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My Boy Jack
DVD von KSM GmbH |
Produktbeschreibung Der Krieg verändert die Menschen. So ist es schon immer gewesen und so ist es auch in diesem Film. Verändert haben sich für diesen Film auch seine Darsteller. Jeder, der auch nur gelegentlich einen Blick in die Klatschpresse wirft, kennt die Namen Daniel Radcliffe. Als Harry Potter verkörpert er den Helden der gleichnamigen Filmreihe und ist über Nacht zu einem der bekanntesten Schauspieler unserer Zeit geworden. Mit Kim Cattrall verhält es sich ähnlich. Mit ihrer Rolle als mannstolle Samantha in der Erfolgsserie ?Sex and the City? machte sie sich ebenso einen Namen, wie mit ihren zahlreichen Büchern, in denen es meistens auch nur um das eine geht. Diese beiden Namen auf der Besetzungsliste eines (Anti-) Kriegsfilms, der auch noch auf wahren Begebenheiten beruht? Für manch einen mag das waghalsig klingen. Ein Grund mehr, sich ?My Boy Jack? anzusehen, denn seine Umsetzung lässt alle Kritiker verstummen. Daniel Radcliffe spielt Jack, so der Rufname des 17jährigen Sohnes von Rudyard Kipling (David Haig). Der Autor, der mit seinem Roman ?Das Dschungelbuch? zum Bestseller-Autoren seiner Zeit avancierte, ist ein bekennender Verteidiger seines Vaterlandes. Um seinen patriotischen Gefühlen Nachdruck zu verleihen, soll auch Jack an die Front. Es ist das Jahr 1915 und der Erste Weltkrieg verlangt nach Soldaten. Jack hat einen schweren Augenfehler und wird mehrfach ausgemustert. Doch sein Vater macht all seinen Einfluss geltend, um Jack zu seiner vermeintlichen Pflicht zu verhelfen. Dagegen regt sich Widerstand seitens der Familie Kipling. Mutter Caroline (Kim Cattrall) und Tochter Elsie (Carey Mulligan) beschwören das Familienoberhaupt, Jack zu verschonen. Zu groß ist ihre Angst, dass dem Jungen etwas zustoßen könnte. Kipling kann und will aber nicht einlenken. Also kommt Jack tatsächlich an die Front. Er ist ein begeisterter Kämpfer, der gewillt ist, all seine körperlichen Schwächen durch seinen Ehrgeiz wieder wett zu machen. In Frankreich feiert Jack seinen 18. Geburtstag, als die Einheit in das Kampfgeschehen verlegt wird. Während der Schlacht um Loos endet das Leben des jungen Soldaten Kipling. Wie und wo genau, dass wird seine Familie nie genau erfahren. Er gilt als vermisst und alle Bemühungen, die Rudyard und Caroline in den nächsten Jahren anstellen, bleiben vergebens. Eines Tages kommt ein Soldat in ihr Haus. Es ist ein Kamerad von Jack. Er berichtet der Familie, was Jack in den letzten Stunden seines Lebens widerfahren ist. Die Kiplings zerbrechen fast an dieser Bürde. Hat ein Vater seinen Sohn in den Tod geschickt, um seinen eigenen Ruf zu wahren? Rudyard Kipling war nach diesem tragischen Vorfall ein gebrochener Mann, der auch mit seiner eigenen Rolle haderte. Um den Verlust seines Sohnes in Worte zu fassen, entstand das Gedicht ?My Boy Jack?. Der Schauspieler David Haig hat aus diesem Gedicht ein Theaterstück gemacht, auf dessen Grundlagen dieser Film basiert. Er selbst in der Rolle des weltberühmten Schriftstellers verkörpert die anfängliche Begeisterung und spätere Zerrissenheit Rudyard Kiplings auf unnachahmliche Weise. Atmosphäre und Ausstattung tragen ihr Übriges zu dieser eindringlichen Geschichtsstunde bei. Und wie steht es mit unseren berühmten Hauptdarstellern? Die reihen sich durch einfühlsames Spiel in eine großartige Inszenierung ein. Ganz ohne Starallüren. Und so kann es manchmal sein, dass auch ein Film die Menschen verändert. Und zwar nicht nur das Publikum, sondern auch die Schauspieler. Die DVD von NewKSM präsentiert den Film sowohl in der deutsch synchronisierten Fassung als auch im englischen Originalton. 5 Kundenrezensionen:Ordentliche Familien- und Kriegsstudie auf gehobenen TV-Niveau 4 von 5 Punkten"My boy Jack" basiert auf einem Theaterstück, das wiederum auf der wahren Geschichte von Ruyard Kipling und seinem Sohn basiert, die dieser in dem Gedicht "My boy Jack" verarbeitet hat. Es beginnt am Vorabend des 1.Weltkriegs. Im Gegensatz zu anderen ist der überaus patriotische Kipling sicher, dass Krieg nötig ist und auch kommen wird. Er will unbedingt, dass sein Sohn Jack dabei ist und der will das auch. Dagegen steht, dass er erst 17 ist - aber das kann der Vater erlauben -, viel mehr aber noch eine starke Kurzsichtigkeit. Durch Einfluss des Vaters wird er aber trotz schlechter Musterungsergebnisse genommen und nach Beginn des Kriegs Leutnant eines kleinen Zuges. Sein Vater ist stolz; Mutter und Schwester eher traurig und hinterfragen z.T. die patriotische Einstellung - generell und spezeill die von Jack, der vielleicht nur vom übermächtigen Vater weg will. In einer frühen Schlacht wird Jack vermisst. Die Familie versucht in der Heimat durch die Befragung von heimgekehrten Soldaten der Schlacht herauszubekommen, was passiert ist... Der Film ist eine Produktion des englischen Privatsenders ITV. Demenstprechend bewegt er sich was Aufbauten, Kostüme und Maske angeht auf TV-Niveau, freilich auf gehobenen. Wohl dem Budget, aber auch der Reminiszenz an das Theaterstück wegen, auf der er basiert, ist die Szenerie oft eher eine kammerspielartig, die gerade mal den Raum eine Bühne öffnet - dies trifft auch auf die Szenen im Schützengraben und auf dem Schlachtfeld zu. Der Film bekommt so eine gewisse Enge, die manchmal als unrealistisch stört, manchmal aber auch eine beeindruckend psychologisch dichte Atmosphäre schafft (wie wir seit "Henry V." von und mit Kenneth Branagh wissen, kann man eine solche Enge derart genial umsetzen, dass sie gar nicht stört; so gut ist der Film hier aber nicht). Der Schwerpunkt liegt klar auf der Vater-Sohn-Beziehung, wie der Sohn zwischen 'echtem' Patriotismus, echter Zuneigung zum Vater und eher Flucht vor ihm schwankt, der Vater hingegen zwischen seiner durch und durch patriotistischen Einstellung und seinem Glauben an große Taten und Dinge einerseits und der Liebe zum Kind und der Angst vor dessen Tod andererseit. Das pazifistische Gegenelement wird dabei weniger von der Mutter von Jack verköpert als mehr von seiner Schwester. Dies übrigens toll dargestellt von Sex-in-the-city-Star Kim Catrell. David Haig als Vater und Daniel Radcliffe als Sohn Jack machen ihre Sache ordentlich und liefern saubere Schauspielkunst ab - ohne freilich all zu sehr nachdrücklich zu beeindrucken. Auch der psychologische und moralische Konflikt der Figuren wird ordentlich dargestellt, ohne aber Perspektiven oder Aspekte aufzubieten, die man vorher nicht schon öfters gehört hätte. Fazit: Ein durch und durch ordentlicher Film; eine saubere Darstellung der moralischen Dilemma des Krieges, die sich dabei auf wenige Schicksale beschränkt. Mehr aber auch nicht. Es wirkt ein bisschen wie die - sehr gelungene - Abschlussarbeit einer Filmklasse im Bereich "Moralischer Antikriegsfilm", in der die Absolventen die Aufgabe hatten, zunächst mal die Regeln des Genres blitzsauber zu bedienen, ohne eigenen Akzente zu setzen. Zeitlos 5 von 5 PunktenDieser Film war der Beste, den ich dieses Jahr gesehen habe: zum Einen historisch, zum Anderen persoenlich relevant und aktuell. Jeder Mensch, der Kinder hat, wird sich angesprochen fuehlen: das Wohl des Kindes oder die Prinzipien: eine schwere Entscheidung, die alle Eltern zu treffen haben, vielleicht nicht ganz so schwer, wie in Kriegszeiten. Ich denke, Menschen ohne Kinder werden diesen Film nicht verstehen und ihn allein vom historischen Aspekt beurteilen. My Boy Jack mit Daniel Radcliffe 4 von 5 PunktenDer Film ist vom charakteristischen her sehr gut. Obwohl ich nicht glaube das Kipling wirklich so war wie er im Film beschrieben und gespielt wird. Die Besetzung ist auch sehr gewöhnungsbedürftig. Da wäre z.B. Daniel Radcliffe, der seit nun 8 Jahren den Harry Potter, in allen bislang erschienenen Filmen, spielt. Seine Rolle als "Jack" spielt er sehr gut. Naja war bestimmt auch nicht so schlimm, immerhin darf er in diesem Film auch wieder ne Brille tragen. Bin sonst kein Fan von Kriegsfilmen aber der hat mir gut gefallen. Auch das Bonusmaterial mit den Interwievs ist sehr aufschlussreich. My boy ... 5 von 5 PunktenDie "Liebe" zum Vaterland kennt keine Grenzen, oder doch? Auf eine ungeschönte Art und Weise wird der Patriotismus eines Mannes geschildert, der bereit ist, hierfür einen auch noch so hohen Preis zu zahlen. Ist er wirklich bereit dies zu tun? Was kostet es ihm? Der Film spielt vor dem Hintergrund des I. Weltkrieges, in England. Ein liebender Vater wächst über sich hinaus wenn es um "sein" England geht und opfert seinen Sohn für den Dienst an der Sache. Die mitwirkenden Schauspieler (u.a. Daniel Radcliffe, Nick Dunning, Brian Kirk, Kim Cattrall) überzeugen in ihren Rollen vom Anfang bis zum Ende. Der Film spiegelt die damalige Zeit sehr gut wieder, sowohl optisch als auch gesellschaftlich. Ein Film mit Dramatik der auch zum Nachdenken anregt. Der I. Weltkrieg auch bekannt als "The great War" ist an sich, so wie jeder Krieg, eine blutige Zeit. Aber dieser Film ist auf jeden Fall "great". Mir hat er sehr gut gefallen, ebenso sind die Rollen, aus meiner Sicht, ideal besetzt, wirken authentisch und glaubwürdig. Daniel Radcliffe zum zweiten Mal außerhalb Harry Potter 3 von 5 PunktenR. Kipling, Autor von "Das Dschungelbuch", ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Er versammelt eine Schar an Kindern (auch seine eigenen) um sich und entführt sie in weit entfernte Länder. Doch Kipling ist auch Patriot durch und durch und begrüßt die Kriegerklärung Englands gegen Deutschland. Er setzt sich dafür ein, dass sein noch nicht ganz volljähriger Sohn Jack in den Krieg ziehen darf, obwohl er aufgrund seiner Sehschwäche eigentlich ausgemustert worden wäre. Jack kommt an die Front in Frankreich; mitten in den aufreibenden Stellungskampf des 1. Weltkrieges. Erst als er ummittelbares Leid durch den Krieg in seiner eigenen Familie erfährt, kommt Kipling zum Umdenken. Er setzt gemeinsam mit seiner Ehefrau alle Hebel in Bewegung, um das Schicksal seines als vermisst geltenden Sohnes aufzuklären. Hervorbeschworene Glanz und Gloria der Krieges wenden sich in verzerrte Fratzen von Schrecken und Tod..... Der zweite Spielfilm nach "December boys"(der mir eine Spur besser gefallen hat, obwohl man die beiden Filme eigentlich nur schwerlich vergleichen kann) in dem man den unterdessen nahezu erwachsenen Daniel Radcliffe nicht als Harry Potter zu Gesicht bekommt. Vielleicht hat er die Rolle ganz bewusst gewählt, um ein bisschen ab von seinem bisherigen Image zu rücken. Er macht seine Sache nicht schlecht. David Haig als Vater Kipling dürfte manchem noch aus "Vier Hochzeiten und ein Todesfall"D bekannt sein; wobei wohl erst auf den 2. Blick. Er konnte mich in der Umsetzung seiner Rolle nicht ganz überzeugen. Ein irgendwie an eine Fernsehproduktion erinnernder Film mit gewissen Längen zum Schluss hin. Natürlich wird der Krieg nicht verherrlicht und die Einsicht und Läuterung der Personen steht im Vordergrund. Durchaus sehenswert, wenn auch mit kleinen Abstrichen.... etwas zuviel Seelenqual und Tränen für meinen Geschmack. Nun ja, kann man sich im Fernsehen mal anschauen, aber gleich die DVD kaufen?? |
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December Boys
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungWarner Home December Boys, USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 15.02.08 5 Kundenrezensionen:Ein wunderschöner Film 5 von 5 PunktenDecember Boys Ein wunderschöner Film für große Kinder und jung Gebliebene. Wie schon von anderen beschrieben ist dieser Film nichts für Thriller - und Action - Freaks! Es ist ein sehr ruhiger, wunderschöner Film mit Herz, Gefühl und Liebe. Er spiegelt das Leben von 4 verwaisten Jungs wieder, die im laufe der Zeit zu einer eigenen Familie zusammen wachsen. Die sogenannte Sex-Szene, die da mit erwähnt wird, ist nicht wirklich so schlimm, wie von manchen behauptet. Ich finde sie harmlos. Aber das liegt vielleicht auch daran, wie locker man mit dem Thema umgeht. Alles in Allem ein sehr sehenswerter Film für diejenigen, die auch gerne mal einen ruhigen,romantisch-lustigen Abend verbringen wollen. Schöner Film, aber nicht, was man dauernd sehen möchte 4 von 5 PunktenIch hatte von "December boys" überhaupt keine Erwartungen und muss sagen, der Film hat schon was zauberhaftes an sich. Obwohl die Handlung sehr simpel ist und wahrscheinlich sehr lang gezogen wird, kommt es mir im nachhinein nicht so vor, als hätte ich gerade 100 Minuten vor dem Bildschirm verbracht. In gewisser Weise ist "December boys" sehr melancholisch. Wer also viel Action oder Witz erwartet, sollte sich diesen Film lieber nicht ansehen. Ich würde auch dazu raten, den Film nicht all zu oft anzusehen, denn dann kann er mit der Zeit etwas langweilig werden. Die vier Waisenjungen Maps, Misty, Spark und Spit wurden alle im Dezember geboren und nennen sich deswegen die "Dezember Jungs". In ihrem Geburtsmonat erfahren sie plötzlich, dass sie ans Meer verreisen dürfen. Die Freude ist bei allen groß, doch als die Vier schließlich herausfinden, dass Bekannte ihrer Gastfamilie einen von ihnen adoptieren wird, werden drei von ihnen schnell zu Rivalen. Nur Maps möchte nicht adoptiert werden und verbringt seine Zeit lieber mit Lucy, die er am Meer kennen lernt. Schnarch 1 von 5 PunktenDieser Film ist einer der langweiligsten Filme die ich jeh gesehen habe. Mal ganz abgesehen von der Story, die man auch in 10 Minuten hätte verfilmen können, zieht sich der ganze tragische Krempel ewig wie Kaugummi... Ich hatte echt totale Langeweile und kann den Film nicht weiterempfehlen. Ein schöner Film :-) 4 von 5 PunktenAlso ich muss sagen, dass die DVD December Boys, die erste DVD war, die ich gekauft habe ohne, dass ich den Film vorher kannte. Es ist ein Film über Jungen, die in einem Heim wohnen und dann einer von ihnen adoptiert werden soll. Ich habe zu anfang gedacht, dass natürlich Daniel Radcliffe aufgrund seines Bekanntheitgrades die Hauptrolle spielt, aber auch wenn er einen großen Part spielt, ist dies nicht der Fall. Der Film hat Szenen, in denen man weinen aber auch welche in denen man lachen kann. Meiner Meinung nach ist die Altersbeschränkung nicht angemessen. Ich finde sie müsste aufgrund einiger Szenen höher gesetzt werden. Also evtl. erst alleine den Film anschauen und dann den Kindern zeigen ;-) Das war wohl nichts.... 1 von 5 PunktenDie Story an sich hört sich sehr interessant an.Film gekauft,eingelegt und abgewartet. Man hätte sehr viel mehr aus dieser Story rausholen können,aber der Film bleibt von anfang an auf einem,sehr labngweiligen Level,der keine wirkliche Steigerung findet. 4 Weisenkinder,die sich nichts mehr wünschen als eine Familie zu finden...und am Ende bleibt alles beim Alten,weil man erkennt,das man seine Familie längst im Weisenhaus gefunden hat. Der Film plätschert so vor sich hin und nach der hälfte fragt man sich,ob es nun endlich anfängt,oder ob man nicht doch lieber ausschalten solte...letztees wurde von mir gemacht Den Schluss hab ich mir dann erzählen lassen und musste feststellen,das ich nichts verpasst habe..... Story hätte 5 Sterne verdient...umsetzung,weniger als einen |
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Charles Dickens' David Copperfield (2 DVDs)
DVD von BBC |
ProduktbeschreibungKSM BBC - David Copperfield, USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 09.10.08 Produktbeschreibung Eine Kindheit im England des vorvergangenen Jahrhunderts war wahrlich nicht einfach. Diese Erfahrung muss auch der junge David Copperfield (Daniel Radcliffe) machen, den der englische Erfolgsautor Charles Dickens zum Gegenstand eines seiner bekanntesten Romane machte. Die hervorragende Neuverfilmung der BBC glänzt nicht nur durch eine liebevolle Adaption der Handlung und eine erwartungsgemäß perfekte Ausarbeitung von Kostüm und Kulisse. Es sind die bis in die kleinste Nebenrolle perfekt ausgewählten Schauspieler, die diesen Fernsehfilm zu einem wahren Juwel machen. Neben Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe in der Rolle des jungen David Copperfield, gibt sich auch Sir Ian McKellen (Gandalf aus ?Herr der Ringe?) die Ehre. Er spielt den bösartigen Schuldirektor Creakle, unter dem David schwer zu leiden hat. Doch für den Jungen soll alles nur noch schlimmer werden. Nach dem Tod seiner geliebten Mutter (Emilia Fox, ?Ballet Shoes?) ist es auch mit der Schule vorbei, stattdessen wird David in die Fabrik seines grausamen Stiefvaters Edward Murdstone (Trevor Eve, ?Troja?) geschickt, um dort für einen Hungerlohn zu schuften. Von dort aus flieht er zu seiner unbekannten Großtante Betsy Trotwod (Maggie Smith, ?Harry Potter?), die ihm nach langer Zeit wieder ein anständiges Zuhause bietet. Doch als David langsam erwachsen wird, nimmt das Leben nicht unbedingt einen besseren Verlauf für ihn. Von seinem besten Freund schwer enttäuscht, muss er noch einige bittere Lektionen lernen. David Copperfield kämpft sich trotz aller Widrigkeiten durch und beginnt eine Karriere als viel versprechender Schriftsteller. Wem das alles bekannt vorkommt, der hat vielleicht schon einmal in der Biographie des Copperfield-Autors Charles Dickens gestöbert. Denn tatsächlich kann man diese Geschichte als größtenteils autobiographisch ansehen. Der am 07. Februar 1812 nahe Portsmouth geborene Schriftsteller musste schon mit elf Jahren seine ganze Familie ernähren, da sein Vater wegen Schulden im Londoner Gefängnis saß. So verbrachte Dickens seine Zeit nicht in der Schule, sondern in Fabriken und Lagerhallen, um sich und seine sieben Geschwister durchzubringen. Trotzdem eignete er sich bei jeder Gelegenheit Bildung an und schaffte schließlich den Sprung vom Straßenkind zum Schreiber für einen Rechtsanwalt. Von dort aus konnte er sich Stück für Stück eine Karriere als Journalist und Schriftsteller erarbeiten. Ab dem Jahr 1836 begann Dickens regelmäßig literarische Texte zu veröffentlichen, die ihn schon bald zu einem der meist beachteten Autoren seiner Zeit werden ließen. Denn in seinen Geschichten schwingt eine heftige und klar formulierte Sozialkritik mit. Mit ?Oliver Twist? gelang es ihm ab 1837, einen großen Leserkreis und viel Aufmerksamkeit zu gewinnen. Es folgten weitere Meisterwerke wie ?A Christmas Carol?, ?Große Erwartungen? und nicht zuletzt ?David Copperfield?. Am 09.Juni1870 verstarb Charles Dickens an den Folgen eines Schlaganfalls. Sein Ehrengrab befindet sich in der Londoner Westminster Abbey. Bis heute gelten seine Bücher als Klassiker der Weltliteratur. Nun wird dieses Schaffen mit einer angemessenen Neuverfilmung gewürdigt. Die BBC hat erneut all ihr Können und die jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit historischen Stoffen genutzt, um eine spannende, berührende und überaus mitreißende Adaption des Jugendbuchklassikers auf den Bildschirm zu bringen. Stimmungsvoll inszeniert und bis ins letzte Detail perfekt arrangiert, kann sich der Zuschauer mühelos in die Rolle des jungen David Copperfield versetzen. Ein wahrer Genuss für alle Liebhaber alter Stoffe, gerade wenn sie bis in die heutigen Tage nichts an ihrer Aussagekraft verloren haben. Die Doppel-DVD von NewKSM präsentiert den Zweiteiler auf zwei DVDs sowohl in der Originalsprache Englisch als auch in der deutsch synchronisierten Version. Außerdem gibt es ein Making Of. 4 Kundenrezensionen:Hübsche Verfilmung ohne Esprit 4 von 5 PunktenSicher ist diese Verfilmung nett gemacht und einige Figuren wie z. B. Pegotty, ihr Bruder Dan, Betsy Trotwood und Mr. Dick sehr an den Vorstellungen des Charles Dickens angelehnt. Anderen Charakteren fehlt es jedoch vollkommen an dem notwendigen typisch englischen Exzentrismus. Dies gilt insbesondere für die Figur des Mr. Micawber und des Uriah Heep. Beiden Darstellern geht die extreme sprachliche Exaltiertheit der Romanvorlage vollkommen ab. Bob Hoskins, den ich ansonsten sehr schätze, hat hier nicht seine besten Tage. Im Gegensatz zu der bereits 1974 von der BBC produzierten 5 1/2stündigen Verfilmung, die Anfang der 80iger Jahre auch in den 3. Programmen des deutschen Fernsehens lief, in denen ALLE Charaktere besonders starke sehr englische Züge hatten. Auf DVD ist dies leider nur in Englisch erschienen. Trotz alledem, der Regisseur hat sich bemüht, die Atmosphäre des frühen 19. Jahrhunderts in England gut einzufangen. Leider sind dem Drehbuch ein paar Personen abhanden gegangen 4 von 5 PunktenNach jahrelangem Geduldigen warten ist nun endlich die deutsche Version von David Copperfield erschienen. Die Verfilmung ist ohne Verfälschung der Roman-Vorlage umgesetzt worden. Drei kleine Fehlerchen gibt es allerdings. 1. Charles Dickens und nicht David Copperfield arbeitete als Kind in einer Fabrik für Schuhpolitur in London - Copperfield mußte im Weingeschäft seines Stiefvaters arbeiten. 2. Steerforth nannte DC immer Blümchen und nicht Grass! Dies ist etwas unglücklich übersetzt worden denn es sugeriert nicht unbedingt das, auf was Steerforth eigentlich anspielen will, nämlich das DC jung und unschuldig ist wie ein Blümchen! 3. Mrs. Dartles ist nicht Steerforth Verlobte sondern nur die Gesellschafterin seiner Mutter. Einen einen Stern habe ich abgezogen da ich es schade finde, das bestimmte Personen weg rationlisiert worden sind. Es fehlen folgende Charaktere: Traddles samt Verlobte, die Familie von Mr. Creakles, Mr. Mell, Mr. Omer mit Familie, Mr. Stone mit Annie und Mr. Maldoon. Auch wurden Mr. Murdstone und Schwester nach dem Besuch bei Tante Betsy nicht mehr erwähnt. Gut - man kann ohne die Erwähnung dieser Personen Leben aber es gibt dem Buch noch etwas mehr Pepp, Logik, Spannung und Romantik. Mein Resüme ist: Ich persönlich hätte den Film gerne etwas länger und ausführlicher gesehen indem man die fehlenden Personen samt Handlung einbaut. Wieder ein Meisterwerk von BBC! 5 von 5 PunktenDavid Copperfield ist eine der berühmtesten Figuren des englischen Erfolgschriftstellers des 19. Jahrhunderts, Charles Dickens. Die Geschichte um den Jungen, der schließlich gegen sein immer schlechter werdendes Schicksal aufbegehrt und seinen Traum von einer Schriftstellerkarriere und einem glücklichen Familienleben verwirklicht, gehört zu Recht zu den Klassikern der Weltliteratur. Die BBC-Produktion aus dem Jahr 1999 hat keine Mühlen gescheut, eine eindrucksvolle und detailgetreue Wiedergabe der Abenteuer des liebenswerten Helden seines eigenen Lebens zu entwerfen und sie einem begeisterten Publikum vorzustellen. Viele namhafte und ambitionierte Schauspieler sowie überzeugende Kulissen erzeugen eine beinah perfekte Illusion: Willkommen in England, Mitte des 19. Jahrhunderts! Schon die unglücklichen Umstände der Geburt unsers Helden, lassen eine eher ungünstige Zukunftsprognose stellen. Die schwangere Clara Copperfield (Miss Darcy aus "Stolz und Vorurteil 1995") hat soeben ihren Mann zu Grabe getragen und erwartet mit Zagen ihre Geburt. Kurz vor dem wichtigen Ereignis bekommt sie einen unerwarteten Besuch: Die exzentrische Verwandte ihres Mannes, Betsy Trottwood (einfach wunderbar: Dame Maggie Smith) verkündet, dass das Kind von Clara zweifellos ein Mädchen sein müsse, welches auf den Namen Betsy Trottwood getauft und von der ehrenwerten Tante als liebevolle Patin angenommen würde. Doch es ist ein kleiner Junge der in dieser Nacht zur Welt kommt! Da Betsy Trottwood für immer mit den nichtsnutzigen Männern abgeschlossen hat, verlässt sie empört das Haus - auf nimmer Wiedersehen, wie man vermuten kann! Friedliche und glückliche Kindheitsjahre folgen. Die treue Pegotty (Pauline Quirke) und seine Mutter sind die Gefährten von Davids (Daniel Radcliffe "Harry Potter")ersten Jahre. Unverhofft gestört wird das kleine Glück als ein neuer Mann in das Leben seiner Mutter tritt. Der kalte und grausame Murdstone (Trevor Eve) und seine Schwester entmündigen die verliebte Clara und schicken den unbeliebten Jungen auf eine Schule. Zum Glück findet David immer schnell neue Freunde. Doch nach dem unerwarteten Tod seiner Mutter wird Davids Los noch schlechter und er muss in der Schuhcremefabrik seines Stiefvaters schuften. Seine Vermieter Mr. Micawber und seine Familie nehmen den kleinen Copperfield zwar zunächst wie einen Freund auf, doch immer höher werdende Schulden machen einen Umzug erforderlich und so verlassen die einzigen Vertrauten unseren Helden. Jetzt beschließt David sein Glück selbst in die Hand zu nehmen und bricht zu einer ungewissen Reise auf. Er möchte seine einzige Verwandte aufspüren und bei seiner Tante Betsy Trotwood neu beginnen. Nachdem David Copperfield, der sich nunmehr Trotwood nennt, von seiner Tante adoptiert wird, geht es aufwärts mit dem jungen Mann. Er kommt auf eine neue Schule, hat neue Freunde und frischt alte Bekanntschaften wieder auf. Aber seine Abenteuer sind noch nicht zu Ende. Der Schurke Uriah Heep bedroht den Frieden seiner besten Freunde und auch eine neue Liebe beherrscht Copperfields Gedanken. Steht die Erfüllung seines Lebenstraumes in baldiger Nähe? Durch die vielen lebhaften Gestalten, die der Buchvorlage entnommen sind, ist die Geschichte Copperfields vielseitig, spannend, romantisch und berührend. Copperfield wird von vielen sehr unterschiedlichen Frauengestalten umgeben. Die gutherzige Pegotty zum Beispiel, die von dem Kutscher Barkis lange Zeit verehrt wird und durch den kleinen David Liebesbotschaften erhält. Dann sind da natürlich auch noch zwei konträre Charaktere, die für Copperfields Liebesglück stehen. Die treue und vernünftige Agnes Wickfield (Amanda Ryan), für die David zunächst allerdings nur schwesterliche Gefühle hat und die zauberhafte und verspielte Dora Spenlow (Joanna Page), die Tochter seines Arbeitgebers, in die sich Copperfield Hals über Kopf verliebt. Außerdem steht Betsy Trottwood ihrem Lieblingsneffen immer mit Rat und Tat zur Seite. Und auch er kann ihr schließlich beistehen. Für geradezu unheimliche Spannung sorgt die schauspielerische Leistung von Nicholas Lindhurst als Uriah Heep. Sein Gesicht mit den besonders nahe stehenden Augen und sein schleimig kriecherisches Auftreten sorgen bereits beim ersten Auftritt für unwillkürliche Aversionen. Auch Copperfield traut dem falschen Geschäftsmann nicht, doch erst mit Hilfe eines treuen Freundes gelingt es, hinter die fiesen Machenschaften des Schurken zu kommen. Wer sich also von einer perfekten Adaption des Klassikers überzeugen lassen möchte, der sollte sich unbedingt diesen Zweiteiler gönnen und in die Lebensgeschichte des David Copperfield eintauchen! Die bekannte Geschichte, toll verfilmt! 5 von 5 PunktenNatürlich kennt man die Geschichte von David Copperfield, aber hier handelt es sich um eine wirklich schöne Verfilmung mit guten Darstellern. Bisher fand ich nur die sehr alte Verfilmung gut, aber dies ist das meiner Meinung nach erste gelungene Remake! |
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Driving Lessons
DVD von SUNFILM |
ProduktbeschreibungDRIVING LESSONS 5 Kundenrezensionen:Herrliche, britische Komödie mit tollen Schauspielern! 4 von 5 PunktenDer 17-jährige Ben (Rupert Grint) ist gerade dabei seinen Führerschein zu machen, aber schon mehr als einmal durch die Prüfung gerasselt. Seine Mutter behandelt ihn wie ein kleines Kind (er muss um 18.00 Uhr zu Hause sein) und "zwingt" ihn dazu, sich in der Kirche einzubringen und alten Menschen zu helfen. Dadurch lernt er die pensionierte Schauspielerin Evie (Julie Walters) kennen, worauf sich sein Leben schlagartig ändert. Evie nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise, auf der er lernt, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen. Nicht nur im Auto, sondern auch bei den Mädchen und beruflichen Entscheidungen. Evie lockt den schüchternen Ben quasi aus seinem Panzer heraus und entdeckt einen Poeten in ihm. Schließlich zieht Ben sogar von zu Hause aus und wohnt stattdessen im Zelt im Garten =) Die großartige Schauspielerin Julie Walters überzeugt als verrückte Powerfrau Evie, die immer noch vital und voller Tatendrang ist. Auch Rupert Grint ist einfach herrlich komisch! Ben fühlt sich oftmals unwohl in seiner Haut und ist sich sehr unsicher. Rupert bringt das hervorragend rüber und wirkt einfach sympathisch. Bens Mutter ist eine hinterhältige, selbstsüchtige Person, die sich nur nach außen hin lieb und nett gibt. In Wiklichkeit betrügt sie beispielsweise ihren Mann mit Pastor Peter und meint, dies sei Gottes Wille. Die Schlussszene finde ich sehr passend: Ben geht auf eie große Stadt zu und beginnt endlich, sein Leben in die Hand zu nehmen. Originelle Musik, die gut zur Landschaft und Atmosphäre passt. Als Extras mit dabei auf der DVD sind Outtakes, Interview mit Rupert Grint und ein Einblick hinter die Kulissen. super lustig 5 von 5 Punktenwer etwas von ron weasley erwartet ist hier falsch =) es ist eine gute mischung wie ich finde.... es ist ein bisschen was zum lachen dabei und was zum nachdenken... eine liebeserklärung an einen freund.... =) ich persöhnlich kann den film nur voll und ganz empfehlen =) viel spaß =) =) =) Toller Film für sensible Teenies 5 von 5 PunktenEine Geschichte über einen mehr als angepassten jungen Mann, der, als er einen Job bei einer Schauspielerin annimmt, das Leben endlich mal von einer verrückten Seite kennenlernt. Die beiden sind ein ungleiches Paar, herrlich anzuschauen. Aufbruch zu einem eigenen Leben. Entweder der Film stimmt eine Saite an 4 von 5 Punkten...oder eben nicht. Darüber lässt sich nun nicht streiten. Ich habe den Film zufällig im ZDF gesehen und mich hat er sofort von der Stimmung gepackt.Ich wollte ihn unbedingt nochmal sehen. Er ist aber definitiv keine Komödie im klassischen Sinne und wer den Film in dieser Erwartung schaut wird wohl ziemlich enttäuscht werden. Mir hingegen hat der Film großen Spass gemacht, und Julie Walters als exentrische Ex-Schauspielrin find ich köstlich und liebenswert.Der Soundtrack find ich ebenfalls klasse und erfrischend anders, genau das Richtige für einen Sonntagnachmittag (Mit Kakao und Kuchen). Ausgezeichneter britischer Film 5 von 5 PunktenDriving Lessons - Mit Vollgas ins Leben ist ein hervorragender Film aus Großbritannien. Erst einmal zum Cover der deutschen Ausgabe: Britische Komödie im Stile von Grasgeflüster und die Aussage Witzige, turbulente und total abgefahrene britische Komödie. Einiges im Film ist witzig, doch wer eine richtige Komödie erwartet, wird wohl doch ein wenig enttäuscht sein. Über den Vergleich zu Grasgeflüster kann ich nicht urteilen, weil ich diesen bisher nicht gesehen habe. Der Film ist eher lyrisch und erzählt über die Abnabelung eines Jungen von seinen Eltern. Der 17-jährige Ben weiß recht wenig mit sich anzufangen, er ist schüchtern und leidet unter seiner dominanten und überaus frommen Mutter. Wegen seiner Mutter sucht sich Ben einen Job und lernt so die etwas verrückte, pensionierte Schauspielerin Evie kennen. Zu Beginn etwas über sie verwundert, freundet er sich jedoch mit der Zeit mit ihr an. Sie entführt ihn auf einen unfreiwilligen Road Trip durch Schottland. Dabei lernt er allmählich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen: wie das Steuer im Auto als auch bei Mädchen. Der Film hat meiner Meinung nach eine tolle Besetzung. So werden die verrückte Evie von Julie Walters und der junge Ben von Rupert Grint gespielt. Sie ergänzen sich gegenseitig und haben sich schauspielerisch gut in Szene gesetzt. So merkt man, dass beispielsweise Rupert Grint auch außerhalb von Harry Potter eine gute Figur macht - und das mit 16 Jahre. Zumal der Film, soweit ich weiß, in nur wenigen Wochen gedreht wurde. Die Kameraführung ist sehr gut und die Musik wurde wunderbar ausgewählt. Die DVD enthält außer dem Film auch folgende Extras: Hinter den Kulissen (behind the scenes); Interview mit Rupert Grint; Outtakes (inkl. gelöschte Szenen/deleted scenes) sowie den deutschen Trailer des Films. Fazit: Ein sehr unterhaltsamer britischer Film, der eine tolle Geschichte erzählt. Ich kann den Film bedenkenlos weiterempfehlen!Driving Lessons |
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Harry Potter und der Halbblutprinz (2 Discs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungHarry Potter 6 - 2 Disc EditionHarry Potter und der Halbblutprinz DV Aus der Amazon.de-RedaktionHarry Potter und der Halbblutprinz ist die nunmehr sechste Potter Verfilmung. Eine düster-gigantische Materialschlacht mit romantischen Untertönen. Auch Harry Potter wird schliesslich älter. Seit 1997 hält Joanne K. Rowlings Harry Potter die Welt in Atem, vor allen Dingen die Welt von lesehungrigen Jugendlichen. Als die erste Potter Verfilmung 2001 in die Kinos kam wunderte sich noch so mancher Erwachsene über die scheinbar grenzenlose millionenfache Begeisterung der halbwüchsigen Fans. Doch schon wenig später sah man in der U-Bahn oder im Café erstaunlich viele Eltern und Grosseltern, tief versunken und wohlig entzückt, in der Hand ein Potter-Buch, im Gesicht ein versonnenes Lächeln. Mittlerweile ist Harry Potter beinahe selbst erwachsen geworden und von der naiven Unschuld der ersten Bücher weit entfernt. Harry Potter und der Halbblutprinz ist wie die Romanvorlage der bislang dunkelste Teil der Reihe. Voldemorts Einfluss wird immer grösser. Selbst in Hogwart fühlt man sich nicht mehr sicher. Dumbledore (Michael Gambon) bereitet Harry Potter (Daniel Radcliffe) auf die Entscheidungsschlacht vor. Teil seiner Strategie ist es den ahnungslosen Lebenskünstler Professor Horace Slughorn (Jim Broadbent) in seine Pläne einzubeziehen und sich durch dessen Wissen den entscheidenden Vorteil im Kampf gegen Voldemort zu verschaffen. Während die Kreaturen des furchtbaren Schwarzmagiers durch London wüten und die Apokalypse einläuten vollzieht sich hinter den Mauern Hogwarts jedoch noch etwas anderes. Im Angesicht der Zerstörung erblüht die romantische Liebe. Regisseur David Yates war bereits für den fünften Teil der Saga verantwortlich (Harry Potter und der Orden des Phönix) und entfacht im sechsten Teil ein CGI-Spektakel. Erstaunlicherweise konzentriert man sich diesmal weniger auf die Actionanteile der Geschichte sondern legt den Akzent auf die Atmosphäre, und damit auf die Stärke der Romane. Harry Potter und der Halbblutprinz ist vielleicht sogar der atmosphärisch überzeugendste Potter Film, er ist jedoch ganz sicher der düsterste. Mit der Transformation des kleinen Harry in den Auserwählten verändert sich auch das Umfeld des Waisenknaben. Der Einsatz wird höher, sowohl auf dem Schlachtfeld des Lebens als auch auf dem der Herzen. Die Pubertät und ihre Verirrungen halten Einzug in Hogwart, die Hormone spielen verrückt und selbst Ron (Rupert Grint) wird durchgeschüttelt. Im Mittelpunkt jedoch steht zweifellos der Kampf gegen das Böse. Hartgesottene Potter Fans wissen bereits wie das Finale im siebten Band laufen wird. Alle anderen dürfen sich zunächst über spannende zweieinhalb Stunden freuen bevor es dann 2010/2011 auf die Zielgerade geht. --Thomas Reuthebuch ProduktbeschreibungHarry Potter und der Halbblutprinz Als Lord Voldemorts Faust sich immer enger um die Welt der Muggels und der Zauberer schließt, ist auch Hogwarts nicht mehr so sicher wie früher. Harry vermutet die Gefahr in der Burg selbst, doch Dumbledore konzentriert sich eher darauf, Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten, die nun bald bevorsteht. Gemeinsam suchen sie nach einer Strategie, mit der sich Voldemorts Verteidigungslinien durchbrechen ließen. Zu diesem Zweck engagiert Dumbledore seinen alten Freund und Kollegen Horace Slughorn, der offenbar über entscheidene Informationen verfügt. ![]() ![]() ![]() Trotz der drohenden letzten Auseinandersetzung knospen in Harry, Ron, Hermine und ihren Mitschülern romantische Gefühle. Während alle Welt verliebt ist, bahnt sich eine Tragödie an, die Hogwarts unwiderruflich verändern könnte. 5 Kundenrezensionen:ziemlich gut gelungen 4 von 5 Punktenbetrachtet man den Film losgelöst vom Buch (was man grundsätzlich sollte, weil man sonst nur enttäuscht werden kann) ist er gut gelungen. Nein, nein, nein ... 2 von 5 PunktenDieser Film hatte durchaus Potential, handelt es sich bei Harry Potter und der Halbblutprinz doch um ein vielschichtiges und intelligentes Buch, aus dem man einen Klassiker machen könnte. David Yates hat hiermit hingegen - trotz unglaublichem Monsterbudget - den bislang enttäuschendsten Film der Reihe gedreht, aber kommen wir ersteinmal zu den positiven Aspekten: Dass die Mittel vorallem bei den Effekten gut angelegt wurden, steht außer Frage. Egal ob es blitzt, etwas zerstört wird oder man die Rückblicke im Denkarium sieht, alles wirkt großartig, technisch perfekt und besser als in den vorherigen Filmen. Die Hauptdarsteller agieren souverän, wobei sich im Gegensatz zu den Vorgängern ein Abwärtstrend bemerkbar macht, während Nebencharaktere wie Maggie Smith oder Alan Rickman, der zeigt, dass er für die Rolle des Severus Snape praktisch geboren wurde, gewohnt brillieren. Auch Tom Felton alias Draco Malfoy, dem wieder mehr Spielraum gegeben wird, zeigt diesmal, was er kann, und spielt die drei Hauptdarsteller mühelos an die Wand. Jim Broadbent als Slughorne weiß ebenfalls zu überzeugen. Das war es eigentlich schon, die negativen Aspekte fallen da deutlich stärker ins Gewicht. Das Unbegreiflichste ist, dass der Haupthandlungsstrang, nämlich die Erklärung von Horkruxen und die Rückblicke in Voldemorts Vergangenheit, sträflich vernachlässigt wird und man stattdessen viel Zeit mit dem Liebesleben der Charaktere verschwendet. Jessie Cave in der Rolle als Lavander Brown fällt dort vorallem durch konsequentes Overacting auf, während teilweise lächerliche Szenen wie die Schuhbinde-Aktion oder die Vorkommnisse im Krankenflügel dem Ganzen den Rest geben. Das oft kritisierte Weglassen von entscheidenden Schlüsselszenen, welche eigentlich wichtige Erklärungen für die letzten Filme liefern sollten, ist da wieder eine andere, unbegreifliche Entscheidung. Wieso fehlen die entscheidenden Erinnerungen aus dem Haus der Gaunts und die von dem Hauselfen? Wie sollen Harry, Ron und Hermine im letzten Teil disappieren, wenn sie das offensichtlich nie gelernt haben? Und wieso wird der Fuchsbau angegriffen und in Flammen gesetzt, wenn dort im siebten Band nochmal etwas wichtiges passiert? Wenn man diese Szene aufgrund mangelnder Action eingebaut hat, stellt sich unweigerlich die Frage, warum der Schlagabtausch in Hogwarts einfach weggelassen wurde? Die Liste lässt sich noch deutlich weiter fortführen, ich belasse es dabei. Dieser Film ist weder etwas für die unkundigen Muggel, die die Bücher nicht gelesen haben, da sie die wichtigsten Zusammenhänge nicht verstehen werden, noch wird er Kenner der Bände zusagen, da entscheidendste Inhalte weggelassen wurden und durch unverständliche Änderungen, wie dem Angriff auf den Fuchsbau und die Fixierung auf einen unwichtigen Nebenhandlungsstrang desöfteren mal Zweifel aufkommen, ob Yates die Bücher auch tatsächlich gelesen hat und der Sache mit dem nötigen Respekt begegnet. Traurig, aber wahr, Harry Potter und der Halbblutprinz enttäuscht auf ganzer Linie. Leider nur für große Fans und Sammler, die ihre Filmsammlung vervollständigt haben wollen, empfehlenswert. Mehr als nur ein Film zum Buch 5 von 5 PunktenAllen Abenteuern und lebensgefährlichen Situationen für Harry zum trotz, halte ich die Beziehungen zwischen den drei Hauptakteuren für viel wichtiger. Da dieser Aspekt in HBP besonders betont wird, kann ich den Film nur empfehlen. Harry Potter ist meiner Meinung nach kein Aktion-Film, es ist viel mehr ein Phänomen, das die Menschen psychologisch beeinflusst. einerseits traurig - andererseits aufs höchste gespannt, wie sie das wieder hinbekommen wollen.. 1 von 5 PunktenZu den bereits ausreichend umschriebenen Kritikpunkten möchte ich mich nicht mehr äußern, sondern einfach nur zustimmen, da ich mich sonst wohl "in rage schreiben" würde.. Meine große Befürchtung ist jetzt nur, wie die Produzenten auf diesem Film aufbauen wollen - so ganz ohne Gerüst (Horkruxe - Geschichte von Tom Riddle)? Nach dieser Verfilmung scheint mir ein Wunder von Nöten zu sein, um dieser - meiner Meinung nach genialen - Handlung ein ordentliches Ende zu setzen.. Äußerst schwach 1 von 5 PunktenIch hab das Buch nicht gelesen und weiß trotzdem genau das der Regisseur ganz entscheidende Stellen weggelassen haben muss. Man versteht nur die Hälfte darf sich dafür aber die albernen Teenie-Romanzen ansehen. Unsäglich. |
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Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Ultimate Edition) [Blu-ray]
Blu-ray von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungHarry Potter 2 Ultimate EditionKammer des Schreckens DV Aus der Amazon-RedaktionDie erste Fortsetzung stellt einen bedeutsamen Test für die andauernde Vermarktung einer Filmreihe dar, und Harry Potter 2 besteht diese Prüfung mit fliegenden Fahnen. Harrys zweites Jahr an Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei beinhaltet eine düsterere, bösartigere Geschichte (Eltern mit jüngeren Kindern sollten dies beachten), die über die beeindruckenden Bauten, Spezialeffekte und großartigen Abenteuer von Harry Potter und der Stein der Weisen hinaus reicht. Alles beginnt mit den versteinerten Körpern einiger Hogwarts-Schüler, wobei Harry (Daniel Radcliffe), Ron (Rupert Grint) und Hermione (Emma Watson) durch magische Hinweise auf ein fünfzig Jahre altes Geheimnis in der von Monstern wimmelnden Kammer des Schreckens stoßen. Hauselfen, kreischende Alraunen, riesige Spinnen und giftige Schlangen bevölkern diese werkgetreue Adaption (von ?Stein der Weisen?-Regisseur Chris Columbus und Drehbuchautor Steve Kloves), und Kenneth Branagh führt als der großspurige Scharlatan Gilderoy Lockhart die herausragende Riege von Nebendarstellern an (achten Sie nach dem Abspann auf die visuelle Anspielung auf Kosten von Lockhart). Der Film leidet bei seinen 161 Minuten Laufzeit an mangelnder Tiefe und einem holprigen Handlungsverlauf, und die Musik von John Williams wiederholt meistens bereits vorgestellte Themen. Jedoch macht die junge und schnell wachsende Besetzung diese Schwächen wett ? ebenso wie der jüngst verstorbene Richard Harris in seiner letzten Rolle als Professor Albus Dumbledore. Kammer des Schreckens ehrt das Erbe von J.K. Rowlings Romanen ? der Film strotzt vor schlauen Einfällen, wundersamen Dingen und dem Glanz eines großen Budgets. --Jeff Shannon 5 Kundenrezensionen:Wonderful film with great bonus features! 5 von 5 PunktenThe true fans of Harry Potter certainly have this film at home already. However, it's only recommendable that you all buy the ultimate edition! It contains the film in the cinematic and extended version. It also includes the bonus disc the ones who bought the two-disc-DVD already know and a new bonus disc with never before seen footage!!! DVD Harry Potter und die Kammer des Schreckens 5 von 5 Punktendie Video-Cassette hatten wir sowieso schon, da muss natürlich jetzt die DVD auch noch her, gehört in den Schrank des Harry-Potter-Fans Endlich der Film so wie er sein sollte 5 von 5 PunktenNachdem ich gelesen hatte dass das Film als Ultimate Edition in einer "Extended Version" zu sehen sein wird hab ich ihn als absoluter Potter Fan natürlich sofort bestellt. Schon als ich den massiven Schuber samt der Extras auspackte war ich begeistert. 3 Blu-Rays, ein Buch mit weiteren Infos zum Film mit einem Hardcover, 2 Holokarten (mit mehr als nur 2 Bildern die sich wechseln sondern gleich eine ganze Sequenz mit dem Basilisken) und noch einiges mehr ist der buchähnlichen Hülle verpackt. Aber das beste ist auf jeden Fall der Film selbst (für mich der beste der Reihe weil Harry hier mal richtig den Helden raushängt wie er es sonst selten tut), dank "Extended Version" sind hier alle Szenen die ursprünglich aus der Kinofassung geschnitten wurden wieder eingebaut, zusätzlich ist es die ungeschnittene Version des Films (die Deutschen DVDs waren geschnitten so dass man teuer aus der Schweiz importieren musste wenn man die ungekürzte Version sehen musste). Die neuen Szenen passen sehr gut zum Film und man merkt praktisch nicht dass es hier eine neue Szene ist wenn man nicht die Filme (wie ich) in und auswendig kennt. Die Szenen gab es zwar auf der DVD auch schon teilweise aber da musste man sie einzeln und aus dem Zusammenhang gerissen bei den Extras anschauen. So ist der Film jetzt wieder wie er sein sollte. Großes Lob für die Ultimate Edition. die "kammer" nun definitiv ungeschnitten. 5 von 5 Punktenin diesen "klotz" sollte man investieren. ich denke, dies ist nun die definitive potter-edition (nach den bislang etwa 938927 bisherigen auf den markt gebrachten): die box ist in allen details hochwertig umd umfangreich umgesetzt, ich wüsste keine einzigen kritikpunkt zu nennen. komplettiert dürften die boxen einen kleinen mittelpunkt einer jeden dvd-sammlung darstellen. vielleicht gibt es, nachdem die letzte potter-verfilmung ins kino gekommen ist, noch eine monströse gesamt-box (mit allen acht filmen - das letzte buch wird bekanntlich in zwei filmen umgesetzt), aber dann nicht mit hogwarts-miniatur, sondern vermutlich mit dem flugfähigen nimbus 2000 als extra oder hagrid als aufsteller in originalgröße (alles darunter wäre ein schande). - damit keine Verwirrung aufkommt (gerade nach lektüre mancher rezensionen an diesem platz): diese ultimate edition von "kammer des schreckens" enthält die ungeschnittene fsk 12-fassung. bislang war der film in deutschland nur leicht gekürzt (um einige "gruselige" einstellungen, um eine fsk 6-einstufung zu erreichen) erhältlich - und man musste auf ausländische fassungen (zb.aus der schweiz oder england) zurückgreifen. hier ist der film nun komplett!! POTTER NR: 2 5 von 5 PunktenEinfach nur genial. Tolle Aufmachung und perfekter Film. Warum lange ausschweifen, wenn es kurz und bündig geht! (Eine Bitte: Vergleichen sie Filmdrehbuch niemals mit der Originalvorlage eines Buches. Wenn man sich strikt an Romanvorlagen halten würde, wäre man schnell bei einer Milliarde Produktionskosten in der Filmbranche. Das würde jede Produktionsfirma in den Ruin treiben! Vergleiche mal auch Pasternaks Roman Dr. Schiwago oder General Lew Wallace Roman Ben Hur! Solche Filme würden dann 8 - 10 Stunden laufen! Oder siehe Intolerance und Birth of a Nation von Griffith. Ben Hur war 1925 mit 6 Millionen Dollar Prouktionskosten der teuerste aller Stummfilme! 1925 wohlgemerkt und das bei der Wirtschaft in jener Zeit! Diese Filme gehören in jede Sammlung! |
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Harry Potter und der Feuerkelch (Einzel-DVD)
DVD von Warner |
ProduktbeschreibungWarner Home Harry Potter 4 - Der Feuerkelch, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 06.07.07 Aus der Amazon.de RedaktionIn ihrem vierten Jahr in der Zauberschule werden Harry Potter und seine Freunde, die erste Erfahrungen mit der Pubertät machen, Zeugen eines historischen Ereignisses: In Hogwarts findet das Trimagische Turnier statt, das zwischen den drei bekanntesten europäischen Zauberschulen ? Hogwarts, Durmstrang und Beauxbatons - ausgetragen wird. Der Feuerkelch, der unparteiische Richter, der die Champions auswählt, bestimmt, dass Harry Potter teilnehmen soll, obwohl er als 14-jähriger eigentlich gar nicht zugelassen sein sollte. Schon bald merkt Harry, dass er sich auf ein Spiel um Leben und Tod eingelassen hat. Zwar erhält Harry wertvolle Hilfe von seinem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste Alastor 'Mad-Eye' Moody, der einst als Auror Jagd auf Voldemort und seine Anhänger machte. Aber dafür setzt ihm Rita Kimmkorn hart zu, die Harry in ihren Artikeln für den Tagespropheten mehr als dumm dastehen lässt. Seine schmerzende Narbe lässt Harry zudem überdeutlich spüren, dass Voldemort nicht weit sein kann. Mit Mike Newell (Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Donnie Brasco) führt erstmals ein Brite Regie bei Harry Potter. Der Regisseur verwarf die Pläne des Studios den vierten Band von J.K Rowlings Erfolgssaga, der immerhin schlappe 800 Seiten umfasst, als Zweiteiler umzusetzen. Stattdessen griff er zum Rotstift und strich einige Nebenhandlungen und Charaktere. Schon sein Vorgänger Alfonso Cuarón hatte sich bei Harry Potter und der Gefangene von Askaban nicht mehr ganz so eng an die Vorlage gehalten wie Chris Columbus bei den ersten beiden Teilen. Aber auch Harry Potter und der Feuerkelch gelingt es, den fantastischen Zauber des Buches einzufangen und die aufziehende Düsternis in zugleich unheilvolle und magische Bilder zu fassen. Der Soundtrack stammt erstmals vom Schotten Patrick Doyle ? Oscar-nominiert für Hamlet und Sinn und Sinnlichkeit. Herausragende Neuzugänge unter den Schauspielern sind Brendan Gleeson (Königreich der Himmel), Miranda Richardson (The Hours) und Ralph Fiennes (Der englische Patient) als Lord Voldemort. Altbekannte Gesichter wie Alan Rickman, Michael Gambon oder Gary Oldman sind auch wieder mit von der Partie ? aber im Mittelpunkt stehen natürlich Harry und seine Freunde!-- Birgit SchwengerProduktbeschreibungHarry Potter und der Feuerkelch Das große Abenteuer beginnt, als der Feuerkelch Harry Potters Namen freigibt und Harry damit Teilnehmer eines gefährlichen Wettbewerbs zwischen drei ruhmreichen Zauberschulen wird - des Trimagischen Turniers. Wer aber könnte Harrys Namen in den Feuerkelch geworfen haben? Jetzt muss er einen gefährlichen Drachen bezwingen, mit gespenstischen Wasserdämonen kämpfen und einem verzauberten Labyrinth entkommen, nur, um am Ende Dem-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf gegenüberzustehen ... In der vierten Verfilmung von J. K. Rowlings Harry-Potter-Reihe ändert sich für Harry, Ron und Hermine alles, denn sie lassen ihre Kindheit endgültig hinter sich und stellen sich Herausforderungen, die größer sind als alles, was sie sich je hätten vorstellen können. 5 Kundenrezensionen:Manche kenne den Unterschied nicht 5 von 5 PunktenMan gewinnt hier immer mehr den Eindruck das manche Leute den unterschied zwischen dem Medium Film und Buch nicht kennen oder akzeptieren wollen. Die Bücher und die Filme sind eigenständige Medien, man kann nicht alles was in einem Buch steht eins zu eins in einem Film umsetzen. Da ansonsten der Film wahrscheinlich zwei Tage dauern würde und so was würde sich keiner antun. Man sollte also als Fan der Reihe ganz klar unterscheiden (Das gilt übrigens für alle Romanverfilmungen)zwischen diesen zwei Medienplattformen. Man nehme also das Buch/Bücher und den Film jeweils für sich und kritisiere es ,den eine Romanverfilmung BASIERT (basieren; basierte, hat basiert; [Vi] etwas basiert auf etwas (Dat) geschr; etwas stützt sich auf etwas, hat etwas als Basis) immer auf einen Film und ist nie, wirklich nie eine eins zu eins Umsetzung eines Buches, weil es einfach nicht geht!!!!!!!!!! Wonderful film with great bonus features! 5 von 5 PunktenIn my opinion the best of all the Harry Potter films! The tasks of the Triwizard Tournament are marvellous and the yule ball is simply lovely and beautiful! The bonus features are amazing too! Keine gute Umsetzung! 2 von 5 PunktenHarry Potter ist mit den Weasleys zur Quidditch-Weltmeisterschaft gereist. Doch die grandiose Veranstaltung wird urplötzlich zu einem grausigen Fanal. Totesser, die Anhänger von "Du-weißt-schon-Wer" - den Namen Voldemort, tödlichster Feind der Muggel und Zauberer, spricht außer Harry Potter niemand aus -, marschieren durch die Zeltstadt der Anhänger, Fans und Besucher. Sie machen aus dem friedlichen Gelage ein Schlachtfeld. Harry wird ohnmächtig und muss, als er in tiefer Dunkelheit erwacht, mit ansehen, wie ein Anhänger Voldemorts das Zeichen des mächtigsten Vertreters der dunkelsten Künste an den Himmel zeichnet. Eine offenere Kampfansage ist kaum möglich. Die Anhänger scheinen sich wieder zu formieren und sind sich ihrer Macht bewusst. Harry, von Alpträumen geplagt, trifft mit gemischten Gefühlen in der Zauberschule Hogwarts ein. Zum Erstaunen der Schüler ist der normale Jahresablauf unterbrochen. Zwei befreundete Zauberschulen treffen mit Delegationen ihrer Schüler ein, um einem Ereignis beizuwohnen, das eine Jahrhunderte lange Tradition und höchstes Ansehen unter den Zauberern genießt: dem "Trimagischen Turnier". Drei Vertreter der Schüler, nach Verfügung des Zaubereiministeriums mindestens siebzehn Jahre alt, stellen sich Aufgaben, die es mit Magie und Willensstärke zu überwinden gilt. Nachdem drei Schüler durch den magischen Feuerkelch ausgewählt sind, je einer vertritt seine Schule, kommt es zu einer mysteriösen weiteren Namensnennung. Zum Entsetzen von Harry erscheint auch sein Name aus dem Feuerkelch und die Schulleitung und der Zaubereiminister stimmen zögerlich dieser Wahl zu - wohl wissend, dass ein Betrug vorliegen muss, denn weder sind mehr als drei Teilnehmer erlaubt, noch hat Harry Potter das vorgeschriebene Alter. Hinzu kommt, dass sich dieses Turnier als Herausforderung erweist, die den Tod eines der Teilnehmer zur Folge hat. 151 Minuten nehmen sich Regisseur und Drehbuchautoren Zeit, die komplexe und langwierige Geschichte Harry Potters zu erzählen. Zahlreiche Details und Handlungsstränge der Vorlage entfallen dennoch. Bereits zu Beginn des Films reibt sich der Fan des Buches erstaunt die Augen: Aus dem fast langatmigen Quidditch-Turnier wird eine extrem gekürzte Angelegenheit, die weder Spielszenen noch Atmosphäre dieses Sports zeigt. Fast lächerlich anmutende Szenen bleiben übrig und das Fanal, das dieses Turnier beendet, mutiert zur Randerscheinung. Nach dem enttäuschenden, viel zu knapp geratenen Start gerät das "Trimagische Turnier" in den Mittelpunkt des Films, leider wird es - entgegen der Buchvorlage - zum einzigen tragenden Element des Films. Auch hier wird der Film der Vorlage nicht gerecht. Neben inhaltlichen Schwächen gilt es besonders, die Leistung der Schauspieler zu betrachten. Entscheidende Charaktere des Buches sind neben Potter der Lehrer Mad-Eye-Moody, die Gegner im Turnier und Potters Freunde Ron und Hermine. Leider ist die Leistung von Harry-Darsteller Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint eher mäßig. Sie wirken hölzern und deutlich schwächer als in den Filmen zwei und drei. Das Charmant-kindliche geht dem "in die Jahre kommenden" Radcliffe völlig verloren und eine erwachsenere Rolle füllt er keinesfalls aus. Watson wirkt völlig überfordert und nur Grint erreicht fast Normalform. Ein wenig von Regie und Drehbuch verlassen scheinen sämtliche Akteure von Effekt zu Effekt, von Szene zu Szene zu hasten. Zu viele Dinge werden erzählt, zu viele Effekte vernebeln den eigentlich zentralen Tenor des Buches: die dunkle, grausame Bedrohung durch Voldemort. Viel zu spät tritt der mächtiger werdende Gegner Harrys auf und bleibt blass. Positiv zu vermerken sind die Leistungen der Nebendarsteller. Ob es der gewohnt fiese Hausmeister, Harrys Intimfeind Snipe oder der trottelige Longbottom ist, sie beleben den Film sichtlich und vermitteln zumindest eines der Hauptcharakteristika aller Potter-Bücher: Sehr viele Personen sind involviert und haben ihre eigene Geschichte und Bedeutung. Dank dieser Vielschichtigkeit entgeht der Film der Langeweile, zudem sind einige der Effekte sehr gelungen - man schaue sich nur den Drachenkampf an - die Spannung ist durchweg hoch. Fazit: Der Film ist viel zu kurz, denn er lässt sehr viele, wichtige Dinge aus und er ist viel zu lang, denn er hält sich immer wieder an Szenen auf, die nicht sein müssen und die reine Effekthascherei sind. Hinzu kommen meist mäßige Leistungen der zentralen Schauspieler, allen voran ein seltsam indisponierter Harry Potter. Für einen solch gewaltigen Kassenerfolg, eine derart gewaltige Merchandisingmaschinerie und einen finanziellen Aufwand, der alle Rekorde bricht, dieser Film ist allenfalls Mittelmaß und eindeutig der schlechteste der "Harry Potter"-Filme. Eine Ausnahme ist die Filmmusik, die wirklich beeindruckend Akzente setzt und sehr viel zur Atmosphäre des Films beiträgt. Für Fans ein Muss, sollten Nicht-Leser diesen Film auslassen. Fantasy-Fans, die Tolkiens "Herr der Ringe" schätzen, werden entsetzt sein. Stefan Erlemann Bester Potter bisher 5 von 5 PunktenFür mich war der 4. Teil der Harry Potter Reihe der bisher unterhaltsamste Film. Der Schritt vom Kind Harry zum erwachsenen Potter wird wunderbar, mit all seinen Verwirrungen der Pubertät, dargestellt. Auch die Zuneigung zwischen Hermine und Ron wird filmisch erstmals klar. Ein furioses Finale komplettiert einen wunderbaren Filmabend, für Kinder vielleicht schon ein bißchen zu hart. Noch ein paar Worte warum gerade dieser Teil mich im besonderen Anspricht. Bis zu diesem Film habe ich zwar alle Teile gesehen, aber die Pottermania nie richtig verstanden. Doch nach diesem Film eilte ich sofort in die Buchhandlung und kaufte mir den nächsten Teil und tauchte in die wahre Welt von Hogwarts ein. Den letzten Band habe ich sogar, und es war das erste Buch daß ich in englischer Sprache gelesen habe, da ich nicht noch ein paar Monate auf die Übersetzung warten konnte. Von den folgenden Verfilmungen war ich auch enttäuscht, viele Szenen fehlten und der Flair vom Buch konnte nicht umgesetzt werden, wie bei fast allen Verfilmungen üblich. Doch betrachtet man die Filme separat, ohne die literarische Vorlage, die sowieso nicht erreicht werden kann, sind es durchwegs spannende, lustige und von den Effekten sowieso über allen Zweifel erhabenen Meisterwerke. Harry Potter und der Feuerkelch 5 von 5 Punktenein film für jeden harry potter fan, obwohl es einige abweichungen gegenüber der buchvorlage gibt, trotzdem sehr sehenswert. . . . |
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Ballet Shoes
DVD von KSM GmbH |
ProduktbeschreibungBALLETT SHOES Produktbeschreibung Schuhe sind der Spiegel der Seele ? dieses umgedeutete Sprichwort ist fast eine Verschwendung für den schnelllebigen Modezirkus von heute. Auf Ballet Shoes hingegen trifft es voll und ganz zu. Basierend auf dem englischen Kinderbuch der Autorin Mary Noel Streatfeild, hat die BBC zusammen mit Granada hier erneut ein Meisterwerk geschaffen. Glanzstück der Produktion ist vor allem die exzellente Besetzung rund um Harry-Potter-Star Emma Watson sowie die liebevolle und detailgetreue Inszenierung. Der Film spielt im London der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Der skurrile und liebenswerte Paläontologe und Weltenbummler Gum (Richard Griffith, ebenfalls bekannt aus Harry Potter) bringt seiner Nichte Sylvia (Emilia Fox) nicht nur seltsame Artefakte aus aller Welt mit. Nach und nach sind auch drei Waisenkinder unter den Geschenken. Zum einen die kleine Pauline (Emma Watson), die nur knapp eine Schiffstragödie überlebt hat. Dazu gesellt sich Petrova (Yasmin Paige), die Gum vor einem schlimmen Schicksal in den sibirischen Salzminen rettet. Um das Trio komplett zu machen, nimmt er sich auch noch der kleinen Posy (Lucy Boynton) an, deren Mutter eine Tänzerin ist, die sich nicht um das Mädchen kümmern kann. Von dieser bekommt Gum auch die Ballettschuhe, die dem Film zu seinem Namen verholfen haben. Sylvia und ihr Kindermädchen Nana (Victoria Wood) geben sich alle Mühe, die Kinder so gut es geht aufzuziehen. Aus den jungen Mädchen werden drei sehr eigenständige Persönlichkeiten, die sich aber eines geschworen haben: Für all die Liebe und Güte, die sie durch ihre Wahlfamilie erfahren haben, wollen sie sich gebührend bedanken. Einen Plan gibt es natürlich auch schon. Alle drei werden weltberühmt, sodass ihr Familienname Fossil (es grüßt der verrückte Onkel Gum) in die Weltgeschichte eingeht. Zu diesem Zweck treten sie in eine Ballettschule ein. Denn wenigstens zwei der Mädchen sehen ihre Begabungen in der Welt der Kunst. Während Pauline davon träumt, eine große Schauspielerin zu werden, scheint Posy tatsächlich das Zeug zu einer berühmten Ballerina zu haben. Nur Petrova schlägt aus der Art. Unterstützt von Mr. Simpson (Marc Warren), einem Mieter im Hause Fossil, will sie ihren ganz eigenen Traum verwirklichen: Petrova, die berühmte Pilotin. Doch die Träume der Mädchen werden zerstört, als Gum eines Tages nicht mehr von seinen Reisen nach Hause kommt. Schon bald wird das Geld knapp und die Fossils müssen sehen, wie sie ihr Überleben sichern. Sind nun alle Träume auf ewig zerstört? Das englische Fernsehen scheint prädestiniert dafür zu sein, Literaturvorlagen wie diese hier auf spektakuläre Weise in Szene zu setzen. Die spannende Adaption des in Deutschland weitgehend unbekannten Buches, zu dem es noch nicht einmal eine deutsche Übersetzung gibt, ist außerordentlich gelungen. Von der Requisite und den Kulissen abgesehen, die erwartungsgemäß perfekt zusammengestellt wurden, brillieren vor allem die Darsteller. Schließlich handelt es sich bei den tragenden Rollen durchweg um sehr junge Charaktere, die mit ebenfalls jungen, aber natürlich möglichst erfahrenen Schauspielerinnen besetzt werden sollten. Emma Watson hatte dabei keineswegs einen Promi-Bonus. Doch schon beim ersten Treffen entschieden die Produzenten, dass es keine bessere für diesen Part geben kann. Als Dankeschön musste Emma, genau wie die anderen, wochenlanges Tanztraining und noch einige andere Strapazen über sich ergehen lassen. Dabei ist ein wirklich sehenswerter Film entstanden, der Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistert hat und nun endlich auch in deutscher Sprache erhältlich ist. Ein später Triumph für eine zeitlose Geschichte, die hier sogar noch auf denkbar sehenswerte Weise in Szene gesetzt wurde.Die DVD von NewKSM präsentiert den Film sowohl in der deutsch synchronisierten Fassung als auch im englischen Originalton. Pressetext der Deutschen Film- und MedienbewertungBallet Shoes nimmt die liebenswerte Geschichte des britischen Kinderbuchklassikers von 1937 mit viel Gefühl für ein stimmiges Setting auf: Das Trio der drei Waisen Pauline, Petrova und Posie hält fest zusammen, auch als finanzielle Nöte die ungewöhnliche Hausgemeinschaft dazu zwingen, enger zusammenzurücken und die Mädchen auf eine Tanzakademie zu schicken, von wo aus sie Arbeit finden sollen. Nur mit großer Willenskraft und ein paar Umwegen können die drei starken Persönlichkeiten ihre Traumkarrieren als Schauspielerin, Ballettänzerin und Pilotin schließlich doch beschreiten. Mit durchgängig überzeugenden Jungdarstellern wie Emma Watson (Harry Potter), hochwertigen Kostümen und herrlich choreographierten Tanzsequenzen gelingt ein märchenhafter Familienfilm. Wundervoll charmante Unterhaltung! ![]() ![]() ![]() ![]() 5 Kundenrezensionen:Huch!!!!!! 4 von 5 PunktenPlötzlich geht alles ganz schnell und der Film ist zu Ende. Der Film fängt super schön an und man schaut gerne weiter, weil die Geschichte wirklich sehr schön ist, und dann passiert alles Schlag auf Schlag, alle sind glücklich und der Film ist aus. Huch!!! Dabei hat man während des Schauens das Gefühl man könnte locker noch 2 Stunden weiterkucken, aber wie gesagt, dem ist nicht so. Trotzdem ein sehr schöner Film. für Ballettratten 4 von 5 Punkten... netter Film für alle kleinen Ballettratten, aber auch für alle anderen kleinen Liebhaberinnen der Künste - mit schönen Bildern und Einstellungen. Unsere Träume bestimmen wir immernoch selbst... 4 von 5 PunktenIch war mir lange nicht sicher, was genau ich denn jetzt von "Ballet Shoes" halten sollte. Ich bin ein riesiger Emma Watson Fan, also war klar für mich, dass ich diesen Film unbedingt sehen musste. Mittlerweile hab ich ihn 4 mal gesehen und ich muss vielen meiner Vorredner recht geben: Der Film ist auf der einen Seite viel zu seicht, geht nicht in die Tiefe, Handlungen enden aprubt, alles scheint den Figuren in die Arme zu fliegen - auf der anderen Seite ist es ein wunderbar leichter Film, den man einfach anschauen und genießen kann. Kein großes Drama, schöne Szenen und man hat hinterher einfach nur ein beruhigendes Gefühl im Bauch. Von der Erwachsenenseite aus gesehen mag dieser Film vielen Ansprüchen nicht gewachsen sein. Ich habe den Film allerdings auch schon mit meinen Nichten (5&6) geschaut und die waren restlos begeistert. Der Film hat also meines Erachtens einen wunderschönen gemütlicher-Familien-Nachmittag-Faktor! Im Stil der 20-er Jahre 4 von 5 PunktenEin sehr schöner Film im Stil der 20-er Jahre! Emma Watson in der Rolle der Pauline ist einfach sehr sehr gut! schön! 4 von 5 PunktenUnd liebevoll umgesetzt. Emma Watson ist eine begnadete Schauspielerin. Um besser zu verstehen was es bedeutet eine Ballerina zu sein, hat mich der Film Ballerina jedoch stärker fasziniert. Ich liebe die Welt des Ballett ! |
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Equus - Blinde Pferde
DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.) |
3 Kundenrezensionen:Großes Theater - großes Schauspielerkino 4 von 5 PunktenEQUUS, das grandiose Bühnenstück von Peter Shaffer, in dessen Uraufführung Anthony Hopkins glänzte, und das jüngst durch den Blätterwald rauschte, weil "Harry Potter"-Darsteller Daniel Radcliffe in der Londoner Inszenierung etwas unbekleidet mitwirkte (leider brauchen auch große Stücke wie dieses heutzutage derlei Publicity, um die Menschen ins Theater zu locken), wurde 1977 von dem ausgezeichneten Regisseur Sidney Lumet fürs Kino bearbeitet. Herausgekommen ist ein zwar sperriges, aber durchweg faszinierendes Filmerlebnis, das die klaustrophobische Atmosphäre der Vorlage außer Acht lässt, dafür aber hervorragende Leistungen seiner Darsteller und psychologisch exakt gezeichnete Charaktere bietet. Die Geschichte: der von Beruf und Privatleben ermüdete Psychiater Dysart (Richard Burton) soll klären, warum der 17-jährige Stallbursche Alan (Peter Firth)in einem Blutrausch sechs Pferde verstümmelt hat (er hat ihnen die Augen ausgestochen). Die Annäherung an den neurotischen Jungen, der aus einem streng religiösen Elternhaus stammt, gestaltet sich zunächst schwierig, doch nach und nach kann Dysart das Vertrauen Alans gewinnen und ein psychologisches Profil erstellen... Es geht um die Natur von Mensch und "Biest", Unterdrückung des sexuellen Erwachens durch Religion und Kritik an der Psychiatrie. "Ein Arzt kann Leidenschaft töten - er kann sie nicht erschaffen", sagt Dysart am Ende. Starker Stoff für einen starken Film. Für das Drehbuch bearbeitete Peter Shaffer sein eigenes Bühnenstück und öffnete den engen Rahmen der Vorlage für Rückblenden und Szenen außerhalb der Psychiatrie. Trotzdem kann der Film seinen Hintergrund nie leugnen, dafür sorgen schon die langen und brillanten Dialog-Duelle zwischen den Darstellern, die den Reiz des Films ausmachen. Dargeboten werden diese von einem großartigen Richard Burton, der vollkommen in die ausgebrannte Psyche seiner Figur eintaucht (und die ihm wohl nicht unähnlich war). Burton besitzt eine magnetische Leinwandpräsenz, der junge Peter Firth steht ihm dabei in nichts nach. In Nebenrollen als Alans Eltern brillieren Joan Plowright und Colin Blakely. Die Szenen außerhalb der Anstalt und aus Dysarts Privatleben fallen dagegen etwas ab, gelegentlich hat Sidney Lumet etwas Mühe, dem filmischen Medium gerecht zu werden - so kommt es vor, dass Richard Burton etwa in einer Szene während seines Dialogs Herbstlaub aufsammelt, eine reine Hilfsmaßnahme, um dem Schauspieler eine äußerliche Handlung zu geben, anstatt ihn nur reden zu lassen. Die schockierende Tat des jungen Alan, die Verstümmelung der von ihm gottgleich verehrten Pferde, muss Lumet zeigen, das ist er dem Kinopublikum (vielleicht) schuldig, die Szene ist tatsächlich erschreckend, doch wird der Tat durch die sichtbare Darstellung auch mindestens einer Ebene beraubt. Alles in allem aber bleibt EQUUS ein großer Schauspielerfilm. Burton und Firth erhielten für ihre Darstellung jeweils den Golden Globe und Oscar-Nominierungen, ebenso Peter Shaffer. Für Freunde anspruchsvoller Theaterverfilmungen auf jeden Fall ein Muss. Die DVD von MGM präsentiert EQUUS in einer spartanischen Version. Die Bildqualität ist in Ordnung (1,66/4:3), Ton ist Deutsch, Englisch und weitere Sprachen Mono, Extras sind nicht vorhanden. Richard Burton: Der größte Mime aller Zeiten! 5 von 5 Punkten"Equus" basiert auf einem famosen Bühnenstück und ist toll für das Kino inszeniert. Richard Burton zeigt, dass er neben Olivier,Brynner und Mitchum wohl der wandlungsfähigste Schauspieler des 20. Jahrhunderts ist und war. Der Kauf dieser DVD lohnt sich in jedem Fall!!! Weitere DVD's mit Richard Burton, die ich Jedem ans Herz lege: - "Agenten sterben einsam" - "Steiner,Das Eiserne Kreuz 2.Teil" - "Die Wildgänse kommen" - "Die fünfte Offensive" - "Der Widerspenztigen Zähmung" - "Cleopatra" - "The Medusa Touch" Einige dieser Filme sind die Qualität des Richard Burtons nicht wert, unterhalten Dank seiner Präsenz aber trotzdem. Ein Jahrhundertwerk - etwas unschlüssig umgesetzt 4 von 5 PunktenUm es vorwegzunehmen: "Equus" von Peter Shaffer ist eines der brillantesten Stücke dieser Erde - und auch eines der deprimierendsten. Auf der Bühne profilierten sich damit Größen wie Anthony Hopkins - aber auch Theaterfreund und TV-Klischeeraten wie Leonard Nimoy. Hier ist es der atemberaubende Richard Burton in seiner besten Rolle neben "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?". Sein gesicht spricht Bände, seine Originalstimme geht unter die Haut und auch die deutsche Synchronisation (Burton = Holger Hagen) ist wirklich gelungen. Die Kameraarbeit ist bestens und ebenso die Musik von Richard Rodney Bennett. Leider mußte ausgerechnet Sidney Lumet, der so großartige Filme wie "Prince of the City" schuf, den Stoff optisch auswalzen und riß das Kammerspiel mit sinnlosen Rückbelnden etc. auseinander, dabei lebt doch das Stück vom Dialog, der Stimmung und eben der Enge der Räume. Aber was soll`s? Es bleibt ein großer, bewegender Kinoabend - den man sogar als Hörspiel nehmen könnte. |
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Harry Potter 1-6 - Box-Set
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungDie Box enthält die Filme: * Der Stein der Weisen * Die Kammer des Schreckens * Der Gefangene von Askaban * Der Feuerkelch * Der Orden des Phönix und der neueste Film * Der Halbblutprinz Eine Kundenrezension:Top Filme, super Preis aber miese Qualität 3 von 5 PunktenIch möchte es kurz machen... Die Filme sind alle super aber die Qualität der DVD ist fürchterlich. Ich habe einen Full HD Fernsehr und einen Blu-Ray Player mit Upscaling-Funkion. Das bedeutet normalerweise, dass jede DVD in HD Qualität hochgerechnet wird und ein wahrer Genuß wird. In diesem Fall war ich jedoch geschockt! Das Bild ist körnig und hat eine ziemlich niedrige Bildqualität. Von daher kann ich nur zwei Dinge empfehlen. Entweder man kauft sich die Blu-Ray Version oder man kauft sich die DVD's einzeln. Die normale Version nämlich beinhaltet nicht nur eine Bonus DVD sondern ist vom Bild her auch viel hochwertiger, ich habe es ausprobiert! Ich hoffe ich habe ihnen bei ihrer Kaufentscheidung geholfen! |
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Der Krieg verändert die Menschen. So ist es schon immer gewesen und so ist es auch in diesem Film. Verändert haben sich für diesen Film auch seine Darsteller. Jeder, der auch nur gelegentlich einen Blick in die Klatschpresse wirft, kennt die Namen Daniel Radcliffe. Als Harry Potter verkörpert er den Helden der gleichnamigen Filmreihe und ist über Nacht zu einem der bekanntesten Schauspieler unserer Zeit geworden. Mit Kim Cattrall verhält es sich ähnlich. Mit ihrer Rolle als mannstolle Samantha in der Erfolgsserie ?Sex and the City? machte sie sich ebenso einen Namen, wie mit ihren zahlreichen Büchern, in denen es meistens auch nur um das eine geht. Diese beiden Namen auf der Besetzungsliste eines (Anti-) Kriegsfilms, der auch noch auf wahren Begebenheiten beruht? Für manch einen mag das waghalsig klingen. Ein Grund mehr, sich ?My Boy Jack? anzusehen, denn seine Umsetzung lässt alle Kritiker verstummen.
Daniel Radcliffe spielt Jack, so der Rufname des 17jährigen Sohnes von Rudyard Kipling (David Haig). Der Autor, der mit seinem Roman ?Das Dschungelbuch? zum Bestseller-Autoren seiner Zeit avancierte, ist ein bekennender Verteidiger seines Vaterlandes. Um seinen patriotischen Gefühlen Nachdruck zu verleihen, soll auch Jack an die Front. Es ist das Jahr 1915 und der Erste Weltkrieg verlangt nach Soldaten. Jack hat einen schweren Augenfehler und wird mehrfach ausgemustert. Doch sein Vater macht all seinen Einfluss geltend, um Jack zu seiner vermeintlichen Pflicht zu verhelfen. Dagegen regt sich Widerstand seitens der Familie Kipling. Mutter Caroline (Kim Cattrall) und Tochter Elsie (Carey Mulligan) beschwören das Familienoberhaupt, Jack zu verschonen. Zu groß ist ihre Angst, dass dem Jungen etwas zustoßen könnte. Kipling kann und will aber nicht einlenken. Also kommt Jack tatsächlich an die Front. Er ist ein begeisterter Kämpfer, der gewillt ist, all seine körperlichen Schwächen durch seinen Ehrgeiz wieder wett zu machen. In Frankreich feiert Jack seinen 18. Geburtstag, als die Einheit in das Kampfgeschehen verlegt wird. Während der Schlacht um Loos endet das Leben des jungen Soldaten Kipling. Wie und wo genau, dass wird seine Familie nie genau erfahren. Er gilt als vermisst und alle Bemühungen, die Rudyard und Caroline in den nächsten Jahren anstellen, bleiben vergebens. Eines Tages kommt ein Soldat in ihr Haus. Es ist ein Kamerad von Jack. Er berichtet der Familie, was Jack in den letzten Stunden seines Lebens widerfahren ist. Die Kiplings zerbrechen fast an dieser Bürde. Hat ein Vater seinen Sohn in den Tod geschickt, um seinen eigenen Ruf zu wahren? Rudyard Kipling war nach diesem tragischen Vorfall ein gebrochener Mann, der auch mit seiner eigenen Rolle haderte. Um den Verlust seines Sohnes in Worte zu fassen, entstand das Gedicht ?My Boy Jack?.


Eine Kindheit im England des vorvergangenen Jahrhunderts war wahrlich nicht einfach. Diese Erfahrung muss auch der junge David Copperfield (Daniel Radcliffe) machen, den der englische Erfolgsautor Charles Dickens zum Gegenstand eines seiner bekanntesten Romane machte. Die hervorragende Neuverfilmung der BBC glänzt nicht nur durch eine liebevolle Adaption der Handlung und eine erwartungsgemäß perfekte Ausarbeitung von Kostüm und Kulisse. Es sind die bis in die kleinste Nebenrolle perfekt ausgewählten Schauspieler, die diesen Fernsehfilm zu einem wahren Juwel machen. Neben Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe in der Rolle des jungen David Copperfield, gibt sich auch Sir Ian McKellen (Gandalf aus ?Herr der Ringe?) die Ehre. Er spielt den bösartigen Schuldirektor Creakle, unter dem David schwer zu leiden hat. Doch für den Jungen soll alles nur noch schlimmer werden. Nach dem Tod seiner geliebten Mutter (Emilia Fox, ?Ballet Shoes?) ist es auch mit der Schule vorbei, stattdessen wird David in die Fabrik seines grausamen Stiefvaters Edward Murdstone (Trevor Eve, ?Troja?) geschickt, um dort für einen Hungerlohn zu schuften. Von dort aus flieht er zu seiner unbekannten Großtante Betsy Trotwod (Maggie Smith, ?Harry Potter?), die ihm nach langer Zeit wieder ein anständiges Zuhause bietet. Doch als David langsam erwachsen wird, nimmt das Leben nicht unbedingt einen besseren Verlauf für ihn. Von seinem besten Freund schwer enttäuscht, muss er noch einige bittere Lektionen lernen. David Copperfield kämpft sich trotz aller Widrigkeiten durch und beginnt eine Karriere als viel versprechender Schriftsteller.
Wem das alles bekannt vorkommt, der hat vielleicht schon einmal in der Biographie des Copperfield-Autors Charles Dickens gestöbert. Denn tatsächlich kann man diese Geschichte als größtenteils autobiographisch ansehen. Der am 07. Februar 1812 nahe Portsmouth geborene Schriftsteller musste schon mit elf Jahren seine ganze Familie ernähren, da sein Vater wegen Schulden im Londoner Gefängnis saß. So verbrachte Dickens seine Zeit nicht in der Schule, sondern in Fabriken und Lagerhallen, um sich und seine sieben Geschwister durchzubringen. Trotzdem eignete er sich bei jeder Gelegenheit Bildung an und schaffte schließlich den Sprung vom Straßenkind zum Schreiber für einen Rechtsanwalt. Von dort aus konnte er sich Stück für Stück eine Karriere als Journalist und Schriftsteller erarbeiten. Ab dem Jahr 1836 begann Dickens regelmäßig literarische Texte zu veröffentlichen, die ihn schon bald zu einem der meist beachteten Autoren seiner Zeit werden ließen. Denn in seinen Geschichten schwingt eine heftige und klar formulierte Sozialkritik mit. Mit ?Oliver Twist? gelang es ihm ab 1837, einen großen Leserkreis und viel Aufmerksamkeit zu gewinnen. Es folgten weitere Meisterwerke wie ?A Christmas Carol?, ?Große Erwartungen? und nicht zuletzt ?David Copperfield?. Am 09.Juni1870 verstarb Charles Dickens an den Folgen eines Schlaganfalls. Sein Ehrengrab befindet sich in der Londoner Westminster Abbey. Bis heute gelten seine Bücher als Klassiker der Weltliteratur. Nun wird dieses Schaffen mit einer angemessenen Neuverfilmung gewürdigt. Die BBC hat erneut all ihr Können und die jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit historischen Stoffen genutzt, um eine spannende, berührende und überaus mitreißende Adaption des Jugendbuchklassikers auf den Bildschirm zu bringen. Stimmungsvoll inszeniert und bis ins letzte Detail perfekt arrangiert, kann sich der Zuschauer mühelos in die Rolle des jungen David Copperfield versetzen. Ein wahrer Genuss für alle Liebhaber alter Stoffe, gerade wenn sie bis in die heutigen Tage nichts an ihrer Aussagekraft verloren haben.



Schon bald merkt Harry, dass er sich auf ein Spiel um Leben und Tod eingelassen hat. Zwar erhält Harry wertvolle Hilfe von seinem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste Alastor 'Mad-Eye' Moody, der einst als Auror Jagd auf Voldemort und seine Anhänger machte. Aber dafür setzt ihm Rita Kimmkorn hart zu, die Harry in ihren Artikeln für den Tagespropheten mehr als dumm dastehen lässt. Seine schmerzende Narbe lässt Harry zudem überdeutlich spüren, dass Voldemort nicht weit sein kann.
Mit Mike Newell (Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Donnie Brasco) führt erstmals ein Brite Regie bei Harry Potter. Der Regisseur verwarf die Pläne des Studios den vierten Band von J.K Rowlings Erfolgssaga, der immerhin schlappe 800 Seiten umfasst, als Zweiteiler umzusetzen. Stattdessen griff er zum Rotstift und strich einige Nebenhandlungen und Charaktere. Schon sein Vorgänger Alfonso Cuarón hatte sich bei Harry Potter und der Gefangene von Askaban nicht mehr ganz so eng an die Vorlage gehalten wie Chris Columbus bei den ersten beiden Teilen. Aber auch Harry Potter und der Feuerkelch gelingt es, den fantastischen Zauber des Buches einzufangen und die aufziehende Düsternis in zugleich unheilvolle und magische Bilder zu fassen. Der Soundtrack stammt erstmals vom Schotten Patrick Doyle ? Oscar-nominiert für Hamlet und Sinn und Sinnlichkeit. Herausragende Neuzugänge unter den Schauspielern sind Brendan Gleeson (Königreich der Himmel), Miranda Richardson (The Hours) und Ralph Fiennes (Der englische Patient) als Lord Voldemort. Altbekannte Gesichter wie Alan Rickman, Michael Gambon oder Gary Oldman sind auch wieder mit von der Partie ? aber im Mittelpunkt stehen natürlich Harry und seine Freunde!-- Birgit Schwenger
Schuhe sind der Spiegel der Seele ? dieses umgedeutete Sprichwort ist fast eine Verschwendung für den schnelllebigen Modezirkus von heute. Auf Ballet Shoes hingegen trifft es voll und ganz zu. Basierend auf dem englischen Kinderbuch der Autorin Mary Noel Streatfeild, hat die BBC zusammen mit Granada hier erneut ein Meisterwerk geschaffen. Glanzstück der Produktion ist vor allem die exzellente Besetzung rund um Harry-Potter-Star Emma Watson sowie die liebevolle und detailgetreue Inszenierung. Der Film spielt im London der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Der skurrile und liebenswerte Paläontologe und Weltenbummler Gum (Richard Griffith, ebenfalls bekannt aus Harry Potter) bringt seiner Nichte Sylvia (Emilia Fox) nicht nur seltsame Artefakte aus aller Welt mit. Nach und nach sind auch drei Waisenkinder unter den Geschenken. Zum einen die kleine Pauline (Emma Watson), die nur knapp eine Schiffstragödie überlebt hat. Dazu gesellt sich Petrova (Yasmin Paige), die Gum vor einem schlimmen Schicksal in den sibirischen Salzminen rettet. Um das Trio komplett zu machen, nimmt er sich auch noch der kleinen Posy (Lucy Boynton) an, deren Mutter eine Tänzerin ist, die sich nicht um das Mädchen kümmern kann. Von dieser bekommt Gum auch die Ballettschuhe, die dem Film zu seinem Namen verholfen haben. Sylvia und ihr Kindermädchen Nana (Victoria Wood) geben sich alle Mühe, die Kinder so gut es geht aufzuziehen. Aus den jungen Mädchen werden drei sehr eigenständige Persönlichkeiten, die sich aber eines geschworen haben: Für all die Liebe und Güte, die sie durch ihre Wahlfamilie erfahren haben, wollen sie sich gebührend bedanken. Einen Plan gibt es natürlich auch schon. Alle drei werden weltberühmt, sodass ihr Familienname Fossil (es grüßt der verrückte Onkel Gum) in die Weltgeschichte eingeht. Zu diesem Zweck treten sie in eine Ballettschule ein. Denn wenigstens zwei der Mädchen sehen ihre Begabungen in der Welt der Kunst. Während Pauline davon träumt, eine große Schauspielerin zu werden, scheint Posy tatsächlich das Zeug zu einer berühmten Ballerina zu haben. Nur Petrova schlägt aus der Art. Unterstützt von Mr. Simpson (Marc Warren), einem Mieter im Hause Fossil, will sie ihren ganz eigenen Traum verwirklichen: Petrova, die berühmte Pilotin. Doch die Träume der Mädchen werden zerstört, als Gum eines Tages nicht mehr von seinen Reisen nach Hause kommt. Schon bald wird das Geld knapp und die Fossils müssen sehen, wie sie ihr Überleben sichern. Sind nun alle Träume auf ewig zerstört?
Das englische Fernsehen scheint prädestiniert dafür zu sein, Literaturvorlagen wie diese hier auf spektakuläre Weise in Szene zu setzen. Die spannende Adaption des in Deutschland weitgehend unbekannten Buches, zu dem es noch nicht einmal eine deutsche Übersetzung gibt, ist außerordentlich gelungen. Von der Requisite und den Kulissen abgesehen, die erwartungsgemäß perfekt zusammengestellt wurden, brillieren vor allem die Darsteller. Schließlich handelt es sich bei den tragenden Rollen durchweg um sehr junge Charaktere, die mit ebenfalls jungen, aber natürlich möglichst erfahrenen Schauspielerinnen besetzt werden sollten. Emma Watson hatte dabei keineswegs einen Promi-Bonus. Doch schon beim ersten Treffen entschieden die Produzenten, dass es keine bessere für diesen Part geben kann. Als Dankeschön musste Emma, genau wie die anderen, wochenlanges Tanztraining und noch einige andere Strapazen über sich ergehen lassen. Dabei ist ein wirklich sehenswerter Film entstanden, der Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistert hat und nun endlich auch in deutscher Sprache erhältlich ist. Ein später Triumph für eine zeitlose Geschichte, die hier sogar noch auf denkbar sehenswerte Weise in Szene gesetzt wurde.



