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Produkt-Bild: Die fabelhafte Welt der Amélie

Die fabelhafte Welt der Amélie
mit Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus, Regie: Jean-Pierre Jeunet

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 2,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Die fabelhafte Welt der Amélie
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Universal Die fabelhafte Welt der Amelié, Freigegeben ab 6 Jahren Komödie

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet.
Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern.
Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Wenn Träume wahr werden Die fabelhafte Welt der Amélie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein perfektes Zusammenspiel aus Traum und Realität.
Sobald man in den Sessel sinkt, befindet man sich in einer komplett anderen Welt. Eine Welt aus skurrilen Figuren, und unwirklichen Farben. Sofort ist man gefesselt von der verträumten Geschichte der Amélie Poulain, man denkt man selbst kann jedes einzelne Korn auf der nackten Hand spühren, wenn die junge Pariserin mit den großen braunen Augen die ihre in den Leinensack mit Körnern gleiten lässt. Alles in allem ist Die fabelhafte Welt der Amélie ein Film für die Sinne. Die Musik lädt zum Träumen ein, und man befindet sich urplötzlich nicht mehr auf der Couch im heimischen Wohnzimmer, sondern tanzt einen geschmeidigen Walzer auf der Avenue des Champs-Élysées. Die Stimmen klingen wie neu erfundene Melodien und schwanken von Dur nach Moll. Man sieht Paris durch eine rot-grüne Brille, man sieht es wie Amélie es sieht, und man verliebt sich prommt in diese verwunschene Sichtweise. Sie erinnert an Kindermärchen und holt jeden in Kindertage zurück, in denen aus bunten Bilderbüchern facettenreiche Geschichten vorgelesen wurden. Amélie sieht die Welt, wie sie sie sich in ihrer Kindheit vorgestellt hat, denn ihre Eltern haben ihr nie vorgelesen, ihr nie eine Vorlage für ihre Fantasie gegeben, so war die kleine Amélie schon immer auf ihre eigene Kreativität angewiesen. Diese Kreativität hat sie behalten.
Man nimmt die verschiedensten noch so kleinen Details war, das liegt daran, dass sie keine Chance haben, in einer Masse von Farben unterzugehen. Man achtet unbewusst auf jede kleinste Bewegung, auf einen Augenaufschlag, ein Lächlen. Es ist, als ob man auf ein schwarz-weiß Bild schaut, auf dessen Zeitlosigkeit, Ruhe und Überschaubarkeit. So unterschiedlich wie schwarz und weiß sind auch rot und grün, die Farben, die den Film dominieren, es sind allerdings lebendige Farben, es spiegelt sich Leben in ihnen wider, jedoch nicht zu viel, um überladen zu wirken.
Amélie schreitet durch ihre Welt, wie ein Engel, oder ein Held eines Kinderbuches, immer darauf bedacht unerkannt zu bleiben und doch gleichzeitig mit ihrer Aura soviel zu beeinflussen, dass alles eine gute Wendung nimmt. Nur mit einem tut sich die sensible Französin schwer, mit ihrem eigenen Glück. Mal gibt einem Mann die Schätze seiner Kindheit wieder, mal tritt sie als sanfter Racheengel auf, der einen Gemüsehändler durch kleine Veränderungen aus seinem gewohnten Rhythmus bringt, doch bis zu ihrem Traumprinzen, dem schüchternen Nino, ist es noch ein weiter Weg. Ein Weg über kleine Botschaften und Bilder.
Wird Amélie zu Nino finden, oder steht ihr ihre eigene Fantasie womöglich noch im Weg? Es ist schwer, eine Gefühlsregung bei Amélie auszumachen, sie ist zu sehr darauf erpicht eine Geschichte zu kreieren, wobei sie vergisst, dass das Leben kein Traum ist, wohl aber zum erfüllen jener einlädt.
In dem Paris, von dem Die fabelhafte Welt der Amélie so wunderschön erzählt, würde man sicherlich gerne mal Ferien machen, denn so erholt fühlt man sich, wenn man den Fernseher wieder ausschaltet und sich aus dem Sessel erhebt. Man tänzelt im dreiviertel Takt langsam Richtung Bett, um so schnell wie möglich in eine ähnlich schöne Welt abzutauchen, wie die, die man vor wenigen Augenblicken noch vor sich hatte.

frook
Fabelhaft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für ein wunderschöner Film! Man sieht die Welt mit anderen Augen, ich bin fasziniert von diesem Film und werde ihn mir sicherlich noch öfter anschauen.
Ein fazinirender Film...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei den vielen Hollywoodkomödien die heute den Markt überschwemmen, denkt man manchmal wahrscheinlich: Liebe, das ist nie wie im Fernsehen. Nie so aufopfernd, oder so pompös, so perfekt, so ehrlich.

Dieser Film ist feinfühliger, kleiner und komplizierter. Trotzdem preist er die Liebe in all ihren Varianten: Die Liebe zwischen Menschen, aber auch die Liebe zum Gefühl, zu kleinen Gewohnheiten und nicht zuletzt zu Traumwelten. Und doch ist der Film nicht aufreizend, sondern bleibt auf dem Teppich und übberrascht einen ein ums andere Mal.

Man kann, denke ich, 100 Hollywoodkomödien( von denen einige ja auch wirklich gut sind) sehen und nicht an die Liebe glauben, aber ich für meinen Teil konnte es nach diesem Film nicht mehr.
Wunderschön!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film!

Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend.

Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf.

Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert.

Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl!
bezaubernd
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach nur süß. Es ist eine Hommage an die kleinen Dinge des Lebens, die einfachen Freuden. Amelie (Audrey Tautou) beschließt die Welt zu retten und für alle Menschen alles zum guten zu wenden. Nur ihr eigenes ganz persönliches Glück kann sie nicht in die richtigen Bahnen lenken. Wie bekommt unsere gute Fee ihren Traumprinzen?

Definitiv einne sehenswerte Liebeskomödie.
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Produkt-Bild: Zusammen ist man weniger allein

Zusammen ist man weniger allein
mit Audrey Tautou, Guillaume Canet, Laurent Stocker, Regie: Claude Berri

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,98

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Zusammen ist man weniger allein
  • FSK 0

Produktbeschreibung


Universal Anna Gavalda`s - Zusammen ist man weniger allein, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 28.02.08

Produktbeschreibung


Die Liebe, die Sehnsucht, der Zufall und das Glück: Zusammen ist man weniger allein ist eine charmante Komödie und sensible Lovestory, ein modernes und turbulentes, mit zärtlichem Humor erzähltes Großstadtmärchen über dieses komplizierte Gefühl, das wir Liebe nennen.
Eine weltfremde Putzfrau (Audrey Tautou) mit Zeichentalent wirbelt als neue Mitbewohnerin die friedliche Pariser Männer-WG bestehend aus einem stotternden Historiker (Laurent Stocker) und einem schürzenjagenden Koch (Guillaume Canet) durcheinander. Dazu kommen noch eine vitale Seniorin (Françoise Bertin) auf der Flucht vor dem Altenheim und Alltagsprobleme wie Älterwerden, Scheidungen, Einsamkeit, Liebeskummer - eben das ganz normale Chaos…
In einem turbulenten, mal aufreibenden, mal fröhlichen Prozess, lernen die vier aufeinander zuzugehen und füreinander da zu sein - und entdecken so, dass es zusammen viel leichter ist, Träume wahr werden zu lassen.
Nach dem gleichnamigen internationalen Bestseller von Anna Gavalda (allein in Deutschland über 850.000 verkaufte Exemplare) schuf der französische Starregisseur Claude Berri (Jean de Florette, Germinal) eine federleichte Romanze, die auf einzigartig zauberhafte Weise das Leben ernst nimmt - mit einem Lächeln.




Pressestimmen
  • Beschwingter Wohlfühl-Film TV MOVIE
  • Herz ist Trumpf: Großstadtmärchen mit toller Audrey Tautou TV SPIELFILM
  • Ein bisschen, wie Die fabelhafte Welt der Amelié - nur noch schöner! BRIGITTE
  • Eine romantische Komödie voller Charme, zärtlichem Humor und einer einmal mehr fabelhaften Audrey Tautou BILD
  • beschwingtes Großstadtmärchen HÖRZU
  • Gefühlvolles Großstadtmärchen. Charmant und witzig TV DIREKT
  • wunderschöne und zugleich herrlich amüsante Komödie BLOND
  • Die liebevolle Verfilmung ist fast besser als der gleichnamige Erfolgsroman! JOLIE
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5 Kundenrezensionen:

nett, aber ...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin kein Mann der großen Worte. Ein netter Film. Schönes Gefühl insgesamt und auch noch am Ende, aber dennoch ist die Entwicklung der Figuren zwar schön, aber in ihrer Geschwindigkeit schwer nachzuvollziehn ... Die Entwicklung zu Gutmenschen und problemfreien Menschen ging mir etwas zu schnell. Vielleicht läßt sich das Buch da etwas mehr Zeit für kleinere, nachvollziehbarere Schritte.
Buch ist Buch - und Film ist Film - etwas enttäuschend
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Natürlich hat ein Leser eines Buches immer eigene Bilder vor Augen und die Film-Bilder sind dann oft anders. Und manchmal sind Filme durch ihre neuen Bilder bereichernd und öffnen über das Buch hinaus neue Perspektiven für das Gesamtverständnis.

Wer das Buch, sozusagen die Vorlage vom Film kennt und zuerst gelesen hat, hat sich einfangen lassen von der detailgetreuen Beschreibung der Personen und der Umstände und der Tristigkeit und Düsterheit der einzelnen Lebenslinien der beteiligten Personen.
Und so kann dann zum Schluss das große Finale bzw. die Lösung entstehen, dass man "zusammen weniger allein ist".

Der Film versucht das Buch zwar sehr genau umzusetzen, doch das Herausarbeiten der einzelnen Charaktere gelingt dem Film höchstens ansatzweise.

So entsteht ein zwar "netter" Film mit guten Darstellern, doch an die Tragik oder die Romantik des Buches kommt der Film nicht heran.
Dies wäre nicht so schlimm, wenn neue Aspekte oder neue Ideen mit hineinkommen würden. Doch auch dies ist kaum zu finden.

Daher ist der Film in das Genre "Wenn-das-Buch-gut-läuft-machen-wir-auf-jeden Fall-auch-einen-Film" einzuordnen. Dies mag für die Produzenten ein einträgliches Geschäft sein, für uns Konsumenten ist es nicht gerade eine Bereicherung.
Hält nicht ...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
... was der Name "Audrey Tautou" verspricht.
Zunächst zum Inhalt:
Philibert ist ein schüchterner Historiker. Franck ist ein extrovertierter Koch und liebt die Frauen. Beide leben zusammen in einer Pariser Wohngemeinschaft, in der sich bald auch noch ein Zimmer für die künstlerisch begabte Putzfrau Camille (Audrey Tautou) findet. Die vierte im Bunde wird Francks lebensfrohe Großmutter Paulette, die sich nicht mit einem langweiligen Leben im Altersheim abfinden mag. Das kantige Quartett lebt, streitet und liebt fortan gemeinsam - denn zusammen ist man bekanntlich weniger allein.
Zum Film:
Audrey Tautou in eine ihrer schwächeren Rollen, man denke an "Amélie" und "Auberge...": besonders in letzterem Werk zeigte sie, dass sie auch jenseits vom (ersteren) wunderbaren Märchen brillieren konnte.
In diesem Film hingegen passt die Rolle überhaupt nicht zu ihr (oder sie nicht zu der Figur)!
Claude Berri (als Regisseur) verlässt sich zu sehr auf seine Hauptaktrice (die hier nicht so recht zieht) und alle Nebencharaktere wirken blass, stereotyp und etwas lächerlich.
Das Drehbuch schleppt sich ohne größere Einfälle dahin.
Insgesamt daher enttäuschend, keine Empfehlung.
Schoen, aber es fehlt was
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Buch war fuer mich eine Entdeckung. Bitter-Suess.
Der Film kann nur angehend das Zusammenleben der 4 Hauptfiguren erleben lassen.
Trotzdem 4 Sterne denn die Schauspieler geben einiges an Leben in diesen Film ab. Vieleicht braucht man fuer so eine Art von Film einfach mehr Zeit um die Karaktere zu beschreiben.

Ich wuerde allen raten, erst den Film zu sehen und dann das Buch zu lesen.
So rum kann man nur gewinnen, denn der FIlm gibt einen Vorgeschmack auf die vielen liebenvollen Details die in dem Buch zu finden sind und es so besonders macht.

Es ist trotzallem ein sehenswerter Film.
Endlich ein Film, der genauso gut ist wie das Buch!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich liebe diesen Film! Normalerweise lese ich immer zuerst das Buch und sehe mir dann irgendwann später den Film dazu an (wenn es lohnt). Hier war es andersherum. Ich hatte das Buch noch nicht gelesen und der Film hat mich sofort verzaubert! Herrlich die verschrobenen Charaktere und wunderschön die sich entwickelnde Liebesgeschichte, einfühlsam dargestellt! Keine andere hätte die Hauptrolle so gut spielen können, wie hier Audrey Tautou (ich liebe den Haarschnitt an ihr). Habe den Film seit dem schon viele Male gesehen und er verliert nicht an Glanz. Die Musik zum Film ist auch fantastisch. Das Buch habe ich mittlerweile nun gelesen und es ist genauso schön wie der Film. Meist ist ja der Film nur ein billiger Abklatsch, aber hier wurde alles richtig gemacht. 100 Punkte!
Und ich liebe die Wohnung von Philibert!!
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Produkt-Bild: The Da Vinci Code - Sakrileg (Einzel-DVD)

The Da Vinci Code - Sakrileg (Einzel-DVD)
mit Tom Hanks, Audrey Tautou, Ian McKellen, Paul Bettany, Alfred Molina, Regie: Ron Howard

DVD von Sony Pictures Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,89

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: The Da Vinci Code - Sakrileg (Einzel-DVD)

Produktbeschreibung


DVD Video

Aus der Amazon.de-Redaktion


Abgesehen von der Kritik und den Kontroversen ist Da Vinci Code ein nachvollziehbarer Kassenschlager. Wenn man die riesigen Einnahmen des Films an den Kinokassen mit den über einhundert Millionen verkauften Büchern von Dan Brown zusammenzählt, ist es klar, wie Da Vinci Code den Sprung vom Popkultur-Hit hin zu einem ernst zu nehmenden eigenen Geschäftbereich geschafft hat. Jedoch ist der Sprung vom Buch auf die große Leinwand immer riskanter. Im Fall von Da Vinci Code ist die Handlung aus einer derart wilden Mischung von Elementen zusammengebraut, dass man Drehbuchautor Akiva Goldsman sicher nicht beneidet, der damit betraut war, diese Story verfilmbar zu machen. Das Drehbuch folgt Dan Browns Buch so eng wie möglich, wobei ein paar notwendige Änderungen eingebaut wurden - darunter auch ein besseres Ende. Und wenn Sie wie die meisten Menschen das Buch mittlerweile gelesen haben, wissen Sie auch, worum es darin geht: der bekannte Professor für Symbologie Robert Langdon (Tom Hanks) wird während einer Lesereise in Paris von der Polizei in den Louvre gerufen, um eine Reihe bizarrer Hinweise zu entschlüsseln, welche am Tatort eines Mordes am Oberkurator hinterlassen wurden. Auftritt: Sophie Neveu (Audrey Tautou), talentierte Kryptologin. Neveu und Langdon tun sich zusammen, um das Rätsel zu lösen, und von dort aus bewegt sich die Geschichte durch ganz Europa, bläst sich auf zu einer modernen Suche nach dem Heiligen Gral, währenddessen Geheimgesellschaften aufgedeckt, Codes gelöst und mordlüsterne Albinomönche ausgebremst werden. Ach ja, außerdem werden noch alternative Theorien zum Leben Christi und dem Aufkommen des Christentums aufgestellt. Das ist nicht die übliche Formel für einen normalen Thriller aus Hollywood. Wenn man den Film jedenfalls lediglich von Seite der präsentierten Geheimnisse betrachtet, funktioniert er trotz einiger Löcher im Drehbuch beinahe - denn es geht immer voran. Browns bester Trick bestand darin, die ganze Geschichte an einem Tag stattfinden zu lassen, daher bewegt sich die Handlung immer vorwärts, abgesehen von ein paar notwendigen Pausen für Erklärungen. Als Paar auf der Leinwand funktionieren Hanks und Tautou gut, wenn auch nicht außergewöhnlich, und Sir Ian McKellen klaut den beiden in seiner Nebenrolle als Sir Leigh Teabing fast die Schau, was verhindert, dass sich der Film selbst zu ernst nimmt. Das Ganze ist wie eine gute Achterbahnfahrt: man sollte nicht zu sehr darüber nachdenken, sondern sich zurücklehnen und die Reise genießen. --Daniel Vancini

Aus der Amazon.de-Redaktion


Abgesehen von der Kritik und den Kontroversen ist Da Vinci Code ein nachvollziehbarer Kassenschlager. Wenn man die riesigen Einnahmen des Films an den Kinokassen mit den über einhundert Millionen verkauften Büchern von Dan Brown zusammenzählt, ist es klar, wie Da Vinci Code den Sprung vom Popkultur-Hit hin zu einem ernst zu nehmenden eigenen Geschäftbereich geschafft hat. Jedoch ist der Sprung vom Buch auf die große Leinwand immer riskanter. Im Fall von Da Vinci Code ist die Handlung aus einer derart wilden Mischung von Elementen zusammengebraut, dass man Drehbuchautor Akiva Goldsman sicher nicht beneidet, der damit betraut war, diese Story verfilmbar zu machen. Das Drehbuch folgt Dan Browns Buch so eng wie möglich, wobei ein paar notwendige Änderungen eingebaut wurden - darunter auch ein besseres Ende. Und wenn Sie wie die meisten Menschen das Buch mittlerweile gelesen haben, wissen Sie auch, worum es darin geht: der bekannte Professor für Symbologie Robert Langdon (Tom Hanks) wird während einer Lesereise in Paris von der Polizei in den Louvre gerufen, um eine Reihe bizarrer Hinweise zu entschlüsseln, welche am Tatort eines Mordes am Oberkurator hinterlassen wurden. Auftritt: Sophie Neveu (Audrey Tautou), talentierte Kryptologin. Neveu und Langdon tun sich zusammen, um das Rätsel zu lösen, und von dort aus bewegt sich die Geschichte durch ganz Europa, bläst sich auf zu einer modernen Suche nach dem Heiligen Gral, währenddessen Geheimgesellschaften aufgedeckt, Codes gelöst und mordlüsterne Albinomönche ausgebremst werden. Ach ja, außerdem werden noch alternative Theorien zum Leben Christi und dem Aufkommen des Christentums aufgestellt. Das ist nicht die übliche Formel für einen normalen Thriller aus Hollywood. Wenn man den Film jedenfalls lediglich von Seite der präsentierten Geheimnisse betrachtet, funktioniert er trotz einiger Löcher im Drehbuch beinahe - denn es geht immer voran. Browns bester Trick bestand darin, die ganze Geschichte an einem Tag stattfinden zu lassen, daher bewegt sich die Handlung immer vorwärts, abgesehen von ein paar notwendigen Pausen für Erklärungen. Als Paar auf der Leinwand funktionieren Hanks und Tautou gut, wenn auch nicht außergewöhnlich, und Sir Ian McKellen klaut den beiden in seiner Nebenrolle als Sir Leigh Teabing fast die Schau, was verhindert, dass sich der Film selbst zu ernst nimmt. Das Ganze ist wie eine gute Achterbahnfahrt: man sollte nicht zu sehr darüber nachdenken, sondern sich zurücklehnen und die Reise genießen. --Daniel Vancini

Kurzbeschreibung
Mitten in der Nacht wird der Harvard-Professor für Symbolik Robert Langdon in den Pariser Louvre gerufen: Der Museumsdirektor wurde ermordet. Seine Leiche, die in einer Körperhaltung wie der des Vitruvischen Mannes von Leonardo da Vinci aufgefunden wird, ist der erste grausige Hinweis in einer Kette aus Codes und Symbolen. Unter Einsatz seines Lebens entschlüsselt Langdon mit Hilfe der Polizei-Kryptografin Sophie Neveu versteckte Botschaften in den Kunstwerken Leonardo da Vincis. Alle verweisen auf eine sagenumwobene Bruderschaft. Die atemlose Schnitzeljagd führt Langdon und Sophie von Paris über London bis nach Schottland; währenddessen versuchen sie, den Code zu knacken, um mit ihm ein Geheimnis zu enthüllen, das die Menschheit in ihren Grundfesten erschüttern wird.
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5 Kundenrezensionen:

Die Extended-Version ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
*
... der Verfilmung von "Sakrileg" nach Dan Brown ist mein erster Film dieser Art. Verschwörungs-Thriller sind sonst nicht mein Interessensgebiet. Ich habe das dazugehörige Buch nicht gelesen. Kann also auch nichts zur Umsetzung des Romans sagen.
Nichtsdestotrotz gefällt mir der Streifen ganz gut.
Da ich eben nicht im Thriller-Genre zu Hause bin, kann ich ungelogen behaupten, daß mich die vielen überraschenden Wendungen und Enthüllungen verblüfft haben. Somit hat der Film sein Ziel bei mir erreicht. Er hat mich mit enormer Spannung gepackt und bis zum Schluss unterhalten. Und das bei fast dreistündiger Laufzeit.
Andere Zuschauer, die in diesem Genre wie ich unbewandert sind, dürften es wohl ähnlich sehen. Ausser, sie gehören zu den extrem christlich geprägten Leuten. Diese dürften verständlicherweise enorm empört reagieren. In diesem Fall sollte man es unterlassen, Filme mit einem derartigen Thema anzuschauen. Schont den eigenen Blutdruck.
Ich selber finde diese Interpretation der Gralslegende sehr interessant.
Die Frage über den Wahrheitsgehalt sollte man sich bei Unterhaltungsfilmen lieber nicht stellen. Denn offensichtlich ist die Geschichte dieses Religions-Verschwörungs-Thrillers reine Fiktion. Dennoch ... eine sehr unterhaltsame Fiktion, die als Anregung für eine differenziertere Sichtweise über die allgemein anerkannten starren christlichen Inhalte fungieren könnte.

Hier der Roman zum Film: Sakrileg. The Da Vinci Code
Durchschnitt - mit Tendenz nach unten...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Verfilmung von Dan Browns gleichnamigem Bestseller sorgte schon vor Erscheinen für allerlei Aufhebens - der Vatikan ereiferte sich über die Darstellung der katholische Kirche bzw. ihr angegliederter Organisationen (Opus Dei ist ja tatsächlich eine reale Vereinigung). Diese Kritik wurde natürlich von den zuständigen Marketingleuten gehörig aufgebauscht. Man drehte das Ganze in die Richtung, der Kirche seien einzelne Elemente der Handlung wie auch das "große Geheimnis" in höchstem Maße unangenehm, weil vielleicht doch etwas Wahres dran sein könnte. Totaler Nonsens! Browns Roman stützt sich auf einen sensationsheischenden Billigjournalismus, der schon lange vor dem Erscheinen des Romans erwiesenermaßen als eine (nicht mal sehr geschickte) Fälschung erkannt wurde. Sicher, Brown hat das Ganze mit netten eigenen Ideen garniert und einen unterhaltsamen Thriller geschaffen - der jedoch als reine Fiktion gesehen werden muss.

Insgesamt hätte dieses Buch aber genug Stoff für einen spannenden Film ergeben müssen. Hinzu kommt ein recht überwältigendes Staraufgebot (nicht zuletzt mit dem Rekord-Oscar-Preisträger Tom Hanks), ein riesiges Budget und Ron Howard auf dem Regiestuhl. Da wurden wirklich keine Kosten gescheut... dennoch war das Ergebnis eine herbe Enttäuschung. Bei der Premiere war die Reaktion der Kritiker schon fast eine Katastrophe. Der Streifen wurde verrissen und teilweise sogar verlacht. Von ungefähr kommt das freilich nicht: Handlungstechnisch ist der Streifen eine Katastrophe! Der Spannungsbogen bricht zur Mitte hin jäh ab - fortan plätschert die Handlung mehr oder weniger dahin. Ein bischen Action, nur wenig Spannung - das hält den Zuschauer kaum 60 Minuten lang wach. Völlig unverständlich ist, dass man die Auflösung des Maria-Rätsels mitten in den Film gepackt und dann auch noch als lahmen Monolog umgesetzt hat. Fast wie in einem Dokumentarfilm erzählt man uns, wie es sich mit der werten Maria Magdalena verhält - und in welchem besonderen Verhältnis sie zu Jesus stand. Bumm - Bombe geplatzt (auch wenns absehbar war) - und was folgt ist nur noch eine lahme Hatz mit der einen oder anderen wendung, die aber nicht zu fesseln vermag. Einen bleibenden Eindruck hinterlässt "Sakrileg" ganz und gar nicht - es ist wirklich nur nettes Popcornkino und als solches sehr enttäuschend!

Soviel zum Film. Wenigstens hat man sich für die DVD-Umsetzung mehr Mühe gegeben. Die Idee, eine Sammlerausgabe mit einem (funktionsfähigen) Kryptex herauszubringen, ist prima - und zum derzeitigen Preis auch recht erschwinglich. Zumal es noch die komplette Hörbuchfassung des Romans als Bonus obendrauf gibt. Die Box enthält allerdings nur den Director's Cut des Films - nicht die Original Kinfassung, die als Einzeldisk erhältlich ist, dafür aber eine gut ausgestattete Zusatz-DVD mit Extras.

Doch was nützt die beste Ausstattung, wenn das eigentlich Wesentliche nur maagerer Durchschnitt ist? Insofern gibts nur drei Sterne - mit der Tendenz nach unten...
Rasantes Unterhaltungskino in längerer Fassung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe zuerst das Buch vor Jahren gelesen, es dann leider nicht ins Kino geschafft und vor ein paar Tagen erstmals den Film im TV gesehen. Die Umsetzung gefällt mir gut. Dass eingefleischte Fans des Buchs enttäuscht reagiert haben, kann ich nachvollziehen, aber Buchverfilmungen sind immer schlechter als das Buch selbst. Ich habe nicht viel erwartet und bin mit einer "für alles offen"-Attitüde an die Angelegenheit herangetreten und wurde nicht enttäuscht.

Die Extended Version auf DVD habe ich mir nun sogar zugelegt. Die nachträglich eingefügten Szenen runden den Film ab, ziehen ihn nicht unnötig in die Länge und geben der Angelegenheit noch mehr Substanz. Über die Besetzung mag man streiten. Audrey Tautou als Sophie Neveu wirkte für mich anfangs völlig daneben, aber sie meistert ihren Part erstaunlich gut. Tom Hanks ist herrlich spröde und Paul Bettany als Killer wider Willen trägt seine Rolle mit Fassung und verleiht seinem Charakter emotionale Tiefe. Man hat stellenweise sogar Mitgefühl. Die Show aber stiehlt selbstverständlich Sir Ian McKellen als verschrobener Gralswissenschaftler.

Natürlich ist es schwer einem Buch, welches mehr ein Phänomen wurde, denn ein einfaches Stück Unterhaltungsliteratur, einen angemessenen Film folgen zu lassen. Die Geschichte, die beim lesen im Kopf entstand wird immer aufregender sein, als das, was man häppchenweise auf Zelluloid serviert bekommt. Die wilden Gedankensprünge von Robert Langdon auf Film zu bannen ist eine Herausforderung, die Ron Howard befriedigend gemeistert hat. Imho kann man viel meckern, aber er hat aus der Geschichte einen unterhaltsamen und rasanten Film gemacht, der einen gut unterhält und nebenbei noch die philosophische Ader kitzelt. Ich denke, der Film hätte in den Händen eines anderen Regisseurs unendlich schlechter werden können und bin mit dem Ergebnis wirklich rundum zufrieden.

Die Aufmachung der Extended Version kann sich übrigens auch sehen lassen. Die zusätzliche DVD ist prall gefüllt mit "Behind the scenes"-Szenen und Interviews mit den Schauspielern. Wirklich alle kommen zu Wort. Das einzige, was ich mir gewünscht hätte, wäre ein Audiokommentar. Wenn schon nicht von Ron Howard selbst, so doch von den Schauspielern. Aber gut, man kann nicht alles haben.
Einfach großartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde die box ist sehr gut gelungen da ich außergewöhnlich dvd boxen sammle durfte die natürlich nicht in der sammlung fehlen. sehr schön verarbeitet zumindest bei mir einfach sehr schön bin zwar kein all zu großer fan vom film^^ aber die box ist klasse klare kauf empfehlung
Der Film soll zum Denken anregen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch nicht gelesen, bin per Zufall (wenn es denn überhaupt gibt) darauf gestolpert und habe mir den Film heute abend angeschaut. Für viele mag es wohl nur ein Film sein, gut oder schlecht, das spielt hier keine Rolle. Der Film will uns etwas mitteilen. Er ist der eigentliche "Code" für eine seit hunderten nein was tausendenen Jahren währenden Lüge über Gott. Ich sage nicht, dass Gott nicht existiert, doch das tut er. Nur sollte die Menschheit das Bild, dass sie von ihm haben ergänzen und erweitern. Die Kirche predigt vieles, doch wohin hat sie unsere Welt gebracht...??? Ist es besser geworden auf der Welt... nein... Die Kirche sagt uns, wir seien getrennt von Gott und dass wir uns an die 10 Gebote halten sollen etc. etc. etc., denn wenn nicht... dann kommen wir in die .... Was für ein Gott soll das sein? Gott ist allmächtig, warum sollte er das tun, wenn er allmächtig ist...

Der Film soll uns aufwecken und in eine andere Richtung führen, nämlich, das was ist, zu hinterfragen...

Gruss Yvonne
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Wahnsinnig verliebt

Wahnsinnig verliebt
mit Audrey Tautou, Samuel Le Bihan, Isabelle Carré, Regie: Laetitia Colombani

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 6,97

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Wahnsinnig verliebt
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universal Wahnsinnig verliebt, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 03.04.03

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die junge Kunststudentin Angélique ist Wahnsinnig verliebt. Gleich zu Beginn von Laetitia Colombanis Spielfilmdebüt schickt sie dem Mann ihrer Träume eine einzelne Rose als Zeichen ihrer überschwänglichen Gefühle und Symbol ihrer romantischen Verzauberung. Doch ihr Empfänger, der Arzt Loic, kann, wie sich viel später herausstellt, als die Geschichte noch einmal von vorne anfängt, die Bedeutung des Geschenks gar nicht entziffern. Für ihn ist diese Rose wirklich nichts als eine Rose. Gefühle und natürlich vor allem die Liebe verzerren die Wahrnehmung. Sie lassen den Menschen etwas sehen, was gar nicht da ist, oder tauchen die Dinge in ein Licht, das trügerisch ist. Darin liegt ihr Reiz, aber auch ihre Gefahr und dieser gilt hier Laetitia Colombanis Interesse.
Angélique (Audrey Tautou) schwebt von allen Ketten der Realität befreit im siebten Himmel. Nicht einmal die Tatsache, dass Loic (Samuel le Bihan) verheiratet ist und seine Frau ein Kind von ihm erwartet, berührt die Kunststudentin weiter. Sie weiß, dass sie die wahre und einzige große Liebe des Arztes ist, dass er seine Frau bald verlassen und mit ihr nach Florenz reisen wird. Selbst als sie auf dem Flughafen vergeblich auf ihn wartet, kommt Angélique nie der Gedanke, dass sie sich da in etwas hineinsteigert, das so gar nicht existiert.
Wahnsinnig verliebt beginnt wie eine dieser klassischen bittersüßen Liebesgeschichten, die man schon unzählige Male gesehen hat. Nur wirkt hier alles noch ein bisschen kitschiger und süßlicher als sonst schon. Laetitia Colombani treibt die Klischees des romantischen Kinos auf die Spitze. Die viel zu weit aufgerissenen Rehaugen Angéliques und die viel zu golden schimmernden Bilder ihres Kameramanns Pierre Aim sind bezaubernd und zugleich irritierend. Was zu schön ist, um wahr zu sein, kann eben nur falsch sein. Und so wird aus diesem filmischen Liebestraum schließlich ein überraschend harter Psychothriller, der seine Geschichte gleich zweimal erzählt, erst aus Angéliques und dann aus Loics Perspektive.
Mit einer fast schon erschreckenden Unbarmherzigkeit zertrümmert Wahnsinnig verliebt all die romantischen und sentimentalen Vorstellungen, die sich die Menschen von der Liebe machen. Wer liebt, wird nie mit letzter Sicherheit sagen können, ob seine Gefühle tatsächlich im erhofften Maße erwidert werden, ihm bleibt nur die Selbsttäuschung. Für Laetitia Colombani ist Liebe nichts als eine äußerst gefährliche Form von Realitätsverlust und Wahnsinn. Und auch wenn man sich dieser bitteren Einschätzung eigentlich nicht anschließen will, besticht die Argumentation der jungen Regisseurin durch eine Logik, der man kaum etwas entgegensetzen kann. Das macht Wahnsinnig verliebt zu einem intellektuellen Abenteuer, aber letztlich auch zu einem erstaunlich kalten Film. --Sascha Westphal
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5 Kundenrezensionen:

Aussergewöhnlicher Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eins vorweg. Der Film ist alles andere als durchschnittlich. Einen ähnlichen Film habe ich bis Dato noch nicht gesehen. Das heisst natürlich nicht, dass es keinen Film gibt, der dieses Sujet nicht bereits aufgegriffen hat. Was mir besonders gefallen hat war die Illusion, die der Film beim Zuschauer anfangs schafft. Man denkt wirklich, dass beide eine Affäre haben. Dass diese Affäre sich aber nur in der Gedankenwelt von Angelique abspielt, wird dem Zuschauer erst durch eine Zäsur in der Mitte des Films klar. Diese Zäsur bringt den Zuschauer wieder zum Anfang des Films, erzählt aber die Geschichte aus Luics Perspektive und sorgt für Klarheit, indem sie die angebliche Affäre als reines Fantasiekonstrukt Angeliques outet und die Geschehnisse als Produkt von großen Mißverständnissen klarstellt.
Dabei wirkt die Story sehr durchdacht und offenbart an keiner Stelle eine Schwäche. Für mich war die Thematik neu. Zumindest was die Intensität der Gefühle bei Liebeswahnkranken angeht. Damit erschließt der Film ein neues Gebiet, welches fast gar nicht Kinotechnisch verarbeitet wird. Alleine deswegen gebührt ihm die Vergabe von Sternen.
Teufelskreis.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die junge Kunststudentin Angelique ist in ihren Nachbarn, den Arzt Loic unsterblich verliebt. Loic ist verheiratet und wird zudem bald Vater. Angelique versucht zunächst mit kleinen Geschenken die Aufmerksamkeit von Loic auf sich zu lenken. Als dies nicht gelingt, werden ihre Ideen, Gefallen zu finden, immer radikaler und enden in einem Selbstmordversuch.

In der zweiten Filmhälfte wechselt die Betrachtungsseite und die Geschichte wird aus Loic's Sichtweise erzählt. Der junge gutaussehende Arzt ist der Schwarm seiner Patientinnen und auch seine Frau weiß, was sie an ihm hat. Angelique's Aufmerksamkeiten bleiben nicht unbemerkt, und erregen in der Arztpraxis und bei Loic zuhause Argwohn. Nach dem Tod des ungeborenen Kindes steht Loic's Ehe vor einer großen Belastungsprobe. Seine Frau verlässt ihn und Loic schlägt eine Patientin. Er steht vor den Runien seines Lebens.

Angelique überlebt den Selbstmordversuch und Loic kommt dahinter, wer sein Leben zerstört hat.

Die Geschichte wird äußerst spannend gleich zweimal erzählt. Die unterschiedliche Sichtweise der beiden Protagonisten zeigt recht deutlich, wie Missverständnisse entstehen und eine ganze Personenumgebung bestimmte Dinge für selbstverständlich hält. Der Film ist ausgezeichnet in Szene gesetzt und verliert auch beim zweiten Anschauen nicht an seinem Reiz.
hätte 10 sterne verdient
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Wochenende wollte meine Freundin mit mir wahnsinnig verliebt schauen, ein Blick auf die DVD Schachtel hat mir genügt um unmissverständlich klarzustellen, dass sie langweilige dvds mit ihren freundinnen gucken kann, ich wollte mir lieber blood diamond oder ähnliches anschauen;

ABER: Falsch gedacht, der Film ist unglaublich, zu sagen warum er so gut ist, wäre unmöglich, ohne dem Inhalt vorwegzugreifen; vorhersehbar ist der film definitiv nicht und die bezeichnung durchschnittsware zeugt eher von hollywood blödigkeit -> gerade dieser film ist der beweis, dass ein guter film keine 100 mio ¬ teuren special effekts bedarf;

ein bekennender james bond fan gibt daher fette thumbs up!

[wie gesagt: sorry für diese oberflächliche beschreibung, aber wenn ihr den film seht, werdet ihr merken, warum man über den inhalt nichts vorwegnehmen darf]
An Affair To Remember - in besonderem Sinne. SPOILER!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Den meisten Genuss aus diesem Film wird wohl ziehen, wer vorher nichts von ihm weiß. "Wahnsinnig verliebt" ist die Kunststudentin Angélique in den verheirateten Arzt Loic, dessen Frau gerade ein Baby erwartet. Die übliche Dreieckssituation? Mitnichten. Wer nun schon den einen oder anderen Psychothriller gesehen hat und informiert ist, dass es sich hier um einen solchen handelt - der wird sich von der ersten Hälfte des Films kaum foppen lassen. Laetitia Colombani inszeniert diese Hälfte recht clever, aber eben auch recht bemüht und eben nicht aus der Sicht Angéliques, sondern aus der eines (sehr) unbeteiligten Beobachters, der aus Szenen und Aussagen eine Liebesgeschichte konstruieren soll. Das funktioniert nur bedingt; denn Colombani montiert zwar mit handwerklicher Sorgfalt, verlässt sich dabei aber zu sehr auf die Oberflächenwirkung ihrer Bilder. Ihre Figuren - besonders Loic - gehen im angestrengten Doppelspiel der Bilder fast unter, und so vermag die zweite Filmhälfte denn auch nicht sonderlich zu berühren. Wie sich das Puzzle peu à peu auflöst, ist zwar nett anzuschauen, aber Colombani zeigt eben nur das bereits Vorausgeahnte und schließt so sorgfältig-pedantisch alle Lücken, dass alle emotionale Spannung sich der Kleinteiligkeit des Plots geschlagen geben muss. Hinzu kommt, dass Colombani das Innenleben ihrer Figuren sehr unterschiedlich auskleidet: Im Falle von Angélique geht das auf; sie tritt als lächelnde Unschuld entgegen und verlässt den Film auf fast dieselbe Weise - dazwischen liegt die umso bedrohlichere Eruption ihrer Manie. Mit Loic schaut das etwas anders aus. Paradoxerweise entpuppt er sich nämlich als die eigentliche Unschuld, und das so porentief rein, dass seine Figur kaum wirkliches Mitgefühl wecken kann: Über das Opfer-Etikett hinaus bleibt kaum ein Charakterzug an ihm kleben. Aber vielleicht ist ja auch das ein verstecktes Statement der Regisseurin: Die langweilig eingenordete obere Mittelschicht kann sich ihres in relativer Sicherheit aufgehobenen Lebens keineswegs so sicher sein, wie der äußere Anschein suggeriert. Das Irrationale bricht ein, zersetzt fragile Oberflächen und legt den Finger in die Wunde. Leider bricht hier die Versuchsanordnung auch schon ab; Colombani zeigt weder den Verlust gesellschaftlichen Ansehens (er liegt schlicht außerhalb ihrer Perspektive) noch die Auflösung der privaten Existenz im Säurebad von Gerüchten und Anschuldigungen. Alles bleibt privat und genau im richtigen Moment kehrt Loics Ehefrau an die Seite des soeben Verhafteten zurück. Das gibt Angélique den Rest, und dem Film leider auch ein bisschen. Die Unschuld ist gerettet, das Böse ausgesperrt. Leider wird Colombani dann zu keck; es braucht erst den lebensrettenden Loic und dann als deus ex machina den liebestollen Medizinstudenten, um die Zusammenhänge zu klären. Und weil derart wahnsinnige Liebe eben nicht ohne Gewalt auskommt, haut Audrey Tautou dem Doktor was auf den Kopf und der segelt die Treppe hinunter. Diese körperliche Versehrung ist ein schwacher, aber doch logischer Schlusspunkt für Loics Geschichte: Sie muss an der Oberfläche bleiben. Eine ganz andere Oberfläche ist das Mosaik, das Angélique in der Psychiatrie herstellt: Dieses Ende (?) löst Colombani durchaus geschickt. Die Schlusspointe bestimmt, wie der Film uns entlässt, und das Gefühl ist angenehm unangenehm. Dafür und für die wie immer überzeugende Audrey Tautou gibts dann insgesamt drei Sterne. Neben den üblichen Petitessen ist übrigens ein recht interessantes Extra auf der DVD vorhanden: eine zehnminütige Dokumentation entfallener Szenen bzw. alternativer Enden inklusive Audiokommentar der Regisseurin. Da ist nichts Weltbewegendes dabei, aber ich finde den Einblick in den entsprechenden Arbeitsprozess (welches Ende in welcher Szenenfolge etc.) gelungen.
Keine Untertitel
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich hatte den Film auf deutsch im Kino gesehen und wollte ihn nun im Original sehen. Es gibt zwar den frz. Ton, aber KEINE Untertitel!
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Produkt-Bild: The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Version, 2 DVDs)

The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Version, 2 DVDs)
mit Tom Hanks, Audrey Tautou, Sir Ian McKellen, Regie: Ron Howard

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 12,97, Angebote ab EUR 7,97

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: The Da Vinci Code - Sakrileg (Extended Version, 2 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Da Vinci Code,The-Extended Version

Aus der Amazon.de-Redaktion


Abgesehen von der Kritik und den Kontroversen ist Da Vinci Code ein nachvollziehbarer Kassenschlager. Wenn man die riesigen Einnahmen des Films an den Kinokassen mit den über einhundert Millionen verkauften Büchern von Dan Brown zusammenzählt, ist es klar, wie Da Vinci Code den Sprung vom Popkultur-Hit hin zu einem ernst zu nehmenden eigenen Geschäftbereich geschafft hat. Jedoch ist der Sprung vom Buch auf die große Leinwand immer riskanter. Im Fall von Da Vinci Code ist die Handlung aus einer derart wilden Mischung von Elementen zusammengebraut, dass man Drehbuchautor Akiva Goldsman sicher nicht beneidet, der damit betraut war, diese Story verfilmbar zu machen. Das Drehbuch folgt Dan Browns Buch so eng wie möglich, wobei ein paar notwendige Änderungen eingebaut wurden - darunter auch ein besseres Ende. Und wenn Sie wie die meisten Menschen das Buch mittlerweile gelesen haben, wissen Sie auch, worum es darin geht: der bekannte Professor für Symbologie Robert Langdon (Tom Hanks) wird während einer Lesereise in Paris von der Polizei in den Louvre gerufen, um eine Reihe bizarrer Hinweise zu entschlüsseln, welche am Tatort eines Mordes am Oberkurator hinterlassen wurden. Auftritt: Sophie Neveu (Audrey Tautou), talentierte Kryptologin. Neveu und Langdon tun sich zusammen, um das Rätsel zu lösen, und von dort aus bewegt sich die Geschichte durch ganz Europa, bläst sich auf zu einer modernen Suche nach dem Heiligen Gral, währenddessen Geheimgesellschaften aufgedeckt, Codes gelöst und mordlüsterne Albinomönche ausgebremst werden. Ach ja, außerdem werden noch alternative Theorien zum Leben Christi und dem Aufkommen des Christentums aufgestellt. Das ist nicht die übliche Formel für einen normalen Thriller aus Hollywood. Wenn man den Film jedenfalls lediglich von Seite der präsentierten Geheimnisse betrachtet, funktioniert er trotz einiger Löcher im Drehbuch beinahe - denn es geht immer voran. Browns bester Trick bestand darin, die ganze Geschichte an einem Tag stattfinden zu lassen, daher bewegt sich die Handlung immer vorwärts, abgesehen von ein paar notwendigen Pausen für Erklärungen. Als Paar auf der Leinwand funktionieren Hanks und Tautou gut, wenn auch nicht außergewöhnlich, und Sir Ian McKellen klaut den beiden in seiner Nebenrolle als Sir Leigh Teabing fast die Schau, was verhindert, dass sich der Film selbst zu ernst nimmt. Das Ganze ist wie eine gute Achterbahnfahrt: man sollte nicht zu sehr darüber nachdenken, sondern sich zurücklehnen und die Reise genießen. --Daniel Vancini

Aus der Amazon.de-Redaktion


Abgesehen von der Kritik und den Kontroversen ist Da Vinci Code ein nachvollziehbarer Kassenschlager. Wenn man die riesigen Einnahmen des Films an den Kinokassen mit den über einhundert Millionen verkauften Büchern von Dan Brown zusammenzählt, ist es klar, wie Da Vinci Code den Sprung vom Popkultur-Hit hin zu einem ernst zu nehmenden eigenen Geschäftbereich geschafft hat. Jedoch ist der Sprung vom Buch auf die große Leinwand immer riskanter. Im Fall von Da Vinci Code ist die Handlung aus einer derart wilden Mischung von Elementen zusammengebraut, dass man Drehbuchautor Akiva Goldsman sicher nicht beneidet, der damit betraut war, diese Story verfilmbar zu machen. Das Drehbuch folgt Dan Browns Buch so eng wie möglich, wobei ein paar notwendige Änderungen eingebaut wurden - darunter auch ein besseres Ende. Und wenn Sie wie die meisten Menschen das Buch mittlerweile gelesen haben, wissen Sie auch, worum es darin geht: der bekannte Professor für Symbologie Robert Langdon (Tom Hanks) wird während einer Lesereise in Paris von der Polizei in den Louvre gerufen, um eine Reihe bizarrer Hinweise zu entschlüsseln, welche am Tatort eines Mordes am Oberkurator hinterlassen wurden. Auftritt: Sophie Neveu (Audrey Tautou), talentierte Kryptologin. Neveu und Langdon tun sich zusammen, um das Rätsel zu lösen, und von dort aus bewegt sich die Geschichte durch ganz Europa, bläst sich auf zu einer modernen Suche nach dem Heiligen Gral, währenddessen Geheimgesellschaften aufgedeckt, Codes gelöst und mordlüsterne Albinomönche ausgebremst werden. Ach ja, außerdem werden noch alternative Theorien zum Leben Christi und dem Aufkommen des Christentums aufgestellt. Das ist nicht die übliche Formel für einen normalen Thriller aus Hollywood. Wenn man den Film jedenfalls lediglich von Seite der präsentierten Geheimnisse betrachtet, funktioniert er trotz einiger Löcher im Drehbuch beinahe - denn es geht immer voran. Browns bester Trick bestand darin, die ganze Geschichte an einem Tag stattfinden zu lassen, daher bewegt sich die Handlung immer vorwärts, abgesehen von ein paar notwendigen Pausen für Erklärungen. Als Paar auf der Leinwand funktionieren Hanks und Tautou gut, wenn auch nicht außergewöhnlich, und Sir Ian McKellen klaut den beiden in seiner Nebenrolle als Sir Leigh Teabing fast die Schau, was verhindert, dass sich der Film selbst zu ernst nimmt. Das Ganze ist wie eine gute Achterbahnfahrt: man sollte nicht zu sehr darüber nachdenken, sondern sich zurücklehnen und die Reise genießen. --Daniel Vancini

Kurzbeschreibung
Mitten in der Nacht wird der Harvard-Professor für Symbolik Robert Langdon in den Pariser Louvre gerufen: Der Museumsdirektor wurde ermordet. Seine Leiche, die in einer Körperhaltung wie der des Vitruvischen Mannes von Leonardo da Vinci aufgefunden wird, ist der erste grausige Hinweis in einer Kette aus Codes und Symbolen. Unter Einsatz seines Lebens entschlüsselt Langdon mit Hilfe der Polizei-Kryptografin Sophie Neveu versteckte Botschaften in den Kunstwerken Leonardo da Vincis. Alle verweisen auf eine sagenumwobene Bruderschaft. Die atemlose Schnitzeljagd führt Langdon und Sophie von Paris über London bis nach Schottland; währenddessen versuchen sie, den Code zu knacken, um mit ihm ein Geheimnis zu enthüllen, das die Menschheit in ihren Grundfesten erschüttern wird.
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5 Kundenrezensionen:

Die Extended-Version ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
*
... der Verfilmung von "Sakrileg" nach Dan Brown ist mein erster Film dieser Art. Verschwörungs-Thriller sind sonst nicht mein Interessensgebiet. Ich habe das dazugehörige Buch nicht gelesen. Kann also auch nichts zur Umsetzung des Romans sagen.
Nichtsdestotrotz gefällt mir der Streifen ganz gut.
Da ich eben nicht im Thriller-Genre zu Hause bin, kann ich ungelogen behaupten, daß mich die vielen überraschenden Wendungen und Enthüllungen verblüfft haben. Somit hat der Film sein Ziel bei mir erreicht. Er hat mich mit enormer Spannung gepackt und bis zum Schluss unterhalten. Und das bei fast dreistündiger Laufzeit.
Andere Zuschauer, die in diesem Genre wie ich unbewandert sind, dürften es wohl ähnlich sehen. Ausser, sie gehören zu den extrem christlich geprägten Leuten. Diese dürften verständlicherweise enorm empört reagieren. In diesem Fall sollte man es unterlassen, Filme mit einem derartigen Thema anzuschauen. Schont den eigenen Blutdruck.
Ich selber finde diese Interpretation der Gralslegende sehr interessant.
Die Frage über den Wahrheitsgehalt sollte man sich bei Unterhaltungsfilmen lieber nicht stellen. Denn offensichtlich ist die Geschichte dieses Religions-Verschwörungs-Thrillers reine Fiktion. Dennoch ... eine sehr unterhaltsame Fiktion, die als Anregung für eine differenziertere Sichtweise über die allgemein anerkannten starren christlichen Inhalte fungieren könnte.

Hier der Roman zum Film: Sakrileg. The Da Vinci Code
Durchschnitt - mit Tendenz nach unten...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Verfilmung von Dan Browns gleichnamigem Bestseller sorgte schon vor Erscheinen für allerlei Aufhebens - der Vatikan ereiferte sich über die Darstellung der katholische Kirche bzw. ihr angegliederter Organisationen (Opus Dei ist ja tatsächlich eine reale Vereinigung). Diese Kritik wurde natürlich von den zuständigen Marketingleuten gehörig aufgebauscht. Man drehte das Ganze in die Richtung, der Kirche seien einzelne Elemente der Handlung wie auch das "große Geheimnis" in höchstem Maße unangenehm, weil vielleicht doch etwas Wahres dran sein könnte. Totaler Nonsens! Browns Roman stützt sich auf einen sensationsheischenden Billigjournalismus, der schon lange vor dem Erscheinen des Romans erwiesenermaßen als eine (nicht mal sehr geschickte) Fälschung erkannt wurde. Sicher, Brown hat das Ganze mit netten eigenen Ideen garniert und einen unterhaltsamen Thriller geschaffen - der jedoch als reine Fiktion gesehen werden muss.

Insgesamt hätte dieses Buch aber genug Stoff für einen spannenden Film ergeben müssen. Hinzu kommt ein recht überwältigendes Staraufgebot (nicht zuletzt mit dem Rekord-Oscar-Preisträger Tom Hanks), ein riesiges Budget und Ron Howard auf dem Regiestuhl. Da wurden wirklich keine Kosten gescheut... dennoch war das Ergebnis eine herbe Enttäuschung. Bei der Premiere war die Reaktion der Kritiker schon fast eine Katastrophe. Der Streifen wurde verrissen und teilweise sogar verlacht. Von ungefähr kommt das freilich nicht: Handlungstechnisch ist der Streifen eine Katastrophe! Der Spannungsbogen bricht zur Mitte hin jäh ab - fortan plätschert die Handlung mehr oder weniger dahin. Ein bischen Action, nur wenig Spannung - das hält den Zuschauer kaum 60 Minuten lang wach. Völlig unverständlich ist, dass man die Auflösung des Maria-Rätsels mitten in den Film gepackt und dann auch noch als lahmen Monolog umgesetzt hat. Fast wie in einem Dokumentarfilm erzählt man uns, wie es sich mit der werten Maria Magdalena verhält - und in welchem besonderen Verhältnis sie zu Jesus stand. Bumm - Bombe geplatzt (auch wenns absehbar war) - und was folgt ist nur noch eine lahme Hatz mit der einen oder anderen wendung, die aber nicht zu fesseln vermag. Einen bleibenden Eindruck hinterlässt "Sakrileg" ganz und gar nicht - es ist wirklich nur nettes Popcornkino und als solches sehr enttäuschend!

Soviel zum Film. Wenigstens hat man sich für die DVD-Umsetzung mehr Mühe gegeben. Die Idee, eine Sammlerausgabe mit einem (funktionsfähigen) Kryptex herauszubringen, ist prima - und zum derzeitigen Preis auch recht erschwinglich. Zumal es noch die komplette Hörbuchfassung des Romans als Bonus obendrauf gibt. Die Box enthält allerdings nur den Director's Cut des Films - nicht die Original Kinfassung, die als Einzeldisk erhältlich ist, dafür aber eine gut ausgestattete Zusatz-DVD mit Extras.

Doch was nützt die beste Ausstattung, wenn das eigentlich Wesentliche nur maagerer Durchschnitt ist? Insofern gibts nur drei Sterne - mit der Tendenz nach unten...
Rasantes Unterhaltungskino in längerer Fassung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe zuerst das Buch vor Jahren gelesen, es dann leider nicht ins Kino geschafft und vor ein paar Tagen erstmals den Film im TV gesehen. Die Umsetzung gefällt mir gut. Dass eingefleischte Fans des Buchs enttäuscht reagiert haben, kann ich nachvollziehen, aber Buchverfilmungen sind immer schlechter als das Buch selbst. Ich habe nicht viel erwartet und bin mit einer "für alles offen"-Attitüde an die Angelegenheit herangetreten und wurde nicht enttäuscht.

Die Extended Version auf DVD habe ich mir nun sogar zugelegt. Die nachträglich eingefügten Szenen runden den Film ab, ziehen ihn nicht unnötig in die Länge und geben der Angelegenheit noch mehr Substanz. Über die Besetzung mag man streiten. Audrey Tautou als Sophie Neveu wirkte für mich anfangs völlig daneben, aber sie meistert ihren Part erstaunlich gut. Tom Hanks ist herrlich spröde und Paul Bettany als Killer wider Willen trägt seine Rolle mit Fassung und verleiht seinem Charakter emotionale Tiefe. Man hat stellenweise sogar Mitgefühl. Die Show aber stiehlt selbstverständlich Sir Ian McKellen als verschrobener Gralswissenschaftler.

Natürlich ist es schwer einem Buch, welches mehr ein Phänomen wurde, denn ein einfaches Stück Unterhaltungsliteratur, einen angemessenen Film folgen zu lassen. Die Geschichte, die beim lesen im Kopf entstand wird immer aufregender sein, als das, was man häppchenweise auf Zelluloid serviert bekommt. Die wilden Gedankensprünge von Robert Langdon auf Film zu bannen ist eine Herausforderung, die Ron Howard befriedigend gemeistert hat. Imho kann man viel meckern, aber er hat aus der Geschichte einen unterhaltsamen und rasanten Film gemacht, der einen gut unterhält und nebenbei noch die philosophische Ader kitzelt. Ich denke, der Film hätte in den Händen eines anderen Regisseurs unendlich schlechter werden können und bin mit dem Ergebnis wirklich rundum zufrieden.

Die Aufmachung der Extended Version kann sich übrigens auch sehen lassen. Die zusätzliche DVD ist prall gefüllt mit "Behind the scenes"-Szenen und Interviews mit den Schauspielern. Wirklich alle kommen zu Wort. Das einzige, was ich mir gewünscht hätte, wäre ein Audiokommentar. Wenn schon nicht von Ron Howard selbst, so doch von den Schauspielern. Aber gut, man kann nicht alles haben.
Einfach großartig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde die box ist sehr gut gelungen da ich außergewöhnlich dvd boxen sammle durfte die natürlich nicht in der sammlung fehlen. sehr schön verarbeitet zumindest bei mir einfach sehr schön bin zwar kein all zu großer fan vom film^^ aber die box ist klasse klare kauf empfehlung
Der Film soll zum Denken anregen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch nicht gelesen, bin per Zufall (wenn es denn überhaupt gibt) darauf gestolpert und habe mir den Film heute abend angeschaut. Für viele mag es wohl nur ein Film sein, gut oder schlecht, das spielt hier keine Rolle. Der Film will uns etwas mitteilen. Er ist der eigentliche "Code" für eine seit hunderten nein was tausendenen Jahren währenden Lüge über Gott. Ich sage nicht, dass Gott nicht existiert, doch das tut er. Nur sollte die Menschheit das Bild, dass sie von ihm haben ergänzen und erweitern. Die Kirche predigt vieles, doch wohin hat sie unsere Welt gebracht...??? Ist es besser geworden auf der Welt... nein... Die Kirche sagt uns, wir seien getrennt von Gott und dass wir uns an die 10 Gebote halten sollen etc. etc. etc., denn wenn nicht... dann kommen wir in die .... Was für ein Gott soll das sein? Gott ist allmächtig, warum sollte er das tun, wenn er allmächtig ist...

Der Film soll uns aufwecken und in eine andere Richtung führen, nämlich, das was ist, zu hinterfragen...

Gruss Yvonne
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Produkt-Bild: Liebe um jeden Preis

Liebe um jeden Preis
mit Audrey Tautou, Gad Elmaleh, Marie-Christine Adam, Regie: Pierre Salvadori

DVD von SUNFILM
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 8,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Liebe um jeden Preis
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Sunfilm Liebe um jeden Preis, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 26.09.08
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5 Kundenrezensionen:

sehr enttäuscht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
vorab ich bin eine normale Privatperson, die bislang noch keine Rezensionen geschrieben hat, aber der Film hat mich so enttäuscht, dass ich hier auch mal meinen Senf zu geben wollte. Ich war schon von der echt abgegriffenen Storie nicht angetan, aber wollte positiv denken und dem Film eine Chance geben, da ich französische Filme und ebenso die Hauptdarstellerin Tautou mag. Zumindest bis jetzt. Dies war ein Fehler. Ich habe mehrmals gedacht den Film ausstellen zu müsen, so schlecht fand ich die Handlung, die Dialoge, die Schauspieler. Es war überhaupt kein Spannungsbogen erkennbar. Ich kann keinem Tautou Fan zu diesem Film raten. Er ist so etwas von oberflächlich und stockend inszeniert, dass ich die guten Kritiken hier wirklich nicht verstehen kann. Eine enttäuschte Zuschauerin!
Wo die Liebe hinfällt.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die junge Irene verbringt einige Tage mit ihrem reichen, älteren Geliebten in Nizza. Eines Nachts trifft sie in der einsamen Hotelbar Jean. Jean war müde von der Arbeit als Kellner eingeschlafen. Aber Irene hält ihn für einen reichen gutaussehenden Gast und verbringt die Nacht mit ihm. Am nächsten Morgen wacht Jean alleine auf und die geheimnisvolle Schöne ist verschwunden.

Ein Jahr vergeht und Irene kommt erneut in das Hotel, wo Jean arbeitet. Noch immer hält sie ihn für einen wohlhabenden Kavalier, der ihr Auskommen sichern könnte. Als die Beziehung zu ihrem wohlhabenden Mäzen bricht, wendet sich Irene Jean zu und muss feststellen, dass dieser ein Habenichts ist. Ein nicht akzeptabler Zustand für Irene. Sie verbringt eine kurze Zeit mit Jean, sozusagen, bis zum letzten Euro und sucht sich erneut einen wohlhabenden Begleiter. Jean tut ihr gleich und fortan wetteifern die beiden mit ihren gutsituierten Partnern. Das dies nur eine Weile lang gutgehen kann, ist sicher jedem klar und es kommt zum finalen Showdown.

Die Geschichte wird munter und humorvoll erzählt. Pittoreske Szenenbilder und überraschende Wendungen wechseln einander ab. Die Protagonisten haben Charakter und Profil. Die Schauspieler leisten dabei gute Arbeit. Ein Augenschmaus.
gue Komödie
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wow! Eine starke französische Liebes Komödie jenseits der langweiligen Norm! Die bezaubernede Audrey Tatou ("ZUSAMMEN IST MAN WENIGER ALLEIN" und "AMÉLIE") spielt Irene eine Frau, die es auf reiche, ältere Männer abgesehen hat und kurz vor der Hochzeit mit solch einem Kaliber steht. An ihrem Geburtstag geht sie in eine Hotelbar und hält den schüchternen Barkeeper Jean (Gad Elmaleh), der gerade nichts zu tun hat, für eine reichen Mann. Sie finden gefallen aneinander und verbringen eine Nacht zusammen. Am nächsten Tag will Jean die Fassade aufrecht erhalten, was ihm jedoch nicht gelingt. Dabei kommt raus, dass Irene ihn nicht will, da er arm ist. Ihr Verlobter wirft sie raus und sie sucht sich ein neues Opfer, während Jean durch einen Zufall ihre Masche übernimmt und ins Geschäft einsteigt. Dabei kommt es, wie es kommen muss man sieht sich öfters und mag sich immer noch..
Filmfans wissen sicher was passiert, jedoch ist das Ganze recht charmant und leichtfüßig umgesetzt, wo auch die Kulisse der Cote d'Azur dazu passt. Deshalb ist "Liebe um jeden Preis" eine willkommene Abwechslung zu stereotypischen Komödien aus den USA, was auch am Charme und schauspielerischem Können der beiden Hauptdarsteller liegt!
hintergründig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Film der den französischen Charme besitzt. Nicht aalglatt wie die US-amerikanischen Produktionen. Eher zum leichten schmunzeln, nicht platter Witz, hintergründig, bissig, der einwenig gesellschaftskritisch ist, ein Film wie man ihn aus Frankreich - der großen eigenständigen, sich nicht dem Boulevardgeschmack unterwürftigen Nation - erwartet. Sehr gut, an Menschen gerichtet, die sich fragen sollen, ist Geld alles? Umwerfend gute Schauspielerin, Audrey Tautou.
Viel Charme trotz absehbarem Ende
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gewiss ist die Thematik des Filmes nicht neu und das Ende ist sicherlich auch absehbar, aber die Umsetzung des Filmes ist super gelungen. Der Film ist überraschend leichtfüßig und trotz der (gewollten) Klisches nicht langweilig. Audrey Tatou spielt eine erfrischend andere Rolle, viel unkomplizierter als sonst, und gefällt auf ganzer Linie. Diese Rolle zeigt, wie wandlungsfähig sie ist und bestätigt, dass sie alle Rollen herausragend spielen kann. Auch der männliche Part, Gad Elmaleh, ist für diese Rolle wie geschaffen. Zunächst der schüchterne Barman, dann der selbstsichere Playboy mit Gefühl. Ein toller Film, den man am Besten mit Frau oder Freundin anschaut. Tolle Liebeskomödie!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Mathilde - Eine große Liebe (Einzel-DVD)

Mathilde - Eine große Liebe (Einzel-DVD)
mit Audrey Tautou, Gaspard Ulliel, Jean-Pierre Becker, Jodie Foster, Regie: Jean-Pierre Jeunet

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 14,40, Angebote ab EUR 4,25

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Mathilde - Eine große Liebe (Einzel-DVD)

Produktbeschreibung


Frankreich zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Mathilde ist noch ein kleines Mdchen, als ihre Eltern sterben. Diese hinterlassen ihr jedoch ein kleines Vermgen. Somit ist zumindest die finanzielle Zukunft gesichert. Ein neues Zuhause findet sie bei ihrem Onkel Sylvain und dessen Frau Bendicte, die sich aufopfernd um sie kmmern. Doch als sie sich eingelebt hat, ereilt sie prompt der nchste Schicksalsschlag Kinderlhmung. Fortan ist sie schwer gezeichnet, bentigt regelmige Massagen, zieht einen Fu nach und kapselt sich noch mehr von ihrer Auenwelt ab. Einzig dem ebenfalls ziemlich verschlossenen Sohn des Leuchtturmwrters, Manech, gelingt es zu ihr durchzudringen. Die beiden einsamen Seelen verlieben sich ineinander und werden zu einem untrennbaren Paar.
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5 Kundenrezensionen:

Vorsicht - der Titel täuscht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Titel lässt nicht vermuten, dass es sich um einen Antikriegsfilm der besonderen Art handelt. Die sich anschließende Suche nach der großen Liebe rückt eigentlich in den Hintergrund und ist eher banales Beiwerk.
Die Eingangssequenz erinnert ein wenig an den Soldat James Ryan und schilderet die Gräuel in den Schützengräben dramatisch. Das geht unter die Haut. Die Inszenierung über den ganzen Film ist fantastisch. Der Score unterstreicht das Leinwandepos wirkungsvoll. Was will man mehr?

Großes Kino, aber nichts für einen romantischen Abend zu zweit.
Umwerfend starker Bilderfilm
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jeunet lässt sich immer sehr viel Zeit mit seinen Filmen, die Liebe zum Detail und eine originelle Gestaltung ist auffallend. Für die Produktion seiner Filme benötigt er in der Regel mehrere Jahre. "Mathilde" ist der Nachfolgefilm des Welterfolgs "Die fabelhafte Welt der Amelie" und hatte es sicherlich im Vergleich nicht leicht. Wieder ist die ausdrucksstarke und verletzlich wirkende Audrey Tatoo die Hauptdarstellerin dieses Films, der visuell einfach atemberaubend daherkommt.
Da der Film zu einem grossen Teil von Amerikanern finanziert wurde, entschied ein französisches Gericht, dass der Film kein eindeutig französisches Werk sei, diese Gerichtsentscheidung verhinderte die Präsenz von "Mathilde" bei diversen Preisverleihungen (Felix, Oscar "best foreign language film" und Festivals wie Cannes.
Der Streifen wäre ansonsten aufgrund seiner opulenten, melodramatischen Machart prädestieniert dafür, bei solchen Events Preise einzukassieren.
Aber immerhin gewann er 5 Cesars und wurde beim Oscarrennen gerechterweise immerhin in den Kategorien Cinematography und Art Direction nominiert.
Thema des Films ist die Kraft und Ewigkeit der Liebe, die stärker ist als Vernunft.
"Wenn Maneche tot wäre, dann würde ich das spüren" sagt Mathilde und dieser Glaube bringt diese unglaubliche Geschichte in Gang.
Mathilde ist Waise, durch eine Kinderlähmung gehbehindert und wächst bei Onkel (Dominique Pinon) und Tante (Chantal Neuwirth) in einem idyllischen küstendorf mit Leuchtturm in der Bretagne auf. Ihr Schulfreund Maneche wird später ihr Geliebter, aber der 17jährige Maneche (Gaspard Ulliel) muss in den Krieg. In den Schützengräben wartet der unvorstellbare Horror und im Januar 1917 verurteilt ein Kriegsgericht fünf junge Soldaten wegen Selbstverstümmelung zum Tod: In der Nacht werden sie aus einem "Bingo Crepuscule" genannten Schützengraben in das schmale Gebiet zwischen französischen und deutschen Linien getrieben, wo praktisch keine Überlebungschancen bestehen - einer davon ist Maneche.
Er gilt zunächst als vermisst, dann als tot - Mathilde will 3 Jahre nach Ende des Krieges immer noch nicht daran glauben. So engagiert sie einen Privatdetektiv und macht sich selbst auf die Suche....
In schönen Nebenrollen tauchen auch Stars wie Jodie Foster und Marion Cottilard auf.
Der Film schafft durch seine atemberaubende visuelle Kraft eine der gelungensten Thematisierungen des Ersten Weltkrieges, den Horror des deutsch-französischen Stellungskrieges. Dem gegenüber wird eine verklärte gefühlsgefärbte Sicht auf "Zuhause" vorgenommen - liebenswerte und auch grotesk wirkende Charaktere kommen immer in Jeunets Kosmos vor, so auch hier. Zu einem weiteren künstlerischen wie dramaturgischen Mittel gehört auch der ständige Wechsel der Perspektiven, diverse verschiedene Handlungsstränge kommen hinzu - auch das Schicksal der anderen Soldaten wird beleuchtet - bis zum Ende der Suche, wohin auch immer sie führt.
"Mathilde" dürfte sowohl der typische Frauenfilm als auch der optimale Film zu Weihnachten sein, er hat mich auch durch diese visuelle Perfektion und mit seinem märchenhaften Charme erobert. Man muss ja nicht immer Realist sein...
Sympathische Erzählweise
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Reanimationen des Gare d'Orsay und der Halles sind großartig und fast in der Tradition von selbstverliebten aber realistischen Kostümfilmen.

Wieder das Selbe wie in Amelie? Mit Audrey Tatou wählt Jeunet die gleiche Hauptdarstellerin. Es ist über die Gegenstände ein ähnlicher Erzählstil. Das Selbe noch mal zu erzählen macht die Qualität des Filmes und den Erzählstil, die façon de raconter, aus. Es mag einer die Leichtigkeit wie in Amelie vermissen (wie Rezensent 6), doch liegt das m. E. an dem schweren, melancholischen Thema, z. B. der an der deutsch-französischen Front wegen Selbstverstümmelung zu Unrecht praktisch zu Tode Verurteilten. Amelies Hoffen ist das Gegengewicht.

Eine Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven durch verschiedene Erzähler immer wieder begonnen. Die Soldaten treten als Individuen aus der militärischen Uniformität. Da hätte man jenseits des Rheines noch gerne mehr über die Boches erfahren. Es gibt keinen allwissenden (auktorialen) Erzähler. Der Dreh- und Angelpunkt bleibt das verstörte Opfer bzw. die Opfer. Man hört und sieht geduldig zu, als ob es ein Stotternder wäre. Diese Weise ist sympa, weil ein zentrales Problem: Erzählungen müssten oft mit dem Tod des erzählenden Opfers enden, mit einem Schluss, bei dem der Zuschauer weiß, wer der Mörder ist und bei dem offen ist, ob der Übeltäter gefasst wird.
An den hinterlassenen Dingen, wie meist in der wirklichen Geschichtsschreibung, knüpft die Erzählung an. Dies wirkt durch die strengere historische Vorgaben nicht wie in Amelie als an den Haaren herbeigezogene Skurrilität. Bei dem Perspektivenwechsel verlieren der Autor bzw. Regisseur jedoch nicht den Faden. Deswegen ist die Erzählform nicht wie der Rezensent Baldabiou meint enttäuschend, sondern eine Qualität.
Der Regisseur hält seine eigene Position nicht für die Wirkliche. Das zeigt er, indem er übertreibt: das Fliegen durch die Luft nach einer Detonation, das Getroffen sein von M., die Glasscherben, die zielgenau den Bösewicht durchbohren. Das ist niemals wahr, die Realität oder so gewesen. Die Illusion, die mit den technischen Mitteln des Kinos sehr gekonnt aufgebaut wurde, wird zerstört.
Für mich nähert sich der Regisseur Jeunet mit dem Film einem Meisterwerk. Nur der Schluss ist etwas platt: Ich schaute und schaute", sagt sie, doch was macht der erspähte Geliebte überhaupt? Trotzdem, alles in allem: wertvoll.
Keine Angst: Der Film ist besser, als es uns der Titel zunächst glauben lässt!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der, meiner Meinung nach, etwas verunglückte Titel "Matilde - eine große Liebe", erzählt von fünf französischen Soldaten, die im Jahr 1917 vors Kriegsgericht kommen, weil sie sich selbst verstümmelt haben. Einer dieser Soldaten ist Matildes Freund. Und sie will und kann es einfach nicht wahrhaben, dass er wirklich gestorben sein soll. So macht sich die junge Frau (wir befinden uns bereits in den 20iger-Jahren) auf die Suche nach ihrem Geliebten. Sie heuert in Paris einen Privatdetektiven an, sucht mittels Zeitungsanzeigen Menschen, die Kameraden ihres Freundes kennen oder gekannt haben...
Auf diese Weise entsteht im Laufe des Films eine zusammenhängende, wenngleich nicht unkomplizierte Geschichte, die so manchem "Tatort" oder "Columbo"-Fan Freude bereiten wird.
Schauspielerisch gesehen gibt es nichts zu bemängeln. Auch Kulissen, Atmosphäre sowie die Story an sich lassen im Grunde keine Wünsche offen.

Mir persönlich war nur das Ende des Filmes ein kleiner Dorn im Auge, als nach Bildern von Krieg, tragischen Schicksalen, Blut und Arroganz plötzlich ein Happy-End ins Haus steht - ein Ende, das diesem Film einen unwürdigen Schlusspunkt verleiht, wenngleich man so dem Titel ein wenig näher kommt...

Naja. Schwamm drüber!
Insgesamt ist es wirklich ein tolles Filmerlebnis, um das man als Kenner guter Filme nicht herumkommt!

Gelungenes Erster-Weltkrieg-Kino mit Krimi-Atmsophäre und einem etwas verunglückten Ende.
Kurz: 4 bis 4enhalb STERNE!!
Ein wunderbarer Film der in jede Filmsammlung gehört!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Mathilde - eine große Liebe" ist ein wunderbarer Liebesfilm, ein spannender Kriminalfilm und ein großes Plädoyer gegen die Sinnlosigkeit des Krieges. Man kann und sollte diesen nicht mit "die Fabelhaften Welt der Amelie" vergleichen, er ist nämlich ganz anders als dieser. Die vielen Rückblenden darin sind zudem meiner Meinung nach sehr logisch und künstlerisch geschickt komponiert und absolut nicht verwirrend. Ich finde dieser Streifen ist ein filmisches Meisterwerk und gehört in jede Filmsammlung.

PS: Andere gute Filme von Jeunet sind neben "Amelie": "Delicatessen" und "die Stadt der verlorenen Kinder".
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Produkt-Bild: Die fabelhafte Welt der Amélie (2 DVDs)

Die fabelhafte Welt der Amélie (2 DVDs)
mit Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus, Regie: Jean-Pierre Jeunet

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 11,95, Angebote ab EUR 3,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2002
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  • FSK 6

Produktbeschreibung


Universal Die fabelhafte Welt der Amelie (2 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 25.04.02

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet.
Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern.
Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney
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5 Kundenrezensionen:

Wenn Träume wahr werden Die fabelhafte Welt der Amélie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein perfektes Zusammenspiel aus Traum und Realität.
Sobald man in den Sessel sinkt, befindet man sich in einer komplett anderen Welt. Eine Welt aus skurrilen Figuren, und unwirklichen Farben. Sofort ist man gefesselt von der verträumten Geschichte der Amélie Poulain, man denkt man selbst kann jedes einzelne Korn auf der nackten Hand spühren, wenn die junge Pariserin mit den großen braunen Augen die ihre in den Leinensack mit Körnern gleiten lässt. Alles in allem ist Die fabelhafte Welt der Amélie ein Film für die Sinne. Die Musik lädt zum Träumen ein, und man befindet sich urplötzlich nicht mehr auf der Couch im heimischen Wohnzimmer, sondern tanzt einen geschmeidigen Walzer auf der Avenue des Champs-Élysées. Die Stimmen klingen wie neu erfundene Melodien und schwanken von Dur nach Moll. Man sieht Paris durch eine rot-grüne Brille, man sieht es wie Amélie es sieht, und man verliebt sich prommt in diese verwunschene Sichtweise. Sie erinnert an Kindermärchen und holt jeden in Kindertage zurück, in denen aus bunten Bilderbüchern facettenreiche Geschichten vorgelesen wurden. Amélie sieht die Welt, wie sie sie sich in ihrer Kindheit vorgestellt hat, denn ihre Eltern haben ihr nie vorgelesen, ihr nie eine Vorlage für ihre Fantasie gegeben, so war die kleine Amélie schon immer auf ihre eigene Kreativität angewiesen. Diese Kreativität hat sie behalten.
Man nimmt die verschiedensten noch so kleinen Details war, das liegt daran, dass sie keine Chance haben, in einer Masse von Farben unterzugehen. Man achtet unbewusst auf jede kleinste Bewegung, auf einen Augenaufschlag, ein Lächlen. Es ist, als ob man auf ein schwarz-weiß Bild schaut, auf dessen Zeitlosigkeit, Ruhe und Überschaubarkeit. So unterschiedlich wie schwarz und weiß sind auch rot und grün, die Farben, die den Film dominieren, es sind allerdings lebendige Farben, es spiegelt sich Leben in ihnen wider, jedoch nicht zu viel, um überladen zu wirken.
Amélie schreitet durch ihre Welt, wie ein Engel, oder ein Held eines Kinderbuches, immer darauf bedacht unerkannt zu bleiben und doch gleichzeitig mit ihrer Aura soviel zu beeinflussen, dass alles eine gute Wendung nimmt. Nur mit einem tut sich die sensible Französin schwer, mit ihrem eigenen Glück. Mal gibt einem Mann die Schätze seiner Kindheit wieder, mal tritt sie als sanfter Racheengel auf, der einen Gemüsehändler durch kleine Veränderungen aus seinem gewohnten Rhythmus bringt, doch bis zu ihrem Traumprinzen, dem schüchternen Nino, ist es noch ein weiter Weg. Ein Weg über kleine Botschaften und Bilder.
Wird Amélie zu Nino finden, oder steht ihr ihre eigene Fantasie womöglich noch im Weg? Es ist schwer, eine Gefühlsregung bei Amélie auszumachen, sie ist zu sehr darauf erpicht eine Geschichte zu kreieren, wobei sie vergisst, dass das Leben kein Traum ist, wohl aber zum erfüllen jener einlädt.
In dem Paris, von dem Die fabelhafte Welt der Amélie so wunderschön erzählt, würde man sicherlich gerne mal Ferien machen, denn so erholt fühlt man sich, wenn man den Fernseher wieder ausschaltet und sich aus dem Sessel erhebt. Man tänzelt im dreiviertel Takt langsam Richtung Bett, um so schnell wie möglich in eine ähnlich schöne Welt abzutauchen, wie die, die man vor wenigen Augenblicken noch vor sich hatte.

frook
Fabelhaft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für ein wunderschöner Film! Man sieht die Welt mit anderen Augen, ich bin fasziniert von diesem Film und werde ihn mir sicherlich noch öfter anschauen.
Ein fazinirender Film...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei den vielen Hollywoodkomödien die heute den Markt überschwemmen, denkt man manchmal wahrscheinlich: Liebe, das ist nie wie im Fernsehen. Nie so aufopfernd, oder so pompös, so perfekt, so ehrlich.

Dieser Film ist feinfühliger, kleiner und komplizierter. Trotzdem preist er die Liebe in all ihren Varianten: Die Liebe zwischen Menschen, aber auch die Liebe zum Gefühl, zu kleinen Gewohnheiten und nicht zuletzt zu Traumwelten. Und doch ist der Film nicht aufreizend, sondern bleibt auf dem Teppich und übberrascht einen ein ums andere Mal.

Man kann, denke ich, 100 Hollywoodkomödien( von denen einige ja auch wirklich gut sind) sehen und nicht an die Liebe glauben, aber ich für meinen Teil konnte es nach diesem Film nicht mehr.
Wunderschön!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film!

Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend.

Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf.

Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert.

Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl!
bezaubernd
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach nur süß. Es ist eine Hommage an die kleinen Dinge des Lebens, die einfachen Freuden. Amelie (Audrey Tautou) beschließt die Welt zu retten und für alle Menschen alles zum guten zu wenden. Nur ihr eigenes ganz persönliches Glück kann sie nicht in die richtigen Bahnen lenken. Wie bekommt unsere gute Fee ihren Traumprinzen?

Definitiv einne sehenswerte Liebeskomödie.
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Produkt-Bild: Die fabelhafte Welt der Amélie (Book Edition, 2 DVDs)

Die fabelhafte Welt der Amélie (Book Edition, 2 DVDs)
mit Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Rufus, Regie: Jean-Pierre Jeunet

DVD von Prokino
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 9,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die fabelhafte Welt der Amélie (Book Edition, 2 DVDs)
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Prokino Die fabelhafte Welt der Amelie SE (Bookedition), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 28.08.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet.
Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern.
Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

Eine Kundenrezension:

...eine fabelhafte Welt in einem fabelhaften Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...ein gigantischer Film mit einer überragenden Audrey Tautou als Amélie in einem Märchen in Paris, mit allem Charme einer poetischen Verzauberung.
Ausgearbeitet bis ins kleinste Detail erzeugen diese wunderschönen Bilder ein "Festival der Sinne".

Amélie, eine gute Fee inmitten von skurrilen Charakteren.
...eine phantastische Geschichte in den Schluchten der Großstadt ...die Akteure in grellen Farben gemalt auf zartem Hintergrund ...mit sehnsüchtiger Musik begleitet.

...ein genialer Film, so leicht und trotzdem so tiefgründig

Darsteller:
* Audrey Tautou: Amélie Poulain
* Mathieu Kassovitz: Nino Quincampoix
* Rufus: Raphaël Poulain
* Lorella Cravotta: Amandine Poulain
* Serge Merlin: Raymond Dufayel
* Clotilde Mollet: Gina
* Jamel Debbouze: Lucien
* Claire Maurier: Suzanne
* Dominique Pinon: Joseph
* Isabelle Nanty: Georgette
* Urbain Cancelier: Mr. Collignon
* Yolande Moreau: Madame Wallace
* Maurice Bénichou: Dominique Bredoteau
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Produkt-Bild: L' Auberge Espagnole - Barcelona für ein Jahr