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Hurlyburly
mit Sean Penn, Kevin Spacey, Robin Wright Penn, Regie: Anthony Drazan

Zoom Produkt-Bild: Hurlyburly
DVD von KINOWELT
Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 1,99

2,5 Punkte. 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
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  • FSK 16

Produktbeschreibung


Die langjhrigen Freunde Eddie, Mickey und Phil arbeiten in der Filmbranche von Los Angeles, teilen sich die Frauen und das Koks und leben gemeinsam in einer schicken Villa. Sie liegen sich stndig in den Haaren, ihre beruflichen Karrieren kommen nicht recht in Schwung und ihr Dolce Vita made in Hollywood findet ein abruptes Ende als Phil bei einem Autounfall ums Leben kommt...
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4 Kundenrezensionen:

Hätte mir mehr erwartet...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein lieber guter Freund hat mir diesen Film empfohlen, und hat total geschwärmt, wie krank der Film sei (in positivem Sinne natürlich).

Da Sean Penn, Kevin Spacey, Meg Ryan, Robin Wright Penn und viele andere bekannte Gesichter mitspielen, habe ich ihn mir sofort bestellt - gottseidank war er billig - sonst hätte ich mich wahrscheinlich geärgert:
Gute Schauspieler alleine machen's halt auch nicht aus.

Eigentlich geht es in dem Film bloß darum, pseudo-kluges Geschwafel - mit Betonung auf PSEUDO-klug(dies mag am Drogenkonsum der Protagonisten liegen) an den Mann zu bringen. Normalerweise mag ich dialoglastige Filme sehr, sehr gerne! Aber die Dialoge in dem Film sind ca. so, als wenn man betrunken über irgendwas quatscht, und sich irrsinnig schlau dabei vorkommt, und am nächsten Tag ist alles nur noch peinlich.

Der Film gehört für mich in die Liga: Links rein und rechts wieder raus.
Ich habe ihn mir auf Englisch (mit dt. Untertiteln) angesehen, weil er auf Deutsch noch unlustiger rüberkommt.

Der Film ist bestimmt toll, wenn man ihn an einem Sonntag Nachmittag zufällig im free-tv sieht und keine Ahnung hat, was passiert. Aber Kaufempfehlung? Nein, absolut nicht!
Top Besetzung
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Irgendwie komme ich mit dem Film nicht klar - also nur zugekifft, zugekokst, etc.. das passte vielleicht in die frühen 80er - so in etwa kommt der ganze Film rüber - nur die Handys sind dabei fehl am Platz.

Die schauspielerische Leistung der Topbesetzung ist naturgemäß ganz gut, obwohl für das Team war es wohl auch nur ein großes Rivivl.

Wer mit dem Leben im Exzess-Szene nichts am Hut hat, sollte besser garnicht erst reinschauen.

2 gut gemeinte Sterne
Die Produktionskosten hätte man besser gespendet !!!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Also bei diesem Film fehlen mir die Worte. Habe Ihn mir angesehen da er im Radio von einem Kritiker als Empfehlung angepriesen wurde. Entweder stand er unter verwirrenden Medikamenten, Alkohol oder arbeitet für die Produktionsfirma. Bestätigt aber wieder meine Erfahrung das man besser nicht auf diese sogenannten Kritiker hören sollte. Ein Film den man ABSOLUT nicht gesehen haben muß! Kann nur jedem empfehlen für das Geld besser ein Eis oder eine Pizza essen zu gehen. Und es soll mir jetzt bloß keiner mit intellektuellem Wert dieses Films kommen, es ist einfach nur geistiger Dünnpfiff der mit den Namen sehr guter und bekannter Schauspieler versucht sein Geld einzuspielen. Ich kann auch in keinsterweise irgendeine Art von Komik darin erkennen, mir war eher zum heulen weil ich es sehr schade finde das sich in meinen Augen drei sehr gute Schauspieler für diesen Film hergegeben haben. Sorry aber wenn man hier minus Sterne vergeben könnte würde ich minus 5 geben. Definitives Fazit: FINGER WEG !!!
Endlich!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film schon seit Jahren auf Video und habe ihn sicher an die zwanzig Mal gesehen - und jetzt geht das sogar endlich auf DVD und auch auf englisch!

Zur Handlung: der Film (der eigentlich ursprünglich ein Theaterstück war) handelt von vier langjährigen, doch trotzdem sehr unterschiedlichen Freunden. Zentraler Protagonist ist der kokainsüchtige und paranoide Eddie (Sean Penn), der sich zusammen mit dem selbstgerechten Mickey (Kevin Spacey), dem aggressiven Phil (Chazz Palminteri) und dem überheblichen Artie (Garry Shandling) in einem großen Haus in Hollywood Hills in weitreichende, sozial-philosophische, sensible und verletzende Gespräche vertieft. Und das unter einem gleichzeitig witzigen und erschreckenden Drogenkonsum von allen Protagonisten.

Das Interessante dabei ist, dass alle vier Charaktere seit Ewigkeiten Freunde sind, man aber mit jeder Minute im Film mehr Aggression und Neid unter allen feststellen kann - was so faszinierend und unterhaltend wie selten sonst dargestellt wird. Natürlich münden diese versteckten Differenzen bald in hochemotionale Konflikte, die einen tragischen Höhepunkt zur Folge haben.
(ACHTUNG - SPOILER: Für die, die es jetzt schon wissen wollen: dem Selbstmord von Phil. SPOILER - ENDE)

Die Charaktere erscheinen zwar am Anfang unsympathisch und etwas eindimensional - obwohl hier die Dialoge und das Timing schon zum Schreien komisch sind-, entwickeln sich aber schnell zu einem Netzwerk von Schuldzuweisungen, Ausreden und unterschwelligen Differenzen, die man untereinander nie ausgesprochen hat.

Herausragend finde ich dabei Sean Penn's Talent, Eddie's Paranoia und seine Schlussfolgerungen, die er selbst wohl als außergewöhnlich genial betrachtet, die in Wahrheit aber immer eine Winzigkeit neben einer logischen Interpretation liegen.
Als Beispiel sei hier gleich die Anfangsszene angeführt, in der Eddie sich bereits nach dem Aufstehen (vor einer Firmenkonferenz) eine nicht unerhebliche Menge Koks reinzieht und auf die Frage, ob er nicht lieber Kaffee zum Frühstück hätte, damit antwortet, dass Kaffee krank mache und pures Rattengift sei.
Und das war noch eine der unspektakuläreren Erleuchtungen, die Eddie in diesem Film propagiert.

Auch die weiblichen, (leider) nur in Nebenrollen vorkommenden Rollen, Darlene (Robin Wright Penn), Bonnie (Meg Ryan) und Donna (Anna Paquin, X-Men) können begeistern und unterhalten.

Das Ende mag zwar ein wenig unerwartet kommen, doch meiner Meinung nach ist es durch seine Offenheit durchaus passend und regt zum weiteren Diskutieren danach an.

Also: wer auf dialoglastige, philosophische Filme im Stil von Magnolia oder Waking Life steht und nichts gegen exzessiven Darstellungen von Drogenkonsum hat, dem wird dieser Film garantiert zwei Stunden voller Spaß, aber auch traurigem Mitgefühl und vielleicht sogar ein paar neue Blickwinkel bei dem einen oder anderem Thema geben. Allen anderen empfehle ich, den Film zumindest auszuborgen und sich selbst ein Bild zu machen.
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