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Onkel Toms Hütte: Roman von Harriet Beecher StoweTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,93 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423209135, Erscheinungsdatum: Juli 2006 |
3 Kundenrezensionen:Offenbar schlechte Ausgabe? Siehe Kommentar 5 von 5 PunktenHabe das Buch gar nicht gelesen, nur die von Amazon angebotenen ersten Seiten des Buches. Da heißt ein Quadronenjunge zunächst "Jim" (Seite 7), und dann plötzlich "Harry" (Seite 9). Das zeigt mir schon alles über die Qualität dieser Ausgabe. Da lass ich dann lieber mal die Finger davon und schaue mich nach einer anderen möglichst ungekürzten Ausgabe um. Leider ist das nicht so einfach, weil auch jede Übersetzung zum Teil gravierend anders ist und es viele gekürzte Ausgaben gibt. Meine Bewertung bezieht sich nur auf die Fassung dieser Ausgabe, nicht auf die eigentliche Story/Erzählung! Black was not beautiful 5 von 5 PunktenDer Roman spielt in den Zeiten der Sklaverei im Amerka des 18. Jahrhunderts. Nachhaltig beschreibt die Autorin das Leben der Sklaven. Ein Umstand, der in der Zeit, in der der Roman entstand, keinesfallls selbstverstaendlich war. Das Land war geteilt, der Norden sprach sich gegen die Sklaverei aus, der Sueden hielt Sklaven als wirtschaftlichen Faktor. Deutlich wird in dem Roman, dass der Wert der Schwarzen auf ihre Arbeitskraft reduziert war und ihre Lebensumstaende von Unfreiheit und Willkuer der Weissen gepraegt war. Sie waren Besitz der Weissen und diesen bedingungslos ausgesetzt. Diesen Umstand prangert die Autorin an und zeigt trotz aller religioeser Verklaertheit, dem Amerika anheimfiel, dass das System der Sklaverei zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigt war. Onkel Tom ist der Held ihres Romans. Anhand seines Leidensweges wird die Unbarmherzigkeit der weissen Bevoelkerung gegenueber den Schwarzen eindrucksvoll und nachhaltig beschrieben. Nicht alle Weissen sind schlecht, nicht alle Schwarzen boese. Auch wenn an einigen Stellen die Beschreibung der Neger als wenig korrekt erscheint und die wirklichen Ausmasse des damligen Systems verwaschen werden, ist das Werk ein erster literarischer Meilenstein gegen die Unterdrueckung der Minderheiten in Amerika. Wie anders haette man in diesem Umfeld das beschriebene Unrecht in einem Umfeld religioeser Bigotterie transparent machen koennen. Ich meine, trotz dieser Einschraenkungen unbedingt lesenswert. Amerikanischer Klassiker 5 von 5 PunktenDie USA sind um 1850 ein gespaltenes Land. Ein tiefer Riss trennt die sklavenhaltenden Südstaaten von den Nordstaaten. Vor diesem Hintergrund erzählt Harriet Beecher Stowe in "Onkel Toms Hütte" die wechselhaften Schicksale von Sklaven, die den Launen und wirtschaftlichen Verhältnissen ihrer Herren auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Mit heiligem Zorn prangert die Autorin ein System an, in dem Menschen afroamerikanischer Abstammung wie Sachen behandelt werden konnten. Sie zeigt klar den inneren Widerspruch einer Nation auf, die aus dem Bestreben nach Freiheit und Gleichheit geboren wurde und einem Teil ihrer Bewohner eben diese Werte verweigerte. In ihrer Analyse der sozialen Verhältnisse ist die Autorin scharfsinnig und klar. Ihre Beschreibung ist jedoch sehr religiös-schwärmerisch geraten und ihre Forderung nach christlichem Erdulden des Leids ist doch sehr zweifelhaft. So stehen in diesem Buch modern anmutende Ansichten neben fast unerträglich rührseligen Passagen. Auch Beecher Stowes Charakterisierung des "Negers" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Wegen der differenzierten Darstellung der nordamerikanischen Gesellschaft zur unrühmlichen Zeit der Sklaverei bleibt der Roman aber sicher lesenswert. |
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Onkel Toms Hütte von Harriet Beecher-Stowe, Harriet Beecher- StoweGebundene Ausgabe von ArenaPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3401044737, Erscheinungsdatum: 1997, Auflage: 5., Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Klassiker zur Abschaffung der Sklaverei 5 von 5 PunktenDiesem weltberühmten Klassiker schrieb Harriet Beecher-Stowe gegen die Ungerechtigkeit der Sklaverei. Das Buch entstand 1851/52 in einer Phase, als die Süd- und auch die Nordstaaten die Sklaverei gerade nochmals gesetzlich abgesichert hatten. Dieses Buch hat maßgeblich die Diskussion um die Abschaffung der Sklaverei beeinflusst und war eines der wesentlichen Argumente für den US-Bürgerkrieg 1861-65, an dessen Ende die Befreiung der Sklaven stand. Das Buch erzählt das Schicksal von Onkel Tom, einem guten braven und sehr gläubigen Sklaven, der hart arbeitet. Er dient in seinem Leben nacheinander drei Herren, wobei der erste ihn gut behandelt, ihn wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch leider verkaufen muss. Tom muss seine Hütte - darin wohnen Frau und Kind und letztlich sein bisschen Glück - zurücklassen und tiefer in den Süden ziehen. Als er wegen guter Führung schon fast freigelassen werden soll, wendet sich das Schicksal wieder gegen ihn und er wird an seinen dritten und letzten Herrn verkauft. Dieser ist extrem rassistisch und bösartig, und als sich Tom zunehmend für seine Leidensgenossen einsetzt, beginnt eine Tortur, an deren Ende der Tod Toms durch Auspeitschen steht. In tiefem Glauben an die Bibel und an das Gute verzeiht Tom seinen Aufsehern und Peinigern, bevor er stirbt. Das Buch vermittelt gutes Hintergrundwissen zur Sklaverei. Der Leser erfährt viel über die Lebensumstände oder auch die Möglichkeiten zur Flucht - auch die Nordstaaten schickten Sklaven zurück und erst im entfernten Kanada waren Flüchtlinge wirklich sicher. Es fällt auf, dass die Charaktere dieses Buches extrem gut oder böse gezeichnet sind. Der tief religiöse Tom gleicht in seinem Schicksal und seinen Aussagen in vielen Punkten Jesus selbst, während man den Sklavenhändler oder den dritten Herrn als Teufel in Person beschreiben kann. Diese Überzeichnung und auch die fatalistische Gottesgläubigkeit können heute seltsam anmuten, aber die selbst sehr religiöse Autorin wollte der Gesellschaft von 1850 vermitteln, welcher Willkür und Schutzlosigkeit selbst ein "Engel" wie Tom ausgeliefert ist und wie stark Sklaverei den christlichen Werten wiederspricht. Zum Glück ist diese Botschaft angekommen. Meisterwerk! 5 von 5 PunktenDieses Buch verdient die 5 Sterne einfach! Es ist eine sehr gute, aufrüttelnde und zum nachdenken anregende Geschichte! Dieses Buch sollte auf jedenfall in keiner Sammlung fehlen! Aufgewühlt durch Mitlied 5 von 5 PunktenIch weiß es immer noch: Am nächsten Morgen, als ich meinen Eltern von dem Buch erzählt habe (ich muss etwa zehn Jahre alt gewesen sein), fing ich sofort wieder an zu schluchzen und konnte nur unter Tränen weiter erzählen. Die Geschichte ist so aufwühlend, weil man gegen Ende des Buches den guten Onkel Tom, mit dem man ja heftig mitgelitten hat, gerettet glaubt - und Patsch: man hat sich vergeblich Hoffnungen gemacht. (Ein anderes Beispiel für den selben Effekt: Bei ?Der Sturm. Die letzt Fahrt der Andrea Gail' von Sebastian Junger fiebern wir deshalb so sehr mit den Opfern mit, weil sie vorher noch mal schnell dem Tod von der Schippe gesprungen sind). So hat also das Buch von Beecher-Stowe starke Wirkung entfaltet - für den einzelnen Leser und für die Welt. Wenn es nun tatsächlich stimmt, dass es keine Zufälle gibt (wie ja heute gerne gesagt wird), dann hat es vielleicht auch etwas zu bedeuten, dass ich neulich in Havanna einen Mann aus Ghana getroffen habe, der gerade dieses Buch unterm Arm hatte und diese alte Geschichte jetzt erst gelesen hat, um darin den Schatten seiner heutigen Rolle zu finden - als ?Nigger" in einem ehemaligen Sklavenland. Menschenware 5 von 5 PunktenDieses Buch hat mich zutiefst erschüttert und bewegt weil es darstellt wie MENSCHEN als Ware feil geboten wurden und nach dem Äußeren beurteilt je nachdem höheren Wert haben könnte.Das Buch hat mir auch die Augen geöffnet ,warum schwarze Menschen vielleicht so misstrauisch gegenüber den Weißen sind. |
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Onkel Toms Hütte von Harriet Beecher-StoweGebundene Ausgabe von ArenaPreis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 2,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3401058320, Erscheinungsdatum: Juni 2005, Auflage: Sonderausgabe. |
4 Kundenrezensionen:Klassiker zur Abschaffung der Sklaverei 5 von 5 PunktenDiesem weltberühmten Klassiker schrieb Harriet Beecher-Stowe gegen die Ungerechtigkeit der Sklaverei. Das Buch entstand 1851/52 in einer Phase, als die Süd- und auch die Nordstaaten die Sklaverei gerade nochmals gesetzlich abgesichert hatten. Dieses Buch hat maßgeblich die Diskussion um die Abschaffung der Sklaverei beeinflusst und war eines der wesentlichen Argumente für den US-Bürgerkrieg 1861-65, an dessen Ende die Befreiung der Sklaven stand. Das Buch erzählt das Schicksal von Onkel Tom, einem guten braven und sehr gläubigen Sklaven, der hart arbeitet. Er dient in seinem Leben nacheinander drei Herren, wobei der erste ihn gut behandelt, ihn wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch leider verkaufen muss. Tom muss seine Hütte - darin wohnen Frau und Kind und letztlich sein bisschen Glück - zurücklassen und tiefer in den Süden ziehen. Als er wegen guter Führung schon fast freigelassen werden soll, wendet sich das Schicksal wieder gegen ihn und er wird an seinen dritten und letzten Herrn verkauft. Dieser ist extrem rassistisch und bösartig, und als sich Tom zunehmend für seine Leidensgenossen einsetzt, beginnt eine Tortur, an deren Ende der Tod Toms durch Auspeitschen steht. In tiefem Glauben an die Bibel und an das Gute verzeiht Tom seinen Aufsehern und Peinigern, bevor er stirbt. Das Buch vermittelt gutes Hintergrundwissen zur Sklaverei. Der Leser erfährt viel über die Lebensumstände oder auch die Möglichkeiten zur Flucht - auch die Nordstaaten schickten Sklaven zurück und erst im entfernten Kanada waren Flüchtlinge wirklich sicher. Es fällt auf, dass die Charaktere dieses Buches extrem gut oder böse gezeichnet sind. Der tief religiöse Tom gleicht in seinem Schicksal und seinen Aussagen in vielen Punkten Jesus selbst, während man den Sklavenhändler oder den dritten Herrn als Teufel in Person beschreiben kann. Diese Überzeichnung und auch die fatalistische Gottesgläubigkeit können heute seltsam anmuten, aber die selbst sehr religiöse Autorin wollte der Gesellschaft von 1850 vermitteln, welcher Willkür und Schutzlosigkeit selbst ein "Engel" wie Tom ausgeliefert ist und wie stark Sklaverei den christlichen Werten wiederspricht. Zum Glück ist diese Botschaft angekommen. Meisterwerk! 5 von 5 PunktenDieses Buch verdient die 5 Sterne einfach! Es ist eine sehr gute, aufrüttelnde und zum nachdenken anregende Geschichte! Dieses Buch sollte auf jedenfall in keiner Sammlung fehlen! Aufgewühlt durch Mitlied 5 von 5 PunktenIch weiß es immer noch: Am nächsten Morgen, als ich meinen Eltern von dem Buch erzählt habe (ich muss etwa zehn Jahre alt gewesen sein), fing ich sofort wieder an zu schluchzen und konnte nur unter Tränen weiter erzählen. Die Geschichte ist so aufwühlend, weil man gegen Ende des Buches den guten Onkel Tom, mit dem man ja heftig mitgelitten hat, gerettet glaubt - und Patsch: man hat sich vergeblich Hoffnungen gemacht. (Ein anderes Beispiel für den selben Effekt: Bei ?Der Sturm. Die letzt Fahrt der Andrea Gail' von Sebastian Junger fiebern wir deshalb so sehr mit den Opfern mit, weil sie vorher noch mal schnell dem Tod von der Schippe gesprungen sind). So hat also das Buch von Beecher-Stowe starke Wirkung entfaltet - für den einzelnen Leser und für die Welt. Wenn es nun tatsächlich stimmt, dass es keine Zufälle gibt (wie ja heute gerne gesagt wird), dann hat es vielleicht auch etwas zu bedeuten, dass ich neulich in Havanna einen Mann aus Ghana getroffen habe, der gerade dieses Buch unterm Arm hatte und diese alte Geschichte jetzt erst gelesen hat, um darin den Schatten seiner heutigen Rolle zu finden - als ?Nigger" in einem ehemaligen Sklavenland. Menschenware 5 von 5 PunktenDieses Buch hat mich zutiefst erschüttert und bewegt weil es darstellt wie MENSCHEN als Ware feil geboten wurden und nach dem Äußeren beurteilt je nachdem höheren Wert haben könnte.Das Buch hat mir auch die Augen geöffnet ,warum schwarze Menschen vielleicht so misstrauisch gegenüber den Weißen sind. |
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Onkel Toms Hütte von Harriet Beecher StoweGebundene Ausgabe von AnacondaPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,50 ISBN: 3866474245, Erscheinungsdatum: April 2010 |
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Onkel Toms Hütte von Harriet Beecher-StoweGebundene Ausgabe von UeberreuterPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,89 ISBN: 3800054779, Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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Onkel Toms Hütte: In der Bearbeitung einer alten Übersetzung (insel taschenbuch) von Harriet Beecher-StoweSondereinband von Insel VerlagPreis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 1,84 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3458319727, Erscheinungsdatum: Mai 1977, Auflage: 15 |
4 Kundenrezensionen:Klassiker zur Abschaffung der Sklaverei 5 von 5 PunktenDiesem weltberühmten Klassiker schrieb Harriet Beecher-Stowe gegen die Ungerechtigkeit der Sklaverei. Das Buch entstand 1851/52 in einer Phase, als die Süd- und auch die Nordstaaten die Sklaverei gerade nochmals gesetzlich abgesichert hatten. Dieses Buch hat maßgeblich die Diskussion um die Abschaffung der Sklaverei beeinflusst und war eines der wesentlichen Argumente für den US-Bürgerkrieg 1861-65, an dessen Ende die Befreiung der Sklaven stand. Das Buch erzählt das Schicksal von Onkel Tom, einem guten braven und sehr gläubigen Sklaven, der hart arbeitet. Er dient in seinem Leben nacheinander drei Herren, wobei der erste ihn gut behandelt, ihn wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch leider verkaufen muss. Tom muss seine Hütte - darin wohnen Frau und Kind und letztlich sein bisschen Glück - zurücklassen und tiefer in den Süden ziehen. Als er wegen guter Führung schon fast freigelassen werden soll, wendet sich das Schicksal wieder gegen ihn und er wird an seinen dritten und letzten Herrn verkauft. Dieser ist extrem rassistisch und bösartig, und als sich Tom zunehmend für seine Leidensgenossen einsetzt, beginnt eine Tortur, an deren Ende der Tod Toms durch Auspeitschen steht. In tiefem Glauben an die Bibel und an das Gute verzeiht Tom seinen Aufsehern und Peinigern, bevor er stirbt. Das Buch vermittelt gutes Hintergrundwissen zur Sklaverei. Der Leser erfährt viel über die Lebensumstände oder auch die Möglichkeiten zur Flucht - auch die Nordstaaten schickten Sklaven zurück und erst im entfernten Kanada waren Flüchtlinge wirklich sicher. Es fällt auf, dass die Charaktere dieses Buches extrem gut oder böse gezeichnet sind. Der tief religiöse Tom gleicht in seinem Schicksal und seinen Aussagen in vielen Punkten Jesus selbst, während man den Sklavenhändler oder den dritten Herrn als Teufel in Person beschreiben kann. Diese Überzeichnung und auch die fatalistische Gottesgläubigkeit können heute seltsam anmuten, aber die selbst sehr religiöse Autorin wollte der zeitgenössischen Gesellschaft vermitteln, welcher Willkür und Schutzlosigkeit selbst ein Gutmensch wie Tom ausgeliefert ist und wie sehr Sklaverei den christlichen Werten widerspricht. Zum Glück ist diese Botschaft angekommen. Ein Kleinod der amerikanischen Literatur... 5 von 5 Punkten?Onkel Toms Hütte" ist eine mit Hingabe geschriebene romanhafte, aber auf Tatsachen beruhende Anklageschrift gegen die Sklaverei im Amerika der 50er Jahre des 19. Jahrhunderts und hatte eine ungeheure Wirkung bei seinem Erscheinen 1851/2 in der Washingtoner Zeitung ?National Era" als Fortsetzungsroman. Es ist eine detaillierte Schilderung des Leids der Schwarzen, die stets der Willkür ihrer Herren ausgeliefert waren. Die damit verbundene Trennung der Familienbande wird intensiv an der Hauptfigur des guten Onkel Tom deutlich, aber auch an einigen anderen schwarzen Familien. Differenziert sind verschiedene Einstellungen der südstaatlichen Sklavenbesitzer vom Hardlinertum bis zu skrupulösen, bereits mit den Gedanken an ein Freilassen der Sklaven umgehenden Menschenfreunden geschildert. Solch ein letzterer ist Augustin St. Clare, der leider zu spät daran denkt, einen Vertrag zur Freilassung seiner Untergebenen auszuarbeiten. St. Clare stirbt relativ plötzlich beim Schlichten in einem Handgemenge durch Stichverletzung, was den Verkauf seiner Sklaven und letztlich Tom's Martyrium unter einem Hardliner verursacht, an den er verkauft wird. Diese Insel-Taschenbuch-Ausgabe enthält die schönen Holzschnitte von George Cruikshank aus der engl. Ausgabe von 1852. Harriet Beecher-Stowe hat dieses Buch als Mutter von 5 Kindern in den Nachtstunden nach Erledigung des Haushalts geschrieben, eine beachtliche Leistung, die veranschaulicht, wie stark sie das Thema innerlich aufwühlte und aus ihr drängte. Sie erlebte mit ihrem Mann, einem Theologie-Professor, viele der geschilderten Missstände sehr hautnah an ihrem Wohnort Cincinatti am Ohio-Fluß, gelegen im freien Staat Ohio, an der Grenze jedoch zum Sklavenstaat Kentucky. ?Onkel Toms Hütte" wurde begeistert aufgenommen, aber auch stark angezweifelt, so dass noch ein ebenso umfangreicher Band mit Tatsachenmaterial nachfolgte. Das Buch wurde zur wichtigsten Kampfschrift der Nord- gegen die Südstaaten. Nach dem Bürgerkrieg, der zur Abschaffung der Sklaverei führte, siedelte sie - durch das Buch inzwischen finanziell gesichert - mit der Familie nach Florida über, um dort befreite Sklaven unterrichten zu helfen. Auch im Kampf um die Emanzipation der Frau tat sich Beecher-Stowe hervor. (12.10.04) Klassiker für Jugendliche 5 von 5 PunktenWer gerne mehr - nicht nur als Jugendlicher - über das "Südstaaten-Amerika" erfahren und über der Lektüre Zeit und Raum vergessen möchte, ist mit dieser Lektüre hervorragend bedient. Ein Klassiker, sollte in keinem Bücherregal fehlen! Grausam, schrecklich, meisterhaft 5 von 5 PunktenEs kommt selten vor, dass mich ein Buch zu Tränen rührt. In diesem Fall war es auch keine Rührung, sondern das schiere Entsetzen, wie furchtbar grausam und menschenverachtend die amerikanische Gesellschaft noch Mitte des 19. Jahrhunderts war. Diese von der britischen Gesellschaft gepflegte Kultur spiegelt sich auch noch bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts im britischen Umgang mit der Kolonie Australien wider. Auf einer Farm in Kentucky werden Sklaven gehalten wie anderswo auch. Sie werden gut behandelt, aber der Hausherr gerät in finanzielle Not und muß deswegen einen seiner Sklaven verkaufen. Er verkauft den, den er eigentlich selbst am meisten braucht und schätzt, seinen Verwalter nämlich, und zwingt ihn trotz aller Gewissensbisse dazu, seine Frau und Kinder zu Hause zurückzulassen. Weil der Sklavenhändler auch den fünfjährigen Sohn einer weiteren Sklavin kaufen will, flieht die junge Mutter mit ihrem Kind Richtung freies Kanada. Das Buch handelt überwiegend von Toms Schicksal, greift aber auch das anderer Sklaven auf. Die Autorin schreibt in einem an die Brontes oder an Jane Austen erinnernden Stil eine flammende Anklage gegen die Sklaverei, die gesetzlich geschützt und von der Kirche rechtfertigt wird, von Plantagenbesitzern und anderen Herren als Urrecht verteidigt. Die Religion ist Zuversicht, Hoffnung und Kraft für viele Schwarze, ansonsten sind sie auf Gedeih und Verderb der Willkür ihres Herrn ausgeliefert. Furchtbar die Vorstellung, dass dieses Buch zeitweise als Kinderbuch mißverstanden wurde! Der Kommentar am Ende des Buches ist ebenfalls ausgesprochen lesenswert, denn er gibt einen kurzen Abriß über das Leben der Mrs. Beecher Stowe, die keineswegs immer so dachte, wie sie es in ihrem Roman zeigt. Auf die Veröffentlichung von "Onkel Toms Hütte" folgten 30 Gegendarstellungen anderer Schriftsteller, die längst nicht so großen Erfolg hatten, und sie verfaßte einen Band mit Belegen des tatsächlich Vorgefallenen. Fazit: Gehört in jeden Bücherschrank - man sollte es aber nicht in depressiver Stimmung lesen... |
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Onkel Toms Hütte von Harriet Beecher StoweTaschenbuch von cbjPreis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 2,94 ISBN: 3570219488, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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CD - Onkel Toms Hütte von Harriet Beecher-StoweAudio CD von WildschuetzPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,83 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3800080427, Erscheinungsdatum: Juli 2009 |
5 Kundenrezensionen:lehrreich und traurig 5 von 5 Punktenleider ist es noch immer gang und gäbe dass menschen zu zweiter klasse menschen abgestempelt werden und dass sich manche menschen über andere stellen müssen egal aus welchem motiv heraus es zeigt jedoch dann nur den wahren charakter wie es in diesem buch in vielen verschiedenen rollen gut beschrieben wird und an der heutigen situation anschließt ein klassiker der sowie in der alten als auch in der neuen zeit seine wahrheit hat Respekt! Sehr modern für 1850 4 von 5 PunktenMich hat dieser Roman über verschiedene Sklaven und deren Schicksale in den USA des 19. Jahrhunderts sehr berührt. Die Schlüsselfigur, Onkel Tom, steht für den guten, christlichen Menschen der alles erträgt und verzeiht, gleichzeitig wird die Sklaverei hinterfragt und angeprangert. Diese Leistung ist der Autorin, Harriet Beecher-Stowe, hoch anzurechnen. Zu der Zeit, als der Roman verfasst wurde, war die USA in Befürworter und Gegner der Sklaverei gespalten. Sicher hat dieses Buch seinen kleinen Teil zum baldigen Verbot dieser Zustände beigetragen. Leider habe ich jedoch die neu überarbeitete unipart-Ausgabe gelesen, die stark gekürzt ist. Ich hätte lieber mehr Geld für die originale Fassung ausgeben sollen da diese mehr als doppelt so lang ist und bestimmt noch aufschlussreicher und interessanter gewesen wäre. Überraschend modern 4 von 5 PunktenDieser Roman, der den damaligen Sklavenhandel in den USA zum Inhalt hat und sich in erster Linie damit auseinandersetzt, wie er (damals!) beendet werden könnte, ist hier in einer neuen Herausgabe für Jugendliche vom Area-Verlag aufgelegt worden. Es ist nichts verloren gegangen von der Spannung, ob es Harriet und ihrem Sohn gelingen wird, zu entkommen und die Freiheit zu finden oder ob Onkel Tom, dieser ideal dargestellte schwarze Arbeiter mit der Seelengröße eines Dulders es ebenfalls schafft. Dazu die Schilderung der einzelnen Gestalten der damaligen Zeit und das behutsame Vorgehen der Autorin, Situationen im Amerika der damaligen Zeit durchaus so zu malen, daß man ein Bild des 19. Jahrhunderts von dort bekommt und sich eben auch die erreichte (und noch nicht erreichte!) Entwicklung von heute vor Augen halten kann. Ja, es ist ein eigen Ding mit den USA und es wird uns lange noch umtreiben, dieses Idealisieren und das Einhalten dessen, was als (frommes!) Ideal immer mal vorschwebt. Aber so ist es nun einmal. Hier mit "Onkel Toms Hütte" bekommt allerdings auch der unbedarfte junge Mensch (aber wer ist das heute schon?) einen Eindruck von amerikanischem Denken, Fühlen und Handeln. Einfühlsam und packend 4 von 5 PunktenFest steht: Onkel Toms Hütte gehört in die Weltliteratur, die man gelesen haben muss. Trotz der Tatsache, dass das Buch eine bereits abgeschlossene Zeitspanne beschreibt, ist und bleibt es spannend informativ und meiner Meinung nach auch in der heutigen Zeit unverzichtbar. Das Buch zeigt die unterschiedlichen Facetten der damaligen Sklavenhalter und -händler. Es wird deutlich, dass obwohl nicht alle Halter/Händler unmenschlich und profitorientiert waren, gerade diese unmenschlichsten und unvorstellbarsten Behandlungen von Farbigen erst durch die Toleranz der liberalen und sanftmütigen Sklavenhalter möglich war. Durch die Verknüpfung mit Onkel Toms Schicksal erhält die Erzählung einen emotional tiefgreifenden Aspekt, der es dem Leser ermöglicht mitzufühlen. Da die mir vorliegende Version eine bereits vergriffene, für die Jugend überarbeitete Version ist, mag ich nicht beurteilen, ob es noch andere, vollständigere Fassungen gibt. In gewisser Weise, fand ich die mir vorliegende Ausgabe etwas gekürzt. Und zwar an den Stellen, wo von Mishandlungen (Auspeitschung, etc) der Sklaven erzählt wurde. Gerade diese harten Aspekte des Sklavenlebens hätte ich allerdings in einer vollständigen Erzählung erwartet, da gerade hierdurch die Unmenschlichkeit und Perversität des Sklavenhandels begreifbar gemacht werden kann. Faszinierend 5 von 5 PunktenDieses Buch gibt einen faszinierenden Einblick in das Amerika des 19. Jahrhunderts und den Sklavenhandel. Dazu ist es äußerst einfühlsam geschrieben und man fiebert mit den Hauptpersonen mit. Onkel Tom muss man einfach gern haben. Ich habe das Buch schon mehrmals gelesen und habe immer noch nicht genug davon. |
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Diesterweg Readers: Uncle Tom's Cabin von Harriet Beecher-StoweBroschiert von DiesterwegPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,27 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3425719084, Erscheinungsdatum: Januar 2006, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Schwierig, aber gut 4 von 5 PunktenVielleicht waere es ja einfacher gewesen, "Onkel Tom's Huette" auf Deutsch zu lesen, aber ich habe das Buch auf meiner letzten USA-Reise als "Flugzeug-Literatur" gekauft und bin nicht wieder davon losgekommen. Zugegeben, das Englisch der Sklaven oder auch der Suedstaatler, mit dem Beecher Stowe so wunderbar ihre Geschichte illustriert, hat mir mitunter schon zu schaffen gemacht, aber die spannende Handlung und die anruehrend menschliche Erzaehlweise machen das spielend wett. Weniger "Lieber Leser, wir wollen Dir jetzt folgenden Charakter vorstellen"-Abschnitte hatten dem Buch allerdings sicher gut getan. Schliesslich kann sich ja jeder anhand der Handlung selbst ein Bild von den Charakteren machen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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Onkel Toms Hütte [Bibliothek der Kinderklassiker] von Harriet Beecher-Stowe, Susa HämmerleGebundene Ausgabe von Annette Betz VerlagAngebote ab EUR 4,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3219105300, Erscheinungsdatum: 1992 |
3 Kundenrezensionen:Erschütternde Sklavenschicksale 5 von 5 PunktenDer Farmer Shelby ist in arger Geldnot und sieht sich schöießlich gezwungen, Tom, seinen treuesten Arbeiter, an den skrupellosen Sklavenhändler Haley zu verkaufen. Als die junge Sklavin Elisa hört, dass auch ihr vierjähriger Sohn verkauft werden soll, flieht sie Hals über Kopf von Shelbys Hof, in der Hoffnung, nach Kanada zu gelangen und dort ihren Mann George, der ebenfalls ein entflohener Sklave ist, wiederzufinden..... "Onkel Toms Hütte" ist mit Sicherheit eines der gefühlvollsten und schokierendsten Bücher, welches uns die unglaubliche Skrupellosigkeit der Händler vor Augen führt, Menschen, die andere Menschen als "Ding", gewissermaßen als "Gebrauchsgegenstand" ansehen. Zitat des Sklavenhändlers Haley: "Es lohnt sich gar nicht, kranke Sklaven zu pflegen. Ich lass' sie so lange rackern, bis sie sterben, dann kauf' ich einfach neue...." Eindringliche Beschreibung der Sklaverei 5 von 5 PunktenIn diesem Plädoyer für die Abschaffung der Sklaverei - zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buches wurde diese in den Südstaaten der USA noch praktiziert - geht es hauptsächlich um den etwas älteren, sehr kräftig gebauten Sklaven Tom, der mit seiner Frau und seinen drei Kindern auf einer Farm in Kentucky lebt, die dort ebenfalls als Sklaven arbeiten. Der herzensgute, naive und sehr gläubige Tom lebt dort eigentlich recht idyllisch und ist seinem "Master" und dessen Famillie auch sehr zugetan, denn sie behandeln ihre Sklaven den Umständen entsprechend gut. Diese Idylle wird allerdings zerstört, als der Farmbesitzer in finanzielle Schwierigkeiten gerät und seinen besten Sklaven Tom und den kleinen Harry, Sohn der Sklavin Eliza, an einen Sklavenhändler verkaufen muss. An diesem Punkt verläuft die Geschichte in 2 unterschiedliche Richtungen: Eliza will den Verlust ihres Sohnes nicht ohne weiteres hinnehmen und flüchtet mit dem Vater des Kindes, einem schwer misshandelten anderen Sklaven aus der Nachbarschaft, in der sehr vagen Hoffnung, Kanada zu erreichen, wo die Sklaverei nicht existiert und wo sie in Freiheit leben können - gejagt von "Sklavenjägern", Sklavenhändlern und der Polizei. Doch sie treffen auf einige selsbstlose weisse Helfer, die ihnen letztendlich auch die Flucht ermöglichen. Tom dagegen fügt sich seinem Schicksal des Verkaufs an einen Menschenhändler und landet zunächst bei einer weiteren sehr idyllischen Behausung, wo er fast gleichgestellt behandelt wird und eine sehr freundschaftliche Beziehung zu der kleinen Tochter des Hauses und auch zum "Master" hat. Diese beiden liebenswerten Personen haben sich auch bald dem Kampf gegen die Sklaverei verschrieben, doch beide sterben plötzlich, wobei besonders der Tod des kleinen Mädchens sehr tragisch ist, die im Sterbebett liegend ihren letzten Wunsch äußert, der da lautet, ihr Vater möchte doch gegen die Sklaverei kämpfen. Doch auch der stirbt leider nur wenig später. Somit wird Tom, dem der neue "Master" die baldige Freiheit versprochen hatte und sie ihm auch gegeben hätte, von der hartherzigen Dame des Hauses an einen Sklavenhändler verkauft. Hier nun verändert sich die Situation von Onkel Tom und somit auch für den Leser völlig, denn der gute alte Tom gerät an einen äußerst bösen und gewissenlosen Plantagenbesitzer, der die "Nigger" noch unter den Tieren ansiedelt. Vorher hatte der Leser nur am Rande von der Grausamkeit der Sklaverei erfahren - durch Berichte von anderen Sklaven oder Gespräche in Gasthöfen, denn der Protagonist Onkel Tom lebte ja den Umständen entsprechend noch recht gut - abgesehen davon, dass er von seiner Famillie getrennt wurde, hier nun wird einem die gesamte Unmenschlichkeit vor Augen geführt: Die Schwarzen müssen schrecklich harte Arbeit auf den Plantagen verrichten und bekommen kaum etwas zu essen, wer aufgrund völliger Erschöpfung nicht spurt, wird fast zu Tode geprügelt, ebenfalls von Sklaven, die dadurch geringe Vergünstigungen geniessen. Der neue "Master" will auch Tom zu einem dieser "Aufseher" machen, doch der weigert sich, die anderen auszupeitschen und sieht sich unter völliger Selbstaufgabe und dem unerschüttlichen Glauben an Gott nur noch dazu berufen, den anderen Sklaven ihr grausames Leben etwas angenehmer zu gestalten. Dafür wird er letztendlich von den anderen farbigen Aufsehern auf Geheiß des Plantagenbesitzers totgeprügelt und selbst im Sterben liegend spricht er zu seinen Peinigern: "Ich vergebe euch von ganzer Seele." Doch sein Tod soll nicht umsonst sein...... Harriet Beecher-Stowe ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch gelungen, dass eine entscheidende historische Entwicklungsphase der USA in einer gut nachvollziehbaren und vor allem nachfühlbaren Weise darstellt. Das schwere Leben - wenn man es überhaupt noch so zu nennen vermag - der Sklaven wird durch die Schilderung der einzelnen Schicksale in diesem Werk in sehr eindringlicher Form dem Leser beschrieben. Onkel Tom wird hierbei sogar sozusagen zu einem Märtyrer, der für seine Mitmenschen und für den Glauben stirbt- eine unverkennbare Beziehung zu Jesus wird hier deutlich. Gut gefallen hat mir auch, dass es bei der Beschreibung der Sklavenhalter grosse Abstufungen gibt; es existieren hier keine Schwarz/ Weiss Bilder, nicht nur Gut und Böse. Es gibt ebenso sympathische Weisse, die Sklaven besitzen, weil sie sie wie Freunde behandeln und auch in die Freiheit erlassen, wie es auch schlechte Schwarze gibt. Es wird hier keine scharfe Trennlinie gezogen. Allerdings steht dabei die Grausamkeit der Sklaverei natürlich außer Frage. Doch Beecher-Stowe wertet nicht unnachgiebig, sondern sie beschreibt größtenteils nur und lässt so dem Leser Platz für seine eigene Interpretation der dargestellten Geschehnisse, die bei einem normalen Menschen mehrmaliges, ungläubiges Kopfschütteln über die Situation der Sklaven auslösen sollte. ein tief beeindruckendes und erschütterndes Buch 4 von 5 PunktenDas erste Buch in meinen Leben (ich war 12 Jahre alt) welches mich tief beeindruckt und erschüttert hat. Es zeigt das Leben eines Sklaven mit kleinen Höhen und vielen schrecklichen Tiefen. Die Ungerechtigkeit dieses Gesellschaftssystems ist hervorragend dokumentiert. |
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