als virtuelles Wesen wahrzunehmen. Und dann diese Schlacht! Ein gutes Viertel nimmt sie in der Handlung ein. Jede Minute davon ist es wert. Ohne in allzu große Übertreibungen ausbrechen zu wollen: Die Schlacht von Helms Klamm sieht genau so aus wie die Schlacht von Helms Klamm aussehen muss. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Das Fazit? Der Herr der Ringe - Die zwei Türme ist trotz oder gerade wegen der teilweise recht deutlichen Änderungen gegenüber der literarischen Vorlage -- auf die der Spannung halber nicht weiter eingegangen wird -- in sich konsistent. Notwendigerweise noch monumentaler und düsterer als Die Gefährten schafft es Jackson grandios, den Wendepunkt einer Welt zu porträtieren, deren Zukunft im Untergang begraben zu liegen scheint. Nun, Peter, jetzt warten wir auf das Finale furioso! --Constanze Quanz
Die Rückkehr des Königs
Alles was einen Anfang hat, besitzt auch ein Ende. Jede Geschichte hat eines. Manche großen Epen haben ein enttäuschendes Finale, manche erhalten einen würdigen Abschluss. Und zu Letzteren sollte man Peter Jacksons dritten Streich in Sachen Der Herr der Ringe getrost zählen dürfen.
Dass die Schauspieler nicht gut genug, die Spezialeffekte einige Wünsche offen lassen würden, brauchte man nach den beiden vorangegangenen Teilen wirklich nicht zu befürchten. Sie sind brillant. Deshalb war die spannendste Frage an Die Rückkehr des Königs, wie der neuseeländische Edel-Hobbit Jackson den von der Geschichte und den Handlungssträngen sicherlich komplexesten Part leinwandkompatibel aufbereiten würde. Und so ist Die Rückkehr des Königs eine Geschichte geworden, die sich im Spannungsfeld gewaltiger Schlachten und großer Gefühle auf rund 200 Minuten entfaltet: Auf der einen Seite muss sich Aragorn nämlich endlich seiner königlichen Bestimmung stellen und alle Kräfte bündeln, um Saurons nervöse Suche nach dem einen Ring vom Ringträger abzulenken. Denn Frodo benötigt Zeit, um sich gemeinsam mit Sam und dem immer hinterhältiger agierenden Gollum an Minas Morgul und Kankra vorbei über die Ebene von Gorgoroth zu kämpfen und schließlich an jene Stelle zu gelangen, an der Elrond einst Isildur beim bitteren ersten Versuch, den Ring ins Feuer zu werfen, scheitern sah: den Schicksalsklüften. Dem Ort, an dem sich das Schicksal aller Beteiligten erfüllt.
Als Zuschauer wird man von diesem Film einem Wechselbad der Gefühle unterworfen. Auf der einen Seite darf sich der Zuschauer über drei großartig inszenierte Schlachten freuen, deren Wucht ihn erfreulicherweise ordentlich in den Kinosessel drückt. Andererseits verfolgt man Frodos immer drückender werdendes Leiden -- und bekommt beinahe selbst Atemnot. Und dann ist da noch dieser lange schmerzhafte Abschied. Irgendwie beschleicht einen da das widerwillige Gefühl, dass sich am Ende nicht nur die Gefährten voneinander und teilweise aus Mittelerde verabschieden müssen, sondern auch man selbst.
Ob Peter Jackson nach gut sieben Jahren Beschäftigung mit Mittelerde tief in seinem Herzen ein Sadist geworden ist, wenn er gerade den Abschied so intensiv zelebriert? Mitnichten. Aber bestimmt einer, der sich mit der Schlacht auf dem Pelennor ein klein wenig vor einer anderen wunderbaren Trilogie verneigt: vor George Lucas' ursprünglicher Sternensaga. Wenn die gewaltigen Olifanten vor Theodens fassungslosen Männern auftauchen, hat das etwas von den imperialen Kampfmaschinen AT ATs, die über die Rebellen auf dem Eisplaneten Hoth in Das Imperium schlägt zurück herfielen. Danke, Peter! --Constanze Pappert
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5 Kundenrezensionen:

Super Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
also ich muss sagen, das ich diese filem x-mal sehen kann. einzigartige landschaften mit fantastischer geschichte. alle 3 in einem pack + bonusmaterial ist echt super. und für den preis, eine unumgängliche investition
Sehr gut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Verfilmungen von gelungenen Büchern sind immer heikel und gelingen auch nur selten (wie "Der Goldene Kompass" gezeigt hat). Dies ist hier aber nicht der Fall. Natürlich fehlen einige Teile der Handlung oder Kleinigkeiten wurden verändert, aber in der Summe ist der Film stimmig und gibt auch gut das epische Klima der Bücher wieder. Empfehlenswert!
Eine Verfilmung der Superlative...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
... ist die Herr der Ringe Trilogie ja für viele. Und wie recht sie haben! Nirgends sonst wird eine in drei Sätzen erzählte Handlung zu einem verwirrenden Plot, der im wesentlichen aus Massenszenerarien auf immer neuen Schlachtfeldern besteht, aufgebläht und auf drei cineastische Endlos- Epen ausgewalzt. Nirgends sonst verwirren so viele sich ähnliche Helden, deren phantastische Namen, wehende, lange blonde oder weiße Haare, Bärte, Wanderstäbe, Rüstungen und Waffen nicht dazu angetan sind die einzelnen Charaktere irgendwie auseinanderzuhalten. Nirgends sonst bleiben die Hintergründe, Zusammenhänge und Biografien der in Überzahl sich tummelnden Helden so unplausibel im Dunkeln. Nirgends sonst traben, trampeln und galloppieren dermaßen viele gruselige, computeranimierte Mutantenviecher zähnefletschend durch die triste Landschaft. Nirgends sonst wird ein langatmiges, mittelmäßiges Filmschaffen derart in den Himmel gehoben... Überall sonst hat man das hier gezeigte schon kürzer, spannender, spektakulärer, schlicht mitreißender sowie unterhaltender und besser gesehen- so what???
Monumental
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für Tolkien-Fans sind die Bücher natürlich Voraussetzung, um die Handlung der Filme zu verstehen.
Aber auch die Filme sind toll. Die Landschaftsszenen sind grandios. Die Schauspieler treffend gewählt und die Handlung gut umgesetzt, viele Szenen sind einfach monumental.
Wer die Bücher nicht kennt, sollte sie unbedingt lesen, sie sind durch nichts zu ersetzten. Allerdings mit dem Buch "Der kleine Hobbit" beginnen. Es lohnt sich.
Andúril for the Dúnedain! (Or not.)
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Als Erstes: Ich bin Tolkien-Fan. Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Geschichte an sich, wie bald klar werden sollte.
Als Zweites: Ich werde im Folgenden die gesamte Trilogie als "der Film" bezeichnen, weil sie im Grunde genauso ein einziger Film ist (nur wegen der Länge dreigeteilt), wie die drei Bände der Buchvorlage ein Roman sind.
Und es ist nicht so, dass ich den Film überhaupt nicht mag - es ist wegen seiner guten Seiten, dass ich so enttäuscht von seinen Schwächen bin.
Optisch ist er absolut beeindruckend, und viele Charaktere, Orte und Dinge kann ich mir tatsächlich nicht mehr anders vorstellen. Die Schauspieler sind weitgehend gut oder zumindest nicht schlecht. Gefilmt ist er mal herrlich, mal etwas kitschig, und die Spezialeffekte sind zweifellos hervorragend, auch wenn man regelrecht damit erschlagen wird. Die vielgepriesene Musik begeistert mich nicht - typische Filmmusik, wenn auch besonders kompetent, aber trotzdem oft aufdringlich oder entbehrlich. Aber wenn das alles wäre, hätte ich ihm vier Sterne gegeben - mein Hauptproblem sind die Abweichungen vom Buch, oder besser, die Art dieser Abweichungen:
Die Notwendigkeit von Kürzungen sehe ich ein, aber hier wird nicht wirklich gekürzt, denn es werden nicht nur Passagen weggelassen, sondern auch andere hinzuerfunden, vor allem im zweiten Teil: Faramirs Versuch, den Ring nach Gondor zu bringen, Arwens hin und her, ob sie nun Mittelerde verlassen soll oder nicht, Aragorns Sturz... dafür muss dann ein Teil des entsprechenden Buches (Kankras Lauer) in den dritten Teil verschoben werden - ich meine mich zu erinnern, damals am Ende des zweiten Filmes gewettet zu haben, ob Jackson wohl die Befreiung des Auenlandes weglassen würde, da ja die Zeit knapp wurde. Nun, er hat sie weggelassen. Die Befreiung des Auenlandes ist nicht nur eins meiner Lieblingskapitel, sondern ich halte es auch für ziemlich wichtig, und was vielleicht mehr zu sagen hat: Tolkien erwähnt in seinem Vorwort, dass er es selbst für wichtig hielt. Es zeigt, dass der Krieg auch vor dem Auenland nicht haltmacht und dass er mit der Zerstörung des Rings nicht automatisch vorbei und alles in Butter ist. Jackson versucht in einer kurzen Szene zumindest zu zeigen, dass für die ehemaligen Gefährten nicht einfach alles wie früher ist, aber es ist eine ziemlich schwache Alternative.
Dann sind da die Charaktere, die kaum wiederzuerkennen sind:
Gimli wird fast völlig auf comic relief reduziert, Merry und Pippin zumindest im ersten Film ebenso, während Legolas für alberne Stunts zuständig ist.
Faramir, dessen herausragende Eigenschaft im Buch war, dass er NICHT versuchte, sich den Ring anzueignen, wird zu einer blonden Version seines Bruders.
Arwen, die im ersten Film Glorfindels Rolle übernimmt, allem Anschein nach, um als 'starke Frau' eingeführt zu werden, wird im zweiten und dritten Teil auf einmal zu einer wankelmütigen, leicht zu beeinflussenden Person, im Vergleich zu der mir die Arwen im Buch, auch wenn sie eine deutlich kleinere Rolle hat und sich nie Ringgeistern in den Weg stellt, viel stärker erscheint. (Das ärgert mich umso mehr, weil es ein regelrechtes Muster bei der Darstellung von Heldinnen in Mainstream-Filmen ist.)
Frodo lässt sich von Gollum manipulieren, Sam wegzuschicken, und scheint nicht in der Lage, auch nur ernsthaft zu versuchen, sich selbst zu verteidigen - geschweige denn, dass er im Tänzelnden Pony auf den Tisch springt und Lieder über Kühe singt, die über den Mond springen, denn Film-Frodo ist von Beginn seiner Reise an nie wieder fröhlich. Ich glaube nicht, dass man allein Elijah Wood daran die Schuld geben kann.
Aragorn scheint noch bei seiner Krönung Zweifel zu haben, ob er wirklich König sein will, was mich auf den Gedanken bringt, dass mir scheint, einige der Änderungen sollen zwar bloß die Spannung erhöhen (DIE ENTS SIND HASTIG! Tut mir leid, das musste jetzt mal in Großbuchstaben gesagt werden.) und andere sind Zugeständnisse an den Massengeschmack (oder vermuteten Massengeschmack?), aber einige haben auch den Tenor, den Charakteren einer eher mythischen Geschichte 'menschlichere' Motivationen, Zweifel etc. zu geben. Ich halte das für keine gute Idee, zumal viele dieser Motivationen etwas klischeehaft sind und die sich ergebende Mischung etwas unausgegoren wirkt.
Mein Problem mit allen diesen Änderungen ist, dass sie mit Sicherheit nicht notwendig sind und meiner Meinung nach auch nichts Bedeutendes beitragen - dass sie, kurz gesagt, unnötig sind und ich die Buchversionen der Charaktere und die entfallenen Handlungsteile fast immer besser finde als die Filmversionen und die zusätzlichen Szenen.
Und das sind die wichtigsten Gründe, warum dies für mich nicht die optimale Herr-der-Ringe-Verfilmung ist und es mir deshalb fast leid tut, dass einige Aspekte so gut sind und sich offenkundig viele Leute viel Mühe mit dem Projekt gegeben haben - ich wünschte wirklich, ich könnte es rundherum gut finden.
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Produkt-Bild: Hooligans

Hooligans
mit Elijah Wood, Charlie Hunnam, Claire Forlani, Regie: Lexi Alexander

DVD von ASCOT ELITE
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,10

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Hooligans
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Ascot Elite Hooligans (Amaray), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 16.11.06
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5 Kundenrezensionen:

Hollywood trifft Hoolywood
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ein frustrieter und hinters Licht geführter US-Student flüchtet zu seiner Schwester nach London und schließt sich dort der Green Street Elite an, einer der berüchtigsten britschen Hooligan-Gruppen. So etwas irreales kann nur aus Hollywood kommen.
Der Lifestyle der Fußball-Szene kommt lebendig rüber und auch die Fights wissen durch die Kameraführung zu überzeugen. Nur Elijah Wood kann man diese Rolle nicht unbedingt abnehmen, da ihm sein Frodo Beutlin Image noch zu sehr anhängt. Der Schluß ist allerdings typisch Hollywood und ziemlich übertrieben. Der ausgestiegene Anführer der GSE wird halb totgeschlagen, seine Frau verläßt ihn daraufhin und wird als moralische Siegerin dargestellt. Sein Bruder will ihn rächen und wird dabei im großen Showdown vom Mobführer der Gegner totgeschlagen. Sehr theatralisch, sowas passiert, wenn sich Hollywood dem Thema Fußball und Gewalt annimmt.
Mangelhaft ist auch die Übersetzung der West Ham United Hymne "forever blowing bubbles". Ein Song der wie keine andere Hymne die Träumereien im Fußball darstellt. Träume von großen Titeln die in der nächsten Sekunde schon wieder wie eine Seifenblase zerplatzen können. Dieser Klassiker wird sinnfrei in ein peinliches Gegröhle a la "Arbeitslos und eine Flasche Bier..." übersetzt. Schwach.
Trotzdem ist der Film sehr unterhaltsam und bietet gute Action für den heimsichen Fernseher. Nach Möglichkeit auf englisch mit deutschen Untertitel schauen, kommt echt besser...
So richtig schön Hooligan Randale
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also bei dieser Film kriegst Du Deinen dringend benötigten Adrenalinschub, aber gemütlich im Wohnzimmer vor der Glotze. Die Hooligans von West Ham United in London sind weltweit berühmt-berüchtigt und nennen sich Inter City Firm, weil sie in Zügen an Auswärtsspiele fahren. Dementsprechend geht es hier zur Sache. Da wird in der Kneipe ums Spiel herum Bier geleert, die Tabakindustrie kommt auch nicht zu kurz und anschliessend wird gekloppt, natürlich ausserhalb des Stadions, wie es sich gehört. Mit Verlusten muss eben gerechnet werden. Und der kleine Hobbit aus LOTR spielt die Hauptrolle als Yankee, der Anschluss an die Gang findet. Der Film heisst auch Green Street Elite (GSE), ein inofizielles Pseudonym für ICF. Prima Hooligan Film.
Wir haben uns vorgenommen , im Leben zu nicht zu kommen...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
So lautet der Schlachtruf der GSE (Green Street Elite) Hooligans von Westham United . Es ist schön mal die ganze Sache der Hooligans einmal aus der Sich der Hools zu sehen , jedoch läuft das in der Realität anders und noch härter ab , in der Wirklichkeit sind die Hools auch recht agressiv untereinander und beschimpfen sich meist .
Aber trotz alledem ist dieser ein sehr gelungener Film der ein Teil der Hooliganwelt zeigt wie sie in Wirklichkeit ist , aber eben nur ein Teil , nicht alles ist wahr , doch die Rivalität zwichen Westham und Millwall gab es auch einmal nur das war soweit ich das weiß in den 80ern .
Für den der Sich für sowas intressiert ist es ein super Film und das Ende des Filmes zeigt wie solche sinnlose Gewalt meist endet .
Aus meiner Sicht ist dieser Film auch der beste "Hooligan - Film" wobei "The Football Factory" auch nicht schlecht ist .

Der Film ist wie gesagt sehr gut nur eben kann man dabei schnell einen falschen Eindruck über Hools kriegen und denken eigentlich ist das ja gut was die machen , jedoch ist dies eigentlich ein Film der über ein großes Problem im Fußballsport handelt und das Problem gibts es nicht nur in England auch hier in Deutschland kommt es oft zu schweren Ausschreitungen , meist sogar bei unterklassigen Klubs wie beispielsweise aus der Regionalliga ( 3 Liga ).

Aber bildet euch eure eigene Meinung über den Film und kauft ihn euch ich kann es euch nur nochmal ans Herz legen - super Film .
gut gemacht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
der Film ist gut gemacht und schön erzählt. Könnte aber in jedem X- beliebigen Millieu (Jugendgangs, Gangster, Mafia,...) spielen. Hat mit den englischen Hooligans vor der WM in Deutschland halt gut gepaßt.

So gut Elijah Wood als Schauspieler ist, nur "Frodo" in einem Fußballmob ist lächerlich.
Ich fand Charlie Hunnam an Pete Dunham sehr gut besetzt, ansonsten war die Ausstattung (Kleidung) und Slang sehr gut, dafür hatten die sicher auch entsprechende Berater.

Naja das Ende mit Gewalt ist schlimm und endet mit einer Katastrophe ist halt Hollywood. Wäre realistischer gewesen wenn er den Studenten, der ihn gelinkt hat am Ende die Grütze aus dem Schädel geprügelt hätte.

Fazit: Kann man sich auf jeden Fall anschauen. Der Film gehört zusammen mit "Football Factory" zu den handwerklich sehr gut gemachten Hooliganfilmen. Vom Feeling am realistischten ist aber immer noch "Ultra - blutiger Sonntag".
Eine Welle mit Football Factory und Co.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem ich mir den Film nun dreimal angesehen habe, kann ich sagen. Einer meiner Lieblingsfilme überhaupt, aber dennoch das gleiche vom Prinzip her wie Football Factory.
Die Handlung ist einfach und unkompliziert, aber dennoch spannend (wenn man sich für die Materie interessiert).
Man erhält einen guten Einblick in die Welt der 3. Hz in England.

Naja wie auch immer ich werde mir demnächst die Metallbox zulegen, da diese einige sehr interessant Extras enthalten soll.

Leider warte ich weiterhin auf eine deutsche Produktion zum Thema Hooligans. (Das diese filme immer in England spielen wuird langsam öde.)
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Produkt-Bild: Alles ist erleuchtet

Alles ist erleuchtet
mit Elijah Wood, Eugene Hutz, Boris Leskin, Regie: Liev Schreiber

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Alles ist erleuchtet
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Manche Leute sammeln Briefmarken, andere Zigarrenbanderolen oder Teetassen. Jonathan sammelt Familienerinnerungen Fotos, Karten, falsche Zhne, eine Hand voll Erde alles kommt in eine kleine Plastiktte und wird an die Wand gehngt. Doch manche Erinnerungen lassen sich nicht festnageln Jetzt will Jonathan in die Ukraine reisen, um die Frau zu suchen, die seinen Grovater 1942 vor den Nazis gerettet hat. Liev Schreiber Scream, Der Manchurian Kandidat wechselt erstmals hinter die Kamera, er schrieb die Filmfassung zu Jonathan Safran Foers gleichnamigen Bestsellers und inszeniert ihn als bewegendes Roadmovie. Elijah Wood spielt den verklemmten Jonathan und Eugene Hutz seinen radebrechenden urkrainischen Reisefhrer. Wir begleiten die beiden bei einem Kulturaustausch der besonderen Art die Strae bringt sie zwar ans Ziel, allerdings ganz anders als erwartet. Am Ende sind sie erleuchtet und wir auch.
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5 Kundenrezensionen:

Gemischte Gefühle!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Erst einmal merke ich an, das ich das Buch nicht kenne...die Schauspieler(besonders die ukrainischen) spielen überragend (und auch der Hund!), die Bilder sind toll, die Musik sorgt für die passende Atmosphäre - klare 5 Sterne für die erste Hälfte dieses skurrilen Road-Movies.
Ich bin allerdings im Gegensatz zu den meisten hier nicht zufrieden mit der dramatischen, tragischen Wendung in der zweiten Hälfte, denn der Film verliert die bisherige Leichtigkeit und die Komik die ich so sehr genossen habe. Ich mag auch melancholische Filme, aber die sollten dann nicht plötzlich umschlagen...trotzdem sehenswert!
Beeindruckend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es handelt sich um ein Roadmovie. Aber das Tempo anders. Anfangs ulkig und schräg...später beklemmend und fast schwer. Ich mußte ihn zwei mal ansehen um die volle Wirkung zu erfahren.
Es hat sich gelohnt. Wirklich sehenswert. Ein etwas anderer Blick in die Vergangenheit.
Großartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tolle Regiearbeit von LIEV SCHREIBER.

Außergewöhnliche schauspielerische Leistung von EUGENE HUTZ und ELIJAH WOOD.

Grandiose Bilder und ein schöner Soundtrack.

Die Geschichte ist wirklich schön umgesetzt. Ich habe das Buch nicht gelesen. Ich habe nur von vielen gehört, dass das wirklich ganz gut passt.

Empfehlenswert,
Wunderbar melancholisches Ukraine-Roadmovie.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jonathan Safran Foer hat mit Alles ist erleuchtet eine grandiose Buchvorlage geliefert. Wie immer bei Kultstoffen der Belletristik rümpfen Liebhaber des Buches schon mal die Nase, wenn der heißgeliebte Roman von den Buchseiten auf eine Filmrolle transportiert wird. Dazu besteht in Liev Schreibers Verfilmung des gleichnamigen Stoffs jedoch keinerlei Veranlassung.

Jonathan(Elijah Wood) ist Amerikaner. Ein Freak mit einer fast schon krankhaften Sammelleidenschaft. Jonathan sammelt alles, was er in die Finger bekommt, um bestimmte Momente des Lebens für sich greifbar zu behalten. Vom Steinchen in der Schuhsohle bis zum Gebiss der verstorbenen Großmutter umfasst seine Sammlung Tausende von Exponaten. Lediglich von seinem, aus der Ukraine stammenden, Großvater besitzt Jonathan nur ein Foto, das den Großvater mit einer unbekannten Frau zeigt, und einen Bernsteinanhänger. So macht Jonathan sich auf in die Ukraine und will dort mit Hilfe des Dometschers Alex(Eugene Hutz) Licht in das Dunkel seines Ahnen bringen. Alex heuert seinen Großvater(Boris Leskin) und dessen Blindenhund Sammy Davis jr.jr. als Fahrer an und das seltsame Kleeblatt macht sich auf die Suche nach dem Dorf Trachimbrod, dem einzigen Ortsnamen, den Jonathan nennen kann. Es beginnt eine abenteuerliche Odyssee durch die Ukraine. Dabei kommen sich die ungleichen Männer näher und Alex Großvater begegnet schmerzhaft seiner eigenen Vergangenheit. Nach zahllosen Irrwegen finden die Männer das Dorf und werden mit der fantastsichen, und zugleich todtraurigen Vergangenheit, von Jonathans Familie konfrontiert.

Liev Schrieber hat zusammen mit seinem Kameramann Matthew Libatique wundervoll melancholische Bilder geschaffen. Elijah Wood spielt den verschrobenen Jonathan mit minimalem Einsatz von Mimik und Gesten. Die Figuren des Alex und seines Großvaters sind perfekt getroffen. Alles ist erleuchtet ist Unterhaltung der ruhigen Art. Mit Humor, der warm und weich hinter jeder Ecke hervorlugt. Aber auch einem dramatischen Rückblick auf die Zeit des Krieges und des Holocaust. Unterlegt mit einem starken, sehr den Stimmungen der Bilder angepassten, Soundtrack. Alles in allem ist Liev Schreiber eine kleine, cineastische Perle gelungen. Herrlich anzuschauen mit den Augen und dem Herzen.

Zum Schluss noch einen Vorschlag an Hollywood: Wieso gibt es eigentlich keinen Oscar für die beste tierische Hauptrolle? Gäbe es ihn, Sammy Davis jr.jr. ginge konkurrenzlos ins Rennen. Was dieser Vierbeiner an Mienenspiel und Körpersprache drauf hat, dass ist atemberaubend und unglaublich komisch.
schräger luminatischer Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Um was es geht und mit welchen (großartigen) Schauspielern der Film funktioniert wurde bereits oft angepriesen.

Einzig der Filmtitel ist nicht so ganz gelungen, weil die Erleuchtung aller Protagonisten nicht ausgiebig und gebührend gezeigt wurde. Teilweise fehlen Dialoge, die einiges näher gebracht hätten und stellenweise wurde zuviel "geschwiegen", auch war die (teils langweilige) Mimik von Jonathan etwas zu drastisch und wirkte hemmend.

Die Musik ist spitze! Gut gewählt zwischen den Bildern und passend zu den wechselnden Stimmungen.
Was schade ist: in nicht verwendete Szenen unter EXTRAS kann man Entwicklungen sehen, die man während des Filmes vermisst, z. B. die "Erdübergabe" von Jonathan an seinen Großvater.

Aber unbedingt sehenswert und gute Regiearbeit und Drehbuchadaption von Liev Schreiber !!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (Extended Versions, 12 DVDs)

Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (Extended Versions, 12 DVDs)
mit Elijah Wood, Sir Ian McKellen, Liv Tyler, Regie: Peter Jackson

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 92,99, Angebote ab EUR 78,71

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (Extended Versions, 12 DVDs)

5 Kundenrezensionen:

wer die Extended Versions noch nicht hat ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... der sollte sie einfach besorgen. Die voll integrierten u