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Produkt-Bild: Brothers Bloom

Brothers Bloom
mit Adrien Brody, Rachel Weisz, Mark Ruffalo, Regie: Rian Johnson

DVD von Universum Film GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 6,88

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Brothers Bloom

Produktbeschreibung



Rasante Gaunerkomödie von Rian Johnson (Brick), die die Raffinesse der Ocean's-Reihe mit der Exzentrik von Wes Andersons perfekt kombiniert!

Brothers Bloom

Willkommen in der Welt der Brothers Bloom, in der Täuschung als Kunstform gilt und nichts so ist, wie es scheint. Im Laufe der Jahre und in geschwisterlicher Teamarbeit perfektionierten die beiden Brüder ihr Handwerk als Trickbetrüger - und sind nun entschlossen, noch eine letzte spektakuläre Nummer durchzuziehen. Für die verwickeln sie eine ebenso schöne wie exzentrische reiche Erbin (Rachel Weisz) in eine raffiniert konstruierte Geschichte, die sie um die ganze Welt führt. Doch je enger sich die von Stephen (Mark Ruffalo) ausgelegte Schlinge zuzieht, desto mehr fragt sich Bloom (Adrien Brody), ob sein Bruder dieses Mal zu weit gegangen ist und einen Plan ausgeheckt hat, der eine Nummer zu gefährlich für alle Beteiligten ist.

Brothers Bloom
Brothers Bloom
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Einfach amüsant
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein echt guter, verzaubernder Film mit einer eher japanischen Witzart :)Adrien Brody sowie Ruffalo spielen sehr gut. Kann man getrost empfehlen!
Trickbetrug in 15 Schritten!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ist der geniale Plan des kleinen Stephen Bloom(Mark Ruffalo), um mit seinem Bruder Bloom(Adrien Brody) an die Kohle der reichen Kinder, oder wie er sagen würde, der "Spielplatz-Bourgeoisie" zu kommen. Da das im Kindesalter schon gut klappt, liegt der Gedanke nahe, sich den Lebensunterhalt mit Trickbetrügereien zu verdienen. 25 Jahre später werden wir Zeuge, wie die erwachsenen Bloom-Brothers, mit Hilfe der seltsamen Asiatin Bang Bang(Rinko Kikuchi) ein Ding nach dem anderen drehen. Diese Brüder sind wirklich eine Klasse für sich. Stephen ist für die Geschichte zuständig, Bloom spielt den Charakter, der ihm zugedacht wird.

Stephens neuester Plan ist, die reiche, exzentrische Penelope(Rachel Weisz) auszunehmen. Die weiß nicht wohin mit ihrem Geld und verbringt die Tage damit, ihren Lamborghini gegen diverse Hindernisse zu fahren. Also wird Bloom als nächstes Hindernis verplant, lernt Penelope kennen und beginnt, ihr die Geschichte von einem fantastischen, geheimen Buch zu erzählen, dass er mit seinem Bruder ankaufen möchte. Anschließend wollen die Brüder, die im Antiquitätengschäft tätig sind, großen Gewinn beim Verkauf des Buches erzielen. Die Story wird geplant und vorbereitet, Penelope beißt an. Dann geht es quer durch Europa, denn das Buch soll in Prag sein. Dort kommt dann alles irgendwie ganz anders. Penelope und Bloom ist diese verdammte Liebe in den Weg gekommen. Und wollte Bloom nicht schon immer aussteigen? Ehe sich dieses Verwirrspiel klärt, erscheint dann auch noch Diamond Dog(Maximillian Schell), der alte Lehrmeister der Blooms, auf dem Plan. Ab diesem Moment wird es für alle Beteiligten echt gefährlich...

Was hat Ryan Johnson inspiriert, als er diesen Film gedreht hat? Selten habe ich eine Story gesehen, die so verrückt, schräg, aberwitzig, verspielt und liebevoll zusammengeschustert wurde. Die Brüder, deren Abhängigkeit voneinander fast schon tragisch ist, und das Streben nach einem Leben, das sich außerhalb eines "Drehbuchs" abspielt, hat Johnson perfekt auf Zelluloid gebannt. Aber nicht nur das. Nebenbei hatte er genügend Zeit und Muse, die Kamera immer wieder auf wunderbare, kleine Details der Geschichte und ihrer Protagonisten zu richten. Dabei entstanden traumhafte Bilder vor fantastischen Kulissen. Untermalt hat Johnson seinen Trick-Trip mit Musik, bei der Cat Stevens einen flüchtenden Bloom in Szene setzt oder eine ungarische Kapelle eine bizarre Szene beim großen Pragauftritt geradezu mit Leben überhäuft. Das passt in jeder Sekunde und ist perfekt gelungen. Für kurze Erklärungen hat Johnson zudem einen Erzähler eingebaut, der die Jagd der Blooms nach dem großen Geld in 15 Kapitel unterteilt und uns so einiges hörenswertes mitteilt.

Die Besetzung ist der nächste Pluspunkt bei den Bloom Brothers. Mark Ruffalo spielt den Kopf der Brüder mit Herzblut und Klasse. Adrien Brody gibt den verträumten Bloom auf genau die Art und Weise, die Brodys Schauspiel seit Jahren auszeichnet. Über all dem schwebt jedoch Rachel Weisz. Ihre Penelope hat von durchgeknallt bis sexy alles zu bieten, was an Emotionen machbar ist. Allein ihr zuzusehen, ist es schon wert, sich den Film anzuschauen. Rinko Kikuchi gibt als Bang Bang den skurillen Punkt aufs i dazu. Auch die Nebenrollen, hier sei vor allem Maximilian Schell genannt, sind wirklich gut besetzt.

-Brothers Bloom- ist ein Urlaub vom Alltag, ein bizarrer Streifen, der gut produziert und fantastisch gespielt wird. Wenn man den Film mit der Hollywood Einheitskost vergleicht, treffen die Worte "erfrischend anders" wohl am besten, was ihn von vielen Produktionen unterscheidet. Okay, man muss sich schon ein wenig auf Ryan Johnsons Trip durch die Welt des Trickbetruges einlassen. Aber wer das schafft, den erwartet ein Filmerlebnis, das er nicht so schnell vergessen wird. Von mir gibt es dafür eine absolute, uneingeschränkte Empfehlung!
Größte Komödien Überraschnung 2010
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Rian Johnson überzeugte mich 2005 schon mit seiner unkonventionell erzählten Gangsterballade "Brick", in der er es meiner Meinungung nach schaffte, ein relativ unspektakuläres Thema durch die Art des Aufbaus, der Kameraführung und seines bestechenden Blickes für Bilder, Situationen und Details zu einem wahren Meisterwerk werden zu lassen. Damals dachte ich, lass den Kerl mal ein paar mehr Filme machen, schafft er es das Niveau stätig zu steigern, dann wird aus dem mal n richtig wichtiger und großer Mensch im filmschaffenden Gewerbe. Nach zwei TV Produktionen präsentiert uns Rian Johnson nun "Brothers Bloom" und erfüllt alle meine Erwartungen vollends.

"Brother Bloom" erzählt die Geschichte zweier unterschiedlicher Brüder, Stephen und Bloom, die sich über die Jahre als Trickbetrüger über Wasser hielten, immer der Philosophie folgend, dass sich die Opfer, aufgrund charmanter und gewitzter Taktik, irgendwie nicht über den Tisch gezogen fühlten. Um die perfekt ausgeklügelten Gaunereien zur best möglichen Zufriedenheit und zu einem befriedigenden Ende führen zu können, kommen die Brüder Bloom nicht umher, ihre Rollen regelmäßig zu ändern, was insbesondere Bloom schwer zu schaffen macht, da er seine eigene, seine reale Identität immer mehr aus den Augen verliert. Aus diesem Grund zieht er sich zunehmend zurück, in das Haus am Meer auf der Suche nach sich selbst. Stephen kann ihn schlussendlich dazu überreden noch ein letztes, ein finales großes Ding zu drehen um der Biographie einen krönenden Abschluss zu verpassen. Als Opfer wird die exzentrische und gelangweilte Großerbin Penelope gewählt, scheinbar ein perfektes Opfer, welches sich allerdings im Laufe der Geschichte zu einem eigenständigen Charakter entwickelt, so dass schon bald der Eindruck entsteht, das Duo sei zu einem Trio Infernal angewachsen.

Wie schon bei "Brick" beweist Rian Johnson auch in dieser Komödie, das er einen Blick für den aussergewöhnlichen Moment hat, für kleine Gesten, die mehr als 100 Worte sagen. Seine teilweise experimentell zu nennenden Kamerafahrten, das Spiel mit Licht und Farben und das Gespühr für einen gekonnten Erzählbogen inklusiver eines sich immer verändernden Geschichtsstranges, machen aus "Brother Bloom" einen wirklich atemberaubenden Film. Dazu kommt ein fantastischer Cast. Adrien Brody in der Rolle, in der er mir in der Vergangenheit am besten gefallen hat und die ihm wie auf den Leib geschnitten ist. Bloom,der nachdenkliche und zweifelnde Mann, in sich gekehrt und reflektierend. Stark ist auch der Auftriit der äußerst verwandlungsfähigen Rachel Weisz in der Rolle der durchgeknallten, beschwingenden und "alle Hobbies ausprobierenden" Penelope. Mark Buffalo als Stephen rundet als zielorientierte und clever kalkulierende Person das Trio meisterhaft ab.

Ich denke so, lass Rian Johnson mal ein paar mehr Filme machen, vielleicht schafft er es das Niveau stätig zu steigern, dann wird aus dem mal n richtig wichtiger und großer Mensch im filmschaffenden Gewerbe....Bldösinn! Mit "Brick" und "Brothers Bloom" hat er sich mit zwei Filmen bereits an die Spitze katapultiert und man kann voller Freude auf den nächsten Streich gespannt sein.

Als Bonus gibt es übrigens Trailer und Interviews mit den Hauptprotagonisten und leider wieder keine englischen Untertitel.
Genial, lustig, originell, perfekter Film über den perfekten Plan
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Immer wieder wird über niveaulose Filme von Übersee geredet.
Allerdings ist die traurige Wahrheit, daß es die guten niveauvollen Filme einfach nicht
in unseren Kinos laufen!!! Brothers Bloom lief leider nur in weniger als 5 Kinos in Deutschland und
das gerade mal für ein paar Vorstellungen. Trotzdem ist er für mich der beste Film 2009!
Er ist kunstvoll gedreht, originell und neu! Die Besetzung ist erste Sahne, der Humor deckt alles
von banal bis suptil ab. Die Story ist weltklasse, unterhaltsam, lustig, faszinierend und verzwickt.
Und der Plan: Perfekt! Na ja, fast ;)
Hier würde ich einen 6ten Stern geben. Ich freu mich auf die DVD und hoffe, daß dieser Film
noch seinen verdienten Erfolg hat, auch ohne die Kinowelt in Deutschland.
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Produkt-Bild: Splice

Splice
mit Adrien Brody, Sarah Polley, Delphine Chanéac, Regie: Vincenzo Natali

DVD von Universum Film GmbH
Preis bei Amazon: EUR 15,99

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Splice

Produktbeschreibung



Das Forscher-Paar Clive und Elsa leistet bei der Züchtung von Tier-Hybriden Pionierarbeit. Als ihnen der Geldhahn abgedreht wird, arbeiten sie trotzdem heimlich weiter und erschaffen in ihrem Labor eine Kreuzung aus Mensch und Tier. Clive sieht das Kaulquappen-ähnliche Wesen als Fehlschlag, will es töten, doch in Elsa erwachen Mutterinstinkte. So wächst Dren bei ihnen fast wie das Kind einer Familie auf. Doch wird es immer schwieriger sie zu verstecken und als sie geschlechtsreif wird, wird sie zu einer Gefahr für alle.

Mit dem originellen SciFi-Horror-Stück zementiert Vincenzo Natali, der mit Cube das Genrepublikum begeisterte, seinen Ruf als kreativer Phantast. Er mixt den Frankenstein-Mythos mit dem Body Horror eines David Cronenbergs in einen Bioethikthriller über Genforschung. Sein smartes Skript mit B-Horror-Finale garniert er mit (schwarzem) Humor, vergisst dabei aber nicht die Tragik des Wesens, und gelungenen Effekten. Mit Adrien Brody und Sarah Polley hat Natali dazu ein fähiges und attraktives Hauptdarsteller-Duo.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Abgedroschene "Frankenstein"-Variation für die Gentechnikgeneration
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Dieser Streifen ist für eine halbe Stunde interessant, danach bekommt man den üblichen B- Movie Horrortrash geboten.
Dér Film bietet inhaltlich eine Mischung aus moderner Frankenstein-Story und einem "Species"-Abklatsch für das Arthouse-Publikum.
Die Schauspieler sind grottenschlecht. Man mag nicht glauben, dass Brodie Oscar-Preisträger ist. Und die sogenannte "Pointe" am Schluß ist dermaßen abgedroschen, dass man sich noch nicht mal ärgern mag. Nächstes Jahr kommt dann "Splice II-Die Rückkehr", natürlich als "Straight to DVD"-Sequel.
Ein sehr guter Film mit unpassendem Ende
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Die Idee des Films ist sehr gut umgesetzt. Es wurden viele ethische Fragen aufgeworfen und die Gefühle der Hauptdarsteller wurden überzeugend dargestellt. Ich war positiv überrascht, in seltenen Fällen erwartet einem in solch einem Film eine tiefgründige Handlung die wirklich nachdenklich macht. Es gibt kein Gemetzel und keine allzu brutalen Szenen, trotzdem baut sich im Film eine gute Spannung auf.

Den ganzen Film über scheint es keinen klassischen Bösewicht zu geben und ebensowenig einen von Grund auf Guten. Die beiden Hauptdarsteller waren menschlich dargestellt, schwankten in ihren Empfindungen und ihrem Handeln zwischen gut und schlecht. Meine Sympathien wechselten ständig zwischen den beiden Hauptdarstellern hin und her.

Dann war da noch das Wesen Dren. Zu Beginn noch ein süßes "Tierchen" entwickelte es sich wenig später zu einer recht hübschen jungen Frau. Ihr Verhalten wechselte ständig zwischen süß und lieb und menschlich, bis hin zu animalisch und bedrohlich.
Ich fand den Film interessant und sehenswert, da man mit allen Charakteren mitfühlen konnte.

Leider kann ich dem Film dennoch nur 3 Sterne geben, weil das Ende wirklich alles kaputt gemacht hat. Leider darf ich nichts vorweg nehmen, sonst könnte ich ganz genau schildern, was den letzten Teil vom Film so unglaublich schlecht gemacht hat. Ich sage nur soviel: Plötzlich war alles anders. Mir scheint es, als hätte man krampfhaft versucht, doch noch irgendwie den klassischen Bösewicht zu formen, auch wenn die Logik dabei auf der Strecke blieb.

Bei so einer guten Filmidee, hätte man den Mut haben sollen, auch am Ende des Films auf das durch und durch böse Monster zu verzichten und dem Film ein würdiges Ende zu verleihen.
Ein Klon-Experiment gerät außer Kontrolle
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wenn der Mensch Gott spielt: In dem atmosphärischen Science-Fiction-Thriller "Splice" ist Oscar-Preisträger Adrien Brody als Genetiker zu sehen, der mit seiner Partnerin ein gefährliches Klon-Experiment durchführt.
Die beiden Biowissenschaftler Clive (Adrien Brody) und Elsa (Sarah Polley) haben aus der DNS verschiedener Tiere ein geklontes Lebewesen erschaffen, um daraus Proteine für die Medikamentenherstellung zu gewinnen. Doch das gewünschte Heilmittel für Krankheiten wie Krebs oder Leukämie lässt sich mit dem genetischen Material des Klons nicht produzieren. In der Hoffnung, doch noch brauchbare Resultate zu erzielen, führt das ehrgeizige Paar seine Forschungen fort - und geht dabei einen Schritt weiter. Ohne die Erlaubnis des Pharmaunternehmens, für das Clive und Elsa arbeiten, kreuzen sie in einem neuen Experiment Tiergene mit menschlicher DNS. Ein fataler Entschluss: Denn schon bald entwickelt sich aus dem gezüchteten Embryo ein ebenso intelligentes wie gefährliches Wesen...
In der Science-Fiction scheint es eine Grundregel zu geben, die immer wieder gern von Drehbuchautoren aufgegriffen wird: Wenn der Mensch in die Natur eingreift und Gott spielt, geht das nicht gut. Auch "Splice" nimmt sich dieses Themas an - und das durchaus gelungen.
Bereits nach wenigen Minuten hat einen der Film gepackt und wägt ethische Fragestellungen ab: Wie weit dürfen genetische Experimente gehen? Darf zur Heilmittelgewinnung wirklich jede Grenze überschritten werden? Hat ein gezüchtetes Wesen nicht auch ein Recht auf Leben? Darüber diskutieren Clive und Elsa immer wieder.
Besonders interessant ist "Splice", wenn aus dem Klon, genannt Dren (Delphine Chanéac), eine Frau wird. Das weckt bei Elsa Mutterinstinkte, und Dren selbst entwickelt menschliche Bedürfnisse und animalische Triebe. Spätestens jetzt müssen sich die beiden Wissenschaftler den moralischen Konsequenzen ihres Experiments stellen: Sie haben ein empfindungsfähiges, denkendes Wesen geschaffen, das nicht einfach getötet werden kann, sobald es eine Bedrohung darstellt. Gerade diese psychologische, charakterorientierte Ebene macht den Film äußerst sehenswert.
Regisseur und Autor Vincenzo Natali ("Cube") baut von Anfang an eine extrem vereinnahmende Atmosphäre auf und zieht gekonnt an der Spannungsschraube. Die Geschichte hat das richtige Tempo und hält zunehmend kleinere Überraschungen bereit. Auch wartet "Splice" immer wieder mit gut platzierten Schockmomenten auf.
Nur leider bricht der Film im letzten Viertel mit der bis dahin gelungenen Erzählweise: Vieles wirkt auf einmal überzeichnet, und die Handlung ist zu actionorientiert. Auch wenn die Schlusspointe sitzt, wäre am Ende weniger wirklich mehr gewesen.
Schauspielerisch gibt es an "Splice" nichts auszusetzen. Gerade Oscar-Preisträger Adrien Brody ("Der Pianist") nimmt man den leidenschaftlichen und nachdenklichen Wissenschaftler voll ab. Und auch Sarah Polley ("Das geheime Leben der Worte") spielt die zielstrebige Genetikerin, die nach und nach von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, recht differenziert.
Fazit: "Splice" ist ein Film, der sicher stark polarisiert. Genrefans sollten ihn sich wegen der exzellenten Atmosphäre und der größtenteils überzeugenden Geschichte aber auf jeden Fall ansehen.
Eine eigentlich schöne Story, die zum Ende hin echt strange wird!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Angepriesen wurde "Splice" als der neue Frankenstein. Ein junges Paar, kinderlos, das bei einem Genexperiment übertreibt und schon bald ein "Wesen" in ihrer Beziehung hat. Was anfangs wie ein kleines, süßes Tierchen (wenn auch seltsames Tier) aussieht, entwickelt sich bald zu einer sehr menschenähnlichen Gestalt.
Sowohl die Frau, als auch der Mann entwickeln Gefühle für das Wesen...

Bis dahin hört es sich ja eigentlich recht gut an. Eine dramatische, spannende und vielleicht auch traurige Story war zu erwarten, eben im Stil von Frankenstein.
Doch was mich dann im Kino erwartete, war schon extrem strange. Was sehr angenehm beginnt, wird allmählich zum Durcheinander, die Frau hat anscheinend Muttergefühle für das Wesen, aber zeitgleich entwickelt auch der Mann Gefühle...doch diese sehen ganz anders aus.

So läuft der Film vor sich hin, das Wesen wird reifer, menschenähnlicher und nebenbei erfährt man, wie die Beziehung der "Forscher" voran geht. Es passiert relativ wenig, wobei von Zeit zu Zeit auch auch deutlich wird, dass ein spannendes Finale zu erwarten ist.
Die Spannung bzw. Vorfreude wird extrem aufgebaut.

Doch das Ende sieht anders aus, als erwartet. Es wird strange, als der Mann mit dem Wesen schläft. Wer auf blutige Szenen gehofft hat, wird zum Ende hin auch noch glücklich gemacht.

Zuletzt möchte ich noch die Darsteller loben, sowohl Adrien Brody als auch Sarah Polley haben grandios gespielt, sehr emotional, gefühlvoll und ernst. Sie schaffen es, die Zuschauer zu fesseln.
Begeistert war ich auch von dem "Wesen", das sich sehr stark entwickelt hat. Anfangs sehr süß doch von Zeit zu Zeit wird es immer reifer, bekommt menschliche Züge, das ist sehr gut gelungen, auch wenn es zum Ende hin deutlich übertrieben ist.
Was soll man dazu sagen??
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Also ich habe mir diesen Film heute eher spontan im Kino angesehen und muss sagen ich hatte nicht gerade hohe Ansprüche.
Der Film hat sehr gut angefangen. Er hatte eine gute Handlung und hat einen wirklich mitfiebern lassen. Es tauchten immer wieder Fragen auf wie: Kann das richtig sein das als Experiment anzusehen? Hat das Wesen Recht auf ein Leben? Ist es nun jetzt mehr Mensch oder Tier? Gut oder Böse?
Das alles hat den Film sehr interessant gemacht. Vor allem das Verhältnis zwischen dem Wesen und seiner "Mutter" war sehr spannend.
Die ganze Entwicklung des Wesens war gut anzusehen und ich war auch wirklich begeistert von der guten technischen Umsetzung des Films. An all dem hat es dem Film nicht gefehlt.
ABER...
Dann war auf einmal alles anders. Immer wieder kamen Stellen in dem Film die nicht so überzeugend waren, doch das hätte ich noch ertragen wenn da nicht das "Finale" bzw das Ende gewesen wäre.
Der ganze Film wurde durch diesen Teil des Films vollkommen in den Dreck gezogen. Es hat einfach alles kaputt gemacht. Die ganzen guten Dinge in den Schatten gestellt.
Das war einfach zu viel vom dummen und überflüssig aggresiven Szenen, die an einander gereiht ein Ende darstellen sollten.
Ab dann konnte ich nur noch den Kopf schütteln und sagen "Was ist das?"
Schade eigentlich! Weniger wäre so viel mehr gewesen...

Also ich würd ihn nicht kaufen!
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Produkt-Bild: Love the Hard Way

Love the Hard Way
mit Adrien Brody, Charlotte Ayanna, Jon Seda, Regie: Peter Sehr

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 5,45

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Love the Hard Way
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Claire, eine brilliante Biologiestudentin, sucht die Antworten auf die großen Rätsel des Lebens in der Abgeschiedenheit ihres Laboratoriums. Eines Tages lernt sie im Kino den mysteriösen Jack kennen. Sein selbstsicheres Auftreten und seine gefährliche Aura fesseln Claire und ziehen sie in seinen Bann. Jack ist ein Trickbetrüger, der mit seinem Freund Charlie, dem Hotelconcierge Jeff und zwei Schauspielschülerinnen ausländische Geschäftsleute erpresst. Aber niemand ahnt, daß sich hinter Jacks coolem Selbstbewusstsein noch eine andere Seite verbirgt Er sammelt antiquarische Bücher und träumt davon, eines Tages selbst einen Roman zu schreiben. Jack ist fasziniert von Claires Unschuld und ihrer kindlichen Neugier am Leben. Doch aus Angst, daß sie ihm zu nahe kommen und zu viel bedeuten könnte, weist Jack sie kühl ab und zieht sich in seine gewöhnliche, zynische Schale zurück. Claire, von der Liebe ihres Lebens abgewiesen und von ihren Gefühlen verwirrt, beginnt ihr Studium zu vernachlässigen. Sie taumelt in einen zerstörerischen Strudel aus Selbstaufgabe und trotzigem Aufbegehren.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die unerfahrene Studentin Claire verliebt sich in den zynischen Macho Jack, der keinen One-Night-Stand auslässt und seine wahren Gefühle hinter einer Maske distanzierter Coolness verbirgt. Insgeheim sammelt er antiquarische Bücher und träumt davon, selbst einen Roman zu schreiben. Doch die nüchterne Realität sieht anders aus: Zusammen mit seinem Freund Charlie, dem Hotelconcierge Jeff und zwei Schauspielerinnen nimmt der Trickbetrüger ausländische Geschäftsleute aus. Claire, die sich Jack bedingungslos ausliefert, durchlebt ihre persönliche Hölle, als Jack sie hintergeht und begibt sich auf einen gefährlichen Pfad der Selbstzerstörung.
Peter Sehrs (Kaspar Hauser, Obsession) düsterer Liebesfilm aus dem Jahr 2001 wurde an Originalschauplätzen in New York in englischer Sprache gedreht. Die Geschichte über eine zerstörerische Liebe basiert auf der Romanvorlage des Chinesen Wang Shuo, doch Sehr transferierte das Geschehen von Peking in die heruntergekommenen Viertel der Bronx. Dem gebürtigen New Yorker Adrien Brody, der für seine Leistung in Der Pianist mit dem Oscar geehrt wurde, ist die Rolle des Kleinkriminellen Jack geradezu auf den Leib geschneidert. Auch das übrige Darstellerensemble, darunter Pam Grier als durchgreifende Cop-Lady Linda Fox, Charlotte Ayanna als Claire und August Diehl (23) als Jeff, überzeugt auf der ganzen Linie.
Eine weitere Hauptrolle spielt die Stadt New York selbst, die mit ihrem unverwechselbaren Flair die passende Kulisse für die poetische Amour fou liefert. Hart und nüchtern in Szene gesetzt, wirkt der wiederholte Einsatz von Jump Cuts manchmal übertrieben künstlich. Das kleine, hochfeine Seelendrama ist ein Tipp für alle Filmkunstfreunde und New-York-Fans. --Birgit Schwenger

Amazon.de DVD-Bewertung


Regisseur Peter Sehr liegt sein Film sehr am Herzen, wie sich unschwer an dem interessanten Audiokommentar erkennen lässt. Äußerst detailliert erläutert Sehr seinen Film und gibt Auskunft über die Entstehung des Projekts sowie die Arbeit mit den Schauspielern und ihren Charakteren. Eine gute Ergänzung zum Audiokommentar bildet das ausführliche Making Of, das die Entstehung des Films in allen Aspekten begleitet und zahlreiche Interviews mit Cast und Crew bietet. Adrien Brody, der selbst aus Queens stammt, fasst seine Erfahrungen beim Dreh und die Identifikation mit seiner Rolle in einem gesonderten Interview zusammen. Außerdem enthält die DVD den Kinotrailer und Textinformationen zu den wichtigsten Personen von Cast und Crew. Der Film liegt in der deutschen und englischen Fassung in Dolby Digital 5.1 vor. --Birgit Schwenger
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

Gänsehaut...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Love the Hard Way" erzählt mal eine etwas andere Liebesgeschichte und zwar eine, die an die Substanz geht. Die Studentin Claire verliebt sich hoffnungslos in den Kleinkriminellen Jack, der sie zwar auch mag, aber sich nicht eingestehen kann wie wichtig sie für ihn ist. Um an Jack heran zu kommen zieht Claire alle Register und gerät in einen Strudel von Prostitution und Selbstzerstörung.
Gelungene Story mit grandiosen Schauspielern!
...da zu diesem Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... schon viel geschrieben wurde möchte ich nur noch eins hinzufügen. Wer "Gegen die Wand" mochte, wird diesen Film lieben! Er ist nicht ganz so drastisch, aber intensiver. Die DVD enthält zudem einige geschnittene Szenen, die den Film noch besser erklären. Ein durchgehend gelungener Film!
Keine Traumgeschichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In erster Linie habe ich mir diesen Film bestellt, weil Adrien Brody darin mitspielt und weil mich die Storyline sehr angesprochen hat. Ich habe mich darauf eingestellt, wieder eine enttäuschung zu erleben, denn dies war schon bei mir oft so bei Filmen, die nicht so bekannt waren. Aber ich muss sagen, dass es kein enttäuschender Film war, ganz im Gegenteil.
Dieser Film erzählt keine bei den Haaren herbeigezogene Liebesgeschichte, wie man sie in jedem Kitschfilm oder Buch entdeckt, oder wie man sich das perfekte Leben mit einer perfekten Liebe vorstellt. Hier entdeckt man einen Teil des wahren Gesichtes, dass die Liebe und das Leben hat. Es gibt keine heile Welt und dies beweist der Film. Aber man erkennt auch, dass die Liebe so viel an einem ändern kann - das man durch sie so viel erreicht und es schafft, wieder den Boden unter den Füßen zu spüren.
Ich persönlich konnte mich sehr gut mit dieser Geschichte identifizieren. Zwar habe ich nicht genau das gleiche erlebt, wie es diese Geschichte erzählt, aber ich weiß, wie es ist, jemanden von ganzen Herzen zu lieben und so oft wieder von dieser Person enttäuscht wird. Und dieser Film hat mir gesagt, dass es sich trotzdem lohnt an dieser Person festzuhalten. Wie gesagt, ich kann diesen Film einfach nur weiterempfehlen.
Bewegender Straßenpsycho
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein Film über eine Beziehung zwischen einer labilen Frau und einem emotional gestörten Mann. Man durchlebt die von Verletzungen geprägten Psychogramme beider in den archetypischsten Ausprägungen: Die Frau gibt sich in ihrer Liebe völlig auf bis zur Unterwerfung, während er jedes zwischenmenschliche Gefühl von sich abprallen lässt und sein emotionales Unvermögen und seine Wut darüber in einem brutalen Leben im gesellschaftlichen Abseits und in ebensolcher Brutalität gegenüber der Frau, die ihn liebt, kompensiert.
Interessant, teilweise sehr bedrückend, nichts für Emanzen!
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Produkt-Bild: The Darjeeling Limited

The Darjeeling Limited
mit Owen Wilson, Jason Schwartzman, Adrien Brody, Regie: Wes Anderson

DVD von Twentieth Century Fox Home Entert.
Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 4,86

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2009
Zoom ± Produkt-Bild: The Darjeeling Limited

5 Kundenrezensionen:

genial zum Ablachen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Hatte einen sehr schönen Abend mit der witzigen Geschichte über kuriose Erlebnisse dreier Brüder auf einer Zugfahrt in Indien. Er war noch besser als ich aus vorigen Rezessionen gelesen hatte und zeigte trotz Witz auch viel Menschliches was die drei schrägen Kerle erleben.
Genial
Und das für das kleine Geld davon hätte ich nichtmal halb ins Kino gekonnt und kann ihn nun noch öfter sehen.
einfach nur DARJEELING
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Drei Brüder, die seit der Beerdigung ihres Vaters keinen Kontakt mehr zu einander hatten, unternehmen eine spirituelle Reise, um wieder zu einander zu finden.
Wes Anderson hat hier eine Geschichte geschrieben, die mit viel Humor, Kuriosität, Gefühl aber auch Tragik an den Zuschauer gebracht und ausserdem von netter Musik begleitet wird.
Ein Film, nach dem man auch eine Reise nach Indien unternehmen möchte, am liebsten mit drei Brüdern!
Laangweilig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Mich hat die Beschreibung motiviert (Indien, Roadmovie), diesen Film zu kaufen und erwartet hatte ich eine schräge Komödie. Leider zu viel erwartet - den Film habe ich auf 2 Abende verteilt angesehen, so langweilig fand ich ihn. Die drei Hauptcharaktere allesamt blassierte Langweiler und Nervensägen, eine träge dahin plätschernde "Story" mit teilweise unglaubwürdigen Wendungen. 1 Stern für die Indien Impressionen.
freunde des schrägen humors, indienverliebte - anschaun!!!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange nicht mehr so viel gelacht - und dabei die verrückte schönheit indiens genossen. Crazy - nichts für flachhumor.
abgefahren
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Darjeeling limited - einfach nur abgefahren, im wahrsten Sinne des Wortes. Ein detailverliebter Film mit sowohl inhaltlich als auch optisch außergewöhnlichen bis hin zu absurden Szenen. Liebevoll, humorvoll, hintergründig, seltsam. Doppelt sehenswert.
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Produkt-Bild: The Jacket

The Jacket
mit Adrien Brody, Keira Knightley, Kris Kristofferson, Regie: John Maybury

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 1,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: The Jacket
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Jack Starks Adrien Brody bekommt im Golf-Krieg eine Kugel in den Kopf und wird nach Hause geschickt. Aufgrund des traumatischen Erlebnisses leidet er unter Amnesie. Zurück in der Heimat wird er plötzlich mit einem Mord an einem Cop in Verbindung gebracht, an den er sich jedoch nicht erinnern kann. Um aufzuklären, was wirklich geschah, wird er in eine Nervenheilanstalt eingewiesen und mit schweren Psychopharmaka behandelt. Dort ist er den experimentellen Methoden von Dr. Becker Kris Kristofferson hilflos ausgeliefert. Der sperrt ihn in eine Zwangsjacke - THE JACKET - verpackt in einen Leichenschrank. Starks hyperventiliert, hat albtraumhafte Visionen, die ihm seinen baldigen Tod offenbaren und kann in die Zukunft reisen. Fieberhaft versucht er nun, das Geflecht aus Vergangenheit und Zukunft, aus Wahrheit und Fantasie zu entwirren und seinen Tod aufzuhalten.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Nicht gleich wieder ausschalten!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als ich anfing, den Film zu sehen, wollte ich gleich wieder umschalten, dachte ich doch, es sei ein Kriegsfilm und es würde sich alles, um das Trauma drehen. Gut, daß ich die ersten Minuten durchgehalten habe. Mit einigen Parallelen zu "12 Monkeys", aber nicht ganz so schwerwiegenden Folgen, wie der Zerstörung der Menschheit, sondern "nur" der Umgang mit vermeintlich psychisch Kranken skizziert dieser Film sehr gut fehlgeleitete Ambitionen eines überehrgeizigen Arztes und die Konsequenzen für die betroffenen Individuen, die in seinen Augen zu reinen "Fällen" reduziert werden. Der relativ unbekannte Film überrascht mit einem überraschendem Staraufgebot und ist ausgezeichnet gespielt und fotografiert. Es gibt ein paar Szenen, die nicht ganz schlüssig sind, wie so oft, wenn Zeitreisen in einem Film auftauchen, aber im Großen und Genzen ist er sehr sehenswert.
genial und spannend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
also mir hat?s gefallen. Ja, ich mag so Donnie-Darko etc.-Filme, das ist vielleicht eine Voraussetzung dafür, ob man dem Film etwas abgewinnen kann.
Überrascht war ich von Keira Knightley, und zwar positiv. Sie kann tatsächlich auch was anderes spielen, als immer nur das hübsche begehrenswerte Püppchen.
Ein Film, den ich mir sicher noch ein paar Mal ansehen werde.
Ein etwas anderer Film
5 Punkte 5 von 5 Punkten

Ich hatte schon immer etwas für "Nachdenkfilme" übrig und habe mir deswegen auch diesen zugelegt. Auch wenn er nicht ganz so komplex ixt wie "Memento" musste ich doch mehrmals über den Film, insbesondere das Ende, nachdenken.
Neben unglaublich überzeugend spielenden Schauspielern (Brody und Knightley) haben es mir besonders das unverbrauchte Setting und die Zeitsprünge angetan.
Bis man darauf kommt, dass das Ende das Ergebnis von der Verdrängung und Verhinderung negativer Ereignisse ist und somit in Realität geschieht, dauert es aber gewaltig. Es geschah quasi ein Eingriff in die Zukunft.
Diese Komplexität abgerundet durch eine hervorragende Verpackung, macht "the Jacket" zu einem super Film.
Außerdem: Irgendwie bewirkt das Ende eine sehr positive Stimmung in einem selber.
Wer auf Filme wie Memento, Machinist, Six Sense, Stay u.A. steht, kann getrost zugreifen. Für alle die mal einen "anderen" Film sehen wollen, hier macht ihr nichts verkehrt.
Jacobs Ladder light...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Im Golfkrieg überlebt der Soldat Jack Starks (Adrien Brody) wie durch ein Wunder einen gezielten Kopfschuss. In seiner Heimat ist Jack nicht mehr der Alte, er leidet an einer Teilamnesie.
Er wandert im verschneiten Vermont auf spiegelglatter Straße und trifft dabei auf ein kleines Mädchen und deren Mutter, die augenscheinlich Drogen genommen hat. Das Auto der beiden ist liegengeblieben, Jack repariert und wird zum Dank von der resoluten Mama (Kelly Lynch) fortgejagt.
Er schenkt dem Mädchen aber seine Erkennungsmarke.
Immerhin ist ein weiterer Versuch per Anhalter erfolgreich. Ein junger Fremder (Brad Renfro) nimmt ihn mit, doch bei einer Verkehrskontrolle eskaliert die Situation. Möglich, dass der Fremde den Cop erschossen hat - jedenfalls sitzt Jack Starks auf der Anklagebank mit erdrückenden Indizien, die ihn zum Mörder machen. Jack selbst hat wieder mal Filmrisse. Ein forensisches Gutachten kommt zum Schluss, dass der Täter nicht schuldfähig ist und Jack wandert in ein angesehenes psychiatrisches Krankenhaus.
Und in dieser hoffentlich nicht typischen amerikanischen Klapse kollidiert ein empathischer Behandlungsansatz stellvertrendend durch die junge Ärztin Beth Lorrenson (Jennifer Jason Leigh) mit den total schaurigen frankensteinschen Experimentiermethoden des Chefarztes Dr. Becker (Kris Kristofferson), der im Keller des Krankenhauses ein Forschunglabor betreibt, für die man nur eine gezielte Injektion, eine Zwangsjacke und diesen fiesen roten Schrank (Mischung aus Leichenschrank und Karteikasten) mit netten Einzelfächern zum "fixiert und isoliert im Dunkel liegen" braucht.
In dieser klaustrophobischen Enge und unter dem Einfluss der Droge hat Jake Halluzinationen, die ihn vermeintlich in die Zukunft blicken lassen.
Er lernt auf diesen zeitreisenden Visionen im Jahr 2007 nicht nur Jackie (Keira Knightley) kennen, sondern erfährt auch konkret den Zeitpunkt seines Todes...
Besonders durch die Anfangssequenz Kriegsschauplatz und Militärhospital erinnert der Film stark an den mysteriösen Klassiker "Jacobs Ladder" von Adrian Lyne.
Und "The Jacket" bleibt auch gesamthaft diesem Film ähnlich, denn die Sprünge zwischen verschiedenen Zeitebenen lassen die Story wie ein undurchsichtiges Puzzle aussehen, dass erst am Ende gelöst werden will.
Sehr gut gelungen ist die handwerkliche Machart durch den Regisseur John Maybury und des Kameramanns Peter Deming. Durch gezielte Schnitte bleibt dem Film immer eine gewisse Spannung erhalten.
Leider bietet das Drehbuch viel konfabulierten Unsinn und Logiklöcher, was den Film dann auch deutlich schwächer macht als etwaige Vorbilder wie eben "Jacobs Ladder" oder aber "Donnie Darco" und "Butterfly Effect".
Der Film verbreitet zumindest bei mir stellenweise dieses "too much" Gefühl, wenn dann ganz dick diese sehr blühende Phantasie in der Story aufgeboten wird.
Als Gesamtpaket empfinde ich den Film wenig "rund" und vor allem zu glattpoliert. Dabei hätte durch diese diabolischen Requsiten, die Jacke und der Schrank, und wie sie gekonnt eingesetzt werden, ein Superfilm entstehen können...
Packend,erschreckend,aber gut und zu empfehlen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wir haben den Film gesehen und können ihn nur weiter empfehlen,
wenn man mal wieder etwas zum Schocken braucht.

Adrian Brody spielt mal wieder fantastisch,wie so oft. (der Pianist oder the Village,u.a.)

Keira Knightley,na ja,spielt zwar gut,aber die Rolle passt irgendwie nicht wirklich zu ihr.

Kris Kristoffersen ist auch der Hammer,wobei man ihm einfach nicht böse sein kann,
wenn man andere Filme mit ihm gesehen hat. Da bedarf es einer Umstellung.

Man muss den Film komplett sehen damit man versteht,
wie einiges war,ist oder sein wird...
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Produkt-Bild: Dummy

Dummy
mit Adrien Brody, Milla Jovovich, Illeana Douglas, Regie: Greg Pritikin

DVD von Splendid
Preis bei Amazon: EUR 17,99, Angebote ab EUR 4,12

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Dummy
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Splendid Dummy (Comedy-Geheimtipp!), USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 30.05.05
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5 Kundenrezensionen:

Dummy ist nicht gleich Dummy
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich denke das meiste zu diesem Film wurde schon gesagt und ich kann mich da zu 100% anschließen. Der Film IST sehr gut, unterhaltsam und an den richtigen Stellen witzig ohne gekünstelt zu wirken.

Und allein schon um Milla als Fangora zu sehen lohnt es sich mal reinzuschaun.

Der eigentliche Grund für diese Rezension ist der, dass es zwei verschiedene Versionen von Dummy gibt.

Aufgefallen ist mir das als ich eigentlich die (Internationale)UK Version gekauft und die US Original Version bekommen hab.
Die Internationale (also auch die Deutsche) und die US Version sind zwei TOTAL unterschiedliche Filme!

Damit mein ich nich nur, dass einige Szenen fehlen oder zusätzlich vorhanden sind sondern der komplette Film ist anders.

-komplett neue Szenen
-gleiche Szenen mit anderen Texten und Handlungen
-andere Reihenfolge der Szenen (Steven kauft z.B. die Puppe schon direkt am Anfang bevor er kündigt)
-einige Szenen sind geschnitten dafür andere länger
-selbst scheinbar identische Szenen sind anders gespielt und gesprochen, haben einen anderen Kamerawinkel etc

die Zahl der komplett identischen Szenen kann man an einer Hand abzählen. Es ist so als ob der ganze Film zweimal gedreht und von anderen Leuten geschnitten wurde.

Damit will ich nun nicht sagen, das die deutsche Version wesentlich schlechter ist, sie ist nur nicht der Film der ursprünglich gedreht wurde.

Ich persönlich finde die Originalversion einen Tick besser (deshalb hier nur 4 Sterne) da es einfach mehr auf "Nebenfiguren" eingeht wohingegen in der deutschen Version der Film mehr um Steven herumgebaut ist.
Seine Soloszenen sind leicht gekürzt um Platz zu schaffen für mehr Abwechslung. Seine komplette Familie bekommt mehr Tiefe, Michael ist nun echt genial (vor allem am Ende), die kompletten Situationen sind noch absurder und Monologe ziehen sich nicht so.
Was indirekt zum eigentlichen Grund führt warum ich die US Version besser finde: Es gibt auch zusätzliche und längere Szenen von Milla, vor allem der Song den sie am Ende singt ist in voller Länge zu sehen (das Ende ist allgemein wesentlich besser geschnitten).

So gut wie der Film auch ist, im Original ist er nochmal besser. Wer also die möglichkeit hat an die US(!)Version zu kommen sollte es versuchen. Vor allem, da das gesprochene Englisch wirklich leicht und deutlich zu verstehen ist und auch hört sich das Gefluche von Milla im original halt nochmal wesentlich besser an als auf Deutsch übersetzt.

also:

Deutsche Version - 4 Sterne, guter Film, empfehlenswert.
US Original - 5 Sterne, eine wahre Filmperle im DVD Regal.
Don't dream it, be it!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Herrlich anarchische Komödie über eine Handvoll liebenswerter Loser, die bei näherer Betrachtung allesamt außergewöhnlich sind: Steven (Adrien Brody) ist arbeitslos und träumt davon, seinen Unterhalt als Bauchredner zu verdingen. Seine Schwester Heidi (Illeana Douglas) ist frustrierter Single, die als Hochzeitsplanerin jobbt. Beide leben noch bei den Eltern, die durch Spießigkeit glänzen. Stevens beste Freundin Fangora (Milla Jovovich) versucht seit zehn Jahren, ihre Karriere als Rocksängerin zu starten - mehr als Keller-Gigs kamen bisher nicht raus. Alles wunderbar dysfunktional. Beim Termin am Arbeitsamt erwischt es Steven, er verliebt sich in seine Beraterin Lorena (Vera Farmiga), eine allein stehende Mutter mit Beziehungsängsten. Michael, seines Zeichens pathetischer Schauspieler, der Heidi den Hof macht, rundet das Szenario ab.

Freunde und Freundinnen mit Hang zu schrägen Komödien kommen bei "Dummy" voll auf ihre Kosten. Brody spielt ähnlich genial verklemmt wie in "Darjeeling Limited", die Frauenrollen sind samt und sonders super besetzt. Der Film ermuntert zum anders sein, zum Wagnis: Don't dream it, be it!
Kritikpunkt Untertitel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zum FIlm möchte ich mich nicht äußern, da er für sich selbst spricht. Kritik möchte ich eher an den Untertiteln der DVD anbringen: "no" mit "eher nicht" oder "why don't you get that he's a psychopath" mit "warum verstehst du nicht, dass er ein ganz toller Kerl ist"(!!) zu übersetzen grenzt doch irgendwie an Sinnverdrehung.
Von Puppenspielern und Holzköpfen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Steven lebt wie seine Schwester mit 30 Jahren noch immer bei seinen Eltern, einer ihn verhätschelnden Mutter und einem gleichgültigen Vater. Seine Schwester hat ihre Gesangskarriere einst zugunsten eines seriösen Berufs aufgegeben, Steven geht hingegen den umgekehrten Weg, in dem er seinen Buchhalter Job kündigt, um Bauchredner zu werden.
Unterstützung findet er dabei vor allem bei einer Jugendfreundin, die seit 10 Jahren in einer erfolglosen Punkband singt. Auftritte kann sie ihm aber auch nicht beschaffen und so sitzt er bald darauf beim Arbeitsamt, wo er sich in seine allein erziehende Sachbearbeiterin verliebt. Nach einigen wenig hilfreichen Mißverständnissen kommt es tatsächlich zu ersten Verabredungen. Auch seine Puppe ist stets dabei, aber irgendwie immer im Weg...

"Dummy" ist ein anrührender Film dessen dezenter Humor auf skurrile Weise und ganz leisen Pfoten daher kommt. Er brilliert durch außerordentlich gute Darstellern, was auch wichtig ist, denn die verschrobenen Charaktere bilden den Kern in diesem eher handlungsarmen Film. Ihnen ist gemein, dass sie sich nach einem besseren Leben und menschlicher Nähe sehnen. Aber weder die, die ihre Vision zugunsten einer konventionellen Tätigkeit aufgegeben haben, noch diejenigen, die auf eben diese Konventionen pfeifen und ganz und gar ihren Träumen nachhängen, sind dabei wirklich glücklich.

Dieser grundsätzlich sehenswerte Film hat allerdings auch ein paar kleine Schwächen:
Manchmal lässt er sich einfach zu viel Zeit und leicht verwackelte Großaufnahmen und Kamerafahrten ziehen sich dahin wie altes Kaugummi.
Statt des gewünschten Mitgefühls weckt das Schicksal des Protagonisten mitunter Mitleid, wenn er mal wieder all zu deprimierende Selbstgespräche mit seiner Holzpuppe führt.
Das Ende ist im Verhältnis zum restlichen Geschehen ein klein wenig zu zuckersüß ausgefallen. Allerdings schadet es auch nicht wirklich, nach all der Melancholie mit einem wohligen Gefühl entlassen zu werden.
... unverschämt schlecht
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich weis ja nicht was einige der Anderen für Filme vorher gesehen haben aber es ist schon ganz schön unfair, so einen Film zu loben.
Also ich bin auf die anderen Rezensionen reingefallen und habe mir den Film angeschaut. Ergebnis: einer der schlechsten Filme die ich je gesehen habe. Schlecht gemacht, schlechte Story. MIES!!
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Produkt-Bild: Cadillac Records

Cadillac Records
mit Adrien Brody, Jeffrey Wright, Beyoncé Knowles, Regie: Darnell Martin

DVD von Sony Pictures
Preis bei Amazon: EUR 10,99, Angebote ab EUR 4,47

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Cadillac Records

Produktbeschreibung



Beschreibung:
In den Fünzigerjahren wird Leonard Chess, Sohn polnischer Einwanderer, als Plattenproduzent die treibende Kraft in der Musikszene Chicagos. Mit Bluesgitarrist Muddy Waters beginnt der Aufstieg seines Labels, dem bald auch Stars wie Little Walter, Big Willie Dixon und Howlin' Wolf angehören. Mit Chuck Berry bricht Chess die letzten Barrieren zum weißen Publikum, mit Sängerin Etta James entwickelt sich eine Beziehung, die über das Künstlerische hinausgeht. Doch nur in Waters hat Chess einen Freund, der seinen Weg bis zum Ende begleitet.

  • Verpackung: 2
  • Datenträger: 2


Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Darsteller: Adrien Brody, Jeffrey Wright, Beyoncé Knowles
Regisseur(e): Darnell Martin
Komponist: Terence Blanchard
Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Erscheinungstermin: 1. Oktober 2009
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 104 Minuten
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4 Kundenrezensionen:

ganz guter film
4 Punkte 4 von 5 Punkten
guter film, bei dem man ein bisschen was von der entstehung der "schwarzen" musik lernt!
Superfilm,
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ist wirklich ein toller Film! Wir haben ihn mehr durch Zufall in einem Programmkino gesehen und wussten sofort, den brauchen wir auch für zuhause.
Es geht um das Plattenlabel "Chess Records", das das erste war, das auch schwarze Sänger auf Platte brachte. Der Besitzer war nichtrassistischer weisser Jude und hat so tolle Bluesgrössen wie Muddy Waters, Howlin Wolf, Chuck Berry und Etta James herausgebracht. Die Geschichte ist klasse umgesetzt, realistich und mit tollen Sängern und einem Supersoundtrack, vorausgesetzt, man mag richtige Bluesmusik. Vor allem Beryonce Knowles als Etta James ist eine echte Überraschung, sie singt mit enorm viel Herz und einer umwerfenden Stimme und Ausstrahlung.Adrien Brody spielt den Gründer des Plattenlabels, das leider nicht so lange auf dem Markt war, ebenfalls mit ganz viel Herzblut.
Alles in allem, ein eher "kleiner", aber sehr lohnenswerter Film. Unbedingt ansehen!
Musikgeschichte auf Zelluloid.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es begann mit zwei Männern...So startet Darnell Martins Film -Cadillac Records- im Jahr 1941. Die Männer sind Leonard Chess(Adrien Brody), ein junger Weißer, der ein Cafe eröffnen möchte und Muddy Waters(Jeffrey Wright), ein Farbiger, der auf den Feldern arbeitet und ein genialer Gitarrist ist. Diese beiden Männer lernen sich aber erst Jahre später in Chicago kennen. Da hat Waters bereits erste Erfahrungen als Straßenmusiker gemacht und Chess sein Cafe wirklich am Laufen. Er hört Waters und weiß, dass er mit ihm eine Platte aufnehmen will. Noch immer träumt Chess seinen Traum und der lässt sich in folgende Worte fassen: "Egal, wo ich herkomme, meine Frau wird einmal einen Cadillac fahren."

Die Aufnahme mit Waters wird ein Erfolg. RNB-Musik ist im Kommen und als Chess Cafe abbrennt, nutzt er das Geld der Versicherung, um ein Plattenstudio zu eröffnen. Im Chess Studio wird Muddy Waters berühmt und auch Little Walter(Columbus Short), ein talentierter Mundharmonikaspieler, kommt zu Ruhm. Muddy hat Little Walter wie einen Sohn bei sich aufgenommen. 1952 ist -Juke- von Little Watler die Nr.1 in den Charts. Auch Muddy Waters stürmt die Hitparaden. 1955 ist Chess mit seinen Musikern auf dem Höhepunkt. Tatsächlich kann sich jetzt jeder bei Chess einen Cadillac leisten.

Aber dann kommen die ersten Rückschläge. Little Walter trinkt zuviel und gerät auf die schiefe Bahn. Muddy kann weder Augen noch Hände von anderen Frauen lassen und das Verhältnis zu Leonard Chess kühlt sich ab. Auch die Finanzen von Chess Records gehen nach unten. Muddy hat ständig Geldsorgen, vor allem wegen der Alimente, die er zahlen muss.
Doch Leonard gibt so schnell nicht auf. Er holt Howlin Wolf(Eamonn Walker) und Etta James(Beyonce Knowles) ins Boot. Das sorgt noch einmal für Aufwind bei Chess; vor allem Etta landet ihre Hits und der verheiratete Leonard verliebt sich in sie. Als Chess dann noch Chuck Berry für sich gewinnen kann, scheint es endgültig wieder aufwärts zu gehen. Mit Berry erleben wir die Geburtsstunde des Rock'n Roll.

Aber das Musikgeschäft ist schnell und grausam. Auch Leonard Chess und seine Mitstreiter müssen sich den Gesetzen dieser harten Branche letztendlich beugen. Doch sie waren Teil des Beginns einer ganz neuen Musikära...

Sie dürfen diese Geburtsstunde der heutigen Rock- und Popmusik in -Cadillac Records- miterleben. Darnell Martin hat sich weitgehend an die Fakten gehalten. Und so erzählt -Cadillac Records- tatsächlich wahre Begebenheiten. Mit Willie Dixon(Cedric the Entertainer) hat er einen wunderbaren Erzähler in die Story eingebaut, der uns stets auf dem Laufenden hält. Die Besetzung des Streifens ist grandios. Adrien Brody und Jeffrey Wright spielen die Pioniere der Musikszene beeindruckend. Beyonce Knowles macht, wie schon in -Dream Girls- eine hervorragende Figur als Schauspielerin. Mos Def und Columbus Short ergänzen die Hauptdarsteller perfekt.

-Cadillac Records- ist nicht nur für Muskliebhaber gute Unterhaltung. Vor allem die geschichtlichen Fakten und die Erkenntnis, dass die Musik der Beatles, Stones und Beach Boys ganz genau aus diesen Wurzeln stammt, machen den Stoff so interessant. Ganz nebenbei darf man bestaunen, dass die Musik von Waters und Co. ganz erheblich zur Aufhebung der Rassentrennung in den Staaten beigetragen hat. Sie dürfen sich also auf 104 Minuten Film und Musik freuen. Und diese Musik, die ist ebenfalls ein Hauptdarsteller. Scheiben, die über 50 Jahre alte sind und bei denen man noch heute seine Füße nicht stillhalten kann.
Einfach genial
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe den Kinofilm gesehen und kann deshalb nur den Filminhalt, die Musik und die schauspielerische Leistung beurteilen, nicht aber die BlueRay Qualität: Um es kurz zu sagen - der Film ist genial! Er rekonstruiert die Chessstory wie ich sie aus der Blues- und Rock`n Roll Geschichte her kenne ziemlich genau und es ist wirklich gut, dass nicht immer eine X-Musiker Story erscheint, sondern einmal die Geschichte einer Plattenfirma und deren Gründer und Inhaber, die für die Entwicklung und die Verbreitung des Blues
unbezahlbare Verdienste hat. Die Charakteure sind sehr gut getroffen, die Musik auch. Unglaublich wie z.B. Howlin Wolf, Chuck Berry, Willy Dixon und Etta James ihren Originalen ähneln.

Wenn die BlueRay Qualität auch nur annähernd die Filmqualität trifft, kann man den Kauf dieser Scheibe nur empfehlen.
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Produkt-Bild: Der Pianist (Einzel-DVD)

Der Pianist (Einzel-DVD)
mit Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay, Regie: Roman Polanski

DVD von Ufa/DVD
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 4,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Der Pianist (Einzel-DVD)

Produktbeschreibung


Pianist, Der - Single Disc

Aus der Amazon.de-Redaktion


Basierend auf der Bestseller-Autobiografie Das wunderbare Überleben von Wladyslaw Szpilman erzählt Ausnahmeregisseur Roman Polanski eine wahre Geschichte aus dem Polen der Nazi-Barbarei und kehrt 40 Jahre nach seinem oscarnominierten Regiedebüt in seine Heimat zurück.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der gefeierte jüdische Konzertpianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody). Mit dem Einmarsch der Nazis in Polen, beginnt auch für Szpilman eine Zeit des Leidens. Nur mit viel Glück entkommt er der Deportation aus dem Warschauer Ghetto und findet in den Ruinen der Stadt Zuflucht. Im täglichen Kampf ums nackte Überleben in der gespenstisch entvölkerten Metropole, hilft ihm ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann).
Polanski weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht. Er flüchtete als Kind selbst aus dem Krakauer Ghetto, seine Mutter wurde in Ausschwitz ermordet. Obwohl man nie das Gefühl hat, dass es Polanski vordergründig um die Aufarbeitung seiner persönlichen Vergangenheit geht, ist diese Verbindung immer spürbar. Trotz des auf Distanz bedachten unterkühlten Stils bricht die eigene Empfindung in Form unbändiger Wut durch und ist für verstörende, ungemein intensive Szenen verantwortlich.
So muss Szpilman beispielsweise hilflos miterleben, wie ein kleines Kind, dass er durch ein Mauerloch zu sich ziehen will, von der anderen Seite von dessen Verfolgern erschlagen wird. An anderer Stelle wird ein SS-Mann gezeigt, der eine Gruppe frierender Häftlinge nur so zum Spaß drangsaliert. Es ist die Willkür mit der über Leben und Tod entschieden wird, sowohl beim grölenden SS-Schergen als auch beim helfenden deutschen Offizier.
Polanski hat gesagt, dass er immer wusste, er würde irgendwann einen Film über den Holocaust drehen. Dass es ihm erst so spät, als knapp 70-Jährigem, gelungen ist, hat beinahe etwas Rührendes. Gleichzeitig steht vielleicht Polanski selbst für den Hoffnungsschimmer, den er in der Geschichte des Pianisten Szpilman entdeckt hat. Er selbst hat schließlich sein Leben gelebt, auch wenn es lange gedauert hat, bis er zurückblicken konnte. --Thomas Reuthebuch
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5 Kundenrezensionen:

Der Jude mit der langen Nase, oder was Cineasten nicht mehr wahrnehmen
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ein paar Nazis, ein Jude und ein Klavier und zuletzt ein freundlicher Deutscher? Das reicht nicht für einen guten Film. Ein Grundrezept in Deutschland mit Kriegsfilmen das große Geld reinzuspielen, das ist modern. Für den Krieg kann man den Deutschen eben begeistern.....oder für die Stasie. Die Idee des Filmes ist gut, seine Umsetzung aber ohne große filmerische Leistung. Mir kam es so vor, als wenn man einfach die entsprechenden Kriegszutaten verwurstet und denk, das reicht für einen guten Film. Die Kunst hier wirklich Spannung bzw. eine beklemmende Situation für den Pianisten zu erschaffen, gelingt nicht wirklich. Seine Kunst hilft ihm, doch riegndwie läuft der brenzliche Funke nicht ro recht über und der Nazi-Freund kommt auch sehr spät und nicht überzeugend ins Spiel.

Was mich stört an dem Film, ist das Klischee des Juden, dass hier scharmlos ausgespielt wird, um den Darstreller als Juden wirken zu lassen, nämlich seine Nase. Ok, jedes Völkchen hat so seine Merkmale auf der Welt, doch man sollte nicht gerade Klischees noch unterstützung aus Vermarktungsgründen nehmen. Sind doch meist die schmalen Juden, die eine lange Nase haben...so das Glischee. Doch leider fällt das unseren anspruchvollen Cineasten wenig auf, wie ich erfahren musste. Gerade die, die klischeehaftes Denken ablehnen, denken ebenso, das zeigt der Film bzw. meine Beobachtung bzw. Gespräche mit Zuschauern. Und dem anspruchvollem Völkchen sein gesagt, unser Pianist miemt jetzt den Schwarzenegger-Rambon in Predators (Predator Teil 2).

Es bleibt bei einem weiteren "Juden-Film", der leider filmerisch nicht auf hohem Niveau spielt und in seiner Klischeehaftiger (Hauptdarsteller) sehr fragwürdig ist. Die anspruchsvollen Filmegucker werden ihn gut finden, das ist schade. Schicksale in einer solchen Zeit können nicht als Unterhaltung gesehen werden, die schaut man sich nur einmal an. Warum also den Film kaufen? Oder anders gesagt, wer guckt sich immer wieder Schindlers Liste abends an, weil er denkt noch einmal die Schornsteine rauchen sehen zu wollen.
Super Film,Emotionsvoll und bewegend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich muss sagen einfach kaufen lohnt sich.
bei näheren Infos schaut einfach bei anderen rein oder recherchiert im Netz^^
Meisterwerk vom Polanski
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Film ist mit Sicherheit in den Top Ten der größten Meisterweke anzusiedeln. Die wahre Geschichte des Pianisten Wladislaw Szpilman ist mit einer Sorgfalt umgesetzt wurden, so dass es dem Zuschauer die Sprache verschlägt. Adrien Brody hat den Oscar absolut verdient, er verkörpert den polnisch-jüdischen Pianisten gekonnt. Meiner Meinung nach bewegt der Film viel mehr als Schindlers Liste, hat aber nie die Popularität erreicht.
Genial
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Habe diesen Film vor kurzer Zeit gekauft und zum ersten Mal geguckt - und ich war wirklich begeistert!
Gute Umsetzung einer Biographie und Darstellung des grauenhaften Charakters des 2. WK! Außerdem eine tolle schauspielerische Leistung von Hauptdarsteller Adrien Brody, für die er zu Recht den Oscar als Bester Hauptdarsteller bekommen hat!
Kann den Film wirklich weiterempfehlen, es lohnt sich ihn zu gucken!
Absolutes Meisterwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein absolutes Meisterwerk mit sehr tragischem Hintergrund ! Roman Polanski hat wirklich ein Händchen dafür, die Tragik der Vergangenheit aufleben zu lassen. Mit dem Film fühlt es sich an, als wäre man selbst dabei.

Mit Wladimir Szpilman freut man sich, dass er es am Ende geschafft hat, zu überleben und trotzdem trauert man sehr mit für all das, was er durchleben musste und in der ganzen Zeit verlor (Familie). Es schmerzt sehr.

Dieser Film wurde sehr gut und überzeugend umgesetzt, aber Taschentücher sollte man unbedingt neben sich liegen haben !
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Leichenschmaus am Hochzeitstag

Leichenschmaus am Hochzeitstag
mit Adrien Brody, Jeff Wincott, Kari Wuhrer, Regie: John Bradshaw

DVD von MCP Sound & Media AG
Preis bei Amazon: EUR 3,99, Angebote ab EUR 0,01

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Leichenschmaus am Hochzeitstag

Eine Kundenrezension:

B-Movie aber lustig und unterhaltsam
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die schuaspielerischen Leistungen sind nicht der Hammer aber der Film kommt dadurch irgendwie herzlich/natürlich rüber. Nicht so bis ins letzte detail durchgestyled. Markaber ist er auch. Romantik und Humor ist auch drin...... Alles in allem kann man sich den sehr gut anschauen. Doch doch.......
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Produkt-Bild: Summer of Sam

Summer of Sam
mit John Leguizamo, Adrien Brody, Mira Sorvino, Regie: Spike Lee

DVD von Kinowelt GmbH
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 9,29

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Summer of Sam

3 Kundenrezensionen:

Interessant aber leider nicht fesselnd!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Lees Charakter- und Milieustudie in New York während des heißen Sommers '77 ist eingebettet in die Suche nach dem Serienkiller "Son of Sam" und ist bei Gott nicht uninteressant, aber mit einer Laufzeit von 142 Minuten (auf Pal DVD sind es immer noch 136) für meine Begriffe, einfach zu lang. Lee zeigt die Taten des Serienkillers mit graphischer Brutalität, stellt aber sonst die Gewalt eher in den Hintergrund und widmet sich mehr seinen Charakteren, die es teils überzeichnet und übertrieben darstellt. Fazit: Wer einen Serienkiller-Thriller erwartet wird enttäuscht werden und Liebhaber von Charakterfilmen wird vielleicht die Gewalt abschrecken.
Sommer, Sonne, Serienkiller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der preisgkrönte afroamerikanische Regisseur Spike Lee (MALCOLM X) versetzt uns in seinem Film SUMMER OF SAM zurück in den heissen new yorker Juli des Jahres 1977, wo er uns am Lieben und Leben einer italienischen Streetgang in der Bronx teilhaben lässt. Die Hauptpersonen sind der Friseur und notorische Fremdgänger Vinny (überzeugend dargestellt vom vielseitigen John Leguizamo) und sein Freund Richie (Adrien Brody), der sich gerade einer neuen Jugendbewegung, dem Punk, angeschlossen hat. Als Vinny bei einem Schäferstündchen im Wagen beinahe von einem wahnsinnigen Serienkiller ermordet wird, schwört er sich, sein Leben zu ändern und seiner Frau treu zu bleiben. Doch die Verlockung lockt sowohl im Friseursalon als auch in diversen Diskos, unter anderen auch das damals noch nicht so berühmte Studio 54.

Als der Serienkiller im Italiener-Viertel weitere irrationale Morde begeht, gerät die ganze Bronx in Aufruhr. Selbst der Pate des Viertels (Ben Gazzara) wird von der Polizei um Mithilfe bei der Gangsterjagd gebeten. Eine kurzfristiger Stromausfall tut sein übriges um die Hysterie noch zu schüren. Die Streetgang erstellt eine Liste von Verdächtigen (darunter auch Richie) und nimmt sich nachts eine Person nach der anderen vor. Zwischenzeitlich wechselt der Film mehrfach zum tatsächlichen Killer, den das ständige Bellen eines Nachbarhundes um den Verstand bringt. Nach weiteren nächtlichen Morden wird der Serienkiller schliesslich anhand eines Strafzettels überführt, während die Streetgang sich zur gleichen Zeit den andersartigen Richie vorknöpft. Erst in letzter Minute kann der junge Punker vor dem Erschlagenwerden gerettet werden.

Spike Lee präsentiert uns in seinem detailgetreuen Streifen das pralle, aber auch schonungslose new yorker Vorstadtleben einiger Jugendlicher. Der überwiegende Teil der 136 Minuten Laufzeit ist mit Action gefüllt und lässt den Streifen trotz seiner Länge nie langweilig werden. Diebstahl, Drogenhandel, Schlägereien und Homophobie gehören genauso dazu wie Liebe, Ehestreit, Discodancing und Pornoschuppen. Und zwischen den Szenen ballert ein Wahnsinniger wahllos auf brunette, langhaarige Frauen und Liebespaare im Auto. Gegenüber den unberrechenbaren Taten des Killers erscheint die übliche Kriminalität des Viertels wie normaler Alltag.

Spike Lee benutzt den realen Fall des David Berkowitz (der sich nach einem anderen Serienkiller in Bekennerschreiben als 'Son of Sam' bezeichnete) als Hintergrund für seine Milieustudie. SUMMER OF SAM ist kein Film für empfindliche Gemüter, denn er ist reich an 'Sex and Crime' und entsprechend zotiger Sprache. Das Sexualleben Vinnies wird genauso ausgiebig gezeigt, wie das Agieren des Serienkillers, der am Ende davon überzeugt ist, seine Morde auf Befehl des schwarzen Dobermanns ausgeführt zu haben. Gute Darsteller, bekannte Diskomusik und exzellenter Filmschnitt lassen diesen in Deutschland wenig beachteten Film zu einem Erlebnis werden. Bei Bild und Ton der DVD gibt es nichts zu meckern, dafür wurde leider an Boni gespart.
Der etwas andere Serienkiller-Film....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Spike Lee ist bereits seit Mitte der 80er Jahre der wichtigste afroamerikanische Filmregisseur. Er produziert selbst, schreibt das Drehbuch und taucht auch als Schauspieler immer wieder in seinen Filmen auf. Seine ersten Erfolge hatte er mit gesellschaftspolitischen und sozialen Themen, die insbesondere auch immer wieder vom Rassismus in den USA handelten.
Filme wie "Nola Darling" (She`s gotta have it), "Do the right thing", "Jungle Fever" oder "Mo Better Blues" brachten ihm sogar den Ruf des Woody Allens des New Black Cinema ein.
"Malcolm X" war sein bis dato grösstes und ambitioniertestes Projekt, aber es wurde auch Auftakt zu einer eher unausgegorenen Schaffensphase, bei der nur "Clockers" aus dem Jahre 1995 bemerkenswert erscheint.
Mit "Summer of Sam" gelang ihm aber 1999 zumindest ein in den Fachkreisen grandioses Comeback.
Dieser Sommer 1977, den Spike Lee zeigt, ist für die Amerikaner nach wie vor der heißeste Sommer des letzten Jahrhunderts. Langsam aber sicher steuert die Discomania mit dem Studio 54 Sound und John Travolta als Stilikone ihrem Höhepunkt entgegen, aber für die Menschen in der Bronx ist es auch der Sommer, in dem der Serienkiller David Berkowitz das Land und vor allem das Viertel selbst in Angst und Schrecken versetzte.
Der unbekannte Mörder treibt sein Unwesen und erschiesst vor allem Liebespaare, die nachts im Auto am Flirten sind.
Dabei fällt auf, dass vor allem langhaarige brünette Mädchen besonders beliebte Opfer des Killers sind.
Der Film ist aber weniger Serienkillerfilm als äusserst gelungenes Panorama einer schillernden Dekade.
Vinni (John Leguizamo) ist der Typ, der aus Travoltas "Saturday Night Fever" entsprungen scheint. Er macht die Disco-Clubs des Viertels mit seiner hochgewachsenen und famosen Frau Dionna (Mira Sorvino) als Greatest Dancer unsicher. Er ist Italiener und katholisch. Daher hat die Ehe ihre Krise, er liebt seine Frau - was ihn aber daran hindert, es mit ihr mal richtig wüst zu treiben. Dies macht er dann ausserehelich...oft und immer wieder.
Sein bester Freund Ritchie (Adrien Brody) kommt ins Viertel zurück und eckt mit seinem schrägen Punk-outfit gehörig bei seinen ehemaligen Kumpels an. Nur Ruby (Jennifer Esposito), die als leichtes Mädchen gilt, die alle Jungs schon gehabt haben wollen, ist vom Aussenseiter fasziniert.
Während im Hintergrund der Soundtrack mit Bill Withers, Heat Wave "Boogie Nights", Elton John & Kiki Dee oder auch ABBA "There was something in the Air that night" abläuft, tut sich nicht nur ein herrlicher Retro-Bilderbogen auf, mit wunderbaren Einzelszenen. Es geht auch der Mörder um, der meint, seine Befehle von einem bissigen Rottweiler zu erhalten.
Die Bevölkerung hat Angst, die Discos bleiben leer, die Hitze tut ihr übriges. Strömausfälle stündlich...bald entlädt sich die Gereiztheit der Leute in Sachen Selbstjustiz. Der Pate des Viertels (Ben Gazzara) entscheidet, dass die Bürger den Mörder selbst ergreifen müssen. Und Vinnies Kumpel jagen naiv und aggressiv mit einer selbsterstellten Verdächtigenliste in Richtung Gewaltspirale....
Für mich ist "Summer of Sam" ein brillianter Film, trotz einiger anderer Meisterwerke sein neben "Do the right thing" bestes Werk. Leider blieb diesem Epos über die 70er, das auch etwas an Andersons "Boogie Night" erinnert, der ganz grosse Erfolg beim Publikum verwehrt.
Grund genug, dieses untergegangene Meisterwerk, 10 Jahre nach seiner Entstehung, kennenzulernen...
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