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Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem Jakobsweg

Audio CD von Roof Music
Preis bei Amazon: EUR 16,45, Angebote ab EUR 14,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938781378, Erscheinungsdatum: Juli 2006
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  • Hörbuch

Produktbeschreibung


Roof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÃ-Datum: 15.07.06

Aus der Amazon.de-Redaktion


Hape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let's Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt -- passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie.
Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling'schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten.
Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage „Wer bin ich?“ Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten „Erkenntnissen des Tages“ auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: „Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein!“ Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. -- Christian Haas
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Mein Lieblingshörbuch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einfach genial!
Habe vorher nur Krimi und Thriller gehört, auch mal ein Fantasyroman.
Aber dieses Buch hat mich überzeugt. Der Hape hats einfach drauf, die Mischung aus sachlichem und Humor hat er gut getroffen.
Ich war erstaunt was er alles für Sprachen kann, überhaupt ist er sehr intelligent, bin ab diesem Hörbuch begeisteter Hape - Fan.
Als ich das Hörbuch fertig gehört habe, beschloss ich auch den Jakobsweg zu laufen, da bekommt man richtig Lust.
Wer Hape mag, wird dieses Buch lieben.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hape ist und bleibt wie er ist, selbst wenn er sich auf dem Weg der Erleuchtung befindet. Er ist kein Pilger der sich geißelt, sondern einer der selbst auf dem Jakobsweg noch nach Comfort sucht. Er ist eben so!
Die ehrliche und offene Art gefällt mir an diesem Buch besonders gut. Der Schreibstil ist witzig und extrem unterhaltsam.
Ein sehr gutes, kurzwiliges Buch, das Lust macht selbst einmal nach Santiago di Compostela zu wandern. Nicht unbedingt um Gott zu begegnen, sondern um, wie Hape, auf dem Weg zu erfahren, was man will und wer man eigentlich ist.
HaPe Kerkeling
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer den HAPE mag, muß diese Buch lesen und wer ihn nicht mag auch. Das Buch ist so lustig und launisch geschrieben, dass man sich am liebsten sofort auch den Jakobsweg machen möchte. Er ist schon ein Allrounder!
ein muß
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch von Hape Kerkeling ist ein wahrer Schatz der Reiseberichte, mit viel Humor, aber auch mit sehr viel Nachdenklichkeit geschrieben. Ein hervorragende Erlebnisreise auf der Suche nach Gott, sich selbst, anderen Pilgern und nach dem Sinn des Lebens. Diese Pilgerreise ist gekennzeichnet von Qualen, Selbstzweifeln, Mut, Durchhaltevermögen, Glück, Humor, Liebe und Selbstfindung! Dieses Buch muß man lesen - also lest es!!!
Hape's Pilgerei
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
So! Nun hab ich es auch gelesen. Und das ziemlich schnell!Ich bin eine Hape Kerkeling Fan. Er ist sympathisch, witzig,sprachbegabt UND klug.Das hört man auch in jeder Zeile dieses Buches heraus. Man leidet regelrecht mit, wie er Berge erklimmt, einsame, nicht enden wollende Wege in brütender Hitze zurücklegt und sich zig mal verläuft. Man hat volles Verständnis, dass er nicht in den "Massenlagern" übernachtet sondern sich den Luxus des Einzel-(bzw. Drei-)Bett-Zimmers gönnt und man ist neidisch auf seine Weggefährtinnen.Die erleben seinen Humor und sein großes Herz hautnah! Trotzdem möchte ich diesen Weg niemals gehen, ICH wäre nicht stark genug!
Danke für dieses Buch!
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
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Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg von Hape Kerkeling

Gebundene Ausgabe von Malik
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 12,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3890293123, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 69., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Hape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let's Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt -- passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie.
Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling'schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten.
Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage „Wer bin ich?“ Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten „Erkenntnissen des Tages“ auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: „Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein!“ Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. -- Christian Haas
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5 Kundenrezensionen:

Mein Lieblingshörbuch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einfach genial!
Habe vorher nur Krimi und Thriller gehört, auch mal ein Fantasyroman.
Aber dieses Buch hat mich überzeugt. Der Hape hats einfach drauf, die Mischung aus sachlichem und Humor hat er gut getroffen.
Ich war erstaunt was er alles für Sprachen kann, überhaupt ist er sehr intelligent, bin ab diesem Hörbuch begeisteter Hape - Fan.
Als ich das Hörbuch fertig gehört habe, beschloss ich auch den Jakobsweg zu laufen, da bekommt man richtig Lust.
Wer Hape mag, wird dieses Buch lieben.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hape ist und bleibt wie er ist, selbst wenn er sich auf dem Weg der Erleuchtung befindet. Er ist kein Pilger der sich geißelt, sondern einer der selbst auf dem Jakobsweg noch nach Comfort sucht. Er ist eben so!
Die ehrliche und offene Art gefällt mir an diesem Buch besonders gut. Der Schreibstil ist witzig und extrem unterhaltsam.
Ein sehr gutes, kurzwiliges Buch, das Lust macht selbst einmal nach Santiago di Compostela zu wandern. Nicht unbedingt um Gott zu begegnen, sondern um, wie Hape, auf dem Weg zu erfahren, was man will und wer man eigentlich ist.
HaPe Kerkeling
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer den HAPE mag, muß diese Buch lesen und wer ihn nicht mag auch. Das Buch ist so lustig und launisch geschrieben, dass man sich am liebsten sofort auch den Jakobsweg machen möchte. Er ist schon ein Allrounder!
ein muß
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch von Hape Kerkeling ist ein wahrer Schatz der Reiseberichte, mit viel Humor, aber auch mit sehr viel Nachdenklichkeit geschrieben. Ein hervorragende Erlebnisreise auf der Suche nach Gott, sich selbst, anderen Pilgern und nach dem Sinn des Lebens. Diese Pilgerreise ist gekennzeichnet von Qualen, Selbstzweifeln, Mut, Durchhaltevermögen, Glück, Humor, Liebe und Selbstfindung! Dieses Buch muß man lesen - also lest es!!!
Hape's Pilgerei
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
So! Nun hab ich es auch gelesen. Und das ziemlich schnell!Ich bin eine Hape Kerkeling Fan. Er ist sympathisch, witzig,sprachbegabt UND klug.Das hört man auch in jeder Zeile dieses Buches heraus. Man leidet regelrecht mit, wie er Berge erklimmt, einsame, nicht enden wollende Wege in brütender Hitze zurücklegt und sich zig mal verläuft. Man hat volles Verständnis, dass er nicht in den "Massenlagern" übernachtet sondern sich den Luxus des Einzel-(bzw. Drei-)Bett-Zimmers gönnt und man ist neidisch auf seine Weggefährtinnen.Die erleben seinen Humor und sein großes Herz hautnah! Trotzdem möchte ich diesen Weg niemals gehen, ICH wäre nicht stark genug!
Danke für dieses Buch!
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Produkt-Bild: Unsere Erde in 365 Fotos. Geo Tischkalender: Die schönsten Impressionen unserer Erde, ein ganzes Jahr lang

Unsere Erde in 365 Fotos. Geo Tischkalender: Die schönsten Impressionen unserer Erde, ein ganzes Jahr lang

Kalender von Frederking & Thaler
Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 14,55

ISBN: 3570196992, Erscheinungsdatum: Sept. 2007
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Produkt-Bild: Diercke Weltatlas Ausgabe 2008: Mit Registriernummer für Onlineglobus

Diercke Weltatlas Ausgabe 2008: Mit Registriernummer für Onlineglobus

Gebundene Ausgabe von Westermann
Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 26,21

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3141007004, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: Jubiläumsausgabe. Sekundarstufe 1 und 2.
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5 Kundenrezensionen:

Entäuschend
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Tatsächlich ist der Atlas vollgepackt mit Informationen, aber
- einfache (Telefonbuch) Papierqualität,
- die Farben sind viel zu stark (wie in einem Malbuch),
- zu viel Information pro Doppelseite und Karte und
- zu Deutschland-lastig.
Der neue Diercke - mit den alten Stärken und Schwächen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der gute alte "Diercke", den die meisten aus ihrer Schulzeit kennen, ist neu herausgekommen. Aktualisiert, und doch nach dem vertrauten Konzept: eine Fülle von Wissenswertem auf vielen bunten Seiten; jeder Quadratzentimeter ist mit Informationen gefüllt, ohne daß das Ganze unübersichtlich wird; physische und thematische Karten, dazu viele viele beispielhafte Darstellungen, ob es nun die Erosion am Gelben Fluß oder der Wohnungsbau in der sozialistischen Pionierstadt Bratsk ist.
Zu vielen aktuellen Themen findet man Neues im Atlas: die Bevölkerungsverschiebungen im ehemaligen Jugoslawien, die Zustände in Afghanistan, die Entwicklung Dubais...
Wer alte Ausgaben des "Diercke" kennt, wird aber auch viel Vertrautes wiederfinden, z.B. die geologische Karte von Mitteleuropa oder die "Huerta von Murcia". Die gab es schon vor fünfzig Jahren im Diercke, allerdings war damals noch die Schaftrift eingezeichnet.
Auch einige typische Mängel findet man in der Neuausgabe wieder, z.B. die Abneigung des "Diercke", innerstaatliche Grenzen (von Bundesstaaten oder Regionen)darzustellen: weder die Kantone der Schweiz noch die Regionen Belgiens sind eingezeichnet, obwohl sie für die Kenntnis dieser Länder wichtig sind. Nicht nachvollziehbar ist für mich auch, warum die einen Städte mit der deutschen, die anderen mit der einheimischen Form ihres Namens verzeichnet sind. Warum heißt es auf der Europakarte S. 77 einerseits Warschau, Moskau und Prag, andererseits Vilnius, Tallinn und Bratislava? Platz genug wäre da, jeweils beide Namen anzugeben.
Aus einer alten Auflage scheint auch die Weltkarte zu stammen, welche die Verteilung der Religionen anzeigt. Sie stimmt einfach nicht. So sind z.B. in Kenia nur Muslime und Angehörige von "Naturreligionen" (ein veralteter Begriff!) eingezeichnet; die Bevölkerung dort besteht aber zu zwei Dritteln aus Christen. Außer auf dieser fehlerhaften Karte kommt das Thema Religion, soweit ich sehe, praktisch nicht vor, abgesehen von Karten von Belfast (!) und von Mekka (!). Das wird ihrer Bedeutung im Zeitgeschehen und an der Schule nicht gerecht. Ein klares Manko.
Aktualisiert hat man ihn, den Diercke (wozu auch der im Preis enthaltene Zugangsschlüssel zum Online-Atlas gehört); verbessert leider nicht.
Zweifellos das absolute Nonplusultra der modernen Kartografie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Doch zunächst glaubt man, der neue Diercke ist der Alte. Ein erstes Blättern lässt kaum Neuerungen erkennen, die Karten sind bekannt, das Kartenbild unverändert. Die qualitativen Veränderungen finden sich erst bei genauerem Hinsehen in zahllosen kleinen Details, die sich zu einem wahren Quantensprung summieren.
Da ist das begleitende Lernheft für den Anfänger, das die Kartenarbeit, den Umgang mit thematischen Karten, dem Maßstab, den vielen Tabellen und Grafiken fast spielerisch vermittelt. Da ist die beiliegende CD, die dreistufig, vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis hin zum Profi, Aufgaben stellt, die es zu lösen gilt. Wer diese CD bewältigt hat, kann mit Fug und Recht von sich behaupten, mit dem neuen Diercke sinnvoll arbeiten zu können.
Nicht zuletzt ist es der Premium-Online-Zugang, der mit der auf der ersten Seite aufgedruckten Codenummer möglich ist. Im Internet stellt man fest, dass ein unglaublich interessantes, vielfältiges Programm auf den Kartenfan wartet, das in punkto physischer Karten, Satellitenbildern, thematischer Karten und einem frei steuerbaren Flug über die Erdoberfläche kaum Wünsche offen läßt. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass es sich um eine Beta-Version handelt, die im Funktionsumfang eingeschränkt ist und viele Bereiche noch nicht implementiert hat. Doch dies soll - so die Werbung - in naher Zukunft anders werden. Da der Online-Zugang zu diesem Premium-Bereich alleine bereits fünfzehn Euro kostet, ist der Preis für den Atlas von knapp dreißig Euro als sehr günstig anzusehen.
Nicht zuletzt ist dem Atlas-Paket eine interessante Ausgabe des Weltatlas-Magazins Diercke 360°" beigefügt, das einige spannende Artikel enthält.

Doch das Hauptaugenmerk sollte dem eigentlichen Atlas gelten. Hier finden sich auf 262 Kartenseiten eine solche Fülle an exzellenten Karten, Diagrammen, Schautafeln, Grafiken und Darstellungen, dass Monate der konzentrierten Atlasarbeit nötig sind, um sämtliche Themenfelder zu erfassen und zu interpretieren. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass es kaum eine aktuellere Darstellung der Welt in physischer, politischer und geografisch-thematischer Hinsicht gibt als im neuen Diercke.

Im Einzelnen umfassen die Neuerungen dieser Ausgabe zahlreiche neue oder überarbeitete Karten, fußen auf den neuen, konzeptorientierten Kernlehrplänen der Bundesländer, behandeln neue Themenfelder und vertiefen die Bereiche Globalisierung, globaler Wandel und Nachhaltigkeit. Den bisher verwendeten Perspektiven werden neue, informative und dem jeweiligen Themenfeld angepasste Projektionssysteme hinzugefügt. Des Weiteren werden multimediale Konzepte in die Betrachtung mit einbezogen. Auch eine vereinfachte, sehr übersichtliche Navigation ist durch Farbleitsysteme und eine kapitelbezogene Griffleiste möglich.
Doch der eigentliche Nutzen des Diercke ist unverändert. Man kann sich für jede Weltregion, jede Stadt, jeden Raum, jedes spezifisch geografische Themenfeld im Diercke die notwendigen, meist erschöpfenden Informationen suchen. Nicht nur im physischen Kartenbild, auch in Bezug auf Wirtschaft, Kultur und Inwertsetzung des Raumes durch den Menschen ist der Diercke Maßstab und Leitbild für Schüler, Studenten und Lehrer. Doch dieser Atlas ist mehr. Er ermöglicht es - erleichtert durch die vielfältigen Hilfen - auch dem interessierten Leser, sich in der modernen Gesellschaft zurecht zu finden und sich auf selbst erlangte Informationen berufen zu können.
Neben dem Alexander" und dem Haack-Weltatlas" gehört der Diercke 2008" zweifellos zum absoluten Nonplusultra der modernen Kartografie und sollte in keinem Haushalt fehlen.
Für mich der Atlas schlechthin.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
An unserer Schule wurde der neue Diercke eingeführt, die Gründe möchte ich hier kurz umreißen:

* Der neue Atlas zeigt physische- und Wirtschaftskarten gleichrangig.

* Physische Kartenabbildung in hoher Qualität, mit einer aktualisierten Überarbeitung aller Ortsgrößen und -namen.

* Absolut aktuelle Karten zu Siedlungs- und Verkehrsnetzen sowie korrekte Bodenbedeckung, Landnutzung und Wirtschaftsstandorte weltweit.

* Differenzierter als in der vorherigen Ausgabe erscheinen mir die Dienstleistungen auf den Wirtschaftskarten, so wird hier durch neue Signaturen z.B. zwischen Finanzzentren und Medien- oder Hochschulstandorten unterschieden.

* Karten im Zeitvergleich veranschaulichen die Dynamik von Räumen am besten. Ein Vergleich von "Früher" mit "Jetzt" zeigt am anschaulichsten komplexe Veränderungszusammenhänge, z.B. die "dramatische" Veränderung des Aralsees oder des Rhône-Gletschers!

* Des weiteren finde ich es besonders praktisch, dass hier mit vergleichbaren Maßstäben gearbeitet wird. Der Diercke kombiniert physische Karten mit den entsprechenden Wirtschafts- und thematischen Karten in gleichem Maßstab. Das finde ich sinnvoll, denn so können sich meine Schüler immer schnell orientieren.

* Das neue Innenlayout finde ich auch gut. Jetzt kann man sich mit Hilfe der farbigen Randmarkierung noch besser und schneller zurecht finden.

* keine "Briefmarkenkartographie" wie in anderen Atlanten.

* Logische Atlasgestaltung nach Deutschland -> Kontinente -> Erde.

* Im Deutschlandteil gibt es so bspw. eine neue politische Karte, die die Kinder im Heimatkreis abzuholen vermag, eine vereinfachte physische Übersicht und zusätzliche Basiskarten zum Klima.

* Im Sinne der Lernprogression wirkt auch das Baukastensystem der neuen Weltklimaklassifikation, das sich systematisch über die Klassenstufen hinweg erarbeiten lässt.

* Dass die Karten klar und schnell les- und erfassbar sind, ist meiner Meinung nach den gut strukturierten Legenden, assoziativer Farbgebung, angemessener Generalisierung und zahlreichen Erschließungshilfen wie Nebenkarten und Diagrammen zu verdanken.

* Sinnvoll sind auch die neuen Themenschwerpunkte zum »Globalen Wandel« z.B. die viel diskutierten Schlüsselfragen zu Ressourcenverbrauch, Migration, Klimawandel und kulturellem Wandel. Interessant sind insbesondere die Lösungsperspektiven und mögliche Szenarien, die kartographisch aufgearbeitet wurden.

* Der neue Weltatlas hat ein breit aufgestelltes Internet-Angebot. Zu jeder Karte gibt es frei zugängliche Hintergrundinformationen und Materialien. Im Atlas-Impressum befindet sich ein individueller Onlinecode, mit dem ich Zugang zum sogenannten Premium-Bereich" der Diercke Webseite erhalte.

* Im Premium-Bereich gibt es noch weitere spannende Software, mit der ich meine Schüler testen kann, die aber auch neue Möglichkeiten in der 3-D-Kartographie bietet. Der leicht zu bedienende Diercke Online Globus bindet bspw. alle Atlaskarten in 3-D ein und fördert die eigene Orientierung im Raum. Mit dem Diercke Coach kann das Verständnis von Atlaskarten in vielen interaktiven Lerneinheiten trainiert werden.

Mein Fazit ist daher eindeutig: 5 Sterne für den neuen Diercke, der sich nun zu meinem guten braunen Diercke gesellen wird.
Inhaltlich verbessert und aktualisiert, äußerlich stark nachgelassen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Der Diercke Weltatlas wie man Ihn kennt, übersichtlich, informativ und in einer komplett neuen Auflage mit aktualisierten Daten. Konnte es mit meiner alten Auflage von 1992 vergleichen und da sieht man die starken Unterschiede zwischen den beiden Versionen.

Leider hat sich der Atlas nur inhaltlich verbessert, äußerlich hat er stark nachgelassen. Das Papier und der Druck wirken billig und sind mit den alten Auflagen nicht mehr zu vergleichen. Dabei sollten sich die neuen Drucktechniken eigentlich positiv auswirken. Eine so schlechte Druckqualität hat dieses Werk wahrlich nicht verdient. Inhaltlich 5 Punkte, Druckqualität 1 Punkt, macht im Schnitt 3 Punkte.
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Erde von oben 2009

Die Erde von oben 2009

Kalender von Weingarten
Preis bei Amazon: EUR 31,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3411801964, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 3., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Erde von oben 2009

5 Kundenrezensionen:

Pleite
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Hallo, wir bestellten diesen hochgelobten Kalender genau auf Grund der Bildauswahl, doch bekamen wir einen ganz anderen. ISBN-Nummer und Verlag stimmen überein, doch ziert ein Wald und Rosa-Schrift schon die erste Seite, kein Regenwald. Dieser ist eine totale Enttäuschung. Amazon liefert hier eine andere Auflage, aufgepasst. Der Artikel stimmt nicht mehr mit den Rezensionen überein.
Wirklich gute Fotos
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch ich bin von diesem Kalender begeistert, wirklich gute Aufnahmen in Hochglanz, aus einem nicht alltäglichen Blickwinkel.
Wirklich zu empfehlen dieser Kalender!
Noch schöner als die 2006'er Edition
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wunderschöne Aufnahmen von Yann Arthus-Bertrand, z.B.:
Monatsblatt Januar: Ross Schelfeis und Mount Erebus, McMurdo Sund, Antarktis
Monatsblatt Februar: Gran Prismatic Spring, Yellowstone National Park, Wyoming
Monatsblatt April: Markt in der Nähe des Xochimilco Viertels, Mexico City
Der Kalender ist hochwertig verarbeitet, hat eine stabile Rückwand und ist auf gutem Papier gedruckt.
Eindrucksvolle Fotografie
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Kalender entspricht den Erwartungen, die Fotos sind brillant und formatfüllend auf hochwertiges Papier gedruckt. ABER: der Kalender enthält nur 6 Blätter, da Vorder- und Rückseite bedruckt sind. Da das bei Kalendern nach meiner Kenntnis (noch) nicht allgemein üblich ist, sollte man das wissen!
Einer der schönsten Landschafts-Kalender überhaupt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie jedes Jahr wieder der grossformatige Yann Arthus-Bertrand Kalender.

Wer die Bilder von Yann Arthus-Bertrand grossformatig erleben möchte, dem sei dieser Kalender nur ans Herz gelegt. Die Bilder sind hochbrilliant und fast formatfüllend auf das sehr hochwertige Papier gebracht, der Kalenderaufdruck dezent am unteren Rand platziert. Erst in diesem Format erkennt man so richtig gegenüber den Büchern, wie klein der Mensch im Vergleich zur Natur und Landschaft ist und die Details sind einmalig.

Es ist erneut eine sehr ausgewogene Auswahl an beeindruckenden Bildern getroffen worden. Doch als jemand, der die Bücher bestens kennt, würde ich mich doch auch über ganz neue Bilder und Motive freuen.
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Produkt-Bild: Wo ist meine Schwester?

Wo ist meine Schwester?

Gebundene Ausgabe von Oetinger
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 13,85

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3789169404, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Wo ist meine Schwester?

Aus der Amazon.de-Redaktion


„Wo ist meine Schwester?” Das fragt sich ein Mausjunge in diesem außergewöhnlichen Buch. Dauernd ist sie weg, immer muss man sie suchen! Zusammen mit seinem Opa macht er sich in einem Birnenballon auf die Reise. Dabei erfährt man nach und nach mehr über das recht ungewöhnliche Mausmädchen. Doch am Ende findet ihr Bruder sie an einem Ort, der gar nicht so ausgefallen ist ...
Diese kleine Geschichte zweier Geschwister ist bezaubernd, aber trotzdem nicht viel mehr als ein Vorwand für Nordqvist, seine Bilderwelten in bisher noch nicht da gewesener Fülle vor staunenden Kindern und Erwachsenen gleichermaßen auszubreiten. Auf jeder der riesigen Doppelseiten – jede einzelne Seite hat annähernd DIN-A3-Format – gibt es so viele kleine Geschichten und Bilder, dass man sie stundenlang betrachten kann, ohne alles zu entdecken. Da gibt es zum Beispiel kartenspielende Hühner, ein Spielfeld voller Mönche, riesige Kronkorken im Hinterhof eines winzigen Hauses, einen Zwerg in einem Gurkenauto, Fantasietiere in Käfigen, die an Säulen an einem Wald hängen, eine Wasserzirkusshow in einem Riesentopf, der von einer Schildkröte gezogen wird, kämpfende Ritter auf Schnecken ...
Jedes Kind kennt Sven Nordqvist – zum Glück, denn seine Bücher um Pettersson und Findus sind mit ihren warmherzigen Geschichten und der Fülle an zu entdeckenden Details einzigartig in der an schönen Büchern nicht eben armen Bilderbuchlandschaft. Mit diesem Buch für Kinder ab fünf Jahren jedoch hat Nordqvist seine Liebe zu traumartigen, opulenten Bildern mit ungewöhnlichen Nebengeschichten in unzähligen Detailzeichnungen auf eine neue Ebene gehoben. Die Geschichte selbst ist hier nur Zugabe, sie verbindet die einzelnen Zeichnungen. Nordqvist, so erfährt man hinten im Buch, hat sie erst spät hinzugefügt. Ihm kam es auf die Bilder an: Er schafft auf jeder Doppelseite neue surreale Traumwelten. Manchmal erinnern sie an Dalì, wirken aber nie erschreckend oder bedrohlich. Hundertprozentig Nordqvist eben.
In dieses riesige Bilderbuch, das mit dem schwedischen August-(Strindberg-)Preis ausgezeichnet wurde, kann und möchte man sich sofort stundenlang versenken, egal ob man fünf oder fünfzig Jahre alt ist. Und Nordqvist sorgt dafür, dass man dabei aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt. -- Gabi Neumayer
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4 Kundenrezensionen:

Schönes Märchenbuch für klein und groß!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wunderschön gestaltetes Märchenbuch für klein und groß. Man ist fasziniert von den großen, bunten Bildern und der Geschichte die erzählt wird.
Man fühlte sich in seine Zeit als Kind zurückversetzt :-).
Sehr zu empfehlen, super Qualität, Liebe zum Detail in jedem Fall und bis zum Ende.
ein wunderbares "kinder"buch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"wo ist meine schwester" ist definitiv eines der gelungensten sven-nordqvist-bücher. vor allem, wenn man weiß, dass der die idee zu diesem buch schon vor über 25 jahren hatte, jedoch aus unterschiedlichen gründen erst jetzt vollendet hat, was er damals begonnen hat (näheres dazu erläutert er am ende im buch).

es handelt von einem kleinen mäusejungen, der mithilfe seines onkels oder großvaters (das erfährt man nicht so genau) und dessen ballon auf die suche nach seiner schwester geht, die er einfach nicht finden kann, weil sie sich mal wieder irgendwo versteckt hat.
er fährt mit dem ballon alle möglichen ecken ab, die ihm so einfallen und bei diesem streifzug erhält man einblick in diese ganz besondere welt... es handelt sich um ganz grandiose wimmelbilder auf denen man wirklich SO viel entdecken kann, dass man mit sicherheit bei jedem aufschlagen etwas neues findet.
die bilder sind sehr fantasievoll und gehen auf sehr märchenhafte weise ineinander über.
auf jedem neuen bild soll die schwester des kleinen mäusejungen zu finden sein, mir ist es jedoch erst bei einem gelungen, so sehr wimmeln diese wunderbaren bilder!

die geschicht an sich ist eher klein gehalten, mit wenigen sätzen und ist aus der sicht eines kleinen kindes, das alles was die große schwester so erzählt hat als vollkommen wahr annimmt und deswegen auch in den entlegensten winkeln (z.b. wolken) nach ihr sucht, weil sie einmal zu ihm gesagt hat, dass man dort fliegen kann...

ein wirklich wunderschönes buch zum vorlesen und anschauen! auch für erwachsene uneingeschränkt empfehlenswert! ;o)
"Es wäre aber gut zu wissen, ob wir hinter einem Meer oder einem Sofa suchen müssen"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer die Geschichten von Petterson und Findus kennt, weiß, dass der sympathische schwedische Zeichner Sven Nordqvist viel Wert auf Details legt. Neben der eigentlichen Handlung treiben auch immer Trolle ihr (lustiges) Unwesen oder es steht eine riesige Kaffeetasse in der Ecke und ähnliche drollige Einfälle. Das neue Bilderbuch von Sven Nordquist "Wo ist meine Schwester?" hat dem Zeichner offenbar Gelegenheit gegeben, seiner Begeisterung für die Vermischung von Traum und Wirklichkeit und komischen Nebenschauplätzen freien Lauf zu lassen. Die Geschichte von einem Mäusejungen, der seine große Schwester sucht, spricht vor allem durch ihre Bilder, die den Bereich des Phantastischen berühren. Die Suche gestaltet sich nicht ganz einfach, bewegt sie sich doch zwischen den geheimnisvollen Welten von Tagtraum und Vorstellungskraft. Es sind Bilder in denen der Leser, ob jund oder alt, durchaus spazieren gehen kann und das ist nicht nur auf das große Format dieses Bilderbuchs bezogen. Ein bisschen von Dali, allerdings ohne Schreckensvisionen, und immer mit einem ironischen Augenzwinkern gezeichnet, findet man in dieser Geschichte. Sven Nordqvist hat sich bei diesem Buch ganz bewusst entschieden, erst die Bilder zu malen und dann den Text zu erfinden. Auch der Leser ist eingeladen, hier seine Phantasie spielen zu lassen und die Bilder selbst zum sprechen zu bringen.
Man darf gespannt sein auf schlafende Könige, Regenbögen in der Nudelmaschine, Dracheneier und Onkel und Tanten, die Birnenbutzen und Tannenzapfen abbekommen.
Opulenter Bildband über eine ganz besondere Suche
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zu Recht erhielt der Autor Sven Nordqvist den Astrid Lindgren Preis für sein Gesamtwerk, denn seine Bilder sind surreal und doch so voller Wahrheit. In seinem Bildband WO IST MEINE SCHWESTER?" zeigt er wahres Talent und Könnerschaft. Wer träumen mag und kann, wird davon getragen werden von der Inspirationskraft seiner Bilder und der wunderschönen dazugehörigen Geschichten.

WO IST MEINE SCHWESTER entstand zuerst allein durch die Bilder, die daugehörige Geschichte gab es am Anfang noch gar nicht. Hier hat Sven Nordqvist etwas sehr schönes geschaffen, Bilder, großformatig, voller Magie und Schönheit, für jung wie auch für alt geeignet.

Der kleine Maus Bruder sucht seine Schwester - im Haus, im Garten, am See, auf der Weide, in den Bergen und in der Stadt - doch die kleine Schwester scheint unauffindbar - wo ist sie nur?

Fast wie bei den berühmten Wimmelbüchern gibt es in den Bildern von Sven Nordqvist viel zu entdecken - wunderschöne Orte zum Träumern und sich selbst verstecken.

WO IST MEINE SCHWESTER ist ein prachtvolles Bild-Buch mit viel Inspirationskraft und einer großen Handvoll Kreativität.

Sehr empfehlenswert!
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Produkt-Bild: Konny Reimann. "... aber das ist eine andere Geschichte"

Konny Reimann. "... aber das ist eine andere Geschichte" von Tobias Friedrich

Broschiert von Moewig
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 11,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3868032754, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1
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5 Kundenrezensionen:

sehr unterhaltsam
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
im Fernsehen hab ich ihn ja schon oft gesehen, aber das nochmal alles zu lesen ist echt lustig. Gutes Weihnachtsgeschenk, wenn man sonst keine Idee hat. :)
Bodenständiger Freak mit Träumen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Konny Reimann ist ein Freak, bodenständig, hat Träume und traut sich was. Das er über eine der unsäglichen Auswanderer-Serien zu seinem Bekanntheitsgrad gelangt ist, habe ich erst erfahren nachdem ich durch Zufall das Buch in die Hand bekommen habe. Hier könnte es sich nämlich auch um eines dieser Lebe Deine Träume-Bücher handeln - halt nur nicht so esoterisch verquarkst, sondern aus der Perspektive eines einfachen Mannes erzählt, der statt viel zu grübeln die Dinge einfach anpackt, egal wie irre sie im ersten Moment scheinen mögen. Das ganze gespickt mit diversen unterhaltsamen Anekdoten, die einem zeigen können, dass es sich nicht um eine fiktive Geschichte sondern um ein reales Leben handelt, dass für uns so nachvollziehbar, tatsächlich gelebt werden kann.
Konny Reimann - Superstar
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer Konny liebt, liebt das Buch !

Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und wenn man mal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören.

Dieses Buch gehört in die TOP 10 !!!

Eindeutige Kaufempfehlung !!!
Hamburger Original
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Cool, ein echtes Hamburger Original was es zu überregionaler Bekanntheit gebracht hat, in dem er einfach nur seinen Weg gegangen ist - mit vielen Ideen und einer Riesenportion Gottvertrauen. Das Buch ist gerade auch für Hamburger nette Unterhaltung und zeigt, dass auch heute die Stadt das "Tor zur Welt" ist.
Schade das man keine 0 Sterne vergeben kann
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Das ist meine erste Rezession die ich bei Amazon schreibe, da ich andere Käufer vor einem Fehlkauf bewahren möchte.

Warum? Ich beziehe mich auf das Hörbuch da ich dieses gekauft habe und davon ausgehe das der Inhalt zum Buch identisch ist.

Das Hörbuch ist absolut billig gemacht (wohl um schnell Kohle zuscheffeln), mal schnell ein paar Bilder rausgesucht und den Praktikanten an Photoshop rangesetzt schon war das Booklet fertig.
Schlimmer ist die Sprachqualität und das Rauschen und Hallen im Hintergrund ist das nun ein Feature oder was?

Ok zum Inhalt. Welcher Inhalt war meine erste Frage.
Das ganze Hörbuch besteht aus sinnlosen aneinander gereihten Kapiteln. Man hat zwar versucht den "Auswanderweg darzustellen" was aber meiner Meinung nach total schiefgegangen ist.
Was bitte hat ein Tornado mit einer gefressenen Gans zutun? Kann mich da mal jemand aufklären was das soll? Also die Überleitungen sind echt ne Katastrophe. Der Rest ist leider auch ned besser (außer man will 27x mal das Wort geil hören). Also ich sag nur eins schade um die Zeit. Ich dachte man erfährt was über Texas, USA etc.

Aber das beste kommt ja noch:
ER "Konny Reimann" beschwert sich über Zaungäste an seiner ich nenne es mal "Müllhalde" äh Gelände sorry (wer das Gelände mal bei RTL gesehen hat weiß warum), ok würde mich auch nerven aber ich hab mich ja auch nicht mit aller Gewalt in das Rampenlicht gedrängt (Kerner, RTL, Buchmesse, ...) er verdient schließlich damit sein Geld und weiß somit auch was auf ihn zukommen kann, ich finde es unterste Schublade seine Fans so zubehandeln.

Ich kann nur sagen armes Gainsville ihr habt mein tiefes Mitgefühl das ihr die Reimanns am Hals habt und liebe Amazon-Kunden kauft euch lieber ein anderes gutes Buch/Hörbuch über die USA/Auswandern hier. Es gibt echt klasse Alternativen.
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Produkt-Bild: Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich

Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich von David Foster Wallace

Taschenbuch von Goldmann
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 5,41

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442542294, Erscheinungsdatum: April 2008
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Die meisten Leute würden sich sehr wahrscheinlich ein Loch in den Bauch freuen, wenn man sie zu einer Kreuzfahrt auf einem Luxusdampfer -- Typ Queen Elisabeth II -- einladen würde, mit allem Pipapo und allen Schikanen und nur einer einzigen Bedingung: "Lass Dich feudal durch die Karibik schippern und schreib einfach auf, was Du gesehen hast!"
Ein Traum -- dachte sich wahrscheinlich auch David Foster Wallace, als er von einer "Edelgazette von der Ostküste" (Harper's Magazine) genau dies angeboten bekam. Über die einwöchige Fahrt auf dem 47.255-Tonnen Schiff der Celebrity Cruises Inc. -- "so sauber und so weiß wie nach einer Kochwäsche" -- hat Wallace dann eine einzigartige "Doku-Postkarte im Breitwandformat" verfasst, deren gut gemeinte Einschätzung durch den Verlag als ein "Juwel moderner Reiseliteratur" eher von einer gewissen Ratlosigkeit zeugt als von einer realistischen Einschätzung des Berichtes. Denn die Kreuzfahrt-Reportage des hochgelobten amerikanischen Autoren schert sich herzlich wenig um die Konventionen herkömmlicher Reiseliteratur und widmet sich stattdessen einer ebenso detaillierten wie angenehm verstörenden Beschreibung des unvergleichlichen Soziotops an Bord eines Luxusliners, wo man für 3.000 Dollar die "feinen cocktailogischen Unterschiede zwischen einem Slippery Nipple und einem Fuzzy Navel" vermittelt bekommt und "1500 Mal Zielobjekt des berühmten amerikanischen Service-Lächelns" wird.
Natürlich wäre nichts einfacher, als sich über amerikanische Wohlstandsrentner zynisch auszulassen, die sich im Ententanz der Verwöhnmaschine eines Karibik-Cruisers hingeben und gleichzeitig "mit unterernährten Kindern um den Preis von Halskettchen" feilschen. Doch Wallace' Perspektive auf die Marotten der Reichen und Superreichen ist zugleich komplexer und ehrlicher. Obsessiv bis in die Details (und mit 136 Fußnoten!) beschreibt Wallace die surreale Atmosphäre eines Kreuzschiffes und seine eigenen Reaktionen darauf; eine dokumentarische Tour de Force, die sämtliche Fassetten von tragisch bis komisch durchläuft und dabei nie oberflächlich oder langweilig wird. Nach dem Kleinen Mädchen mit komischen Haaren und den Kurzen Interviews mit fiesen Männern haben deutsche Leser hier die Gelegenheit, eine weitere beeindruckende Seite dieses vielseitigen Autoren kennen zu lernen, der neben Jonathan Franzen und Michael Chabon inzwischen zu den führenden amerikanischen Schriftstellern der jüngeren Generation gezählt wird.
Und natürlich warten wir schon ungeduldig auf die Übersetzung von Wallace' Magnum Opus Infinite Jest -- am besten durch Marcus Ingendaay, der auch diese Kreuzfahrt meisterhaft bewältigt hat! --Peter Schneck
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5 Kundenrezensionen:

Enttäuschend
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich hatte mir von dem Buch mehr erwartet, da ich vorher mehrere positive Kritiken gelesen hatte. Es gibt ein paar leidlich lustige Stellen, die zum größten Teil schon im Klappentext verraten werden, aber mehr auch nicht. Wie bereits in einer anderen Rezension angemerkt, ist die Häufung teilweise seitenlanger Fußnoten nervig und kein Zeichen guten Stils. Einziger Vorteil des Buchs: Man hat es schnell hinter sich.
köstlich
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Buch ist wirklich lustig, auch wenn die vielen Fußnoten manchmal ein wenig störend sind. Allerdings denke ich, den Witz WIRKLICH nachvollziehen können nur Leute, die schon mal eine Kreuzfahrt gemacht haben.
DER Reisebericht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jemand wird zu einer Luxuskreuzfahrt vergattert und schreibt darüber ein Buch. So weit so gut. Nur es kommt viel besser. Hochamüsant berschreibt der Autor seine Erlebnisse an Bord des Edeldampfers. Das Kreuzfahrtschiff als ultimativer Ort der dummdreisten Urlaubsindustrie. Mit vielen Fussnoten entsteht so ein einzigartiges Lesegefühl das einem Oft die Story in der Story der Story auftischt. Über Ignoranz, die Macht des Kapitals und wie man von einer Toilette weggesaugt werden könnte...
Ganz anders....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
....als sich viele dieses Buch vorstellen ist es sicherlich.
Ich habe es das erste mal 2003 gelesen und seitdem lese ich es regelmäßig jedes Jahr und kann immer wieder lachen.
Eine gestochen scharfe und böse Darstellung der Vergnügungsamerikaner-Gesellschaft und ihres tödlichen Strudels auf Kreuzfahrt.

Sehr empfehlenswert.
Auf hoher See
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Wer Wallace Erzählungen kennt, seinen Biss, sein gnadenloses Zerfleischen in malerischen Bildern verpackt, wird von diesem Reisebericht enttäuscht sein. Niemand fühlt sich wohl verlorener an Bord des Luxusdampfers als der Ich-Erzähler. Er ertrinkt in den Unterhaltungsangeboten, sieht sich in Mitten der Urlauber ausgesetzt. Akribisch genau reiht er die Schwächen auf und rückt sein Empfinden dabei immer in den Mittelpunkt. Er ist der Richter, er ist der Geschundene, nur geht ihm der Witz in der immergleichen Wiederholung aus. Es handelt sich fast um einen authentischen Erlebnisbericht, da Wallace tatsächlich eine solche Reise angetreten ist. Hierin liegt sicher der blasse Eindruck begründet, den das Buch hinterläßt. Nach fast 180 Seiten kann ein Leser ihm nur raten, seinen Titel ernst zu nehmen und besser demnächst an Land zu bleiben.
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Produkt-Bild: Viva Polonia: Als deutscher Gastarbeiter in Polen

Viva Polonia: Als deutscher Gastarbeiter in Polen von Steffen Möller

Broschiert von Scherz
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 11,34

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3502151555, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 11., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Viva Polonia: Als deutscher Gastarbeiter in Polen

Aus der Amazon.de-Redaktion


Steffen Möller, ein Name, der wohl den wenigsten etwas sagen dürfte. Nach diesem Buch wird sich dies gründlich ändern. Der jungenhafte Mann, der uns auf dem Cover aus der Ferne mustert, hat zur Befriedung des chronisch labilen Verhältnisses zu unseren polnischen Nachbarn vermutlich mehr beigetragen, als sämtliche Kartoffelkrieger und Vertriebenen-Erikas jemals zerdeppern konnten. Angefangen hatte alles mit der leicht abseitigen Studentenidee, einen zweiwöchigen Polnischkurs in Krakau zu belegen. Was im März 1993 als Gag gemeint war, entwickelte sich zur großen Liebe eines Lebens. Man fasst es kaum, aber Möllers Vernarrtheit in die unglaublich komplexe polnische Sprache gab den Ausschlag. Heute, dreizehn Jahre später, kennt in Polen jedes Fernsehkind diesen merkwürdigen Deutschen, der als Kabarettist und Schauspieler zu einem der Ihren wurde. Und uns nun Polen erklärt. Aber wie!
Wer Möller auf seiner PR-Tour durch den deutschen Talkshowdschungel erlebte, verfiel augenblicklich dem Charme, mit dem er für seine neue Heimat warb. Gängige Vorurteile (Autoklau, Tristesse pur, etc.), werden gelangweilt abgeschmettert, nur um sie durch andere, eigene, zu ersetzen. So den notorischen Aberglauben, von dem die polnische Bevölkerung in ihrer Gesamtheit fast schon voodoohaft erfasst ist. Möller liefert Beispiele gelebter polnischer Alltagsanarchie, die uns Deutsche als bedauernswerte obrigkeitshörige Hackenschläger dastehen lassen. Auch der ehemalige Sprachcoach in Möller gibt keine Ruhe. Lustige, aber hoffnungslose Vokabelübungen durchziehen sein Buch, ein linguistisches Desaster, das jeden deutschen Rachenraum übel malträtiert. Ledigleich die Lehnwörter aus dem Deutschen wie „Gancegal“, „Hochsztapler“ und „Szajs“, erweisen sich als halbwegs brauchbar. Nebenbei - lebenswichtig! - keine Scherze treiben über Papst Johannes Paul II.
Bescheidenheit, Abwesenheit von Aggressionen, gänzlich unerwarteter schwarzer Humor. Dazu der Reiz der polnischen Frauen, von Heine schon als „Weichselaphroditen“ verehrt. Attribute, die Möller den Abschied von der deutschgrauen Ellbogenmentalität versüßten. Der Mann schafft das Positivbild einer liebenswert-schrulligen Gesellschaft, dass man noch beim Lesen die geistigen Koffer zu packen beginnt. „Es lebe Polen!“ Vorschlag zur Güte: Wer, auch in den heiklen Fragen unserer unseligen Vergangenheit, derart sensibel, aber ohne falsche Betroffenheit die Herzen unserer Nachbarn aufschließen konnte, sollte doch gleich den Botschafterposten auf der offiziellen Ebene bekommen. Ein besserer ließe sich ohnehin nicht finden! -Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

die Welt braucht mehr solcher Bücher
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kenne beide Seiten: die ersten 14 Jahre meines Lebens verbrachte ich in Polen und die restlichen (bisher) 16 Jahre in Deutschland. Das Buch verschlang ich mit großem Interesse und war begeistert. Auch die polnische Version mit dem Titel "Polska da sie lubic" habe ich gelesen (inhaltlich fast gleich).

Allerdings ist wichtig, dass jedem Leser vorher klar ist, dass Steffen Möller ein Satiriker ist und dass die Geschichten gezielt mit einer großen Portion Humor bebackt sind um sie amüsanter zu machen. ;)

Die Realität? Ich denke Steffen hat möglichst gut die polnische Mentalität im allgemeinen beschrieben. Natürlich gab es auch Punkte mit den ich nicht (ganz) einverstanden war. Allerdings empfindet jeder die Dinge etwas anders und es kommt immer darauf auf den jeweiligen Bekanntenkreis an. Vergleich: Urlaubsberichte, schicke 10 Leute auf die selbe Reise und man hat mind. 3 verschiedene Meinungen.

Der Auto sprach einige Dinge an, die mich bisher störten:

- die Unwissenheit und Falschaussagen der Deutschen über Polen
- die schlechten TV-Berichte über Polen, die keineswegs die Realität wiederspiegeln (da rege ich mich jedes Mal darüber auf!). Kein Wunder, dass kein Interesse an dem Nachbarland geweckt wird.

Ich finde, dass es noch mehr solche Bücher geben sollte. Werde mich auf die Suche nach ähnlicher Lektur über andere Nationalitäten machen.
nicht sehr witzig!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nach Auftritten des Autors in diversen Talkshows hatte ich ein witziges Buch erwartet - und bin enttäuscht worden!
Möglicherweise ist es für Polen und Leute, die Polen interessiert, ein informatives Buch - aber gelacht habe ich nicht.
Zwar ist der Text sehr warmherzig geschrieben, man merkt in jedem Satz, wie seht S. Möller seine neue Wahlheimat liebt, aber insgesamt fand ich es ziemlich langweilig.
Macht Lust auf Polen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch von "Herrn Steffen" hat bei mir das Interesse an Polen geweckt. Bisher war das Land - wieso eigentlich? - nicht in meinem Fokus. Viel mehr als die wohl üblichen Vorurteile und die Nachrichten im Zusammenhang mit Solidarnosz etc. kannte ich nicht.

Der Autor schreibt aus sehr persönlicher Sicht, oft mit einem Zwinkern, manchmal widersprüchlich, jedoch für mich stets unterhaltsam.

Das Wesentlichste ist, dass es bei mir tatsächlich die Neugier auf dieses für mich weitgehend unbekannte Land weckt. Das hätte ich vor dem Lesen des Buches offen gestanden nicht für möglich gehalten.

Und weil das Buch auf diese Weise ein klein wenig zur internationalen Völkerverständigung beiträgt, bekommt es von mir auch volle fünf Punkte.
Ein Schmunzelbuch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich habe das Buch gern gelesen und es hat mich oft zum schmunzeln gebracht. Man darf natürlich keine tiefgreifende Analyse erwarten, aber das wird auch von dem Autor gleich am Anfang nicht in Aussicht gestellt. Manches war mir etwas zu platt und konstruiert, daher nur 4 Sterne, aber insgesamt ist es ein lesenswertes Buch, das helfen kann, Vorurteile abzubauen.
Bardzo dobrze!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne was über die denkensweise und mentalität der Polen interessiert ist! Jedes im Buch geschriebenen beschreibungen trifft zu fast 100 % zu. Als langjähriger Hobby Pole war ich recht fasziniert vom Buch und auch von meinen erlebnissen in Polen die im Buch wiedergegeben wurden.
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Produkt-Bild: 1000 Places to see before you die: Die Lebensliste für den Weltreisenden

1000 Places to see before you die: Die Lebensliste für den Weltreisenden von Patricia Schultz

Broschiert von Ullmann/Tandem
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 5,22

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3833143568, Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: 1000 Places to see before you die: Die Lebensliste für den Weltreisenden

Aus der Amazon.de-Redaktion


Manche Menschen markieren auf einer Weltkarte mit kleinen Stecknadeln diejenigen Orte, die sie bereits bereist haben -- und jene, von denen sie träumen. Wer den amerikanischen Nummer-1-Bestseller 1000 places to see before you die liest, muss sich vermutlich sowohl eine größere Weltkarte als auch schachtelweise Nadeln anschaffen. Denn was die renommierte Reiseführerautorin Patricia Schultz nach sieben intensiven Recherchejahren als „Best of the world“ zusammengetragen hat, liefert Stoff für viele Träume und ausgiebiges Nadelstechen.
Jetzt ist das knapp 1000-seitige Taschenbuch, deren übersichtliche Lesestücke durch kleine Schwarz-Weiß-Fotografien ergänzt werden, auch auf Deutsch erschienen und trägt den passenden Untertitel „Die Lebensliste für den Weltreisenden“. In kurzer, aber prägnanter Weise beschreibt Schultz die aufregendsten Städte, ungewöhnlichs-ten Hotels, erlesensten Restaurants, berauschendsten Feste, eindruckvollsten Museen und atemberaubendsten Naturlandschaften der Welt. Gleichzeitig macht sie klar, dass Reisende unterschiedliche Prioritäten haben und andererseits auch jeder Ort auf jeden Menschen anders wirkt -- eine unprätentiöse, weise und angenehme Grundeinstellung.
Welche Orte haben es nun in den touristischen Olymp geschafft? Klar, dass Ayers Rock, Pekings Verbotene Stadt, Petra in Jordanien und die großen Pyramiden von Gizeh in Schultz' Liste nicht fehlen dürfen. Doch erstaunt werden Sie sich die Augen reiben, wenn Ihnen vom Schneefestival in Sapporo, dem Meeresschutzpark von Sa-ba, und dem -- ja wirklich -- Superdawg-Hotdog-Stand in Chicago vorgeschwärmt wird. Deutschland füllt immerhin knapp 20 Seiten -- inklusive Münchner Oktoberfest, dem 1a-Hotel Traube Tonbach und der Fachwerkstadt Quedlinburg. Bezeichnend jedoch ist, dass Berlin im Gegensatz zu Wien, Paris, Rom und Co. keine Top-Ten-Auflistung seiner Sehenswürdigkeiten zugestanden wird.
Zwei weitere Wermutstropfen gibt es bei der Lektüre dieses in dieser Art einmaligen Lesebuchs zu schlucken. Zum einen stammt der Originaltext aus dem Jahr 2003, was in den meisten Fällen nicht zum Tragen kommt, an einigen Stellen jedoch lediglich Vergangenes beschreibt. Prominentes Beispiel ist New Orleans, wo seit dem Wirbel-sturm Katrina nichts mehr so ist, wie es war und im Buch noch seitenlang beschrie-ben wird. Zum anderen tut sich die Übersetzung an manchen Stellen doch etwas schwer mit einer gelungenen Übertragung von flapsigen englischen Ausdrücken in die dafür manchmal wenig kompatible deutsche Sprache. An den Titel haben sich die Übersetzer erst gar nicht gewagt, sondern gleich im Original gelassen.-- Christian Haas
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5 Kundenrezensionen:

Nur für Reiche - vorbei am normal Sterblichen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es werden fast nur Hotels und Restaurants beschrieben und die auch noch aus der höchsten bis unerschwinglichen Ölscheich-Preisklasse. Nur etwa jedes 3. Objekt hat ein kleines schwarzweiß Bild - da hätte ich mir schon zu jedem mindestens 1 und in Farbe gewünscht. Die Beschreibungen sind mir zu kurz und wirken auf Dauer stereotyp. Pro Doppelseite werden im Durchschnitt 3 Orte abgehandelt.

Deutschland bekommt gerade mal 27 von 946 Seiten. Amerika und Karibik dagegen knapp 500 Seiten. Und die restlichen Seiten der restlichen Welt!

Im Ganzen haben mich vielleicht 20 Hotels oder Orte, angesprochen, deren Homepage ich mir angesehen und davon geträumt habe - bis ich es mir leisten kann.

Bei mir hinterlässt das Buch einen unangenehmen Geschmack nach: wie schaffe ich es, so lange wie möglich, in der Welt im Luxus zu schwelgen ohne mich dafür anstrengen zu müssen und es auch noch finanziert zu bekommen (durch den Verlag und die Käufer/Leser)...
Bemerkenswert - aber peinlich
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Baden-Baden und das Brenner's Park Hotel", Hotel Traube Tonbach" in Baiersbronn, das Heidelberger Schloss, der Bodensee, Bamberg, die deutsche Alpenstraße und die Zugspitze, Residenz Heinz Winkler", eine Kutschfahrt in Bayern und Schloss Neuschwanstein, die Musikfestspiele von Bayreuth und Schleswig-Holstein, die Alte Pinakothek" in München, der Christkindlmarkt, das Deutsche Museum" in München, das Oktoberfest, die Passionsspiele in Oberammergau, Regensburg, die Romantische Straße" in Bayern, die Berliner Philharmoniker, das Brandenburger Tor, die Museumsszene in Berlin, Schloss Sanssouci in Potsdam, das Hotel Vier Jahreszeiten" in Hamburg, Kölns Domviertel, das Rheintal, der Zwinger in Dresden, Quedlinburg und das Hotel Theophano in Sachsen-Anhalt, Lübeck, Sylt und Weimar findet man auf den achtundzwanzig Seiten.

Dies ist eine bemerkenswerte, um nicht zu sagen völlig peinliche Liste. Nicht nur die Bayernlastigkeit fällt auf, auch die Nennung der (teuren) Hotels und die Liste der Monumente wirkt zufällig, oberflächlich und in keinem Fall der kulturellen Dichte an Sehenswürdigkeiten, die es in Deutschland zu sehen gibt, angemessen. Zwar könnte man einwenden, dass eine Auswahl eben immer nur ein winziges Spektrum zeigen kann, aber fünf Edelhotels neben Sylt, dem Oktoberfest und eine Kutschfahrt in Bayern als Orte und Sehenswürdigkeiten zu bezeichnen, die man unbedingt gesehen haben muss, ehe man stirbt, ist schlicht dämlich zu nennen. Oder eben genau das, was es ist: eine Recherche von Amerika aus, ohne Deutschland besucht zu haben oder sich über das enorme Spektrum an Orten informiert zu haben, die es lohnt, auf einer Reise gesehen zu haben. Zwar ist es keine Überraschung, dass in einem amerikanischen Führer das Oktoberfest und Bayern als wichtig, typisch deutsch und unabdingbar für einen reisenden Amerikaner klassifiziert zu sehen, peinlich bleibt es aber dennoch - zumal bei einem so hochtrabenden Titel.

Auch sämtliche anderen Kontinente und Gebiete bekommen rein aus amerikanischer Sicht einen Stempel: typisch, wichtig, tauglich für Amerikaner. Einzig die lange Liste aus dem Mutterland dieses Führers ist interessant, abwechslungsreich und mit Überraschungen gespickt. Zwar könnte dies eine deutsch zentrierte Sicht sein und jeden Amerikaner schaudern lassen, aber in dieser Hinsicht kann man den Führer wenigstens in seiner deutschen Ausgabe nicht als völlig missraten bezeichnen.

Kaufen sollte man dieses Buch nicht. Warum nicht im Internet recherchieren und sich für die gewünschten Reiseziele Informationen kostenlos zusammenstellen? Hier erhält man unendlich viel mehr sinnvolle Tipps als aus diesem Führer - wenn nötig auch so stark gekürzt, dass nur mehr eintausend Ziele übrig bleiben.
Am besten als Nackenstütze zu verwenden
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe mich immer schon gefragt, was eigentlich "Welt-Reiseführer" sollen? Bereiten wir uns auf eine Invasion von Aliens vor, denen wir dann den Reiseführer über den unbekannten Planeten in die Hand drücken können? Für einen Menschen unserer Erde sind dergleichen Bücher ohne Sinn. Aus ihrer Vogelperspektive schrumpfen selbst die großen Attraktionen zu Nebensätzen und notwendig abstrakten Verweisen.
Das kann es also nicht sein, was die Reisebuchautorin Patricia Schultz dazu veranlasst hat, ihren Weltführer "1000 Places to see before you die" vorzulegen. Aber vielleicht leitete sie ein anderes Anliegen. Vielleicht wollte sie die 1000 wirklich bedeutendtsten Sehenswürdigkeiten unserer Erde definieren, vielleicht wollte sie einen Kanon der bedeutendsten Kostbarkeiten präsentieren, die es auf unserer Erde zu sehen gibt. Das wäre ein interessantes Projekt, eine Variation der weltweiten Umfrage nach den "Sieben neuen Weltwundern", die unter der Federführung des Schweizers Burckhard Weber erst vor kurzem zu Ende ging. Aber auch das kann nicht sein, denn niemand wird ernsthaft behaupten können, dass Indien, dieses exaltierteste und farbenfroheste aller Länder, weniger Attraktionen (19) besitzt als Irland (29). Nichts gegen Irland, aber solche Gewichtungen kann doch niemand ernst nehmen. Vietnam hat die Autorin wohl nur im Norden und Süden gesehen, einige der großartigsten Sehenswürdigkeiten aber befinden sich dummerweise gerade in der Mitte ( Wolkenpass, My Son ). Und die USA sind zweifellos ein großartiges Land, aber dass sie im planetarischen Rahmen mit einem ganzen Viertel des Buches vertreten sind, kommt auch dem Unbedarften etwas viel vor.
Aber handelt es sich wenigstens um einen eurozentrisch-amerikanozentrischen Weltreiseführer mit einem gewissen Anspruch auf Abdeckung der wesentlichen Sehenswürdigkeiten, wenn auch die Lupe, je weiter wir uns von New York entfernen, immer gröber wird? Auch davon kann nicht im Entferntesten die Rede sein, denn dafür fehlen einfach zu viele Erstklassigkeiten. Der größte Teil der Seidenstraße bleibt gänzlich unerwähnt, die Oase und die Grotten von Dunhuang scheint es nicht zu geben, dafür aber wird das Hotel von Interkontinental in Hongkong vorgestellt. In Bombay das gleiche: kein Wort über die wahrlich beeindruckende Insel Elephanta, dafür wird als Exempel für die ganze Stadt wieder nur ein Hotel, das Tadj Mahal, vorgestellt. Überhaupt scheinen unter allen Wundern der Welt die Hotels die Kategorie darzustellen, die am ausführlichsten und zahlreichsten hervorgehoben werden muss. Das erstaunt natürlich, ist aber letztlich konsequent. Denn anderswo als auf einem Hotelnachttisch kann man ein solches Buch auch nicht gebrauchen. Aber selbst auf dem Nachttisch wird es ungelesen liegen bleiben, denn seine Texte besitzen den literarischen Charme eines Telefonbuches Aber immerhin kann man es dort (ebenso wie ein Telefonbuch) wegen seiner Dicke als Nackenstütze verwenden, wenn man endlich einmal einen ordentlichen Reiseführer liest.
Nicht so dolle
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Habe das Buch geschenkt bekommen und mittlerweile weiterverhökert. Irgendwie kann ich mich nie so ganz damit anfreunden, das so manche andere Menschen wohl der Meinung sind, das Ihre Urlaubsziele und die Favorisierung dieser Orte Allgemeingültigkeit für alle haben.

Es war halt ganz nett das Buch mal durchzublättern unter dem Gesichtspunkt: "ach, da war ich auch schon mal" aber darüber hinaus "entdecke" ich meine 1000 Plätze, die ich sehen muß bevor ich sterbe dann doch lieber selbst.

Ach ja und der total Ausverkauf des ganzen ist: Es gibt nun mittlerweile auch in so ziemlich jedem Lebensbereich eine 1000er Liste bevor man stirbt. 1000 Gerichte die man gekocht haben muß usw. Gruselig, aber wer es braucht...
Weniger wäre mehr
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Glaubt wirklich irgend jemand, dass es tausend Plätze gibt, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt? Da sollte doch wohl nur ein besonders dickes Buch herausgegeben werden mit einem einprägsamen Titel. Die Auswahl dieser unverzichtbaren Reiseziele ist auch nicht so ganz nachvollziehbar. Es gibt viele reizvolle Orte, die man hier gar nicht findet. Zwei Sterne nur dafür, dass man ein Nachschlagewerk hat. Umfangreiche Informationen muss man sich anschließend woanders holen. Und dann die Auswahl treffen, welches für einen selbst die Länder/Orte/Plätze sind, die man mindestens einmal gesehen haben möchte.
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