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Patton [UK Import]
DVD von 20th Century Fox Home Entertainment |
5 Kundenrezensionen:Kein Rauschen, kein Filmkorn, keine Details, kein "Leben" 2 von 5 PunktenAuf einem kleinen Bildschirm bzw. aus weiterer Entfernung schaut Patton auf den ersten Blick hervorragend aus. Nähert man sich aber dem Bild, merkt man, daß bei aller digitalen Entfernung von Rauschen und evtl. Schäden am Film man auch das Filmkorn (=essentieller Bestandteil eines Filmbildes) und Details in hohen Frequenzen mit "weggeglättet" hat. Das Bild ist so glatt gebügelt, daß die Gesichter wächsern und unnatürlich wirken wie bei einem Videogame. Im Gegensatz dazu eine BluRay wie "Der Schwarze Falke", der einige Jahre früher gedreht wurde (!): Dort hat man mit aller Behutsamkeit das Originalbild so auf BluRay übertragen, daß das Filmkorn erhalten blieb und man im Bild wirklich selbst noch allerkleinste Details erkennen kann, sei es die Struktur von Kleidung, Wänden, Details im Hintergrund etc., die insgesamt ein unglaublich scharfes und lebendiges HD-Bild ausmachen, das schon fast (für das Alter des Filmes) als Referenz gelten kann! Wie gesagt, auf einem kleineren Bildschirm (unter 40") und wenn man weiter wegsitzt, mag dieses glatte Bild gut aussehen, weil man die angesprochenen Details eh nicht erkennen würde (!) - aber ein HD Bild sollte den hohen Anforderungen entsprechen, für die es entwickelt wurde. Und Patton kann diese nicht erfüllen, das Filmerlebnis maximal auf 1920x1080Pixel zu übertragen. Hier wurde mit sicherlich gutem Willen einfach zuviel an Filtern angewandt und so das Ergebnis unnatürlich "verschlimmbessert" (Ähnlich der BluRay von "Amadeus"). Der anspruchslose Filmkucker möge mir meine zu hohen Ansprüche verzeihen, aber wer sich gerne näher dazu informieren möchte, empfehle ich zB die Seite http://www.thedigitalbits.com/articles/robertharris/harris062408.html auf der Filmrestaurator Robert Harris näher auf das Problem übertriebener DNR (Digital Noise Reduction) eingeht. wirklich gut 5 von 5 PunktenVerstehe nicht, wieso dieser Film so unbekannt ist. Sowohl die Handlung als auch das Bild sind wirklich sehr gut. Man bemerkt überhaupt nicht, dass er schon etwas älter ist. Kann den Film nur empfehlen! Respekt, tolle blu-ray 5 von 5 Punktenich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen. Was man aus so einem alten Film auf blu-ray noch rausholen kann, ist schon sensationell. "Patton", der Titel ist Programm 4 von 5 PunktenAuch ich finde die technische Umsetzung der Bluray ganz ausgezeichnet. Hervorragende Bildqualität, und auch über den Ton kann ich nur Positives äußern. Ich weiß nicht, wie die deutsche Tonspur ist, aber die englische lässt nichts zu wünschen übrig. Wer Englisch kann, sollte sich die Originalstimme von George C. Scott auf keinen Fall entgehen lassen - allerdings bei Field Marshall Montgomery auf Deutsch umschalten, der mir im Original zu sehr dem Klischee eines britischen Offiziers-Gockels nachempfunden ist. Der Film ist insgesamt sehr sehenswert, kurzweilig und gut erzählt und, soweit ich das beurteilen kann, wohl recht nah an der Realität. Scotts Verkörperung des Paradiesvogels Pattons ist einer der ganz großen Hollywood-Auftritte und für jeden sehenswert, der sich für Schauspielerei interessiert. Die einzige echte Schwäche, die mich auch daran hindert, die Höchstwertung für den ansonsten hervorragenden Film zu zücken, ist das doch eher enttäuschende Casting fast aller Nebenrollen, einmal abgesehen vom gewohnt souveränen Karl Malden. Ein Nebencharakter muss in wenigen Sekunden beim Zuschauer bleibenden Eindruck hinterlassen, was hier offensichtlich unterschätzt wurde (man schaue sich zum Vergleich einmal "Casablanca" oder "Einer flog über das Kuckucksnest" an). Hier wirkt es ein bisschen so, als hätte man ein paar brave Sparkassen-Mitarbeiter in Uniform gesteckt und sie angewiesen, sich neben George C. Scott ins Bild zu stellen und seine Monologe anzuhören. Sogar im Oberkommando der Wehrmacht in Berlin, so scheint es, verbringen die Offiziere ihren Arbeitstag vor allem damit, sich über Patton zu unterhalten und seine Bilder zu bewundern. Speziell im Falle von Erwin Rommel ist es etwas enttäuschend, dass man die Rolle mit einem völlig blassen 08/15-Schauspieler besetzt hat. Immerhin ist es lobenswert, dass die Deutschen nicht als die üblichen brutal-verblödeten Nazi-Herrenmenschen dargestellt werden. Es ist ja üblich, dass Filmbiografien den Namen ihrer Hauptfigur als Titel tragen. Kaum einmal ist dies so berechtigt gewesen wie in diesem Fall. Dieser - wie gesagt, exzellente - Film ist George C. Scott durch und durch, für andere Figuren bleibt da nicht viel Platz. Aber das passt ja dann auch wieder irgendwie zum Charakter der schillernden Persönlichkeit Patton, die im tatsächlichen Leben ja auch - vorsichtig ausgedrückt - etwas egozentrisch gewesen sein muss. Wahnsinns Bild , Guter Film ,kaum Bonusmat. ,schlechter Ton 4 von 5 PunktenDer Film ist ja bekanntlich gut und wird auch nicht weiter von mir ausgeführt. Leider kein Boni .Nur eine Einführung und Kommentar von F.F. Coppola. Der Ton selbst liegt in DTS vor.Bringt aber leider nichts wenn das Ausgangsmaterial nur in Mono vorliegt /Also Frontlastig .Schade Zum Bild muß ich sagen ....Wahnsinns Bild , das sowas möglich ist ( für das Alter des Films)Gestochen scharfes Bild/Kein Rauschen/kein Schmutz........Echt Toll (Fast ein 2. Baraka) Da können wirklich viele aktuelle Filmproduktionen mit ihrem sch...ß Bildrauschen oder sonstige Beeinträchtigungen ihrer Blu Rays einpacken und nach Hause gehen ! Trotzdem 4 Punkte (Wegen des grandiosem Bildes) Kaufempfehlung ! |
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The Verdict [UK Import]
DVD von 20th Century Fox Home Entertainment |
5 Kundenrezensionen:Fast genial 4 von 5 Punkten(Spoiler) Man traut sich gar nicht zu stänkern, daher erst mal das Positive: Die Edition ist gut, Bild und Ton, und Regisseur Lumet wird auf dem Audiokommentar nicht nur reden, sondern auch was sagen, was sehr interessante Hintergrundinfos zum Film sind, Inhalt, Entstehung, Ästhetik, alles wird wunderbar beleuchtet. Zum Film selbst: Interessante ruhige Fotografie, von Anfang an, sensibles Porträt eines anfänglich kaputten Mannes, brillant vom Newman gespielt, es gibt ungeheuer berührende Szenen, zB. wenn er die ins Koma gefallene Frau, die er ein einem Schadensersatzprozess vertreten wird, einfach nur minutenlang anguckt und man merkt, da passiert was in ihm, ohne Text und mit fast keiner Gesichtsregung minimalistisch gespielt (was ja ansonsten eher nicht ein Markenzeichen des Method Actors Newman ist). Auch die anderen Darsteller, voran James Mason, grandios. Also, eigentlich alles wunderbar, ABER gemessen an seinem Superruf finde ich doch, Lumet kann es ansonsten gelegentlich besser. Es gibt ein paar Achillesfersen: Der kaputte Mann, der bei seiner last chance sich berappelt, das haben wir nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal gesehen. Wir haben einen ganzen Sack voll Stereotypen des Courtroom Dramas: Der kleine Anwalt gegen die feiste Großkanzlei, der Fastabsturz bei der Vorbereitung, die selbstgefälligen schleimigen Krankenhausärzte, die ihre Schuld nicht eingestehen wollen, und dann die tränenselige Überraschungszeugin, in letzter Minute aufgetrieben, die es noch rumzudrehen vermag, dann die exorbitante Schadensersatzsumme (die erfreulicherweise nichtbeziffert wird). Da ist vieles nur Durchschnitt. Immerhin: Die bittersüße Liebesgeschichte am Rande mit einer wunderbar rätselhaften Charlotte Rampling ist dann wieder deutlich überdurchschnittlich und gar nicht kitschig, der Richter ist deutlich parteiischer, als man das gewohnt ist (natürlich gegen Newman), aber dieser Lumetsche Optimismus, dass der "kleine Mann", dass die Geschworenen die Gerechtigkeit schon spüren werden und die Ärzte/das Krankenhaus verurteilen, obwohl das entscheidende Überraschungszeugnis überhaupt nicht zugelassen ist und eigentlich nicht berücksichtigt werden dürfte... also ehrlich, ich dachte nur: NAIV!!! Lumet meint im Audiokommentar zwar, er sei selbst gern Geschworener und hätt oft erlebt, wie bei dieser Tätigkeit das Gute und Gerechte im Menschen zum Vorschein kommt, aber man hört genauso oft von vergurkten Geschworenenurteilen wie von vergurkten Fachjuristenurteilen. Ich bleibe dabei: Dass hier Volkes Stimme idealisierend gegen die bösen bösen studierten Juristen gesetzt wird, habe ich als platt empfunden. Umterm Strich immer noch sehr sehenswert, aber einen Stern kostet das. Etwas antiquierter Film 3 von 5 PunktenEin interessanter Film für Fans des Hauptdarstellers. Gewöhnen muß man sich über die gesamte Länge des Filmes an seine Darstellung eines durch Alkohol physisch gehemmten Mannes. Der Streifen ist etwas in die Jahre gekommen spielt aber wohl den damals aktuellen Zeitgeist wieder. Eine Oskar-Nominierung könnte man sich so nach heutigen Maßstäben nicht vorstellen. Aber das kann man ja nicht erwarten. Interessant ist zu sehen der Unterschied der Rechtssprechung hier USA und z.B. deutsches Recht bzw. Gerichtsverfahren. Psychogramm eines um Selbstrespekt Ringenden 4 von 5 PunktenEin packendes Justizdrama des Meisterregisseurs Sidney Lumet ("Die 12 Geschworenen"), das Newman seine 5. Oskarnominierung eintrug. Frank Calvin (Paul Newman) ist mit 57 Jahren am Ende. Nach seiner Scheidung hat der ehemalige Staranwalt das Trinken angefangen und sich auf wenige Schadensersatzfälle im Jahr beschränkt, die er im Vorfeld durch Vergleich und ohne Verhandlung erledigt. Sein Ruf ist daher nicht der beste: er gilt als Schmarotzer, der am Leid anderer verdient. Aber er hat eine allerletzte Chance: Ein Mädchen liegt im Koma, die Fahrlässigkeit eines Arztes. Wenn er den Prozess anstrengt und gewinnt, wird er sich selbst wieder respektieren. Daher schlägt er den Vergleich aus, den der Krankenhausträger ihm anbietet. Für ihn wäre es das endgültige Eingeständnis, käuflich zu sein. Doch seine Chancen stehen schlecht. Das Krankenhaus engagiert den besten Verteidiger der Stadt. Ed Concannon (James Mason) setzt seine sämtlichen Mitarbeiter auf den Fall an und plant die Verhandlung generalstabsmäßig. Frank Calvin dagegen hat einen Kronzeugen, der im Urlaub ist, einen wenig vertrauenswürdigen Sachverständigen und einen Richter, der gegen ihn voreingenommen ist. Doch selbst als seine Freundin (Charlotte Rampling) ihn verlässt, gibt er nicht auf. Immerhin hat er die volle Rückendeckung seines alten Professors (Jack Warden) und noch ein Ass im Ärmel: eine Überraschungszeugin. Doch wird ihre Aussage auch gehört werden? - Der Film verdient alle Sterne, Abzug jedoch für die Bild- und Tonqualität der DVD. Gerichts-Thriller 5 von 5 PunktenDie guten alten Gerichtsfilme - die gibt's heute im Kino praktisch nicht mehr. Schade! Lumets "The Verdict" gehört sicherlich zu den besten dieses Genres: Hier wird höchste Spannung erzeugt ohne Bösewichte, Mord und Actionsequenzen. Das Spannende ist hier die Suche nach der Wahrheit und die Entwicklung der Hauptfigur. Paul Newman kann hier, in der Rolle des versoffenen Anwaltes, eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass er ein hervorragender Schauspieler ist. Und: Jede kleinste Nebenrolle ist hervorragend besetzt; "The Verdict" ist auch ein Schauspielerfilm. Sehr zu empfehlen! BILDQUALITÄT: Sehr gut. TONQUALITÄT: Sehr gut; Originalfassung ist vorhanden, mit ausblendbaren deutschen Untertiteln. EXTRAS: Sehr interessanter Audiokommentar von Paul Newman, ein kurzes Featurette über die Hintergründe des Films, Original-Kinotrailer. Zugegeben, für eine "special edition" etwas wenig - aber mir genügt's. Neuer Minimalismus 3 von 5 PunktenDaß der Film hervorragend ist und die schauspielerische Leistung von Paul Newman eine der besten seiner Karriere, dürfte außer Frage stehen. Der Film selbst würde deshalb ohne weiteres 5 Punkte von mir erhalten. Bei der DVD hat man sich allerdings nicht sonderlich viel Mühe gegeben, das mittlerweile schon etwas betagte Material aufzufrischen. Damit kann man leben, wenn man nichts anderes erwartet. Eine Unverschämtheit ist jedoch der Aufdruck "Special Edition". Sicherlich, es handelt sich bei diesem Begriff nicht um einen klar definierten oder gar geschützten Begriff -- aber der Käufer dürfte dabei mehr erwarten als einen Audiokommentar und ein neunminütiges Werbefilmchen aus der Zeit des Films in miserabler Qualität. Wenn bei solchen Minimaleditionen schon von "Special Edition" die Rede ist, wundert es nicht, wenn sich die Konkurrenz dann bei Filmen, bei deren Aufbereitung man sich wirklich große Mühe gemacht hat, zu immer neuen Phantasiebezeichnungen greift ("Premium Edition", "Collector's Edition" usw.). Der inflationäre Gebrauch solcher Superlative macht sie langfristig völlig wertlos -- das sollte auch Fox einsehen. Der Film hätte eine echte Special Edition mit umfangreicherem Bonusmaterial und verbessertem Bild und Ton durchaus verdient. |
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Fail-Safe [UK Import]
DVD von Sony Pictures Home Entertainment |
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Patton [UK Import]
DVD von 20th Century Fox Home Entertainment |
Aus der Amazon.de-RedaktionPatton ist eine der großartigsten Leinwand-Biografien, die je produziert wurden. Der monumentale Film hat eine Spielzeit von nahezu drei Stunden, gewann sieben Oscars und bot George C. Scott die größte Rolle seiner Karriere. Er kam im Jahr 1970 in die Kinos, als der Protest gegen den Krieg in Vietnam sowohl im In- als auch im Ausland immer noch heftig war und viele Kritiker und Kinozuschauer bemühten sich, die aktuellen Geschehnisse mit der filmischen Glorifizierung des Generals George S. Patton als ein wild begeistertes und mutiges Genie des Zweiten Weltkrieges. Wie konnte ein Film, der diese Größe besitzt und der so fasziniert von seinem Thema ist, als Antikriegsfilm bezeichnet werden? Die schlichte Wahrheit ist, das er keiner ist. Patton dreht sich weniger um den Zweiten Weltkrieg, als vielmehr um den Aufstieg und Fall eines Mannes, dessen Leben buchstäblich vom Krieg geprägt wurde, und der sich einsam und verlassen fühlte, wenn es keinen Feind gab, der mit größtem Aufwand verfolgt werden konnte. George C. Scott verkörpert seine Rolle so vollkommen, so überzeugend, dass man nicht vermeiden kann, mitgerissen und fasziniert von Patton zu sein, jenem Mannes, der gleichzeitig zum Ruhm und zum Untergang verdammt ist. Der den Film eröffnende Monolog ist eine meisterhafte Darstellung von Schauspielkunst und Charakteranalyse und alles was sich anschließt, ist von schierer Brillanz dank der Arbeit von Scott und Regisseur Franklin J. Schaffner (Planet der Affen, Papillon). --Jeff Shannon 5 Kundenrezensionen:Einmaliger Film - Unbedingt ansehen 5 von 5 PunktenScott spielt den Patton auf unnachahmliche Weise. Der Film ist alles in allem - Regie Schnitt Kamera Schauspieler etc - ein überdurchschnittlich wertvolles Machwerk. Sehr empfehlenswert! Super, hat alle Oscars verdient. 4 von 5 PunktenGeorge C. Scott spielt sein Rolle wirklich super,ein Meisterwerk von Regisseur Franklin J. Schaffner. Technisch nicht mehr auf der Zeit aber wer sich für die die Geschichte des Zweiten Weltkrieges intressiert ist mit diesem Film sehr gut beraten. George C. Scott als George S. Patton 5 von 5 PunktenDer 'Skandal' ereignete sich bei der Oscar-Verleihung 1970: George C. Scott, ausgezeichnet für seine Rolle des Generals George S. Patton weigerte sich unter der Begründung "das Leben ist kein Wettkampf, und deshalb fühle ich mich nicht in einem Wettkampf um Preise und Anerkennungen" die Goldstatue anzunehmen. Insofern war Scott so im doppelten Sinne die Idealbesetzung für Patton, deren Persönlichkeiten verblüffende Ähnlichkeiten aufweisen. George S. Patton zählte schon zu Lebzeiten zu einem der umstrittensten, gleichzeitig aber brilliantesten Generalen der US-Army, gefürchtet wegen seiner Unberechenbarkeit und Streitsucht. Francis Ford Coppola - nur zwei Jahre später fürhre er bei "Der Pate" Regie - schrieb die ursprüngliche Fassung des Drehbuches, die den amerikanischen Militarismus deutlich anprangerte, die im Verlauf der Produktion allerdings enschärft wurde. Nachdem die Regiesseure John Huston und William Wyler ihre Teilnahme an dem Film abgelehnt hatten, entschied sich 20th Fox schließlich für Franklin S. Schaffner, der zwei Jahre zuvor den Science Fiction-Kultfilm "Planet der Affen" gefilmt hatte. Auf der Seite der deutschen Armee finden sich einige sehr bekannte deutsche Charakterdarsteller, die in der Originalversion auch 'echtes' Deutsch sprechen (im Vergleich etwa zu "Gesprengte Ketten" mit Steve McQueen, dort sprechen deutsche Soldaten mit angloamerikanischem Akzent). Das 171-minütige Kriegsepos "Patton" darf, zusammenfassend betrachtet, aufgrund der großartigen Regie von Schaffner, den authentischen Schauplätzen, nicht zuletzt aber der tatsächlich oscarreifen Leistung von George C. Scott als einer der bedeutendsten Kriegsfilme gelten. Wäre Krieg nicht so grausam, müßte man die fast gemäldehaften Schlachtsequenzen von "Patton" als unglaublich schön empfinden, so eindrucksvoll sind sie in ihrer visuellen Wucht. "Patton" wurde im seltenen 'Dimension 150' Verfahren gedreht (neben "Patton" wurde nur "Die Bibel" mit dieser Technik gedreht), welches trotz eines breiten Cinemasope-Bildes auf anamorphe Linsen verzichtete. Der Name resultiert aus der Linsenoptik mit dem größten Bildwinkel konventioneller 35mm-Techniken von 150°, in dem auch einige Einstellungen gefilmt wurden. Das Bild erreicht so eine ungeheure dreidimensionale Plastizität und Tiefe und wurde hervorragend auf DVD gemastered. Alternativ bietet die DVD noch eine 80minütige Radiodokumentation über George S. Patton. All glory is fleeting 5 von 5 PunktenThe screen play is co-written by Francis Ford Coppola and Based upon the two books "Patton: Ordeal and Triumph" by Ladislas Farago and "A Soldier's Story" by General Oman N. Bradley. And acted by George C. Scott. This paints the picture of the Patton that we all know. From the initial speech to the "I had a dream last Night" recounting of the Napoleon campaign, this film holds your attention. Patton is larger than life, and George C. Scott is larger than life in this larger than life movie. We follow Patton through his WWII carrier. The focus is on Patton more than the war. We can feel with him as he remembers his past lives and we feel as though we were there with him. This is emphasized by revisiting Zama where Roman Scipio Africanus defeated Hannibal. If you ever get a chance you need to look it up. We know that very war is different but we learn from history, and Patton is history. By the way the film is just down right fun to watch. Ein Wanderer zwischen den Welten 5 von 5 PunktenKann jemand ausschließlich zum Militär geboren sein? Wenn man diese Frage überhaupt mit "Ja" beantworten kann, dann im Falle von Patton, der in der Militär-Geschichte eine der, wenn nicht die umstrittenste Persönlichkeit überhaupt ist; das gilt interessanterweise auch heute noch für die US-Army. Wie hat Robert E. Lee einmal gesagt? "Um ein guter Soldat zu sein, muss man die Armee lieben. Um ein guter Kommandeur zu sein, muss man willens sein, den Tod dessen zu befehlen, was man liebt." Patton war mit totaler militärischer Ratio in der Lage, ausschließlich strategisch-taktisch zu denken und alles andere auszuschließen. Das impliziert naturgemäß seine menschenverachtend zu nennende Führungsmethode, seine totale Rücksichtslosigkeit aber auch - in letzter Konsequenz - die unbestreitbare historische Tatsache, dass Patton als der beste, effektivste und gefährlichste Opponent seitens des Oberkommandos der Wehrmacht eingeschätzt wurde. Dies ist insofern interessant, als dass Patton aufgrund seiner zahlreichen Fehltritte (er ohrfeigte Untergebene, verprellte diplomatisch die Verbündeten in Ost und West usw. usf.) vom allierten Oberkommando unter Eisenhower streckenweise kaltgestellt wurde. Seine militärischen Leistungen und Erfolge weit jenseits jeder militärakademischen Logik sprechen allerdings eine nicht wegzudiskutierende eigene Sprache. Ja, er war ein Choleriker. Ja, er war auch ein Legasteniker. Ja, er war naturwissenschaftlich und mathematisch total unbegabt und ungebildet. Ja, er glaubte an die Seelenwanderung und war überzeugt, schon in den Punischen Kriegen vor Karthago und als Marschall unter Napoleon I. gekämpft zu haben. Ja, seine Zeitgenossen haben ihn nicht verstanden. Genie und Wahnsinn liegen - bekanntermaßen - dicht beieinander. Eine große und beeindruckende filmische Biographie eines kontroversen Charakters mit einem George C. Scott in der Titelrolle, welcher der Figur Patton beinah erschreckend realistische Züge verleiht. |
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Patton [UK Import]
DVD von 20th Century Fox Home Entertainment |
Aus der Amazon.de-RedaktionPatton ist eine der großartigsten Leinwand-Biografien, die je produziert wurden. Der monumentale Film hat eine Spielzeit von nahezu drei Stunden, gewann sieben Oscars und bot George C. Scott die größte Rolle seiner Karriere. Er kam im Jahr 1970 in die Kinos, als der Protest gegen den Krieg in Vietnam sowohl im In- als auch im Ausland immer noch heftig war und viele Kritiker und Kinozuschauer bemühten sich, die aktuellen Geschehnisse mit der filmischen Glorifizierung des Generals George S. Patton als ein wild begeistertes und mutiges Genie des Zweiten Weltkrieges. Wie konnte ein Film, der diese Größe besitzt und der so fasziniert von seinem Thema ist, als Antikriegsfilm bezeichnet werden? Die schlichte Wahrheit ist, das er keiner ist. Patton dreht sich weniger um den Zweiten Weltkrieg, als vielmehr um den Aufstieg und Fall eines Mannes, dessen Leben buchstäblich vom Krieg geprägt wurde, und der sich einsam und verlassen fühlte, wenn es keinen Feind gab, der mit größtem Aufwand verfolgt werden konnte. George C. Scott verkörpert seine Rolle so vollkommen, so überzeugend, dass man nicht vermeiden kann, mitgerissen und fasziniert von Patton zu sein, jenem Mannes, der gleichzeitig zum Ruhm und zum Untergang verdammt ist. Der den Film eröffnende Monolog ist eine meisterhafte Darstellung von Schauspielkunst und Charakteranalyse und alles was sich anschließt, ist von schierer Brillanz dank der Arbeit von Scott und Regisseur Franklin J. Schaffner (Planet der Affen, Papillon). --Jeff Shannon 5 Kundenrezensionen:Einmaliger Film - Unbedingt ansehen 5 von 5 PunktenScott spielt den Patton auf unnachahmliche Weise. Der Film ist alles in allem - Regie Schnitt Kamera Schauspieler etc - ein überdurchschnittlich wertvolles Machwerk. Sehr empfehlenswert! Super, hat alle Oscars verdient. 4 von 5 PunktenGeorge C. Scott spielt sein Rolle wirklich super,ein Meisterwerk von Regisseur Franklin J. Schaffner. Technisch nicht mehr auf der Zeit aber wer sich für die die Geschichte des Zweiten Weltkrieges intressiert ist mit diesem Film sehr gut beraten. George C. Scott als George S. Patton 5 von 5 PunktenDer 'Skandal' ereignete sich bei der Oscar-Verleihung 1970: George C. Scott, ausgezeichnet für seine Rolle des Generals George S. Patton weigerte sich unter der Begründung "das Leben ist kein Wettkampf, und deshalb fühle ich mich nicht in einem Wettkampf um Preise und Anerkennungen" die Goldstatue anzunehmen. Insofern war Scott so im doppelten Sinne die Idealbesetzung für Patton, deren Persönlichkeiten verblüffende Ähnlichkeiten aufweisen. George S. Patton zählte schon zu Lebzeiten zu einem der umstrittensten, gleichzeitig aber brilliantesten Generalen der US-Army, gefürchtet wegen seiner Unberechenbarkeit und Streitsucht. Francis Ford Coppola - nur zwei Jahre später fürhre er bei "Der Pate" Regie - schrieb die ursprüngliche Fassung des Drehbuches, die den amerikanischen Militarismus deutlich anprangerte, die im Verlauf der Produktion allerdings enschärft wurde. Nachdem die Regiesseure John Huston und William Wyler ihre Teilnahme an dem Film abgelehnt hatten, entschied sich 20th Fox schließlich für Franklin S. Schaffner, der zwei Jahre zuvor den Science Fiction-Kultfilm "Planet der Affen" gefilmt hatte. Auf der Seite der deutschen Armee finden sich einige sehr bekannte deutsche Charakterdarsteller, die in der Originalversion auch 'echtes' Deutsch sprechen (im Vergleich etwa zu "Gesprengte Ketten" mit Steve McQueen, dort sprechen deutsche Soldaten mit angloamerikanischem Akzent). Das 171-minütige Kriegsepos "Patton" darf, zusammenfassend betrachtet, aufgrund der großartigen Regie von Schaffner, den authentischen Schauplätzen, nicht zuletzt aber der tatsächlich oscarreifen Leistung von George C. Scott als einer der bedeutendsten Kriegsfilme gelten. Wäre Krieg nicht so grausam, müßte man die fast gemäldehaften Schlachtsequenzen von "Patton" als unglaublich schön empfinden, so eindrucksvoll sind sie in ihrer visuellen Wucht. "Patton" wurde im seltenen 'Dimension 150' Verfahren gedreht (neben "Patton" wurde nur "Die Bibel" mit dieser Technik gedreht), welches trotz eines breiten Cinemasope-Bildes auf anamorphe Linsen verzichtete. Der Name resultiert aus der Linsenoptik mit dem größten Bildwinkel konventioneller 35mm-Techniken von 150°, in dem auch einige Einstellungen gefilmt wurden. Das Bild erreicht so eine ungeheure dreidimensionale Plastizität und Tiefe und wurde hervorragend auf DVD gemastered. Alternativ bietet die DVD noch eine 80minütige Radiodokumentation über George S. Patton. All glory is fleeting 5 von 5 PunktenThe screen play is co-written by Francis Ford Coppola and Based upon the two books "Patton: Ordeal and Triumph" by Ladislas Farago and "A Soldier's Story" by General Oman N. Bradley. And acted by George C. Scott. This paints the picture of the Patton that we all know. From the initial speech to the "I had a dream last Night" recounting of the Napoleon campaign, this film holds your attention. Patton is larger than life, and George C. Scott is larger than life in this larger than life movie. We follow Patton through his WWII carrier. The focus is on Patton more than the war. We can feel with him as he remembers his past lives and we feel as though we were there with him. This is emphasized by revisiting Zama where Roman Scipio Africanus defeated Hannibal. If you ever get a chance you need to look it up. We know that very war is different but we learn from history, and Patton is history. By the way the film is just down right fun to watch. Ein Wanderer zwischen den Welten 5 von 5 PunktenKann jemand ausschließlich zum Militär geboren sein? Wenn man diese Frage überhaupt mit "Ja" beantworten kann, dann im Falle von Patton, der in der Militär-Geschichte eine der, wenn nicht die umstrittenste Persönlichkeit überhaupt ist; das gilt interessanterweise auch heute noch für die US-Army. Wie hat Robert E. Lee einmal gesagt? "Um ein guter Soldat zu sein, muss man die Armee lieben. Um ein guter Kommandeur zu sein, muss man willens sein, den Tod dessen zu befehlen, was man liebt." Patton war mit totaler militärischer Ratio in der Lage, ausschließlich strategisch-taktisch zu denken und alles andere auszuschließen. Das impliziert naturgemäß seine menschenverachtend zu nennende Führungsmethode, seine totale Rücksichtslosigkeit aber auch - in letzter Konsequenz - die unbestreitbare historische Tatsache, dass Patton als der beste, effektivste und gefährlichste Opponent seitens des Oberkommandos der Wehrmacht eingeschätzt wurde. Dies ist insofern interessant, als dass Patton aufgrund seiner zahlreichen Fehltritte (er ohrfeigte Untergebene, verprellte diplomatisch die Verbündeten in Ost und West usw. usf.) vom allierten Oberkommando unter Eisenhower streckenweise kaltgestellt wurde. Seine militärischen Leistungen und Erfolge weit jenseits jeder militärakademischen Logik sprechen allerdings eine nicht wegzudiskutierende eigene Sprache. Ja, er war ein Choleriker. Ja, er war auch ein Legasteniker. Ja, er war naturwissenschaftlich und mathematisch total unbegabt und ungebildet. Ja, er glaubte an die Seelenwanderung und war überzeugt, schon in den Punischen Kriegen vor Karthago und als Marschall unter Napoleon I. gekämpft zu haben. Ja, seine Zeitgenossen haben ihn nicht verstanden. Genie und Wahnsinn liegen - bekanntermaßen - dicht beieinander. Eine große und beeindruckende filmische Biographie eines kontroversen Charakters mit einem George C. Scott in der Titelrolle, welcher der Figur Patton beinah erschreckend realistische Züge verleiht. |
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The Verdict [VHS] [UK Import]Videokassette von 20th Century Fox Home EntertainmentAngebote ab EUR 6,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) |
5 Kundenrezensionen:Fast genial 4 von 5 Punkten(Spoiler) Man traut sich gar nicht zu stänkern, daher erst mal das Positive: Die Edition ist gut, Bild und Ton, und Regisseur Lumet wird auf dem Audiokommentar nicht nur reden, sondern auch was sagen, was sehr interessante Hintergrundinfos zum Film sind, Inhalt, Entstehung, Ästhetik, alles wird wunderbar beleuchtet. Zum Film selbst: Interessante ruhige Fotografie, von Anfang an, sensibles Porträt eines anfänglich kaputten Mannes, brillant vom Newman gespielt, es gibt ungeheuer berührende Szenen, zB. wenn er die ins Koma gefallene Frau, die er ein einem Schadensersatzprozess vertreten wird, einfach nur minutenlang anguckt und man merkt, da passiert was in ihm, ohne Text und mit fast keiner Gesichtsregung minimalistisch gespielt (was ja ansonsten eher nicht ein Markenzeichen des Method Actors Newman ist). Auch die anderen Darsteller, voran James Mason, grandios. Also, eigentlich alles wunderbar, ABER gemessen an seinem Superruf finde ich doch, Lumet kann es ansonsten gelegentlich besser. Es gibt ein paar Achillesfersen: Der kaputte Mann, der bei seiner last chance sich berappelt, das haben wir nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal gesehen. Wir haben einen ganzen Sack voll Stereotypen des Courtroom Dramas: Der kleine Anwalt gegen die feiste Großkanzlei, der Fastabsturz bei der Vorbereitung, die selbstgefälligen schleimigen Krankenhausärzte, die ihre Schuld nicht eingestehen wollen, und dann die tränenselige Überraschungszeugin, in letzter Minute aufgetrieben, die es noch rumzudrehen vermag, dann die exorbitante Schadensersatzsumme (die erfreulicherweise nichtbeziffert wird). Da ist vieles nur Durchschnitt. Immerhin: Die bittersüße Liebesgeschichte am Rande mit einer wunderbar rätselhaften Charlotte Rampling ist dann wieder deutlich überdurchschnittlich und gar nicht kitschig, der Richter ist deutlich parteiischer, als man das gewohnt ist (natürlich gegen Newman), aber dieser Lumetsche Optimismus, dass der "kleine Mann", dass die Geschworenen die Gerechtigkeit schon spüren werden und die Ärzte/das Krankenhaus verurteilen, obwohl das entscheidende Überraschungszeugnis überhaupt nicht zugelassen ist und eigentlich nicht berücksichtigt werden dürfte... also ehrlich, ich dachte nur: NAIV!!! Lumet meint im Audiokommentar zwar, er sei selbst gern Geschworener und hätt oft erlebt, wie bei dieser Tätigkeit das Gute und Gerechte im Menschen zum Vorschein kommt, aber man hört genauso oft von vergurkten Geschworenenurteilen wie von vergurkten Fachjuristenurteilen. Ich bleibe dabei: Dass hier Volkes Stimme idealisierend gegen die bösen bösen studierten Juristen gesetzt wird, habe ich als platt empfunden. Umterm Strich immer noch sehr sehenswert, aber einen Stern kostet das. Etwas antiquierter Film 3 von 5 PunktenEin interessanter Film für Fans des Hauptdarstellers. Gewöhnen muß man sich über die gesamte Länge des Filmes an seine Darstellung eines durch Alkohol physisch gehemmten Mannes. Der Streifen ist etwas in die Jahre gekommen spielt aber wohl den damals aktuellen Zeitgeist wieder. Eine Oskar-Nominierung könnte man sich so nach heutigen Maßstäben nicht vorstellen. Aber das kann man ja nicht erwarten. Interessant ist zu sehen der Unterschied der Rechtssprechung hier USA und z.B. deutsches Recht bzw. Gerichtsverfahren. Psychogramm eines um Selbstrespekt Ringenden 4 von 5 PunktenEin packendes Justizdrama des Meisterregisseurs Sidney Lumet ("Die 12 Geschworenen"), das Newman seine 5. Oskarnominierung eintrug. Frank Calvin (Paul Newman) ist mit 57 Jahren am Ende. Nach seiner Scheidung hat der ehemalige Staranwalt das Trinken angefangen und sich auf wenige Schadensersatzfälle im Jahr beschränkt, die er im Vorfeld durch Vergleich und ohne Verhandlung erledigt. Sein Ruf ist daher nicht der beste: er gilt als Schmarotzer, der am Leid anderer verdient. Aber er hat eine allerletzte Chance: Ein Mädchen liegt im Koma, die Fahrlässigkeit eines Arztes. Wenn er den Prozess anstrengt und gewinnt, wird er sich selbst wieder respektieren. Daher schlägt er den Vergleich aus, den der Krankenhausträger ihm anbietet. Für ihn wäre es das endgültige Eingeständnis, käuflich zu sein. Doch seine Chancen stehen schlecht. Das Krankenhaus engagiert den besten Verteidiger der Stadt. Ed Concannon (James Mason) setzt seine sämtlichen Mitarbeiter auf den Fall an und plant die Verhandlung generalstabsmäßig. Frank Calvin dagegen hat einen Kronzeugen, der im Urlaub ist, einen wenig vertrauenswürdigen Sachverständigen und einen Richter, der gegen ihn voreingenommen ist. Doch selbst als seine Freundin (Charlotte Rampling) ihn verlässt, gibt er nicht auf. Immerhin hat er die volle Rückendeckung seines alten Professors (Jack Warden) und noch ein Ass im Ärmel: eine Überraschungszeugin. Doch wird ihre Aussage auch gehört werden? - Der Film verdient alle Sterne, Abzug jedoch für die Bild- und Tonqualität der DVD. Gerichts-Thriller 5 von 5 PunktenDie guten alten Gerichtsfilme - die gibt's heute im Kino praktisch nicht mehr. Schade! Lumets "The Verdict" gehört sicherlich zu den besten dieses Genres: Hier wird höchste Spannung erzeugt ohne Bösewichte, Mord und Actionsequenzen. Das Spannende ist hier die Suche nach der Wahrheit und die Entwicklung der Hauptfigur. Paul Newman kann hier, in der Rolle des versoffenen Anwaltes, eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass er ein hervorragender Schauspieler ist. Und: Jede kleinste Nebenrolle ist hervorragend besetzt; "The Verdict" ist auch ein Schauspielerfilm. Sehr zu empfehlen! BILDQUALITÄT: Sehr gut. TONQUALITÄT: Sehr gut; Originalfassung ist vorhanden, mit ausblendbaren deutschen Untertiteln. EXTRAS: Sehr interessanter Audiokommentar von Paul Newman, ein kurzes Featurette über die Hintergründe des Films, Original-Kinotrailer. Zugegeben, für eine "special edition" etwas wenig - aber mir genügt's. Neuer Minimalismus 3 von 5 PunktenDaß der Film hervorragend ist und die schauspielerische Leistung von Paul Newman eine der besten seiner Karriere, dürfte außer Frage stehen. Der Film selbst würde deshalb ohne weiteres 5 Punkte von mir erhalten. Bei der DVD hat man sich allerdings nicht sonderlich viel Mühe gegeben, das mittlerweile schon etwas betagte Material aufzufrischen. Damit kann man leben, wenn man nichts anderes erwartet. Eine Unverschämtheit ist jedoch der Aufdruck "Special Edition". Sicherlich, es handelt sich bei diesem Begriff nicht um einen klar definierten oder gar geschützten Begriff -- aber der Käufer dürfte dabei mehr erwarten als einen Audiokommentar und ein neunminütiges Werbefilmchen aus der Zeit des Films in miserabler Qualität. Wenn bei solchen Minimaleditionen schon von "Special Edition" die Rede ist, wundert es nicht, wenn sich die Konkurrenz dann bei Filmen, bei deren Aufbereitung man sich wirklich große Mühe gemacht hat, zu immer neuen Phantasiebezeichnungen greift ("Premium Edition", "Collector's Edition" usw.). Der inflationäre Gebrauch solcher Superlative macht sie langfristig völlig wertlos -- das sollte auch Fox einsehen. Der Film hätte eine echte Special Edition mit umfangreicherem Bonusmaterial und verbessertem Bild und Ton durchaus verdient. |
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Lovin Molly [UK Import]
DVD von Cinema Club |
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The Verdict [UK Import]
DVD von 20th Century Fox Home Entertainment |
5 Kundenrezensionen:Fast genial 4 von 5 Punkten(Spoiler) Man traut sich gar nicht zu stänkern, daher erst mal das Positive: Die Edition ist gut, Bild und Ton, und Regisseur Lumet wird auf dem Audiokommentar nicht nur reden, sondern auch was sagen, was sehr interessante Hintergrundinfos zum Film sind, Inhalt, Entstehung, Ästhetik, alles wird wunderbar beleuchtet. Zum Film selbst: Interessante ruhige Fotografie, von Anfang an, sensibles Porträt eines anfänglich kaputten Mannes, brillant vom Newman gespielt, es gibt ungeheuer berührende Szenen, zB. wenn er die ins Koma gefallene Frau, die er ein einem Schadensersatzprozess vertreten wird, einfach nur minutenlang anguckt und man merkt, da passiert was in ihm, ohne Text und mit fast keiner Gesichtsregung minimalistisch gespielt (was ja ansonsten eher nicht ein Markenzeichen des Method Actors Newman ist). Auch die anderen Darsteller, voran James Mason, grandios. Also, eigentlich alles wunderbar, ABER gemessen an seinem Superruf finde ich doch, Lumet kann es ansonsten gelegentlich besser. Es gibt ein paar Achillesfersen: Der kaputte Mann, der bei seiner last chance sich berappelt, das haben wir nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal gesehen. Wir haben einen ganzen Sack voll Stereotypen des Courtroom Dramas: Der kleine Anwalt gegen die feiste Großkanzlei, der Fastabsturz bei der Vorbereitung, die selbstgefälligen schleimigen Krankenhausärzte, die ihre Schuld nicht eingestehen wollen, und dann die tränenselige Überraschungszeugin, in letzter Minute aufgetrieben, die es noch rumzudrehen vermag, dann die exorbitante Schadensersatzsumme (die erfreulicherweise nichtbeziffert wird). Da ist vieles nur Durchschnitt. Immerhin: Die bittersüße Liebesgeschichte am Rande mit einer wunderbar rätselhaften Charlotte Rampling ist dann wieder deutlich überdurchschnittlich und gar nicht kitschig, der Richter ist deutlich parteiischer, als man das gewohnt ist (natürlich gegen Newman), aber dieser Lumetsche Optimismus, dass der "kleine Mann", dass die Geschworenen die Gerechtigkeit schon spüren werden und die Ärzte/das Krankenhaus verurteilen, obwohl das entscheidende Überraschungszeugnis überhaupt nicht zugelassen ist und eigentlich nicht berücksichtigt werden dürfte... also ehrlich, ich dachte nur: NAIV!!! Lumet meint im Audiokommentar zwar, er sei selbst gern Geschworener und hätt oft erlebt, wie bei dieser Tätigkeit das Gute und Gerechte im Menschen zum Vorschein kommt, aber man hört genauso oft von vergurkten Geschworenenurteilen wie von vergurkten Fachjuristenurteilen. Ich bleibe dabei: Dass hier Volkes Stimme idealisierend gegen die bösen bösen studierten Juristen gesetzt wird, habe ich als platt empfunden. Umterm Strich immer noch sehr sehenswert, aber einen Stern kostet das. Etwas antiquierter Film 3 von 5 PunktenEin interessanter Film für Fans des Hauptdarstellers. Gewöhnen muß man sich über die gesamte Länge des Filmes an seine Darstellung eines durch Alkohol physisch gehemmten Mannes. Der Streifen ist etwas in die Jahre gekommen spielt aber wohl den damals aktuellen Zeitgeist wieder. Eine Oskar-Nominierung könnte man sich so nach heutigen Maßstäben nicht vorstellen. Aber das kann man ja nicht erwarten. Interessant ist zu sehen der Unterschied der Rechtssprechung hier USA und z.B. deutsches Recht bzw. Gerichtsverfahren. Psychogramm eines um Selbstrespekt Ringenden 4 von 5 PunktenEin packendes Justizdrama des Meisterregisseurs Sidney Lumet ("Die 12 Geschworenen"), das Newman seine 5. Oskarnominierung eintrug. Frank Calvin (Paul Newman) ist mit 57 Jahren am Ende. Nach seiner Scheidung hat der ehemalige Staranwalt das Trinken angefangen und sich auf wenige Schadensersatzfälle im Jahr beschränkt, die er im Vorfeld durch Vergleich und ohne Verhandlung erledigt. Sein Ruf ist daher nicht der beste: er gilt als Schmarotzer, der am Leid anderer verdient. Aber er hat eine allerletzte Chance: Ein Mädchen liegt im Koma, die Fahrlässigkeit eines Arztes. Wenn er den Prozess anstrengt und gewinnt, wird er sich selbst wieder respektieren. Daher schlägt er den Vergleich aus, den der Krankenhausträger ihm anbietet. Für ihn wäre es das endgültige Eingeständnis, käuflich zu sein. Doch seine Chancen stehen schlecht. Das Krankenhaus engagiert den besten Verteidiger der Stadt. Ed Concannon (James Mason) setzt seine sämtlichen Mitarbeiter auf den Fall an und plant die Verhandlung generalstabsmäßig. Frank Calvin dagegen hat einen Kronzeugen, der im Urlaub ist, einen wenig vertrauenswürdigen Sachverständigen und einen Richter, der gegen ihn voreingenommen ist. Doch selbst als seine Freundin (Charlotte Rampling) ihn verlässt, gibt er nicht auf. Immerhin hat er die volle Rückendeckung seines alten Professors (Jack Warden) und noch ein Ass im Ärmel: eine Überraschungszeugin. Doch wird ihre Aussage auch gehört werden? - Der Film verdient alle Sterne, Abzug jedoch für die Bild- und Tonqualität der DVD. Gerichts-Thriller 5 von 5 PunktenDie guten alten Gerichtsfilme - die gibt's heute im Kino praktisch nicht mehr. Schade! Lumets "The Verdict" gehört sicherlich zu den besten dieses Genres: Hier wird höchste Spannung erzeugt ohne Bösewichte, Mord und Actionsequenzen. Das Spannende ist hier die Suche nach der Wahrheit und die Entwicklung der Hauptfigur. Paul Newman kann hier, in der Rolle des versoffenen Anwaltes, eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass er ein hervorragender Schauspieler ist. Und: Jede kleinste Nebenrolle ist hervorragend besetzt; "The Verdict" ist auch ein Schauspielerfilm. Sehr zu empfehlen! BILDQUALITÄT: Sehr gut. TONQUALITÄT: Sehr gut; Originalfassung ist vorhanden, mit ausblendbaren deutschen Untertiteln. EXTRAS: Sehr interessanter Audiokommentar von Paul Newman, ein kurzes Featurette über die Hintergründe des Films, Original-Kinotrailer. Zugegeben, für eine "special edition" etwas wenig - aber mir genügt's. Neuer Minimalismus 3 von 5 PunktenDaß der Film hervorragend ist und die schauspielerische Leistung von Paul Newman eine der besten seiner Karriere, dürfte außer Frage stehen. Der Film selbst würde deshalb ohne weiteres 5 Punkte von mir erhalten. Bei der DVD hat man sich allerdings nicht sonderlich viel Mühe gegeben, das mittlerweile schon etwas betagte Material aufzufrischen. Damit kann man leben, wenn man nichts anderes erwartet. Eine Unverschämtheit ist jedoch der Aufdruck "Special Edition". Sicherlich, es handelt sich bei diesem Begriff nicht um einen klar definierten oder gar geschützten Begriff -- aber der Käufer dürfte dabei mehr erwarten als einen Audiokommentar und ein neunminütiges Werbefilmchen aus der Zeit des Films in miserabler Qualität. Wenn bei solchen Minimaleditionen schon von "Special Edition" die Rede ist, wundert es nicht, wenn sich die Konkurrenz dann bei Filmen, bei deren Aufbereitung man sich wirklich große Mühe gemacht hat, zu immer neuen Phantasiebezeichnungen greift ("Premium Edition", "Collector's Edition" usw.). Der inflationäre Gebrauch solcher Superlative macht sie langfristig völlig wertlos -- das sollte auch Fox einsehen. Der Film hätte eine echte Special Edition mit umfangreicherem Bonusmaterial und verbessertem Bild und Ton durchaus verdient. |
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Olivers Story [VHS]Videokassette von CIC Video/Paramount Home Ent.Angebote ab EUR 0,01 |
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Aus Liebe zu Molly / Lovin' Molly ( The Wild and the Sweet ) ( Loving Molly ) [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
DVD von RCV |
ProduktbeschreibungNiederlande Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Holländisch ( Untertitel ), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Die Geschichte einer Dreiecksbeziehung, die in den 20er Jahren beginnt und 1964 endet: Zwei Freunde, Gid und Johnny, sind in dasselbe Mädchen verliebt, was ihrer Freundschaft jedoch keinen Abbruch tut. Das Mädchen heiratet schließlich einen anderen. Auch 20 Jahre später kann Gid sich nicht entschließen, sie zu heiraten. Sie wendet sich Johnny zu, der wiederum zwei Jahrzehnte später, nach dem Tod von Gid, zu Molly zieht, die zwar mit ihm zusammenleben, ihn aber nicht heiraten will. Ein einfühlsames Porträt dreier Menschen und ihrer Beziehungen, die bestimmt sind von inneren Zwängen und der Unfähigkeit, sich daraus zu lösen. |
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