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Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit von Dietrich H. W. GrönemeyerGebundene Ausgabe von Rowohlt Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 18,89 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3498025031, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Ein innovatives Hausbuch der Gesundheit 5 von 5 Punkten"Ich möchte den Menschen die Angst vor dem Arzt und der Medizin nehmen." Dieses Ziel vertritt Professor Dr. med. Dietrich Grönemeyer in seinem neuen Hausbuch der Gesundheit. Fast jeder hat so ein allgemeines Gesundheitsbuch im Bücherregal stehen, das zwar gute Tipps enthält, aber meist wenig innovativ, oft ein wenig verstaubt und veraltet ist. "Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit" will ein grundlegendes Verständnis für die körperlichen Zusammenhänge vermitteln und ausgewählte Krankheitsbilder von Alltagserkrankungen so verständlich erklären, dass Patienten gut informiert das Gespräch mit dem Hausarzt suchen können. Unterstützt von einem Expertenteam bietet Grönemeyer Rat und Informationen zu den großen Volkskrankheiten, aber auch zur Anatomie und zur Medizintechnik. Alles ist in verständlicher Sprache beschrieben, und in jedem Satz merkt man die Begeisterung des Autors für sein Thema, das große Engagement des Arztes für den Menschen, der immer im Mittelpunkt steht. Dietrich Grönemeyer lässt uns an der Faszination des Wunderwerks "Körper" teilhaben, das auf unglaubliche Weise exakt funktioniert. Er betrachtet den Menschen als ein "Gesamtkunstwerk", für dessen Gesundheit immer Körper, Geist und Seele gleichermaßen wichtig sind. Viele Menschen leiden heute unter der Seelenlosigkeit der modernen Hightech-Medizin, haben Ängste vor den Spezialisten, die den Menschen gar nicht kennen, nur seinen Körper behandeln. Grönemeyers Vision von der "Medizin der Zukunft" bezieht den Fortschritt der westlichen Schulmedizin genau so ein wie das uralte Wissen, die Riten und die Heilverfahren anderer Kulturen, wie z.B. die chinesische oder ayurvedische Medizin. Und er fordert, die Psyche der Patienten stärker zu berücksichtigen, z.B. verursacht Angst in Deutschland jährlich Schäden in Höhe von etwa 60 Milliarden Euro. Das umfassende und interessante Buch ist wissenschaftlich fundiert, gut lesbar und auch für Laien verständlich. Dazu trägt auch die ansprechende Gestaltung bei, der Inhalt wird durch farbige Kästen, Zusammenfassungen, Listen, Bilder und Grafiken veranschaulicht und erläutert. Nach einer umfassenden Einführung zum Thema Gesundheit folgt im Hauptteil des Buches die Darstellung der Volkskrankheiten. Zu jedem Themenbereich gibt es eine Einführung in das Körperwissen, dann folgt eine Beschreibung der Techniken in Diagnose und Therapie. Anschließend werden die wichtigsten Gesundheitsstörungen in Bezug auf Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Besonders gut gefallen mir die "Drei Fragen an den Arzt" am Ende jeden Kapitels. Im dritten Teil findet sich ein Lexikon der Symptome, Syndrome und Beschwerden mit kurz gefassten Artikeln. Im vierten Teil folgen dann Erläuterungen zu den Themen Hausapotheke, Hausmittel, Heilkunde für die Hausapotheke, Vitamine, Erste Hilfe, Reisemedizin. Ergänzt wird dieser informative Teil durch hilfreiche Internet-Adressen, ein Verzeichnis der Abkürzungen und medizinischen Begriffe, das "Dankeschön" des Autors an alle Mitarbeiter, die Vorstellung der beteiligten Ärzte sowie ein ausführliches Stichwortverzeichnis für Patienten. Dem Rowohlt Verlag ist nicht nur für dieses innovative Buchprojekt zu danken, sondern auch für den günstigen Preis, der es jedem ermöglicht, sich das Buch anzuschaffen. Sehr empfehlenswert! Dieses Werk sollte in keinem Haushalt fehlen. |
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Mathematische Formelsammlung für Ingenieure und Naturwissenschaftler. (Vieweg Fachbücher der Technik) von Lothar PapulaBroschiert von Vieweg+TeubnerPreis bei Amazon: EUR 25,90, Angebote ab EUR 25,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3834801569, Erscheinungsdatum: August 2006, Auflage: 9., durchges. u. erw. A. |
5 Kundenrezensionen:Retter der allgemeinen Mathematikprüfungen 5 von 5 PunktenIch kann mich den anderen Kollegen nur anschliessen. Das Buch bietet weit mehr als erste Hilfe in der weiten Welt der allgemeinen Mathematikvorlesungen für Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure. Nicht umsonst hat der Titel mittlerweile Kult-Status erreicht ! zum selbststudium gut geeignet 5 von 5 Punktenwer mit mathe auf kriegsfuß steht, sollte sich dieses buch zulegen und auch intensiv damit arbeiten. schön, dass es doch noch lehrbücher für mathematik gibt, in denen auch mal ein beispiel auftaucht! empfehlenswert! Das einsame Referenzwerk! 5 von 5 PunktenLothar Papulas Mathematische Formelsammlung ist meine Ansicht nach schlicht und einfach die beste Formelsammlung am Markt. Ich selbst habe Sie während meines Chemiestudiums schätzen gelernt und kann sie vor allem auch mathematisch weniger Interessierten nur wärmstens empfehlen. Praktisch unbrauchbares Standartwerk 1 von 5 PunktenIn der Tat ist dieses Werk das Standartwerk in Sachen Mathematik Formelsammlungen für die Ingenieurstudenten. Warum, kann ich wirklich nicht nachvollziehen, weil sie so unhandlich und unübersichtlich ist das eigentlich nicht meiner Vorstellung einer Formelsammlung entspricht. Sie soll ja eigentlich ein Nachschlagewerk sein mit der man schnell arbeiten kann und genau das ist bei dieser nicht der Fall. Ich würde das Buch noch eher als Lehrbuch als als Formelsammlung bezeichnen. Das ärgerlichste dabei ist das vieles einfach nicht drinsteht. Man sollte meinen bei so einem Umfang an Seiten müsste ziemlich alles abgedeckt sein, aber weit gefehlt, alles nur leerer Platz auf den Seiten. Meine Empfehlung an alle die eine Mathematikformelsammlung für ihr Ingenieurstudium suchen ist vor dem Kauf erst mal diese Formelsammlung durchblättern (Bib, Kommilitonen, etc.) und sich dann eine richtige Formelsammlung wie die von Merzinger anzusehen. Eine bessere Formelsammlung als diese gibt es für mich nicht! Ausserdem ist die deutlich günstiger als die von Herrn Papula. Einen Stern bekommt das Buch jedoch für die gelungene Integraltafel, die einem eigentlich dann doch nix nützt weil ja mitlerweile Maschinen diese Arbeit erledigen. Es gibt nichts vergleichbares 5 von 5 PunktenMeine Vorredner kritisieren, dass Buch habe einen zu großen Umfang. Hier sehe ich eher die Stärke des Buches. Man findet in diesem Werk wirklich alles was das Herz begehrt und eine kurze passende Erklärung oder eine kleine Grafik ist eher hilfreich als der Anwendung abträglich... ich nutze dieses Buch fast täglich und nun schon seit 2 Jahren es ist DIE FORMELSAMMLUNG und ich würde sie auch empfehlen wenn sie >50¬ kosten würde |
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Der schwarze Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse von Nassim Nicholas TalebGebundene Ausgabe von Hanser WirtschaftPreis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 21,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3446415688, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:Vorsicht, nichts für fanatischer Statistiker 5 von 5 PunktenTaleb beschreibt auf hervorragende, allerdings sehr eigensinnige und gewöhnungsbedürftige Weise ein Phänomen, das uns alle betrifft, ob wir das nun wollen oder nicht. Interessant auch das Timing seines Buches, das just zu einem Zeitpunkt erscheint, an dem seinem beispielhaften Truthahn, der bis jetzt nur gefüttert wurde, und der deshalb so falsche Schlüsse über das Wesen der Welt gezogen hat, unvermittelt der Hals umgedreht wird. Einer von Talebs Lieblingsfeinden sind dabei quantitative statistische Methoden zur Einschätzung wirtschaftlicher Risiken und dabei insbesondere Normalverteilungen. Dabei grenzt er zwischen Fällen ab, in denen diese statistischen Methoden zulässig sind, dem so genannten "Mediokristan" und denen, in denen sie katastrophal versagen, dem so genannten "Extremistan". Leider rutscht der Autor stellenweise in esoterisches Geschwafel ab, etwa wenn er über fraktale Symmetrien in der Natur fantasiert. Leider versäumt er es auch, und das ist sein größtes Problem, darauf hinzuweisen, dass Normalverteilungen beileibe nicht das einzige statistische Instrument sind, eine Tatsache, an der viele Kritiker, unter anderem in hier veröffentlichten Rezensionen, ansetzen. Diese Kritik erinnert jedoch eher an picklige StarTrek-Fans, die über die Form von Warpkernen diskutieren, anstatt sich darüber klar zu sein, dass es gar keine Warpkerne gibt. Wer jedoch im Gegensatz zu einigen dieser Kritiker zwischen den Zeilen lesen kann, genügend Intelligenz besitzt, die angesponnenen Gedankenfäden fortzusetzen, und begreift, dass das Leben kein Schachspiel ist, wird erkennen, dass sich Talebs Kritik auch auf andere mathematische Methoden erweitern lässt. Es geht in diesem Buch daher letztendlich um die Wahnvorstellung, alles und jedes im Leben ließe sich quantifizieren und statistisch schematisieren. Nehmen wir das Buch als Anregung zu eigenen Gedanken. Heiterer Glaubenskrieger 4 von 5 PunktenDie Wahrscheinlichkeit ist groß, ein interessantes Buch in den Händen zu haben, wenn neben Fünfsternbewertungen auch solche mit nur einem zu finden sind. Denn dies deutet meist darauf hin, dass es sich um Angriffe auf Glaubensmodelle handelt, deren Infragestellung Verhaltensmuster ebenso erschüttern wie Institutionen und Bildungsstätten. Entsprechend harsch reagieren denn auch viele Leser. Ein Meisterwerk, wie der Chefredaktor von Wired, Chris Anderson, das Buch von Nassim Nicholas Taleb bezeichnet, ist es zwar nicht. Aber zur Lektüre kann ich es allemal empfehlen. Selbst wenn mich die Übersetzung wenig überzeugt und der Autor allzu sehr dazu neigt, gesprochene mit geschriebener Sprache zu verwechselt. Mir gefiel dieser essayistische Rundschlag gegen Wahrsager, Kurventechniker und Planungsfritzen. Zumal sie ihre Lehren noch immer ohne großen Widerspruch und meist gut bezahlt weitergeben. Ironie des Schicksal ist es, dass Talebs Buch selber ein schwarzer Schwan ist und Auflagen erreicht, die sich zwar jeder Autor wünscht, aber kaum beeinflussen kann. Der ehemalige Trader mit libanesischen Wurzeln schrieb wie viele andere Autoren nichts Neues, hatte jedoch das Glück, dass seine Version Aufmerksamkeit erregte und sich ausbreitete. Und da sich sein Schreibstil auch von allem unterscheidet, was in Creativ Writing-Seminaren oder Fernkursen für künftige Erfolgsautoren gelehrt wird, weckt ein solcher Erfolg noch mehr Neid. Nassim Nicholas Taleb füllt die Seiten aber bestimmt nicht mit Banalitäten, wie ihm einige Rezensenten unterstellen. Denn wäre dem tatsächlich so, würde die Welt anders aussehen. Obwohl ich kein diplomierten Statistiker oder versierter Mathematiker bin, waren mir die unzähligen Gaußschen Normalverteilungen mit ihren Glockenkurven schon in jungen Jahren suspekt. Und als ich mich dann später für die Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu interessieren begann, wurde mir auch klar, woher diese Abneigung stammt. Das Alltagsleben kümmert sich herzlich wenig um Theorien, die mit der Praxis wenig zu tun haben. Komplexe Systeme lassen sich weder mit schönen Kurven, noch mit verdünnter Quantenphysik festhalten oder beschreiben. Der Stil des Autors mag für viele Leser gewöhnungsbedürftig sein. Doch im Zweifelsfall ziehe ich gehobenen Smalltalk einem abgehoben Wissenschaftsreferat vor. Und dass sich ein Autor das Recht nimmt, seine Weltanschauungen mit biografischen Elementen zu garnieren, stört mich offenbar sehr viel weniger als andere Leser. Allerdings fand auch ich, der Autor wiederhole sich allzu oft und habe den roten Faden öfters aus den Augen verloren. Zudem mag ich es nicht besonders, wenn sich ein Autor profiliert, indem er andere mit dem billigen Trick ausgewählter Zitate niedermacht, ohne diese in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Aber mehr als einen Stern Abzug sind mir diese Verfehlungen nicht wert. Denn schließlich geht es um die Verbreitung einer Botschaft, die Beachtung verdient. Und die heißt in extremer Verkürzung: Selbst wenn wir für unser Seelenheil nach stimmigen Geschichten dürsten, bleibt die Wirklichkeit unberechenbar und überraschend. Mein Fazit: Die Paradoxien komplexer Systeme, wie das Leben nun einmal eines ist, lassen sich schlecht in den gängigen Formen beschreiben. Nassim Nicholas Taleb, früher selber ein Vertreter der planenden Zunft, konfrontiert seine Leser auf unterhaltsame Weise mit Problemen, die für einige offenbar banal sind, aber für die meisten trotzdem zu alltäglichen Hindernissen werden. Für Leser, die nicht jedes Wort und jede Argumentation auf die Goldwaage legen, ist die Lektüre dieses verbalen Rundschlags sicher ein Gewinn. Trotz holperiger Übersetzung, unnötigen Längen und einem verblassten roten Faden. Aufschlussreich! 5 von 5 PunktenDieses Buch zeigt, wie die Welt und die Entwicklungen in allen möglichen Lebensbereichen von unvorhersehbaren Ereignissen beeinflusst werden und das auf sehr anschauliche Weise. Wir sind offensichtlich so gestrickt, dass wir Ereignisse, die uns eigentlich überrascht haben, hinterher so kommentieren, dass sie sich doch eigentlich zwangsläufig aus diesen und jenen Aspekten ergeben mussten (retrospektive Verzerrung). Der Autor plädiert dafür, wir sollten einsehen, dass wir deutlich weniger wissen und verstehen, als wir denken. Die Lektüre seines Buches veranlasst einen, die Dinge skeptischer zu betrachten und nicht ständig die Muster vergangener Ereignisse auf Gegenwart und Zukunft zu projizieren. Es geht in diesem Buch um Zufälle, Unsicherheiten, Wahrscheinlichkeiten..., bezogen auf die Welt als Ganzes, aber auch auf den wirtschaftlichen Bereich (Börse etc.) Taleb schreibt witzig, sein Buch ist alles andere als trocken, selbst wenn es sich mit mathematischen Themen befasst (selbst ich als eher Mathematik-Verdrossene verstehe hier nun einiges mehr als bisher). Ein Buch, das einem eine interessante, neue Perspektive, die Dinge zu betrachten aufzeigt! Hochtrabend, polemisch und ziellos. 1 von 5 PunktenTaleb unterschreitet mit diesem Buch deutlich das Mindestniveau populärwissenschaftlicher Literatur. Eigentlich hat er nicht mehr zu sagen, als dass immer wieder Dinge geschehen, die man nicht erwartet. Na und? Banaler geht's nicht. Außerdem gibt er ständig mit Bildungsbrocken an, die aber inhaltlich gar nichts bringen, und spickt den Text mit ironischen Formulierungen und Bemerkungen, insbesondere zu den akademischen Meriten bekannter Wissenschaftler. Das Ärgerlichste an diesem wirklich überflüssigen Buch ist, dass man sich nach der Lektüre regelrecht verschaukelt vorkommt. Alles geht im allgemeinen, ziellosen Geschwätz über Glück und Unglück des Zufalls unter. Weder erläutert Taleb moderne Theorien des Umgangs mit Zufällen, noch unterscheidet er zwischen so unterschiedlichen Ebenen wie der systemischen (In)Stabilität, der existenziellen Betroffenheit, der mathematischen Wahrscheinlichkeit, induktionslogischen Ansätzen und dem allgemeinen Menschenverstand beim Auftreten von Unerwartetem. Einfach ein Wortbrei. Danke für Obst. In Zeiten der schwarzmalerei eine willkommene Abwechslung! 4 von 5 PunktenDas Buch lockt mit dem Titel, der eigentlich doch nur bedingt in Form einer Metapher etwas mit dem Inhalt zu tun hat und mit einer (wie ich finde) interessanten Schreibweise! Taleb schreibt auf hohem Niveau, wenn auch für meinen Geschmack, etwas viel mit unnötigen Fremdwörter ausgeschmückt wurde. Vielleicht um das ganze "wissenschaftlicher" wirken zu lassen. Erzählt wird aus der Perspektive des Autors selbst, welcher auch teilweise eigene biografische Hintergründe einfließen lässt. Das verleiht dem Buch eine gewisse "Tiefe". Die Handlung beschäftigt sich fortwährend mit dem Sachverhalt, den Zufälle mit sich bringen, also mit unvorhersehbaren Ereignissen. Das Buch ist eine willkommene Abwechslung! Unsere Welt (die sich eigentlich doch immer irgendwo in einer Krise befand) wird endlich mal nicht noch schlechter geredet, als sie ist -(wir haben doch alle Essen und Trinken hier?!)- und mal aus mehr als einem Blickwinkel betrachtet! Besonders charmant, von Ironie gezeichnet und geistreich sind seine Gedankenexperimente. Ich denke Menschen, die sich über dieses Buch aufregen, haben es vielleicht zu ernst genommen. Man sollte Taleb mit ein bisschen Sarkasmus und Witz verfolgen, denn das ist es was er diesem Buch auch an manchen Stellen verleiht. Man beachte einfach den rosa Schwan unter dem Titel "Der schwarze Schwan"! Kategorie: Philosophie, International, Finanzwelt Ich befinde mich in der Altersgruppe 18-25 Für Schüler bzw. Jugendliche halte ich dieses Buch jedoch für zu komplex. Zur Übersetzung: Für jemanden, der nicht wahnsinnig gut Englisch kann, ist es unmöglich dem Autor zu folgen! Die Sätze bleiben doch trotz allem, lang und verschachtelt mit vielen Eigenkreationen an Wörtern und einer vielzahl von Fachbegriffen! |
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Eine kurze Geschichte von fast allem von Bill BrysonTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,09 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442460719, Erscheinungsdatum: August 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionBill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser: so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch, die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären. Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte. Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen: Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit. --Gabi Neumayer 5 Kundenrezensionen:Klassiker 5 von 5 PunktenMehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen, aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen. Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen. 5 Sterne von mir! Almanach des Wissens 5 von 5 PunktenEin Sachbuch, 672 Seiten stark. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem". Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen: Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin. Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie, Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer verdaulich. Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung, Feindschaften und Freundschaften. Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man würde als allwissend gelten. Das Leben ist ein Abenteuer 5 von 5 PunktenDas Buch ist tolle Lektur. Ich habe das Buch bereits vor zwei Jahre in meine Muttersprache (niederländisch) gelesen. Natürlich ist die Titel auch humoristisch gemeint. Als ausgesprochener Alpha habe ich mich nie gelangweilt. Es is der Author gelungen verschiedende wissenschaftliche Sachen und "petites histoires" ohne "Jargon" her zu stellen. Leser die solche Bücher gerne lesen wolle ich auch gerne aufmerksam machen auf die "Bücher" von Daniel Boorstin Man sollte nicht zu Depressionen neigen.... 4 von 5 Punkten...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so, wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird. Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch, eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen. Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung (unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch, es ist das einzige, was wir haben. Wir sollten es achtsam behandeln. Tolles Buch zum immer-wieder-lesen 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch bestellt, nachdem ich nach einem mehr oder weniger langweiligen Nachmittag in der Stadt in einem Buchladen darauf gestoßen bin und mich festgelesen habe. "Eine kurze Geschichte von fast allem" ist eines der wenigen naturwissenschaftlichen Büchern, die ich regelrecht verschlungen habe, und das einzige, bei dem ich mich bisher dazu hinreißen lassen habe, die interessantesten und lustigsten Fakten rauszuschreiben. (Wussten Sie zum Beispiel, dass an der Hungersnot in Irland 1815 ein Vulkanausbruch in Indonesien schuld war, der außerdem für ein "Jahr ohne Sommer" und eine verdunkelte Sonne sowie dafür, dass selbst im Juni morgens noch Frost lag, verantwortlich war? Oder kannten Sie die Geschichten von James Croll und Dubois?) Bill Bryson schafft es, selbst die trockensten Gebiete der Physik so zu beschreiben, dass man als Laie mitkommt und des Öfteren ins Grübeln gerät - über Wissenschaft, Menschen und das Leben im Allgemeinen. Die gesamte Welt der Naturwissenschaften wird sehr menschlich dargestellt; Bryson erzählt nicht nur, was jemand herausgefunden hat, sondern auch, was für eine Art Mensch dieser Forscher war. So erfährt man als Leser einiges über die Eigenarten ekzentrischer Briten, die sich vornehmen, jedes Tier auf der Welt einmal gegessen zu haben, oder geniale Theorien entwickeln,ohne irgendjemandem davon zu erzählen (solche Forscher warfen die Naturwissenschaften teilweise um Jahrzehnte zurück...), über Australier, die Nachts nach explodierenden Sternen suchen und mit ihrem kleinen Teleskop mehr davon finden als die Profis an den Unis, darüber, wie ungerecht es teilweise in der Welt der Wissenschaftler zugeht ("Jemand entdeckt etwas, alle lachen ihn aus, später entdeckt jemand anders genau das gleiche und wird als Genie gefeiert"), und ganz nebenbei frischt man auch noch sein Allgemeinwissen auf. Die zahlreichen Anekdoten über Wissenschaftler und ihre Eigenarten, Unglücke, und Bretter vorm Kopf lockern das Lesen ungemein auf, auch wenn die vielen Namen irgendwann verwirrend werden (an ein paar wenigen Stellen habe ich zurückgeblättert, um herauszufinden, wer doch gleich ein bestimmter Wissenschaftler war, an anderen Stellen erledigt Bryson das gleich selbst mit Anmerkungen wie "das war der, der jedes Tier einmal essen wollte"). Insgesamt kann ich sagen, dass es etwas für ein Sachbuch höchst ungewöhnliches geschafft hat: mich von einer Emotion in eine andere zu stürzen. Es gab Stellen, an denen ich einfach nur nach lachen konnte über die Ideen mancher Forscher, andere Fakten über die Geschichte der Welt oder auch das All haben mich so nachdenklich gemacht, dass ich das Buch kurz weglegte, um alles erst einmal sacken zu lassen, und an einigen wenigen Stellen war ich regelrecht traurig (einmal aus Mitleid mit einem Wissenschaftler, dem das Schicksal wirklich hard zusetzte) oder wütend (auf "Wissenschaftler", die ihre Zeit damit zubrachten, die letzten Tiere irgendeiner Art zu finden und zu töten/zu essen/auszustopfen oder sonst was, zum Beispiel). Wer Vorwissen in einigen der Bereiche hat, die hier abgehandelt werden, wird die Informationen wohl eher dürftig finden - allerdings ist das Buch ja für ein Laienpublikum geschrieben, von daher geht das meiner Ansicht nach in Ordnung. Teilweise holt Bryson in seinen Erklärungen meiner Meinung nach zu weit aus, und in dem Bemühen, alles absolut verständlich zu schreiben, geraten diese Passagen dann etwas langatmig und man muss sich fast schon duchquälen. Viele solcher Stellen gibt es allerdings zum Glück nicht, und beim erneuten Lesen kann man sie dann ja überspringen. Das einzige, was mich wirklich etwas gestört hat, war der moralische Unterton gegen Ende des Buches; man sollte meinen, dass Leser von alleine auf die Idee kommen, dass Artenschutz etwas gutes ist und dass wir riesiges Glück haben, überhaupt zu existieren, also bitte die Welt nicht kaputtmachen sollen. Hätte er lediglich das Motiv wiederholt, das schon am Anfang auftaucht, nämlich die Räselhaftigkeit des Lebens und die bloße Tatsache (ohne Deutung...), dass die Existenz der Menschen ein Glücksfall ist, wäre ich glücklicher gewesen. Aber gut, das ist Haarspalterei... Alles in allem hat mir das Ende trotzdem gut gefallen, weil man selbst nach dem Zuklappen des Buches nicht das Nachdenken über das Thema aufhört. Fazit: Ein unterhaltsames, gut lesbares Buch, das eine große Menge an Wissen vermittelt, ohne dass man es während dem Lesen so recht merkt. Ob man nur schmökern oder das ganze Buch lesen will, spielt keine Rolle, es ist in jedem Fall absolut empfehlenswert! |
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Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone von Joachim BauerBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453615018, Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionWie kommt es, dass uns ein Gähnen anstecken kann, dass sich unsere Stimmung bessert, wenn uns jemand anlächelt, und dass wir manchmal auch über große Entfernungen wissen, wie es einem uns nahe stehenden Menschen geht? Intuition und sechster Sinn: Das sind nur zwei der Phänomene, die durch die Entdeckung der Spiegelneurone erklärt werden können. Diese besonderen Nervenzellen haben es in sich, denn sie bilden die neurobiologische Basis für unser intuitives Verständnis dessen, was andere Menschen fühlen - und was sie vorhaben. Und sie beeinflussen uns massiv, sowohl psychisch als auch körperlich. In zahlreichen Studien konnte mittlerweile nachgewiesen werden, wie diese Spiegelneurone arbeiten. Und die Ergebnisse sind sensationell. So hat sich herausgestellt, dass bei der Beobachtung einer Handlung eines anderen Menschen bei uns genau dasselbe neurobiologische Programm aktiviert wird, das auch tätig wird, wenn wir diese Handlung selbst ausführen! Und nicht nur das: Schon das Beobachten von Teilen einer Handlungssequenz, oft ein einfaches Geräusch, genügt, damit wir wissen, wie es weitergeht. Da die Handlungssequenzen, die wir gespeichert haben, auf unserer individuellen Erfahrung basieren, sind unsere Voraussagen nicht immer richtig - aber meist treffen sie eben doch zu. Und da wir auf diese Weise nicht nur Handlungen nachvollziehen können, sondern auch Empfindungen, ermöglichen unsere Spiegelnervenzellen auch Intuition und Mitgefühl. Joachim Bauer erklärt diese bahnbrechenden neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse verständlich und ausführlich. Und er zeigt auf, was sie für unser Leben bedeuten. So kann er nicht nur deutlich machen, was geschieht, wenn wir uns verlieben (und auch, wenn Liebe stirbt). Die Entdeckung der Spiegelneurone hat auch weitreichende Konsequenzen für das Verständnis kindlichen Lernens, für das Verstehen von Autismus (als Störung der Spiegelsysteme), für den Zusammenhang von Sprache und Handlungen und für die Probleme, die Kinder in unseren Schulen haben. Als Menschen sind wir angewiesen auf Spiegelungen, und zwar körperlich und psychisch. Die dramatischen Auswirkungen von Mobbing und anderen Formen sozialer Isolation machen das deutlich, und auch die Möglichkeiten der Psychotherapie erweitern sich angesichts der Erkenntnisse über Spiegelneurone. Ein wichtiges Buch, das unser Verständnis über unser Menschsein erweitert und zudem ein neues Verständnis einiger zentraler Probleme unserer Zeit ermöglicht. -- Gabi Neumayer 5 Kundenrezensionen:Besser als Spiegelneurone wäre "Das Spiegel-Phänomen" 4 von 5 Punkten...weil es neben der Aufdeckung von Spiegelungen in Beziehungen ebenfalls erklärt, wie man diese Phänome im Alltag bewußt einsetzen kann, um schwierige Beziehungen zu heilen. Das Wissen um physikalische oder biologische Zusammenhänge alleine bringt uns noch nicht weiter, wir wollen praktische Anwendungen kennen lernen. Basis menschlichen Seins 5 von 5 PunktenDass es dem Autoren Joachim Bauer als Mediziner gelungen ist, die Bedeutung des Systems der Spiegelneurone in auch für Laien verständlicher Form zu Papier zu bringen, haben andere Kritiker/innen bereits erwähnt. Ohne die Fähigkeit, neurobiologisch in Resonanz mit unseren Mitgeschöpfen zu treten, gäbe es keine Empathie, kein Einfühlungsvermögen, keine Interaktion und somit in der Summe keine Entwicklung. Wie das im Einzelnen funktioniert, haben andere Rezensenten/innen vortrefflich beschrieben. Was mir durch die aufeinander folgende Lektüre dieser beiden Bücher aufgefallen ist: Der Mediziner Joachim Bauer beschreibt ein Phänomen auf Grundlage neuester Ergebnisse der Hirnforschung, welches Georg Parlow in seinem Werk Zart besaitet in einer extremen Ausprägung darstellt: Die Fähigkeit der menschlichen Empathie und Interaktion mit anderen Lebewesen. Zart besaitete Menschen (Georg Parlow) sind bringt man die genannten beiden Werke in Verbindung extrem stark mit anderen Lebewesen in Resonanz befindliche Individuen (Joachim Bauer). Endlich geklärt: Die neurobiologische Seite des Mitgefühls 5 von 5 PunktenDie Entdeckungen, von denen dieses Buch erzählt, waren für viele so verblüffend, daß deutsche Neuroforscher lange Zeit zweifelten, ob so etwas denn wahr sein könne: Daß die Evolution den Menschen mit Nervenzellen ausgestattet hat, die auf Mitgefühl spezialisiert sind. Wenn der von Bauer zitierte Frans de Waal (Verhaltensbiologe, Bestsellerautor) den Spruch tat "It took science a long time to take empathy seriously", dann gilt das sicher auch für die Verhältnisse hierzulande. Nun, dieses Buch gibt die Antwort: Es fasst alles zusammen, was aus der Forschung über diese erstaunlichen Zellen (Spiegelnervenzellen) bekannt ist. Eine spannende, sehr gut lesbare Lektüre. Revolutionäre, sauber und verständlich verfasst. Spagat zwischen Populärwissenschaft und Wissenschaft geschafft. 4 von 5 PunktenIch habe das Buch nach einigen Seiten leider damals weggelegt und jetzt durch Zufall in meinen Regal wieder entweckt und aus Langeweile wieder gelesen. Ich bin so froh darüber. Das Buch öffnete mir die Augen in einigen Punkten. Ich habe gerade eine Trennung hinter mir und es half mir so einiges dabei zu verstehen und aus neuen Blickwinkel zu betrachten. Es eröffnet einen neue Sichtweisen, neue Horizonte und wenn man möchte kann man damit auch etwas seine Kommunikation verbessern indem man die Resonanz in sich zulässt wenn man jemand zuhört, ihm/ihr Spiegelreaktionen "übermittelt". Willentlich geht es nicht wie Joachim Bauer schon schreibt aber wenn man sich dafür öffnet und nach etwas Übung wird es zur unbewussten Kompetenz. Dieses Wissen schadet auf keinen Fall, selbst wenn man keinen Nutzen daraus ziehen kann, es ist alle mal Interessant es zu wissen. Warum nur 4 Sterne? Weil ich finde das Joachim Bauer übertreibt er versucht quer über alle Felder vieles mit Spiegelneuronen zu erklären. Hypnose, Psychotherapie, Lernen, Erziehung, Spielen usw. natürlich spielt es eine Rolle aber nicht die maßgebende. Besonders als er die Hypnose aus dieser Sicht zu versuchen erklärte stieß mir das böse auf, da ich Hypnotherapeut bin. Warum ich fühle, was Du fühlst. 5 von 5 Punkten"Warum ich fühle, was du fühlst" - ein Buch über Gedankenlesen bei Hoffmann und Campe - das hat mich beim ersten Entdecken in der Buchhandlung sofort zugreifen lassen. Ich konnte es ehrlich gesagt nicht glauben, dass am Gedankenlesen etwas dran sein soll. Und, um es vorwegzunehmen, es geht auch nicht um Gedankenlesen, sondern hinter diesem Titel verbirgt sich etwas viel spannenderes: Intuitive Kommunikation; ein Phänomen, das wir alle schon selbst am eigenen Leib erlebt haben. Wir sind im Gespräch mit jemandem und irgendetwas spielt noch zusätzlich eine Rolle - nur wir können es nicht benennen. Und nennen es im Nachhin "Sympathie" oder "wir haben keinen Draht zueinander gefunden". Worum geht es Joachim Bauer, Professor für Psychoneuroimmunologie, Psychiater und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin? Das Resonanzphänomen in der Kommunikation. Unwillkürlich erwidern wir ein charmantes Lachen. Wir gähnen, wenn andere gähnen. Erwachsenen öffenen spontan den Mund, wenn sie ein Kleinkind mit einem Löffelchen füttern. Dieses Resonanzphänomen spielt nicht nur in unserem Alltag, sondern gerade auch in Politik und Wirtschaft eine Rolle zur Einflussnahme. Ob Führung ankommt und wirkt hängt v.a. von der Frage ab: "Erzeuge ich Resonanz mit meinem Führungsverhalten?" Das Resonanzphänomen ist kein esoterische Einbildung, sondern beruht auf der Existenz der Spiegelnervenzellen, die Dank neuester neurobiologischer Forschungen jetzt verstanden werden können. Zu vermitteln, was dazu an Erkenntnissen vorliegt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu reflektieren, soll der Inhalt dieses Buches sein. Diesem selbst gestellten Anspruch wird Bauer in hervorragender Weise gerecht. Präzise und gut nachvollziehbar beschreibt er auf neurobiologischen Grundlagen die Arbeitsweise der Spiegelnervenzellen. Es lassen sich tatsächlich, z.B. bei Versuchstieren Erregungspotenziale in den motorischen Nervenzellen eines Affens feststellen, der die Bewegung eines anderen Affens nur beobachtet. Die Handlung des einen aktiviert also die Spiegelneuronen des anderen. Und dies gilt nicht nur für motorische Handlungsfolgen, sondern ebenso, wie Bauer eindrücklich schildert, für Abläufe des Empfindens und Fühlens. Wir haben also aufgrund unseres Nervensystems die Fähigkeit, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was andere tun. Nur ist dies bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Wir kennen das intuitive (Spiel-)Verständnis aus dem Fußball oder haben es auch selbst schon einmal erlebt. Bauer liefert die Erklärungen dazu. Welche Bedeutung hat diese Intuition, die auf den Gegebenheiten der Neurobiologie gründet, für den Beruf? Die Vortäuschung von meiner eigentlichen Absicht abweichender Handlungsziele wird nicht funktionieren Ich muss es dem freien Willen meines Gegenübers/Mitarbeiters überlassen, welche Schlussfolgerung er aufgrund des bewusst und intuitiv Wahrgenommenen erzielt. Was bleibt mir als Führungskraft zu tun? Nur wenn Kongruenz zwischen meiner Handlungsabsicht und meiner tatsächlichen Handlung besteht, wirke ich eindeutig auf meine Mitarbeiter. Wirkungsvolle Führung setzt damit meine eigene innere Vorbereitung und Entscheidung voraus. Erst dann darf ich meinem Mitarbeiter in einem Delegationsgespräch seine Aufgabe vermittlen. Delegiere ich eine Aufgabe trotz eines inneren Vorbehaltes meinerseits, dann sollte ich mir von jetzt an gewiss sein, dass dieser Vorbehalt von meinem Mitarbeiter intuitiv wahrgenommen wird. Der Mitarbeiter wird die delegierte Aufgabe entsprechend ausführen. Grund genug, sich mit dem Thema der Spiegelnervenzellen intensiver zu beschäftigen. Viel Spaß und eine erkenntnisreiche Lektüre. |
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Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond und die Physik von Metin Tolan, Joachim StolzeGebundene Ausgabe von PiperPreis bei Amazon: EUR 16,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492050824, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 2 |
3 Kundenrezensionen:Einfach genial. Hintergrundinfos und Überlegungen vom Feinsten. 5 von 5 PunktenEin super Buch. Unter absolut spannenden Fragestellungen werden diverse James Bond Szenen aufgearbeitet. Wieso spiegelt sich der Angreifer in "Goldfinger" falsch in der Pupille und wieso konnte James Bond ihn überhaupt erkennen? Nach lesen des Kapitels stellt sich heraus, dass der Angreifer physikalisch berechnet bei einem Abstand von 2m ca. 12,5m groß sein. Also ein Filmtrick. Viele weitere spannende Situationen gibt es in diesem Buch. Einfach klasse. Ich bin begeistert. Auch für Leute verständlich, die kein Physik Leistungskurs hatten. James Bond und die Physik 5 von 5 PunktenDieses Buch ist ein Muss für jeden James Bond Fan, der sich immer schon gefragt hat, wie 007 es jedes Mal schafft, in atemberaubenden Stunts, sich nicht den Hals zu brechen. Sei es bei der einen oder anderen Verfolgungsjagd, bei einem Bungee-Sprung von einer Staumauer, oder dem nervenkitzelnden Klippensprung in "Golden Eye". Wer dann noch Interesse an der Physik hat, ist mit diesem Buch gut unterhalten. Auf anschauliche Weise wird die Vermittlung von physikalischem Wissen dem Leser Nahe gebracht.Die strukturelle Einteilung des Buches erleichtert einem sich gut zurechtzufinden. Auch die Rubrik "Besserwisser" ist eine gute Idee, denn hier kann sich jeder , der wirklich Interesse an der Physik hat, richtig austoben. Am Ende wird einem schnell klar, James Bond ist nicht nur ein super durchtrainierter,gutaussehender,frauenverstehender,leistungsstarker Topagent, nein, er kennt sich auch bestens in der Physik aus! Mit diesem Buch ist eine tolle Brücke geschlagen worden, zwischen Vermittlung von physikalischem Wissen, und guter Unterhaltung. Sehr speziell - Knüller für Physikfreunde 5 von 5 PunktenMetin Tolan hatte schon länger angekündigt, ein Buch über die Physik in den JB-Filmen herauszubringen. Gut, dass es so lange gedeuert hat. Es ist das beste Zeichen für die Mühe die sich Tolan mit seinen vielen kleinen Helferchen gegeben hat. Dass es kurz vorm Filmstart erscheint, um die verkaufszahlen in die Höhe zu treiben sei dem Physiker verziehen. Nächste Pluspunkt: Physikhasser werden mit der Materie vertraut gemacht. Dennoch ist das Buch sehr speziell, und wer sich nicht wenigstens ein bisschen für Physik interessiert, sollte die Finger davon lassen. Die Aufmachung ist spitze und es ist dem Autoren hoch anzurechnen, dass er nicht den bekannten Bond-Schreiber Herrn Tesche mit hat schreiben lassen, denn dessen JB-Informationen sind jetzt schon überall erschienen und bringen nichts Neues. Tolan hat sich ein Gebiet vorgenommen, das vor ihm noch keiner so genau unter die Physiklupe gebommen hat und das Buch ist wirklich eine Freude für alle Sammler spezieller Literatur. Danke Herr Tolan ;-) |
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Kosmos Himmelsjahr 2009: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf von Hans-Ulrich KellerBroschiert von Kosmos (Franckh-Kosmos)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,65 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3440113507, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Weniger ist manchmal mehr... 3 von 5 Punkten... mit diesem Sprichwort meine ich folgendes: das Himmelsjahr wird von Jahr zu Jahr umfangreicher, es finden sich von Jahr zu Jahr mehr Farbfotos, mehr Informationen, mehr Tabellen und - leider - auch mehr Werbung darin. In meinen Augen ist das Buch damit stark überfrachtet und die vielen, vielen (zusätzlichen), nicht unbedingt notwendigen Informationen empfinde ich bei meinen nächtlichen Beobachtungen mit dem Teleskop nicht als hilfreich, sondern eher als störend. Ich kann das deshalb beurteilen, weil ich bereits seit 1983(!) treue Himmelsjahr-Leserin bin und die Veränderung des "Klassikers" von Jahr zu Jahr mitverfolgen konnte. Nun aber zum Positiven: Unbestritten ist, dass die Tabellen, monatlichen Sternkarten, Angaben zu den Positionen der Jupiter- und Saturnmonde, Angaben zu den Planetensichtbarkeiten und -helligkeiten unübertroffen klar und leicht lesbar dargestellt sind. In diesem Punkt kann kein anderer Himmelskalender oder Jahrbuch dem "Kosmos Himmelsjahr" von Hans-Ulrich Keller das Wasser reichen. Sehr positiv auch, dass der Preis bereits über viele Jahre erfreulich stabil gehalten werden konnte (was wohl die Hinzunahme von weiterer Werbung unabdingbar gemacht hat). Mein Vorschlag an den Verlag: Bitte finden Sie einen Mittelweg, wie Sie beiden Gruppen, denjenigen, die Astronomie lieber vom Lehnstuhl aus betreiben möchten und ein so umfangreiches Werk wie das Himmelsjahr 2009 sicher sehr schätzen werden, und denjenigen Hobby-Astronomen, die mit dem Himmelsjahr in die freie Natur zum Beobachten rausfahren möchten und mit dem ganzen Equipment (Instrument, Montierung, Nachführeinheit, Okular-Satz, Zubehör usw.) schon viel zu schleppen haben und sich über ein dünnes Nachschlagewerk, das sich auf die für die Beobachtung wesentlichen Informationen beschränkt, gerecht werden können. Mit einem solchen Kompromiss wäre sicher allen gedient, insbesondere aber den beobachtenden Hobby-Astronomen, für die das Werk ursprünglich herausgegeben wurde: als praktische Beobachtungshilfe am Fernrohr! Sternstunde mit Wermutstropfen 4 von 5 PunktenDas Kosmos Himmelsjahr besticht durch seine klare Gliederung, durchgehend verständlichen Grafiken und informativen Abbildungen. Es macht richtig Freude die einzelnen Monatsthemen zu lesen, geben sie doch dem Laien, der in Alltagsdimensionen denkt und lebt, verständliche Einblicke in Themen, die eher am Rande seines Erfahrungshorizonts beheimatet sind. Unverständlich ist mir allerdings das philosophierende Geschreibe des Herausgebers zur "unermesslichen Kränkung der Menschheit" als Astronomen herausfanden, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist, vom Scheiterhaufen ist die Rede und immer noch vorhandener religiöser Intoleranz. Selbsthass wird erkennbar, wenn die Erde endlich von einer aggressiven Menschheit befreit werden wird durch den Hitzetod der Erde...Was soll dieses rechthaberische, nicht zu Ende gedachte Alt-68er-Geschwafel? Nimmt doch keiner mehr ernst. Das Buch ist gut. Ohne den überflüssigen Sermon in Kapitel eins wäre es exzellent. Doch mehr für alte Hasen 3 von 5 PunktenDas Buch richtet sich weniger an Einsteiger, die nur Sterne gucken wollen. Es bietet ausfürhliche Tabllen und Informationen zu allen Besonderheiten und ist für diejenigen, die damit etwas anzufangen wissen sicher gut. Für Neulinge gibt es andere Bücher. Gut für diese Interessenten ist Joachim Herrmann "Welcher Stern ist das?". Habe mir im Vergleich dieses Buch auch gekauft. Klassiker in Bestform 5 von 5 PunktenErneut ist es dem Autor gelungen, ein unterhaltsames Jahrbuch zusammenzustellen. Das ist nicht selbstverständlich, denn manche astronomischen Jahrbücher sind sehr spröde Tabellenwerke ohne Charme. Das "Himmelsjahr" ist anders. Neben einer gelungenen grafischen Gestaltung, aus denen die wichtigsten Himmelsereignisse abzulesen sind, ist es ein Stück weit ein Mini-Astronomiebuch und Sammlung von populärwissenschaftlichen "Review-Artikeln". So erfährt man einiges über die fliegende Sternwarte SOFIA, die Explosion des Kometen Holmes oder den Ursprung des Mondes. Aber auch der "human factor" kommt nicht zu kurz. Mit einem Aufsatz über Simon Marius wird ein beinahe vergessener Weggefährte Galileis gewürdigt, dessen Arbeit im Internationalen Jahr der Astronomie 2009 eine gebührende Erwähnung findet. Das Himmelsjahr ist jedem Sternfreund zu empfehlen. Wer es kauft oder verschenkt, macht keinen Fehler. Hobby Astronomen warten jährlich darauf 4 von 5 PunktenEs ist in umfangreicher Führer durch die Himmelsereignisse des Jahres. Dies bezieht auf die von Hobby-Astronomen beobachtbaren Ereignisse unseres Sonnensystems. In den Kapiteln wird monatsweise durch das Jahr geführt. In den speziellen Monatsthemen geht der Blick häufig über unser Sonnensystem hinaus. Es werden verschiedene astronomische Themen allgemein verständlich vertieft. Jedoch wird ab und zu deutlich, dass die Grenzen zwischen Physik und Philosophie teils fliessend sind. Herr Keller ist hierin harter Protagonist des Mainstream und verkauft Deutung als Tatsache. Seriöse alternative Deutungsansätze haben keine Stimme. Dennoch: Jahr für Jahr besorge ich mir voll Interesse dieses Buch. Viele Grafiken und Photographien bereichern zusätzlich das Buch. |
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Korrupte Medizin: Ärzte als Komplizen der Konzerne: Ärzte als Komplizen der Konzerne - ein Pharma-Consultant packt aus von Hans WeissGebundene Ausgabe von Kiepenheuer & Witsch VerlagPreis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 15,53 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3462040375, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Gut, aber nicht ausreichend! 2 von 5 PunktenIch habe das Buch geschenkt bekommen, da ich mich im Moment intensiv mit diesem Thema beschäftige. Der Autor ist ein Journalist, welcher die Methoden der Pharmaindustrie anprangert. Leider wollte bei mir beim Lesen nicht ganz der Funken überspringen, da ich mich immer wieder gefragt habe, mit welchen Fakten und Beweisen er diese Geschichte unterlegt. In der Hinsicht fand ich das Buch Nebenwirkung Todbesonders gut, da in diesem Buch kein Journalist sondern ein echter Insider (ein Ex-Manager) von seinen Erfahrungen berichtet. Sehr empfehlenswert für alle, die wissen wollen, was hinter den Kulissen läuft 5 von 5 PunktenFür alle, die wissen wollen, wo das Geld bleibt, das wir monatlich "zwangsweise" an Krankenkassen abführen - hier steht es schwarz auf weiß geschrieben: Es kassiert die Pharmaindustrie! Der Autor, der auch bekannt ist durch sein Buch "Bittere Pillen", hat sehr gründlich und investigativ recherchiert. Er hat der Pharmaindustrie und den Ärzten auf die Finger geschaut, und das nicht zu knapp. Herausgefunden und gut belegt hat er: 1) Die Pharmaindustrie bringt längst keine Innovationen mehr heraus - sie ist unfähig dazu, neue Medikamente zu entwickeln. Die ganze Forschung ist ein Hohn! 2) Um das zu vertuschen, wird umso mehr ins Marketing investiert. Auf diese Weise werden die Preise für Medikamente nicht nur pausenlos in die Höhe getrieben, um trotzdem die Gewinne zu steigern, sondern es werden auch die Anwendungsgebiete von Medikamenten über Gebühr ausgeweitet - zum Schaden der Patienten. 3) Mitspielen tun dabei vor allem die Ärzte. Sie sind nämlich längst nicht mehr als Erfüllungsgehilfen der Pharmaindustrie, die "gut geschmiert und korrumpiert", bestochen mit 6- bis 7-stelligen Summen, dafür sorgen, dass die Medikamente eine gute Reputation haben und großflächig angewandt werden, selbst wenn sie massive schädliche, gar tödliche Nebenwirkungen haben. 4) Das Ganze wird auf dem Rücken der Patienten ausgetragen, die von den bestochenen Ärzten - selbst wenn sie todkrank sind - rücksichtslos als Versuchskaninchen im Dienste der Pharmaindustrie missbraucht werden, damit an ihnen "neue" Medikamente ausprobiert werden können. Selbstredend drehen die Konzerne die Sache so, dass sie jährlich ihre Gewinne höherschrauben, dabei aber so gut wie keine Steuern zahlen. Was uns die Politiker weismachen - nämlich dass "die Kosten des Gesundheitssystems ständig steigen" und wir deshalb angeblich dauernd höhere Kassenbeiträge auf uns nehmen müssen, ist ein einzige gigantische Lüge. Die Politik arbeitet der Pharmaindustrie mit ihrer Gesetzgebung und der Ausbeutung der Patienten sowie des Normalbürgers, der die Zeche als zwangsversichertes Krankenkassenmitglied zahlen darf, reibungslos in die Hände. Es ist ein Skandal sondergleichen! Unbedingt empfehlenswert als Lektüre für jedermann - denn wir alle werden vom "Gesundheitssystem" finanziell ausgebeutet und kriegen dafür nur minimale Gesundheitsleistungen der Kassen zurück. |
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Da Vincis Vermächtnis oder Wie Leonardo die Welt neu erfand von Stefan KleinGebundene Ausgabe von Fischer (S.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 18,90, Angebote ab EUR 14,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 310039612X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1 |
3 Kundenrezensionen:Wie Leonardo die Welt neu erfand 5 von 5 PunktenLeonardo da Vinci ist zweifellos eine außergewöhnliche Person in der menschlichen Geschichte - Erfinder, Wissenschaftler, Mediziner und politischer Berater. Mit seinen Talenten förderte er sowohl den Aufstieg der Wissenschaften wie auch von Potentaten und deren Kriegen. Mit dem Buch DA VINCIs VERMÄCHTNIS von Stefan Klein ist ein weiterer Baustein als Buch auf den Markt gekommen, um die besondere Persönlichkeit besser zu verstehen. Universalgenie, Gelehrter und Wissenschaftsgenie, Leonardo Da Vinci was alles und er beförderte die Menschheit in die Zukunft. Seine Theorien zum Flug der Vögel ungeschlagen, selbst ein Wassercomputer nannte er sein eigen und doch arbeitete er mit und für die Borgias - der mächtigsten und skrupellosesten Familie der damaligen Zeit. Er erfand Kriegsmaschinen und war einer der ersten, welche den Menschlichen Körper anatomisch darstellten und sich mit den Organen beschäftigten. Er malte die berühmtesten Gemälde, darunter die Mona Lisa und katapultierte die damalige Gesellschaft mit seinen Theorien zu neuen Höhenflügen. Ein sehr gutes Buch zum Thema Leonardo da Vinci und alle welche den Spuren dieses außergewöhnlichen Menschen folgen wollen - ein Buch das seinen Lebensweg ebenso abdeckt wie es seine Theorien erklärt und die Widersprüche in seinem Leben aufdeckt. Sehr empfehlenswert! Spannende, anregende Lektüre - und ein Schnäppchen 5 von 5 PunktenBestsellerautor Stefan Klein ("Die Glücksformel", "Zeit") hat sich mit diesem Buch einem unerwarteten Thema zugewandt: Er zeigt einen Leonardo da Vinci, wie ihn kaum einer kennt. Nicht um den Maler geht es hier in erster Linie, sondern um den Erfinder und Forscher. Um einen Mann, der keine Tabus scheute, um seine schier grenzenlose Neugier zu befriedigen und sich dafür selbst mit dem Papst anlegte. Das Buch ist keine herkömmliche Biografie, vielmehr ordnet der Autor das Leben des Universalgenies nach Themen, mit denen da Vinci sich beschäftigte, wie "Wasser", "Krieg" usw. Dabei erfährt man viel über die Zeit, in der da Vinci lebte, ebenso wie über seinen in weiten Teilen aufregenden Lebensweg. Von der Einstellung des Meisters zur Sexualität ist ebenso die Rede wie von seinen Eroberungszügen mit dem gefürchteten Feldherren und Papstsohn Cesare Borgia. Und weil Klein die Auffassung vertritt, dass nur derjenige da Vinci verstehen kann, der ihn als Forscher und Künstler zugleich sieht. kommen Werke wie die "Mona Lisa" nicht zu kurz. So erklärt er das geheimnisvolle Lächeln der jungen Dame damit, dass da Vinci von Gesetzen der Wahrnehmung wusste, die in voller Schärfe erst die moderne Hirnforschung aufgedeckt hat. Das Buch ist glänzend geschrieben. Der Stoff wird höchst anregend und spannend erzählt wird, wie in Kleins Büchern eigentlich immer. Die reichhaltigen Illustrationen und Farbtafeln machen "Da Vincis Vermächtnis" zudem zu einer Augenweide. Man kann kaum glauben, dass dieses derart reichhaltig ausgestattetes Buch tatsächlich nur 18, 90 kostet. Ein heisser Tipp als Weihnachtsgeschenk! " Es gibt kein Genie, ohne produktiv fortwirkende Kraft. ( J.P. Eckermann, Gespräche mit Goethe) 5 von 5 PunktenStefan Klein erzählt die Geschichte Leonardo da Vincis(1452-1519). Dieser italienische Maler, Zeichner, Bildhauer, Architekt, Ingenieur und Naturforscher gehört neben Michelangelo und Raffael zu den bedeutendsten Künstlern der Renaissance und der Kunstgeschichte überhaupt; als Forscher leitete er die neuzeitliche Methodik der Naturwissenschaften ein, als Architekt , Erfinder und Ingenieur schuf er bedeutende Entwürfe und weit vorausschauenden Pläne. Als Kosmograf leistete er einen großen Beitrag zur Entwicklung der Kartografie und Geografie. Diese Beschäftigung mit den verschiedensten Wissensgebieten reihte ihn in eine vornehmlich florentinische Tradition ein, deren repräsentativer Typus des " uomo universale " in ihm die reinste Ausprägung findet. Seine umfangreichen bis auf ganz wenige Ausnahmen in Spiegelschrift geschriebenen Manuskripte - etwa fünftausend zum großen Teil illustrierte Folios zeigen seine Vielseitigkeit: Anatomie, Botanik, Zoologie, Geologie aber auch Physik, Mechanik, Optik und Geometrie galt sein wissenschaftliches Interesse. Nicht die Suche nach dem " transzendenten " Wesen, sondern die Neugierde des empirisch Forschenden und das Interesse am Abgelegenen, am kleinsten Detail charakterisieren seine Haltung. Die Unabgeschlossenheit vieler seiner Vorhaben, ist gewissermaßen die notwendige Konsequenz seiner Anschauung, dass sich Wahrheit und Erkenntnis erst im Verlauf der Geschichte im vollen Umfang enthüllen. In den Ergebnissen der so begründeten unablässigen Forschungstätigkeit Leonardos findet sich demgemäß eine Fülle von Vorahnungen und Vorwegnahmen moderner Erfindungen, die seiner ungewöhnlichen Beobachtungsgabe und seiner Experimentierfreudigkeit zu verdanken sind; dagegen gründet sich der Ruhm des Malers auf ein verhältnismäßig kleines OEuvre, dem allerdings eine außerordentliche Zahl von Zeichnungen, Skizzen und Entwürfen gegenübersteht. Klein befasst sich in diesem Buch gleich zu Anfang mit dem Geheimnis der Mona Lisa, um dann das breit gefächerte naturwissenschaftliche des Genies zu fokussieren , zu entschlüsseln und dabei aufzuzeigen, das wir noch heute von da Vinci lernen können. Mit besonderem Interesse habe ich das Kapitel " Der Traum vom Fliegen " gelesen, in dem Leonardo als empirisch Forschender besonders deutlich erkennbar wird. Dem Anhang des Buches ist sind die Lebensdaten da Vincis aufgrund einer gut strukturierten Zeittafel zu entnehmen. Ein sehr gutes, spannendes Buch. Empfehlenswert! |
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Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler 1: Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das Grundstudium. Mit zahlreichen Beispielen aus Naturwissenschaft ... 307 Übungsaufgaben mit ausführlichen Lösungen von Lothar PapulaBroschiert von Vieweg+TeubnerPreis bei Amazon: EUR 28,90, Angebote ab EUR 26,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3834802247, Erscheinungsdatum: Juli 2007, Auflage: 11., verbesserte und erweiterte Auflage. |
5 Kundenrezensionen:Nicht für Universität geeignet 1 von 5 PunktenMir wurde das Buch als umfassende und verständliche Abhandlung beschrieben, weswegen ich auch beide Bände kaufte. Rückblickend muss ich sagen, dass der Stoff zwar sehr verständlich aber leider viel zu Oberflächlich behandelt wird. In meinen 2 Semestern Maschinenbau an der Uni haben mir diese Bücher so gut wie überhaupt nicht geholfen, was man dem Verfasser auch nicht unbedingt ankreiden kann, da er Dozent die Mathematik an das Niveau der FH angepasst hat. Deshalb erhalten diese Bücher ihre guten Rezensionen meistens auch nur von FH-Studenten. Für die Uni sind die Bücher meiner Meinung nach keinesfalls ausreichend und auch nicht weiter zu empfehlen. Quadratisch praktisch einzigartig 5 von 5 PunktenUm nicht ewig um den heißen Brei herumzureden, möchte ich den potentiellen Käufern mitteilen, dass es sich hier um ein Buch handelt, dass für den Ingenieur in spe , sei es FH oder Uni (wie im meinem Fall), ein definitiv großartiges Hilfsmittel ist und innerhalb der Regelstudienzeit mit ansehnlichen Leistungen zum Ingenieurs-Mathe-Vordiplom führen kann. Die wichtigsten Themengebiete, angefangen mit Vektoralgebra über Differential- rechnung, Linearer Algebra, Reihen und Fournier Betrachtung, Vektoranalysis bis hin zu den "tiefen" der Stochastik und Statistik werden sehr verständlich und praxisnah in den 3 Bänden vermittelt. Abgerundet wird Lothar Papulas Werk durch 2 Übungsbände und eine Formelsamlung (welche ich eher nicht empfehlen kann, zumindest nicht für Uni Mathe(Meine Empfehlung ist hier der "Merziger" vom Binomi Verlag)). Für Universitätsstudenten sei jedoch gesagt, dass viele Themengebiete nicht so tiefgreifend und komplex behandelt werden, wie dies oft an der Uni verlangt wird. Mir diente dieses Werk immer als Einarbeitung in die Themengebiete um mir einen groben Überblick zu verschaffen und um die Thematik in der Anwendung verstehen zu können, was für einen Ingenieur eig auch völlig ausreichend ist. Man sollte sich aber jedoch nicht vollends auf dieses Werk verlassen und auch andere Quellen (Internet im Allgemeinen, Wikipedia im speziellen) oder auch tiefergreifende Lehrbücher ("Bornstein") in Betracht ziehen, um der UNI- Mathematik gerecht werden zu können (oder einfach mal die Tutorien aufsuchen ;-)). Tolles Lehrbuch für das Studium 5 von 5 PunktenAlle im Buch behandelten Themen, waren auch Inhalt der Mathematikvorlesungen im ersten Semester meines Maschinenbaustudiums. Wer sein Wissen nur kurz auffrischen möchte, liest am Besten die farblich hervorgehobenen Zusammenfassungen. Wem das Auffrischen nicht reicht, liest einfach den ziemlich verständlich geschriebenen Text durch und rechnet ggf. eine der vielen Aufgaben. (Die ausführlichen Lösungen sind natürlich auch im Buch enthalten). Kurz: Ein tolles Buch, für alle die sich für Differentialrechnung, Integralrechnung, Vektorrechnung etc. interessieren Ein Standardwerk auch für Anfänger 5 von 5 PunktenDas Buch ist sehr gut zur Begleitung der Vorlesung (hier Statistik Wahrscheinlichkeitsrechnung) geeignet. Alle Aspekte dieses Themengebietes werden gut beleuchtet und durch umfangreiche Übungsaufgaben mit Lösungen ergänzt. Durchaus empehlenswert, allerdings sollten die höheren Weihen durch ergänzende Literatur erschlossen werden. Positiv überrascht! 5 von 5 PunktenIch habe nach einem Buch gesucht, das mir bei einem Problem helfen musste: "Wie schaffe ich die Mathematikprüfungen des Ersten Wirtschaftsingenieur-Semesters bei vollkommener Ahnungslosigkeit?" Da ich seit der Realschule im Fachabitur und in der Ausbildung (hauptsächlich) nur noch "kaufmännisch" rechnen musste, habe ich in den Vorlesungen trotz super Professor wenig bis nichts verstanden, da von den Basiskenntnissen nicht mehr viel / nichts übrig war. Ich habe ziemlich lange bei amazon gesucht und mich schließlich für dieses Buch entschieden. Und es war ein Volltreffer. Hier wird alles Nötige anhand von Grafiken und Beispielen verständlich erklärt, so dass man sich die Themen, die dieses Buch behandelt, selbst aneignen kann. Da die Prüfungen noch nicht stattgefunden haben, ich somit noch nicht bestanden habe, höre ich jetzt lieber auf das Buch weiter zu loben, bevor es dann doch nicht gereicht hat! ;-) |
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