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Valmont
mit Colin Firth, Annette Bening, Meg Tilly, Regie: Milos Forman

Zoom Produkt-Bild: Valmont
DVD von Concorde Video
Preis bei Amazon: EUR 11,99, Angebote ab EUR 6,90

3,5 Punkte. 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2009
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Produktbeschreibung


Valmont DV
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4 Kundenrezensionen:

Enttäuscht
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Auf Grund der vielen positiven Rezensionen und dem oft erwähnten "wahren Valmont" habe ich mich - als echter Fan der Story - auch dazu hinreißen lassen, mir diese "Valmont-Fassung anzusehen. Auch der Name Colin Firth versprach da Gutes, der Rest der Besetzung gehört durchaus zu den beachteten Namen Hollywoods.

Leider muß ich zugeben, daß ich komplett enttäuscht war. Vielleicht war der Vergleich zum großen Konkurrenten "Gefährliche Liebschaften" für mich doch zu präsent. Mir fehlte es an Spannung, Leidenschaft und vor allem am Abgründigen ... irgendwie war mir alles zu putzig, zu nett, zu oberflächlich. Schade um die Zeit. Wer die "Gefährlichen Liebschaften" liebt, sollte dabei bleiben.
Gefährliche Liebschaften - mal völlig ungefährlich.
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Valmont" beruht auf dem Roman "Gefährliche Liebschaften" - ebenso wie der gleichnamige Film, der ein Jahr früher in die Kinos gekommen ist. Ich befürchte, dass das die große Tragödie von "Valmont" ist: Stephen Frears Machwerk von 1988 ist um Längen besser. Grausamer, intriganter, faszinierender und insgesamt glaubwürdiger.

Sicher, Annette Bening ist eine schöne Frau und rein optisch sicher die bessere Marquise de Merteuil, aber ihre Mimik ist unerträglich. Sie lacht für meinen Geschmack zuviel und guckt mindestens einmal zu oft "verführerisch und herausfordernd".

Auch bei Colin Firth könnte man meinen, dass er den Verführer gut verkörpern kann. Aber weit gefehlt: Valmont zeichnet sich vor allem im zugrundeliegenden Roman durch seine Skrupellosigkeit aus - Colin Firth nimmt man die Rolle des Bösewichts nicht ab. Er wirkt immer ein wenig zu brav und leider immer auch ein wenig zu mitfühlend.

Vielleicht habe ich die Intention des Films auch nicht verstanden - vielleicht soll hier ja ein etwas anderes Bild gezeichnet werden. Aber selbst wenn: ich bin kein Freund von Neuinterpretierungen.

Fazit: Der Film ist nicht schlecht gemacht, die Kostüme und Kulissen können sich sehen lassen und wer noch nie eine Verfilmung des Stoffes gesehen hat, wird sicher gut unterhalten. Für all jene, die "Gefährliche Liebschaften" oder auch "Eiskalte Engel" kennen, wird "Valmont" wohl eher ein belangloses Werk sein.
Ein Köstliches Kinovergnügen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer "Gefährliche Liebschaften" mit Glen Close und John Malkowich aus dem Jahr 1988 kennt,wird hier an der gleichen Geschichte von Milos Forman(fast zeitgleich 1989
verfilmt)seine helle Freude haben. Annette Bening ist wunderbar und der junge Colin Firth ist sehr sexy (John Malkowich möge mir verzeihen)auch Henry Thomas der Junge aus Spielbergs Kultfilm "ET" ist gut besetzt.Im ganzen ein toller Film mit köstlichen Dialogen und wunderbarer Ausstattung,schöner Musik und im breitem
Panavision 2.35 Format. Leider war der Dolby Stereo Sound der damaligen Zeit noch sehr anfällig für Staubpartikel die sich auf der nichtrestaurierten "gefakten" 5.1 Kopie hörbar machen! auch gibt es Dialogübersprecher in den hinteren Kanälen.
Trotzdem ein wunderbarer Film der zu Unrecht an der Kinokasse unterging.
Ein reingelegter Verführer
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein weiteres Meisterwerk von Regie-As Milos Forman, das allerdings völlig zu Unrecht verkannt ist. Eine pompöse Ausstattung, prächtige Kostüme und eine überzeugende Schauspieler-Crew machen dieses amüsante Sittengemälde des 18. Jahrhunderts zu einem Seherlebnis. In spitzzüngigen Dialogen geht es oft andeutungsweise um die schönste Sache der Welt, um Hingabe und Verführung und um den Verlust der Unschuld. Die Überlegungen gehen in Richtung Ehemann oder Liebhaber, weil eine treue Frau ein Widerspruch an sich ist. Dem Ganzen liegt ein reizvolles Liebeskomplott mit einer Wette zu Grunde. Und auch das pralle Leben kommt keineswegs zu kurz. Durch drei sehr unterschiedliche, aber miteinander verknüpfte amouröse Abenteuer erhält der Film Tiefgang und Spannung zum Beispiel dadurch ob der verführte Verführer letztendlich scheitert oder erfolgreich ist. Der abschließende Blick auf das weitere Leben (?!) der involvierten Personen ist zwar ernüchternd, aber war auch klar so vorgezeichnet.
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